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    Die Rückkehr - Kapitel 1

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Élandor am Do Dez 12, 2013 2:09 pm

    Sie alle saßen an einem runden Tisch und leisteten einander zu, als Élandor durch die Tür der Schenke trat. Er sah den Gestaltenwandler, . der sich Korbin Bär nannte. Auch die Magierin war da. Sie musterte ihre Freunde, die mit am Tisch saßen. Irgendetwas an ihrem Blick war seltsam. Plötzlich sah sie zu Élandor und Chemon herüber und der junge Elf erkannte den Blick, mit dem eine Magierin die Magie in der Welt sieht. Ein leichtes Kribbeln erfasste ihn und der Phönix ließ ein leises Krächzen hören.
    "Wir sollten vorsichtig bei ihr sein. Sie ist eine Magierin.", meinte der Feuervogel zu seinem Elf.
    "Ja, du hast recht."
    Es widerstrebte ihm sich zu den anderen an den Tisch zu setzen, doch er tat es. Wenn er mit ihnen auf eine Reise gehen wollte, dann musste er endlich sein Misstrauen gegenüber Fremden ablegen. So ging er leichten Schrittes zu dem runden Tisch und setzte sich neben den Gestaltenwandler.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Synthoras am Do Dez 12, 2013 9:40 pm

    Raimee saß alleine in einer dunklen Ecke des Lokals und leerte gerade Ihr drittes Glas Gebirgswodka. Mit zusammengekniffenen Augen sah sie dem lustigen Treiben zu und wünschte sie wäre ganz woanders. Mit vom Alkohol trüben Augen beobachtete Raimee die Frau mit den seltsamen Haaren die sich gerade eine Pfeife mit dem kleinsten Zwerg teilte den sie je gesehen hatte. Auch Korbin saß gemütlich Debattierend neben seiner Flie. Alle wirkten heiter und ausgelassen als ginge es zu einem lustigen Wandertag in den Wald. Es wurde wirklich mal Zeit das sie auch einmal etwas zu den Gesprächen beisteuerte.
    Ruckartig stand sie auf und trat an den Tisch. Sie war noch nicht so betrunken das sie torkelte doch um Ihren Geist waberte ein feines Wölkchen das weder Platz für Feingefühl noch für Freundlichkeit ließ.
    Noch schien sie niemand richtig wahrzunehmen. Wie ein Schatten stand sie da und hörte dem belanglosen Geschnatter zu.
    Plötzlich griff sie in die Manteltasche holte ein recht großes Messer heraus und rammte es mit einem vernehmlichen TOCK in das alte Holz des Tisches.
    Sich der Blicke bewusst die auf sie gerichtet waren ging sie langsam an den Tisch und setzte sich graziös neben einen Elfen mit einem Vogel (wohl einem Phönix) auf der Schulter.
    „Bereitet Ihr euch etwa auf einen lustigen Wandertag mit anschließendem Gesang vor“? Fragte sie kalt in die Runde und sah jedem Anwesenden in die Augen. Manche wandten den Blick ab doch einige Blicke hielten stolz dem Ihrem stand.
    „Wir werden uns auf eine gefährliche Reise begeben. Einige von uns werden vielleicht nie wieder zurückkehren.“ Sollten wir nicht lieber so gut gerüstet wie möglich in diese Unternehmung ziehen?“
    „Uns zu betrinken“ sie blickte verächtlich auf den Zwerg der immer noch den Humpen in der Hand hielt. „Oder uns um den Verstand zu paffen“ diesmal streifte Ihr Blick die Zauberin, „wird uns eher zurückwerfen als vorwärtsbringen.“
    Plötzlich hatte sie den Faden verloren und wusste nicht mehr was der Sinn dieser Ansprache sein sollte. Plötzlich brach Ihr kalter Schweiß aus und sie wusste sofort das sie einen Fehler gemacht hatte. Erinnerungen die sie nicht mehr kontrollieren konnte blitzten in Ihrem Kopf auf. Bilder von der Schule, ihr erster Mord, der Duft Ihrer Mutter und eine Stimme die flüsterte „Sei still und lerne“.
    Dann überfluteten sie Ihre Gedanken und sie sank in tiefe Schwärze. Dumpf schlug Ihr Kopf auf den Tisch und das Glas das Ihre Hände nun nicht mehr zu halten vermochten zersprang laut klirrend auf dem Steinboden.


    Zuletzt von Synthoras am Do Dez 12, 2013 10:26 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Untergrundpudel am Do Dez 12, 2013 9:50 pm

    Lodrin hatte endlich sein Bier bekommen. "Auf die Ahnen." stieß er lautstark aus als der zwergische Trinkspruch erschallte. Er setzte den großen Humpen an und leerte ihn zur Hälfte. Dann erst ließ er seine Augen in der Runde kreisen die es geschafft hatte sich gan ordentlich in Stimmung zu reden. Vielleicht waren diese Leute ja doch keine so schlechte Gesellschaft wie er vermutet hatte. Zumindest Azurita konnte ein zünftiger Kamerad sein, wenn nicht vielleicht mehr - die Jagdinstinkte des Zwerges waren erwacht, aber man musste sich langsam heranpirschen, mehr erfahren. Lodrin wurde unsanft aus seinen Gedanken gerissen als er ein wohlbekanntes Geräusch hörte. Ein Messer wurde in Holz gerammt, normalerweise war das für ihn immer ein ZEichen gewesen sich in einem Apfelfass oder etwas ähnlichem zu verstecken. Kalt schnarrte die Stimme der rothaarigen Frau in ihre Runde und erinnerte ihn schlagartig daran das er heute seine Henkersmahlzeit hielt. Der spontane Ausbruch des Weibes, das selbst ein Schnapsglas in der Hand hielt, war nicht sonderlich wohl durchdacht, sie kam schnell ins Stocken. "Ich weiß das das kein Spaziergang ist - was denkt ihr warum ich immer noch beim ersten Krug bin." entrüstete sich Lodrin lachend, setzte den Krug an, lehrte ihn und knallte ihn lautstark auf den Tisch. "Wirt - den größten Humpen den ihr habt - Heute soll die Welt im Bier ersaufen!" forderte er.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von wilpito am Fr Dez 13, 2013 8:32 am

