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Alastor

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    Leserückblick 2013

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    Drottning Katt
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    Leserückblick 2013

    Beitrag von Drottning Katt am Sa Dez 28, 2013 5:39 pm

    Jetzt, da sich das Jahr 2013 dem Ende nähert, wird man wieder geradezu überschüttet mit Jahresrückblicken aller Art. Warum da nicht auch einen eigenen Rückblick erstellen, der sich vor allem mit den persönlichen Tops und Flops in Sachen Literatur, hauptsächlich Fantasy, beschäftigt? Ich fang einfach mal an. Da ich jedes Jahr eine Liste darüber führe, was ich gelesen habe, kann ich meine Bücher problemlos auflisten, allerdings ist der Inhalt von denen, die ich zu Anfang des Jahres gelesen habe, etwas verschwommen, sodass meine Kommentare zu diesen etwas schwammig wirken könnten.

    Sergej Lukianenko - Wächter des Zwielichts
    Auch der dritte Band der Wächter-Reihe hat mir gut gefallen, wie schon im passenden Thread gesagt, gefällt mir besonders, wie die Welt der Anderen immer größer wird, wie Anton immer mehr Schichten des Zwielichts bereist und selbst immer stärker wird. 9.5/10

    Sergej Lukianenko - Wächter der Ewigkeit
    Hier gilt das gleiche wie für die anderen Bände. Lukianenkos Stil ist super, die Welt der Anderen gut durchdacht. Leider kann ich jetzt nicht wirklich sagen, was in welchem Band genau passiert, da müsste ich sie noch mal lesen (was ich definitiv vorhabe), so bleibt meine Bewertung leider etwas schwammig 9.5/10

    Sergej Lukianenko - Wächter des Morgen
    Das war der erste Band, den ich mir gekauft habe, da die Bücherei den noch nicht hatte. Es hat sich wirklich gelohnt. Es wird zwar ein etwas größerer Sprung in die Zukunft gemacht, Antons Tochter geht nun zur Schule. Aber natürlich wird auch hier eine interessante Geschichte erzählt, die vor allem durch ihr Tempo überzeugt. Ob es nun der letzte Band ist oder ob es noch weitere geben wird, ich wäre mit beiden zufrieden, denn irgendwann sollte man ja ein Ende finden^^ 9.5/10

    Tad Williams - Shadowmarch: Das Spiel
    Auch der zweite Teil gefiel mir, die Geschichte besticht vor allem durch ihre durchdachten Charaktere, von denen sich jeder seinen eigenen Herausforderungen stellen muss. Nur Barrick mit seinem ewigen Gejammer hat mich genervt, seine Kapitel waren für mich mit die langweiligsten, auch wenn es eigentlich viel zu sehen gab, denn vor allem in seinen Kapiteln hat man die Qar besser kennengelernt. 9/10

    Tad Williams - Shadowrise
    Ab dem dritten Band las ich auf englisch, denn die englische Ausgabe ist nicht nur schicker anzuschauen, sie ist auch preiswerter, außerdem bevorzuge ich im Allgemeinen eh das Original. Die Story legte im dritten Band ordentlich zu und allmählich wurde klar, worauf es eigentlich hinauslief. Allmählich begeben sich die Charaktere, die auf die ganze Welt verstreut sind, wieder nach Southmarch, wo alles enden wird. 9/10

    Tad Williams - Shadowheart
    Der letzte Band ist leider auch der schwächste der Reihe...das Ende zieht sich etwas hin, der Weg zum Finale ist viel zu lang und das Finale selbst etwas plötzlich vorbei...und nach dem Ende gab es noch 100 bis 200 Seiten zu lesen...klar, das war alles irgendwie wichtig, was danach noch passiert ist, aber irgendwie war es schlecht verpackt und viel zu lang gestreckt...trotzdem, Shadowmarch ist eine tolle Reihe, die sich einen Platz in meiner persönlichen Top 10 verdient hat. 7/10

