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    Hohlbein: Kritik, beste Bücher

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    Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Alastor am Sa Apr 06, 2013 1:41 pm


    Hohlbein ist einer DER Fantasy Autoren in Deutschland.
    Doch genauso wie er gefeiert wird, wird er auch kritisiert.
    Er habe oft die gleichen Ideen, verwurstet ähnliche Gedanken in verschiedenen Bücher und kopiert ganze Textabschnitte von einem Buch ins andere. Auch von anderen Autoren soll er sich "inspiriert" haben.
    Oft werden seine Bücher als inhaltlich schwach bezeichnet, durchsetzt von einer Menge Rechtschreibfehler, teils emotionslos und nicht packend.

    ABER: Er ist erfolgreich. 95% seine Rezensionen sind laut Hohlbein positiv und der Absatz spricht für sich.
    Doch worin liegt sein Erfolg? In der Werbung, schlichtweg seiner Bekanntheit oder wirklich an seinen Büchern? Welche Bücher findet ihr von ihm am Besten, welche am schrägsten?

    Ich bin auf eure Meinungen gespannt!



    ________________

    Ich für meinen Teil denke, dass er einfach ein super Einstieg in die Fantasy für junge Leute ist. Auch ich habe früher einige Hohlbein Bücher gelesen. Und ich denke auch, dass man als Kind/JUgendlicher teils noch nicht so richtig darauf achtet wie etwas geschrieben ist und ob es Wiederholungen gibt. Mit der Zeit legt man die "einfach" strukturierten Werke Hohlbeins weg und wendet sich anderem zu. Die Bücher verstauben im Regal und sind dennoch von einem selbst einmal gekauft worden...man hat also, wenn auch nur geringfügig, an seinem Erfolg mitgearbeitet.
    Früher fand ich folgende Werke von ihm am Besten, wie es jetzt wäre kann ich nicht sagen:

    Der Greif
    Unterland
    Schattenjagd
    Krieg der Engel

    Das duchgeknallteste war eindeutig Wyrm...schon allein wenn man sich die Inhaltsangabe durchliest... naja...ich habs gelesen und fand es primär seltsam Very Happy
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Drottning Katt am Sa Apr 06, 2013 1:57 pm

    Hm, ich gebe es ehrlich zu: Ich habe nicht ein Hohlbein-Buch gelesen. Ich hatte aber auch nie wirklichen Anreiz, etwas von ihm zu lesen. Wenn ich mir so die Klappentexte durchlese, klingen seine Bücher irgendwie alle gleich und auf mich wirkt es auch so, als würde Hohlbein seine Bücher wie am Fließband herstellen. Ich bin da etwas skeptisch bezüglich der Qualität, muss ich ehrlich zugeben. Warum er doch so erfolgreich ist...keine Ahnung. Ich habe aber eine Theorie. Hohlbein ist schon sehr lange eine bekannte Größe der deutschen Fantasy-Literatur, ich glaube, er gehörte sogar zu den ersten deutschen Autoren moderner Fantasy überhaupt, also kann ich mir vorstellen, dass er deswegen eine gewisse Vormachtstellung hat. Aber naja, fuer mich persönlich sind eher Leute wie Markus Heitz, Bernhard Hennen oder Michael Peinkofer besondere deutsche Fantasy-Autoren^^

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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Gast am Sa Jul 27, 2013 4:57 am

    Ich will jetzt nicht alle toten Threads abklappern und sie wieder zum Leben auferstehen lassen, aber wenns um Hohlbein geht, dann muss ich einfach meine Meinung kundtun. Seine Bücher sind meines Erachtens allesamt Brennmaterial! Nicht das ich mir Anmaße zu sagen, dass ich im Moment besser wäre oder jemals besser sein werde, aber was der schreibt ist Mist, sein Stil, seine Protagonistenentwicklung, seine Stories,.. es liest sich einfach schlecht und ich war bei beiden Büchern (,ja ich habe mir 2 angetan!,) komplett enttäuscht.
    Ich kann nicht verstehen, warum er so beliebt ist.... (wobei ich abmildernd sagen muss, dass es schon ein paar Jahre her ist, und ich sie erst nochmal lesen müsste, damit ich eine wirklich fundierte Meinung abgeben könnte)
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Alastor am Sa Jul 27, 2013 1:08 pm

    Hehe...ach, die Threads wurden eigentlich nur erstellt, damit überhaupt Gesprächsstoff da ist. D.h. die älteren Thread dürfen gerne abgeklappert werden

    Welche Bücher hast du denn von ihm gelesen?