    Korbin sah die junge Frau an den Tisch kommen, hörte ihre vom Alkohol getrübte Rede und als sie mit einem lauten Knall mit dem Kopf auf den Tisch aufschlug, sprang er auf. Obwohl er schon beim dritten Glas war, war er noch schnell genug, sein Glas, das er beim Aufspringen touchiert hatte vor dem Umkippen zu bewahren, so dass nur wenig der kostbare Flüssigkeit auf den Tisch spritzte.
    Schnell stellte er das Glas ab, und war, bevor die anderen am Tisch sich von ihren Stühlen erhoben hatten schon um den Tisch herum und kniete vorsichtig neben der Bewusstlosen zwischen den Scherben am Boden.
    Mit einem Blick sah er, dass die Frau nicht nur betrunken war, sondern sich auch noch mehrfach verletzt hatte. Sie blutete stark aus einer Platzwunde am Kopf und un ihrem Oberschenkel steckte eine Scherbe von ihrem Krug.
    "Tamrin, ist der Nebenraum Frei?", fragte er den herbeigeeilten Wirt.
    "Ja."
    Jakirie kam hinzu und hatte irgendwo einen halbwegs sauberen Lappen aufgetrieben. Sie reichte ihn Korbin wortlos, der sich den Lappen besah und damit das herablaufende Blut abtupfte, ohne die Wunde zu berühren.
    "Fasst mit zu. Wir schaffen sie nach nebenan. Ich bauche Ruhe!", sagte er etwas lauter als nötig.
    Schon sprangen andere herbei und halfen die Bewusstlose nach nebenan zu tragen.
    Korbin, der dazu plötzlich nicht benötigt wurde, griff in die Geheimtasche in den Hosenträgern und zog sein Eukalyptusblatt hervor. "Das Geht ja schon gut los", murmelte er, besah sich das Blatt und biss etwa ein Drittel davon ab, dann folgte er der Verletzten nach nebenan.
    "Der Eukalyptus tat sofort seien Wirkung. Korbin wurde innerlich ganz ruhig, als er an den Tisch trat, auf den man die Verletzte gelegt hatte.
    Jakiere scheute mit Gesten alle, die nicht zu ihrer Gruppe gehörten raus. Es wurde schlagartig ruhiger, als sich die Tür schloss.
    "Oh du der EYNE, Herrscher über Leben und Tod", begann Korbin leise seine Anrufung und hob die ausgebreiteten Arme zum Himmel. "Leihe mir ein wenig von Deiner Macht und hilf mir zu Helfen."
    Korbin spürte seien Verbindung zur Macht des Himmels und legte sanft seine rechte Hand auf die stark blutende Kopfwunde. "Herr mache Heil, was verwundet, lass es nicht zu, dass Leben davon fließt und gib ihr, sollte sie es verdient haben die Chance sich zu bessern und dich zu finden."  

    Er spürte das Fließen der Heilmagie, weniger als er erwartet hatte. Als es aufhörte wartete er noch einige Sekunden, dann nahm er die Hand weg, wischte sich die Hand am Lappen ab und dann das Blut weg. Von der Platzwunde zeugten nur noch die Blutreste auf der Kleidung der jungen Frau.
    Er wandte sich der Scherbe in ihrem Bein zu. Er zog die Robe Beiseite, die sei trug. auf ihre bis über das Knie reichenden Strümpfe beachtete er nicht und kam auch nicht auf den Gedanken die Robe weiter anzuheben, als nötig war um an die Wunde zu kommen.
    Dann wappnete er sich erneut, prüfte ob seine Verbindung zur Magie noch vorhanden war und Zog die Krugscherbe heraus.
    Sofort begann die Wunde stark zu bluten. Er legte wieder seine Hand darauf, "Herr mache Heil, was verwundet, lass es nicht zu, dass Leben davon fließt und gib ihr, sollte sie es verdient haben die Chance sich zu bessern und dich zu finden."
    Diesmal war die Menge an Energie, die durch seine Hände von seinem Körper in den ihren Floss etwas größer als bei der ersten Heilung. Aber auch das endete nach ziemlich kurzer Zeit. Er nahm die Hände weg und wischte grob das Blut an dem inzwischen rot verschmierten Lappen ab. Mit dem letzen halbwegs sauberen Ende des Lappens,wischte er der Bewusstlosen das Blut vom geheilten Oberschenkel, dann zog er ihre Robe wieder zu den Füßen und bedeckte sie sittsam.
    "Noch was?", fragte er Jakirie.
    "Ich sehe nichts mehr", trillerte sie.
    "Dann schau ich mal nach."
    Er konzentrierte sich erneut auf den EYNEN und seiner Gabe zu heilen, dann ließ er seien Hände im Abstand einer Handspange über ihren Körper wandern. Er spürte leichte Knoten von alten, schon lange verheilten Wunden. Vor kurzem hatte sie einen Eisprung gehabt und ihre fruchtbaren Tage waren  so gut wie um. Sein Hände wanderten weiter. Keine offene Wunden. Dann endlich erkannte er in seinem leicht vom Alkohol benebeltem Gehirn, warum er so wenig Energie verbraucht hatte. "Ach du bist auch ein Gestaltwandler", murmelte er vor sich hin une machte mit der Untersuchung weiter. Nur ihr Kopf schien in Unordnung zu sein, und dass nicht nur vom Aufschlagen auf den Tisch.
    Noch einmal murmelte er die Anrufung, wobei er beide Hände um ihren Kopf schloss.
    Die Auswirkungen des harten Schlags auf den Tisch konnte er ihr nehmen, vielleicht auch etwas die Schäden, die der Alkohol hervorrief, vor allem weil Sie ihn dabei mit ihrer Magie unterstützte, aber er konnte sie auf diese Weise nicht wieder nüchtern bekommen. Und ob seine Heilmagie irgendwie auf ihre psychischen Wunden, die er spüren konnte, einwirken würde, wusste er nicht.
    Wieder Floss etwas Energie von ihm zu ihr. Als er die Hände wegnahm, bedankte er sich noch, indem er die Arme zur Anrufung erhob. "Du der EYNE, ich danke Dir für deine Güte und für Deine Hilfe. Ich hoffe, ich darf mich wieder an Dich wenden, wenn ich deiner Hilfe bedarf. Gib mir die Gnade auf Deinen Wegen zu wandeln."  Langsam ließ er die Arme sinken.
    "Ich brauche jetzt dringend einen guten Tropfen. Lass uns weitertrinken", sagte er zu Jakiere.


