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    6. Abschnitt: Tarell - Zeit des Abschieds

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    Susanne Gavenis
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    6. Abschnitt: Tarell - Zeit des Abschieds

    Beitrag von Susanne Gavenis am Mi Sep 30, 2015 6:18 pm

    Hier könnt ihr etwas zum 6. Abschnitt schreiben.
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    Re: 6. Abschnitt: Tarell - Zeit des Abschieds

    Beitrag von Drachenprinzessin am Fr Dez 04, 2015 4:03 pm

    Hallo Susanne,

    ich kann dir gerad nur eine kurze/unvollständige Kommentar schreiben, weil ich gerad in der Uni bin und auf den Beginn der nächsten Vorlesung warte.

    Das Kapitel hatte ich schon Anfang der Woche gelesen, allerdings noch keine Zeit gehabt etwas zu schreiben ... und ich hab gerad meine Notizen nicht dabei

    Diesmal gibt es einen etwas größeren Zeitsprung von sieben Jahren, in denen es einige Anschläge auf Dayins Leben gegeben hat. Zugegeben hat mich das nicht überrascht. Beilar (?) fasst die Situation auf Genaiden gegen Ende des Leseabschnitts schön zusammen. Den genauen Wortlaut hab ich gerad nicht parat, aber er sagte so etwas wie "das freundliche, wohlwollende Miteinander wurde seit der Prophezeiung von einem tiefen Graben des Misstrauens geteilt." Wie gesagt, den genauen Wortlaut kriege ich leider nicht mehr auf die Reihe.
    Ich hab noch grob im Kopf, dass an einer Stelle, als Dayin oben im Südturm malt, erwähnt wird, das Wendar sein Schwert an der rechten Seite trägt. Ist er Linkshänder?

    Bei der Storylinie im Südturm: Als Dromment Medefa angerannt kommt und Wendar davon erzählt, dass potenzielle Attentäter gefasst waren, kam mir das komisch vor, weil er erst im Nachhinein erwähnt hat, dass der König ihm befohlen hat, nach Dayin zu sehen. Es fühlte sich fishy an (ich weiß gerad kein passendes deutsches Wort dafür   )

    Ich muss hier leider aufhören, weil ich zur nächsten Vorlesung muss und noch den Raum suchen muss -.- heute Abend wenn ich etwas mehr Zeit hab, schreib ich noch mal etwas ausführlicher Wink



    Edit: Ich kann meine Notizen zum Leseabschnitt leider nicht finden ... ist wohl so ein Freitag der 13., pardon, Freitag der 4. Fluch
    In diesem Abschnitt ist so einiges los, man kann fast sagen die Karten werden neu gemischt, auch wenn ich Vailias Tod eher später in der Geschichte erwartet hätte.
    Als Dromment Wendar von dem angeblichen Anschlag auf Dayin erzählt, wird er nicht skeptisch und ich finde Du hast auch ganz klar deutlich gemacht, warum nicht. Da Dromment sich sonst nie körperlich verausgabt, hätte wohl jeder gedacht, dass er die Wahrheit sagt. Er (Dromment) hat diese Tatsache meiner Ansicht nach schamlos für sich ausgenutzt. Inwieweit Wendar Dayin hätte beschützen können, wenn Dromment ihn nicht übertölpelt hätte, kann ich schwer einschätzen, aber es wird sehr deutlich, wie wehrlos Dayin gegenüber Angreifern ist. Hätte Vailia nicht beherzt eingegriffen, wäre er nicht mit dem Leben davon gekommen. Von ihr hätte ich nie etwas anderes erwartet, und ich hatte auch damit gerechnet, dass sie irgendwann stirbt, weil sie Dayin ja eine große Stütze gewesen ist. Wie oben bereits erwähnt hätte ich gedacht, dass sie erst später stirbt, weil es für mich rein gefühlsmäßig noch am Anfang der Geschichte ist, dabei ist das bereits der vorletzte Abschnitt des ersten Bandes! Kinners, wo ist die Zeit geblieben?
    Mich haben die Kapitel unmittelbar nach Vailias Tod sehr mitgenommen (ich mein das wirklich ernst, Du hast mich auf Gefühlsebene erreicht). Ich konnte gut nachempfinden, wie sich Dayin und auch Kronot fühlen. Letzterer scheint ja ziemlich lethargisch zu sein und irgendwie tut er mir leid, dass er seit Dayins Abreise nach Shinnor mehr oder weniger allein mit Gerrent ist. Ich bezweifle irgendwie, dass Kronot je wieder auf die Beine kommt.
    Was Gerrent angeht, ich verstehe seine Eifersucht, die sich mit seiner Trauer gemischt hat, trotzdem ist es kein Grund seinen Bruder bewusstlos zu prügeln und ihn umbringen zu wollen. Er ist damit für mich mehr denn je der potentielle Vatermörder.
    Wenigstens stehen Dayins Großeltern und Wendar noch zu ihm.

