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    Kritik an Fantasy

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    Kritik an Fantasy

    Beitrag von Gast am So Apr 14, 2013 12:15 pm

    Hi, ich hab so die Befürchtung, dass durch die ganzen Fantasy-Romane das Interesse an richtiger Literatur verloren geht bzw. sie nicht beachtet wird. Wenn man immer nur kitschige Fantasy- Romane liest, lebt man iwann in einer Fantasiewelt.. das könnte vor allem jüngere Leser betreffen. Diese Romane sind vom Lesen her nicht anspruchsvoll, daher meine Meinung, dass sie das literarische Verständnis und Deutschkenntnisse nicht gerade fördern. Dass diese Romane leicht zu schreiben sind, nutzen leider viele Autoren aus. Ich hoffe mal, dass durch das Überangebot das Interesse wieder kippen wird. Ganz schnell zusammengefasst, meine Gedanken. Wie srht ihr das? Welche Vor- bzw. Nachteile seht ihr in der Fantasyliteratur?
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Drottning Katt am So Apr 14, 2013 12:37 pm

    Ich sage es mal so: Es gibt Fantasy und es gibt Fantasy. Zu sagen, dass Fantasy-Romane anspruchslos sind, ist so erst mal falsch. Es gibt solche und solche, so wie eigentlich in jedem Genre. Kitschig sind auch nicht alle, Das Lied von Eis und Feuer beispielsweise ist in keinster Weise kitschig. Alles, das man liest, egal welches Genre, fördert erst mal das Verstehen der deutschen Sprache sowie das Verständnis von Rechtschreibregeln und Grammatik. Das gilt für alle Literatur, die in Deutsch geschrieben ist. Leicht zu schreiben sind Fantasy-Romane denke ich auch nicht. Nicht umsonst saß beispielsweise George R.R.Martin ganze 5 Jahre an dem bisher letzten Band seiner Reihe Das Lied von Eis und Feuer. Man muss auf so viele Dinge achten. Ich finde deine Aussagen gerade alle sehr pauschal und frage mich, was du gelesen hast, um zu diesen Schlüssen zu kommen.

    Dass Fantasy-Romane in andere Welten entführen, ist ja irgendwo Sinn und Zweck der Sache. Das tut aber jedes Buch, wenn es gut geschrieben ist. Das muss nicht mal eine Fantasy-Welt sein, sondern auch eine historische Epoche oder Orte im Hier und Jetzt. Man liest doch im Grunde, um vom Alltag wegzukommen.


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am So Apr 14, 2013 12:40 pm

    Ich denke du hast bisher eventuell nicht die richtigen Fantasybücher gelesen...literarisch weniger anspruchsvoll, einfach geschrieben?
    Nein, dem kann ich ganz und gar nicht zustimmen Very Happy Es ist eindeutig nicht zu verallgemeinern.
    Natürlich, es gibt Twilight, Tribute von Panem oder Percy Jackson...aber die Fantasylitertur besteht ja nicht nur aus diesen flachen, schnell lesbaren Fantasybüchern^^

    Etwas das ich dagegenstellen will: u.a. "A song of fire and ice" "Sturmlichtchroniken" "Herr der Ringe"
    Sowohl vom Inhalt, als auch von der Schreibweise sind es keine Bücher, die in sonderlich leichte Kost fallen.
    Die Schreibweise ist erwachsen, der Inhalt komplex.

    Deutschkenntisse werden in meinen Augen durch jedes Buch gefördert (ich beziehe mich auf die jnugen Jahre)... so haben Kinder, die viel lesen automatisch einen besseren Ausdruck und einen größeren Wortschatz als jene Kinder, die gar nicht lesen.
    In meinen Augen sollte man nur nicht an diesen einfachen Büchern hängen bleiben...klar, als Unterhaltung und leichte Kost mal eben so etwas lesen, aber nicht ausschließlich.

