Fantasy- und Schreibforum

1.Akt - Der ungewöhnliche Auftrag Kj7b-8-c9f0

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    1.Akt - Der ungewöhnliche Auftrag

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    Beitrag von TKarn am Mo Nov 19, 2018 6:47 pm

    09. Windmond 1404, Nu

    Dunkelheit lag über der Kaiserstadt. Die Nacht war ruhig, Pereya und Oros spendeten nur wenig Licht. Das Schiff stieg gerade über den Horizont, jedoch konnte man die Konturen des Sternbildes nur stückweise sehen, da Wolken über den Himmel zogen. Das Kratzen von Krallen über die Holzschindeln eines Daches waren die einzigen Laute, die man bei der kaiserlichen Münzanstalt hören konnte. Doch vertrieb der langsam einsetzende Regen neugierige Zuschauer. Larx und Yzzar schauten sich an: "Es ist alles ruhig", krächzste Larx. "Die Zeit ist günstig, den Auftrag zu erfüllen."

    Die beiden Echsenwesen kletterten an der Wand herab und stiegen durch ein Fenster. Hier sollte das Münzprägesiegel aufbewahrt werden. Die Blicke der Khof'Ghot glitten durch den Raum und sahen die Vitrine, in der das gesuchte Siegel liegen sollte. Doch was war das. Ein Mensch stand vor dieser Vitrine und hielt das Siegel in den Händen. "Wer ist das?", fragte Yzzar ein wenig verwundert, doch Larx handelte schon und die Schwärze eines Schattens explodierte vor dem Eindringling und ließen ihn zu Boden sinken. Krallenhände schlossen sich um das Siegel und verstauten es in einem Beutel. Dann machten sich die Khof'Ghot auf, die Menschenstadt zu verlassen.


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    Beitrag von TKarn am Mi Nov 21, 2018 9:28 am

    10. Windmond 1404, Nu

    Dur Silas erwachte im Halbdunkel auf hartem, kalten Steinboden. Ein unangenehmer Geruch von Urin und Kot stieg ihm in die Nase. Der Tritt eines Lederstiefels traf ihn in die Seite , der Schmerz ließ in sich krümmen.
    "Steh auf, du Ratte", herrschte ihn die rauhe Stimme eines Gardisten an. "Der edle Murat Han will dich Kröte sehen. Füfl dich geehrt, du Wurm."
    Starke Hände zerrten ihn auf die Beine und Dur folgte ihnen mechanisch.

    Murat Han, der Kommandant der Kaisergarde, machte einen ungeduldigen Eindruck. Die Gardisten traten Dur Silas in die Kniekehlen, dass dier einknickte und vor dem Kommandanten kniete.
    "Was hast du mit dem Siegel gemacht?", donnerte die Stimme des Kommandanten.
    Durs Gedanken begannen zu kreisen.
    Siegel? Welches Siegel nur?
    Dann fiel es ihm wieder ein. Der Versuch seines Einbruchs in das Münzamt. Schon hatte er das Siegel in der Hand, als die Khof'Ghots kamen. Dann war da nur Schwärze.
    "Ich habe kein Siegel."
    "Du bist im Münzamt erwischt worden!"
    "Ich habe es nicht. Da waren zwei Khof'Ghot..."

    Hin und her gingen die Diskussionen, bis Murat Han die Geschichte der Echsendiebe glaubte.
    "Trotzdem bist du ins Münzamt eingebrochen. Ich sollte die die Hand dafür abhacken. Aber du kannst deine Treue dem Kaiser gegenüber auf andere Weise beweisen. Du wirst das Siegel wiederbeschaffen."
    Dur Silas wusste nicht, was er darauf sagen sollte. Vielleicht sollte er annehmen und sich aus dem Staub machen. Das wäre besser, als eine Hand zu verlieren. Noch während er alles abwägte, wurde auf Wink des Kommandanten eine Frau hereingebracht.
    "Damit du der Aufgabe die richtige Aufmerksamkeit gibst, wird deine Frau unser Gast in den Zellen sein."
    "Meera", entfuhr es Dur schwach.​


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    Beitrag von TKarn am Mi Nov 21, 2018 12:08 pm

