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Alastor

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    Terry Pratchett

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    Alastor
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    Terry Pratchett

    Beitrag von Alastor am Fr Apr 12, 2013 7:10 pm


    Für alle Pretchett Fans.
    Welches Buch findet ihr am Besten und warum?
    Was ist euer Lieblingscharakter und was haltet ihr von den Buchverfilmungen?

    Tobt euch aus Very Happy


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Ein Mann stand auf einer Klippe und beobachtete, wie sein Heimatland zu Staub zerfiel.
    Das Wasser brandete unter ihm, so tief unter ihm.
    Und er hörte ein Kind weinen.
    Es waren seine eigenen Tränen.

    Gesammelt am vierten Tanates im Jahr 1171, dreißig Sekunden vor dem Tod" - aus Weg der Könige von Brandon Sanderson
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Silphiel am Fr Apr 12, 2013 7:29 pm

    ok, ich hab nur ein paar davon gelesen ... keine Ahnung mehr welche Titel das waren Smile aber der Tod ist einfach nur genial. Die Verfilmungen .. mm da hab ich nur einen mal gesehen .. the color of magic war das glaube ich ... kp, hab die romanvorlage nicht gelesen, fand den als film aber ganz gut Smile
    Aber gut, dass du das hier so auf den Plan gebracht hast ... jetzt habe ich doch noch ein paar Bücher die ich demnächst lesen kann Smile


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "You've taught me skill is not enough. It cannot compare to Love!

    "I'll praise You in this storm,
    and I will lift my hands,
    for You are who You are,
    no matter where I am!"

    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Zejabel am Fr Apr 12, 2013 7:40 pm

    Ich habe auch ein paar Terry Pratchetts gelesen. An den Büchern mag ich, dass sie nicht so dick sind und sich sehr schnell durchlesen lassen. Gerade wenn man mal weniger Zeit hat oder viel unterwegs ist, ist das perfekt Den speziellen Humor von Pratchett muss man mögen, aber mir bereiten die Bücher immer viel Spaß
    "Maurice, der Kater" ist echt klasse und kann ich nur empfehlen!

    Beschreibung von Amazon:
    Die Geschichte vom Rattenfänger: mit Witz, Ironie und tieferer Bedeutung genial neu erzählt.
    Maurice ist ein geschäftstüchtiger Kater, der auf Scheibenwelt mit einer Truppe schlauer Ratten unterwegs ist. Man veranstaltet zünftige Rattenplagen, organisiert die Befreiung mit Hilfe eines Flötenspielers und teilt sich den Lohn. Das funktioniert, bis die Ratten auf ein Buch der Menschen stoßen, das bei ihnen ein soziales Gewissen und nationalen Ehrgeiz weckt. Sie beschließen, ein eigenes Königreich zu gründen ...

    Und jedem, der schon mal MacBeth von Shakespeare gelesen hat, würde ich "MacBest" empfehlen. Die Parodie ist wirklich super gelungen
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Harakein am Di Okt 08, 2013 7:22 am

    Ein altes Thema, aber ich gebe mal meinen Senf hinzu. Very Happy 

    Der gute Pratchetts, habe ich vor Jahren mal verschlungen, zumindest was es damals so von ihm gab. Die ganzen Anspielungen ist einfach urkomisch, die Fantasy wird schön durch den Morpokschen Schlamm gezogen, grandios.

    Meine Favoriten sind:

    - überall wo Mumm vorkommt
    - Tod als Weihnachtsmann, hieß das Dingen Rollende Steine? Egal, Gevatter Tod und Rattentod sind einfach der Hit

    Rincewind indes war nie so recht mein Fall, abgesehen von dem Buch, wo mit dem Conan-Urururopa-Verschnitt in Schräg-China/-Mongolei unterwegs war, Cohen heißt der Barbar doch, oder? Der irre Rumpler (oder so ähnlich), die Opis waren einfach der Knaller.
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von AngelikaD am Do Okt 10, 2013 5:15 pm