    Beilar scheint es ja tatsächlich zu schaffen, der Prophezeiung gegenüber einigermaßen neutral gegenüber zu stehen, auch wenn er Dayin gegenüber eine eher skeptische Einstellung hat. Ich find es sehr klug, wie Wendar ihn dazu "überredet", ihm bei Dayins Waffentraining zu helfen Very Happy

    Hab ich noch was vergessen? Natürlich - die Szene mit der Seherin. Dayin hat deutlich Angst vor ihr und will sich nicht berühren lassen und auch Beilars Einstellung generell Seherinnen gegenüber kann ich gut nachvollziehen. Sicherlich wird das noch Auswirkungen haben, wenn er auf Lilell trifft (oder sie auf ihn?)


    Ich hoffe, ich hab jetzt wirklich nichts mehr vergessen.
    LG
    Drachenprinzessin


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    Re: 6. Abschnitt: Tarell - Zeit des Abschieds

    Beitrag von Susanne Gavenis am Sa Dez 05, 2015 1:39 pm

    Dass dich die Szenen nach dem Tod von Dayins Mutter emotional berührt haben, freut mich ganz besonders. Natürlich ist jede Szene eines Romans auf ihre eigene Weise wichtig, aber diese ganze Sequenz war sowohl für die Geschichte als Ganzes als auch für die Entwicklung ALLER wichtigen Figuren enorm bedeutsam.

    Mit diesen Szenen bin ich übrigens ganz besonders zufrieden, weil sowohl ich beim Schreiben als auch durch die Bank alle meine Probeleser - sogar die männlichen - beim Lesen ein paar Tränchen zerdrückt haben. Das passiert einem auch nicht alle Tage. Dass Dayins Mutter irgendwann sterben MUSSTE, war - wie du ja auch gesagt hast - unumgänglich. Wenn der Protagonist ständig jemanden um sich hat, der ihn beschützt und vor allem Bösen bewahrt, wird er mit seinen Konflikten ja nicht geprüft, und es findet keine Entwicklung statt. Der Tod der Königin ist hierbei nicht nur für Dayin ein brutaler Einschnitt, der sein Leben radikal verändert und die Konflikte für ihn verschärft, sondern auch für Kronot und Gerrent. Für alle diese Figuren ist durch Vailias Tod die Konfliktschraube ordentlich angezogen worden (was sich ja auch sofort bei den Szenen zwischen Dayin und Gerrent zeigt. Auch der Konflikt zwischen Gerrent und Wendar, der ja bisher lediglich zart angedeutet war, ist dadurch stärker worden).


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    Re: 6. Abschnitt: Tarell - Zeit des Abschieds

    Beitrag von Drachenprinzessin am Di Dez 08, 2015 5:58 pm

    Wendars Verhalten ihm gegenüber muss für Gerrent so etwas wie ein gefundenes Fressen gewesen sein, weil er ja jetzt einen Grund hat Wendar gegenüber mindestens misstrauisch zu sein. Ich muss gestehen ich bin froh Gerrent erst Mal los zu sein. Er ist jetzt nicht gerade einer meiner Lieblingscharaktere...


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    Re: 6. Abschnitt: Tarell - Zeit des Abschieds

    Beitrag von Lindenblüte am Fr Dez 18, 2015 10:24 pm

    Sooo, ich hatte diese Notizen jetzt seit sechs (!) Wochen bereits fertig, aber zwei Grippen (ja, die mussten im Doppelpack kommen), Schule und natürlich der liebenswerte Nano haben mich daran gehindert, mich früher wieder zu melden.
    Zu frühzeitigen „Beendung“ der Leserunde: finde ich nachvollziehbar. Ich entschuldige mich hiermit mal auch, wenn ich zu langsam war (obwohl ich trotz meiner langen Pause ja noch nicht zurückgefallen zu sein scheine). Wenn du willst, kann ich dir gerne meine Reaktionen auf den zweiten Teil trotzdem noch per PN schicken.