    Fantasy nicht anspruchsvoll und nur die Literaturverschmäher lesen sie? In meinen Augen ganz und gar nicht.
    Die Bücher sind leicht zu schreiben? Wer kein Verständnis von guter Schreibkunst hat, bei dem mag das zutreffen (so wie in jedem anderen Genre!)... aber Fantasy kann unheimlich komplex sein und wer das nutzt und dann mit schöner Wortwahl zaubert, schafft auch ein literarisch ansprechendes Werk.

    Mal ein Gegenargument: Was ist denn an Krimis, Frauenromanen, Pferderomanen, Thrillern, Autobiographien literatisch ansprechend? Krimis wälzen ebenfalls nur Abläufe und Fälle ans Tageslicht die es schon X mal gab und ich behaupte mal, es gibt mehr als nur einen Sack voll Bücher, die literarisch nicht mal annähernd an gute Fantasybücher rankommen. Frauenromane...flacher gehts doch meist wirklich nicht, genauso bei Pferderomanen oder dergleichen. Thriller... das Spiel mit der Angst...kann die Fantasy genauso gut, man muss sich nur das richtige Werk suchen und literarisch anspruchsvoller sind sie auch nicht...Autobiographien...dazu muss ich glaub ich nichts sagen

    Was iat also literarisch anspruchsvoll? "Der Schlaf in den Uhren"? "Die Blechtrommel"? "Kabale und Liebe"? "Nathan der Weise"?

    Man muss eins bedenken: Literatur ist eng verbunden mit "Unterhaltung". Und diese Bücher da oben können mich persönlich nicht unterhalten. Es reicht in der Schule einen Einblick in dieses Bücher zu erhalten, aber privat lesen? Never. Langweilig, uninteressant, viele Worte um Nichts. Sie labern da vor sich hin, letztendlich könnte man die Handlung aber in 3 Seiten zusammenfassen, ohne ein Detail auszulassen
    Der Schlaf in den Uhren... literarirsch dürften das wohl einige als anspruchsvoll bezeichnen... aber sinnig finde ich das nciht... nach 4 Seiten gibts mal nen Punkt... also ehrlich...da lese ich lieber gute Fantasyliteratur, weit ab von Twilight, Panem, Eragon und Co.
    Aber wie gesagt: Lesen ist Unterhaltung.
    So wie ins Kino gehen... und du kannst mir nicht erzählen, dass du Kritik an Filmen hättest, weil sie vom Inhalt nicht bildend genug sind Razz


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Gast am So Apr 14, 2013 12:50 pm

    Erstens mal soltet ihr Kritik zur Fantasy- Branche schreiben und nicht über oder meinen Beitrag oder welche Bücher ich gelesen habe oder sonst was. Klar gibt es auch gute Fantasy-Romane, aber die sind deutlich in der Unterzahl. Als ich das Cover von einem Buch namens.. kA wie das nochmal hieß Daredevil oder so, gesehen hab, dass dem von Eragon fast glich (bis auf den Hauptchar natürlich), dachte ich mir: Kommerz! Und diesen Eindruck habe ich auch, wenn ich heutzutage in den Buchladen gehe und zur Fantasyabteilubg rüberschiele. Klr gibt es auch positive Aspekte, aber wegen diesem schlechten Eindruck, den ich zur Zeit von der Brache habe, bin ich eher an den negativen interessiert. Und von diesen Romanzen und Pferderomanen, wie du sie nennst, brauchen wir gar nicht erst anfangen Very Happy
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am So Apr 14, 2013 1:18 pm

    Worauf ich mit meinem Beitrag hinauswollte, ist, dass man es nicht verallgemeinern kann.

