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Alastor

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    Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von Gotthelf am Fr Aug 25, 2017 9:29 pm

    Höhö, ziemliche viele fanden Max Frisch wohl nicht so dolle. Biedermann und die Brandstifter ... meine Deutschlehrerin fands klasse, ich stinklangweilig.
    Wobei sich die Sicht auf Dinge oft ändert. Die meiste Schullektüre fand ich eher zum Einschlafen, aber jetzt ... (vielleicht nur, weil ich jetzt Unilektüre kenne :/)


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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von Drachenprinzessin am Di Okt 03, 2017 4:43 pm

    "The name of the Wind" von Patrick Rothfuss ist eines der wenigen Bücher, die ich nicht zu Ende lesen konnte, obwohl ich mich in der Regel auch durch die schlechtesten Bücher quäle. Zum einen wurde mir der Hauptcharakter (dessen Namen ich bereits wieder vergessen habe) immer unsympathischer, zum anderen bin ich kein sonderlich großer Fan von Geschichten, die eine Atmosphäre des Gegeneinander-Seins zur generellen Grundlage haben. Damit mich solche Geschichten trotzdem fesseln, müssen sie schon sehr sehr gut sein, das ist bei Rothfuss' Geschichten eben für meinen Geschmack nicht der Fall. Außerdem finde ich seinen Schreibstil auch nicht so überragend toll.


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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von Hexe am Do Okt 05, 2017 5:37 pm

    Da hast du Recht. Very Happy Ich habe den Namen des Windes auch nur durchgestanden, weil ich das Buch von Anfang an als Hörbuch gehört habe. Es passiert halt quasi nix, und wenn etwas passiert, ist es selten wirklich handlungsrelevant. Man muss dem Autor lassen, dass er stellenweise recht originell ist. Nur ist er leider auf originelle Art und Weise langweilig.
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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von Nerena am Mo Okt 16, 2017 2:28 pm

    Habe jetzt wieder ein Buch zur Seite legen müssen, von dem ich so viel positives gehört habe.
    "Die Vermessung der Welt" von Kehlmann... ich weiß nicht. ... ich habe mit seinem Stil echt nix! anfangen können


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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von Viskey am Mo Okt 16, 2017 9:57 pm

    Vom gleichen Schlag ist der 100jährige, der aus dem Fenster stieg ...
    Fängt ja nett an, aber so ab der Hälfte wird diese Originalität einfach anstrengend. Ich hab das Buch bis heute nicht fertig gelesen, und habe über das Nachfolgebuch, das auch so einen komischen Titel hatte, nur noch den Kopf schütteln. Nicht, dass ich das gelesen habe, aber allein schon aus der Beschreibung war klar, dass das im gleichen Fahrwasser unterwegs ist wie der 100jährige.


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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von marismeno am Di Apr 10, 2018 5:04 pm

    Der Herr der Ringe war und ist mein allerliebstes Lieblingsbuch, auch wenn es "polarisiert, wie kein anderes". Der Grund? Für das Polarisieren ist der Grund aus meiner Sicht die Motivation des Lesers. Was sucht er in einem Buch? HdR ist alles andere als ein Abenteuerroman. Die beste Aussage dazu habe ich von Terry Pratchett gelesen: der Star des HdR ist im Grunde die Mittelerde selber. Genau das ist der Grund, warum ich das Buch damals mit Staunen verschlungen und inzwischen so oft wieder gelesen habe, dass ich die verschlissene erste Ausgabe nach 25 Jahren ersetzen musste: Diese vollkommen geschaffene Welt, mit lauter Wesen, Sagen und Legenden, die ich irgendwie aus allen Märchen und Sagen kannte, die ich in meinem Leben schon gelesen hatte, hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Da wollte ich in Gedanken umherreisen, mit den Protagonisten Sorgen, Nöte und Abenteuer durchstehen und am Ende trauern, dass zwar der "böse Feind" besiegt, aber auch das Zeitalter der Elben in Mittelerde unwiederbringlich beendet war. Meine Güte, wenn ich Action gewollt hätte, die gibt es in unzähligen weniger epischen Büchern. Aber hier wurde mir WELT geboten, die meine Phantasie einlud und anregte. Action finde ich heutzutage inflationär überall angeboten.

