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Alastor

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    2. Akt - Im Jadereich

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    Sue
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    Re: 2. Akt - Im Jadereich

    Beitrag von Sue am Mo Dez 03, 2018 3:03 pm

    "Mmm ..." grummelte Kaebjorg, und sein Magen knurrte. "Wache halten muss sein. Wer weiß, ob noch mehr von den' unterwegs sind. Aber mit leerem Magen lässt sich nich gut wachen. Hol'n wir ihn rein, bis wir gegessen haben. Und dann wechseln wir durch."
    Er packte die Schuppenfresse grob unter der Achsel und zerrte sie Richtung Gaststube.
    "Valaxa, warnste mal die andern und suchst 'nen guten Platz für die Schuppenfresse? Am besten weit weg von dem Tisch mit ihr'm Blitz- und Donnerkram."

    ***

    "Vorsicht, Leute!" Quendi zeigte auf die Nebelstäbe und die Minibombe. "Rührt das Zeug hier besser nicht an - und ja nicht den Knopf drücken, das gibt sonst eine schöne Explosion!"
    Sie rückte die besagten Gegenstände auf die eine Seite des Tisches.
    "Das sieht aus wie ein Eisenschwert", murmelte sie. "Aber etwas ist komisch daran ... Und diese Wässerchen sehen nach Magie aus. Andrel, Raya, könnt ihr etwas dazu sagen? In meiner Werkstatt gibt es sowas jedenfalls nicht!"
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    Re: 2. Akt - Im Jadereich

    Beitrag von mira-beckett am Di Dez 04, 2018 8:58 am

    "Das ist eine gute Idee." Valeska lächelte den Gidwerg dankbar an, dann machte sie auf dem Absatz kehrt und eilte voran in die Gaststube.
    "Verehrte Wirtin!", rief sie schon, als sie zur Tür hereinstürzte. "Wir haben einen Gefangenen dabei. Wo können wir ihn ablegen, ohne dass etwas zu schaden kommt? Wir müssten ihn aber im Blickfeld haben, um einen Befreiungsversuch sogleich unterbinden zu können."


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    Re: 2. Akt - Im Jadereich

    Beitrag von TKarn Gestern um 2:51 pm

    Die alte Wirtin schaute voller Schrecken auf den Gefangenen: "Passt aber auf, dass er keine Dummheiten macht."


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    "Dann wollen wir doch mal schauen, was passiert." letzte Worte eines unbekannten Magiers

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    Re: 2. Akt - Im Jadereich

    Beitrag von CheshireCat Heute um 10:11 am

    Als Kaebjorg und Valeska den Gefangenen hereintrugen, stemmte sich Lylla hoch und folgte ihnen neugierig mit Blicken. Kaebjorg hatte sicherlich einige gute Knoten gemacht, da kam ihnen allen seine Erfahrung mit der Seefahrt zugute. Die Kreatur war, abgesehen von ihren Flügeln, klein, und in Lylla wollte ein Schuldgefühl heraufkriechen. Sie stieß es hinunter in den Kochtopf ihrer Wut, mit der Erinnerung an Blitze und einem Blick auf den Tisch. Mordwerkzeuge.
    "Es ist vielleicht ein dumme Idee," sagte sie laut in der Annahme, dass ohnehin keiner zuhörte, "aber wenn wir ihn überzeugen, dass wir den Stein nicht haben, ist es nicht so schlimm, wenn er uns versehentlich entkommt. Wir brauchen ihn nur verhören, als wären wir selbst auf der Suche danach. Das hilft uns aber nur, wenn die Biester nicht aus reiner Mordlust zuschlagen, sondern tatsächlich einen Plan verfolgen. Wobei sie das eine nicht vom andern abhält." Danach setzte sie sich wieder, erleichtert, mit dem Bedürfnis, ein paar Lieder anzustimmen.


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    "Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches, denk ich, ist mir fremd." (Terenz)

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