    Falls du auf etwas hinauswolltest wie hier: http://www.fantasy-schreibforum.com/t33-fantasy-und-das-streben-die-jugend-zu-gewinnen
    kann ich auf jeden Fall sagen, dass es vor allem in den Medien so ist, dass man Fantasybücher möglichst anspruchslos verfilmt, um eben genau die Sparte "Kinder/JUgendliche" (meist Mädchen) anzusprechen.
    Auch bei Büchern scheint so ein Trend vorhanden zusein, allerdings ist einem das früher eventuell auch einfach nicht aufgefallen
    Kritik an der Fantasy als solche habe ich nicht.
    Eben in den Punkten literarisch weniger ansprechend, weniger Bildungsfördernd etc.
    Lediglich Kritik an den Verlagen, der Filmindustrie und den buchläden, die Fantasy ihren Stempel aufdrücken und dabei vergessen, wie vielseitig und anspruchsvoll Fantasy sein kann.
    Sonst gäbe es mehr Bücher wie "Sturmlichtchroniken" und "A song of fire and ice" in den Buchläden und wären allseits bekannter.
    Sturmlichchroniken ist z.B. eine Reihe, die keiner zu kennen scheint...den Autor kannte ich auch nicht, dabei hat er schon einige Bücher geschrieben.
    Es ist eben schade, dass eher die simplen, anspruchslosen Bücher so stark präsentiert werden (weil der Absatz durch Kinder/Jugendliche hoch gehalten werden soll), statt auch mal auf Erwachsene näher einzugehen.
    Aber das war wahrscheinlich schon immer so Very Happy
    Wir werden halt älter und dann greifen wir auf das zurück, was die alten Leute immer sagen "früher war alles besser"... dabei haben wir es einfach nur anders wahrgenommen.


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Gast am So Apr 14, 2013 1:31 pm

    Das stimmt.. ich kenn die Bücher auch nicht. Das eigentliche Ziel der Fantasy-Romane wird sicherlich nicht mehr verfolgt in den letzten Jahren. Klar, Lesen steigert die Deutschkenntnisse und so, aber auch nur zu einem gewissen Grad. Iwann muss man einfach ernstere Literatur lesen, sonst entwickelt man sich nicht weiter, denke ich. Beim Beschuldigen der Verlage stimme ich dir aber vollkommen zu.
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Susanne Gavenis am Mo Apr 22, 2013 4:18 pm

    @Ascobol: Ich habe gerade gesehen, dass du mich in jedem deiner Beiträge grüßt. Jetzt bin ich doch ein wenig ins Grübeln geraten, ob wir uns von irgendwoher kennen. Was heißt denn dieses geheimnisvolle xD hinter meinem Namen (evtl. ein Code zur Aktivierung eines Stargates nach Alpha Centauri?)? Wenn das jetzt eine dämliche Frage ist, die mich als bizarres Internet-Kommunikations-Fossil outet, dann soll es so sein!


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am Mo Apr 22, 2013 4:44 pm

    @Susanne: Das ist ein Code...der grüßt jeden User beim Namen, wenn er sich die Signatur anschaut Aber keine Sorge...bisher hat das jeder zweite gefragt^^


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von luckyluka am Mo Mai 06, 2013 10:10 am

    Meiner Meinung nach ist das mit Fantasy genau wie mit jedem anderem Genre. Es gibt so viele Bücher die nach dem selen Schema aufgebaut sinf, wie Todesfall, anderer Ort, Verarbeitung und dann trifft derjenige noch jemanden in den er oder sich unsterblich verliebt.
    Es ja auch nicht so, dass Fantasy absolut nicht lehrreich ist, man kann sehr wohl auch seine Schlüsse daraus ziehen.
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am Mo Mai 06, 2013 12:59 pm


    Meiner Meinung nach ist das mit Fantasy genau wie mit jedem anderem Genre. Es gibt so viele Bücher die nach dem selen Schema aufgebaut sind
    Ja, das Rad neu zu erfinden ist schwer Ganz selten hat man mal das Gefühl "ja, etwas neues in der Buchwelt".
    Das Gefühl hatte ich damals bei "Die Wächter-Trilogie". Es war etwas, dass ich zumindest noch nicht gelesen hatte
    Allerdings finde ich es im Prinzip nicht schlimm etwas zu lesen, dass es i.wo schon einmal in so ähnlich gab.
    Zum einen habe ich diese ähnlichen anderen Werke dann eventuell nicht gelesen, oder aber der Grundgedanke ist ähnlich, die Ausführung aber doch markant anders und gut, was dazu führt, dass für mich das Buch lesenswert ist^^

