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Alastor

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    Gambler-Zyklus

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    Gambler-Zyklus

    Beitrag von Alastor am Di Jun 04, 2013 6:08 pm


    In der Werbeecke wird der Zyklus ja bereits vorgestellt, daher verliere ich über den Inhlt nicht so viele Worte.
    Zum Nachlesen hier:
    Werbeecke- Der Gambler Zyklus von Susanne Gavenis

    Es ist das erste Buch in der Werbeecke und damit sozusagen eine "Forenpremiere"

    Warum ich das Thema eröffne? Ich möcht dazu was loswerden und fragen^^


    Bei "genetischer Modifikation/Mutation" bin ich immer sehr spektisch muss ich sagen, da ich mittlerweile weiß, wie komplex das Ganze in Wirklichkeit ist. Es ist die Frage, wie komplex du das Ganze angehst, oder ob du es nur kurz erwähnst. Das würde mich wirklich interessieren.
    Allerdings ist es natürlich ein guter Grund, warum es plötzlich eine andere Art von Mensch gibt. Selbst wenn du es nur kurz erwähnst und die Komplexität hinter genetischen Mutationen (+ neuen Arten etc) außer Acht lässt, ich würde behaupten, dass die meisten Leute sich darüber nicht wirklich Gedanken machen und von daher wär das für mich kein negativer Punkt^^

    Du hast die Cover ja von jemand anderem erstellen lassen, ne?
    Das erste gefällt mir von der Farbkombi her am Besten glaub ich Letztendlich ziehe ich aber persönlich Cover vor, in denen die PC-Graphik nicht ganz so stark betont wird. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es schwer ist einen Zeichner zu finden, der nicht zu teuer ist und zudem Bilder erstellt, die zum Inhalt passen. Wie bist du auf den Coverzeichner gekommen? Übers Internet oder kanntest du ihn persönlich?

    Die Story klingt interessant, auch wenn sie nicht ganz neu ist (aber welche Idee ist das wirklich ) und die Leseprobe (hab aber nur ein wenig gelesen) ist schön geschrieben und flüssig zu lesen.

    Ich nehme an nach dem 4ten Band ist die Reihe zuende, oder?


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    Re: Gambler-Zyklus

    Beitrag von Susanne Gavenis am Do Jun 06, 2013 4:05 pm

    Ich bin ganz überrascht, dass du zu meiner Geschichte um die Gambler einen eigenen Thread eröffnet hast.

    Natürlich ist das ganze Thema Genetik und Mutation sehr komplex, und ich musste mir vorher genau überlegen, welche Bereiche davon für meine Geschichte wirklich relevant waren und wieviel davon während der Handlung für die Leser erklärt werden musste.
    Der ganze Aspekt der Genetik und Epigenetik wird nicht explizit thematisiert, dafür habe ich den Schwerpunkt auf die neurophysiologischen Veränderungen gelegt, die durch die Mutation erzeugt wurden und für die Ausprägung der spezifischen Gambler-Fähigkeiten verantwortlich sind.
    Da die Geschichte, als sie schließlich veröffentlicht wurde, bereits einige Jahre auf dem Buckel hatte, sind jetzt zwar nicht die aktuellsten Forschungsergebnisse eingeflossen, aber der wissenschaftliche Hintergrund ist auch nicht wirklich veraltet. Beispielsweise hatte ich schon damals erste Erkenntnisse der Neuroplastizität in meine Konzeption mit einfließen lassen (ausgehend von der Beobachtung, dass die exzessive Nutzung von Computern und Computerspielen bei vielen heutigen Jugendlichen zu einer signifikanten Veränderung gerade der Hirnareale geführt hat, die für die Hand-Augen-Koordination zuständig sind.). Diese Beobachtungen hatten mich zu der Frage geführt, wie sich eine solche Wechselwirkung zwischen Organismus und Umwelt schließlich auf genetischer und evolutionärer Ebene zeigen würde, und mich auf die Idee mit den Gamblern gebracht.
    Ich habe also durchaus versucht, die ganze Story-Konzeption auf eine möglichst realistische und auf gegenwärtigen wissenschaftlichen Sichtweisen fußende Grundlage zu stellen.

    Dennoch war mir von Anfang an klar, dass die Geschichte sich sehr auf die Hauptfigur Danny Sims und seine Konflikte mit den anderen Figuren des Romans konzentrieren würde und von daher die gesamtgesellschaftliche und explizit wissenschaftliche Ebene zwar vorhanden sein, aber in weiten Teilen nur den nicht offen thematisierten Hintergrund bilden würde.
    Wenn du konkrete Fragen zur Neurophysiologie der Gambler hast, dann nur her damit! Ich hatte damals, bevor ich mit dem Schreiben angefangen hatte, ein mehrseitiges Dossier über die neurophysiologischen Grundlagen der Gambler-Fähigkeiten erstellt, das ich schon die ganze Zeit auf meine Website stellen wollte. Wenn du Interesse hast, kannst du gern mal reinschauen.

