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    3. Akt - In den Bergen

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    Beitrag von mira-beckett am Mi Okt 14, 2020 7:18 pm

    "SIehst du diesen riesigen Jadestein?" Ein unangenehmer Schauder lief Valeska über den Rücken. "Komm dem bloß nicht zu nahe!"


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    Beitrag von Ilyra am Mo Okt 19, 2020 9:12 pm

    Ava war, überrascht von Kaebjorgs Stoß, leicht zur Seite gestolpert und brauchte auch kurz, um ihre Neugier die Unsicherheit überwinden zu lassen, sodass sie als sie Valeska und dem Gidwerg gebückt durch den Gang folgte nur das Ende von Valeskas letztem Satz hörte.
    Im Inneren der größeren Höhle angekommen richtete sie sich auf, und versuchte im Schein von Quendis Gerätschaft etwas zu erkennen. Ihr schaudert bei dem Gedanken daran, das sie nun von Gestein umgeben war, oben, unten, überall. Keine Bäume, kein Himmel. Zumindest auch keine Höhen, versuchte sie sich zu beruhigen, trotzdem ging ihr Atem schneller. Fast musste sie daraufhin von der ungewohnt abgestandenen Luft husten.


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    Beitrag von Tarija83 am Mo Okt 19, 2020 9:28 pm

    Mirak kroch widerwillig erneut in die größere Höhle, richtete sich neben seinen Begleitern auf und starrte den Stein an. "Könnte das der Grund für den blutenden Berg sein und diese sonderbaren Käfer von denen ihr geredet habt?"


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    Beitrag von TKarn am Di Okt 20, 2020 5:48 pm

    Das Licht von Quendis Kerze fie auf den goßrn Jadeblock. Als auch Raya die Höhle erreichte, konntet ihr das Ganze viel besser erkennen. Der Block reichte von der Decke bis zum Boden. Kaebjorg war sich sicher, dass sich der Block noch weiter nach oben und unten erstreckte. Im Schein des flackernden Lichtes war das intensive Grün des Steines zu erkennen. An einer Stelle jedoch war das grün dunkler, der Stein jedoch sah merkwürdiger aus, eher wie grünes Fleisch, das auch leicht pulsierte. Im Zentrum dieses merkwürdigen Phänomens klaffte ein schwertschneiden breites Loch. Das Ganze erweckte den Anschein einer Wunde, aus der dickflüssiges, grünes Blut floss....

    Als Kaebjorg das sah, erfasste ihn wieder eine Welle tiefer Traurigkeit. Andrel erfasste eine Woge des Abscheuss. Der alte Feind, wusste er auf einmal.


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    Beitrag von shiva strife am Mi Okt 21, 2020 9:47 am

    Quendi kroch Ava und dem Gidwerg hinterher. Als sie endlich durch das Loch waren, sah sie sich staunend in der großen Höhle um. Vor ihnen ragte ein großer Jadenblock bis an die Höhlendecke. Das eklige grüne Zeug quoll daraus hervor, wie zäher Schleim. Quendi schüttelte es und spürte auch Avas Unbehagen. Beruhigend tätschelte sie ihre Hand, auch ein bisschen um sich selbst zu beruhigen.
    "Was beim großen Schlüsselmeister...", flüsterte sie fast ehrfürchtig.


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    Beitrag von mira-beckett am Mi Okt 21, 2020 11:47 am

    Valeska betrachtete nachdenklich die tiefe Wunde in dem Jadestein,, aus dem die zähe Flüssigkeit troff. "Kann es sein, dass an dieser Stelle das Schwert gesteckt hat? Das würde den Schnitt erklären. So wurde die Wunde geöffnet. Vielleicht kann man sie wieder verschließen, wenn man die richtige Waffe wieder hineinsteckt. Was meint ihr?"


    Zuletzt von mira-beckett am Do Okt 22, 2020 7:36 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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    Beitrag von Sue am Do Okt 22, 2020 2:20 am

    Kaebjorg seufzte tief, als er den riesigen Jadeblock erblickte. So viel wertvolles Gestein auf einem Haufen, und doch war ihm gar nicht danach, mit seinem Hammus hineinzuhacken.
    "Da is mehr Jade als wir sehn", murmelte er, noch halb in Gedanken, und gab Quendi die seltsame Kerze zurück. "Wohl ne ganze Ader."
    Aber was nun? Wenn Stein lebendig wurde, dann ging das eindeutig über seinen Verstand. Nicht nur der Spokion - die ganze Jadesäule schien im Inneren zu leben. Wenn das überhaupt das richtige Wort dafür war.


    "Ja, hier muss das Schwert gesteckt haben."

