Fantasy- und Schreibforum



Willkommen werter Reisender!

Ich hoffe dein Weg hierher war nicht allzu steinig und mühselig.
Komm doch herein, trink ein wenig, ruh dich aus und schmökere eine Runde. Vielleicht hast du ja Lust dich dazuzusetzen, eine Diskussionsrunde anzuheizen, Ideen einzuwerfen oder uns mit deinen Texten zu verzaubern.

Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder bereits veröffentlichender Autor: Schau herein, zeig uns deine Texte und kommentiere die der anderen User. Oder hast du vielleicht einen neuen Schreibratgeber entdeckt oder selbst einige Tipps auf Lager? Zu deiner Sicherheit ist die Plattform für eigene Texte und rund ums Schreiben/Veröffentlichen, sowie die Zeichenwerkstatt für Gäste unsichtbar, sodass die Beitragsinhalte nicht für Unregistrierte zu finden und schnell kopierbar sind.

Seit dem 5.4.13 sind wir hier und freuen uns immer über neue Gesichter.

Alastor

Ein Forum für Hobbyschreiber, erfahrene Autoren und Fantasybegeisterte

    Träume

    Austausch
    avatar
    Drachenmagd
    Tintenkleckser
    Tintenkleckser

    Anzahl der Beiträge : 44
    Anmeldedatum : 14.12.13
    Alter : 32
    Ort : Nürnberg

    Re: Träume

    Beitrag von Drachenmagd am Mo 16 Dez 2013 - 21:38

    Ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit Traumdeutung und anderem "Eso-Kram".
    Komischerweise deute ich meine eigenen Träume eher selten, wenn ich mich denn mal an welche erinnere.
    Nur wenn sie besonders abgefahren sind mache ich mich dran.
    Die Gedankenwelt von anderen Menschen ist ja auch viel interessanter Smile


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Ein Tiger wird keine Katze nur weil man ihn so behandelt.
    avatar
    Dani
    Tintenkleckser
    Tintenkleckser

    Anzahl der Beiträge : 87
    Anmeldedatum : 17.11.13
    Ort : Tirol

    Re: Träume

    Beitrag von Dani am Di 17 Dez 2013 - 17:11

    Hast recht Drachenmagd!

    Vor allem wenn ich an die Träume meiner Schwester denke, oft wenn sie einen ganz Irren Traum hat, dann passiert irgendwas.

    Voll schräg!


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Fortes Fortuna Adiuvat
    avatar
    Drachenmagd
    Tintenkleckser
    Tintenkleckser

    Anzahl der Beiträge : 44
    Anmeldedatum : 14.12.13
    Alter : 32
    Ort : Nürnberg

    Re: Träume

    Beitrag von Drachenmagd am Di 17 Dez 2013 - 22:26

    Ich habe schon so oft nach einer Deutung Sachen gehört wie: Das ist unheimlich, genau so ist es.... etc...
    Naja, wenn man sich ein bissle damit beschäftigt ist es nicht mehr unheimlich.
    Es kommt anderen eben nur so vor Smile
    Ich weiß jetzt nicht wie andere Leute Deutungen vornehmen, wenn ich sie schreibe dann erfährt man meistens auch etwas über sich selbst. Das erschreckt viele, weil es zum Teil Dinge sein können die man selbst zwar weiß, sich aber nicht eingesteht und sie auch anderen nicht erzählt.
    Wenn einem das dann eine wildfremde Person schwarz auf weiß präsentiert kann man allerdings die Augen nicht mehr davor verschließen Smile
    Kommt allerdings auf den Traum an, natürlich. Manche geben auch "nur" eine Zukunftsaussicht, oder einen Ratschlag was man tun kann, ohne dabei großartig etwas über den Träumenden preiszugeben.

    Generell kommt es auch sehr auf den Träumenden an, an wieviele Details er sich erinnern kann. Waren zum Beispiel die Schuhe die er im Traum gekauft hat braun oder schwarz, was war das für eine Blume die er im Traum gesehen hat etc.
    Man kann eigentlich sagen: Je mehr Details, desto besser die Deutung die man am Ende bekommt.

    Wenn mir jetzt zum Beispiel jemand sagt: Ich hab heute Nacht geträumt das ich verfolgt werde...
    Dann kann ich damit zwar ein bisschen was anfangen, aber eben nur ein bisschen. Da müsste ich dann wissen: Hat er gesehen wer oder was ihn verfolgte, was hatte er für Gefühle, war es Angst, Abendteuerlust oder sonst irgend was, wohin ist er gelaufen, hat er irgendwelche Farben wahrgenommen und so weiter.
    Je mehr man über den Traum weiß, desto besser und ausführlicher ist hinterher die Deutung.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Ein Tiger wird keine Katze nur weil man ihn so behandelt.

    Gast
    Gast

    Re: Träume

    Beitrag von Gast am Mi 18 Dez 2013 - 21:25

    Früher als ich noch kleiner war...
    da hab ich oft schlecht geträumt...und da hab ich mir eine Strategie ausgedacht... und es hat sogar funktioniert!!!
    Wenn ich schlecht geträumt habe, hab ich mir selbst durch mein Unterbewusstsein klar gemacht, dass ich nur träume...

