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    Scientology & andere Sekten

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    Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Silphiel am Sa Jun 01, 2013 6:50 pm

    Ok, ich hab jetzt selber nicht so die Ahnung von Scientology im besonderen ^^, aber waere ja mal ganz interessant zu hoeren, was ihr so von denen denkt, und ob iwer wirklich was ueber die weiss Smile und wie ihr so generell zu sekten und sowas steht Smile
    Ich habs schon ungefaehr in After Earth angeschnitten, hier noch mal was ausfuerhlicher: Fuer mich ist Scientology eher unwichtig, hab hin und wieder mal was von denen gehoert, keine Ahnung was die wirklich machen, ausser dass sie angeblich die neue antichristen vereinigung schlecht hin sein sollen und uns alle nur boeses wollen. kP ob das stimmt ^^ solange die mich nicht mit ihrem glauben und ideen so nerven wie die zeugen jehovas und die freien evangelen bei uns in der gegend sind die mir egal. Glauben kann jeder was er will, natuerlich im gewissen rahmen, aber so im grunde ists mir egal Smile es sei denn jemand versucht mich zu missionieren .. das kann ich gar nicht ab. Ideen und Gedanken erklaeren ist eine Sache, aber einem versuchen eine Ideologie auf Gedeih und Verderb aufzuzwingen ist echt bescheuert. Da kann noch so oft mir einer was von ewiger Verdammnis predigen, wenn ich das nicht glauben kann, dann ist das so Smile
    Womit ich auch zu sekten allgemein komme. An sich finde ich den gedanken einer sekte total bescheuert, als muesste man sich komplett abschotten und immer sagen, dass das was man selber glaubt die unumstoessliche wahrheit ist. Das machen die ganzen Glaubensrichtungen des Westen falsch, mal den Islam zu den eher westlichen Richtungen gezaehlt, es gibt nur eine Wahrheit, und die predigt man natuerlich selber. Keiner will zu geben, dass alle genau gleich viel ahnung davon haben, naemlich gar keine Smile und genau das in extremo sind fuer mich diese ganzen sekten. Im letzten Gottesdienst wo ich war, hat mich zumindestens keiner versucht zum katholizismus zu bekehren Smile so muesste das immer sein, dass die leute kommen sollen wenn sie wollen und es dann auch egal ist ob jemand wirklich in so ner gemeinde drin ist oder eben nicht Smile
    Ohje ^^ ich hoffe das macht alles iwie sinn Smile hab mal wieder freischnauze alles runtergetippt.
    Sorry fuer fehlende Gross und Kleinschreibung und dergleichen Smile ich hoffe man kanns trotzdem lesen ohne direkt an gehirnverknotungen zu sterben : 3
    Back to topic: wie seeht ihr das so? Smile


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Lumina am Di Jun 04, 2013 5:10 pm

    Von Sekten halt ich ja mal gar nichts. Man Bezahlt für einen "Glauben" meistens Geld und muss dann in so ein Wohn-heim ziehen. Die Zeugen Jehovas sind ja auch sehr weit verbreited. Dieses zwanghafte betteln nach Mitgliedern finde ich schrecklich, seitdem so ein Typ mal vor unserer Tür Stand. Diese Aussagen wie : Glauben sie an Gott oder Kann ich mit ihnen über Gott reden, finde ich auch etwas komisch.
    Falls hier irgendjemand einer Sekte zugehört möchte ich denjenigen nicht bleidigen, es ist jediglich meine Meinung.


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Ylaja am Mo Jun 10, 2013 7:28 am

    Meine Meinung:

    Es soll grundsätzlich jeder das glauben, was er gerne möchte.