    Raya fröstelte bei dem Gedanken, dass hier alles begonnen hatte.

    "Wieso wissen wir nicht mehr über das Schwert? Es muss dem Auftraggeber sehr viel bedeutet haben, sonst hätte er nicht das Risiko dieser ... Seuche in Kauf genommen. Ich bin mir sicher, dass er wusste was er tat. Schließlich hat er Yarek Nurego zum Dank ein tödliches Obsidianei geschenkt, erinnert ihr euch?"

    Während sie sprach, ließ sie langsam ihre Lichtkugel um die Säule wandern und das grüne Gestein leuchtete gespenstisch. Eine Elle über dem Spalt brachte sie sie schließlich zum Stehen. "Welche Kräfte diese Klinge wohl hat?"


    "Wir ham sie nich hier, also isses egal."
    Kaebjorg trat einen Schritt näher und betrachtete das Loch mit gerunzelter Stirn, darauf achtend, dass sowohl er als auch sein Bart nicht mit dem Gestein in Berührung kamen. Die Höhle wieder zu verschließen würde wohl nicht genügen, um dieses Unglück zu beenden.
    "Kann nich jemand was zaubern oder so?"
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    Beitrag von mira-beckett am Do Okt 22, 2020 7:14 am

    "Wenn jemand  ein tödliches Ei verschenkt, dann hat er nichts Gutes im Sinn. Wenn wir annehmen, dass Yarek nichts davon wusste, sollte wohl er sterben, damit er nicht verraten kann, wer ihn beauftragt hat", überlegte Valeska laut. "Somit können wir wohl ausschließen, dass uns der Kerl das Schwert freiwillig wieder gibt", schloss sie mit einem verkniffenen Lächeln. Diese Sache ist viel zu groß für uns, dachte sie. "Wir wissen nicht, wer der Auftraggeber ist und wir wissen nicht wo Yarek ist und ob er überhaupt noch lebt. Wir wissen eigentlich gar nichts, außer, dass wir ein Schwert brauchen, dass wertvoll ist." Jetzt erlebte sie nach langer Zeit mal wieder so einen Moment, an dem sie sich zurück zu ihrem Zirkus wünschte, zurück in ihre vertraute Welt. Welcher Dämon hatte sie nur geritten, sich auf so ein Abenteuer einzulassen? Ganz offensichtlich musste man nicht als Held geboren werden, um in eine Heldengeschichte zu stolpern. Sie warf Andrel einen hilfesuchenden Blick zu. Wenn er nicht wusste, was hier zu tun war, wer dann?


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    Beitrag von shiva strife am Sa Okt 24, 2020 1:41 pm

    Quendi nahm dankend die mechanische Kerze entgegen.
    Puh, eine verzwickte Lage war das, dachte sie.

    "Das Schwert haben wir ja nicht zur Verfügung, ok, darauß lässt sich jetzt kein Schlüssel machen." , sagte sie und runzelte dabei die Stirn. Aber irgendwie mussten sie doch weiterkommen.
    "Hey Raya, du hast doch noch den Skorpion? Ich weiß, der ist gefährlich, aber das ist das Einzige was wir noch von dem Grünling haben oder? Sollen wir ihn hier nicht rauslassen? Vielleicht weist er uns unbewusst den Weg?"



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    Beitrag von Gaia Athanasia am Do Okt 29, 2020 6:44 am

    Bitterkeit kroch in Andrels Kehle empor. Der alte Feind. Was hatte all das zu bedeuten? Gütige Herrin Dorana, gib uns die Weisheit, das Ziel des Feindes zu erkennen, und schenke uns Kraft, ihn zu besiegen, flehte er stumm.


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    Beitrag von Sue am Do Nov 05, 2020 2:42 pm

    Kaebjorg fühlte sich nicht gut. Auf das Grün zu glotzen brachte ihm rein gar nichts. Ein Gegner zum Bekämpfen, damit hätte er etwas anfangen können, aber eine puslierende Steinsäule? Keiner wusste, was zu tun war, und zudem vermisste er Gundra und ihr Bier. Gleichzeitig aber war er froh, dass sie ihn nicht mit diesem grundhässlich angekokelten Bart sehen musste.
    "Tschuldigt mich mal."
    Er trat ein paar Schritte zurück und kramte den Narimbrand aus dem Gepäck - eine kleine Aufheiterung für einen mies gelaunten Gidwerg. Er goss sich seine Blechtasse voll und trank das scharfe Gebräu in kleinen Schlucken, ließ jeden im Mund zergehen. Das hier war keine Schänke, sondern ein grauenvoller Ort und jeder Schluck konnte sein letzter sein.