    Die Geschichte ist tatsächlich mit dem 4. Band abgeschlossen. Ich denke, dass am Ende auch keine wichtigen Fragen mehr offen bleiben. Es ist wirklich nicht einfach, völlig neue und originelle Geschichten zu erfinden. Deshalb habe ich auch in den ganzen Bereich, der sich mit den Aliens befasst, eine Menge Überlegungen investiert. Ich wollte auf keinen Fall irgendeine Alieninvasions-Geschichte schreiben, die es in ähnlicher Form schon hundertfach gegeben hat. Aus diesem Grund habe ich auch versucht, die Aliens so zu konzipieren, dass man im Lauf der Handlung auch noch von ihnen überrascht wird.

    Das mit den Covern war eigentlich völlig unproblematisch. Der Verlag hatte mir von Anfang an freie Hand bei der Cover-Gestaltung gelassen (einzige Einschränkung: Es durfte nicht zu teuer sein). Ich hatte dann auf einer Internet-Seite, auf der diverse Künstler ihre Arbeiten einstellen konnten, einen Künstler entdeckt, dessen Bilder mich sofort angesprochen hatten. Auf meine Anfrage, ob er Lust hätte, an einem Romanprojekt mitzuarbeiten, hat er sofort zugesagt. Er hatte zwar keine Zeit, eigene Cover für die vier Bände zu erstellen, hat aber vier seiner Bilder, die ich als für die Geschichte passend empfand, nach meinen Wünschen und den Erfordernissen der Buchherstellung umgearbeitet, und das völlig kostenlos.
    Sicherlich hätte ich, hätten die Cover für die vier Bände völlig neu gemalt werden können, andere Motive gewählt, trotzdem finde ich, dass alle vier Bilder ein eigenes Flair haben und durchaus zur Geschichte passen.

    So, wenn jemand noch weitere Fragen zur Gambler-Geschichte oder ihren langen (und steinigen) Weg bis zur Veröffentlichung hat, dann nur zu! Ich plaudere gern aus dem Nähkästchen.


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    Re: Gambler-Zyklus

    Beitrag von Alastor am Do Jun 06, 2013 4:20 pm

    Und genau weil du immer so schön aus dem Nähkästchen plauderst und mich die Dinge interessiert haben, habe ich den Thread eröffnet Very Happy Sage später was dazu (eventuell erst nach dem WE), denn jetzt muss ich mega-dringend lernen für die Klausur morgen und dann bin ich ne Zeit unterwegs, wo ich nur selten ans Netz komme.

    Ich les es aber noch genauer und schreib nochmal was dazu Very Happy


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    Re: Gambler-Zyklus

    Beitrag von Alastor am Do Jun 13, 2013 1:28 pm

    Susanne schrieb:Beispielsweise hatte ich schon damals erste Erkenntnisse der Neuroplastizität in meine Konzeption mit einfließen lassen (ausgehend von der Beobachtung, dass die exzessive Nutzung von Computern und Computerspielen bei vielen heutigen Jugendlichen zu einer signifikanten Veränderung gerade der Hirnareale geführt hat, die für die Hand-Augen-Koordination zuständig sind.).
    [...]
    Ich habe also durchaus versucht, die ganze Story-Konzeption auf eine möglichst realistische und auf gegenwärtigen wissenschaftlichen Sichtweisen fußende Grundlage zu stellen.
    Ah, das ist schön zu hören und sicher interessant von solchen Dingen, wie oben stehend, zu lesen!
    Find ich wirklich toll, dass du dir da so viele Gedanken drum gemacht hast und versuchst hast es möglichst logisch aufzubauen. Viele legen darauf ja keinen Wert und sagen "ist halt so" (ob dass nun möglich ist oder nicht ) allerdings habe ich auch nichts anderes von dir erwartet muss ich sagen^^

    Susanne schrieb:Wenn du konkrete Fragen zur Neurophysiologie der Gambler hast, dann nur her damit! Ich hatte damals, bevor ich mit dem Schreiben angefangen hatte, ein mehrseitiges Dossier über die neurophysiologischen Grundlagen der Gambler-Fähigkeiten erstellt, das ich schon die ganze Zeit auf meine Website stellen wollte. Wenn du Interesse hast, kannst du gern mal reinschauen.
    Ach echt? Das ja was. Darauf werde ich auf jeden Fall zurückkommen...wenn jetzt nicht im Semester (ich versuche gegen den Berg an Arbeit anzukämpfen, während er immer höher wird *seufz*) dann in den Semesterferien wo ich etwas mehr Zeit habe!

