Fantasy- und Schreibforum

Urban Fantasy: going intersectional! - 30.4.20 Kj7b-8-c9f0

Willkommen werter Reisender!

Ich hoffe dein Weg hierher war nicht allzu steinig und mühselig.
Komm doch herein, trink ein wenig, ruh dich aus und schmökere eine Runde. Vielleicht hast du ja Lust dich dazuzusetzen, eine Diskussionsrunde anzuheizen, Ideen einzuwerfen oder uns mit deinen Texten zu verzaubern.

Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder bereits veröffentlichender Autor: Schau herein, zeig uns deine Texte und kommentiere die der anderen User. Oder hast du vielleicht einen neuen Schreibratgeber entdeckt oder selbst einige Tipps auf Lager? Zu deiner Sicherheit ist die Plattform für eigene Texte und rund ums Schreiben/Veröffentlichen, sowie die Zeichenwerkstatt für Gäste unsichtbar, sodass die Beitragsinhalte nicht für Unregistrierte zu finden und schnell kopierbar sind.

Seit dem 5.4.13 sind wir hier und freuen uns immer über neue Gesichter.

Alastor

Ein Forum für Hobbyschreiber, erfahrene Autoren und Fantasybegeisterte

    Urban Fantasy: going intersectional! - 30.4.20

    Nina
    Nina
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 724
    Anmeldedatum : 03.12.16
    Ort : Leonding

    Urban Fantasy: going intersectional! - 30.4.20 Empty Urban Fantasy: going intersectional! - 30.4.20

    Beitrag von Nina am Do Feb 27, 2020 5:51 pm



    • Intersektionalität vereint mehrere Diskriminierungsformen wie Sexismus, Ableismus, Rassismus, Homofeindlichkeit, Antisemitismus usw. in sich, von denen eine Person betroffen ist. Es ist eine Sache, als Person of Color diskriminiert zu werden, aber eine andere, als jüdische Person of Color diskriminiert zu werden. Oder als transsexuelle Frau, als sehbehinderter Obdachloser oder lesbische Muslima. Mehr zu Intersektionalität könnt ihr hierhierhier  und hier  nachlesen.
      In dieser Urban Fantasy-Anthologie möchten wir den Geschichten einen Platz einräumen, die von intersektioneller Diskriminierung betroffen sind. Sowie zum Beispiel der asexuellen Vampirin, den schwulen Hartz-4-Empfänger, der mit Toten reden kann, der muslimischen Werwölfin, dem gehörlosen Autisten, der Milch manifestiert, der jüdischen Selkie, den transsexuellen Magier im besten Seniorenalter oder der adipösen Fee im Rollstuhl in Accra, Berlin, Dublin, Hagen, Idar-Oberstein, Istanbul, Jakarta, Kapstadt, London, Oslo, Peking, Qamischli, Rejkjavik, Sofia, Zagreb und, und, und … Die einzige Vorgabe ist, dass die Geschichte auf der uns bekannten Erde zwischen den Jahren 2000 und 2020 spielen muss. Und natürlich macht es auch die Mischung: Im Band werden sicher nicht fünf Kurzgeschichten enthalten sein, die sich um eine weiße, lesbische Superheldin drehen werden.
      Da es ebenfalls erstrebt wird, auch innerhalb der Autor*innenschaft eine diverse Repräsentation zu erreichen, möchten wir insbesondere intersektionale Autor*innen – sehr gerne auch Anfänger*innen – dazu ermutigen, an der Ausschreibung teilzunehmen. Am Ende sollen ungefähr, abhängig von der Länge der jeweiligen Beiträge, 20 bis 30 Kurzgeschichten zusammenkommen. Ungefähr eine gute Handvoll wird jedoch außerhalb der Ausschreibung von intersektionalen Autor*innen geschrieben, die zuvor persönlich von den Bandredakteur*innen angeschrieben und um einen Beitrag gebeten wurden.