    Ich mag die Scheibenweltromane von Pratchett sehr. Meine Lieblingsfigur ist Karrotte. Was ich bei ihm mag, sind die magischen Lösungen für moderne Gegenstände (ein kleiner Kobold malt Bilder, die er sieht und sitzt dabei in einem Kasten = Fotoapparat).
    Die Figuren, auch die "Bösen" sind meist mögenswert und die Lösungen für die Probleme oft auch unerwartet und originell.
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von LadyGehenna am Di Okt 15, 2013 7:28 pm

    Die Verfilmung war grauselig. Mir gefällt der Tod, der Kerl is funny Very Happy
    Ich habe hier aus einer Bücherei Auflösung, ca. 8-9 Bände, aber bis ich die endlich mal durch habe...Ist wirklich komplex und Anders Very Happy


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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Sabine am Mi Okt 16, 2013 7:01 pm

    Ich habe alle Bücher von Pratchett gelesen und die meisten mehrfach (ok - Ausnahmen: Die Insel und das letzte "Dodger").

    Favoriten: "Thief of Time" und "Jingo"
    alleine die Idee mit Ronnie als 5. Reiter der Apokalypse! Und Leonard of Quirm ist auch einfach hinreißend. Und Nobbie Nobbs in Frauenkleidern! Diese einzigartige, wunderbare Mischung aus Spannung, sich gut fühlen und lachen. Das ist Pratchett!

    @AngelikaD,
    auch ich liebe Karotte ganz besonders unter den vielen Charakteren. Und natürlich Granny Weatherwax, nicht umsonst heißt meine kleine Katze liebevoll "Esme".

    Aber zurück zum Thema Karotte: Ich glaube felsenfest daran, dass Pratchett selbst ein Fan vom Mountie in Chicago ist. Ich glaube, er hat das gesehen und konnte nicht anders, er musste dann den Charakter Karotte schreiben. Habe mir die komplette Reihe neulich zugelegt und geguckt. Der Mountie ist so was von 100 %-ig Karotte, wie es nur geht. Die Serie macht ja sowieso viel Spaß, aber wenn man dann auch noch an Karotte denken muss - noch besser. Sehr, sehr zu empfehlen ist die Folge: "All the queen´s horses".

    Ansonsten fand ich die Verfilmung von "Die Farbe der Magie" nett gemacht. Gibt es noch mehr Verfilmungen?
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Sally am Mo Okt 21, 2013 3:21 pm

    Ich bin ebenfalls Pratchett-Fan. Zwar nicht ganz so verrückt, wie eine Freundin von mir, aber ich lese die Bücher seeeehr gerne.

    @Sabine
    Ja, es gibt einige Verfilmungen.

    Zum einen einige Zeichentrickfilme

    - Soul Music (zu Rollende Steine, oder eben Soul Music, wenn du es auf Englisch gelesen hast)
    - Wyrd Sisters (McBest, im Orginal auch Wyrd Sisters

    Dann gibt es neben "Die Farbe der Magie" noch Realverfilmungen

    - Hogfather (Schweinsgalopp/Hogfather)
    - Going Postal (Ab die Post/Going Postal.

    Zudem ist gerade die Verfilmung einer Kurzgeschichte am entstehen.
    "Troll Bridge", auf Youtube gibt es bereits einige Trailer dazu. Die Kurzgeschichte sagt mir nichts, im ersten Moment denke ich aber an "Cohen der Barbar".


    Die Verfilmungen gefallen mir ganz gut, auch wenn manche zwischenzeitlich etwas langatmig sind. Vorallem die Zeichentrickfilme mMn. Smile



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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Sabine am Mo Okt 21, 2013 6:37 pm

    Hi Sally,

    Danke! Ist irgendwie an mir vorübergezogen, die Sache mit den Verfilmungen. Mit Zeichentrickfilmen hab ich es eh nicht so. Aber nach Hogfather und Going Postal muss ich mal Ausschau halten.

    LG
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Drottning Katt am Mo Okt 21, 2013 6:56 pm

    So als jemand, der noch keinen Scheibwelt-Roman gelesen hat: Welcher ist am ehesten für Einsteiger zu empfehlen? Und falls hier auch jemand ist, der sie auf englisch liest: Auf welchem Niveau liegt Pratchetts Englisch so? Ich kann mir vorstellen, dass er sehr viel mit Wortspielen arbeitet.