    Was ich an Scientology und anderen Sekten aber abstoßend finde, ist nicht nur der finanzielle, sondern der psychologische Aspekt. Oft sind es junge Menschen, die sich in Sekten hineinziehen lassen, weil ihnen die Orientierung fehlt, sie ängstlich und unsicher sind oder eine Institution suchen, die für sie sorgt. Wenn sie dann älter werden und "aufwachen", übt die Gemeinschaft Druck auf sie aus und lässt sie nicht mehr gehen.
    Ich hasse alles, was mit Manipulation zu tun hat und die Menschen unfrei macht. Das ist aber auch bei manchen großen Religionen der Fall (ausgenommen vllt. der Buddhismus/ Taoismus). Deswegen bin ich Atheist. Ich finde es unmöglich, mit den Ängsten der Menschen zu spielen und ihnen ewige Verdammnis anzudrohen. Den Sektenführern geht es um Geld und Macht (nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge), dazu benutzen sie andere. Das finde ich einfach zum Ko ... ähm,


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von moriazwo am Mo Jun 24, 2013 5:10 pm

    Ylaja schrieb:Es soll grundsätzlich jeder das glauben, was er gerne möchte.
    Das sehe ich genauso, aber insbesondere bei der selbsternannten "Scientology Kirche" muss ich das einschränken. Zum Glück habe ich schon sehr lange nichts mehr mit diesem Verein zu tun, aber ich kann mich noch sehr gut an die Schwierigkeiten einer guten Freundin erinnern, die damals auf die "Angebote" dieser Leute eingestiegen ist.
    Scientology hatte schon in den 70er Jahren mitten in der Innenstadt von Gelsenkirchen in einer Seitenstraße der Haupteinkaufszone ein Haus angemietet. Niemand wusste damals, wer diese Leute überhaupt waren und was sie wollten. Ich war damals noch recht jung - eben volljährig geworden und somit Zielscheibe für alles uns jeden, der irgendwelche Verträge an den Mann bringen wollte. Auch damals war die Arbeitsmarktlage schon schlecht und die Chancen, für junge Leute, einen vernünftigen Arbeitsplatz zu bekommen, sehr eingeschränkt - insbesondere für jene ohne einen guten Schulabschluss. Das traf auf mich glücklicherweise nicht zu, aber es gab genügend unzufriedene und verzweifelte junge Leute.
    Sie waren das Ziel der Werber von Scientology. Sie traten damals völlig unspektakulär und unauffällig in Erscheinung und verwickelten Passanten in Gespräche. Sie waren meist sehr freundlich und sanft, boten Lösungsansätze für Menschen mit Problemen an. Nach einiger Zeit und einigen unverfänglichen Gesprächen luden sie einen zu einem Treffen in dem Haus ein, das sie angemietet hatten. Ich hatte diese Typen immer abgewimmelt, aber eine gute Freundin von mir ging aus Interesse mal mit. Sie war mit einem Freund von mir zusammen und daher sah ich sie häufiger. Irgendwann fiel mir auf, dass sie sich veränderte. Sie ging inzwischen regelmäßig zu den Treffen und Workshops der Scientologen und schwärmte in den höchsten Tönen von den "Lehren" der Scientologen. Sie drängte immer massiver, dass auch mein Freund und ich sie dorthin begleiten sollten. Wir erfuhren, dass die "Workshops" kostenpflichtig waren und so teuer, dass sie nur zu finanzieren waren, wenn sie die Bücher dieser Sekte verkaufte. Potenzielle Kunden sollten erst einmal ihr eigener Freund und ich sein. Inzwischen war sie voll von diesen Leuten vereinnahmt und machte eine Szene, wenn wir diesen Mist nicht kaufen wollten. Sie machte Schluss mit ihrem Freund und teilte uns mit, dass sie demnächst sowieso in die Zentrale nach Köln berufen würde. Ihr ganzes Streben ging nur noch um die "Erleuchtung", die sie dort finden würde.
    Wir versuchten indes, etwas über Scientology herauszufinden und erhielten Material über unsere Kirchengemeinde. Diese Workshops dienten nur dazu, den Novizen eine vorläufige Gehirnwäsche zu verpassen, sie dazu zu bringen, weitere teure Kurse zu buchen und sie in die finanzielle Abhängigkeit zu führen. Der Verkauf der Sekten-Bücher lief im Grunde nach dem Tupper-Muster ab. Die Novizen mussten sie von Scientology kaufen und eigenverantwortlich an den Mann bringen. Den Erlös kassierte wiederum Scientology. Schulden abtragen konnte auf diesem Wege niemand. Im Gegenteil: Die Schulden wuchsen allmählich immer weiter an. Unsere Freundin damals konnten wir zum Glück, zusammen mit ihren Eltern, überreden, nicht nach Köln zu gehen. Sie erhielt Hilfe eines Psychologen, sich von Scientology zu lösen, besaß aber inzwischen Massen von Büchern, die sie noch verkaufen sollte. Ich weiß nur noch, dass damals ein Rechtsanwalt eingeschaltet worden ist. Danach verlor sich mein Kontakt ein wenig. Ich weiß aber, dass sie den Absprung geschafft hatte.
    Einige Jahre später gelang es den Behörden, Scientology in Gelsenkirchen Unregelmäßigkeiten nachzuweisen und sie zogen sich aus der Stadt zurück. Ihre Zentrale ist aber noch immer in Köln und sie sind inzwischen größer, stärker und viel subtiler geworden.
    Scientology ist eine Gefahr und hat nichts mit einer Kirche oder Glauben zu tun.
    Jeder Mensch soll glauben, was er gern möchte, aber es muss sein eigener freier Wille sein, der ihn zu diesem Glauben führt - nicht aber "Kurse" oder "Workshops", die nichts anderes sind als massive Angriffe auf die Urteilsfähigkeit junger Menschen.

