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Alastor

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    Beitrag von Justin am Di Jan 14, 2020 10:21 pm

    Rückmeldungen wirst du in den seltesten Fällen bekommen, außer - Danke für die Interesse und schau bei der nächsten Ausschreibung vorbei.

    Ich habe eine ganze Latte von KGs, die ich für die verschiedensten Ausschreibungen geschrieben habe. Eine Kurzgeschichte schreibe ich in so 1 - 2 Wochen nieder - Ich schaue ob ich was finde, was meine Interesse weckt und mir was dazu einfällt dann los.
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    Beitrag von Necroghoul7 am Di Jan 14, 2020 10:27 pm

    @Justin schrieb:Rückmeldungen wirst du in den seltesten Fällen bekommen, außer - Danke für die Interesse und schau bei der nächsten Ausschreibung vorbei.

    Ich habe eine ganze Latte von KGs, die ich für die verschiedensten Ausschreibungen geschrieben habe. Eine Kurzgeschichte schreibe ich in so 1 - 2 Wochen nieder - Ich schaue ob ich was finde, was meine Interesse weckt und mir was dazu einfällt dann los.

    Das klingt ja fast wie bei meinen früheren Bewerbungen, nun weiß ich noch etwas, das mich daran abstößt *lach* - also ein Verlag, der sich nicht einmal die Mühe macht, anständig zu antworten, würde maximal einmal etwas von mir bekommen.

    Respekt, dass du so auf Bestellung innerhalb von 1 - 2 Wochen eine passende, gelungene Kurzgeschichte zu einem Ausschreibungsthema verfassen kannst. Das eigene Interesse geweckt zu wissen und eine tolle Idee zu haben, die man dann so rasch zu einer funktionierenden Geschichte vervollständigen kann, sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich meine, klar, Seiten zu einem Thema füllen kann ich auch, aber ich wäre nicht in der Lage, etwas Vorzeigbares auf Bestellung zu produzieren.
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    Beitrag von Justin am Di Jan 14, 2020 10:37 pm

    Ich schreibe ja keinen Roman. Die Geschichten beschränken sich auf 3 - 4 Szenen, der Plot sowie Anzahl der Figuren ist überschaubar. Ich bin ein Discovory-Writer - Ich muss nicht lange über den Plot nachdenken oder die Backhistory. Ich brauche lediglich eine zündende Idee. Ich überlege was ich damit aussagen möchte und wie ich das ungefähr transportieren kann - der Rest machen die Figuren von allein.
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    Beitrag von Necroghoul7 am Mo Jan 20, 2020 4:45 pm

    Stimmt, bei kurzen Geschichten kommt man seltener durcheinander. Du schreibst also nur dort etwas, wo du relativ spontan eine gute Idee hast, die dem Verlag gefallen könnte?
    Ich habe momentan so viele eigene "Baustellen", dass ich mit dem Nachdenken über eine vorgegebene Ausschreibung nicht noch mehr aufmachen will. Aber für die Zukunft merke ich es mir, dass du damit gute Erfahrungen gemacht hast. Vielleicht gehen mir irgendwann die eigenen Projekte aus und ich lasse mich dann von Ausschreibungen inspirieren.
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    Beitrag von Justin am Mo Jan 20, 2020 7:20 pm

    Ich mache mir keine Illusionen. Ich schreibe aus spass - als Hobby - ich strebe keine Karrier als Schreiber an (dafür bin ich zu alt). Ausscreibung sind einfach eine Möglichkeit meine Ladenschaft auszuleben und gewisse Bestätigung zu bekommen. Will man Geld damit verdienen, sind Ausschreibung nicht der richtige Weg.
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    Beitrag von Necroghoul7 am Di Jan 21, 2020 11:47 pm

    @Jotter schrieb:
    die aktuellen Ausschreibungen finde ich ja alle sehr spannend und mich kirbbelt es richtig in den Fingern, bei einer (oder gar mehreren) von ihnen mitzumachen, nur habe ich Angst, dass ich das nicht schaffen werde, und vielleicht habe ich auch ein wenig Angst vor Ablehnung und heftiger Kritik.

    Ich kann diese Sorge aus meiner Erfahrung heraus sehr gut nachvollziehen, und zwar aus Bewerbungen im Berufsleben, von denen ich damals gefühlt eine Tonne verfasst und immer nur Absagen oder, falls ich doch eine Chance bekam, nur Ärger kassierte. Klar, dann fragt man sich irgendwann, was man denn falsch macht und warum die anderen scheinbar besser sind usw. und fängt an, abwechselnd an sich selbst und denen, die einen ablehnen, zu zweifeln. Und da sagt einem auch keiner, was man ändern muss, um erfolgreicher oder besser zu sein, im Gegenteil, man wird nur verunsichert durch irgendwelche überhaupt nicht personalisierten/individuellen Ratschläge anderer.