    Zuletzt von wilpito am Fr Dez 13, 2013 4:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Sie ist Gestaltwandlerin. Erkennen und Text an ihre Eigenmagie angepasst...)


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Synthoras am Fr Dez 13, 2013 5:02 pm

    Schreckliche Träume folgten Ihr sogar in die Bewusstlosigkeit hinein. Sie ging durch einen furchtbar düsteren Sumpf, ihre Stiefel blieben im zähen Morast kleben und sie konnte sich nicht mehr bewegen. Mit aller Kraft zog und zog sie an Ihren Füßen doch da war nichts zu machen.
    Plötzlich erhob sich der sumpfige Boden vor Ihr und etwas sehr großes und haariges stieg aus dem stinkenden Schlamm. Erst konnte sie nicht erkennen was es war. Doch dann erkannten Ihre schreckgeweiteten Augen das es eine monströse Spinne war die sich gemächlich auf sie zubewegte. Gift lief aus den Vorderklauen des Ungetüms und Ihre sechs Beine krabbelten immer näher.
    Plötzlich öffneten sich die gewaltigen Kiefer der Spinne Ich brauche jetzt dringend einen guten Tropfen. Lass uns weitertrinken“ Sagte sie mit ganz normaler menschlicher Stimme und mit einem Ruck wurde Raimee aus dem Traum ins hier und jetzt gerissen. Mit einem kurzen Schrei richtete sie sich auf sah Korbin und griff blitzschnell nach seinem Arm.
    „Bitte bleib“ krächzte sie und schämte sich selbst für Ihre klägliche Stimme und die Worte die sie sprach.
    „Ich weiß nicht mehr was mit meinem Körper passiert. Seit Monaten bin ich eigentlich nicht mehr ich selbst.“
    Na super wieso sagte sie das einem beinahe völlig Fremden. Wann war sie so weich geworden?
    „Hilf mir“ Sagte Ihr Herz bevor Ihr Kopf etwas anderes einwenden konnte.
    „Du bist doch Heiler. Was stimmt mit mir nicht?“
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von wilpito am Fr Dez 13, 2013 9:03 pm

    Korbin hatte sich bereits auf den Weg gemacht, als die junge Frau erwache und ihn ansprach. Er wandte sich ihr wieder zu. Als sie ihre Frage gestellt hatte kratzte er sich nachdenklich den Bart.
    "Wenn ich das wüsste? Ich weiß ja noch nicht einmal Deinen Namen, auch wenn du scheinbar weißt, wer ich bin." Er ging auf sei zu. "Das mit den Problemen im Kopf ist so eine Sache, die kann man nur heilen, wen man lange Gespräche führt. Erst wenn man weiß was die Probleme ausgelöst hat, also was in der Vergangenheit passiert ist, dann kann man mit Gesprächen, unterstützt durch Magie Magie gezielt heilen.
    Eine Fleischwunde heilt man in Minuten, Kopfprobleme in Monaten und da kann ich noch nicht einmal eine Garantie drauf geben, dass ich das schaffe, aber ich will es gerne versuchen. Sobald wir beide morgen nüchter sind. So angetrunken wie ich inzwischen bin, krieg ich zwar noch ein Paar Fleischwunden wieder zu, schaff es aber bestimmt nicht irgendjemanden den Kopf zurechtzurücken, es sei denn durch eine kräftige Prügelei." Er grinste freundlich.
    "Wenn du bereit bist alles von Dir zu erzählen, und meine Fragen dazu zu beantworten, dann sprich mich einfach darauf an. Dann setzten wir uns etwas von den anderen ab und ich höre Dir zu."
    Er nahm einen etwas unsicheren Blick zur Kenntnis. "Du brauchst keine Angst haben. Wir passen auf, dass uns niemand anderes zuhört und ich erzähle niemals etwas von dem weiter, was ich von einem Patienten zu hören bekomme. Und jetzt komm. Lass uns den letzten Abend in der Stadt noch genießen."
    Er reichte ihr galant die Hand um ihr beim Aufstehen vom Tisch zu helfe.




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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Synthoras am Fr Dez 13, 2013 9:18 pm

    Sie brachte ein unsicheres Lächeln zustande und nahm seine Hand. Diese fühlte sich sehr sanft und beinahe samtig an. Sie ließ sich von Ihm hochziehen erwiderte schließlich seinen Blick und sagte "Ja gerne. Lass uns unseren letzten Tag hier genießen. Bei ihren ersten Schritten war Ihr noch etwas wattig im Kopf doch als sie mit Ihm zusammen den Raum durchschritten hatte löste sich das Gefühl auf. Stattdessen spürte sie ein seltsames Kribbeln in ihrem Bauch.
    Sehr eigenartig dachte sie noch dann gingen sie wieder in die Schankstube zurück zu Lärm und erzwungener Heiterkeit die eigentlich Angst war wie Raimee jetzt wusste.

