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    Von der Kunst, einen Magier zu bändigen

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    Beitrag von AC_Teiresias* am Fr Okt 04, 2019 2:45 pm

    Hallo zusammen,

    ich würde mich über Rat und Ideen des verehrten Forum Schwarms freuen.

    Ich betreibe gerade ein paar Gedankenspiele für eine zukünftige Geschichte. Es dreht sich um den allseits bekannten Archetypen des Magiers und seine Kräfte.

    Angenommen, es gäbe eine Form der Magie, welche ihre Kraft aus dem menschlichen Blut bezieht – soll heißen, dem Zaubernden ist es möglich, unter Aufwendung des eigenen Blutes (in Form einer leichten Verletzung, Wunde o.ä) Magie zu wirken.

    Nehmen wir des Weiteren an, es gäbe Leute (eines kirchlichen Ordens, Magierjäger, Hüter des Gesetzes etc.) welche nach einem Weg suchen, diese Kräfte bei einem gefangenen Magier zu negieren oder zumindest abzuschwächen.

    Was für Möglichkeiten fallen Euch ein? Klassische Mittel wie ein bestimmtes Metall, das magische Wirkung verhindert? Klerikale Bannsprüche? Oder gar ein Serum, dass speziell aufs Blut wirkt?

    Wäre für Eure Einfälle und Anregungen dankbar.

    Liebe Grüße

    - AC_Teiresias


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    Beitrag von elTrixi am Fr Okt 04, 2019 3:06 pm

    Aderlass? Das könnte den Ursprung der Magie verringern und so womöglich abschwächen. Oder den Magier direkt töten. Sollte der Tod des Magiers nicht beabsichtigt sein, kann das Blut in einer Art Blutwäsche "ausgetauscht werden". Je nachdem wie realistisch deine Welt ist mit einem magischen Serum oder mit "Blutersatz".


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    Beitrag von Roy Aal am Fr Okt 04, 2019 10:46 pm

    Hm, meine erste Idee würde, denke ich, ein bisschen mehr in Richtung Sci-Fi gehen.
    Wenn ein Magier die Trennung von Welt/Umgebung und Blut/Magie überwinden muss, in dem er die Barriere Körper/Haut durchtrennt, wäre dann nicht das probate Gegenmittel, die Haut des Magiers undurchtrennbar zu machen? Also einen unverletzbaren Körper zu erschaffen?
    Weil, das hätte dann auch einen ganz netten Twist. Angenommen die (ich nenn sie jetzt einfach mal so) Magierjäger, würden es schaffen, die Haut eines Magier unverletztbar zu machen, hätten sie ja folglich einen nicht wirklich einfach zu tötenden Mann geschaffen.

    Andererseits fände ich persönlich ein Serum auch eine gute "Maßnahme". Es könnte wie ein Antibiotika wirken, dass die Zellen der Magie im Blut zerstört. Dieses Mittel müsste natürlich erst gefunden werden und über einen längeren Zeitraum verabreicht werden.

    Oder was wäre, wenn es eine Art Organ oder Quelle in diesen Magiern gibt, die deren Blut mit Magie versorgt. Dann würden die Magierjäger mit der Zeit herausfinden können, wo diese Quelle in dem Körper eines Magiers sitzt und diese operativ entfernen.

    Vielleicht lässt sich Blutmagie, aber auch nur mit anderer Blutmagie versiegeln? Das würde die Magierjäger dazu zwingen, die Magie anzuwenden, die sie eigentlich versuchen aus der Welt zu schaffen.

    Machen sonstige Siegel sinn? Für mich gerade nicht. Eine Art Halsband oder Armreife mit Symbolen erscheinen mir in der Logik nicht das "Verletzen und bluten eines Magiers" verhindern zu können.

    Gedankenkontrolle? Bzw. Körperkontrolle? Jaein. Da würde jetzt schon wieder ein Siegel in Spiel kommen. Wie schnell sich doch meine Meinung ändert. Wink Vielleicht gibt es ein Siegel, mit dem der Meister über den Gesiegelten einen Befehl erteilen kann. Dieser könnte jetzt mal ganz plump, nur für die Theorie, "Nutze keine Magie", lauten. Und jedesmal, wenn der Gesiegelte versucht dennoch seine Magie zu nutzen oder sich zu verletzen, dann fügt das Siegel entsetzliche Schmerzen zu. Heeey, dem sexy Halsband steht nichts mehr im Weg!