    Dann hab ich irgendwen in meinem Traum gebeten mich mal zu kneifen...also im Traum...wenn kein Freund in der Nähe war hab ich nen Bösewicht gefragt...und der hat das auch noch gemacht...dann bin ich aufgewacht xD
    Das hab ich ..hm...drei mal geschafft...

    Smile Smile Smile
    avatar
    Drachenmagd
    Tintenkleckser
    Tintenkleckser

    Anzahl der Beiträge : 44
    Anmeldedatum : 14.12.13
    Alter : 32
    Ort : Nürnberg

    Re: Träume

    Beitrag von Drachenmagd am Mi 18 Dez 2013 - 22:55

    Ich glaube das ist so etwas ähnliches wie luzides Träumen Smile ( Was bedeutet man kann den Traum steuern, indem man sich bewusst macht das man träumt, oder indem man den Traum einfach in eine Richtung laufen lässt die man selbst gerne hätte ).


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Ein Tiger wird keine Katze nur weil man ihn so behandelt.
    avatar
    Dani
    Tintenkleckser
    Tintenkleckser

    Anzahl der Beiträge : 87
    Anmeldedatum : 17.11.13
    Ort : Tirol

    Re: Träume

    Beitrag von Dani am Do 19 Dez 2013 - 11:28

    Hallo, Drachenmagd


    Bin ja doch ein bisschen beeindruckt.
    Was du alles über Träume weißt, und mir wird erst richtig klar wie wichtig Träume vielleicht sind.

    Echt cool das ich jetzt jemanden kenne, der sie zu deuten versteht, also nicht wundern wenn du immer wieder mal von mir mit wirren Träumen belästigt wirst. 

    Das machen wir aber geheim, nicht das noch die ganze Welt besser über mein Inneres, Bescheid weiß als ich.  Shocked 

    Liebe Grüße!


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Fortes Fortuna Adiuvat
    avatar
    Drachenmagd
    Tintenkleckser
    Tintenkleckser

    Anzahl der Beiträge : 44
    Anmeldedatum : 14.12.13
    Alter : 32
    Ort : Nürnberg

    Re: Träume

    Beitrag von Drachenmagd am Do 19 Dez 2013 - 12:34

    Hi Dani,

    Ach wo, das empfinde ich nicht als Belästigung. Im Gegenteil... ich kanns schwer beschreiben, aber ich sehe das eher als... äh... sagen wir Training Smile
    Ist wie mit dem Schreiben. Am Anfang weiß man sich noch nicht so auszudrücken, kann eine Geschichte vielleicht nicht gut rüberbringen, aber je mehr man schreibt und Input bekommt desto besser wird man. So sehe ich das auch mit dem Deuten Smile
    Und wenn ich es als lästig empfinden würde wenn mir jemand seine Träume zum Deuten schickt dann hätte ich gar nicht erwähnt das ich das mache Wink


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Ein Tiger wird keine Katze nur weil man ihn so behandelt.
    avatar
    Dani
    Tintenkleckser
    Tintenkleckser

    Anzahl der Beiträge : 87
    Anmeldedatum : 17.11.13
    Ort : Tirol

    Re: Träume

    Beitrag von Dani am Do 19 Dez 2013 - 17:36

    Na dann, ist ja gut.  Smile


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Fortes Fortuna Adiuvat
    avatar
    Seira-san
    Tintenkleckser
    Tintenkleckser

    Anzahl der Beiträge : 25
    Anmeldedatum : 24.11.13
    Alter : 24

    Re: Träume

    Beitrag von Seira-san am Sa 11 Jan 2014 - 22:15

    Also, ich hab immer die verrücktesten Träume.

    Ich kann ja mal ein paar Beispiele nennen:
    Einmal hab ich von einem Androidenmädchen geträumt, das keine Gefühle hatte, doch ihr bester Freund hat immer daran geglaubt das sie doch irgendwie menschlich ist. Dann hat sie plötzlich angefangen zu weinen und ihr bester Freund hat sie geküsst.
    Oder einmal, da hab ich geträumt ich war auf einem Schiff, das Schiff ist dann untergegangen und alle auf dem Schiff wurden in Wassermenschen verwandelt und dann mussten wir einen Zauber finden der das wieder Rückgängig macht

    Joa das waren nur 2 meiner merkwürdigen Träume. Ich hatte sogar schon einmal einen Traum der wirklichkeit wurde. Und das war echt verrückt weil das was ich geträumt habe ist haargenau so passiert. Der Traum hatte sich auch furchtbar realistisch angefühlt, nach dem Aufwachen musste ich erstmal realisieren das es ein Traum war. Und das war so komisch, als ich genau das gemacht und gesagt habe wie in dem Traum und die Personen um mich herrum genauso und wie ich dann gemerkt hab das war genau die Szene in meinem Traum..das war so gruselig. Und das ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Bis heute nicht. Seit dem glaub ich jetzt an "Prophetenträume"
    Normalerweise erzähle ich das nicht weil ich immer denke das glaubt mir eh keiner aber..naja Very Happy

    Ich hab mir allein wegen diesem Traum sämtliche E-books zum Thema Träume besorgt. Aber ich muss auch sagen das mich dieses Thema einfach fasziniert.