    Terry Brooks - Legends of Shannara 2: The Measure of the Magic
    Der zweite Teil war leider nicht mehr so gut wie der erste. Der Dämon, der auf einmal den großen Gegenspieler darstellte, war viel zu übermächtig und nervte mich irgendwie. Das hat mir die ganze Story irgendwie kaputt gemacht...die Charaktere überzeugten aber weiterhin 6/10

    Robin Hobb - Der Weitseher
    Einfach nur toll. Ich konnte dieses Buch einfach nicht mehr beiseite legen. Es passiert so viel und die Charaktere sind so schön ausgearbeitet. Lediglich Fitz als Charakter kann bisweilen etwas anstrengend sein, er ist ja doch ein ziemlicher Jammerlappen. Mir gefällt die Idee von den sprechenden Namen in der Weitseher-Familie. 9.5/10

    Robin Hobb - Der Schattenbote
    Nicht ganz so gut wie der erste, da er doch seine Längen hatte, aber immer noch gut. Das Ende fand ich etwas...naja. Inhaltlich wurde die Intrige weitergesponnen und es kam zu einem krassen Wendepunkt. 8/10

    Robin Hobb - Der Nachtmagier
    Der schwächste Band der Reihe...Fitz' Reise zog sich dann doch sehr hin, teilweise war es durchaus interessant, was er so erlebt hat, aber meistens war es einfach nur lang. Außerdem ist er mehr Jammerlappen denn je...das Ende selbst war dann etwas plötzlich und ich persönlich fands auch etwas schwach, wie es am Ende gelöst wurde. Aber immerhin war Krähe ein cooler Charakter. Es gibt ja noch drei Fortsetzungsbände, die die Geschichte einige Jahre später weitererzählen, die werde ich mir vllt im nächsten Jahr zu Gemüte führen. 6/10

    Walter Moers - Rumo und die Wunder im Dunkeln
    Eine kleine Geschichte um einen kleinen Wolpertinger. Mir hat sie gefallen und wie stets war es teilweise herrlich durchgeknallt. Moers bewies mal wieder einiges an Einfallsreichtum und zeigte seltsame Wesen und Orte. Bis auf das neue, dass der Stadt der träumenden Bücher fortsetzt, habe ich jetzt, glaube ich, auch alle Zamonien-Bücher gelesen. 7.5/10

    Robert Muchamore - Top Secret 7: Der Verdacht
    Ich weiß leider kaum noch, worum es in diesem Buch ging, aber für zwischendurch ist die ganze Reihe eigentlich immer ganz gut geeignet, auch dieser siebte Band hat sich gut weggelesen. Ich weiß gar nicht, wie viele Bände es davon gibt, gibt ja auch noch so eine zweite Reihe mit der nächsten Generation, wie ich im Laden mal gesehen habe. 6/10

    Markus Heitz - Legenden der Albae: Gerechter Zorn
    Mir gefällt die Idee, mal die Gegenseite zu beleuchten, allerdings fand ich die Albae und ihre Normen schon etwas grenzwertig, wirklich zu überzeugen wusste mich die Story auch nicht, auch wenn der Aspekt der Gegenseite interessant bleibt. Die weiteren Bände habe ich noch vor zu lesen. 6/10

    Robert Jordan - The Wheel of Time 2: The Great Hunt
    Setzt den ersten Band gut fort. Die Freunde gehen größtenteils getrennte Wege, machen eigene Erfahrungen und erleben jeder sein persönliches Finale. Am Ende treffen sie wieder zusammen. Ich finde, dass das durch die Welt reisen diese Reihe irgendwie ausmacht, weswegen die teils doch sehr langen Wege der Charaktere einfach dazugehören. Der dritte Band ist schon gekauft und wartet nur darauf, gelesen zu werden. 8/10

    Trudi Canavan - Sonea: Die Königin
    Wenn man mal vom unpassenden deutschen Titel absieht, wurde hier ein guter Abschluss für die Nachfolgetrilogie geboten. Mir hat es gefallen, wie Sachaka, das in der ersten Trilogie total unbekannt und dann noch der große Feind war, zum Hauptschauplatz der Nachfolgetrilogie wird. Man erfährt so viel über den angeblichen Feind, sodass er sehr grau wird. Gerade durch die verschiedenen Gruppierungen wird es interessant. Ansonsten finde ich es etwas schade, dass es offen gelassen wurde, was die Gilde in ihren Regeln denn nun genau erneuert hat, als klar wurde, dass es vermehrt Austausch mit Sachaka und somit auch mehr Umgang mit schwarzer Magie geben würde. Jedenfalls war die Trilogie eine gute Fortsetzung, aber ich denke, eine weitere Fortsetzung braucht es nicht. 7/10