    So, jetzt aber. Sechster Abschnitt.
    Erst einmal: neeeeeein. Was tust du deinen armen Charakteren denn an?
    Dann dieser Dromedar-Typ. Ja, er hieß nicht Dromedar, aber ich habe seinen Namen einfach jedes zweite Mal aus Versehen wieder als Dromedar gelesen, deswegen heißt er bei mir jetzt eben nur noch Dromedar. Sein wahrer Name wird nicht mehr ausgesprochen. Das ist auch eine gerechte Strafe für seine Taten.
    Ich hatte schon den Verdacht, dass er nichts Gutes im Schilde führt, als er da einfach so aufgetaucht ist, aber während des Gespräches ist es ihm dann tatsächlich gelungen, nicht nur Dayins Leibwächter, sondern auch mich davon zu überzeugen, dass er doch keine Hintergedanken hat. Ein sehr fieses Dromedar.
    Kronots und Dayins Trauer hast du gut dargestellt, vor allem durch die Vernichtungsattacke im Turmzimmer. Vor allem gelungen fand ich aber die Szene, die Gerrents Reaktion beschreibt, die natürlich genau so ausfällt, wie wir ihn alle kennen und lieben.
    Hier ist mir glaube ich irgendwo ein Fehler ins Auge gefallen, wenn ich meine Notizen richtig entziffere: Laut meinem Ich von vor sechs Wochen hast du irgendwo geschrieben, dass Gerrent sieben Jahre Unterricht hat, obwohl es eigentlich neun sind. Ich finde die Stelle aber trotz nochmaligem Durchlesens und großer Sucherei jetzt partout nicht wieder (ein großer Nachteils von Ebooks ), von daher übernehme ich für die Anmerkung keine Gewähr.
    Nach allem was passiert ist, ist es wohl sinnvoll, dass Dayin die Burg verlässt. [Ich hatte schon halb befürchtet, dass irgendeine Nase auf die Idee kommen würde, Dayin komplett die Schuld für den Tod seiner Mutter anzuhängen und ihn eventuell sogar als Mörder zu betiteln – es wäre rein theoretisch möglich zu sagen, dass Dayin mit seiner Mutter auf dem Turm stand und sie hinuntergestoßen hat (hier würde sich die Identität als Vatermörder zeigen, die ihm von den Ausführern der Anschläge unterstellt wird). Da sie ihm vertraut, wäre es möglich, dass er sie so überrascht hat, dass sie tatsächlich gestürzt ist und das Dromedar im Versuch sie zu retten, gleich hinterher gefallen ist. Aber zum Glück lebt Dayins Leibwächter Wendar ja noch und kann erzählen, wie die Geschichte richtig passiert ist.]
    Das Dromedar, um noch mal auf dieses Biest zurückzukommen, ist im Charakter überragend dargestellt und extrem gut nachvollziehbar. So nachvollziehbar, dass es mir schon ein bisschen Angst macht.
    Kronots Entdeckung, dass die die meiste Gefahr bedeuten, „die mir die nächsten sind“, ist traurig, aber wohl leider wahr. Die Kapitel nach Vailias Tod sind generell vor allem das: traurig und geprägt von einer Art ungläubiger Fassungslosigkeit, die erst langsam erkennt, dass das, was gerade passiert, tatsächlich die Realität ist. Die Atmosphäre in diesen Kapitels fand ich sehr schön, ich war noch den ganzen Tag beim Gedanken an Dayin melancholisch gestimmt.
    Der Abschied von Kronot ist herzzerreißend, aber für Dayin scheint das Leben auf Shinnor tatsächlich wie gehofft besser zu sein. Und nun endlich erwacht sein Kampfgeist!
    Diese Reaktion finde ich logisch. Ich war schon zu dem Schluss gekommen, dass Dayin, der zwar hin und wieder Widerstand gezeigt hat und das auch immer stärker, um wirklich dagegen zu rebellieren, wie sein Leben läuft, ein sehr einschneidendes Erlebnis (also zum Beispiel den Tod einer ihm nahestehenden Person) braucht. Das ist mit Vailias Sturz vom Turm nun geschehen, und obwohl über dem gesamten Abschnitt auch weiterhin Trauer um Dayins Mutter steht, merkt man hier auch deutlich, dass sich sein Wesen verändert. Ich hoffe mal, dass Dayin seinen wahnsinnigen Plan auch in die Tat umsetzen kann!
    LG Blütchen


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    "And the behaviour of the cat was somewhat peculiar. It was soon noticed that when there was work to be done, the cat could never be found. She would vanish for hours on end, and then reappear at meal-times, or in the evening after work was over, as if nothing had happened. But she always made such excellent excuses, and purred so affectionately, that it was impossible not to believe in her good intentions."
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    Re: 6. Abschnitt: Tarell - Zeit des Abschieds

    Beitrag von Susanne Gavenis am So Dez 20, 2015 12:37 pm

    Klar, du kannst mir gern mal eine PN schicken, wenn du die beiden Bände fertig gelesen hast. Dann kannst du mir erzählen, wie dir der letzte Satz der Geschichte gefallen hat, wo Dayin mit dem blutigen Schwert in der Hand über Kronots Leiche steht und irr kichert. affraid  Da wäre ich wirklich neugierig.