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Untergrundpudel am Fr Dez 13, 2013 10:34 pm

    Lodrin zuckte von seinem Stuhl als die Wandlerin plötzlich zusammenfiel wie eine Marionette. Was war mit diesem Web denn los - so betrunken hatte es nicht gewirkt. Korbin Bär nahm sich ihrer geschickt an, offensichtlich war er derartige Situationen gewohnt. Auf sein Geheiß hin schaffte man die Frau in einen Nebenraum. Der alte zog ein seltsam riechendes Blatt aus einer Tasche, biss ein Stück davon ab und begab sich in dne Nebenraum. Lodrin wollte auch sehen was los war, wurde jedoch von den hochgewachsenen Gestalten vor sich abgeschreckt. Lodrin knurrte. "Was bei allen Märtyrern der Orkgötter war das denn." brummte er in seinen Bart. Er zog an der Pfeife die Azurita ihm gereicht hatte, das Kraut das sie rauchte war vorzüglich, scharf und würzig wie es die Zwerge liebten. Offensichtlich führte der Alte irgendein magisches Ritual durch, warum sonst sollte er so lächerlich mit den Händen herumwedeln? Lodrin setzte sich wieder an den Tisch, er konnte schließlich weder helfen noch etwas sehen - also warum sollte er sich vom Bier ablenken lassen. "Das war denn mal eine denkwürdige Unterbrechung." stellte er fest und nahm einen weiteren Schluck aus dem Krug.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von wilpito am Mo Dez 16, 2013 7:45 pm

    Korbin lud die junge Frau, die sich noch immer nicht vorgestellt hatte an seinen Tisch ein. uns setze sich zwischen sie und Jakirie.
    "Wenn mich meine Nase nicht täuscht haben sie irgendeine Art von Kartoffelschnalps, also Vodka getrunken. Ich glaube das ist nicht, dass das richtige Getränk für eine Dame ist. Mögen sei nicht mal vom roten Bergeiswein probieren. Das ist das Beste, was man hier im Silber Greif bekommen kann."
    Er wartete ihre Antwort erst gar nicht ab, machten Tamrin den Wirt auf sich aufmerksam und bestellte mit Handzeichen ein weiteres Glas und eine neue Flasche.
    "Nachdem ihr mich ja schon kennt, erlaube ich mich zu fragen, woher, wer ihr denn seid, und von wo es euch hierher geweht hat. Nur nicht schüchtern junge Frau, erzählt uns doch etwas von euch und habt keine Scheu mich auch etwas zu fragen."
    Er grinste sei aufmunternd an.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Synthoras am Di Dez 17, 2013 2:05 pm

    Beim anblick seines fröhlichen Gesichts wäre ihr beinahe schlecht geworden. Sie konnte Ihm nicht sagen was vor drei Jahren geschehen war. Korbin würde sie wenn er davon erfuhr garantiert nur noch verachtend ansehen. "Ich möchte über das Wissen um deinen Namen lieber schweigen." Sagte sie mit brüchiger Stimme und wich seinem offenen Blick aus.

    Rückblick
    Vor zwei Jahren

    Raimee kauerte auf einem Wasserspeier und verschmolz ganz mit der hässlichen Skulptur. Die Gasse war klug gewählt. Kaum belebt und etwas abseits von denwachsamen Augen der Wachen. Durch Strohmänner hatte sie es geschafft dass der Kaufmann der heute auf Ihrer Liste stand gleich hier entlang gehen würde. Es wäre schnel vorbei. Herunterspringen, auf Ihm landen. Dann einen Dolch in die Kehle und der Geldbeutel geklaut. Fertig war ein perfekter Überfall in einer dunklenGasse und niemand würde weitere lästige Fragen stelen.
    Sie war so in die Ausführung vertieft gewesen dass sie fst das Ziel aus den Augen verloren hätte. Gerade noch rechtzeitig sprang sie vom glatten Stein ab. Der Wind pfiff Ihr durch die Haare die wieder etwas gewachsen waren. Als sie krachend auf dem Rücken des Mannes landete und Ihm mit einer fließenden Bewegung den Dolch in die Kehle rammte fühlte sie kurze Befriedigung in sich aufwallen. Sie hatte gut und richtig gezielt und der Mann lag röchelnd am Boden.
    Ohne Hast aber doch geschwind tastete sie mit behandschuhten Händen die Taschen des Händlers nach der Geldkatze ab.
    Als sie das schwere Ledersäckchen gefunden hatte das natürlich ein nettes Trinkgeld für sie darstellte erklomm sie die Hausmauern und setzte sich wieder auf die Steinfigur um dem Kaufmann beim Sterben zuzusehen denn Ihr Geld bekamsie erst wenn das Ziel wirklich eliminiert war.
    Diesen Teil mochte sie irgendwie am wenigsten.
    Plötzlich ertönte ein Geräusch am ende der Gasse und Raimee zog reflexrtig Ihr Messer...

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Untergrundpudel am Mi Dez 18, 2013 9:58 pm

    Lodrin:
    Erstaunlich wie schnell das Weib wieder auf den Beinen war, auch wenn sie noch etwas neben sich zu stehen schien. Der Zwerg stellte den Krug auf den Tisch und wandte sich neugierig an Korbin. "Sagt einmal Meister Korbin - seid ihr ein Magier? Ich muss sagen das es mich ein wenig verwundert die Wunde dieser jungen Dame nich mehr blutend zu sehen." Lodrin nickte ihr zu ."Wo wir schon einmal dabei sind, Lodrin Eisenbart mein Name - zu euren Diensten." bemerkte er galant. Dann fügte er zwinkernd hinzu. "Verzeiht wenn ich mich nicht erhebe aber ihr würdet mich ohnehin nicht mehr sehen." Die Stimmung der Gesellschaft schien nicht gerade auf einem Hochpunkt zu sein. Lodrin hatte etwas gegen fade Stimmung, insbesondere wenn er sich sicher war das unerfreuliche Zeiten bevorstanden. Der Zwerg fuhr sich mit der Hand durch den Bart, während er fieberhaft überlegte wie er etwas Schwung in diesen Laden bringen konnte. Verflucht, wenn nur Xirxes und Radornas hier wären. Die beiden Zentauren würden diesen trägen Faulpelzen mal zeigen wie man feierte! Lordin bezweifelte das er mit den hier anwesenden eine etwas fröhlichere Schenke im Rotlichtviertel würde aufsuchen können, dafür wirkten ihm einige der Andwesenden zu - ehrenhaft. Aber zumindest einige Gesellige Spiele sollten dafür sorgen das man zumindest etwas aus sich herauskam. Er winkte den zwergischen Wirt zu sich heran. Dieser kam seinem Wunsch nach und entfernte sich nickend, nachdem Lodrin ihm etwas zugeflüsterte hatte. Hoffentlich hatte der Kerl genügend Knochenwürfel, Becher und Schiefertafeln, dachte Lodrin mit dem Anflug eines lächelns auf den Lippen.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von wilpito am Mi Dez 18, 2013 10:29 pm

