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    Märchen aus 1001 Nacht - 31.12.13

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    Märchen aus 1001 Nacht - 31.12.13

    Beitrag von Alastor am So Sep 22, 2013 4:47 pm

    Neue Märchen aus 1001 Nacht

    Im geheimnisvollen Orient mit seinen Wüsten, Oasen, Palästen, Basaren und magischen Gegenständen suchen wir Kurzgeschichten, die den Leser den Zauber des Morgenlandes spüren lassen.

    Willkommen im Reich von Asifa!

    Es war der zehnte Tag des siebten Mondes im Jahre 1006.

    Die sechzehnjährige Gadi Qutura versuchte den Worten ihres Lehrers zu lauschen, doch ihre Gedanken flogen so hoch wie der schwebende Berg Ayasha, der seinen Schatten auf ihre Heimatstadt Genna warf. Ayasha war der einzige Ort, an dem das magische Flugerz Safie abgebaut wurde, weshalb die Stadt Genna und ihre Bewohner viele Privilegien besaßen. Nur was nutzten Gadi diese, wenn ihr weiteres Leben damit ausgefüllt sein würde sich unterzuordnen, einem ungeliebten Haremsherren Kinder zu gebären und diese großziehen zu müssen? Gadi träumte von mehr.
    »Gadi.« Die Stimme ihres Lehrers holte sie in die Realität zurück.
    »Ja, weiser Gelehrter?«
    »Wie heißt der Gründer unseres Reiches?«
    »Es war der große Heerführer Iskandar, der die Reiche Zain, Sahar, Kadir, Namik und Samir vereinte.«
    Der Gong wurde zweimal geschlagen und die Zeit des Lernens war für diesen Tag vorbei. Die Schüler verließen geordnet die Klasse und machten sich auf dem Weg nach Hause.

    Gadi eilte durch die verwinkelten Gassen ihrer Gennas zu der Stelle, von der aus sie die Soldaten beim Training beobachten konnte. Im Schatten einer Markise kauerte sie sich auf den Boden, um nicht entdeckt zu werden. Es war verboten, den Männern zuzusehen. Sie blickte nach unten in die Arena und zählte fünf junge Burschen, die von zwei erfahrenen Soldaten beaufsichtigt wurden. Die Fünf übten Ausfallschritte, Angriffs- und Verteidigungspositionen. In der Hitze flimmerte die Luft und zwischen die realen Bilder mischten sich die ihrer Fantasie.
    »Gadi!«
    Erschrocken fuhr sie auf und blickte in das zerfurchte Gesicht eines Soldaten. Sie verfluchte sich selbst, dass sie nicht aufgepasst hatte.
    »Du schon wieder.« Der Wächter schüttelte den Kopf und Gadi erkannte unter dem silbernen Helm den belustigten Ausdruck im Gesicht des Mannes.
    »Altair, bitte verrate mich nicht!«
    »Du findest dich wohl nie mit deinem Platz in der Gesellschaft ab? «
    Gadi warf dem Wächter einen giftigen Blick zu, doch der blickte genauso entschlossen zurück. Dann lächelte er und winkte sie mit sich.
    »Wohin gehen wir?« Gadis Frage war mit Sorge getränkt.
    »An einen geheimen Ort, wo ich dir beibringen werde, wie man kämpft und Magie nutzt.«
    Gadi fühlte sich, als wäre sie gegen eine Mauer gerannt. »Warum?«
    »Weil du nicht immer so viel Glück haben wirst.«
    Gadi stolperte hinter dem Wächter her. Tausend Gedanken wirbelten in ihrem Kopf. Wenn Altair sie lehrte, Magie einzusetzen und richtig zu kämpfen, dann könnte sie Asifa verlassen und in die Welt hinausziehen. Endlich Abenteuer erleben. Ferne Länder bereisen. Das Meer sehen. Die fernen Berge erklimmen. Alles, was sie sich so sehnlichst wünschte.


    Sendet uns unveröffentlichte Märchen wie aus 1001 Nacht, die vor unserer modernen Zeit angesiedelt sind und gerne phantastische Elemente beinhalten dürfen, allerdings keine Science-Fiction. Die Texte dürfen weder in gedruckter Form noch im Internet veröffentlicht worden sein. Die eingereichten Kurzgeschichten müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Teilnahme am Wettbewerb erteilt der Einsender gleichzeitig die Erlaubnis zum Abdruck seiner Geschichte in der Anthologie. Es gibt keinen Anspruch auf Veröffentlichung der eingesandten Geschichten. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Lasst uns an den Abenteuern von Gadi teilhaben. Führt sie aus Genna heraus und begleitet sie ein Stück auf ihrem Weg eine Kriegerin zu werden. Sie darf aber auf keinen Fall getötet werden oder ihre Ausbildung vollenden.

    Am Ende jeder Geschichte muss Gadi weiterziehen können, dabei spielt es keine Rolle, ob dies auf einem Kamel oder fliegenden Teppich geschieht.
    Vielleicht hat ja ein Dschinn noch einen vierten Wunsch frei oder sie schließt sich einer Karawane an, die sie ins nächste Abenteuer führt.
    Es ist auch möglich, dass gleich auf der anderen Seite des Basars Hilfe auf Gadi wartet.
    Womöglich stellt sich jemand Gadi in den Weg, um ihre Ausbildung zu verhindern.
    Eure Geschichten sollten Teenager und Junggebliebene begeistern.

    Die Geschichtensammlung wird bei p.machinery (http://www.pmachinery.de/) erscheinen. Jeder beteiligte Autor erhält ein Belegexemplar. Das Lektorat wird zusammen mit dem Autor durchgeführt.

    Das Honorar in Höhe von 10% des NettoVK wird unter den beteiligten Autoren aufgeteilt.

    Eure Texte sollten max. 50 000 – 60 000 Zeichen inklusive Leerzeichen lang sein. Jeder Autor kann nur eine Geschichte einreichen und diese muss den Regeln der aktuellen Rechtschreibung und Grammatik entsprechen. Gewaltverherrlichende, diskriminierende oder pornographische Texte werden von uns sofort zurückgewiesen. Dasselbe gilt für Fan-Fiction.

    Als weitere Vorgaben müssen berücksichtigt werden:

    Schriftart: Arial od. Courier New
    Schriftgröße: 12
    Zeilenabstand: 1,5
    Automatische Silbentrennung deaktiviert
    Inhaltliche Hervorhebungen im Text kursiv
    keine weiteren Formatierungen

    Sendet uns die Geschichte per E-Mail als .rtf, .doc an: sesam@edition-geschichtenweber.de

    In jeder E-Mail sollte stehen:
    Titel der Kurzgeschichte
    Name des Autors, ggf. Pseudonym
    Zeichenzahl inkl. Leerzeichen
    E-Mail-Adresse
    Anschrift
    Telefonnummer

    Bitte keinen Autorennamen im angehängten Manuskript angeben, da die Geschichten anonym in die Auswahl gehen. Der Autor sollte alle Rechte an der eingesandten Geschichte besitzen.
    Einsendeschluss: 31.12.2013


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    "Vieles geht dahin und stirbt, doch die Wahrheit bleibt,
    auch wenn sie oft im Verborgenen liegt und schweigt."

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