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Alastor

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    Die fantastische Welt von Oz

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    Die fantastische Welt von Oz

    Beitrag von Alastor am Sa Apr 06, 2013 1:25 am


    Kansas, 1905. Der halbseidene Zauberkünstler Oscar Diggs (James Franco) und sein Assistent Frank (Zach Braff) tingeln mit einem Wanderzirkus durch die Lande und können sich gerade so eben über Wasser halten. Als ein Mädchen im Rollstuhl (Joey King) ihn um den Einsatz magischer Kräfte zu seiner Heilung bittet, muss er passen und sich vor dem aufgebrachten Publikum in Sicherheit bringen. Doch dann wird er mit seinem Heißluftballon von einem Wirbelsturm erfasst und findet sich plötzlich in Oz, dem Reich echter Magie, wieder. Von den Bewohnern wird er für den großen Zauberer gehalten, der ihnen prophezeit wurde und der sie vor den zerstörerischen Machenschaften böser Mächte retten soll. Als er nach der Begegnung mit Theodora (Mila Kunis) und ihrer Schwester Evanora (Rachel Weisz) die Chance auf Gold und Reichtum wittert, beschließt er, die Rolle des Retters weiterzuspielen. Er soll der vermeintlichen bösen Hexe Glinda (Michelle Williams) den Zauberstab entwenden, aber er muss feststellen, dass die Fronten in Oz keineswegs klar sind. Glinda und seine neuen Freunde, der fliegende Affe Finley (Zach Braff) und das Porzellanmädchen (Joey King), öffnen dem Egoisten Oscar schließlich die Augen... http://www.filmstarts.de/kritiken/180655/kritik.html
    http://www.youtube.com/watch?v=iNZB4MQKy8A

    Schaut ihr euch den Film im Kino an?
    Ich denke, der Film ist eigentlich ganz gut, wenn auch in der üblichen Disney Manier. Allerdings stört es mich ja, dass sie nicht die allseits bekannte Geschichte vom Zauberer von Oz verfilmt haben. Aber wahrscheinlich haben sie das nicht getan, weil Alice im Wunderland noch recht nah ist und sie befürchten, dass man ihnen Ähnlichkeit vorwerfen könnte.
    So langt es nur für die Vorgeschichte. Leider haben sie die Vorgeschichte teils wie den Zauberer von Oz gemacht...denn natürlich kommt der Zauberer wie das Mädchen aus Kansas und natürlich gelangt auch er mit einem Heißluftballon während eines Sturmes in diese Welt. Hätten sie sich da nicht auch etwas anderes ausdenken können? Eben ganz frei von der Originalvorlage?
    Ich denke, wenn ich den Film sehe denk ich immer "warum nicht das Original, das hät ich viel viel lieber gesehen". Eventuell schwächt das meine gute Meinung zu dem Film.
    Wenn ich Zeit habe, werde ich ihn mir mal ansehen und ich denke er wird bunt, zwischendrin ganz lustig und unterhaltsam. Auch mit guten Effekten wird man wahrscheinlich rechnen können. Die Bewertung von Filmstarts sagt ja eigentlich schon, dass der Film Qualitätsmäßig sehr gut ist.
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    Re: Die fantastische Welt von Oz

    Beitrag von Alastor am Sa Apr 06, 2013 1:26 am


    Beitrag von Naitachal
    Ich bin noch am überlegen, ob ich mir den Film ansehen soll. Von dem, was ich gesehen habe, ist die Optik sehr wie die Tim Burton-Filme. Was mich äußerst irritiert, ich will nicht, das alle Fantasyfilme gleich aussehen. Da kann ich mir das Geld gleich sparen und mir meine Alice im Wunderland-DVD ansehen confused

    Angeblich sollen sie ja für den Film schon auch Material von den anderen Büchern verwendet haben, die L.Frank Baum über OZ geschrieben hat. Da ist es jetzt auch fraglich, ob das gut ist. Einerseits wärs schon mal interessant, da ich die anderen Bücher nie gelesen habe, andererseits habe ich gehört, das die anderen Bücher aus gutem Grund im deutschsprachigen Raum nicht so bekannt sind, sie sollen nicht sonderlich gut sein.

    Am besten, ich grüble gar nicht zu sehr darüber nach, und entscheide bei Gelegenheit spontan, ob ich ihn mir ansehe. Very Happy
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    Re: Die fantastische Welt von Oz

    Beitrag von Alastor am Sa Apr 06, 2013 1:27 am

    Ah, stimmt...hier ist ja noch ein Thema, zu dem ich etwas schreiben wollte.
    Da du ja jetzt überlegst dahin zu gehen, gebe ich mal meine Meinung zu dem Film ab... eventuell ist das ja ein Entscheidungskriterium für dich^^

    Optik: Der Film ist sehr bunt... theoretisch ist das nicht schlimm, denn ich mag gern schräge Filme, daher war auch Alice im Wunderland noch ganz ok, obwohl ich die Story gar nicht gern mag. Am Anfang war alles in schwarz-weiß, ein nette Sache, um ein wenig das "altertümliche" der Zeit zu betonen. Die 3D Effekte waren ganz in Ordnung...z.B. mal nen Wasserfall runterfallen etc. aber eben nichts super spektakuläres. Letztendlich war also die Optik ganz ok.
    Negativer Punkt an der Optik: Es wurden wirklich alle Klischees bedient. Z.B. Friedhof= da muss Nebel sein; Smaragdstadt= ultra kitschig; die Stadt in der die gute Hexe wohnt= mega ländlich und natürlich alles schön "niedlich" gehalten *nerv*