    "Du hast recht, Quendi. Tretet alle zurück."

    Raya nahm den Beutel von ihrer Seite und entknotete das Band mit zitternden Händen.
    Sie rief sich noch einmal den Bannzauber ins Gedächtnis, den sie im Magierturm in Danmar'Caeolis gelernt hatte, um die Bewegung der Jadefigur zu stoppen.
    Brr, hier mochte sie das Ding nicht anfassen, also schüttelte sie es aus dem Beutel auf den Boden und nahm Abstand.
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    Beitrag von Ilyra am Do Nov 05, 2020 6:53 pm

    Ava war gleichzeitig irritiert und fühlte sich doch ruhiger, als Quendi ihre Hand tätschelte.
    Sie wusste jedoch nicht wirklich etwas zu der laufenden Diskussion um die Wunde in der Jade beizutragen und blieb deshalb stumm im Hintergrund der anderen stehen. Valeskas hilfesuchende Blicke zu Andrel sehend wünschte sie, sie könnte ihr helfen. Aber sie war ja nicht Andrel. Dann würde sie sich wohl allgemein nicht gerade so nutzlos fühlen.
    Trotz allem wollte sie inzwischen unbedingt das Rätsel um die Jade lösen. Nur wie? Sie versuchte die vergangenen zwei Wochen zu rekapitulieren, sich an irgendetwas nützliches zu erinnern.
    Da schüttete Raya etwas, wohl den Skorpion, aus ihrem Beutel und trat davon zurück, instinktiv suchte auch Ava den größtmöglichen Abstand.


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    Beitrag von Tarija83 am Fr Nov 06, 2020 4:08 pm

    Mirak erstarrte, als er den grünen Skorpion sah, der aus dem Beutel von Raya herausfiel. Es irritierte ihn, wieso sie so rasch zurücktrat und tat es aus einem Reflex heraus ebenfalls.


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    Beitrag von mira-beckett am Sa Nov 07, 2020 4:13 pm

    Als der Skorpion mit angriffslustig erhobenem Stachel auf dem Höhlenboden landete, tastete Valeska nach ihrer Flöte. Sie kannte diese Tiere. Eigentlich legten sie sich nicht mit so großen Lebewesen an. Ihre Beutetiere waren deutlich kleiner. Allerdings sollte man diese Viecher nicht ärgern. Sie konnten sich ihrer Haut wehren und reagierten besonders auf Erschütterungen so rasch wie eine angreifende Schlange. Am besten sie bewegte sich nicht, dann würde das Vieh sie vielleicht gar nicht bemerken. Ob die Versteinerung das Tier immun gegen die Klänge ihrer Flöte gemacht hatte? Zur Sicherheit holte sie das Instrument aus ihrer Tasche, aber sie setzte es noch nicht an den Mund. Wenn der Skorpion ihnen den richtigen Weg weisen konnte, durfte sie ihn nicht verwirren.


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    Beitrag von TKarn am So Nov 08, 2020 8:08 pm

    28. Ilari'Orosas, mittags, Xu, Kirschblütenpalast

    Gerade hatte die junge Kirschblüte das Mittagessen zu sich genommen, da durchzuckten Bilder ihren Geist und sie sank zu Boden.
    Ein blutender Jadestein, der sich zu Fleisch (?). Eine klaffende Wunde, aus der grünes Blut floss.
    'Nein, der Feind. Er erwacht', sandte sie ihren Traumruf aus. 'Lylla. Shol'E'Turvarr.' Sie glitt in eine tiefe, traumlose Ohnmacht, doch ihr Ruf hallte durch die Ebenen. Eine aufgeregte Dienerschar sorgte sich um das kleine Mädchen.


    28. Ilari'Orosas, mittags, Jadegebirge, Jadetempel

    Die Schockwelle des Traumrufes erreichte den Herrn des Wissens in seinem Gemach im Kloster.
    'Ja, junge Kirschblüte. Ich habe es auch gemerkt. Es wird Zeit, dass die Tochter zu uns kommt.' Er rief die Grossmeister des Ordens zu sich.
    "Eine Schwester ist auf dem Weg, sie muss jedoch geführt werden. Schickt einen Boten aus, der sie zu unserer Zuflucht geleitet."

    "Wie ihr wollt", antwortete Tasol'Shaeyla, eine hochgewachsene Dalorim, deren Flügel in einem dunklen Blau und Schwarz schimmerten. Sie beschwor einen Lichtgeist und sandte ihn los, die junge Schwester zu suchen.


