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    Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

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    Susanne Gavenis
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    Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Susanne Gavenis am Di Sep 09, 2014 3:44 pm

    Hier könnt ihr etwas zum 2. Kapitel schreiben.
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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Drachenprinzessin am Sa Okt 04, 2014 5:55 pm

    Hallo Susanne!

    Rein gefühlsmäßig war dieses Kapitel noch kürzer als der Prolog.
    Shaan will seine Verwandten sehen, doch Gefflan schmettert diese Bitte mit der Begründung ab, dass Shaan noch viel mehr lernen muss. Shaan ist natürlich geknickt darüber, aber der Ruf der Linyal lässt ihn nicht allzu traurig darüber sein.
    Ich find's schön mit welchen einfachen Mitteln zu Shaans Trauer über das Verlassen seiner Heimat deutlich machst.
    Gefflan reagiert natürlich mit seiner kühlen, distanzierten Art.

    Bitte entschuldige diesen lausigen Kommentar, aber mehr kann ich dazu einfach nicht sagen.

    Herzliche Grüße
    Drachenprinzessin


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    Susanne Gavenis
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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Susanne Gavenis am Sa Okt 04, 2014 7:17 pm

    Gar kein Problem, das Kapitel war ja auch sehr kurz. Im Grunde hätte ich es auch zusammen mit dem 1. Kapitel in den ersten Leserunden-Abschnitt packen können, aber ich dachte mir, dass es ja schon einen kleinen thematischen Einschnitt zwischen dem ersten und dem zweiten Kapitel gibt. Während ich im ersten Kapitel Shaan mit seiner Persönlichkeit, seinen Ängsten und Zweifeln und seine Beziehung zu Gefflan einführen wollte, geht jetzt im zweiten Kapitel die Geschichte mit dem Ruf der Lanhal im Grunde erst richtig los. Da es sich aber natürlich nahtlos ans erste Kapitel anschließt, muss man sich bei den Kommentaren auch nichts aus den Fingern saugen.
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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von SilbenPrinz am Mo Okt 06, 2014 10:53 am

    Hallo Susanne,

    Du erzählst wieder sehr einfühlsam. Das gefällt mir sehr gut.

    Auf Seite 72 erklingt der Ruf der Lanhal. An dieser Stelle habe ich etwas gerätselt ob Gefflan den Ruf hört. Aus deiner Formulierung wird zunächst nicht klar, dass es Shaan ist, der die Worte seine Vater nicht mehr vernimmt, sondern ich nehme an Gefflan hört auf zu sprechen.

    Da sie sich dann tatsächlich auf dem Weg machen, verstehe ich die Trennung zum nächsten Kapitel hin nicht so richtig. Du schilderst den ersten Tag in Stichworten. Dann führst du hier einen Bruch vom 1. zum 5. Tag (3 Kapitel) hin aus, der mir nicht so richtig gefällt. Das eine hätte in das andere überfließen können, um eventuell ein Kapitel zu bilden.

    Du wirst einen Grund gehabt haben es so zu halten.

    In diesem Fall sagt mir mein Gefühl, dass so kurz das Kapitel auch ist, es besser mit dem Ruf geendet hätte. So wirkt es unaufgeräumt.

    LG SilbenPrinz


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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Lucy2138 am Sa Okt 11, 2014 9:30 am

    Hallo!

    Ich finde die Länge des Kapitels ziemlich passend. Für mich wirkt es fast wie Absicht, das es so kurz ist, weil es dadurch einen schönen Einschub zwischen dem längeren Einleitungskapitel und dem nächsten bildet. Beim Lesen hatte ich irgendwie das Gefühl, dass damit praktisch die Geschichte erst richtig anfängt (was ja auch so ist).

    Außerdem bin ich der Meinung, dass es schon ganz gut passt, dass du nicht direkt nach dem Ruf aufhörst. Mir hat es ganz gut gefallen, das Shaan am Schluss faktisch beschließt, dass jetzt die Zeit für Spielereien zu Ende ist und er sich seine Magie besser „aufheben“ muss. Das bildet auch einen Kontrast zum ersten Kapitel in dem er noch mithilfe des Windes Vögeln das Gefieder trocknet.

    LG Lucy

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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Susanne Gavenis am So Okt 12, 2014 12:35 pm

    Hallo, da bin ich wieder!

    Es wäre sicherlich ebenso möglich gewesen, das Kapitel mit dem Ruf der Lanhal enden zu lassen. Allerdings wollte ich - so wie Lucy es auch gesagt hat - einen klareren Endpunkt und Einschnitt schaffen, der die 16 Ausbildungsjahre im Hallagat von dem Beginn des neuen Lebensabschnitts für Shaan trennt. Es sollte beim Leser das Gefühl entstehen, dass die schützende Blase, die Shaan bisher (trotz Gefflans etwas rüder Erziehungsmethoden) umgeben hat, nun endgültig zerbrochen ist und die Härte des Lebens - der er sich nicht im geringsten gewachsen fühlt - ihn eingeholt hat.