    Gruß
    moriazwo


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Ylaja am Mo Jun 24, 2013 8:15 pm

    Hi Moria,

    dein Beitrag ist sehr informativ, bestätigt leider auch das, was mir über Scientology zu Ohren gekommen ist.
    Ich habe nie explizit recherchiert, aber die von dir geschilderte Vorgehensweise war mir (größtenteils) bekannt.
    Wenn so etwas einem Freund widerfährt, ist es besonders schlimm, denn man ist völlig machtlos dagegen.
    Die Sekte beschäftigt Leute, die sich exzellent mit Psychologie auskennen und ihr Wissen ohne Skrupel anwenden.
    Mir wird regelrecht übel, wenn ich daran denke, für mich ist das nichts anderes als moderne Sklaverei, unter dem Deckmäntelchen des "Glaubens".
    Ylaja schrieb:Es soll grundsätzlich jeder das glauben, was er gerne möchte.
    Dies bezieht sich auf eine freiwillig getroffene Entscheidung, nicht auf Gehirnwäsche.  Scientology leistet unglücklicherweise erstklassige Arbeit.
    Man muss sich bloß einmal die Liste der Promis betrachten, die weltweit Mitglieder sind. Will Smith, John Travolta, Tom Cruise - um nur drei von
    ihnen zu nennen. Die wirken im Grunde gar nicht so dämlich auf mich. Irgendwas muss da noch dahinter stecken, wäre interessant zu wissen, was.
    LG


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Alastor am Mo Jul 15, 2013 7:32 pm

    Immer mehr Promis verlassen nun wohl so nach und nach die Sekte. Scheinbar dauert es manchmal ein wenig, bis Leute zur Vernunft kommen und ihre farbige Brille ablegen
    http://web.de/magazine/unterhaltung/klatsch-tratsch/17629468-scientology.html#.A1000112


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Zejabel am Mo Jul 15, 2013 7:36 pm

    Na das wird ja auch langsam mal Zeit ^^
    Erstaunlich finde ich ja, dass alle, die austreten, danach absolute Gegner der Sekte werden...
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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Alastor am Di Jul 16, 2013 12:54 am

    Das ist der letzte Versuch sein Image dahingehend zu retten


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von moriazwo am Di Jul 16, 2013 10:05 am