    Ist abschwächen auch eine Option für dich? Vielleicht um erstmal einen Magier zu fangen?
    Da fällt mir ganz spontan Alkohol ein. Verdünnt das Blut, macht träge und unkontrolliert. Ein ordentliches Glas Rum, sollte da seine Wirkung tun. Very Happy Und das Abfüllen eines Magiers ist sicher nichts illegales.

    Ansonsten klar, gibt es auch anderes Gewächs an Kräutern, dass das Blut verdünnt und damit eine abschwächende Wirkung für die Blutmagie bedeuten kann.

    Vielleicht mischt man am Ende auch am Besten einfach Rum und blutverdünnendes Gewächs. Uh ...
    'Tschuldige, meine Fantasie geht wieder mit mir durch.

    Ich mach hier mal besser Schluss, sonst wird's absurd. Falls du die nächsten Tage noch keine zufriedenstellende Idee hast, kram ich gerne nochmal in den Ecken in meinem Kopf rum. Very Happy
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    Beitrag von Sikander am Sa Okt 05, 2019 9:51 am

    Ich kann mich nicht erinnern, ob die Templar etwas Konkretes gegen Blutmagier unternommen hatte, aber das erste Dragon Age hatte Blutmagier und kirchliche Überwacher, welche die normalen Magier in einen Turm sperrten, weil Magier die Tendenz haben, von Dämonen übernommen zu werden. Blutmagie ist eine als bösartig und selbst von den meisten Magiern als bösartig erachtete Magie-Richtung.
    Blutmagier gab es, glaube ich, auch im zweiten Teil, doch habe ich den nicht gespielt.
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    Beitrag von AC_Teiresias* am Sa Okt 05, 2019 7:56 pm

    Ah, sehr gut, ich wusste, dieses Forum war eine gute Idee ;-)

    Besten Dank für diese ersten Anregungen.

    Den "Blutaustausch" finde ich für eine Figur insofern interessant, weil es ein extrem übergrifflicher Prozess wäre, der sicherlich die ein oder andere Spur im zukünftigen Denken und Fühlen des Charakters hinterlassen würde. Vom literarischen Aspekt also sehr spannend.

    Am "Halsband" gefällt mir der Gedanke, dass es für den Blutmagier rein theoretisch kein unüberwindliches Hindernis darstellt und somit zu einer spannenden Aufgabe werden könnte (Wie werde ich das Ding los, bzw. kann ich es austauschen?) Gleichzeitig ist es natürlich ein sichtbares Symbol der Domestizierung und Demütigung, was ebenfalls etwas mit der Figur machen würde.

    Sikander schrieb:Ich kann mich nicht erinnern, ob die Templar etwas Konkretes gegen Blutmagier unternommen hatte, aber das erste Dragon Age hatte Blutmagier und kirchliche Überwacher

    Ja, ich erinnere mich. Ich glaube, in der Welt dieses Spiels nehmen die Templer jedem ihnen bekannten Magier eine Blutprobe ab ("Phylakterion") und können dadurch jederzeit seinen Aufenthaltsort bestimmen. Nette Idee, aber eben schon verwendet.

    Danke für die Inspiration. Noch jemand Ideen?

    Liebe Grüße

    - Teiresias
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    Beitrag von Quietscheball am So Okt 06, 2019 1:52 am

    AC_Teiresias* schrieb:

    Nehmen wir des Weiteren an, es gäbe Leute (eines kirchlichen Ordens, Magierjäger, Hüter des Gesetzes etc.) welche nach einem Weg suchen, diese Kräfte bei einem gefangenen Magier zu negieren oder zumindest abzuschwächen.

    Was für Möglichkeiten fallen Euch ein? Klassische Mittel wie ein bestimmtes Metall, das magische Wirkung verhindert?  Klerikale Bannsprüche? Oder gar ein Serum, dass speziell aufs Blut wirkt?