    Dieses Gefühl des Verlusts sollte von Shann bewusst als ein Abschied Nehmen erfahren werden, bei dem sich Schritt für Schritt seine alte und bekannte Welt hinter ihm schließt. Hätte ich das Kapitel mit dem Ruf der Lanhal enden lassen, wäre das für mein Empfinden zu positiv gewesen, und statt Angst und Zweifel wäre die eindrucksvolle Erfahrung des Rufs für Shaan dominanter gewesen. Mit dem schmerzlichen und von ihm bewusst wahrgenommenen Abschied noch in diesem Kapitel jedoch konnte ich - denke ich zumindest - deutlicher den Beginn seiner psychologischen Entwicklung darstellen. Das schneewittchenmäßige Herumspielen mit Vögeln und Schmetterlingen ist vorbei, und die Dinge sind in Fluss geraten - markiert durch den Übergang von einem Kapitel zum nächsten.

    Klar hat man in der Regel immer Gründe, warum man etwas so und nicht anders schreibt, aber über diese Gründe kann man ja diskutieren. Wie gesagt war mir zum einen der psychologische Aspekt des Aufbruchs für Shaan wichtig, so dass ich mit diesem das Kapitel beschließen wollte, zum anderen wollte ich mit dem Hinspringen sofort zum fünften und relativ schnell danach zum achten Tag der Reise am Anfang des nächsten Kapitels einfach Tempo machen. Es wäre nichts anderes passiert als in den Tagen zuvor, und das zu beschreiben hätte ich für den Leser langweilig gefunden. Interessanter wird es dagegen, wenn Shaan mit seinem Vater die unbewohnten Gebirgs- und Waldregionen hinter sich lässt und sie den ersten Menschen in den Dörfern begegnen. Hier bietet sich dann - anders als es in den ersten Tagen der Reise möglich gewesen wäre - die Gelegenheit, Shaan nicht nur in der für den Leser hinreichend bekannten Beziehung zu Gefflan zu erleben, sondern zu erfahren, in welcher Form das abgeschiedene Leben mit seinem Vater ihn tatsächlich geprägt hat. Den ersten Teil der Reise ausführlicher zu beschreiben, hätte den Konflikten mit Gefflan nichts Neues hinzufügen können, da ich ja im ersten Kapitel schon überlegt hatte, welche Art von Szenen ich schreiben könnte, um Shaans Verhältnis zu seinem Vater und seine daraus entspringenden inneren Konflikte deutlich zu machen. Zu lange bei denselben Konflikten stehen zu bleiben und diese lediglich der äußeren Form, aber nicht ihrem Inhalt nach zu verändern, würde in meinen Augen die Geschichte unnötig verlangsamen, und der Leser würde irgendwann denken: "Gähn, das kennen wir doch schon längst, das wird jetzt allmählich öde!"

    Ich denke da mit Schrecken an die vielen (scheinbar ja sehr konflikthaften und emotional durchaus heftigen) Streitgespräche bei "Dallas" oder dem "Denver Clan", die aber letztlich nie dazu geführt haben, dass sich die Figuren irgendwie psychologisch weiterentwickelt haben. J.R.Ewing war nach 20 Jahren Dallas noch genauso fies wie am ersten Tag, Bobby noch genauso lieb, und jegliche Entwicklung der Figuren war in meinen Augen nur ein vordergründiger Fake, der den darunterliegenden Stillstand maskiert hat. Für eine gewisse Zeit hat es mir Spaß gemacht, dabei zuzuschauen, aber irgendwann habe ich aus - so denke ich - genau diesem Grund die Lust verloren.

    Diese Gefahr sehe ich bei Romanen genauso. Es ist m.E. für einen Autor sehr leicht (und verführerisch, weil er immer mehr Routine darin bekommt) hunderte von Seiten mit Konflikten zwischen den Figuren einer Geschichte zu füllen und diese Konflikte strukturell immer identisch ablaufen zu lassen, ohne dass sich die Figuren dieser Geschichte auch nur im geringsten psychologisch von der Stelle bewegen. Deshalb finde ich es auch ganz entscheidend, bei der Planung einer Geschichte mit einer Prämisse zu arbeiten, die die Richtung der Entwicklung der Protagonisten steuert. Ansonsten wäre m.E. die Gefahr viel zu groß, dass die Geschichte am Ende genauso spannend wird wie irgendein Ehestreit, der sich seit 30 Jahren unverändert um dieselben Banalitäten dreht ("Kannst du deine dämliche Zahnpastatube denn NIE zudrehen?"). Von daher war es mir bei der Planung von "Shaans Bürde" sehr wichtig, die (inneren und äußeren) Konflikte für Shaan immer mehr zu verschärfen und ihnen dabei auch neue Aspekte hinzuzufügen. Mal schauen, wie mir das in euren Augen gelungen ist.