    Ein Traumtagebuch wollte ich auch immer machen, nur wenn ich dann aufschreiben will finde ich einfach keine Worte mehr.
    avatar
    Lumina
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 332
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 17
    Ort : Fantasy- und Schreibforum

    Re: Träume

    Beitrag von Lumina am So 12 Jan 2014 - 9:36

    @Seira-san: Bei meinem Traumtagebuch schreibe ich entweder alles nur in Stichpunkten oder mit ständigem: und dann ist das Passiert.
    Ganz so Produktiv bin ich da auch nicht. Very Happy 


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "Fantasie ist besser als Wissen, denn Wissen ist begrenzt",Albert Einstein
    avatar
    Élandor
    Wortmagier
    Wortmagier

    Anzahl der Beiträge : 1477
    Anmeldedatum : 17.07.13
    Alter : 17
    Ort : Tostedt

    Re: Träume

    Beitrag von Élandor am So 12 Jan 2014 - 12:54

    Ich habe jedes Jahr zu Silvester den selben Traum: Meine Familue und ich fahren zum Feiern zu Freunden. Hiter uns ist ein T-Rex und will uns essen. Bei unseren Freunden herrscht Panik, amer im Treppenhaus gibt es einen 20x20cm großen Schacht, durch den wir fkiehen. Allerdungs landen wir genau vor den Füßen des Dinos. Nur ich und eine Freundin überleben.
    Sehr oft habe ich auch das Gefühl, dass ich Sachen, die mir im Alltag passieren,schon geträumt habe. Immet ein sehr seltsames Gefühl. Und neulich habe ich hier eine Geschochte gelesen, bei der ich plötzlich genau wusste wie sie ausgeht und was passiert. Kennt ihr das auch?
    LG Schindzie


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Unsere Leben gehören nicht uns. Sie sind miteinander verbunden; in Vergangenheit und Gegenwart. Und mit jedem Akt der Güte und jedem Verbrechen, bauen wir uns unsere Zukunft!
    (frei aus der Offenbarung der Sonmi)
    Atra Esterní ono theldouin!
    (Christopher Paolini, Eragon-Saga)
    avatar
    Formorian
    Federfuchtler
    Federfuchtler

    Anzahl der Beiträge : 124
    Anmeldedatum : 09.05.14

    Re: Träume

    Beitrag von Formorian am Fr 16 Mai 2014 - 13:10

    Auch ich habe öfters den selben Traum: Ich spaziere einen einsamen Waldweg entlang. Irgendwann stosse ich auf einen offenen Sarg, der quer über dem Weg liegt. Ich komme näher, werfe einen Blick hinein und sehe mich selbst darin liegen. Interessiert betrachte ich mich eine Weile und gehe dann bester Dinge weiter.
    Immer wenn ich dies träume weiß ich, dass ich mich wieder einmal von einer ungeliebten Eigenschaft oder Vorstellung befreit habe.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Im Haus nebenan sind 1 Million Euro versteckt
    - Aber nebenan steht kein Haus -
    Dann lass uns eines bauen
    avatar
    Drachenprinzessin
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 924
    Anmeldedatum : 19.03.14
    Ort : hinterm Pluto gleich links

    Re: Träume

    Beitrag von Drachenprinzessin am Do 26 Jun 2014 - 22:37

    Als Kind hab ich oft geträumt, dass ich mich auf die Rückenlehne eines Sessels stelle und dann Kilometer tief in einen Abgrund falle, und das Fallen hat sich noch so realistisch angefühlt  pale
    Wenn ich heute träume, kann ich mich oft ein paar Tage später nicht mehr daran erinnern, dass ich mich an den Traum erinnern konnte. Schon irgendwie seltsam.

    @ Élandor: Das mit der Geschichte ist mir auch mal passiert, aber das ist schon Jahre her (damals ging ich noch zur Schule). Damals fand ich's irgendwie gruselig. Heute denke ich, dass es auch ein Zufall gewesen sein kann.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    1+4=7    willkommen in meiner Welt  
    avatar
    Lindenblüte
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 447
    Anmeldedatum : 19.03.14
    Alter : 18

    Re: Träume

    Beitrag von Lindenblüte am Mo 21 Jul 2014 - 18:58

    Alastor schrieb:Was ich schade finde ist, dass man im "Alter" nicht mehr vom Fliegen träumen kann. Das verliert sich i.wann. Bei mir war es schätzungsweise i.wo um die 16 Jahre.
    Weiß einer warum das so ist? Grad keine Lust zu googeln und vielleicht hats ja jemand schon gehört

    Also, ich habe jetzt mal danach gesucht, aber keine richtigen Ergebnisse gefunden.
    Das einzige halbwegs sinnvolle stand auf der Seite http://www.traumdeutung-traumsymbole.de:

    Flugträume sind sehr häufig und treten bei Männern häufiger auf als bei Frauen. Sie symbolisieren den Freiheitsdrang, der ja bei Männern stärker ausgebildet ist, als bei Frauen. Sie setzen im allgemeinen Warnzeichen, besonders wenn der Träumer selbst wie ein Vogel, also ohne Hilfsmittel, fliegt.