    Steven Erikson - Gardens of the Moon
    Die Reihe Malazan Book of the Fallen wird oft mit A Song of Ice and Fire verglichen, weswegen es für mich quasi ein Muss war, mal reinzuschauen. Auf den ersten Blick war Gardens of the Moon sehr verwirrend, viele Charaktere, viele Namen, viele Orte, doch wenn man sich erst mal alle eingeprägt hat, liest sich das Buch sehr gut. Häufige Perspektivwechsel werden häufig benutzt, was für eine gewisse Geschwindigkeit sorgt. Die Story verspricht auch einiges und hat gutes Potenzial, mal sehen, was sich da in den Folgebänden entwickelt. Das einzige, was etwas ungewohnt wirkt, ist, dass die Götter handelnde Charaktere sind, die regelmäßig aktiv ins Geschehen eingreifen. Den Charakter Kruppe fand ich ziemlich nervig, aber es gibt eigentlich immer einen, den ich nervig finde, von daher^^ Eigentlich müsste ich den zweiten Band relativ zeitnah anfangen, bevor ich die ganzen Namen aus dem ersten schon wieder vergessen habe...8.5/10

    Angelika Diem - Vollstrecker der Königin: Der Baeldin-Mord
    Der eine oder andere hier hat vllt schon von AngelikaDs Buch gehört, ich glaube, es hat hier auch einen Thread in der Werbeecke. Mich interessierte dieses Büchlein, weswegen ich es mir mal bestellt hatte. Es erwartete mich eine kurzweilige Story in einer durchdachten Welt. Leider war es viel zu schnell zu Ende, denn wirklich lang ist das Buch nicht, was ich etwas schade finde, da man vieles noch hätte vertiefen können. Außerdem schreit es nach einer Fortsetzung, die es aber geben wird, wie ich mir sagen ließ. Wer einem kurzen Krimi in einem Fantasy-Setting nicht abgeneigt ist, dem kann ich dieses Büchlein wirklich empfehlen 8/10

    Sergej Lukianenko - Weltengänger
    Noch mehr Lukianenko :DAndere Story, anderer Hauptcharakter, anderes Genre, aber ähnliche Elemente wie in seiner Wächter-Reihe. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, ich konnte ihn nicht aus der Hand legen, aber bei Lukianenko passiert mir das häufig. Mir gefällt die Idee von den paralellen Welten und ich hätte gern mehr davon gesehen.  Auch die Story mit ihren stetigen Enthüllungen weiß zu überzeugen. 10/10

    Sergej Lukianenko - Weltenträumer
    Die direkte Fortsetzung setzt die Story ohne große Übergänge gleich spannungsgeladen fort. Es macht Spaß Kirill in seiner Odyssee quer durch die Welten zu folgen, auf der er immer mehr über die Funktionale erfährt. Das Ende lässt einen ein wenig unzufrieden zurück, ich weiß aber ehrlich gesagt auch nicht, wie man es hätte besser machen können. 9.5/10

    Brent Weeks - Shadow's Edge
    Mal wieder ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte, dieses Jahr hatte ich irgendwie Glück^^ Dieser zweite Teil knüpft direkt an den ersten an und es wird wieder spannend. Man merkt gar nicht, wie man ans Ende des Buches gelangt und damit ans große Finale. Teilweise war es dann doch etwas arg brutal und das ständige Gefluche war irgendwann nervig aber abgesehen davon bietet diese Reihe alles, was eine Nightfox sich wünscht: Intrigen & Kriege, interessante, graue Charaktere und eine kleine Prise Magie. 9/10