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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Élandor am Mo Okt 20, 2014 4:50 pm

    Dieses Kapitel habe ich auch schon gelesen Very Happy

    Ein kurzes Kapitel, dass es in sich hat, sozusagen! Ich fand, als ich das KApitel wortwörtlich verschlungen habe, dass der Ruf der Lanhal in meinen Augen ein wenig schwach zum Vorschein gekommen ist. Ich glaube für solche Sachen, bin ich einfach zu spektakulär. Ich hatte mir so etwas vorgestellt, wie, dass Shaan mit allen Mittel versucht zu der Lanhal zu kommen, zur Not gegen seinen Vater oder dass er in einen tiefen Schlaf fällt und erst erwacht, wenn er bei ihr ist... naja, ansonsten fand ich die Abschiedstrauer sehr gut gelungen! Es war einfach alles richtig, so wie du es geschrieben hast, es hat gepasst und war authentisch. (Macht mein Gefasel irgendeinen Sinn?)
    Also im Großen und Ganzen wieder mal ein tolles Kapitel!

    LG Él

    P.S.: Dieses Mal sind mir auch keine langatmigen Säte aufgefallen!


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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Susanne Gavenis am Mo Okt 20, 2014 5:24 pm

    Nicht übel, Elandor, du hast ja richtig den Turbo-Modus eingeschaltet!  

    Tja, nicht immer wackelt die ganze Welt, das ist wohl wahr. Zum einen gab es ja schon im Prolog mit dem Unwetter eine relativ lange Szene, in der die Existenz der Lanhal, des Yinyal und ihrer beiden Shais spektakulärer inszeniert wurde, so dass es für mein Empfinden ein wenig zu viel gewesen wäre, beim Ruf der Lanhal schon wieder die Trompeten von Jericho erklingen zu lassen. Zum anderen fand ich, dass die relative Schlichtheit dieses Erlebnisses besser zur Beschreibung von Shaans Persönlichkeit gepasst hat. Shaan ist so ein bescheidener und unaufdringlicher Mensch, dass ich es nicht so passend gefunden hätte, wenn er beim Ruf der Lanhal zum Hulk mutiert und kopflos losgestürmt wäre. Der Ruf sollte eine schlichte Größe haben, die das Gefühl von etwas Besonderem vermitteln sollte, ohne gleichzeitig banal zu wirken. Ich denke, dass bei solchen Szenen weniger oft mehr ist, damit man als Autor nicht Gefahr läuft, zu dick aufzutragen und etwas mehr um des spektakulären Effekts wegen zu schreiben, als dass es für die Figuren oder die Handlung wichtig gewesen wäre.
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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Élandor am Mo Okt 20, 2014 5:27 pm

    Dann hast du deinen Vorsatz auf jeden Fall gut erfüllt!


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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Susanne Gavenis am Mo Okt 20, 2014 5:39 pm

    Besten Dank!


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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Seelenklinge am Sa Okt 25, 2014 2:33 pm

    Ein relativ kurzes Kapitel. Was mir sehr gut gefallen hat, waren zwei Dinge. Einmal folgender Satz: "Leider neigte er dazu Magie an Kleinigkeiten zu vergeuden" <- Was toll verdeutlicht, dass Shaan, weiß, dass seine Magie eigentlich für "wichtigeres" bestimmt ist, als sich Wasser in einer Waschschüssel herzustellen oder ähnliche Nichtigkeiten. Er hat verstanden, dass seine Magie ein großer Punkt ist, der zum Erhalt des Guten beitragen soll.
    Außerdem fand ich den Ruf der Lanhal auch ganz toll gelöst. Ich habe mich auch gefragt, wie er diesen Ruf dann wahr nimmt oder wie der Ruf sich bemerkbar macht. Das Lied bzw. die Melodie ist eine tolle Lösung.
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    Re: Kapitel 2: Der Ruf der Lanhal

    Beitrag von Susanne Gavenis am So Okt 26, 2014 2:35 pm

    Ja, es war schon sehr wichtig, dass Shaan bewusst erkennt, wann er Fehler macht, da nur das seinen inneren Konflikt verschärft. Würde er wie ein unbedarfter Tölpel durch die Handlung stampfen, dem nie auffällt, wann er Bockmist verzapft, würde er natürlich auch nicht lernen und sich entwickeln können. Eine bewusste Wahrnehmung und Reflektion des eigenen Handelns ist gerade für Figuren, die sich im Lauf der Geschichte in eine bestimmte Richtung entwickeln sollen, von großer Bedeutung. Die Bewertung des eigenen Verhaltens durch die Figur nimmt daher in solchen Geschichten stets einen großen Raum ein.


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