    Vielleicht magst dich ja mal im Vorstellungsthread vorstellen Wink


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Gast am Mo Mai 06, 2013 2:30 pm

    Stimmt schon.. ich habe aber auch den Eindruck, dass viele Autoren zur Zeit im Fantasy-Genre das Mittel sehen, um "reich und berühmt ala JK Rowling" zu werden. Ein Hinweis darauf sind die zahlreichen (unterdurchschnittlichen-) Fantasyromane, die in den Buchhandlungen auftauchen. Und wenn das der Fall ist, finde ich es sehr schade, denn schreiben sollte man meiner Meinung nach aus Liebe zur Literatur und dem Streben, seine Fantasie durch Worte bildhaft zu machen Smile
    Ist das denn sonst noch niemandem aufgefallen? Very Happy
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am Mo Mai 06, 2013 2:50 pm

    Doch klar...das ist meist eng gekoppelt mit dem Mitschwimmen auf der Welle eines Erfolges. Bzw. der krampfhafte Versuch, der durch die Verlagswelt und den Buchhandel stark unterstützt wird. Denn immerhin wollen alle ihre Reibach an der Modeerscheinung (z.B. Thema Romantasy) machen.
    Das ist jedoch in vielen Genre (Sachbücher vielleicht nicht ) der Fall...da kriegt man es aber vielleicht nicht so mit...ich z.B. setzte mich mit anderen Genre nicht auseinander^^


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Gast am Mo Mai 06, 2013 7:32 pm

    Susanne Gavenis schrieb:@Ascobol: Ich habe gerade gesehen, dass du mich in jedem deiner Beiträge grüßt. Jetzt bin ich doch ein wenig ins Grübeln geraten, ob wir uns von irgendwoher kennen. Was heißt denn dieses geheimnisvolle xD hinter meinem Namen (evtl. ein Code zur Aktivierung eines Stargates nach Alpha Centauri?)? Wenn das jetzt eine dämliche Frage ist, die mich als bizarres Internet-Kommunikations-Fossil outet, dann soll es so sein!
    Ah, gut, die Frage ist bereits behandelt worden, ich war auch schon irritiert. Aber beim xD bin ich einfach von einem Smilie ausgegangen Wink

    Zum Thema;
    Das Problem ist, das Fantasyromane herausgeben Business ist, wie fast alles im Leben. Das ist nicht immer gut, aber so ist die Gesellschaft aufgebaut. Manch einer mag einen Roman aus rein künstlerischen Ambitionen herausgeben, aber für viele besteht daraus ihr Lebensunterhalt, die MÜSSEN auch auf die kommerzielle Seite achten, und das ist natürlich leichter, wenn man als Trittbrettfahrer auf einen Trend aufspringen kann. Ein paar können es sich leisten, etwas neues auszuprobieren, vielleicht wird das dann der neue Trend, aber die haben das Risiko, das es auch total daneben gehen kann.
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Luthien am Mi Mai 15, 2013 2:41 pm

    Ich finde, den Versuch, verschiedene Genres gegeneinander aufzuwiegen, an und für sich schon sinnfrei.

    Verschiedene Genres haben verschiedene Ziele. Für Alastor: Nathan der Weise, Kabale und Liebe, Faust etc sind keine Bücher, die der Unterhaltung dienen sollen. Sie sind mit Blick auf die Epoche der Entstehung zu geniessen, weisen auf die Problematiken dieser Zeit hin und haben einen sozialkritischen oder philosophischen Hintergrund. Würde das weder als nervend, noch langweilig ab tun - ich finde das hoch spannend! Also eindeutig eine Geschmacksfrage!

    Und so kommen wir dann auch wieder zum Thema. Genres sind eine Geschmacksfrage und abhängig davon, was man von einem Buch erwartet zu bewerten.

