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    Heldenwinter - Heldenzorn

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    Heldenwinter - Heldenzorn

    Beitrag von Alastor am Di Mai 21, 2013 3:25 pm

    Hallöchen,

    habe vor einiger Zeit das Buch Heldenwinter gelesen und fand es eigentlich ganz gut. Hier mal der Klappentext von amazon:
    "Jede Legende hat ihre Helden. Jeder Schüler hat seinen Meister. Und jeder Meister hat ein dunkles Geheimnis … Seit Jahrhunderten leben die Halblinge geborgen auf der von Gebirgszügen umringten Hochebene. So auch der junge Schmiedegeselle Namakan, der als Findelkind aufgewachsen ist. Als wie aus dem Nichts eine Kriegerhorde erscheint, nahezu alle Halblinge ermordet und die Hochebene verwüstet, nimmt Namakan das Schicksal gemeinsam mit seinem Meister in die Hand. Aber der Meister verbirgt eine gefährliche Wahrheit vor Namakan. Und ihre Feinde, der grausame König Arvid und der Krieger in Weiß, sind übermächtig. Zum Wohl seines Volkes zieht Namakan in das größte Abenteuer, das die Halblinge je gekannt haben …"



    Ich muss sagen, der Klappentext ist i.wie daneben. Es klingt wie eine abedroschene Geschichte, die man schon X-Mal gelesen hat und erwartet zusätzlich eine Geschichte um das Volk der Halblinge.
    Dem ist allerdings nicht so
    Mal ne andere, bessere Zusammenfassung:
    "Namakan ist ein Findelkind. Dennoch lebt der Halbling auf den Immergrünen Almen ein glückliches Leben, hat er in dem Schmied Dalarr und seiner Frau Lodaja doch neue Eltern gefunden und in dem bunten Haufen an aufgenommen Kindern Geschwister. Doch die Idylle wird jäh zerstört, als Namankan nach einem Ausflug mit seinem Ziehvater und Lehrmeister nach Hause zurückkehrt und Lodaja und seine Geschwister ermordet auffindet. Der grausige Arm des Krieges hat die friedlichen Almen erreicht. Bald erfahren Namakan und Dalarr, dass der unheimliche Krieger in Weiß für das Massaker verantwortlich ist. Wie sein Herr, der größenwahnsinnige König Arvid, giert der Krieger nach Macht und macht auch vor der Ermordung Unschuldiger nicht halt. Im Gegensatz zu dem naiven Namakan scheint Dalarr genau zu wissen, was den Krieger in Weiß auf die Almen geführt hat. Er schwört bittere Rache. Zusammen mit seinem Ziehsohn zieht er aus und bald erkennt Namankan, dass Dalarr all die Jahre ein finsteres Geheimnis gehütet hat, das ihn auf geheimnisvolle Weise mit dem Krieger in Weiß verbindet. Für den jungen Halbling wird die Reise zum größten Abenteuer seines Lebens, denn bald erkennt er, dass das Schicksal der Welt in ihren Händen liegt."
    von Heldenwinter (Jonas Wolf ) • Infos und Kritik zum Buch – booksection.de

    Nach dem Massaker ziehen Dalarr und Namakin wie gesagt los, um die Tode zu rächen und erhalten im Laufe der Reise hin und wieder neue Weggefährten.
    Die Handlung erhält auf diese Weise immer etwas neues bereit und bietet sowohl Tempo als auch Spannung. Der Schreibstil Wolfs ist recht gut, schon fast ein wenig altmodisch und das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen.
    Es sind viele klassiche Elemente der Fantasy enthalten, doch das tut weder der Spannung, noch der Story einen Abbruch. Es ist erfrischend gewesen die klassische Fantasy in einem neuen Gewand einmal wiederzusehen.

    Die Story ist recht schnell gelesen, die Handlung und damit das Buch in sich abgeschlosse. Obwohl es einen weiteren Band "Heldenzorn" gibt, ist dieser unabhängig von Heldenwinter. Es geht lediglich um die gleiche Welt.

    Kritik:
    Die Promotion und der Klappentext des Buches suggerieren ein Halblings-Abenteuer ' das ist es jedoch nicht! Zwar startet das Buch bei den Halblingen und die Hauptperson ist ein Halbling, doch schon bald geht er in die weite Welt hinaus und entdeckt dort Wunderliches, dass jedoch nichts mehr mit Halblingen zu tun hat. Vor allem aber hat der Klappentext einen entscheidenden Fehler: Es werden NICHT viele Halblinge getötet und es wird NICHT das Land der Halblinge verwüstet - es ist stattdessen ein gezielter Angriff. Daher ist das Halblingsthema hier auch nicht vorherrschend!
    Die Haupthandlung ist an sich schon sehr schlicht gehalten, was an sich noch nichts Schlechtes ist, doch die Auflösung der Mysterien im Finale waren leider sehr früh schon abzusehen. So blieb der Aha-Effekt leider aus und das Ende war somit nicht allzu spektakulär. Eigentlich ist es ja auch sehr schön während des Lesens mit zu rätseln, doch hier hatte ich die entscheidende Idee schon sehr früh und jeder weitere Hinweis wurde nur mit 'passt' oder 'weiß ich schon' abgetan.
    Da ich mich der Kritik so wie sie da steht anschließe zitiert von Amazon, User horrorbiene


    Heldenzorn habe ich noch nicht gelesen, kommt aber demnächst.

    Wer die Bücher kennt, kann sich natürlich gern äußern oder seine Meinung dazu bekunden


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    Re: Heldenwinter - Heldenzorn

    Beitrag von Scáth am Di Mai 21, 2013 3:28 pm

    Klingt auf jeden Fall interessant. Aber eine Frage habe ich dann doch. Wieso hast du dir das Buch angeschafft, wenn du den Klapptext im Prinzip daneben fandest? Very Happy


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    Re: Heldenwinter - Heldenzorn

    Beitrag von Alastor am Di Mai 21, 2013 3:39 pm


    Das Cover sah cool aus
    Und ich hab die Angewohnheit mal durch die Amazon Kritiken zu scrollen. Bei technischem Geräten und Spielen schau ich immer die 1-Stern Rezensionen an, um zu erfahren, ob die negativen Punkte für mcih wirklich ausschlaggebend sind, oder ob die negativen Punkte einfach nur Pech beim jeweilgen Verbraucher war.
    Bei Büchern schau ich ein paar positive und ein paar negative an und dann weiß ich meist, ob das Buch dem enspricht, was ich gern lesen würde. Und da stand eben auch dabei, dass der Klappentext einfach nicht dem entspricht, was drinsteht.
    dann noch ne Leseprobe (bei Blick ins Buch, oder wie das heißt) gelesen und entschieden, dass der Anfang interessant und der Schreibstil gut ist.
    Und dann hab ich es gekauft


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