    Ich finde es sehr wichtig, sich bei Ablehnung immer wieder klarzumachen, dass es zwei Seiten gibt und eine Ablehnung bzw. ein Misserfolg auch bedeuten kann, dass es von der anderen Seite her einfach gerade nicht passt und nicht etwa, dass man nicht talentiert oder leistungsstark oder bemüht genug wäre. Manchmal ist es auch so, dass man einfach in der falschen Zeit am falschen Ort in der falschen sozialen Umgebung ist - und auch bei Autoren ist so, dass manche erst viel später für "gut genug" befunden bzw. entdeckt wurden. Und dann gibt es andererseits Menschen, die sich gut "vermarkten" können (zu denen gehöre ich nicht), die haben generell auch eher einen Riecher dafür, wo sich die Mühe lohnt und was sie tun müssen, um weiterzukommen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die von Natur aus mehr Talent hätten oder besser geeignet wären, ob nun als Autoren oder beruflich. Meine Erfahrung ist sogar, dass gerade die in ihrem Bereich sehr talentierten Menschen oft ziemlich selbstkritisch sind und sich für schlechter halten, als sie es sind. Und die besten Manuskripte werden vermutlich nie irgendwo veröffentlicht, weil der Schreiber sie für uninteressant oder nicht gut genug hält und sie für immer in seinem elektronischen Schreibtisch verschließt. Und gerade in der Literatur sind Bewertungen nicht wie in der Wissenschaft, da geht es viel nach Gefallen, Marktlage und Trends. Da würde ich dir empfehlen, dir Ranglisten z.B. bei Wettbewerben gar nicht so zu Herzen zu nehmen bzw. nicht überzubewerten, sie bilden lediglich den aktuellen Geschmack der Leserschaft ab, die sie bewertet hat. Bei großen Verlagen wiederum bildet die Bewertung ab, was sich gerade oder voraussichtlich gut an die Zielgruppe verkaufen wird.

    Wenn du - wie ich aufgrund meiner Vergangenheit - allgemein nicht (mehr) gut mit Kritik, Ablehnungen, Misserfolgen oder gescheiterten Bemühungen umgehen kannst, wäre es eine Alternative, dich nicht weiter mit "Bewerbungseinsendungen" herumärgern und lieber gleich "dein eigenes Ding" machen.

    (Also, falls du mir eine Kurzgeschichte für meine Anthologie schickst, verspreche ich dir eine persönliche Rückmeldung und dass ich sie nur ablehnen würde, wenn sie wirklich völlig unpassend oder schlecht wäre.)

    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig Mut machen, es doch mal auszuprobieren, und falls du nicht das erhoffte Ergebnis erzielst, deswegen nicht gleich an dir zu zweifeln, sondern einfach einen anderen, besser zu dir passenden Weg einzuschlagen. Man lebt, man arbeitet, und man schreibt doch in erster Linie für sich selbst und nicht für Erwartungen anderer!
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    Beitrag von Justin am Do Jan 30, 2020 9:24 pm

    So, die Kurzgeschichte für die Toriaverlag-Ausschreibung: "Götter" weggeschicht Wer macht wo mit? - Seite 11 153422406 Jetzt heiß es Abwarten und nicht Teetrinken, sondern weiter schreiben.
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    Beitrag von Necroghoul7 am Mo Feb 03, 2020 5:23 pm

    @Justin schrieb:So, die Kurzgeschichte für die Toriaverlag-Ausschreibung: "Götter" weggeschicht Wer macht wo mit? - Seite 11 153422406 Jetzt heiß es Abwarten und nicht Teetrinken, sondern weiter schreiben.

    Wie gehst du eigentlich mit Ablehnungen um, veröffentlichst du die eingereichten Geschichten dann trotzdem anderweitig, oder bleiben sie einfach in der Schublade liegen? Ich meine, wenn du dir so viel Mühe gibst und deine Geschichten richtig gut fandest, und es dann doch meist umsonst ist, frustriert das doch auf Dauer, oder? Vor allem, weil du meist ja nicht weißt, woran es gescheitert ist, wonach ausgewählt wurde - der Verlag hat schließlich keine Zeit und Lust, jedem Autor eine inhaltliche Rückmeldung zu geben.
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    Beitrag von Justin am Mo Feb 03, 2020 5:47 pm

    Was heißt "enttäuscht"? Ich rechne mir sowieso keine Chancen. Es gibt so viele Menschen, die Geschichten schreiben - und sie beherrschen ihr Wandwerk viel mehr als ich es tue. Es wäre ein Wunder wenn eine Geschichte von mir genommen wäre.