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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Sabine am Mo Okt 21, 2013 7:12 pm

    Hi Nightfox,

    ich würde z.B. Wachen!Wachen! (Guards!Guards!) zum Einstieg empfehlen. Pratchett hat mehrere Charaktere, die in seinen Büchern wieder auftauchen. So gibt es Bände mit Oma Wetterwachs, Bände mit dem Tod usw. Bei den Büchern mit den Wachen sind es sowas wie "Fantasy-Krimis". Vielleicht zum Einstieg ganz schön, wenn du so was magst.
    Ja, das Englisch ist nicht ganz ohne. Ich habe eine Zeit im Ausland gelebt und auch eine Zeit Fremdsprachen studiert (wollte mal Übersetzerin werden). Daher fällt es mir leicht. So oft ich auch über schlechte Übersetzungen schimpfe, der gute Andreas Brandhorst, der viele viele Jahre Pratchetts Bücher übersetzt hat, ist wirklich gut.

    Und OOOHHH, wie ich dich beneide! Du kennst noch keinen Pratchett! Very Happy 
    Denn wenn es einen packt - ....

    Liebe Grüße
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Drottning Katt am Mo Okt 21, 2013 7:57 pm

    Fantasy-Krimis klingt fein. Dann werde ich mir Wachen! Wachen! mal auf meine plan-to-read-Liste setzen. Testweise werde ich es zuerst mit dem englischen Original versuchen (bin ein Original-Fetischist) und falls mir das zu schwer ist, kommt halt die Übersetzung zum Einsatz. Gerade bei humoristischen Sachen ist eine gute Übersetzung wichtig, aber es ist ja fein, wenn es von dieser Reihe brauchbare Übersetzungen gibt.


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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Alandra Ossenberg am Di Jul 11, 2017 9:05 pm

    Warum entdecke ich den Thread erst jetzt?
    Wie auch immer.
    Also, ein alter Freund von mir hat mich vor Jahren mit dem Buch "Die Gelehrten der Scheibenwelt" angefixt, indem er es mir zum Geburtstag geschenkt hat. Danach habe ich diverse Bücher gelesen oder gehört ("Ab die Post"). Vieles gefällt mir super, gerade, wenn es sich um Ankh-Morpork handelt. Ein besonderes Faible habe ich für Lord Vetinari. Auch die zwei Spielfilme habe ich mir angesehen (Jeremy Irons und Charles Dance als Lord Vetinari fand ich da ganz nett, weil sie gut kalte, arrogante A****löcher mimen können). Insgesamt waren die Filme ein bisschen trashig, aber mir gefällt das Steampunk-Flair, das mitschwingt. Wenn es geht, würde ich aber immer die Bücher im englischen Original empfehlen.


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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Drottning Katt am Di Jul 11, 2017 9:56 pm

    Mittlerweile habe ich ja auch mit der Scheibenwelt angefangen und tja, was soll ich sagen, ich find die Bücher ziemlich genial. Die herrlich skurrilen Ereignisse und Charas, die ganzen Wortspiele, das zog mich alles sofort in seinen Bann. Bisher habe ich die Geschichten rund um die Stadtwache gelesen (allerdings noch nicht alle (zuletzt habe ich Thud! gelesen)), wie es mir hier im Thread auch empfohlen wurde. Ist schon witzig zu beobachten, wie die Wache immer größer wird. Ganz am Anfang waren sie ja nur zu dritt^^


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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Alandra Ossenberg am Di Aug 01, 2017 7:53 pm

    Drottning Katt schrieb:(allerdings noch nicht alle (zuletzt habe ich Thud! gelesen))

    Ich habe "Klonk" jetzt als Hörbuch gerade durch, aber ich stelle fest, dass ich damals "Ab die Post!" als Hörbuch besser fand. Der Sprecher hat sich sehr viel Mühe beim Intonieren gegeben, aber ich bin mit der Stimme nicht warm geworden. Im Moment pflüge ich mich durch "Toller Dampf voraus". Was ich mal wieder feststelle: Ich kann die Bücher nicht schnell lesen, unabhängig vom Gefallen.