    Margaret Weis/Tracy Hickman - Der Stein der Könige 1: Der Quell der Finsternis
    Eher durch Zufall stieß ich darauf. Da es ein preisreduziertes Mängelexemplar war, nahm ich es einfach mal mit. Ein Jahr später holte ich es aus dem Bücherregal heraus und begann mal zu lesen. Das Buch war fesselnd von der ersten Seite an. Mir gefällt besonders, wie Elfen, Zwerge und Orks nicht in ihren typischen Klischees auftauchen, sondern ganz anders sind. Zwerge sind ein Reitervolk, Orks abergläubische Seefahrer und Piraten, Elfen folgen einem sehr strengen Ehrenkodex. In diese Welt eingebettet ist eine interessante Story um den Werdegang eines verwöhnten Prinzen, der sich mehr und mehr der "bösen" Seite zuwendet. Irgendwann gefielen mir die Entwicklungen nicht mehr ganz so gut, doch ich konnte dennoch nicht aufhören zu lesen. Gareth tat mir eigentlich immer leid und ich habe ihn verflucht, weil er nicht den Mut aufbrachte, mal mit jemanden über sein Dilemma zu reden. Das Buch gipfelte schließlich in einem großen Finale und es wirkt ziemlich wie Ende, doch es gibt noch zwei Bände, den zweiten lese ich gerade. 9/10

    Tobias O. Meissner - Das Paradies der Schwerter
    Hinter diesem seltsamen Titel verbirgt sich ein interessantes Experiment: Man nehme 16 möglichst verschiedene Teilnehmer eines Turniers, jeder mit eigener Geschichte, eigenen Zielen, eigenem Kampfstil, und lasse sie in einem Turnier auf Leben und Tod gegeneinander antreten. Dabei wird alles gelost. Wer gegen wen im Zweikampf antritt, wer gewinnt, wer verliert. Ein blutiges Experiment, das aber doch sehr interessant ist. Die Turnierkämpfer sind auch alle schön ausgearbeitet, sodass man sich seine eigenen Sympathien selbst verteilen kann. Das Ende ist genauso düster wie die Story selbst, denn der Gewinner hat nicht wirklich viel gewonnen. 9/10

    Tennessee Williams - The Glass Menagerie
    Dieses Büchlein musste ich fürs Studium lesen. Ist nicht ganz mein Beuteschema, aber immerhin war es nicht furchtbar, sondern stellenweise ganz nett. Im Vordergrund stehen die Charaktere mit ihren Macken und Abgründen 5.5/10

    F. Scott Fitzgerald - The Great Gatsby
    Ebenfalls fürs Studium...ganz ehrlich, ich weiß nicht, was alle an diesem Buch finden, das wurde ja sogar mehrmals verfilmt...das Buch hatte durchaus seine Höhen, aber in der Gesamtheit fand ich es eher mau 5/10

    Joe Abercrombie - The Blade Itself
    Ein sehr düsteres Buch, das nicht mit Gewalt und Blut geizt, aber dennoch zu überzeugen wusste. Durchdachte Charaktere, von denen jeder so seine Probleme und Abgründe hat, eine interessante Ausgangssituation und am Ende eine bunt gemischte Gruppe, die aufbricht in die eigentliche Geschichte. Denn dieser erste Band wirkt eher wie ein langer Prolog. Die düstere Welt, die Abercrombie hier beschreibt, hat ihren ganz eigenen Zauber. 9/10

    Jonas Wolff - Alles über Elfen
    Das war eher ein Spontankauf für Zwischendurch. Ich fand die Idee witzig und mir hat dieses Buch auch recht gut gefallen. Durch die Fußnoten wurde es sogar noch besser und witziger. Es wurden viele Bereiche abgedeckt, vom ursprünglichen Mythos der Elfen über der Entwicklung zum jetzigen Elfenbild bis hin zur Darstellung von Elfen in Spielen wie den Elder Scrolls. Mir hats gefallen, auch wenns nichts Besonderes war und demnächst hole ich mir auch Alles über Hobbits, was im ähnlichen Stil sein soll 7/10