    Vielleicht ist es das, vielleicht aber auch nicht. Es wäre nicht der erste Fall, in dem aus Freunden oder Anhängern plötzlich erbitterte Feinde werden. Wir beobachten diese Sekte immerhin von außen, während diese Leute aktive Mitglieder waren, die ganz andere Einblicke in die Methoden bekommen haben. Wenn man bedenkt, wie subtil diese Sekte bei ihrer Mitglieder-Akquise vorgeht, darf man nicht jeden Prominenten, der in ihre Fänge gerät, automatisch als treibende Kraft der Scientologen ansehen. Neben dem so genannten Fußvolk braucht die Sekte natürlich auch Aushängeschilder, und wer wäre da besser geeignet, als Menschen, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen. Ich bin mir sicher, dass einige der prominenten Mitglieder durchaus Opfer sind, deren Ansehen und Image von Scientology schamlos ausgenutzt wird. Gern wird man diesen Menschen auch weitgehende Freiheiten gewähren, wenn dafür unterschwellig die Werbetrommel für ihre "Kirche" gerührt werden kann.
    Es muss aber auch toleriert werden, wenn bei dem einen oder anderen Prominenten das klare Denken wieder eingesetzt hat und er sich von diesem Verein lossagt. Auch, wenn sich Scientology offiziell selbst als "Kirche" bezeichnet, darf man nicht übersehen, dass diese Organisation auf den verqueren Ideen des gerade mal mittelmäßigen Science-Fiction-Autors L.Ron Hubbard basiert. Es ist also durchaus vorstellbar, dass die gern nach außen hin präsentierten, prominenten Mitglieder irgendwann begreifen, wie absurd und gefährlich dieser Verein ist. Natürlich wird es auch immer jemanden geben, der sein Image wieder aufpeppen will, aber es muss nicht die Regel sein. Letztlich sollten wir froh sein um jedes Ex-Mitglied, das anschließend wirkungsvoll gegen Scientology Stellung bezieht.


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Silphiel am Di Jul 16, 2013 3:45 pm

    mm ich vertrau grundsaetzlich Schauspielern und der gleichen nicht ... dafuer ist deren "welt" einfach zu bescheuert ... genauso wie fussballer. Fuer mich ist das alles nur PR ... die merken, dass es bergab geht und verlassen das schiff bevor sie es nicht mehr koennen. Und damit alles im rechten Licht steht wird nochmal kurz das Schiff in Richtung abgrund getreten.


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von moriazwo am Di Jul 16, 2013 4:33 pm

    Machst du es dir nicht etwas einfach? Du sagst damit, dass ein Mensch, nur weil er seine Begabung in der Schauspielerei hat oder weil er gut Fußball spielen kann und aus diesem Grunde seine - zugegebenermaßen oft sehr großzügigen - Brötchen damit verdient, automatisch oberflächlich ist. Natürlich gibt es solche Typen- vermutlich gar nicht mal wenige. Aber ich hab einfach ein Problem mit Pauschalurteilen. Schüler, Studenten und erst recht Beamte sind faul, Künstler extrovertiert und verschroben, Menschen im Rampenlicht sind oberflächlich. Ich würde es schlimm finden, wenn es so einfach wäre.
    Die Welt ist komplizierter, glaub mir. Es gibt neben Schwarz und Weiß noch jede Menge Abstufungen und Farbtöne.


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Alastor am Di Jul 16, 2013 4:46 pm

    Es ging bei der Aussage nicht unbedingt darum, dass sie oberflächlich sind, sondern das so viel aus PR Gründen gemacht wird, dass es dem Otto-Normalmenschen kaum ersichtlich sein dürfte (zumindest hab ich das so verstanden). Aus dem Grund kann man den Promis bei vielen Dingen nicht gerade Glaubwürdigkeit anpinnen
    Es fängt doch schon bei den "angeblich nicht gestellten" Strandfotos an, wo die Promis beim Buchlesen oder dergleichen fotographiert werden.
    Absolut Absicht wie man an ihren Posen (wenn man das mal genauer "analysiert") teils sehen kann, aber einem Normalo fällt das erstmal gar nicht auf, bis er draufhingewiesen wird.
    Es geht darum, dass Promis viele Dinge sagen und tun, um eine gewisse Wirkung zu erzielen, um ihr Image in bestimmte Richtungen zu lenken, optimal dazustehen etc. Was auch vollkommen normal ist.
    Es hat nichts mit oberflächlich, sondern mit Marketing zu tun. Und die Leute im Rampenlicht müssen eines eigentlich immer: Sich vermarkten.
    Läufts mal nicht so gut wird ein Imagewechsel vollzogen, man manövriert sich in die Schlagzeilen, kerht sich von Dinge ab, die man vorher toll fand (und umgekehrt), sagt Dinge zu einem bestimmten Zweck etc.
    Das hat in meinen Augen nichts mit pauschalisieren zu tun... ein Verkäufer will ja auch nur eins: Das Produkt verkaufen, was er anbieten... und da Promis eben dauern Aufmerksamkeit auf sich haben, wissen sie mittlerweile ganz besonders gut wie man die breite Masse lenkt, zum Kauf bewegt, zu bestimmten Meinungen bringt, schockt, ihre allgemeine Aufmerksamkeit erlangt etc.