    ​25. Windmond 1404, Mar'Xulis

    Die wilde Horde verschwand wieder in Richtung Norden. Miku Cheng, ein 14-jähriges Mädchen folge den wandernden Staubwolken, die die Reiter hinter sich ließen. Dann wanderte ihr Blick zurück zu ihrem Dorf. Tote lagen auf der Straße, das Weinen der Witwen und vergewaltigten Frauen überlagerte alle Geräusche.
    "Wir müssen etwas gegen Oras'Nar'Gop und seinem Haufen tun", sagt sie zu ihrem Großvater Lee.
    "Meinst du etwas, Rache ist der richtige Weg?", antwortete dieser geduldig.
    "Das ist keine Rache, das ist Gerechtigkeit. Sie haben Vater getötet und schau dir die Toten hier an. Wie lange willst du noch warten?"
    "Ach Miku, wer soll uns denn helfen. Wir sind nur ein kleines Dorf."
    "Wir fahren in die Stadt, nach Nu'Car. Da werden wir bestimmt Leute finden, die uns helfen können."​


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    Beitrag von TKarn am Mi Nov 21, 2018 12:22 pm

    ​03. Nebelmond 1404, abends, Nu'Car

    Miku Chen und ihr Großvater Lee betraten die Taverne und schauten sich um. Die Taverne war nur mäßig gefüllt, aber der Abend war ja noch jung.

    "Du wirst sehen, Großvater. Wir werden hier bestimmt Erfolg haben."

    Cha Wong, der Wirt, dessen Haar schion die ersten grauen Strähnen zeigte, begrüßte die neuangekommenen Gäste herzlich.

    "Nehmt doch Platz. Was darf ich denn bringen?"
    Cha Wong verbeugte sich und wartete, bis die beiden an einem kleinen Tisch nahe der Tür platznahmen, an dem drei Stühle standen.  

    "Eine kräftige Suppe, frisches Brot und einen Krug Wasser"
    , sagte nun der Großvater.
    "Ich werde es gleich bringen, mein Herr", verbeugte sich der Wirt vor dem Älteren.


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    Beitrag von Tarija83 am Mi Nov 21, 2018 2:07 pm

    Mirka blickte neugierig von ihrem Krug auf und besah sich die neuen Gäste, die gerade neben der Tür Platz nahmen.


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    Beitrag von sindar am Mi Nov 21, 2018 2:50 pm

    Bledim war eher selten im Zerbrochenen Krug, aber heute war er rechtschaffen muede und hatte daher beschlossen, dort etwas zu essen.
    Nu'Car war keineswegs ein Dorf, aber Fremde waren hier trotzdem selten. Daher staunte er nicht schlecht, als das sehr jung aussehende Maedchen und ein alter Mann eintraten.
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    Beitrag von elTrixi am Mi Nov 21, 2018 4:12 pm

    Schon den ganzen Morgen saß Thadahassar am kleinen runden Tisch und kratzte mit seinem Messer den Dreck aus seinen Fingernägeln. Er hatte gesehen wie eine junge Frau mit strahlend blauen Augen die Taverne betreten und sich an dem Tisch niedergelassen hatte, der von seinem Platz am weitesten entfernt lag. Er hatte den Raum mit seinem Blick durchmessen und begutachtete die Hübsche, doch hatte er mit geschultem Augen schnell festgestellt, dass es bei ihr nichts zu holen gäbe. Ihre langen Zöpfe verzauberten ihn und dennoch hinterließ sie einen Duft von Pferd im Raum, der darauf schließen ließ, dass sie kein nennenswertes Geld bei sich trug. Die Tag war jedoch noch jung und Thadahassar entschloss sich, die Frau im Auge zu behalten. Wenn sie schon nichts von Wert bei sich trug, könnte sie ihm zumindest mit ihren weiblichen Reizen zu Gefallen sein.
    Der Alte, der verschroben drein blickte, als er sich zum Essen in die Taverne saß, war als Opfer für Thadahassar ebenso wenig von Interesse. Der Dieb konnte dem Greis gleich ansehen, dass er womöglich ein Mann von Ehre war. Einer, der sein Glück nicht in Gold bemaß. Solche Leute auszurauben hatte bisher immer nur Ärger mit sich gebracht, aber niemals Geld.
    So saß Thadahassar weiter auf seinem Holzstuhl, kippelte, indem er einen Fuß auf den Stuhl gegenüber setzte, und beobachtete das Schauspiel, das sich ihm bot, als gegen frühen Abend ein alter Mann mit einem sehr jungen Mädchen eintrat. Sie mochte vielleicht seine Enkelin sein, doch eines war sicher: Diese beiden hatte das Schicksal in die Taverne geführt.
    "Feuer!", flüsterte Thadahassar leise und eine kleine Echse reckte ihren rot geschuppten Kopf aus seiner Brusttasche, "ich glaube, der heutige Abend bringt uns noch ein wenig Spaß". Wie zur Bestätigung bleckte die Echse ihre Zunge.