    Fantasy dient eindeutig der Unterhaltung und sicher nicht selten der Realitätsflucht. Bei mir ist das jedenfalls so. In einer Welt, die mit grossem Tempo dem Abgrund entgegen rast, in der alles rationalisiert und optimiert wird, die Ansprüche an das Individuum und seine Vernunft riesig sind, braucht es genau solche Geschichten.
    Gerade Kinder und Jugendliche, die immer früher zu funktionierenden Rädchen in der Gesellschaft werden sollen, ist es wichtig, ein Platz zu haben, an dem sie frei sein können. Es muss ihnen erlaubt sein, zu träumen und zu staunen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Es gibt schon so viel zu wenig Magie in unserer Welt!

    Fantasy ist eine grossartige Gelegenheit, einfach mal abzuschalten, zu geniessen und mal so richtig schön unnützlich und unproduktiv zu sein ;o)
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am Mi Mai 15, 2013 6:13 pm


    Verschiedene Genres haben verschiedene Ziele. Für Alastor: Nathan der Weise, Kabale und Liebe, Faust etc sind keine Bücher, die der Unterhaltung dienen sollen.
    Das ist mir durchaus bewusst. Aus dem Grund habe ich gerade diese Werke zu einem Vergleich herangezogen....eben weil man nicht sagen kann "Fantasy ist anspruchslos". Nur weil etwas im Bereich "Unterhaltung" liegt ist es noch lang nicht anspruchslos oder immer gleich zu vorangegangenen Büchern.
    Die meisten Genre sind im Bereich Unterhaltung...Thriller, Krimi, so Werke ala "Schwarzwaldklinik" (wo es erstaunlicherweise ganze Novellen-serien gibt *grusel*) Frauenromane, Sci-Fi, so Werke ala "Pferdeflüsterer" etc.
    Nur wenige Genre fallen wirklich in den bildenden Sektor und da gehören eben (nach Meinung einiger Leute) auch diese Schinken da oben rein. Es gibt eben Leute die sagen "ja, solche Dinger muss man gelesen haben", in meinen Augen braucht man den Kram der da drin steht nicht...da sollte man lieber realitätsbezogenere, "bildende" Werke lesen (al Beispiel jetzt die Schulliteratur)mit der ein Schüler auch i.wie was im realenen Leben anfangen kann, weil er viel eher einen Bezug zur Realität und den Ereignissen des Jetzt ziehen kann.

    Alle Genre, die der Unterhaltung dienen, und da spielt Fantasy eben auch mit rein, abzuwerten indem man sagt "immer das gleiche" "nicht bildend" "nicht anspruchsvoll" ist in meinen Augen völlig falsch, denn in jedem Genre gibt es solche und solche. Mist gibt es in jeder Lebenslage und damit auch in jedem Genre.


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Luthien am Do Mai 16, 2013 5:03 pm

    Ist es möglich, dass du diese Werke einfach nicht verstanden hast und sie deshalb für unnütz und realitätsfremd hältst?

    Was Fantasy betrifft bin ich deiner Meinung: Es ist durchaus anspruchsvoll, eine schlüssige Welt zu kreieren, die Sprache glaubwürdig zu benutzen und den Leser tatsächlich an einen fremden Ort zu entführen. Charakteren Leben einzuhauchen sowieso und eine gute Story zu schreiben, die einem nicht an eines der tausend anderen Werke erinnert - bin ich deiner Meinung Smile
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am Do Mai 16, 2013 5:19 pm


    Natürlich hab ich sie verstanden^^ Ist ja nun wirklich nicht schwer Laughing . Aber sie sind einfach öde. Nathan der Weise hab ich nur zur Hälfte gelesen, weil die einfach nicht aus dem Schwafeln rauskamen.