    Alexey Pehov - Die Chroniken von Hara 1: Wind
    Wow, einfach nur wow. Die Geschichte erfindet das Rad vllt nicht unbedingt neu, aber die Umsetzung fügt interessante neue Aspekte hinzu. Der Schwerpunkt liegt auch hier in den Charakteren, von denen irgendwie jeder seine Geheimnisse mit sich herumträgt. Der Wechsel zwischen Ich-Perspektive des Hauptcharas und dritter Person bei anderen POVs wirkt flüssig und fällt zwischenzeitlich nicht mal auf. Außerdem überzeugt, wie jeder Chara seine eigenen Qualitäten hat und sie sich so perfekt ergänzen, gerade der Graue und Lahen sind ein eingespieltes Team. Der zweite Band wird nicht lange auf sich warten lassen^^ 10/10

    Momentan lese ich:

    Margaret Weis/Tracy Hickman - Der Stein der Könige 2: Der junge Ritter
    War etwas schwieriger da ran zu kommen, denn im Handel scheints das so nicht mehr zu geben. Doch nachdem mich der erste Band so geflasht hatte, musste ich den zweiten haben. Obwohl dieser immer noch gut ist, kommt er nicht ganz an den ersten ran. 200 Jahre sind vergangen, es wird eine neue Story aufgemacht, doch nun gibt es ein sehr klares Gut und Böse, was etwas schade ist. Im Gegenzug werden viele neue Gegenden und Völker vorgestellt, Während der erste Band hauptsächlich in Vinnengael spielte, reisen die neuen Protagonisten viel mehr durch die Welt, sodass diese viel besser zur Geltung kommt.

    Miles Cameron - The Red Knight
    Ich weiß noch nicht recht, was ich davon halten soll. Einerseits wirkt das Ganze vielversprechend, andererseits zieht sich die Story etwas und irgendwie habe ich doch das Gefühl, dass es manchmal einfach Gewalt um der Gewalt willen gibt. Würde ich dieses Buch nicht in der Bahn lesen, wo ich jetzt nicht so viel Auswahl habe, ich denke, ich würde nicht wirklich schnell weiterlesen. Bleibt abzuwarten, wie es sich entwickelt, vllt wird es ja noch. Pluspunkt sind auf jeden Fall die kleinen Zeichnungen am Anfang eines jeden Kapitels, die gefallen mir.

    Puh...das sollte jetzt alles sein. Glücklicherweise hatte ich kaum Flops dafür aber sehr viel, wo ich kaum mit dem Lesen aufhören konnte. Ich denke, für mich war es ein gutes Lesejahr.


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    Re: Leserückblick 2013

    Beitrag von Alastor am Mi Jan 01, 2014 6:27 pm

    Wow, das ist ne ganz schöne Liste, die du gelesen hast.
    Meine sieht da richtig kläglich aus, weil ich erst seit Oktober (40min am Tag) zum Lesen komme xD
    Bücher die ich vor der Zeit gelesen habe, habe ich scho gar nicht mehr in Erinnerung...da gabs sicher noch 2.

    Übrigens interessant, dass du "Wind" so gut fandest...ich habe schon zweimal überlegt es zu kaufen, es aber nicht getan, weil einige Kritiken ziemlich niederschmetternd waren und so dem entsprächen, was ich auch an einem Buch gerne kritisiere. Aber eventuell lege ich es mir trotzdem einfach mal zu und schau rein^^

    Gelese habe ich in der Zeit:

    Kinder des Nebels von Brandon Sanderson:
    Die Story zieht sich gerade zu Beginn bis MItte etwas, da primär Pläne geschmiedet werden, aber mit der Einführung des Charakters Elant nimmt das Buch ein bissle Fahrt auf. Es ist der Beginn einer Serie von 4 Büchern und rückblickend kann ich sagen, dass mir das Buch insgesamt gefallen hat. Das Magiesystem war für mich mal wieder etwas neues und bis auf das lange Pläneschmieden und die Vorbeitung zu Beginn, war es dennoch sehr spannend. Ich hätte gern mehr actionreiche Szenen (bzw. spannungsgeladene) gelesen, weshalb es "nur" 8 von 10 Punkten gibt.

