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    Die Horde - Die Schlacht von Morthûl

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    Beitrag von Balnoj am Sa Dez 15, 2018 6:10 pm

    Wie oben erwähnt: Die Horde - Die Schlacht von Morthûl von Ari Marmell

    Es geht diesmal um die andere Perspektive, die der bösen Jungs. Ja das Abenteuer einer vom Superbösen König aufgestellten Truppe, die das Gute besiegen soll.
    Ich finde es genial und muss immer wieder aufs Neue laut auflachen (ist bei mir eine Seltenheit).

    Denn die bösen Jungs sind aus verschiedenen Stämmen --> Ork, Troll, Kobold, Gremlin, Oger usw. Und ihr kennt sie aus anderen Fantasywelten, sie sind arrogant, kämpferisch und feindlich.
    Das Buch hat ordentlich Witz, gerade wegen der gegenseitigen Reibereien.

    Ein paar Beispiele und Zitate:

    "Hör auf dich zu entschuldigen, davon kriegst du Ausschlag."

    "Ich mag keine Tugenden, sie sind anstrengend."

    'Die Gruppe erwachte am nächsten Morgen, nur um herauszufinden, dass jemand in Gimmols (der Gremlin) Hut geschissen hat. Alle wussten wer es war...

    Ich habe das Buch nicht durch, sondern bin knapp bei der Hälfte. Mittlerweile ist mir aber das Ende (gewinnt das Gute nicht immer?) egal, ich will einfach nur die Erlebnisse und ihren gemeinsamen Umgang damit sehen --> Einer Ohnmächtig = Ok lassen wir ihn liegen.
    Was mich zunächst irritiert ist tatsächlich die auktorielle Erzählart. Aber dadurch kriegt man alle Gedanken und (bösen) Absichten von allen Figuren zugleich mit. Ich denke es ist hierbei die beste Wahl.
    Das Buch selbst gehört zu Lowfantasy, das prangere ich dem texanischen Autoren an^^ Aber was solls, es passt ziemlich gut. Und wenn einer der Protas einem "Polizisten" den Finger abbeißt und anstatt dafür verhaftet zu werden, sein Stamm alle anderen Polizist auffrisst, dann ...ja dann gefällt es mir auf eine perfide Art und Weise. Smile Das Buch ist für mich, wie BigBrother in einer Kneipe von Hells Angels.

    Es hat meine Neugier geweckt. Gibt es noch weitere Bücher, wo es aus der Sicht des Bösen geht?



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    Beitrag von Incendium am So Dez 30, 2018 5:17 pm

    Moin,

    wenn ich mal so in mein Regal gucke, dann kann ich dir folgende Romane nennen:

    - Die Legenden der Albae (davon gibt's mittlerweile auch schon fünf Romane), Markus Heitz
    - Die Dämonen (habe zwei Teile, gibt soweit ich weiß aber auch noch einen Dritten), Tobias O. Meisner
    - Die Blutork-Trilogie, Bernd Frenz (Gut, hier fand ich die Orks eigentlich ganz sympathisch, aber da sie von allen anderen Völkern als "böse" betrachtet werden, liste ich es mal hier auf)
    - Die Ork-Trilogie, Michael Peinkofer

    Dem von dir vorgestellten Roman kommt auf den ersten Blick Peinkofers Ork-Tilogie am nächsten. Habe aber nur das erste Buch gelesen. Fand es ganz unterhaltsam, mal eine Geschichte aus den Augen zwei klassisch-verblödeter Orks zu erleben, doch die Prämisse wurde mir nach den ersten 100 Seiten schnell langweilig. Dass (Peinkofers) Orks dumm sind und Fäkalwitze machen, versteht der Leser schon in den ersten Kapiteln, aber ein ganzes Buch voll damit brauche ich dann doch nicht. Der Plot war ebenfalls ziemlich dünn und vorhersehbar.
    Die Dämonen fand ich schon etwas unterhaltsamer, da ging es um zwei entflohene Dämonen, die im egoistischen Zweikampf miteinander nebenher ein ganzes Königreich für ihre Zwecke manipulieren und in den Abgrund stürzen. Menschen sind nichts weiter als Schachfiguren. Recht zynisch, aber mal was anderes.
    Die Albae (quasi Dunkelelfen) sind ein spannendes Volk, in das Markus Heitz viel Herzblut gesteckt hat. Lohnt sich, da mal einen Blick drauf zu werfen. Die Albae sind wirklich über alle Maßen skrupel- und herzlos, arrogant und stolz.

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