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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Tommi am So Jul 28, 2013 12:22 pm

    Wenn es um Hohlbein geht muss ich auf seine Chronik der Unsterblichen zu sprechen kommen. Gut bis jetzt habe ich davon nur die ersten Drei Bücher gelesen, also, es waren, am Abgrund, der Vampier, der Todesstoss und ich muss sagen, was ich da gelesen habe, ist interessant. Zwar habe ich die Bücher nicht hintereinander gelesen, sondern dazwischen auch andere Bücher. Nicht nur von Hohlbein. Das er als der beste Fantasyautor von Deutschland gezählt wird, wundert mich nicht. Wenn einer wie er, alle vier Woche( angeblich) ein neues Werk auf dem Markt bringt, ist das schon irre. Dazu schreibt er ja auch noch Nachts.Da fliessen ihm die Ideen nur so aus dem Kopf, wie er einmal in einem gesagt hat. Dazu kommt noch, das RTL eine Art Serie über die Hohlbeins heraus bringen will. Ähnlich wie es schon MTV mit dem Hardrockmusiker Osburne und dessen Familie gemacht hat. Für mich ist Hohlbein ein Vorbild, in Sachen Schreiben. Kommt aber nicht Ganz an Stephen King ran.
    Mein erstes Buch von Hohlbein war, Märchenmod, das er gemeinsam mit seiner Frau geschrieben hat und damit sein Erfolg anfing. Vorher hat er ja nur Grusselgeschichten geschrieben. Erschien in Basteiverlag. Unter anderem seine Serie über den Hexer.
    Bücher die ich von ihm gelesen habe:
    Märchenmond
    Horus
    Thor
    Infinity Der Turm
    Und natürlich
    Die ersten drei Teile seiner Chronik der Unsterblichen.
    Wenn ich so schreiben würde und die Zeit hätte dies auch Nachts zu tun, dann brächte ich auch etwas anständiges zu stand. Denn in der Nacht ist das Unterbewusstsein, stärker als sonst
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Evanna J. am Sa Aug 17, 2013 1:48 pm

    Früher war ich totaler Hohlbein-Fan, hatte ziemlich viele von seinen Büchern. Aber da war ich Jugendliche, je älter ich würde, umso mehr wurde mir bewusst, dass es gar nicht meine Richtung ist. Vor allem, nachdem ich angefangen hab zu schreiben.
    Das Schlimmste, was ich über ihn erfahren hab, ist, dass er Ghostwriter hat, die für ihn schreiben, und dass er selbst kaum schreibt. Ich weiß nicht, obs stimmt!
    Irgendwann habe ich aufgehört zu lesen und seitdem meide ich seine Bücher...

    LG
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von normalo96 am Di Okt 22, 2013 11:07 pm

    Ich hab durch Hohlbein erst angefangen wirklich bewusst Fantasy zu lesen ...
    Ich glaub es war "Dreizehn", dass ich damals gelesen habe und es war sehr verwirrend und beängstigend (zumindest für mich, ich war da 11/12) ... aber es hat mich fasziniert und daraufhin habe ich einige weitere Bücher von ihm gelesen, u.A. Silbermond (was aber auch wirklich verwirrend ist, da die Spur zwischen real und Traum so verwischt ist).
    Wirklich weiterempfehlen kann ich die Bücher über die 'Templerin' von ihm. Die Bücher sind echt klasse (finde ich)!
    Und natürlich die Chronik der Unsterblichen, die ist auch gut. Ich glaub die habe ich bisher bis Buch 5 oder 6 gelesen, wirklich interessant und lesenswert Smile

    LG


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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Angeladragon am Do Jan 23, 2014 2:17 pm

    Hohlbein hab ich in meiner Jugendzeit gerne gelesen. Wie der Hexer von Salem, Spiegelzeit und andere die er gemeinsam mit seiner Frau geschrieben hat.
    Ich bin auch im Besitz der ganzen Enworserie. Der letzte Band hat erst vor kurzen seinen Platz im Bücherregal eingenommen. Nur muss ich sagen, das die letzten Vier Bände irgendwie nicht mehr ganz das treffen, wie die vorigen. Bin auch etwas enttäuscht, dass es auf einmal in einer anderen Epoche spielt und dann immer gehetzt wirkt.
    Mittlerweile hat sich mein Geschmack auch in andere Richtungen ausgebreitet. Hohlbein jetzt im Nachhinein noch mal lesen, fällt dann schwerer, weil es nicht ganz mehr meins ist. Aber meine Tochter hat gefallen an ihm gefunden und liest ihn mit Begeisterung. Ich versuche jetzt noch, die meisten Bücher wieder zu bekommen, die ich damals besaß. Aber zu den anderen fühle ich mich nicht mehr so hingezogen.