    Korbin
    "Ich ein Magier?", Korbin lachte. "Himmel bewahre. Magie mit ihren seltsamen Quellen und Formeln sind doch nichts für mich.  Ich bin nur ein Heiler, die Hand des EYNEN, der uns alle geschaffen hat ich heile nur für und durch IHN".
    Er boxte seiner Nachbarin und Patientin spielerisch in die Seite. "Eingeschlafen? Mir soll es ja auch eigentlich egal sein, woher sie mich kennen. Ich hoffe nur ich stand nicht auf ihre Speisekarte."
    Korbin lachte erneut auf und sogar Jakirie kicherte.
    "Haben sei vielleicht auch mal die Güte uns wenigstens ihren Namen zu nennen, oder muss ich mir was einfallen lassen, wie... " Korbin zögerte "Vielleicht Rumpelstielzchen oder Schnapsdrossel, oder lieber was kurzes wie Pups", er grinste wie ein Honigkuchenpferd und angelte nach dem neuen Glas und der Flasche die der Wirt zusammen mit Knobelbecher, Tafeln und etwas Kreide gebracht hatte. Er goss für die Unbekannte und sich selbst ein und schenkte Jakirie nach.
    "Was spielen wir?", fragte er an Lodirn gewandt, bevor er sich noch einmal zunächst der jungen Frau zu wandte.
    "Zum Wohl Rumpelstielzchen! Zum Wohl Lodrin und zu Wohl ihr restlichen Kampfgenossen", sagte er während er mit erhobenem Glas von einem zum anderen blickte."


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Silphiel am Fr Dez 20, 2013 2:48 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Während sie gerade das Gefühl genoß, daß der Alkohol hervorrief, der begann durch ihre Adern zu wandern, kam eine Störung auf. Die Wandlerin aus der Besprechung kam augenscheinlich angetrunken zu ihnen, um nach einigem Gezetere zusammenzubrechen und sich dabei vermutlich die eine oder andere Schnittwunde zu zuziehen.
    Korbin wandte sich sofort der Verletzten zu und brachte sie in einen Nebenraum.
    Azurita schüttelte den Kopf und meinte: "So gut gerüstet wie möglich? Ohja, als würden wir in die Schlacht reiten. Und selbst wenn, warum nicht heute Feiern was morgen schon verloren sein kann?"
    Sie verstand die negative Einstellung der Wandlerin nicht. Sie hatte sich nie durch soetwas abhalten lassen. Sie hatte sich weder von Tatzelwürmern noch von Dämonen die Freude am Leben nehmen lassen. Da konnte eine Wandlerin mit ein paar Worten auch nichts dran ändern.
    Sie bekam schließlich ihr Essen und aß und trank in den nächsten Minuten was das Zeug hielt. Dabei hatte sie heute nicht all zu viel gezaubert. Der eine oder andere Zauber um sich das Leben zu erleichtern und natürlich der magische Blick zuvor.
    Die junge Magierin freute sich sehr, als sie merkte, daß zumindestens Lodrin sich so benahm, wie es richtig war. Schließlich kamen die Flie, Korbin und die Wandlerin wieder zurück. Ob ihres Wissen über die Heilkräfte der Wandler war Azurita nicht überrascht die Wunde verheilt zu sehen, dennoch konnte nach ihrem Gefühl nicht genug Zeit für selbst die Selbstheilungskräfte der Wandlerin vergangen sein. Vermutlich hatte der künstliche Wandler etwas daran gedreht. Vielleicht vermochte er Selbstheilungskräfte zu verstärken, wie es die normalen Heilmagier der Gilde konnten.
    Gerade jetzt reichte Lodrin ihr die Pfeife zurück. Sie nahm sie entgegen, nur um zu entdecken, daß diese ausgegangen war. Mit einem eher gutmütigen Grummeln murmelte sie ein Wort in einer Zunge, die seit Äonen tot war, und eine in verschiedenen Farben leuchtende Flamme erschien an ihrer Fingerspitze, um sofort begierig sich in den Kopf der Pfeife zu stürzen und den Tabak erneut zu entzünden.
    Als die anderen alle am Tisch saßen, der Wirt die Spielutensilien, die Lodrin gefordert hatte, gebracht hatte, und Korbin gerade seinen Spaß mit der Wandlerin trieb, lehnte sie sich zurück und zog genüßlich an der neuentzündeten Pfeife.
    Als Korbin sich schließlich über die Magie äußerte, deutete Azurita mit dem Stiel der Pfeife auf ihn und meinte: "Da wäre ich mir nicht so sicher. Am Ende ist der Eyne nur eine weitere Quelle, die noch nicht erforscht wurde. Es gibt einige meiner Kollegen, die behaupten alle Götter könnten magische Quellen sein. Ein interessanter Ansatz, der sich für mich jedoch nicht bestätigt hat." sie zuckte mit der Schulter und fuhr nach einem kurzen Zug an der Pfeife fort, "Was für ein Gott soll dieser Eyne eigentlich sein? Ich habe zwar sehr viele verschiedene Götterglauben unter die Lupe genommen, um etwaige Informationen zu den Daimonias-Quellen zu finden, doch den Eynen habe ich dabei außer Acht gelassen. Heilen ist nicht ganz das Metier der Daimonias-Quellen."
    Sie strich sich durch die violetten Haare und wartete zum einen auf eine Antwort Korbins und zum anderen darauf, daß Lodrin die Runde mit seinen Würfeln an so etwas wie Unterhaltung heranführte.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von wilpito am Fr Dez 20, 2013 3:11 pm