    Ich weiß ja jetzt nicht, ob es in deinem Gedanken irgendeine Aufteilung in "gute"/"böse" Magie gibt, aber sobald es irgendwie um Blut geht hat man ja schon so 200-300 Jahre Vampirgeschichten um sich inspirieren zu lassen. (gerade, wenns um Schutzmechanismen oder das unbrauchbar machen von Blut geht.)
    Vlt. können ja auch mal die guten / moralisch zweifelhaften, neutralen Fraktionen, versuchen per Transfusion die Kräfte der Magier auf sich selbst zu übertragen. Da gibts doch auf jeden Fall genug Gedanken, mit denen man mal spielen kann Smile
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    Beitrag von Hexe am So Okt 06, 2019 11:35 am

    Ich habe jetzt als erstes an Methoden gedacht, mit denen auch Patienten mit geistigen oder neurologischen Krankheiten davon abgehalten werden, sich selbst zu verletzen. Also ein Raum mit gepolsterten Wänden, aus denen jeder spitze, scharfe oder große und harte Gegenstand entfernt wurde. Wenn alle potentiellen Hilfsmittel wegfallen, könnte der Blutmagier sich noch mit seinen Zähnen der Fingernägeln verletzen. Für die Nägel könnte man da Handschuhe, die er nich ausziehen kann, oder Fesseln verwenden, oder man schneidet ihm die Nägel einfach kurz. Bei den Zähnen kommt es darauf an, wie fies die Leute sind, die den Magier gefangen halten... Aber es müsste auf jeden Fall eine Methode sein, die auch verhindert, dass er sich auf die Zunge beißt. Also kein "Maulkorb" etc. Allerdings kann man die Zähne auch nicht ziehen, weil das Zahnfleisch dann blutet wie sonstwas. Vielleicht eine Art Schiene oder Schutzschicht über den Zähnen, je nach dem, was für Materialien zur Verfügung stehen...
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    Beitrag von _Mishra am Mi Okt 09, 2019 12:27 am

    Naheliegend ist erstmal die physische Behindeurng. Also körperliche Fixierung und eine Beißstange zwischen den Zähnen. Das gibt mir ganz böse Bilder in den Kopf von gefangenen Leuten, die in dunklen Kellergewölben an Kreuzen fixiert sind und auf den Tag ihrer Erlösung warten. Von der Kunst, einen Magier zu bändigen 2193695205
    Das passt zu militanten Kirchenorden. Jegliche Bewegungsfreiheit zu nehmen ist böse. Dann noch Augen und Ohren verbinden und blind für alles zu machen ist eine nette Foltermethode.
    (Ein Bild kam mir in den Sinn: Ein gefangener Blutmagier, nur noch Haut und Knochen, fixiert in den Katakomben des Ordens, blind und taub für alles um ihn herum wartet auf sein Ende. Er hört die Person nicht, die in seine Zelle kommt. Er sieht den triefenden Sack nicht, den diese Person vor ihm auf den Boden wirft. Doch er spürt die Tropfen, die das aufschlagende Bündel auf ihn wirft. Er erschrickt und denkt zunächst es sei Wasser. Doch dann kann er es riechen. Feiner Blutstaub legt sich auf sein Gesicht und er riecht den Tod vor ihm. Ein Lächeln kriecht auf sein Gesicht und die Stärke zurück in seinen geschundenen Körper.)
    Eine Art sechster Sinn um Blut spüren zu können.


    Ist für deine Form der Blutmagie offen liegendes Blut erforderlich? Also muss es durch eine Wunde an die Luft gelangen, damit es für den Anwender nutzbar ist? Es klingt zumindest so. Ist natürlich ein einschneidender Rolling Eyes  Drawback für den Anwender. Und kann er nur mit seinem eigenen Blut arbeiten oder genügt irgendein Blut?
    Abstufung unterschiedlicher Blutstypen? Tier-/Menschenblut. Reines/unreines Blut.

    Selbst wenn man sein Blut verdünnt, bleibt ja noch immer genug in ihm, dass er Magie wirken kann. Vielleicht nicht so stark wie vorher, aber damit ist das Problem im Grunde nicht gelöst. :/
    Ist aber generell die Frage, wie man Magie negiert, welcher Quelle sie auch entspringen mag. Metalle oder Kristalle gehen immer. Aber sonst?
    Wenn es ohnehin Magie in der Welt gibt, dann wäre >Schweigen< oder >Stille< möglich. Ein Unterdrückungszauber, der entweder auf ein Ziel oder ein Gebiet gerichtet wird und, wie auch immer, das Wirken von Magie unterbindet.
    Es ginge auch andersherum mit >Rauschen< oder etwas in der Art. Dabei wird dem Ziel ein Lärm im Kopf veranstaltet, dass ihm unmöglich ist, sich auf die Ausübung von Magie zu konzentrieren. Das wäre eine enorme Belastung für den Geist und könnte ebenfalls zur Folter eingesetzt werden, bei Personen, deren Waffe ihr Verstand ist.