    Die moderne Traumforschung wertet das Fliegen als eine gefährliche Übersteigerung des Selbstbewußtseins. Im übrigen kann der Schluß gezogen werden, daß das Fliegen in großer Höhe schon das spätere Fallen einschließt; übersetzt: Nur zu leicht kann jemand bei einem Höhenflug abstürzen und ins bodenlose Nichts fallen. Auf der anderen Seite kann die Seele des Flugträumers Flügel bekommen und von aller Erdenschwere losgelöst sein. Wer ohne Fluggerät fliegt und über der Traumlandschaft dahinschwebt, scheint im Wachleben mit seinem Gedanken weit weg zu sein und sich den Realitäten des Lebens gegenüber zu verschließen. Man möchte sich über die gegenwärtigen Verhältnisse erheben, vielleicht auch vor ihnen die Flucht ergreifen, ohne sich dafür anstrengen zu müssen. Stürzt man beim Fliegen ab, wird man mit einem Plan scheitern, weil die Ziele zu hochgesteckt sind.

    Allerdings stimme ich da auch nicht wirklich mit überein.

    Und dann gibt es noch auf der Seite http://www.traumdeutung-lebensberatung.de:

    Das Traumsymbol Fliegen bzw. der Flugtraum wird meist als angenehm empfunden. Zumindest dann, wenn solche Träume vom Fall-Traum unterschieden werden, es beim Fliegen also nicht um ein Fallen geht.
    Eine verbreitete Bedeutung für das Traumgeschehen bzw. Traumsymbol Fliegen ist der Ausdruck eines Freiheitsgefühls.
    ...
    Fliegen im Traum kann eine Flucht symbolisieren.
    Also eigentlich nur altbekanntes.
    Allerdings wurde auf dieser Seite auch erwähnt:

    Versuche einer Frau mit längerer sexueller Enthaltsamkeit ließen die sexuelle Energie (auch Kundalini genannt) nach oben steigen und hatten diverse Flug-Träume zur Folge. So wie die Energie senkrecht die Wirbelsäule nach oben steigt, so war auch das Fliegen im Traum meist senkrecht nach oben, manchmal auch als langsames nach oben Schweben.

    Zu Beginn der beruflichen Selbständigkeit eines Mannes hing dieser in hoher Höhe an einem Mast und stand wie ein junger Vogel vor der Aufgabe des erstmaligen eigenen Fliegens. Der Traum zeigte die noch bestehende Unsicherheit und Angst vor der neu gewonnenen Freiheit als Selbständiger.

    Ein spirituell veranlagter Träumer, der seine Sexualität bewusst transzendieren wollte, hatte einen Traum mit wilden Pferden und schießenden Indianern. Vor diesen floh er mühsam und kaum erfolgreich fliegend in die Lüfte. Der Traum zeigt die Flucht vor seinen sexuellen Instinkten in die Geistigkeit.
    In einem anderen Traum floh der Träumer vor einem über das Ufer tretenden Fluss und damit vor seinen Gefühlen, siehe Bedeutung vom Traumsymbol Wasser hierzu. Die gleiche Person floh auch vor einem bissigen Hund (siehe Traumsymbol Hund, Hunde), der die Zähne fletschte (siehe Traumsymbol Zahn, Zähne) und damit vor seinem eigenen Aggressionspotential.
    ...
    In einem Traum, in welchem der Träumende eine von der Mutter (Traumsymbol Mutter) übergebene Spinne zum Fenster freiließ, verwandelte sich diese in einen Vogel und flog davon. Darin zeigte sich die Abnabelung von zu Hause, insbesondere von der spinnenhaft festhaltenden Mutter. Das Fliegen hat hier die Bedeutung der neuen Freiheit.
    Das heißt, um jetzt mal von der m. E. manchmal etwas merkwürdigen Deutung abzusehen, dass auch Erwachsene noch Träume vom Fliegen haben können.

    Meine persönliche Theorie wäre folgende gewesen: Kinder sind einfach fanatsievoller. Für ein Kind ist alles möglich. Vor einigen Jahren hat das Kind gehen gelernt - warum sollte es etwas später nicht auch noch das Fliegen erlernen können? Außerdem hat das Kind auch einen großen Traum vom Fliegen, da es höchstwahrscheinlich noch nie in einem Flugzeug o. Ä. gesessen hat.
    Ein Erwachsener hat dagegen größtenteils schon mehrere Erfahrungen mit Flugzeugen gemacht, d. h. er hat sich den 'Traum vom Fliegen' zumindest teilweise erfüllen können. Und außerdem hat er natürlich irgendwann auch eingesehen, dass man fliegen eben doch nicht so einfach lernen kann, wie es seinerzeit mit dem gehen geklappt hat.

    Das wäre mein Gedankengang gewesen - ob der irgendeinen Sinn ergibt, sei jetzt mal dahingestellt   
    LG Blütchen


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "And the behaviour of the cat was somewhat peculiar. It was soon noticed that when there was work to be done, the cat could never be found. She would vanish for hours on end, and then reappear at meal-times, or in the evening after work was over, as if nothing had happened. But she always made such excellent excuses, and purred so affectionately, that it was impossible not to believe in her good intentions."
    (Animal Farm von George Orwell)
    avatar
    Ilyani
    Tintenkleckser
    Tintenkleckser