      Teilnahmebedingungen

      Wir suchen Kurzgeschichten mit einer maximalen Länge von 25.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen).
      Zu jeder Geschichte bitte eine Kurzvita und die kompletten Kontaktdaten (in einem eigenen Dokument) einreichen. Das Dokument mit der Geschichte bitte nicht mit dem Namen kennzeichnen, um uns die Anonymisierung zu erleichtern. Dies gilt nicht für Autor*innen, die selbst intersektional sind – diese werden bei gleicher Qualität mit anderen Geschichten bevorzugt.
      Pro Autor*in darf ein Beitrag eingereicht werden.
      Jeder Beitrag muss eigenständig verfasst sein, darf keine Rechte Dritter verletzen und darf auch bisher nicht veröffentlicht sein (gedruckt oder online).
      Angenommene Beiträge werden als Buch und eBook veröffentlicht.
      Alle Autor*innen erhalten im Falle der Veröffentlichung einen branchenüblichen Verlagsvertrag.
      Die Beiträge sollten in einheitlicher Rechtschreibung verfasst sein.
      Schriftart: neutral und gut lesbar (Empfehlung: Courier oder Arial)
      Dateiformat: .rtf, .doc oder .odt
      Autor*innen erhalten eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
      Die Anthologie erscheint voraussichtlich Ende 2020.
      Einsendung bis zum 30. April 2020 an urbanfantasy@ach.je mit dem Betreff „going intersectional“. Gehen bis zum genannten Zeitpunkt insgesamt zu wenige Geschichten für eine Veröffentlichung ein, wird die Frist zur Einsendung verlängert.

      Honorar

      Die Autor*innen erhalten ein Grundhonorar, das sie nach Menge der angenommenen Texte zwischen 20,00€ und 40,00€ liegt. Pro verkauftem Exemplar der Anthologie erhalten die Autor*innen ebenfalls eine Beteiligung. Die Gesamtbeteiligung aller Autor*innen wird zeichenanteilig zwischen allen Autor*innen aufgeteilt.
      Außerdem erhalten alle Autor*innen 2 Freiexemplare und können die Anthologie günstiger erwerben (Autor*innenrabatt von 40%). Es gibt keine Verpflichtung zur Mindestabnahme einer bestimmten Stückzahl von Büchern!

      Rechtlicher Rahmen

      Mit Einreichung der Geschichten erklären sich die Teilnehmer*innen mit den oben genannten Bedingungen einverstanden. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
      Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Wenn die Textauswahl für die Anthologie abgeschlossen ist, werden die Autor*innen entsprechend benachrichtigt. Wir behalten uns vor, die ausgewählten Texte in Absprache mit den Autor*innen zu redigieren und bei Bedarf Sensitivity-Reader*innen heranzuziehen.
      Die Anthologie wird als Taschenbuch und eBook veröffentlicht. Das Copyright bleibt bei den Autor*innen, der Ach je Verlag erhält Nutzungsrechte, die nach bestimmten Bedingungen wieder an die Autori*innen zurück fallen.
      Wir freuen uns auf eure Einsendung! Wenn ihr fragen habt, erreicht ihr ihr uns auch per E-Mail unter urbanfantasy@ach.je
      Eure Herausgeber*innen

      Patricia Eckermann und Aşkın-Hayat Doğan

      Quelle: https://ach.je/urban-fantasy-going-intersectional/








    Necroghoul7
    Necroghoul7
    Buchstabenjongleur
    Buchstabenjongleur

    Anzahl der Beiträge : 215
    Anmeldedatum : 07.01.20
    Ort : Raum Berlin

    Urban Fantasy: going intersectional! - 30.4.20 Empty Re: Urban Fantasy: going intersectional! - 30.4.20

    Beitrag von Necroghoul7 am Do März 05, 2020 4:43 pm

    [quote="Nina"][list]
    [*]
    Intersektionalität vereint mehrere Diskriminierungsformen (...)
    Wir suchen Kurzgeschichten mit einer maximalen Länge von 25.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen).
    [/url]

    Es muss mal jemand die Ausschreiber darauf hinweisen, dass sie hier eine intersektionale Diskriminierung der Großbuchstaben vornehmen. Nicht nur dass überzählige Buchstaben als solche hier eindeutig ausgegrenzt werden - die Großbuchstaben werden auch noch doppelt benachteiligt, weil sie seltener vorkommen dürfen. Vielleicht sollten sie auf eine Quotenregelung klagen?

    Auch Randgruppen-Schriftarten werden allein aufgrund ihres fremdartigen Aussehens ungerechtfertigt ausgegrenzt, wobei der Fairness halber zugegeben werden muss, dass es sich hierbei um einfache Diskriminierung handelt.
    Nina
    Nina
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 724
    Anmeldedatum : 03.12.16
    Ort : Leonding

    Urban Fantasy: going intersectional! - 30.4.20 Empty Re: Urban Fantasy: going intersectional! - 30.4.20

    Beitrag von Nina am Mi März 18, 2020 9:10 pm

    Viel Spaß, ihnen das zu mailen.  Urban Fantasy: going intersectional! - 30.4.20 3434132744

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa Mai 30, 2020 1:43 pm