    Natürlich gibt es auch Stars, die nicht so darauf fixiert sind... allerdings sind die recht selten würd ich sagen und kennzeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nahezu komplett aus der Öffentlichkeit zurückziehen und sich selbst nicht verändern, um i.was bei den "Fans/Medien" zu erreichen.
    Jonny Depp wäre eines dieser Beispiele.


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von moriazwo am Di Jul 16, 2013 4:56 pm

    Ich weiß nicht, ob das nicht zu negativ gesehen wird. Ich habe ja auch nicht bestritten, dass es solche "Marketingstrategen" gibt. Ich bezweifle nur, dass das Ausmaß wirklich so groß ist, wie man gemeinhin annimmt. Was uns in der Regel auffällt, sind die Paradiesvögel der Öffentlichkeit. Die breite Masse, die sich nicht in die erste Reihe drängt, fällt uns doch überhaupt nicht auf. Es sind die Ausnahmen, die schnell zur Regel hochstilisiert werden.
    Es ist wie bei den Nachrichten. Man bekommt den Eindruck, als würde die ganze Welt ständig vor dem endgültigen Ruin stehen. Dieser Eindruck entsteht, weil eben nur über die Extreme und Kriege und Katastrophen berichtet wird. Das Normale ist doch keine Erwähnung Wert. Wen interessiert es denn, wenn in der Stadt XY die Welt in Ordnung ist?


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Alastor am Di Jul 16, 2013 5:03 pm

    Och ich glaub es wird oft unterschätzt, statt überschätzt
    Zumindest ist das so meine Erfahrung.
    Natürlich ist es, wie gesagt, nicht auf jeden anzuwenden...aber ich würde nie sagen "Promi XY macht sowas nicht" und von daher ist die allgemeine Aussage "ich vertraue ihnen nicht" eher nach meinem Geschmack.
    Man kennt sie nicht, man weiß nicht wer so agiert wie von mir beschrieben und wer nicht. Von daher sind Aussagen, Versprechungen, Posen, Schlagzeilen von Promis in meinen Augen grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, vor allem in Bezug auf "Natürlichkeit".
    Und ich denke wie gesagt, dass es da um nicht mehr ging^^
    Man kann ihnen nicht vertrauen indem was sie tun und sagen... vollkommen egal, ob sie nun in die Gruppe "Marketingprofis" oder "Hintergrundpersonen" gehören.


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Silphiel am Di Jul 16, 2013 8:00 pm

    mm also ich habs auch so gemeint wie aly es ausgefuehrt hat Smile
    Pauschalisierungen sind mir auch fremd ^.^ auch wenn manche Leute mir das vorwerfen, wenn ich ueber bestimmte Themen rede, aber ich schweife ab ^.^


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Gast am Mi Jul 17, 2013 1:51 pm

    Ich finde Sekten, vor allem Psychosekten, äußerst faszinierend! Sie verraten mehr über uns, als den meisten lieb sein dürfte - nichts Gutes ...

    Sie sind ein ergiebiger Stoff, um die dunklen Winkel unserer Psyche auszuleuchten. Warum lassen wir uns so leicht manipulieren?
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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Alastor am Do Aug 01, 2013 12:43 am

    Es lassen sich ja nicht alle manipulieren, da muss man unterscheiden.
    Ich denke viele lassen das "unbewusst" zu, weil sie naiv sind was bestimmte Dinge angeht, weil sie gerne die Fahne nach dem Wind hängen, einfach nicht nachdenken sondern gleich handeln und weil bei dem ein oder anderen der Herdentrieb ein bissle stärker ausgebaut ist als anderen.