    Eragon fand ich von Anfang an grottenschlecht. Das erste Buch hatte einen schwungvollen Plot, was daran lag, dass der Autor ihn 1:1 aus dem ersten Star Wars Film (neu: Folge IV) adaptiert hatte. Die faszinierenden Drachen und alles, was damit zusammenhing waren komplett von Anne McCaffreys "Drachenreiter von Pern" geklaut. Die anderen Wesen, sogar ein Großteil der Namen und die kläglichen Versuche, den Wesen eigene Sprachen in den Mund zu legen, hat Paolini gewagt, von dem Sprachwissenschaftler (Professor für alte Sprachen in Oxford und Kenner unzähliger europäischer alter Kulturen und ihrer Mythen!) Tolkien zu kopieren gewagt. Dass jemand seine Monster Urgals statt Orks nennt, macht ein Buch wirklich nicht zu etwas Eigenem! Der gesamte Eragon 1 ist ein Flickwerk großartiger Werke anderer und guter Autoren und war von Paolini selber immer als Fanfiktion bezeichnet worden. Mit den Folgebänden, die er aus dem ersten zu entwickeln versuchte, erreichte er dementsprechend nicht einmal ansatzweise die "Qualität" seines Erstlings.
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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von Sikander am Do Apr 12, 2018 5:15 pm

    Ich weiß gar nicht mehr, wie jung ich war. Aber es war glaube ich, während es bislang nur sehr wenige Harry Potter Bücher gab. Jedenfalls wurde mir das erste geschenkt - und ich habe es weiterverschenkt. Fand ich einfach nicht besonders spannend, habs schon nach wenigen Seiten weggelegt. Vielleicht zu früh?

    Dann wäre da noch "Der Zauberberg". Hundert Seiten habe ich ihm gegönnt, dann war ich satt ständig darüber zu lesen, was es denn heute zu Essen gab oder an welchem Wehweh der Charakter denn nun litt. Es passierte absolut gar nichts. Dabei wollte ich dem Buch eine Chance geben, den ich hatte Buddenbrooks geliebt.
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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von Drottning Katt am Do Apr 12, 2018 5:57 pm

    Der Funke sprang bei Harry Potter erst recht spät bei mir über. Es dauert halt eine ganze Weile, bis es dann tatsächlich nach Hogwarts geht und ab da fand ich es richtig gut. Ich habe auch schon von anderen gehört, dass es ihnen anfangs schwer fiel, Zugang zu dem Buch zu finden. Also ja, vllt hast du das Buch etwas früh weggelegt Wink Wie fand die Person, der du es geschenkt hattest, das Buch denn?


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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von Sikander am Do Apr 12, 2018 7:01 pm

    Drottning Katt schrieb:Der Funke sprang bei Harry Potter erst recht spät bei mir über. Es dauert halt eine ganze Weile, bis es dann tatsächlich nach Hogwarts geht und ab da fand ich es richtig gut. Ich habe auch schon von anderen gehört, dass es ihnen anfangs schwer fiel, Zugang zu dem Buch zu finden. Also ja, vllt hast du das Buch etwas früh weggelegt Wink Wie fand die Person, der du es geschenkt hattest, das Buch denn?

    Eine ganze Weile später sah ich ein Photo dieser Person mit Zauberstab und Zauberhut. Es hat ihm, glaube ich, gefallen.
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    Re: Bücher, die jeder toll fand, nur ich nicht ;)

    Beitrag von Midnightwriter am Sa Jun 30, 2018 9:11 pm

    Mir fällt da spontan "Die Zwerge" von Heitz ein.
    Die meisten meiner Bekannten lieben die Reihe richtig, aber ich werde damit nicht wirklich warm. Die Handlung ist zwar interessant und auch die Charaktere sind teils wirklich in Ordnung (abgesehen von Tungdil, der mich unheimlich genervt hat Rolling Eyes ), aber irgendwie fand ich es einfach langweilig geschrieben...

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