    Korbin
    "Der Eyne und der einzige wahre Gott ist die Quelle allen Lebens und die Quelle aller Magie", rezitierte Korbin eine seiner Glaubenswahrheiten. "Alles wurde von ihm und aus ihm geschaffen. Alle Quellen der Magie, alles Leben und alles was da ist. All die Götter die man hier verehrt sind entweder Erscheinungsformen von IHM oder nur Erfindungen von uns einfachen Wesen.
    Er ist so groß, dass wir ihn nicht anzapfen können wie die einfachen Quellen der Magie, oder auch deine Daimonias Quellen. Er hat diese Quellen für uns geschaffen, dass wir sie nutzen dürfen. Er gibt seine Kraft wenn man ihn gläubig darum bittet und er verweigert sie, wenn man sie fordert oder einfach nehmen will."
    Er lehnte sich zurück und hoffte, dass sie das nicht zum Diskussionsthema des Abends machen würde. Dabei schielte er zu den Würfeln.
    Dann versuchte er das Thema zu wechseln: "Was meint ihr eigentlich. Ist es nicht viel zu gefährlich den Übergang in die andere Welt hier in der Stadt zu öffnen? Sollten wir uns nicht wenigstens eine Tagesreise weit entfernen, ehe wir was auch immer öffnen, um in die andere Welt zu gelangen?"



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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Silphiel am Fr Dez 20, 2013 4:56 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Sie lauschte den Ausführungen Korbins, nickte dazu und meinte: "Nun, daß ist interessant. So eine ähnliche Theorie habe ich selbst erst jüngst entwickelt. Eine einzige Ursprungsquelle für alle magischen Quellen. Die Theorie ist noch nicht ganz ausgereift, aber wenn ich sie vollende, könnte es neue Tore aufstoßen."
    Auf die Frage des Heilers antwortete sie nach ein paar Zügen an der Pfeife: "Also so weit ich die Theorie der Tore im Kopf habe, sollte ein Tor egal wo kein Problem darstellen. Aufjedenfall soweit wie die Engel es uns Magier haben wissen lassen."


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von wilpito am Fr Dez 20, 2013 8:52 pm

    Korbin
    "Meien Liebe, ich glaube ja auch nicht, dass das Tor ein Problem verursachen wird. Nur", er machte eine Kunstpause, "was ist wenn Wesen von der anderen Welt bei uns eindringt? Währe es da nicht besser wenigstens ein Stück weit von der Stadt weg zu sein?
    Ich fände es ausgesprochen blauäugig mitten in der Stadt ein Portal zu öffnen und dann womöglich von der anderen Seite sofort überrannt zu werden. Oder wissen Sie was uns auf der anderen Seite erwartet? Womöglich Hellseher, die uns erwarten oder eine ganze Armee, die nur auf uns wartet, dass wir das Tor öffnen."
    Er nahm einen tiefen schluck aus seinem Weinglas.
    "Aber ich will mal nicht unken. Kann genauso gut sein, dass niemand von unserer Existenz auch nur etwas ahnt und wir auf irgendeiner vergessenen Kuhweide oder in einer Wüste landen.
    Wie dem auch sei, ich werde meine Bedenken morgen vor dem Rat vortragen.
    Ich kenne im Übrigen einen See, nicht ganz eine Tagesreise zu Pferd von hier. Wenn man das Tor auf der Halbinsel im See öffnet, die nur mit einer schmalen Landbrücke mit dem Ufer verbunden ist, kann man den Durchgang recht gut verteidigen.
    Aber ich zerbreche mir den Kopf für andere. Lasst uns mit dem Spiel beginnen."


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Silphiel am Sa Dez 21, 2013 1:02 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Sie schüttelte den Kopf und meinte: "Ich glaube kaum, daß die Menschen der alten Welt von der Möglichkeit dieser Interdimensionalen Tore wissen. Schließlich sind die einzigen, die solche Tore erschaffen können, die Engel. Und ich vermute, daß die Dämonen eine ähnliche Art der Fortbewegung benutzen können. Dennoch sollten weder Engel, noch Dämonen den Altweltlern helfen. Schließlich würde es ihnen nichts bringen."
    Nach einem kurzen Zögern fügte sie hinzu: "Soweit ich die Geschichte unserer Ahnen auf der alten Welt kenne, haben die Menschen jegliche Art von Magie schon immer abgelehnt und verfolgt. Besonders in den letzten Jahrhunderten bevor unsere Ahnen hierher in die Anderswelt geflohen sind. Ich glaube eher nicht, daß sie sich irgendwie verändert haben. Aber dennoch sollte man soetwas auch bedenken. Wenn wir mitten auf einem Schlachtfeld herauskommen, wäre das nicht so gut," sie zog erneut an der Pfeife, die bereits drohte wieder auszugehen, und fuhr mit einem Nicken fort, "Ja, Lodrin, was spielen wir?"