    Gerade Naivität ist ein großer Punkt, der viele Leute immer wieder in für andere augenscheinliche Fallen tappen lässt
    Bei manchen Sachen spielt allerdings auch ganz sicher der Intellekt dazu...wobei der auch oft mit Naivität gekoppelt ist, bzw. zweiteres ist oft ein Resultat ersteres^^


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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Gast am Do Aug 01, 2013 5:36 am

    Die großen Weltreligionen sind im Endeffekt auch nur große Sekten und benutzen den Begriff Sekte für die kleineren Glaubensgemeinschaften bzw, im Falle Scientology, für ein paar Gauner... Ich persönlich denke die Vereine wären ok, wenn sie niemanden etwas aufzwingen würden, aber welche Kirche macht das nicht? Von daher halte ich alle für Scharlatane und denke, dass die Menschheit heutzutage, in einer Zeit in der die Wissenschaft viele Wunder/Mysterien erklären kann, überflüssig ist.
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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Silphiel am Do Aug 01, 2013 6:11 pm

    Naja also mir hat noch keine in Deutschland als Kirche geltende Glaubengemeinschaft etwas aufzwingen wollen Smile das waren bis jetzt alles rechtlich gesehen Sekten Smile zeugen jehovas, freie evangelen und iwas islamisches ... Smile
    Und wieso soll die Religion überflüssig sein Smile wenn sie das wäre, würde es keine Gläubigen mehr geben und Punkt. Und nur weil Wunder vordergründig mit etwas anderem als Gott erklärt werden können, führt das noch nicht zur Sinnlosigkeit von Religion Smile
    Religion ist nämlich deutlich mehr als nur der Glaube an irgendwelche Wunder. Mir z.B. sind Wunder ziemlich egal. Das sind meistens sowieso nur Sinnbilder und der gleichen. Das wichtige an einer Religion sind die ethischen Grundlagen und die große Frage wo wir hingehen Smile
    Und nochmal zur Wissenschaft: du klingst so als, wärest du der Ansicht, dass Wissenschaft und Glaube nicht miteinander vereinbar sind Smile wenn dem so ist: das ist doch ziemlich seltsam. Wenn man wirklich an einen allmächtigen Gott glaubt, wieso sollte er nicht einfach etwas erschaffen, was festen Regeln folgt, wenn er doch auch dem Menschen feste Regeln vorgibt, warum dann nicht auch der Natur Smile
    achso wegen dem letzten Satz von dir: ich hab den mal auf Religionen bezogen, weil eigentlich würde der Satz aussagen, dass durch die Erklärung von Wunder und Mysterien durch die Wissenschaft, die Menschheit überflüssig ist, was sich meiner Logik komplett entzieht ^.^


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "You've taught me skill is not enough. It cannot compare to Love!

    "I'll praise You in this storm,
    and I will lift my hands,
    for You are who You are,
    no matter where I am!"

    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."

    Gast
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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Gast am Do Aug 01, 2013 6:28 pm

    Bezogen auf die Überschrift Sekten: da gibt es einen sehr guten, interessanten, aber auch schockierenden Film über eine Kommune mit sektenähnlichen Zügen - der wäre Martha Marcy May Marlene...sehr sehenswert...


    Gast
    Gast

    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Gast am Fr Aug 02, 2013 10:31 am

    Mein Problem mit Religionen (abgesehen von den Erfahrungsreligionen) liegt im Konstrukt des "Glaubens".

    Es gibt zwei radikal unterschiedliche Arten des Glaubens, die man nicht ungestraft miteinander verwechselt, wobei die meisten Religionen gerne die Unterschiede komplett verwischen und verwirren:

    Philosophisch/wissenschaftliche/alltäglich heißt "glauben" nichts weiter als "vermuten". Beides sind austauschbare Begriffe (Synonyme). Alles Wissen basiert auf Vermutungen, aber, es gibt logische und empirische Gründe, den einen Glauben den anderen vorzuziehen. Wissen ist demnach (per Definition) "rational gerechtfertigter Glauben". Man bezeichnet das als "Wissen", bei dem der Glauben eine bessere intellektuelle Rechtfertigung hat als die konkurrierenden Alternativen. Mit neuen Informationen kann sich das jederzeit ändern, wenn man diese berücksichtigt, muss sich auch das Wissen ändern, wenn die Argumente sich verschieben. Kann auch passieren, dass der alte Glauben sich durch neue Informationen bestätigt, nur weiß das keiner vorher.