    Ich habe kürzlich eine mittlerweile Inoffizielle Fortsetzung der ursprünglichen StarWars Reihe als Hörspiel gehört. Da hat man auf einem Planeten eigenartige Wesen gefunden, welche die seltsame, aber praktische Fähigkeit haben, in ihrer Nähe die Macht zu unterdrücken. Die wurden dann überall mit hingenommen, wo man sich vor einem Jedi schützen wollte.
    Auch so etwas wäre möglich. Vielleicht gibt es eine Lebensform, die eine magieblockierende Aura hat. Vielleicht kleine Eidechsen oder Schnecken oder so. Jeder Trupp von Hexenjägern hat so ein Tier bei sich, dass bei Ergreifen des Zieles dem Magier um den Hals gelegt wird. Diese Tiere haben ihren eigenen Charakter und müssen bei Laune gehalten werden, damit sie bei den Hexenjägern bleiben.
    Die besten Hexenjäger sind die, die ein besonders gutes Verhältnis zu ihren kleinen Begleitern haben. Denn diese Aura wird größer, je glücklicher diese Tierchen sind.
    Ich drifte etwas ab.

    Generell eine schwierige Frage, wie man Magier bändigt, ohne auf negierende Materialien zurückzugreifen.
    Alles, was den Verstand oder das Bewusstsein angreift, könnte helfen.

    Oh! Wie sieht es mit Drogen aus? Ein Gefangener könnte unter Drogen gesetzt werden. Entweder ist er dann einfach nur noch druff und kann nichts mehr machen oder er kann sich einfach nicht mehr konzentrieren, oder das Blut ist einfach nicht mehr magisch zu benutzen, solange gewisse Stoffe im Blutkreislauf sind. Das ist glaube ich gar nicht verkehrt. So könnte ein Blutmagier einfach durch ein bisschen Pulver in sein Getränk gebändigt werden. Laughing

    Interessant ist in dem Zusammenhang auch, was dem Magier dabei verabreicht wird. Wie weit ist die "Forschung" bei diesen Stoffen und werden sie nur für die Negierung von Magie benutzt, oder finden diese Subsatnzen Einzug in die Gesellschaft? Da kann sich schnell ein sozial-ökonomisches Problem ergeben.
    Wie wirken diese Stoffe? Kann man sich da an existierenden Drogen orientieren? Macht es einfach nur platt oder wird die magiebrechende Wirkung durch eine Sucht ersetzt? Klingt die Sucht ab, sobald der Stoff vorenthalten wird und kehrt die Magie dann zurück?
    Ist die Substanz schädlich für den Körper? Ähnlich wie Desomorphin? Stirbt der Magier bei zu langer Nutzung der Substanz?
    Greift die Substanz das Gehirn an und macht den Anwender matschig in der Birne? Oder blockiert sie die "Magierezeptoren" im Körper, dass die Fähigkeit einfach nicht mehr abzurufen ist?
    Ich finde das gerade mega spannend. Very Happy


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    Beitrag von elTrixi am Mi Okt 09, 2019 7:51 am

    _Mishra schrieb:Naheliegend ist erstmal die physische Behindeurng. Also körperliche Fixierung und eine Beißstange zwischen den Zähnen. Das gibt mir ganz böse Bilder in den Kopf von gefangenen Leuten, die in dunklen Kellergewölben an Kreuzen fixiert sind und auf den Tag ihrer Erlösung warten. Von der Kunst, einen Magier zu bändigen 2193695205
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    (Ein Bild kam mir in den Sinn: Ein gefangener Blutmagier, nur noch Haut und Knochen, fixiert in den Katakomben des Ordens, blind und taub für alles um ihn herum wartet auf sein Ende. Er hört die Person nicht, die in seine Zelle kommt. Er sieht den triefenden Sack nicht, den diese Person vor ihm auf den Boden wirft. Doch er spürt die Tropfen, die das aufschlagende Bündel auf ihn wirft. Er erschrickt und denkt zunächst es sei Wasser. Doch dann kann er es riechen. Feiner Blutstaub legt sich auf sein Gesicht und er riecht den Tod vor ihm. Ein Lächeln kriecht auf sein Gesicht und die Stärke zurück in seinen geschundenen Körper.)
    Eine Art sechster Sinn um Blut spüren zu können.