    Ebenso wie bei Drachenprinzessin freue ich mich auch bei dir, dass dich die Trauer der Figuren berührt hat. Hätte ich diese Szenen versaut, wäre die ganze Geschichte, denke ich, ziemlich ruiniert gewesen. Bei diesem ganzen Abschnitt war im Grunde nicht die Sterbeszene von Dayins Mutter die größte Herausforderung, sondern zu zeigen, wie durch ihren Tod das Leben aller für immer verändert wird. Die Szenen, in denen Kronot, Dayin und Gerrent auf ihre je eigene Weise auf ihre Trauer reagieren, waren für mich persönlich die wichtigsten des Buches (auch wenn es natürlich wie gesagt beim Schreiben von Romanen keine unwichtigen Szenen geben darf. Dennoch hat, glaube ich, jeder Autor seine Highlights, die ihm besonders am Herzen liegen).

    Genauso freut es mich, dass dir der Charakter des Dromedars Medefa gefallen hat. Wie bei allen Attentätern, die es auf Dayins Leben abgesehen haben, gibt es auch bei ihm einen qualvollen Zwiespalt zwischen seinem grausamen Handeln und den Gründen, mit denen er dieses Handeln legitimiert. Dass gerade die königstreuesten und loyalsten Männer die größte Bedrohung für Dayin bedeuten, ist bitter, verhindert aber auch eine zu einseitige Schwarz-Weiß-Malerei bei der Darstellung der Figuren. Wie am Anfang der Leserunde, glaube ich, schon mal gesagt, ist Kronots Beliebtheit bei seinem Volk im Grunde die größte Gefahr für seinen Sohn. Wäre er ein despotischer Prinz John-Verschnitt, den alle hassen, würden die Meuchelmörder den guten Dayin wahrscheinlich, statt ihm ein Messer zwischen die Rippen jagen zu wollen, mit Kaffee und Keksen päppeln, damit er groß und stark wird, um endlich zu tun, was die Seherin ihm prophezeit hat.

    Wenn du den zweiten Band anfängst, wirst du merken, dass es zwischen dem ersten und zweiten Teil einen deutlichen Zeitsprung gegeben hat. Der war nötig, damit sich die Sache mit den Attentaten nicht erschöpft und die Leser zu ermüden beginnt. Als Motor, um die Entwicklung von Dayins Persönlichkeit bis zu einem bestimmten Punkt zu formen, waren sie wichtig und notwendig, aber mit dem Tod seiner Mutter ist diese Entwicklung zunächst einmal abgeschlossen. Auf der Grundlage der vorangegangenen Ereignisse kann Dayin nun versuchen, das Geschehen aktiver selbst zu bestimmen (was immer am Ende dabei herauskommen mag).
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    Re: 6. Abschnitt: Tarell - Zeit des Abschieds

    Beitrag von Lindenblüte am Di Dez 22, 2015 2:14 pm

    Dann kannst du mir erzählen, wie dir der letzte Satz der Geschichte gefallen hat, wo Dayin mit dem blutigen Schwert in der Hand über Kronots Leiche steht und irr kichert.
    Klingt ja beinahe nach GoT
    Bei den persönlichen Highlights stimme ich dir unbedingt zu. Meine Lieblingsszenen sind auch immer die traurigen.
    Wenn Kronot ein schlechter, grausamer und egoistischer König wäre, wäre die Beziehung seiner Untertanen zu Dayin natürlich ganz anders. Andererseits wäre von Dayin dann vermutlich sowieso nicht mehr übrig als ein Haufen Knochen, schließlich hätte evil!Kronot ja keine Probleme damit, ihn umzubringen, nur der Sicherheit halber.
    Ich hatte mich schon gefragt, ob es einen Zeitsprung geben würde. Sowohl für Dayin als auch für Lilell ergibt das an diesem Punkt ihrer Entwicklung Sinn.
    Bis zum siebten Abschnitt!
    LG Blütchen


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    Re: 6. Abschnitt: Tarell - Zeit des Abschieds

    Beitrag von Susanne Gavenis am So Dez 27, 2015 6:35 pm

    Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass sich Dayin am Ende der Geschichte in "Joffrey" umbenennt. Der Name hat ihm sowieso immer schon besser gefallen als das weicheimäßige "Dayin".  

    Zweifellos - evilKronot wäre ganz sicher nicht zimperlich gewesen, wenn es um sein Leben gegangen wäre, und einen Säugling umzubringen bzw. von seinem Jäger im finsteren Wald aussetzen zu lassen, hat ja eine lange und ehrwürdige Tradition (obwohl wir ja alle wissen, was am Ende für den Bösewicht dabei herauskommt).

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do Aug 24, 2017 5:11 am