    Anzahl der Beiträge : 97
    Anmeldedatum : 07.02.14
    Alter : 54

    Re: Träume

    Beitrag von Ilyani am So 12 Okt 2014 - 3:01

    Ich hatte in meinem Leben zwei Träume, die ich wirklich beängstigend fand.
    Bei dem ersten Traum war ich 15. Ich betrat ein Haus, in dem mehrere Familien wohnten, aber ich wusste, dass ich nie zuvor dort gewesen war und keinen der Bewohner kannte. Die Tür zur Erdgeschosswohnung öffnete sich vor mir. Ich ging durch einen fensterlosen Flur in ein Zimmer, das zweifelsfrei einem Mädchen gehörte.
    Der Raum besaß ein Fenster in der Wand, die der Tür gegenüber lag und eins in Wand zur Linken. Altrosafarbene Vorhänge drapierten die Fenster, ein dunkelblauer Teppichbedeckte den Boden. Rechts an der Wand stand ein großer weißer Schrank, neben der Tür ein Schreibtisch und an der linken Wand, direkt am Fenster, befand sich das Bett.
    Ich hatte keine Ahnung, wem dieses Zimmer gehörte, denn außer mir war niemand da.
    Nur eine Woche nach diesem Traum lernte ich auf einer Party ein Mädchen kennen, das mich einlud, sie doch mal zu besuchen.
    Als ich es tat und in ihr Zimmer kam stellte ich fest, dass ich genau von diesem Raum geträumt hatte.

    Den zweiten Traum hatte ich, als ich 21 und gerade mit meinem ersten Kind schwanger war. Die ganze Schwangerschaft war nicht besonders einfach und deshalb war es sicher nicht verwunderlich, dass sie mich bis in meine Träume begleitete.
    In jener Nacht träumte ich, dass eine Babyhand aus meinem Bauch kam. Ich zog daran und hielt plötzlich ein kleines Mädchen mit schwarzen Haaren im Arm. Ich sah sie an und rief: "Du kannst nicht bleiben, denn du bist viel zu früh dran."
    Danach schob ich das Baby wieder in meinen Bauch zurück.
    Ich hatte den Arzt nie gefragt, was es werden würde, denn ich wollte mich überraschen lassen. Meine schwarzhaarige Tochter kam dann tatsächlich sechs Wochen zu früh auf die Welt.
    avatar
    Lumina
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 332
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 17
    Ort : Fantasy- und Schreibforum

    Re: Träume

    Beitrag von Lumina am Sa 18 Okt 2014 - 20:19

    Es ist schon beängstigend, was dein Hirn dir so alles in Träumen vorgaukelt.
    In manchen Träumen ist der Traum für dich die Realität, bis man dann aufwacht.
    Mir ist es mal passiert, dass ich im Traum geweint habe und während dessen im Schlaf geweint habe.
    Dann bin ich aufgewacht und habe weiter geweint, weil ich noch so in den Gefühlen drin steckte.
    Das finde ich echt beängstigend. Dass dir dein Hirn die Gefühle so stark und glaubwürdig vorspielen kann, dass du denkst sie wären echt.
    Aber die Sinneswahrnehmungen werden in dem Traum ja auch gleichzeitig vorgetäuscht.

    Wobei ich sagen muss, dass man ja auch schöne Träume haben kann Very Happy egal wie abgedreht sie sind Very Happy.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "Fantasie ist besser als Wissen, denn Wissen ist begrenzt",Albert Einstein
    avatar
    Naku
    Buchstabenjongleur
    Buchstabenjongleur

    Anzahl der Beiträge : 201
    Anmeldedatum : 12.12.14
    Alter : 18
    Ort : Österreich

    Re: Träume

    Beitrag von Naku am Sa 3 Jan 2015 - 19:12

    Ich hatte schon oft Träume, die sich schlussendlich auf die eine oder andere Weise bewahrheitet haben. In einem Fall war es besonders "gruselig", wenn man so will.

    Vor gut zwei Jahren, zu Beginn der Sommerferien, habe ich geträumt, ich wäre in der Schule. An sich nichts allzu Tragisches. Meine beste Freundin war auch dort, das wusste ich, allerdings konnte ich sie nicht finden. Ich habe sie gesucht und war richtig panisch dabei. Mein Traum-Ich hat sogar geweint und immer wieder ihren Namen geschrien. Während meiner "Suche" bin ich verschiedenen Personen über den Weg gelaufen, die ich wirklich kenne. Sie haben keine Notiz von mir genommen. Immer wieder habe ich kurze Blicke auf meine Freundin erhaschen können, aber sie lief weg. Ich habe das nicht verstanden, bin aber trotzdem weiter gelaufen. Schließlich sah ich sie in der Turnhalle stehen und mit einem Mann reden. Sie hat furchtbar geweint, war aber ansonsten ruhig. Sie hat gesagt, sie würde das nicht mehr aushalten und war am Ende mit den Nerven. Als ich zu ihr hin ging, war der Mann plötzlich verschwunden und sie selbst hatte sich in einen Roboter verwandelt. Ich hab sie umarmt und versucht sie zu trösten. Ich habe gesagt, dass ich immer bei ihr bleiben würde und ihr helfen wolle. Dann hat sie sich die Fähigkeit zu sprechen genommen. Wie genau das vonstatten gegangen sein soll, weiß ich nicht. Ich habe noch versucht sie aufzuhalten, war aber zu spät. Sie hat sich nicht umgebracht, aber auf ewig zum Schweigen verbannt.