    Kabale und Liebe kann man auf wenige Seiten zusammenfassen und verpasst nix
    Das einzige Buch, was noch ganz "lustig" war, war Woyzeck...aber auch nur deshalb, weil Woyzeck als "Unwissender" dargestellt wurde und er i.wann diesen Wahn bekam. "Lenz" hingegen war auch eins der Bücher, das keiner braucht...ja ist schön kompliziert geschrieben, sodass es eben nicht alle in der Klasse verstanden haben (ich selbst kann das nie/selten nachvollziehen), aber inhaltlich ist das ein "Werk", das keiner braucht. Ob das nun als literarisch anspruchsvoll gilt oder nicht ist mir wurscht. Uwe Tellkamp mit Schlaf in den Uhren soll auch literarirsch anspruchsvoll sein (und ja, ich habe davon sogar nen Ausschnitt lesen müssen) und kann nicht verstehen, warum man etwas als "literarirsch anspruchvoll" bezeichnet, nur weil der Autor den Punkt, das Ausrufezeichen und das Fragezeichen nicht kennt. Genausowenig wie eine anständige zeitliche Strukturierung... der wechselt ja (natürlich ohne Punkte oder dergleichen zu setzen und damit eben mitten im Satz) die Zeit, das Ereignis und die Personen. Wer das lesen will soll das machen...mir ist da echt zu blöd^^
    Die anderen angesprochenen Bücher (als Beispiel für einen Haufen dergleichen) kann man lesen (ist nicht so schlimm wie Uwe Tellkamps Werk), aber als Lerneffekt für Schüler (ala "oh, eine niedergeschriebene Lebensweisheit") in meinen Augen vergeudet, denn sie können keinen Bezug mehr zum Jetzt herstellen. Und das Motto "muss man gelesen haben" ist in meinen Augen eh komplett individuell.

    Ist vielleicht auch Geschmack, aber in meinen Augen können Schüler aus den Werken weniger fürs Leben ziehen (und eben für das Jetzt), als wenn man Bücher lesen würde, die Zeitnaher sind und sich mit Problemen befassen, mit denen die Schüler (sei es Medien, Bücher, Politik, Gesellschaftskritik) beinahe täglich konfrontiert werden. Da bringt es einem Schüler nichts etwas von einem Wahnsinnigen in keiner Ahnung welcher Zeit (anno Zwieback ) zu lesen, der Stimmen hört und jemanden umbringt. Oder von einem Lenz, der durch den Wald schlendert und wunderbare Farben sieht Laughing


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Luthien am Do Mai 16, 2013 5:27 pm

    Je mehr du schreibst, desto mehr bleib ich bei meiner Meinung: Diese Werke muss man eben verstehen und dabei oftmals an Philosophie und Geschichte, sowie Literaturgeschichte interessiert sein.
    Es geht dabei nicht darum, dass ein Schüler etwas über das Hier und Jetzt lernt sondern siehe vorangegangenen Satz...
    Und wenn du Nathan nicht zu Ende gelesen hast, solltest du deine unqualifizierte Meinung darüber für dich behalten, sowie ich nichts zu Lenz sagen werde, da ich dieses Buch nicht kenne Wink
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am Do Mai 16, 2013 5:33 pm

    Naja. ich kenn durchaus den Rest des Buches von Nathan der Weise^^ Aber ich habe es mir nicht weiter angetan mich durchzuquälen, weil sie einfach nicht in die Hufe kamen.

    Und noch etwas...mit "unqualifiziert" würd ich an deiner Stelle vorsichtig sein. Anderer Geschmack ja...es hat aber nichts mit unqualifiziert zu tun, nur weil man ein Buch nicht mag und nicht deiner Meinung ist^^
    Mit "abwerten" und etwaigen Beleidigungen also bitte aufpassen.
    Wie gesagt habe ich alles daran verstanden, so wie auch an den anderen genannten Büchern, denn das ist in meinen Augen nicht schwer.
    Wenn du nicht akzeptieren kannst, wenn einer nicht zu deiner Meinung ja und Amen sagt, ist das dein Problem Wink Aber dann nicht abfällig werden.