    Wow, schöner Ansatz. Das finde ich super. Fühlt sich für mich auch ein bisschen nach Vampir an, aber wenn du dieses Buch schreibst, werde ich es lesen Very Happy
    Aber mal sehen, was Teiresias dazu sagt.


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    Beitrag von AC_Teiresias* am Mi Okt 09, 2019 10:53 pm

    Ist für deine Form der Blutmagie offen liegendes Blut erforderlich? Also muss es durch eine Wunde an die Luft gelangen, damit es für den Anwender nutzbar ist? Es klingt zumindest so. Ist natürlich ein einschneidender Drawback für den Anwender. Und kann er nur mit seinem eigenen Blut arbeiten oder genügt irgendein Blut?

    Ich habe mittlerweile entschieden, dass es das eigene Blut sein muss. Jedwedes Blut zu nutzen, erschien mir als ein wenig zu mächtig - ein kurzer Spaziergang zur örtlichen Metzgerei und schon stehen dem Magier alle Möglichkeiten offen... nee, lieber nicht.

    Mir gefiel auch der Gedanke, dass Zauberei nur durch wirklichen Aufwand und vor allem Opfer gewirkt werden kann. In der Welt, die mir vorschwebt, gibt es nur wenige Magieanwender und diese sollten auch entsprechend einen gewissen Preis für ihre Macht zahlen müssen. Zumal man es sich sicher gut überlegt, wann und ob man einen Zauber wirkt, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes den eigenen Lebenssaft dafür aufwenden muss.

    Die Idee mit den Drogen finde ich allerdings gut. Der Prozess, gegen die Wirkung der Rauschstoffe anzukämpfen und sich wieder um einen klaren Kopf zu bemühen, könnte ein interessant zu beschreibender Prozess sein.
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    Beitrag von elTrixi am Do Okt 10, 2019 8:02 am

    Die Idee, dass Lebenskraft aufgewendet wird, um Magie zu wirken, ist jedoch nicht neu. Das habe ich schon einige Male gelesen. Zuletzt, glaube ich, im (miserabel geschriebenen) Eragon.
    Es muss ja nicht gleich immer ganz neu sein. Aber du könntest dir von diesem Standpunkt aus überlegen, ob du bei anderen Werken mal nachsiehst, wie die es so handhaben. Du kannst dich inspirieren lassen. Und du kannst natürlich sehen, in wie weit du hier vom gängigen Schema F abweichen willst und tatsächlich etwas neues "erfindest".


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    Beitrag von Incendium am Do Okt 10, 2019 11:00 am

    Ich vermute, den Austritt von Blut rein physikalisch zuverlässig zu verhindern, ist unmöglich. Gelegentlich kommt es etwa vor, dass Menschen Nasenbluten bekommen, oder eine Ader im Auge platzt. Auch wenn es selten ist, stelle es eine Sicherheitslücke beim Fangen von Blutmagiern dar. Eventuell könnte man mit genug Anstrengung sogar das Platzen einer Ader im Auge kontrolliert herbeiführen.. Mit herkömmlichen Mitteln lässt sich das nicht verhindern.
    Weibliche Magierinnen könnte man demnach auch nicht länger als einen Monat gefangen halten ... Very Happy
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    Beitrag von Quietscheball am Do Okt 10, 2019 4:42 pm

    elTrixi schrieb:Die Idee, dass Lebenskraft aufgewendet wird, um Magie zu wirken, ist jedoch nicht neu. Das habe ich schon einige Male gelesen. Zuletzt, glaube ich, im (miserabel geschriebenen) Eragon.
    Es muss ja nicht gleich immer ganz neu sein. Aber du könntest dir von diesem Standpunkt aus überlegen, ob du bei anderen Werken mal nachsiehst, wie die es so handhaben. Du kannst dich inspirieren lassen. Und du kannst natürlich sehen, in wie weit du hier vom gängigen Schema F abweichen willst und tatsächlich etwas neues "erfindest".

    Wo du gerade von anderen Werken sprichst: In den Sonea-Büchern von Canavan, gibt es mit der "höheren Magie" auf jeden Fall noch ein System, was da recht na drankommt. Fand ich auch gelungener als die Sache bei Eragon.


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