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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Alandra Ossenberg am Mi März 07, 2018 6:05 pm

    Ich habe jetzt gerade "Hohle Köpfe" durch - habe mehrfach im Zug laut gelacht, bisschen peinlich, aber egal. Die Themen "Freiheit" und "freier Wille" fand ich ganz interessant umgesetzt.


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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von marismeno am Do Apr 26, 2018 1:49 pm

    Für jeden Fan von Sam Mumm: Die Nachtwächter, ein Roman darüber, wie er seinem jüngeren Selbst begegnet, die Rolle seines damaligen Menthors übernimmt und in die Situation kommt, die neuere Geschichte der Stadt umschreiben zu können.

    Ich liebe das Buch!!!
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von Sue am Do Apr 26, 2018 5:12 pm

    marismeno schrieb:Für jeden Fan von Sam Mumm: Die Nachtwächter, ein Roman darüber, wie er seinem jüngeren Selbst begegnet, die Rolle seines damaligen Menthors übernimmt und in die Situation kommt, die neuere Geschichte der Stadt umschreiben zu können.

    Ich liebe das Buch!!!
    Das ist auch eins meiner liebsten! Die Nachtwache-Geschichten sind sowieso die besten. Very Happy


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    Hinweis des Autors: Es ist jedwedem Erwachsenen ausdrücklich verboten, einen jungen Menschen zur Lektüre dieses Buches zu zwingen.
    (Aus der Widmung in Nury Vittachis "Cyberboy") (EDIT: Das Buch ist nicht gerade ein Meisterwerk.^^)
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    Re: Terry Pratchett

    Beitrag von CheshireCat am Mi Mai 02, 2018 12:47 pm

    Ach, ich liebe die Bücher auch. Ich habe längst nicht alle, aber mir gefallen die ... tatsächlich mag ich alle. Hm.

    Um doch noch etwas mit Inhalt hier in die Runde zu werfen, muss ich konkret werden, wo es in meinem Kopf schwammig ist, Moment. Also, kennt ihr die Stellen, zum Beispiel wenn in "Soul Music" das Motorrad auseinanderfällt und nur noch der Geist des Motorrads übrig ist, das archetypische, das, was man mit Motorrädern eben verbindet? Oder, wenn der Zwergenthron - Schock - nicht mehr das Original ist, weil Kekse eben irgendwann auseinanderfallen? Es geht oft um die Essenz von Dingen, ihren Abdruck in der Seele des Betrachters und nicht um die Dinge selbst.
    Jetzt hat Pratchett selbst gesagt, dass es sich bei seinem Werk um eine Fantasy-Parodie handelt. In aller Fantasy gibt es diese Erwartungshaltung, dass unser magisches Denken Wirklichkeit ist, irgendwo, unter fremden Sternen. Pratchett parodiert diese Erwartungshaltung in Fantasy, dass das, was wir hoffen und was wir von der Welt erwarten, eintritt. Er parodiert es freundlich, so "da, ich hab dich erwischt, auch du glaubst da dran" indem er den Wunsch offen legt und in der Geschichte erfüllt. Jedesmal, wenn ich sowas lese, tut es mir immens gut. Wenn ich kurz glauben kann, dass mein Schreibtisch zerfallen kann, aber irgendwann jemand genau dort wieder einen hinstellt, weil der gute Geist meines Tisches den Platz dafür prädestiniert. Wenn ich meiner Wünsche bewusst werden.
    Das zählt, finde ich, auch irgendwie zu seinem genialen Umgang mit dem Tod, der auch mal eine "Nah-Mumm-Erfahrung" haben darf, die ihn verstört. Dadurch, dass Dinge, Konzepte, Ideen selbst eine Seele haben können - wir werden täglich damit konfrontiert, dass es nicht so ist, sondern wir halt wieder einen Film haben - kann auch ihr Ableben thematisiert werden, oder eben ihre Unsterblichkeit und die daraus resultierenden Konsequenzen.

    So, eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich das auch gerne lese.


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    "Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches, denk ich, ist mir fremd." (Terenz)

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr Aug 17, 2018 9:39 am