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Luthien am Do Mai 16, 2013 6:23 pm

    Das war keine Beleidigung und es tut mir leid, wenn du dich beleidigt fühlst!
    ich sagte unqualifiziert, weil du erwähnt hast, dass du es nicht bis zum Ende gelesen hast. Selbst wenn du "das Buch zum Buch" gelesen hast, finde ich es anmassend, dann darüber ein "nützlich oder nicht-nützlich" Urteil zu fällen - meine Meinung Wink
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am Do Mai 16, 2013 6:44 pm

    Noch zu Nathan: Ich habe sowohl diverse Texte, die sich kritisch damit befassen, als auch eine Wochenlange Buchbesprechung in der Schule (damals vor vielen Jahren) hinter mir. Ich kann also durchaus über den Inhalt urteilen und die Schreibweise und das nicht auf den Punkt kommen, die ganze Schwafelei hat es mir auch nicht schmackhaft gemacht das zudende zu lesen, nachdem ich 1/2 bis 3/4 durch hatte.
    Wie auch schon zuvor erwähnt, hat das nichts mit "unqualifiziert" sondern mit Geschmack zu tun.

    Du hast aber auch meine Beiträge scheinbar nicht wirklich verstanden, sonst hättest auch das Wort "unnütz" nicht verwendet. Aber ich kann es dir wahrscheinlich auch noch 3 Mal erklären und es geht einfach an dir vorbei.
    Seis drum...belassen wir es dabei.


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Luthien am Do Mai 16, 2013 7:23 pm

    Ist wohl besser.

    Sorry, ich bin da sehr heikel, wenn ich das Gefühl habe, jemand will Genres miteinander vergleichen, die nicht im geringsten vergleichbar sind und Bücher, die ich grossartig finde, meiner Meinung nach nicht mit genügend Respekt des entsprechenden Hintergrundes betrachtet Crying or Very sad

    Hast Recht, lassen wirs, denn wir scheinen das jeweils dasselbe über die Argumentation des anderen zu denken Wink
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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Alastor am Do Mai 16, 2013 7:45 pm

    Sorry, ich bin da sehr heikel, wenn ich das Gefühl habe, jemand will Genres miteinander vergleichen, die nicht im geringsten vergleichbar sind
    Und genau da liegt schon dein erstes Problem mit dem "nicht richtig lesen". wenn du nämlich schon vorab richtig gelesen hättest, wüsstest du, dass ich es exakt genauso sehe.

    die nicht im geringsten vergleichbar sind und Bücher, die ich grossartig finde, meiner Meinung nach nicht mit genügend Respekt des entsprechenden Hintergrundes betrachtet
    Ich habe sie nicht Respektlos behandelt, ich habe gesagt, dass man Schülern Dinge zu lesen geben sollte, mit denen sie im realen Leben etwas anfangen können. Das hat nix mit abwerten zu tun oder dergleichen.
    Nocheinmal ein Beispiel für dich, vielleicht klappt es ja, wenn ich noch konkreter werde:
    Ein Schüler (männlich) liest Kabale und Liebe. Letztendlich sieht er darin eine Liebesgeschichte, die meisten Schüler sind anscheinend kaum in der Lage die Sätze zu verstehen. Was will ein Schüler von 14 Jahren mit einer Liebesgeschichte, in der noch ein Herzog und seine Mätresse drinhängen und die von einem Ränkespiel ins nächste hangeln. Das interessiert ihn nicht die Bohne. Und aus seinem Desinteresse soll nun der Schüler "höhere Gerechtigkeit", das "Gott als richterliche Instanz zu sehen ist" und was noch alles lernen (und am besten für sich annehmen),indem er diese Liebesgeschichte bis zum letzten Satz durchkaut wie einen ausgeleierten Kaugummi.
    Ganz schrecklich.
    Dann soll der Schüler lieber (neben ein, oder zwei von den "älteren" Büchern) etwa modernes lesen, dass sich mit der gleichen Thematik von mir aus, aber eben in aktuell befasst.