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Liassa am So Dez 22, 2013 12:27 pm

    Runa
    Runa vermied möglichst den Blickkontakt zu ihrer großen Schwester, die ihr gegenüber saß. Sie nahm lieber tiefe Schlucke aus ihrem Bierkrug und sah oft zu der bunten Gesellschaft hinüber, die bestimmt nicht ohne Grund so seltsam zusammen gewürfelt war. Interessiert beobachtete sie die Szene mit der Wandlerin, die recht angetrunken eine Rede schwang und dann zusammenklappte. Sie hörte auch die Konversation zwischen dem Heiler und der Magierin über den Eynen und den Vorschlag, ein Tor an einem See zu öffnen, ein Portal in eine andere Welt, das nur Engel öffnen können. Runa fuhr sich mit der Hand über die voll behangenen Ohren, eine Katzenhafte Geste die sie sich nicht abgewöhnen konnte. Diese Geschichte über eine andere Welt schien doch sehr interessant zu sein. Sie blickte zu Sina herüber um herauszufinden, ob ihre Schwester ebenfalls gelauscht hatte und zuckte kurz zusammen als sie bemerkte, dass Sina sie die ganze Zeit mürrisch angeschaut hatte. Seufzend blickte Runa wieder zu Boden. "Sina, ich hatte mich doch schon entschuldigt. Es war nicht meine Schuld, das ich so reagiert habe. Der Kerl hat mich einfach provoziert und da hab ich rot gesehen. Es tut mir Leid, dass ich dich da immer wieder mit reinziehe, das war ja auch nie meine Absicht, das weißt du doch, oder?" Sie setzte den unschuldigsten Blick auf, den sie konnte, leider beherrschte sie diese Art von Blick nicht ganz so gut wie ihre Schwester. Trotzdem wurde Sina's Miene weicher, das hieß, sie konnten jetzt über die richtig interessanten Dinge reden. "Hör zu, du hast doch bestimmt auch mitbekommen, was an dem bunten Tisch da", sie zuckte mit den Ohren unauffällig in die Richtung der Gesellschaft," gerade besprochen wurde, oder? Was meinst du? Wir werden die Stadt früher oder später sowieso verlassen müssen und uns ein neues Ziel suchen. Warum nicht gleich eine neue Welt? Klingt doch viel besser. Und wir müssten noch nicht mal danach suchen, wenn wir uns einfach der Truppe anschließen, die einen Engel hat." Sie lächelte Sina an, sie wusste genau, welche Einwände gleich folgen würden, solche Diskussionen hatten sie schon zu oft geführt. Und fast jedes Mal hatte Runa gewonnen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Élandor am So Dez 22, 2013 6:39 pm

    [u][b]Élandor[/b][/u]
    Langsam ging Élandor auf den runden Tisch zu, an dem sich einige seiner Reisegefährten bereits niedergelassen hatten. Er setzte sich auf einen niedrigen Stuhl etwas abseits nieder. Er folgte der Unterhaltung nur mit halben Ohr und war in seine Gedanken versunken, als eine Frage des Gestaltwandlers, der sich Korbin nannte, ihn aufhorchen ließ.
    "Was meint ihr eigentlich. Ist es nicht viel zu gefährlich den Übergang in die andere Welt hier in der Stadt zu öffnen? Sollten wir uns nicht wenigstens eine Tagesreise weit entfernen, ehe wir was auch immer öffnen, um in die andere Welt zu gelangen?"
    "Also so weit ich die Theorie der Tore im Kopf habe, sollte ein Tor egal wo kein Problem darstellen. Auf jeden fall soweit wie die Engel es uns Magier haben wissen lassen.", erläuterte die Magierin. Élandor schwieg und wurde bislang auch von den anderen nicht beachtet.
    Korbin schilderte noch seine Sorgen über das Öffnen eines Tores mitten in der Stadt und schlug vor, die Halbinsel eines Sees außerhalb der Stadt dafür zu verwenden, da sich dieser Ort, als praktisch erwies, was die Verteidigung anging.
    "Ich glaube kaum, dass die Menschen der alten Welt von der Möglichkeit dieser Interdimensionalen Tore wissen. Schließlich sind die einzigen, die solche Tore erschaffen können, die Engel. Und ich vermute, dass die Dämonen eine ähnliche Art der Fortbewegung benutzen können. Dennoch sollten weder Engel, noch Dämonen den Altweltlern helfen. Schließlich würde es ihnen nichts bringen.", warf Azurita ein. "Soweit ich die Geschichte unserer Ahnen auf der alten Welt kenne, haben die Menschen jegliche Art von Magie schon immer abgelehnt und verfolgt. Besonders in den letzten Jahrhunderten bevor unsere Ahnen hierher in die Anderswelt geflohen sind. Ich glaube eher nicht, dass sie sich irgendwie verändert haben. Aber dennoch sollte man so etwas auch bedenken. Wenn wir mitten auf einem Schlachtfeld herauskommen, wäre das nicht so gut."
    [i]Ich stimme ihr zu. Menschen sind nicht besonders intelligent. Bei uns Phönixen sind ihre Geheimnisse bekannt. Sie bekriegen sich eigentlich die ganze Zeit. Darum bin ich auf Azuritas Seite. Es ist recht wahrscheinlich, dass wir in einem ihrer momentanen Scharmützel landen. Das wäre glaube ich nicht so prickelnd.[/i], meinte Chemon. Élandor schwieg.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Untergrundpudel am Mo Dez 23, 2013 9:19 pm

    Lodrin war erfreut als der Wirt mit den Geforderten Spielutensilien erschien. "Ihr fragt was wir spielen - gut ich möchte euch nicht länger warten lassen meine Damen und Herren. Ich hatte an die Bierpyramide gedacht!" bemerkte er mit einem verschlagenen Grinsen. "Ein traditionelles zwergisches Spiel, das schon unsere kleinsten Kindern geläufig ist, auch wenn sie es normalerweise nicht um Bier spielen." sagte er. "Jeder von uns Gruppiert sich mit zwei weiteren Mitspielern. Ich würde vorschlagen wir nehmen unsere Sitznachbarn!" erklärte er. "Azurita und ihr da." er deutete auf die Person zu seiner Rechten "spielt am besten mit mir. Schließlich sind wir sitznachbarn, das ist so am bequemsten um man lernt sich ein wenig kennen." schwallte er freundlich. "Eine andere Frage, sitzt hier jemand dar mit den Regeln des Spiels nicht vertraut ist? Nicht das ich euch mit langen Monologen auf die Nerven falle!" schloss Lodrin, er war sich ziemlich sicher die Spielregeln erklären zu müssen. "Nun Herr Wirt - 20 Krüge mit allem was euer Keller hergibt, bunt gewürfelt und getausch, macht sicher dass sie Deckel haben." orderte Lodrin, und hob den Finger. "Nun wird gewürfelt - ziel ist es hierbei eine Würfelpyramide zu errichten, also jede Zahl von 18 bis drei Abzudecken. Wenn man das nicht schafft. muss man die entsprechende Zahl von Krügen aus der Pyramide entfernen die wir hier gebaut haben! Diese Krüge sind natürlich zu leeren. Aus den leeren Krügen baut man nun selbst eine Pyramide. Gewonnen hat die Gruppe mit den wenigsten Krügen, oder aber die Gruppe die ALLE Krüge hat!" schloss er. "Noch Fragen, ach was. Lernen wir bei Spielen." rief er und stieß einen lauten Juchzer aus.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Élandor am Fr Dez 27, 2013 11:54 am