    Klischees: Das bringt mir dazu.... ohman, so viele stumpfe Klischeebedienung hatte ich schon lang nicht mehr. Wie sieht eine böse Hexe aus? Natürlich: Leicht gründliche Haut, lange, große Nase, ich glaub ne Warze war auch dabei und das übliche Hexehoutfit. Als der Prota mal fragt warum keine hexe nen Besen benutzt, beginnt natürlich eine ihn zu benutzen... Auch sonst...das Gute ist natürlich blond, wirkt zerbrechlich und ist immer gaaaaanz lieb. Ihre Bevölkerung besteht auch nur aus Gestalten, die nix können und nur ins Schema "schutzbedürftig" oder "niedlich" fallen. Wie gesagt ist die Optik einfach kunterbunt und richtet sich immer voll nach dem, was man erwartet...so vom Klischee her.

    Story: man, man, man... der erste Film, wo ich tatsächlich kurz mit dem Gedanken gespielt hab zu gehen. Es ist absolut Kinderorientiert. Mir ist schleierhaft, warum der so gut überall abschneidet. Die Story ist ohne große Wendungen und oft hab ich nur gedacht Kopf->Tisch. Aber ich will ja nicht spoilern, daher sag ich dazu mal nichts weiter....

    Meine letztendliche Meinung: Der Film hat wirklich überall gut abgeschnitten und solide Kritiken erhalten. Für mich war es absolut enttäuschend, dabei bin ich schon mit reduzierter Erwartungshaltung hin gegangen. Immerhin hätte mir eine Verfilmung der wahren Story um Oz viel, viel besser gefallen. Aber ok...habs hingenommen, dass es nur die Vorgeschichte ist. Es ist jedoch alles total "verweichtlicht" und mehr ein "seichtes Märchen" für Kinder. Die Bedrohnung (sofern es eine gab...) erscheint mir nie präsent und der Zauberer mit seiner Armee und der "Hexe" an seiner Seite ist einfach lachhaft gewesen.
    Für mich war es rausgeworfenes Geld...was es für euch ist kann ich nicht sagen^^

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    Re: Die fantastische Welt von Oz

    Beitrag von luckyluka am Di Nov 05, 2013 11:35 am

    Ich hab mir mit zwölf einmal eine Theaterform von "Der Zauberer von OZ" angesehen und nun den Film.
    Um ehrlich zu sein, war ich ein wenig enttäuscht, da ich gedacht hab, dass er dann wirklich irgendeine besonderen Zauberkräfte findet...war wohl nicht im Sinne des Filmes. Ansonsten war alles noch in seinem Rahmen (es gibt ja solche Filme, wo es dann wirklich kitschig wird).

    Als sich die Hexe dann Grün verfärbt hatte, musst ich lachen - irgendetwas mussten sie ja einbauen, dass an ein Märchen erinnert - zu Kinderorientiert.

    Ansonsten hats Spaß gemacht mal etwas anderes außer Horrorfilme anzusehen.


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    Re: Die fantastische Welt von Oz

    Beitrag von Lindenblüte am Mo Jul 21, 2014 4:04 pm

    Da muss ich auch noch meine Meinung beisteuern - obwohl der Thread jetzt ja schon wirklich alt ist.

    Also: Ich hatte den Film gar nicht so auf dem Schirm und bin daher kurz entschossen mit Freunden reingegangen. Mir schwante schon übles, als da diese ganzen kleinen Stöpsel saßen - ich hab ja nichts gegen Kinder, aber ich war mir relativ sicher, dass der Film nichts für mich wird, wenn er die Altersgruppe 4-10 anspricht...
    Der Anfang war ja noch ganz ok, aber spätestens, als Oscar in der Welt Oz landet, habe ich großes Missfallen bei den Umsitzenden erregt, weil ich mich (nicht gerade leise) erkundigte: "Haben die die Kulisse aus Alice im Wunderland geklaut, oder was?".
    Wenig später fragte ein etwa 8-9-jähriges Kind neben mir seine Eltern: "Heiratet Oz die Theodoraaaaaaa?" Wenn ich meine Gedanken laut ausgesprochen hätte (so ungefähr: Nein, verdammt. Er kommt mit Glinda zusammen und Theodora wird böse, das merkt man doch jetzt schon!), wäre ich vermutlich von wütenden Erziehungberechtigten gelyncht worden...

    Nun ja, wie dieser kleine Ausschnitt schon zeigt, fand ich den Film absolut vorhersehbar, warum der mit so guten Kritiken weggekommen ist, verstehe ich wirklich nicht. Wie Alastor ja schon gesagt hat, wurden beinahe alle existenten Klischees bedient, ständig irgendwelche vermeintlich superwitzigen Witze gerissen und auch sonst war der Film ein absoluter Reinfall.
    Die einzige Stelle, die ich noch halbwegs ansprechend fand, wäre die Kampfszene gewesen, da Oz' Ideen ja eigentlich gar nicht so dumm waren - wenn nicht genau das wieder hätte extra betont werden müssen, à la 'Das kluge Gute siegt über das doofe und pöööhse'.
    Also, Fazit: Ich konnte dem Film nichts abgewinnen, das beste daran waren vermutlich die bunten Bilder.
    LG Blütchen


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    "And the behaviour of the cat was somewhat peculiar. It was soon noticed that when there was work to be done, the cat could never be found. She would vanish for hours on end, and then reappear at meal-times, or in the evening after work was over, as if nothing had happened. But she always made such excellent excuses, and purred so affectionately, that it was impossible not to believe in her good intentions."
    (Animal Farm von George Orwell)

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