    Susanne schrieb:Es ist wirklich nicht einfach, völlig neue und originelle Geschichten zu erfinden. Deshalb habe ich auch in den ganzen Bereich, der sich mit den Aliens befasst, eine Menge Überlegungen investiert. Ich wollte auf keinen Fall irgendeine Alieninvasions-Geschichte schreiben, die es in ähnlicher Form schon hundertfach gegeben hat. Aus diesem Grund habe ich auch versucht, die Aliens so zu konzipieren, dass man im Lauf der Handlung auch noch von ihnen überrascht wird.
    Ja, Alien-Invasions Storys gibt es wirklich viele. Ich denke durch den gesellschaftlichen Konflikt zwischen Mensch und Gambler hast du neben diesem Aspekt eine interessante Abwechslung eingebaut.

    Susanne schrieb:Sicherlich hätte ich, hätten die Cover für die vier Bände völlig neu gemalt werden können, andere Motive gewählt, trotzdem finde ich, dass alle vier Bilder ein eigenes Flair haben und durchaus zur Geschichte passen.
    Ja, wenn man sich sozusagen Zeichner für die Covererstellung einkauft, kann es teuer werden. Wie gut die Bilder wirklich passen kann ich nicht sagen, wahrscheinlich kann ich das besser beurteilen, wenn ich die Geschichte gelesen hätte. Allerdings haben sie, wi du schon sagtest, einen gewissen Flair und passen zu einem Sci-Fi Setting hervorragend.


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    Re: Gambler-Zyklus

    Beitrag von Susanne Gavenis am Mo Sep 09, 2013 4:37 pm

    So, nach langer Zeit habe ich mal wieder etwas für diesen netten Thread, den Alastor dankenswerterweise für meine Gambler-Geschichte eröffnet hat.
    Ich habe mich nun endlich aufgerafft und den Artikel zur Neurophysiologie der Gambler auf meine Website gestellt. Leider hatte ich damals nur die Zeit, die Informationen zum eidetischen Gedächtnis der Gambler auf diese doch recht aufwendige Weise aufzubereiten, zu allem anderen, was die besonderen Gambler-Fähigkeiten betrifft, habe ich mich dann mit einfachen Zetteln und Notizen begnügt.
    Wer also Lust hat (und Zeit, nicht wahr, Alastor!), kann gern mal auf meiner website www.susanne-gavenis.de vorbeischauen (unter der Rubrik "Ideen im Dialog"). Eine kleine Warnung sei allerdings noch hinzugefügt: Der Artikel ist SF-Hardcore-Biologie. Wenn jemand motiviert ist, sich mal so richtig die Wissenschaftskeule zu geben, wäre ich sehr neugierig, wie ihm der Text gefallen hat.


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    Re: Gambler-Zyklus

    Beitrag von Alastor am Do Sep 12, 2013 11:22 am

    Hardcore-Bio...tschakka Very Happy
    Da schau ich mal rein, sobald meine Klausurenphase (yeah, die letzte Klausur meines Lebens cheers ) vorbei ist.
    Bin gespannt^^
    Danke fürs Bescheid sagen Wink


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    Re: Gambler-Zyklus

    Beitrag von Susanne Gavenis am So Nov 03, 2013 7:16 pm

    Auf www.leserunden.de ist am 1. November eine Leserunde zum Gambler-Zyklus gestartet. Wer also von meinem Gesabbel hier im Forum noch nicht genug hat oder miterleben möchte, wie ich mit meinen eigenen Texten von den Teilnehmern der Runde mal so richtig in die Pfanne gehauen werde (was hoffentlich nicht passiert!), kann gern vorbeischauen. Hier der Link: www.leserunden.de/index.php/board,680.0.html
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    Re: Gambler-Zyklus

    Beitrag von Susanne Gavenis am Do Dez 05, 2013 2:41 pm

    So, nachdem die Leserunde zum ersten Band des Gambler-Zyklus seit einer Woche beendet ist, ist nun die Leserunde zum 2. Teil gestartet. Wer also neugierig ist, kann gern wieder vorbeischauen. Hier der Link zum 2. Teil: www.leserunden.de/index.php/board,688.0.html

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr Okt 20, 2017 10:52 am