    LG

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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von SternPatronus1 am Do Jan 23, 2014 2:33 pm

    Ich habe erst ein Buch von ihm gelsen, also kann ich nich soooo viel dazu sagen. Das war der erste Band der Chroniken der Elfen und ich muss sagen, wenn das Ende kein absoluter Cliffhanger gewesen wäre, würde ich mir Teil zwei nicht antun. In der mitte des Buches ist das ganze so dermaßen langweilig geworden, dass man sich durch ungefähr zweihundert Seiten regelrecht kämpfen musste. Die ganze Geschichte war prinzipiell schon ein ziemliches Klischee und dann noch die fehlende Spannung im Mittelteil, ein kurzes und relativ blutiges Ende... neeee, Hohlbein ist wirklich nicht so meins...


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    Beitrag von Gast am Di Feb 11, 2014 9:50 am

    Ich habe auch erst ein Buch von ihm gelesen und habe ein zweites zu Hause. Ich bin aber eher zufällig auf die Bücher gestoßen und meiner Meinung nach ist in der Mitte des Buches ein zu großes Spannungstief. Die Idee ist nicht schlecht, aber grundsätzlich bin ich gegen Orks in anderen Büchern außer Tolkien und bis auf den Anfang und das Ende ist das Buch nicht wirklich fesselnd.
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Alastor am Di Feb 11, 2014 6:03 pm

    Da du nicht gesagt hast welcher Titel es ist, kann man nur wenig mit der Aussage anfangen xD


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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von LadyGehenna am Di Feb 11, 2014 6:20 pm

    Ich kenne weder ihn (Bildlich) noch seine Bücher,  Very Happy
    Hab nur gehört das er ein Autorenpool hat die Bücher unter seinem Namen rausbringen.
    Aber so vom Namen her würde mir auch keins der oben geannten Bücher zusagen.


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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Nasashi am Di Feb 11, 2014 7:25 pm

    Oh, Hohlbein hat schon einige gute Bücher geschrieben, die meisten von ihm sind allerdings sehr seicht gehalten und in der Sprache einfach. Dunkel finde ich auch heute noch gut.
    Wer glaubt, dass alle seine Werke von ihm sind, irrt. Kein Mensch kann so viele Bücher schreiben. Er hat mehr als nur einen Ghostwriter, davon bin ich überzeugt.


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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Eufenia am Do März 20, 2014 10:51 am

    Also ich habe bisher nur zwei Bücher von ihm gelesen das eine war "Silberhorn" und das andere liegt schon ganz viele Jahre zurück, dass ich mich nicht mehr an den Titel erinnere. Es spielte in einer Welt im Erdreich, das Buch hatte mich damals richtig gefangen und ich fand es super. Muss mal suchen wo ich es hab. Silberhorn fand ich auch gut geschrieben. Mit vielen seiner Bücher kann ich aber nichts anfangen, ich hab es immer mal wieder versucht und reingelesen, aber bisher konnten mich nur die beiden überzeugen. Kann natürlich daran liegen, dass er anscheinend nicht alle Bücher selbst schreibt.  Laughing

    So hab noch mal in meinem Werken gestöbert, das Buch hieß "Unterland"


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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Gast am Di Aug 12, 2014 8:51 am

    Ich habe mit den Hohlbein-Büchern aus der Schulbibliothek damals angefangen Fantasy zu lesen. OK mein erstes buch war der Hobbit, aber gleich danach kamen einige hohlbein Bücher.

    In guter Erinnerung sind mir Märchenmond, der Greif, Azrael, Wolfsherz, Captain Nemos Kinder. Das meiste davon ist aber wirklich eher für Jugendliche geschrieben und würde ich heute nicht mehr lesen.

    Als ganz besonders möchte ich aber trotzdem einen sehr unterschätzten Roman von ihm und Heike hervorheben: Die Heldenmutter. Das für mich absolut beste Werk von ihm. Mein Bruder und ich haben es jeweils 2x gelesen schon.


    Ich glaube dass seine Zielgruppe einfach wirklich oft die 12-19 jährigen sind. Und man sollte wohl auch nicht zu viel von ihm lesen, da sein Schreibstil wirklich viele Wiederholungen beinhaltet, welche auf Dauer nerven können.
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Neskaya am Di Aug 12, 2014 9:19 am

    Ich muss gestehen, dass ich von Hohlbein nicht begeistert bin.
    Schon mehrere Male habe ich versucht mich mit den Handlungen in seinen Büchern auseinanderzusetzen u. a. "Das Druidentor", habe allerdings bereits nach 50 - 100 Seiten aufgehört.
    Das hat u. a. den Grund, dass ich den Schreibstil Hohlbeins elementar nicht mag und das die Handlungen mich einfach nicht packen.