    Soviel dazu. Gegen Ende der Sommerferien dann konnten wir uns nach langer Zeit wieder einmal treffen. (Wir gehen auf unterschiedliche Schulen und sie bewohnte zu der Zeit ein Internat in einer anderen, weit entfernten, Stadt.) Sie war irgendwie komisch. Als ich sie darauf angesprochen habe, wollte sie mir erst nichts erzählen. Ich habe ihr die Entscheidung überlassen, ob sie es mir erzählen will oder nicht. Schlussendlich kam sie dann zu mir. Ihre Mutter hatte sich von ihrem Vater getrennt und einen neuen Freund gefunden. Die Details lasse ich aus, aber sie war völlig fertig. Sie wollte diesen Freund auf gar keinen Fall treffen und ist immer wieder weg gerannt. Von der Trennung hat sie gegen Anfang der Sommerferien erfahren. Vor einigen Tagen habe ich diesen Freund ihrer Mutter getroffen. Er sah genau so aus wie der Mann in meinem Traum. Nicht ähnlich, sondern ganz genau so.

    Sollte an diesem Traum irgendwas dran sein, so hoffe ich, dass ich das "Ende" ändern konnte. Sie hat mit mir gesprochen, anders als im Traum, und das ist, wie ich finde, der bedeutende Unterschied.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "Feder und Papier entzünden mehr Feuer,
    als alle Streichhölzer der Welt."
    -Malcolm Stevenson Forbes
    avatar
    Nerena
    Wortmagier
    Wortmagier

    Anzahl der Beiträge : 1098
    Anmeldedatum : 23.02.14
    Alter : 19

    Re: Träume

    Beitrag von Nerena am So 25 Jan 2015 - 17:55

    Meine Träume sind sehr unterschiedlich, aber 7 von 10 sind Albträume. Ich bin der Albtraummeister in meiner Klasse.
    Die anderen ergeben oftmals keinen Sinn. Kann mich an kaum welche erinnern.
    Aber bei den Albträumen... ich mag sie irgendwie...
    Man gewöhnt sich dran und ich könnte ewig über sie reden
    Es ist jedesmal irgendwie anders

    Manchmal ohne Sinn mit dem tollen Gefühl dass wenn man laufen will man sich in Zeitlupe bewegt.
    Da kann ich mich am besten an einen Traum erinnern wo ich entführt wurde und geflohen bin. Das war allerdings eher nicht-Albtraum als Albtraum. Zu soft...

    Dann gibt es noch die Szenen wo ich heroisch sterbe. In einem Labyrinth mit einem Schwert in der Hand. All meine Freunde sind da und sehen tatenlos zu wie ich, eingesperrt von den hohen Hecken gegen eine riesige weiße Wasserschlange kämpfe
    Ebenfalls Sinnlos und ziemlich was für Softies

    Dann kommen die Richtigen Albträume..
    Die haben sogar eine Storyline und sind aufgebaut wie Gruselfilme (Nicht Horrorfilme = kein sinnloses Abschlachten)

    Eines, wo wir uns alle verzweifelt im Licht aufgehalten haben um nicht von den was auch immer das war vllt auferstandene Seelen oder so umgebracht zu werden. Sie waren überall da, wo das Licht nicht war.
    Sonne gabs keine mehr
    Mir und einem Freund gingen die Batterien der Taschenlampe aus und wir mussten neue holen.
    Wir sind also über die dunklen, komplett zerstörten Straßen gegangen, zu einem Lagerhaus wo man Batterien hortete. Hat ne weile gedauert bis wir eine bekommen haben.
    Dann fiel das Licht im Lagerhaus aus und wir sind davongelaufen ohne die neue Batterie in die Taschenlampe gegeben zu haben.
    Treppe runter, hinter uns ist eine Frau (auferstandene Seele) vorbeimarschiert in die Halle
    Wir weiter nach unten. Mein Freund hat es nicht geschafft im Dunklen beim Laufen die Batterien zu wechseln, aber stehenbleiben konnten wir nicht.
    Währenddessen hinter uns: Schreie
    Wir also durch das Kellerfenster raus in die zerstörten Straßen wo nirgendwo Licht war. Überall diese Seelen und wir fanden ein Auto, doch das sprang nicht an.
    Ich bin nach vorne gelaufen um die Scheinwerfer zu kontrollieren, hatte totale Angst. Die Seelen kamen immer näher
    Mein Freund hat versucht ständig das Auto anzubekommen
    Im letzten Moment ging das Licht an und ich war gerettet
    Aufgewacht

    Und das war noch lang nicht der beste
    Es gibt noch einen.
    Handlungsstrang + echt gute Story
    Unglaublich Gruselig
    Zum Paranoid werden
    Es war so unglaublich, ich könnte ein Drehbuch schreiben
    Ich träumte von mir und den Figuren aus meinem Hauptprojekt + 2 weiteren Fiktiven Personen (=8 )
    Wie ich aufgewacht bin dachte ich mir so wooooooow
    Aber erzählen tu ich es nicht Wink
    Will wirklich noch ein Drehbuch darüber schreiben


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Schreiben heißt seine eigene Welt zu erschaffen und darauf aufzupassen.
    Seit Lucrezia Borgia bin ich die Frau, die am meisten Menschen umgebracht hat, allerdings mit der Schreibmaschine. -Agatha Christie
    Ever failed? Try again. Fail better. -Samuel Beckett
    avatar
    Drachenprinzessin
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 924
    Anmeldedatum : 19.03.14
    Ort : hinterm Pluto gleich links

    Re: Träume

    Beitrag von Drachenprinzessin am So 25 Jan 2015 - 18:28

    Oh man, Nerena, das hört sich wirklich wie ein Gruselfilm an. Hast Du oft diese Albträume, oder hast Du zumindest ein wenig "Luft" dazwischen?