    Élandor merkte, dass der Zwerg, der sich Lodrin nannte, schon angetrunken.
    Und trotzdem möchte er um Bier spielen, meinte er zu Chemon.
    Das sind halt die Zwerge, erwiderte dieser. Sauflustig, aber nett und mit einem großen Herz. Élandor schüttelte nur den Kopf.
    Vielleicht können wir uns ja hinausstehlen, während die anderen spielen. Du weißt, Bier bekommt mir nicht gut.
    Nein, wir bleiben hier, Élandor. Der Zwerg hat recht, so können wir die anderen unserer Gruppe besser kennenlernen.
    Seufzend fügte sich sder Elf und rückte nälhher an den Tisch heran, um besser sehen zu können.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von wilpito am Fr Dez 27, 2013 1:56 pm

    Korbin
    "Wir spielen doch zusammen, oder?", wandte er sich an seien Tischnachbarin, die noch immer nicht ihren Namen verraten hatte. Dann wandte er sich nach rechts und sah zu Jakirie. "Spielst du auch mit?"
    "Warum nicht?", flötete Sie.
    "Dann bist du aber auch verpflichtet mitzutrinken, wenn wir Krüge kassieren sollten."
    "Na gut, aber zwei zu eins für Dich", flötete sie.
    "Einverstanden", nickte Korbin.
    "Eine Bitte noch", wandte sich Korbin an alle am Tisch. "Derjenige der am Würfeln ist, sollte jedes Mal, bevor er wirft ein oder zwei Sätze zu sich sagen, damit wir uns alle besser kennenlernen. Jemand was dagegen?" Er sah in die Runde und ließ zum Schluss seinen Blick auf Lodrin hängen.
    "Wer fängt an?"




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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Élandor am Fr Dez 27, 2013 3:08 pm

    Élandor hörte mit halbem Ohr zu, als Korbin die Versammelten aufforderte, etwas zu sich zu sagen, wenn man mit würfeln dran wäre. Dann wanderte Korbins Blick über die Runde und blieb an Lodrin hängen. Der wollte schon den Mund öffnen, doch auf einmal krächzte Élandors Phönix Chemon auf. Der Vogel flog von seiner Schulter, landete in der Mitte des runden Tisches und sah den Gestaltenwandler auffordernd an, als wolle er sagen: "Gib die Würfel schon her, du nichtsnutziges Ding."


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von Grazine am Mo Dez 30, 2013 4:52 pm

    Ellyn saß auf ihrem Bett und sah aus dem Fenster.
    Unter sich hörte sie die gedämpften Stimmen ihrer Gefährten. Auf eine merkwürdige Art war sie froh, nicht dabeizusein.
    Sie fühlte sich unter ihnen immer noch nicht wohl. Und die Vorstellung, dass die meisten sich betrunken hatten, weckte einen Brechreiz in ihrem Magen. Elly trank kein Alkohol. Sie hatte es noch nie getan, sie wollte es nie tun, sie wusste noch nicht einmal, ob sie es konnte.
    Außerdem waren die Zwerge bei ihr zuhause oft Laut und übermütig wenn sie zu viel getrunken hatten.
    Sie hoffte, dass keiner sie bemerkt hatte. Sie wollte nicht, dass jemand darüber nachdachte, was sie tat.
    Beim Hereinkommen sollte sie auch keiner gesehen haben.
    Sie hatte Raimee davonrauschen sehen, war langsam hinterhergeschlichen und hatte sich etwas vor dem Eingang herumgedrückt.
    Dann hatte sie ein Portal geöffnet, sich so weit wie es ging teleportiert - einmal quer durch den Raum - und war die Treppe hinaufgehuscht, zu dem Raum, an dessen Tür ein Zettel mit ihrem Namen angeheftet war.
    Unten ertönte ein lauter ruf und ein paar Gläser klirrten.
    Ellyn schüttelte leise den Kopf und legte sich hin.



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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 1

    Beitrag von wilpito am Mo Dez 30, 2013 7:42 pm

    Korbin reichte die Würfel weiter und wartete bis er dran war. Dan schüttelte er den Würfelbecher. "Auch wenn ihr nichts sagen wollt, ich schon", bemerkte er. "Ich beginne mit meiner Herkunft. Ich wurde von illegalen Magier künstlich erzeugt, indem man einen Werwolfswandler mit einem Koalabärenweibchen kreuzte. Ich hab kene Ahnung, wie die das gemacht haben, aber man hat zusätzlich noch Eigenschaften von anderen Wesen hinzugefügt. Unter anderen finden sich Spuren von Schildkröte, Drache und Schlange in meine Blut. Wenn ich als Koalabär unterwegs bin, altere ich ganz normal. Als Mensch werde ich aber kaum älter.
    Dei ersten Jahre meines Lebens verbrachte ich in den Laborkäfigen dieser Magier, bis dann einige registrierte Magier die Höhle fanden und das illegale Labor auflösten. Danach lebte ich einige Jahren unter der Beobachtung der Magier, bis man mich mit etwa 16 Jahren ziehe ließ." Korbin machte einen Wurf, schrieb ihn auf und reichte den Becher weiter


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      Aktuelles Datum und Uhrzeit: So Sep 24, 2017 6:59 am