    Ich strebe keine Zukünft als Autor an - also muss ich nicht "entdeckt" werden. Ich schreibe als Hobby, als Ausgleich zum Alltag und muss niemanden was damit beweisen. Wenn meine Geschichten gefallen finden - schön - sonst "just for fun".

    Ich habe einige Geschichten im Laufe der Jahren geschrieben und wenn ich eine Ausschreibung lese, die irgendwie thematisch mit einem Text, den ich bereits erfasst habe, brauchbar ist, habe ich kein Problem, den Text zu recyclen - überarbeiten, anzupassen, strecken, kürzen oder was halt immer. Meist liegt viel Zeit dazwischen und meine Talent hat sich auch weiterentwickelt und die Geschichte wird meist auch besser mit einer Überarbeitung.

    Durch meine Mitarbeit/-wirkung hier im Forum bekomme ich die kritische Feedback, die ich brauche, um mich als Autor weiterbringt.
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    Beitrag von Necroghoul7 am Di Feb 04, 2020 11:14 am

    @Justin schrieb:Ich strebe keine Zukünft als Autor an - also muss ich nicht "entdeckt" werden. Ich schreibe als Hobby, als Ausgleich zum Alltag und muss niemanden was damit beweisen. Wenn meine Geschichten gefallen finden - schön -  sonst "just for fun".

    Ja, so ähnlich geht es mir auch. Ich kann dir gern rückmelden, wie mir deine Geschichte gefallen wird, überhaupt, wie ihre Wirkung sein wird, falls du Wert darauf legst.
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    Beitrag von Nina am Mi Feb 12, 2020 11:07 pm

    Also ich kann die Frage auch für mich beantworten: Ich habe viel bei Ausschreibungen mitgemacht (das wird jetzt das über 20. Jahr! - so ein alter Sack bin ich schon ...  pale ) und auch Ablehnungen bekommen, allerdings hatte ich mehr Verlage, die was ausgeschrieben haben und während das Projekt noch lief, "verstorben" sind. 

    Dann gab es welche, wo es geklappt hat. Gut. Dann auch z.B. eine Reihe von einem Verlag, wo man sich bei der öffentlichen Ausschreibung zwar gegen mich entschieden hat, mir aber für einen späteren Band, wo die Teilnahme nicht mehr für alle möglich war, eine Einladung geschickt hat.

    Zwischenzeitlich ist das sehr frustrierend ... aber letztendlich: Eine Geschichte, die man mal geschrieben hat, kann einem keiner wegnehmen. Und die Themen sind über die Jahre so wiederkehrend, dass es fast zum Gähnen ist. Ist die Geschichte auf einem guten Niveau, findet sich schon wer. 

    Was einzureichen kann man sich durchaus mal trauen. Was passiert denn im schlimmsten Fall, dass ein Fremder schlecht von einem denkt? - Damit kann man leben. Und ich habe selbst schon Ausschreibungen gemacht und darf verraten, dass die Geschichten in der Erinnerung sehr schnell verblassen, wenn man so viel liest. Ein paar abgrundtief schlechte Texte habe ich mir zwar gemerkt, aber ohne Namen. Und sie sind auch längst gelöscht oder am vorigen Laptop, der jetzt Schrott ist, verblieben. - Bei meiner ersten Ausschreibung wollte ich auch alles richtig machen mit den Ablehnungen, aber es ist schon mal sehr kompliziert, dass sich da alle im Team einig sind. - Über die Nicht-Eignung ist man sich sehr oft schnell einig, aber dann das Ausformulieren ... also so, dass es höflich und respektvoll ist, aber doch bestimmt. - Viele wollen selbst bei den ganz eindeutigen Fällen dann noch diskutieren und dann sitzt man schnell mal einen halben Abend an einer Erwiderung. (Eindeutige Fälle wären: Komplette Themenverfehlung - Autor bemüht sich nicht um ein Mindestmaß an korrekter Rechtschreibung - Autor hat eine eigene "Philosophie", hasst die "neue" Rechtschreibung oder sieht die Zukunft in konsequenter Kleinschreibung etc. - das Ganze ist ein Romananfang, aber keine Kurzgeschichte oder Erzählung ...) 
    Und mir kommt vor, je eindeutiger der Fall, desto weniger sieht es jemand ein.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa Mai 30, 2020 8:21 pm