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    1+4=7    willkommen in meiner Welt  
    avatar
    Nerena
    Wortmagier
    Wortmagier

    Anzahl der Beiträge : 1098
    Anmeldedatum : 23.02.14
    Alter : 19

    Re: Träume

    Beitrag von Nerena am So 25 Jan 2015 - 19:14

    Na ja
    Unterschiedlich
    Albträume habe ich manchmal mehrere Tage ohne Pause hintereinander
    Die nicht-Albträume schmuggeln sich immer wieder dazu
    Aber es gibt auch Zeiten da habe ich nur soft-Albträume oder normale oder welche an die ich mich nicht erinnern kann und nur ein paar wenige Albträume dazwischen

    Es gibt allerdings auch Phasen, da habe ich Pause von Albträumen wie zb jetzt.
    Kurz vor einer Matheschularbeit.
    Das blöde daran ist, ich träume davon die Mathe-Sa nicht zu schaffen und weitere Szenarien dieser Art, wie jeder mich auslacht weil ich so blöd bin
    Die sind schlimmer als Albträume, weil da wache ich mehrmals in der Nacht auf und kaum schlafe ich weiter, kommt wieder sowas ähnliches
    Und da fragt sich noch einer warum ich so müde bin


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Schreiben heißt seine eigene Welt zu erschaffen und darauf aufzupassen.
    Seit Lucrezia Borgia bin ich die Frau, die am meisten Menschen umgebracht hat, allerdings mit der Schreibmaschine. -Agatha Christie
    Ever failed? Try again. Fail better. -Samuel Beckett

    Gast
    Gast

    Re: Träume

    Beitrag von Gast am Fr 13 Mai 2016 - 8:38

    Ich träume fast jede Nacht absolut verrückte skurrile und sinnlose Dinge. Mittlerweile kann ich mich über Wochen an sie erinnern, da ich seit ich 13 oder 14 bin ein Traumtagebuch führe, was eine gute Übung zum Merken von Träumen ist.
    Oft denke ich mir vor dem Einschlafen: " Heute werde ich meine Träume kontrollieren können!"
    Und jedes mal klappt das nicht. Nur in Situationen, in denen ich mich unglaublich unwohl fühlte oder ein starkes Verlangen nach etwas entwickelte, konnte ich z.B.  

    - eine Person beleidigen, die mich im realen Leben runtermachte und mir im Traum eine Backpfeife verpassen und mich beleidigen wollte
    - Zum Zuggleis rennen, da ich bemerkte, dass ich spät dran war
    - auf eine Person zugehen und ihr einen Schmatzer auf die Wange geben

    Meistens träume ich, von jemandem oder etwas verfolgt zu werden. Sei es der Tiger von der Müsliwerbung, die Bachwesen aus " Doctor Who", Mädchen mir lila Haaren oder Annie aus " League of Legends", die anstatt Tibbers, einen riesigen Transformerstypen heraufbeschwören kann.

    PS: Alle Beispiele kamen wirklich vor Wink
    avatar
    Gotthelf
    Legende
    Legende

    Anzahl der Beiträge : 2556
    Anmeldedatum : 13.11.14
    Ort : Traumtheater

    Re: Träume

    Beitrag von Gotthelf am Sa 21 Mai 2016 - 19:25

    Ich träume oft die Songs weiter, die ich am Abend angefangen habe, zu schreiben. Und am nächsten Morgen kann ich das dann aufschreiben Very Happy
    Oder ich träume davon, wie meine Geschichten weitergehen könnten...

    Man muss ja auch den Schlaf effektiv nutzen Wink


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Wenn Sie beweisen wollen, dass eine Sprache regulär ist, zeichnen Sie zuerst einen unendlichen Automaten, und wenn Sie damit fertig sind, machen Sie einen Endlichen draus - THEO 2017
    avatar
    Incendium
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 809
    Anmeldedatum : 01.06.15
    Alter : 20
    Ort : Da, wo der Kaffee gut ist.

    Re: Träume

    Beitrag von Incendium am Di 24 Mai 2016 - 9:18

    Mein Traumleben könnte man fast als das langweiligste überhaupt bezeichnen.
    Ich träume generell sehr selten (oder für die Fachmänner da draußen: Ich kann mich zumindest nicht an sie erinnern) und wenn ich mal täume dann... ist mein Traum nicht übernatürlich. Es ist meist einfach nur eine beliebige Szene aus dem Leben, wie ein Tag an der Uni, oder ein Gespräch mit jemandem... dabei geht's aber meistens entfernt um Dinge, die mich beschäftigen, und Personen, über die ich viel nachdenke, haben dann tragende Rollen in meinen Täumen.
    Manchmal bin ich am nächsten Morgen dann völlig verwirrt, weil meine Träume manchmal sehr real sind und ich die Ereignisse kurzzeitig nicht mehr von der Realität unterscheiden kann.