    Und das hat nix mit der Qualität des Buches oder gefallen zu tun, das ist eine ganz andere Schiene, die du aber miteinander mixt und mir dann abwertend "unqualfiziert" entgegenwirfst...ne ne. Das hat nichts mit " wir scheinen das jeweils dasselbe über die Argumentation des anderen zu denken".
    Du liest nur nicht richtig, greifst dir eine Interpretation des Geschriebenen raus und urteilst dann auch noch, das andere so denken wie du.
    Ich lasse dir deine Meinung, ich lasse dir deinen Geschmack.
    Meine Meinung ist, egal ob die Bücher nun gut sind oder nicht (darüber urteile ich nicht, denn bei mir ist es eine Frage des Geschmacks und der ist relativ), das die Schüler moderne Dinge lesen sollen (in der Schule), statt zum tausendsten Male durchgekaute Bücher von 1790 oder wann auch immer zu lesen.
    Aber es ist so wie in Erdkunde...warum in Deutschland/Europa die Länder, Hauptstädte und Flüsse lernen, wenn man das auch mit dem Kontinent Afrika machen kann. Ist auch so sinnvoll^^

    Und nun nochmal zur Betonung, da du dich scheinbar in der Liebe zu deinen alten Büchern angegriffen gefühlt hast: Ich habe sie nicht abgewertet...ich habe ein paar Mal gesagt "nicht mein Geschmack" und "schüler sollten nicht nur die alten Schinken in der Schule lesen".
    Desweiteren habe ich schon sicher 3mal gesagt, dass man Genre nicht miteinander vergleichen kann.
    Ich hoffe es ist jetzt endlich angekommen wie ich es mein, ansonsten kann ich da auch nicht mehr helfen.


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    Re: Kritik an Fantasy

    Beitrag von Luthien am Do Mai 16, 2013 8:17 pm

    Ich hab mich schon lange nicht mehr so missverstanden gefühlt... (Übrigens solltest du langsam aufpassen, nicht herablassend zu werden...)

    Nocheinmal ein Beispiel für dich, vielleicht klappt es ja, wenn ich noch konkreter werde:
    Ein Schüler (männlich) liest Kabale und Liebe. Letztendlich sieht er darin eine Liebesgeschichte, die meisten Schüler sind anscheinend kaum in der Lage die Sätze zu verstehen. Was will ein Schüler von 14 Jahren mit einer Liebesgeschichte, in der noch ein Herzog und seine Mätresse drinhängen und die von einem Ränkespiel ins nächste hangeln. Das interessiert ihn nicht die Bohne. Und aus seinem Desinteresse soll nun der Schüler "höhere Gerechtigkeit", das "Gott als richterliche Instanz zu sehen ist" und was noch alles lernen (und am besten für sich annehmen),indem er diese Liebesgeschichte bis zum letzten Satz durchkaut wie einen ausgeleierten Kaugummi.

    Wie ich zuvor schon mal erwähnt habe: Beim Lesen solcher Bücher geht es nicht darum, das Fazit des Buches für bare Münze zu nehmen und auf eigene Lebenssituationen anzuwenden. Es geht vielmehr darum, einen geschichtlichen Kontext herzustellen. Geschichte verstehen erlaubt, die Gegenwart zu verstehen, was wiederum Möglichkeiten zur Zukunftsgestaltung birgt... Ausserdem muss man ja sagen, dass es gerade in diesem Werk auch um die Folgen ungenügender Kommunikation geht, was ja wohl ein Dauerbrenner ist Wink

    Ich gebe zu, Kabale und Liebe nicht toll gefunden zu haben.
    Ich entschuldige mich, angedeutet zu haben, dass du die Bücher nicht verstehst. Aber ich habe das Gefühl, dass du nicht verstehst, was der Sinn darin ist, solche Bücher in der Schule zu lesen. Und ich nehme an, du hast keinerlei Interesse an Philosophie?
    ihr lest sowas mit 14 in der Schule? Kein Wunder hast du so eine Abneigung, finde ich eindeutig zu jung und somit nachvollziehbar, dass die Empfänglichkeit für solche Werke verloren geht!

    Aber es ist so wie in Erdkunde...warum in Deutschland/Europa die Länder, Hauptstädte und Flüsse lernen, wenn man das auch mit dem Kontinent Afrika machen kann. Ist auch so sinnvoll^^
    Ich versteh langsam, wieso wir uns nicht verstehen... Surprised

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