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    Beitrag von Ilyra am Mi Nov 21, 2018 5:10 pm

    Rätsellöserin war neu in der Stadt und kannte noch niemanden. Das wollte sie allerdings schnellstmöglich ändern. Entschlossen betrat sie die Taverne, die íhr Vater ihr beschrieben hatte. In dem Gastraum saßen eine junge Frau, ein junger Mann, ein älterer Mann und ein alter Mann mit einem jungen Mädchen. Sie konnte die Stimme ihres Vaters quasi in ihrem Kopf sagen hören: "Wissen ist Macht. Beobachte bevor du handelst." Also setzte sie sich an den freien Tisch und spitzte die Ohren.


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    Beitrag von TKarn am Mi Nov 21, 2018 5:21 pm

    Der Wirt ging von Tisch zu Tisch, fragte freundlich, ob es noch etwas sein sollte.
    Dann betrat Rätsellöserin den Schankraum. Mit einer Verbeugung begrüßte er sie: "Seid wilkkommen, junge Dame! Was darf ich denn bringen?"


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    Beitrag von Ilyra am Mi Nov 21, 2018 5:27 pm

    "Einen Tee. Und falls sie Kekse haben, davon welche. Danke", meinte Rätsellöserin.


    Zuletzt von Ilyra am Mi Nov 21, 2018 8:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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    Beitrag von Tarija83 am Mi Nov 21, 2018 8:10 pm

    Langsam schien sich die Taverne zu füllen. Mirka spielte Gedankenverloren mit einem ihrer Zöpfe, wobei sie einen Gast nach dem anderen nun doch eingehender musterte.
    Der ältere, weißhaarige Mann strahlte eine Aura aus, die ihrer ähnlich war, aber sie konnte sich auch in ihrem Gefühl täuschen. Dann war da dieser blauhaarige, drahtige Kerl, der sie beim betreten der Taverne so eingehend gemustert hatte und ihr nicht ganz geheuer war. Ein Grund, weswegen sie sich sehr weit weg von ihm einen Platz gesucht hatte. Das junge Mädchen mit dem älteren Mann, der ihr Opa sein könnte, machten ihr den Eindruck, das sie schreckliches erlebt hatten.
    Die Tür der Taverne schwang erneut auf und ihre Augen richtete sich sogleich auf den neuen Gast, wobei ihr sofort die spitzen Ohren und ihre geringe Körpergröße auffielen.
    Es war für Mirka das erste mal, dass sie jemanden kleines mit solchen Ohren sah und fragte sich woher sie wohl stammte. Mit wachsender Neugier beobachtete sie die junge Frau, die sich an einen freien Tisch setzte und etwas bestellte, gleichzeitig überlegte sie, ob sie es wagen sollte die Spitzohrige anzusprechen.
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    Beitrag von Ilyra am Mi Nov 21, 2018 8:45 pm

    Rätsellöserin bemerkte die neugierigen Blicke der schlanken jungen Frau mit den blauen Augen. Sie betrachtete weiter neugierig den drahtigen Mann mit den weißblonden Haaren am Tisch in der Ecke.


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    Beitrag von TKarn am Do Nov 22, 2018 8:43 am

    "Tee, aber natürlich, junge Frau. Und Kekse. Nun, meine Frau hat welche gebacken. Die kann ich bringen." Der Mann schlurfte los und kam bald mit Keksen und Tee zurück.
    "Bitte sehr, junge Dame."