    Träume bewusst steuern konnte ich noch nie.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "Lachend gab Gustav Antwort: »Junge, du redest wunderbar klug, es ist eine Freude und bingt Gewinn, diesem Weisheitsborn zu lauschen. Und vielleicht hast du soagr ein bisschen Recht. Aber sei so gut und lade jetzt deine Flinte wieder, du bist mir ein wenig zu träumerisch. Jeden Augenblick können wieder ein paar Rehböckchen gelaufen kommen, die können wir nicht mit Phliosophie totschießen, es müssen immerhin Kugeln im Rohr sein.«"

          - Der Steppenwolf, Hermann Hesse
    avatar
    Wouklyn
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 729
    Anmeldedatum : 06.08.13
    Alter : 17

    Re: Träume

    Beitrag von Wouklyn am Do 26 Mai 2016 - 22:53

    Träume... ja, eines meiner nicht Lieblingsthemen.
    Ich hatte früher fast regelmäßig Albträume und hatte gehofft, dass es durch das Wenden des Kissens besser wird (nach dem Aufwachen nach einem bösen Traum). Irgendwie süß die Vorstellung, wenn ich so darüber nachdenke.
    Die Anzahl meiner realitätsnahen und unglaublichen Träume sind ausgeglichen. Nun ja, wenn man es als realitätsnah bezeichnet, wenn man erstochen wird, stirbt und wiederaufersteht oder jemand von einem Nashorn "erdolcht" (falls man das so sagen kann) wird.
    Ich hatte auf Grund dieser Träume auch Angst vor dem Schlafen oder vor Dunkelheit (letzteres heutzutage teilweise immer noch- peinlich Embarassed ). Das kommt aber daher, dass ich nicht so sehe wie andere Menschen. Die Flächen, die ich wahrnehme setzen sich aus umherfliegenden Punkten zusammen. Diese haben sich früher zu den Gestalten aus meinen Träumen verformt und mich verfolgt.. Gruselig, wenn man bedenkt, dass man da nicht aufwachen kann. - Aber keine Sorge, heute nicht mehr (fast).
    Gruselig und noch nerviger finde ich es auch, dass sich meine Träume wiederholen.. und ich sie eigentlich schon auswendig kenne.
    Aber ansonsten finde ich Träume interessant Very Happy ! Traumdeutung erscheint mir in gewisser Weise logisch, aber ich glaube nicht daran, wenn man sagt: "Ein blauer Schmetterling bedeutet das und das..."
    Das Geschehen in Träumen (im Tiefschlaf) kontrollieren, habe ich schon hinbekommen, nur hat das nicht immer so geklappt. Da will man nur fliegen können und schon sitzt man auf einer lahmen Toilette und fliegt durch die Gegend silent
    Träume kontrollieren oder einleiten habe ich auch schon versucht, was aber zur Folge hatte, dass ich nicht richtig einschlafen konnte und mich am folgenden Tag nicht an meine Träume erinnern konnte.
    Ich hätte aber gerne mal einen Traum, in dem ICH jemanden verfolge, also nicht die Opferrolle spiele! Mal sehen, ob so einer noch kommt.

    Und Gotthelfs Fähigkeiten hätte ich gern.. Träume effektiv nutzen.. Respekt. Ich halte Schlaf nämlich für Zeitverschwendung, aber leider sind sie nötig..

    Ein Traumtagebuch hätte ich auch gerne- aber ich wie ich bin, vergesse ich mir eins zuzulegen. Aber wie es der Zufall so will, habe ich ein Heftchen, von dem ich noch nicht wusste, was da rein soll- jetzt weiß ichs Wink

    Ich glaube das ist schon genug (ohne Träume zu erwähnen).

    Liebe Grüße und gute Nacht,
    Wouklyn


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Jeder hat eine Geschichte, die selbst nach dem Tod nicht endet. Hineinversetzen ist ein Anfang, sie zu leben, ein Ziel.
    avatar
    Incendium
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 809
    Anmeldedatum : 01.06.15
    Alter : 20
    Ort : Da, wo der Kaffee gut ist.

    Re: Träume

    Beitrag von Incendium am Di 31 Mai 2016 - 19:59

    Schlaf ist die größte Zeitverschwndung allerzeiten. Manchmal frage ich mich, warum wir Leben und allerlei anderen kram ins All schicken können, der Schlaf allerdngs unbezwingbar zu sein scheint.

    Gruselig und noch nerviger finde ich es auch, dass sich meine Träume wiederholen.. und ich sie eigentlich schon auswendig kenne.
    Was zur Hölle? :D Das ist schon ziemlich abgefahren ^^

    Habe heute/gestern geträumt, dass mein Bruder gestorben ist. Der Traum ging gefühlt ziemlich ziemich lang und war so real, dass ich beim Aufwachen den Unterschied gar nicht merkte. War doof :/


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "Lachend gab Gustav Antwort: »Junge, du redest wunderbar klug, es ist eine Freude und bingt Gewinn, diesem Weisheitsborn zu lauschen. Und vielleicht hast du soagr ein bisschen Recht. Aber sei so gut und lade jetzt deine Flinte wieder, du bist mir ein wenig zu träumerisch. Jeden Augenblick können wieder ein paar Rehböckchen gelaufen kommen, die können wir nicht mit Phliosophie totschießen, es müssen immerhin Kugeln im Rohr sein.«"

          - Der Steppenwolf, Hermann Hesse

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 21 Okt 2017 - 19:28