    Wächter des Elfenhains von Susanne Gavenis:
    Ich habe hier im Forum schon ausführlich etwas darüber geschrieben (unter Fantasy Bücher), weshalb ich dazu nicht mehr schreiben werde. Kann man dort ja nachlesen Very Happy. Es hätte ein bissle länger sein können (einfach weil ich noch mehr hätte lesen wollen) und die inhaltlichen Wiederholungen zu Beginn hätten ein bissle reduziert werden können. Aus dem Grund gibt es für das doch insgesamt sehr starke Buch 9 von 10 Punkten.

    Drachenelfen (die gefesselte Göttin) von Bernhard Hennen:

    Mh...also ich fand die Teile davor besser, der Dritte kommt in meinen Augen am Schwächsten daher. Es ist spannend, ja...aber i.wie scheint hier und da das Ziel der einzelnen Personen etwas...seltsam und angedichtet daherzukommen. Mir fehlt noch etwas vom Ende, daher kann ich darüber nichts sagen. Bisher würd ich aber 8 von 10 Punkten geben. Unter 8 gehts eh nicht, da ich die Story als solche genial und sehr unterhaltsam finde. Selbst wenn der letzte Band ein bissle schwächelt, gut wird es in meinen Augen trotzdem bleiben Very Happy


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    Re: Leserückblick 2013

    Beitrag von Drottning Katt am So Jan 05, 2014 1:09 pm

    Also mir hat Wind sehr gut gefallen und auch den zweiten Band Blitz kann ich kaum aus der Hand legen. Allerdings weiß ich nicht, welche Aspekte dir wichtig sind oder welche du oft kritisierst, sodass ich dir nicht sagen kann, ob sie auf Wind zutreffen oder ob dir das Buch gefallen wird. Für mich jedenfalls war es ein Volltreffer.

    Wo du Brandon Sanderson erwähnst...ich überlege schon länger, was von ihm zu lesen, irgendwie kommt man um ihn ja nicht rum. Aber ich weiß gar nicht, mit welchem seiner Bücher ich anfangen sollte, er hat ja ganz schön viele, soweit ich weiß. Irgendwelche Empfehlungen?^^


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    Re: Leserückblick 2013

    Beitrag von Alastor am Sa Jan 11, 2014 2:35 pm

    Also Elantris soll sehr gut sein, allerdings hab ich es selbst noch nicht gelesen, weil mir das Thema an sich nicht zusagt. Es geht eben um die versunkene Stadt...die fand ich schon immer ziemlich unspannend

    Kinder des Nebels ist der erste Teil von 4 Bändern. Es ist typisch Branderson: In den Beginnen etwas langatmig. Action ist dort immer nur mal kurz, sonst primär Pläneschmieden, hin und her überlegen der Protas etc. Im Prinzip fand ich es jedoch gut und lese auf jeden Fall weiter. Das Magiesystem auf Grundlage von Metallen, die man schluckt, fand ich mal was neues und interessant, auch der Charakter Elant hat die Story auf amüsante Weise belebt.

    Sturmlichtchroniken...ein Low Fantasy Epos, von dem Teil 2 bald erscheinen wird. Es geht primär um den Kampf zwischen zwei Reichen...als Leser wird man primär im Dunkeln gelassen warum, wieso, wer und was welche Person für eine Rolle darin spielt. Sobald man sich (nach 100-200 Seiten, indem man den Drang verspürt das Buch wegzulegen, weil es langsam voran geht und man eben keinen Schimmer hat worum es geht) aber eingelesen hat, kriegt man Happen um Happen als Auflösung und man kann nicht anders als weiterzulesen. Spannung ist an allen Ecken zu finden, die Welt ist detailiert ausgearbeitet. Wer es nicht mag von Kämpfen zu lesen, sollte es nicht lesen (auch wenn andere Handlungsstränge vorhanden sind), aber einer der Protas ist direkt im täglichen Kampf verstrickt und kämpft eigentlich nur darum zu überleben, denn er ist als "Sklave" in einer Rolle, die eigentlich seinen sicheren Tod nach wenigen Tagen bedeutet. Hier im Forum ist dazu noch ein längeres Thema^^

    Von mehr habe ich noch nicht genaueres gehört oder selbst gelesen Very Happy


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