    Das Wirtshaus füllte sich weiter. Xio, der Schmied, und Wu, ein Bauer, kamen an Bledims Tisch.
    "Ist da noch Platz?", fragte der grobschlächtige Wirt.

    Eine weitere Gruppe von Bauern kam und schaute sich um. Einer wandt sich an Mirka: "Schöne Frau", begann er, kam jedoch nicht weiter und stolperte auf den Schoß der jungen Frau.


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    Beitrag von sindar am Do Nov 22, 2018 10:40 am

    "Bitte sehr.

    Habt Ihr mir bitte eine kleine Schuessel eurens Gemueseeintopfs?"
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    Beitrag von Tarija83 am Do Nov 22, 2018 12:20 pm

    Mirka war im ersten Moment total überrascht, unterdrückte ein hastiges aufspringen und half stattdessen dem Bauer wieder auf die Beine zu kommen. Zwinkernd meinte sie zu diesem Stolpert Ihr schönen Frauen immer gleich in den Schoß?


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    Beitrag von Ilyra am Do Nov 22, 2018 1:20 pm

    Rätsellöserin bedankte sich bei dem Wirt. Sie aß einen Keks und beobachtete die eintretenden Menschen. Die Schlagfertigkeit der jungen Frau brachte sie zum Grinsen.


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    Beitrag von TKarn am Do Nov 22, 2018 2:40 pm

    Cha Wong kam zurück aus der Küche und hatte Bledims Eintopf dabei.

    Der Bauer stand etwas verlegen bei Mirka und begann eine Entschuldigung zu stammeln. "Äh, also ..."

    In diesem Moment wurde Cha Wong angerempelt und dieser verschüttete Bledims Eintopf über Thadahassar.


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    Beitrag von elTrixi am Do Nov 22, 2018 11:25 pm

    "Bist du eigentlich noch ganz bei Trost?!", brüllte Thadahassar. Er hatte das dampfende Töpfchen heransegeln sehen, doch konnte er nicht mehr rechtzeitig reagieren. Er steckte sein Messer in seinen Gürtel, legte die Hand schützend über seine Brusttasche und rollte sich vom Stuhl ab. Gleich stand er aufrecht und tänzelte angriffslustig auf seinen Lederstiefeln. Die Suppe tropfte zäh und dick von seiner Weste. Thadahassar fuhr sich durch die Haare und prüfte deren Sitz. Große Augen machte er, als er Möhren und Kürbisstücke ertastete. "Ich kann es nicht fassen", flüsterte er zu sich selbst. Dann ging er dem ungeschickten Mann an den Kragen. "Das wirst du mir büßen, du Tölpel!"


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    Beitrag von Tarija83 am Do Nov 22, 2018 11:41 pm

    Mirka wendete sich bei dem Gebrüll, dass aus der Richtung des Blauhaarigen kam, von dem Bauern ab, der immer noch um Worten rang.
    Bedachte anerkennend die Flinkheit, mit der dieser Kerl aufsprang, doch wie er sich die Gemüsestücke aus den Haaren fischte, konnte sie sich ein Kichern nicht verkneifen.


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    Beitrag von Ilyra am Fr Nov 23, 2018 7:08 am

    Erst war Rätsellöserin verwirrt von der Reaktion des Mannes, aber auch von seiner Flinkheit beeindruckt.
    Dann sah sie wie er sich durch die Haare fuhr und konnte ein Kichern gerade noch unterdrücken.


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    Beitrag von TKarn am Fr Nov 23, 2018 9:37 am

    Thadahassar schien wohl dem Amusement der anwesenden Frauen zu dienen. Cha Wong schaute entsetzt auf ihn. Mit einer tiefen Verbeugung setzte er an: "Werter Herr entsch..."
    Weiter kam er jedoch nicht. Xio, der Schmied stand auf und wandte sich an ihn. "Warum beschimpfst du den Wirt? hast du nicht gesehen, dass ihn jemand geschubst hat?", fuhr er Thadahassar. Schon bahnte er sich den Weg zu dem angesprochenen.
    "Ja, du hast ihn geschubst, ich habe es genau gesehen", sagte einer der Bauern zu einem anderen. Der Beschuldigte erwiderte: "Wie kommst du denn da drauf? Ich..." Schon landete eine Faust in seinem Gesicht, die ihn auf Rätsellöserins Tisch fegte und ihre Kekse durch die Gegend fliegen ließ.