    Nachdem ich ihn im letzten Jahr (Buchmesse 2013) bei einer Autogrammstunde von Piper live gesehen habe, muss ich von meiner Position aus sagen, dass mir auch der Mensch nicht grade sympatisch ist.

    Aber so ist nun mal das Leben, auch wenn der Erfolg für Hohlbein Effektiv da ist.


    LG Nessy


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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Savara am Di Dez 09, 2014 11:14 am

    Ich hab schon ein oder zwei Bücher gelesen. Märchenmond fand ich ganz gut, habe aber trotzdem nie die Fortsetzung gelesen. Dann hab ich noch ANUBIS gelesen... oh Gott das war ja mega schrecklich! Sowas zu veröffentlichen! Irgendwie hatte es keine richtige Handlung, alles war eher so im dunkeln und man konnte sich nicht wirklich was vorstellen. Ich meine klar hab ich selbst mehrere solcher GEschichten auch geschrieben wo ich hinterher dachte: Verdammt worauf willst du hinaus?? Aber ich habe die ja weder Veröffentlicht noch bin ich ein bekannter Autor ( zumal ich da so ungefähr 14-17 ) gewesen sein muss. Sorry aber das Buch ging gar nicht. Danach habe ich keine mehr so wirklich gelesen weil mir sein Schreibstil einfach nicht so wirklich zusagt.
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von DoDos-Schatten am Di Dez 09, 2014 12:10 pm

    Hi,

    Geb ich auch mal meinen Senf dazu.
    Ich persönlich bin kein all zu großer Hohlbein-fan.
    Das liegt aber nicht wirklich an ihm.
    Ich hab damals mit der "chronik der Unsterblichen" angefangen und muss sagen das die Anfänge extrem gut waren. Das Problem ist aber das er seine Reihen zu spät beendet. Irgendwann war es einfach nur noch übertrieben und hat sich in wirren Dingen verloren. Ich hab die Reihe nie fertig gelesen.

    Das zweite was ich von Hohlbein gelesen hab war wieder eine Reihe. "Enwor".
    Auch hier gab es super Ideen und tolle Wendungen.
    Das Setting war nett und er hat, finde ich persönlich, viele alte Fantasysettings gut eingebunden.
    Was mich jedoch gestört hat war der Held. Ein Held der die ganze Zeit erschöpft und verwundet ist, psychisch, sowie physisch, an seinen Grenzen ankommt, sich dann jedoch immer wieder aufrafft nur um kurz darauf noch erschöpfter zu sein... Nun, es war irgendwann nicht mehr glaubwürdig.

    Seither mach ich eher einen Bogen um Hohlbein.
    Wobei seine Ideen eigentlich gut sind.
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Harakein am Sa Dez 13, 2014 6:36 am

    Ach ja, der gute Hohlbein...

    ... früher, also ich gerade an die weiterführende Schule ging (boooah.... ist das schon sooooo lange her), habe ich seine Jugendbücher rauf und runter gelesen, angefangen habe ich mit Hagen von Tronje, einer etwas eigenwilligen Interpretation der Nibelungen (zumindest der 'ersten' Teils), dann folgten Märchenmond, Spiegelzeit (Titel???), Der Greif, alles vom Hexer von Salem, und....und....und... ab dem Widersacher hat er mich dann nicht mehr so gekriegt.

    ABER was mir ganz besonders in Erinnerung geblieben ist Azrael. Das Buch ist für mich einfach das Beste, was ich von W.H. gelesen habe. Einfach nur empfehlenswert.
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Alastor am Sa Dez 13, 2014 1:31 pm

    Azrael war gut...wirklich recht unterhaltsam und spannend...bis es so etwa das letzte Drittel erreichte, wo ich mir dachte "was für eine bescheuerte Wendung!!". Das Ende, bzw. den Weg bis dahin fand ich dann eher enttäuschend.
    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich das Werk auch sehr spät gelesen habe, d.h. so mit 21 oder so. Wahrscheinlich hätte ich deine Meinung vertreten, wenn ich es so wie die anderen Hohlbein-Bücher früher gelesen hätte Very Happy


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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Harbinger am Sa Dez 13, 2014 3:14 pm

    Ich mag die von ihm allein gar nicht, sein bestes ist meiner Meinung nach: Schattenjagd - das einzige Buch, was ich noch ohne Brechreiz lesen kann. Bei den anderen fallen mir mittlerweile die Logikfehler so krass auf, dass ich nur schimpfend mit dem Buch rumsitze und mich aufrege.