    In einer Glaubensreligion gibt es eine andere Art des Glaubens, die sich radikal unterscheidet. Hier nimmt man nicht die Alternative, die am Besten zum Wissen passt, oder die sich besser rational (durch logische Argumente und/oder empirische Beweise) rechtfertigen lässt. Man baut an der Basis auf Vermutungen auf, für die es keine intellektuelle Rechtfertigung gibt. Ab da wird dann manchmal - nicht immer - eine logische Begründung versucht, die später zu Widersprüchen führt. Wissen hingegen sollte frei von (logischen) Widersprüchen sein.

    In diesem Sinne sind religiöser Glauben und Wissen zwei Dinge, die sich gegenseitig ausschließen. Nimmt man den oben skizzierten Alltagsglauben und Wissen, so haben wir ein Kontinuum mit fließenden Übergängen.

    Bestimmte Vermutungen - oder logisch nicht plausible Spekulationen mit einem geringen Wahrscheinlichkeitsgrad - werden zu Dogmen (v)erklärt. Diese lassen sich durch neue Informationen nicht ändern. Dogmen lassen sich meist nicht widerlegen, sie sind gegen Kritik immunisiert. Logisch gesehen enthält eine Aussage, die sich nicht (prinzipiell) widerlegen lässt, keine Information über die Welt, sie ist sinnfrei. Sie ist ebenso wie ihr genaues Gegenteil weder zu bestätigen noch zu widerlegen, sie hebt sich argumentativ mit ihrem Gegenteil auf.

    Kennzeichen von Glaubensreligionen wie Christentum, Islam, Scientology etc. ist ihre Unkorrigierbarkeit und die Tatsache, dass sie auf spezifisch menschlichen kognitiven Defekten aufbaut. Wir sind eben nicht perfekt rational, nicht einmal in der hochklassigen Wissenschaft, wobei man sich dort allerdings bemüht. Monotheistische Glaubensreligionen benutzen logische und linguistische Tricks, um sich vor Widerlegung zu schützen.

    Na, ich könnte noch viel mehr dazu schreiben - habe ich auch schon, siehe www.dittmar-online.net und www.atheismus-info.de
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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Formorian am So Mai 11, 2014 8:38 am

    Eine Religionsgemeinschaft ist Sincetology nur in Ländern, in denen die juristische Lage es ihr erlaubt. Woanders ist sie ganz offiziell eine Co KG, eine Holding, eine Trust ...
    Menschen halte ich übrigens nicht für rationale Wesen. Sie rationalisieren, das ist alles.
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    Re: Scientology & andere Sekten

    Beitrag von Lordenkrieger am Fr Jun 24, 2016 8:24 am

    Berlin 1980, da hat mich ein junger Mann in einer Disco angesprochen. Wir haben uns dann jeden Tag getroffen, wo er mit mir zu anderen Leuten ging. Irgendwann rückte er damit raus, dass er bei einer Sekte ist, deren Namen ich nicht nennen will. Er fragte mich, ob ich bei einem kostenlosen Test mitmachen möchte. Ich musste 100 Fragen mit ja oder nein beantworten. Ich war neugierig und tat es.
    Eine Woche später lud er mich zu einem Sektenfest ein, wo ich ein Gespräch mit seinem Sektenführer hatte. Er hatte meine Fragen ausgewertet und war erstaunt, dass ich alleine so weit gekommen bin. Dann fragte er, ob ich nicht noch besser werden will. Ich könnte in Kurse gehen, wo ich Bücher brauche und das würde alles zusammen 3000DM kosten. Als ich ihm sagte, dass ich Sozialhilfe bekomme, meinte er, dass das kein Problem wäre, er würde mir einen Kredit geben.
    Als ich zu ihm meinte, dass ich, da ich alleine schon so weit gekommen bin, den Rest auch alleine schaffe, war er nicht gerade davon begeistert. Er versuchte mich zu überzeugen, doch ich hatte auf Kurse keine Lust. Als er feststellte, dass er bei mir nicht weiter kommt, durfte ich wieder gehen. Na ja, den jungen Mann habe ich irgendwann in einer Disco getroffen, wo er an einem neuen Opfer ran war. Mich hat er blöd angemacht, weil er wegen mir Ärger bekommen hat.
    Selber Schuld! Wenn diese Leute Menschenkenntnis haben, hätten sie doch sehen müssen, dass sie bei mir nicht landen können.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mo Aug 21, 2017 3:48 pm