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    Beitrag von elTrixi am Fr Nov 23, 2018 12:12 pm

    Thadahassar sah den großen Mann mit den breiten Schultern auf ihn zu kommen. Dessen grimmiger Blick mochte nichts Gutes verheißen. "Habe ich dir doch gesagt, Feuer,", sagte der Raufbold in Richtung Brusttasche, "der heutige Abend bringt uns noch etwas Spaß."
    Er ließ von dem Wirt ab und griff an seinen Gürtel. Die folgende Bewegung hatte er schon bei hunderten Kneipenschlägereien angewandt. Eine Beuge, ein Sprung, ein Satz und schon hatte er sein Messer an den Kehlen seiner Opfer. Obwohl dieser Trick schon tausende Male zuvor reibungslos geklappt hatte, sollte die Geschichte an diesem Abend anders verlaufen. Seine Hand tastete am Gürtel entlang, doch fand sie nicht das Messer, das Thadahassar vor wenigen Herzschlägen dorthin gesteckt zu haben glaubte. Einen Blick warf er noch hinter sich, sah das Metall dumpf unter dem verschütteten Eintopf schimmern und wusste, es war zu spät, um nun danach zu greifen. Der kräftige Mann stürmte bereits auf Thadahassar los.
    Der Bursche sah sich nach Messer um, die womöglich auf den Tischen lagen, doch fand er eilenden Blickes nur Löffel. Verdammte Suppe, dachte er sich. Drei beherzte Schritte waren nötig, um den Angreifer zu umtänzeln, über den umgeworfenen Tisch der kleinen Frau hinwegzuspringen und den Tisch der Schönheit mit den blauen Augen zu erreichen. "Verzeiht mir, meine Teuerste", sagte er mit verschmitztem Lächeln und griff nach dem steinernen Bierkrug, den die Hübsche in Händen hielt. "Ich werde Euch später auf einen Schluck einladen, doch jetzt brauche ich das hier." Er nahm noch einen Schluck, um vor der jungen Frau anzugeben, und warf dann den schweren Krug auf den breitschultrigen Wüstling, der ihm nacheiferte.


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    Beitrag von TKarn am Fr Nov 23, 2018 1:14 pm

    Der Schmied konnte dem fliegenden Krug gerade so ausweichen, jedoch hatte der Bauer hinter ihm nicht das gleiche Glück. Er wurde genau gegen den Kopf getroffen und fiel um.
    Thadahassar hätte nie gedacht, dass der Schmied so schnell reagiert und sah dessen Faust auf sich zufliegen. Die Unruhe breitete sich aus, bald waren alle Bauern in diesen Kampf verwickelt.


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    1.Akt - Der ungewöhnliche Auftrag 3810827906 "Dann wollen wir doch mal schauen, was passiert." letzte Worte eines unbekannten Magiers

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    Beitrag von Ilyra am Fr Nov 23, 2018 1:43 pm

    Rätsellöserin, verärgert über den Verlust der Kekse, zog sich in die Ecke des Raumes zurück, in die Nähe des Tisches von dem älteren Herren. Mit wachsender Belustigung beobachtete sie das Chaos im Raum.


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    Beitrag von Tarija83 am Fr Nov 23, 2018 2:41 pm

    Mirka sah erst ihre plötzlich leere Hand an, bevor sie zu dem unverfrorenen Kerl aufblickte, der sie verschmitzt anlächelte, zu einem späteren Schluck einlud und aus ihrem Krug trank. Was viel diesem aufgeblasenen Kerl ein, dachte sie und wollte schon protestieren, doch in diesem Moment flog der Krug schon auf den Bauern zu der diesem schnell auswich und einen anderen traf.
    In einem Reflex fuhr ihre Hand zum Schwertknauf, blieb darauf liegen, denn sie wollte erst abwarten was weiter geschah, bevor sie sich eventuell einmischte.


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