    28. Ilari'Orosas, mittags, Jadegebirge, Vor der Höhle, Am Teich

    Oryl'Mur'Chan triumphierte. Dieser Teich. Er spürte, dass er ein Teil von IHM war. So grün, mächtig und verlockend.
    "Wartet hier", knurrte er in der kratzigen Sprache der Svarth'Alv seinen Khof'Ghot Begleitern zu. Dann tret er in das ölige Blut - und badete darin. Voller Entsetzen starrte Ylimar Sternentänzer aus ihrem Käfig auf ihren Peiniger.


    28. Ilari'Orosas, mittags, Jadegebirge, In der Höhle

    Kaebjorg lies den Narombrand seine Kehle hinablaufen, jedoch verschwand sein Gefühl der Trauer nicht. Ihm war, als stände er am Grab seiner Mutter (?), jedoch lebte diese noch, als er zu dieser Reise aufgebrochen war.
    Raya schüttete den Skorpion auf den Boden. Klirrend traf Stein auf Stein, doch begann die kleine Statue sofort, sich in Kampfposition zu begeben und fixierte eure kleine Gruppe.
    Plötzlich traf euch eine Welle reiner Gedankenenergie.
    'Nein, der Feind. Er erwacht.' 'Lylla. Shol'E'Turvarr.'

    Daraufhin verschwand der Skorpion zwischen dem Geröll.


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    Beitrag von Tarija83 am Mo Nov 09, 2020 3:06 pm

    Mirak starrte einen nach dem anderen an.
    "Habt ... habt ihr das auch gehört?"


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    Beitrag von shiva strife am So Nov 15, 2020 10:13 am

    Quendi schüttelte sich, ganz so als wolle sie die Stimme in ihrem Kopf dadurch vertreiben.
    "Der Feind?",sagte die kleine Pygmaei und ein eisiger Schauer lief ihr den Rücken hinab.
    Plötzlich bewegte sich der Skorpion und gind in Angriffsstellung. Quendi zückte ihr Messer, sie würde das Ding keine 5 cm an sich heranlassen.
    Kaeborg war tief in sich gegangen, was dem Gidwerg gar nicht ähnlich sah.
    "Hey Kaeborg!" rief sie ihm zu, um ihn wieder ins hier und jetzt zu befördern.


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    Beitrag von mira-beckett am Mo Nov 16, 2020 7:53 am

    Valeska kniff die Augen zusammen und spürte dem Nachhall der Worte nach. Eigenartger Weise machten die ihr weniger Angst als der Höhleneingang, ganz so, als ob sie mit dem Betreten des Tunnels ihre Fähigkeit sich zu fürchten verloren häatte.
    Was machte eine fremde Stimme in ihrem Kopf? Welcher Feind? Sie hatte keine Feinde, wenn man mal von dem unredlichen Verhalten des Zirkusdirektors absah. Vladimir konnte sie einfach nicht als Feind sehen. Wenn man so lange mit einem Menschen befreundet war, blieb immer eine Spur Zuneigung zurück, egal was der andere einem angetan hatte.
    Offensichtlich hatten die anderen die Stimme auch vernommen, wenn sie aus deren betretenen Mienen richtig schloss. Kaebjorg blickte so traurig drein, als habe ihn der Schluck Narimbrand an das üble Schicksal eines geliebten Menschen erinnert. Diese Höhle hatte merkwürdige Auswirkungen auf die kleine Gruppe.
    "Wo ist der Skorpion hin? Sollten wir ihm nicht folgen, wenn er uns den Weg zeigen kann?" Skeptisch betrachtete sie das Geröll. "Meint ihr dahinter ist ein weiterer Gang oder will sich das Vieh bloß vor uns verbergen?"
    Dann klopfte sie dem Gidwerg aufmunternd auf die Schulter. "Was ist los mit dir? Ist der Narimbrand sauer geworden?"


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    Beitrag von Sue am Mi Nov 18, 2020 3:07 am

    Was wollten denn plötzlich alle von ihm?
    Ungehalten schüttete Kaebjorg nun doch den Rest des Narimbrandes hinunter.
    "Aye, der Feind, ich habs ja gehört", murmelte er und fuchtelte halbherzig mit dem Hammer; dann ließ er ihn sinken und starrte düster in seine leere Blechtasse.
    Wieder so ein Magiekram, was sollte er denn damit? Den anderen würde schon was einfallen. Er wünschte, er wäre weit fort von hier. Am Meer ...  Oder daheim? Nein, er hatte nie zurückkehren wollen - und doch, beim Gedanken an die Heimat und seine Mutter begannen seine Lider zu brennen.
    Schnell schenkte er sich nach. Wo eine Tasse nicht half, da halfen vielleicht zwei.

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