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    Schlussendlich entgleiten sie dir und kehren ein in das Inferno der gescheiterten Schöpfung. Ein Ort, wo all diese unvollendeten Stränge zusammenlaufen. Ein Ort voller Verzweiflung, Leid und niemals enden wollender Qual. Du sagst jetzt: Oh, Gott, ich möchte nicht, dass es mit meinen Geschichten so kommt, denn ich habe sie gern! Und doch hast du dich sicher eines Tages einmal schuldig gemacht. Du möchtest sie retten, habe ich Recht?
    Nun, das ist ganz einfach ...“
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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Alastor am Sa Dez 13, 2014 3:36 pm

    Ja, wenn man älter ist, sind die nix mehr. Aber wenn man so 12-16 Jahre alt ist, kann man sie gut lesen Very Happy
    Früher mochte ich zB. in dem Alter Märchenmond...jetzt finde ich ist es ein Negativbeispiel der Charakterkonzeption und der Logik in Storys Very Happy


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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Harbinger am Sa Dez 13, 2014 5:16 pm

    Jup, das geht mir genauso (auch speziell bei Märchenmond). Und die waren damals so teuer: 36 Mark oder so, ... man hab ich da Taschengeld gelassen.


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    Schlussendlich entgleiten sie dir und kehren ein in das Inferno der gescheiterten Schöpfung. Ein Ort, wo all diese unvollendeten Stränge zusammenlaufen. Ein Ort voller Verzweiflung, Leid und niemals enden wollender Qual. Du sagst jetzt: Oh, Gott, ich möchte nicht, dass es mit meinen Geschichten so kommt, denn ich habe sie gern! Und doch hast du dich sicher eines Tages einmal schuldig gemacht. Du möchtest sie retten, habe ich Recht?
    Nun, das ist ganz einfach ...“

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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von Gast am Sa Dez 13, 2014 5:54 pm

    Ich habe Hohlbein auch als Kind( so mit 12 ) gelesen. Fand so etwas wie Märchenmond schon damals relativ langweilig. Aber zum Beispiel der Greif, war für mich sehr spannend, obwohl ich eigentlich die Story nicht immer verstanden hatte Very Happy. Ich kann mir seine Beliebtheit auch nicht erklären. Liegt vielleicht am großen Output. Seine Werke sind ja nicht wirklich gut.

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    Re: Hohlbein: Kritik, beste Bücher

    Beitrag von MunaGermann am So Aug 23, 2015 5:09 pm

    Oh ja, Enwor hat mich auch genervt, gerade dieser ewig gereizte Held. Das ist mir auch negativ aufgefallen. Dauernd war er an seinen Grenzen und das gab ihm anscheinend das Recht, zu allen unfreundlich zu sein. Aber wenn dann irgendeine Gefahr kam, war er immer fitter als ich, wenn ich in Bestform bin. Irgendwie nicht glaubwürdig. Mir gefiel auch nicht, dass gerade diejenigen, die zusammen halten sollten, es dann doch nicht getan haben. Wie blöd ist das denn?
    Mein erstes Fantasy-Buch überhaupt war Midgard von Hohlbein, und das hat mich gefesselt. Ich war damals Märchen- und Sagenfan. Auch "Spiegelzeit" fand ich super.
    Im Großen und Ganzen finde ich seine Romane für meinen Geschmack etwas unnötig brutal. Neulich habe ich von ihm "Drachenfels" gehört und fand auch hier, dass es für ein Kinderbuch viel zu brutal war. Das wäre echt nicht nötig gewesen! Weniger ist manchmal auch mehr.
    Ich denke, das einzig Gute an seinen Büchern ist, dass er oft gute, neue, innovative Ideen hat. Beispielsweise "Der Thron der Libelle" war spannend, hatte bombastische Landschaften, beeindruckende Bedrohungen, und das Ende war bis zum Schluss nicht offensichtlich. Wenn seine Hauptpersonen sympathischer wären, würde mir das Ganze noch besser gefallen, und vom mickrigen Schreibstil sprechen wir lieber nicht. Da wird ja manchmal überhaupt gar nicht mehr überarbeitet, scheint mir, weder von ihm selbst noch von einem Lektorat.



      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do Okt 19, 2017 2:49 pm