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Alastor

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    5. Abschnitt, S. 202 - 277

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    Sabine
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    5. Abschnitt, S. 202 - 277

    Beitrag von Sabine am Fr Sep 19, 2014 1:25 pm

    In diesem Abschnitt bewegen wir uns schon langsam aufs Finale zu.
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    Re: 5. Abschnitt, S. 202 - 277

    Beitrag von Drachenprinzessin am Mo Okt 20, 2014 6:08 pm

    Bitte entschuldige, Sabine, ich bin etwas spät dran. Ich war gestern Abend zu müde um dir noch eine vernünftige Kritik dazulassen.

    In diesem Abschnitt ist das erste Mal von einer genusyanischen Gottheit die Rede, nämlich der Göttin der Krähen. Sie ist zwar arrogant, aber dafür weiß sie, was sie will und lässt sich von niemandem beherrschen.

    - "... aber andererseits war sie froh, dass sie ihre eigene Konzentration auf den Angriff selbst lenken konnte, und sich nicht auch noch darüber Gedanken darüber machen musste." Das zweite darüber hätte dir eigentlich auffallen müssen.
    Beim Streit zwischen Mehmer und Garok in der Bibliothek verstehe ich Mehmer's plötzlichen Gemütswandel nicht.
    Wostor ist also Asedam's Kanalmeister. Da hat Karema genau den richtigen gerettet.

    Der "wahrhafte Narede" Peruss kommt per Kurier in Pferdedecke verschnürrt bei Inella an. Diesmal ist sie nicht so passiv, weil sie gleich zur Tat schreitet und ihn zusammen mit Janna verhört. Ich finde es schade, dass das Verhör aus Peruss' Sicht geschildert wird. Es ist zwar lustig, keine Frage, aber ich hätte gerne das Verhör im Ganzen mitbekommen, nicht nur Peruss' Gedanken.

    Währenddessen ist ein Teil der zweiten Flotte nach Passaburg unterwegs, ein anderer Teil nach Asedam. Mir schwant nichts gutes.

    Im nächsten Kapitel befinden wir uns an der Grenze zum Skog Territorium. Das erste, was ich mich hier gefragt habe ist, wie man "hektisch und unauffällig" zugleich hin- und herreiten kann.
    Ich fand es auch merkwürdig, dass zunächst Wunsinn und seine vier anderen Lagerführer sich den Skogs mit geschwenkter weißer Flagge ergeben, Du aber hinterher nur noch Wunsinn erwähnst. Du wolltest sicherlich zeigen, dass Wunsinn seine Leute in Sicherheit schickt und sich dann allein ergibt, anstatt es zu sagen. Mir ist aber nicht klar, warum seine vier "Kollegen" dann auch die weiße Fahne schwenken wenn sie eh fliehen.
    Eine nette Überraschung sind die Skogs ja doch. Sie scheinen nicht die dummen Barbaren zu sein, die in Wunsinn's Buch beschrieben werden.

    Die Einwohner Passaburgs fliehen verständlicherweise, ich habe mich aber gewundert, warum Du das so salopp ausdrückst. Klar, es ist dein Überzeichnungsstil, ich finde aber es passt hier nicht.

    Wieder ein Karema Kapitel. Sie wirkt hier ähnlich passiv wie Inella. Ich finde auch die Asedamer Kanalarbeiter etwas passiv, weil sie weiterdiskutieren selbst als die Werkzeugmacherin und der Mauermeister das Wirtshaus betreten. Sie werden erst aktiv als sie von Inella's Plänen erfahren.
    Am Anfang dieses Kapitels hat Karema nur ein Messer, doch als sie in der Kanalisation zum widerholten Mal auf naredische Soldaten trifft und diese nun angreifen will, hat sie plötzlich mehere Messer.

    Wieder ein Konn Kapitel. Ich mag ihn ja, aber dass er die Kinder als Geiseln halten und als Druckmittel missbrauchen will, kann ich ihm nicht verzeihen.
    Deine Überzeichnung der naredischen Soldaten (die mit Peruss in Exedom waren und den Schleifspuren nicht gefolgt sind, nachdem sie ihn nicht finden konnten) finde ich sehr gelungen. Sie wirken auf eine herrliche Art und Weise genauso idiotisch wie der Großteil der naredischen Armee.
    Mit dem "Gesetzblatt von Genusya" gibst Du deinen Lesern ein wenig mehr Einblick in die genusyanische Welt. Ich hätte gerne mehr davon am Anfang des Buches gehabt.
    Ich hätte nie gedacht, dass gerade die naredischen Soldaten Hymnen singen würden, das hätte ich eher den Verkündern zugetraut. Konn ergibt sich in die Musik und ich frage mich, was Inella jetzt wohl macht. Bis jetzt ist ihre "Spielzeit" rein gefühlsmäßig viel kürzer als die von Konn.

    Zurück zu Karema und den Kanalarbeitern. Warum stößt sie mit Thim zusammen, wenn sich ihre Augen doch längst an die Dunkelheit angepasst haben?
    Ich hätte mich gefreut, wenn Du den "Sauger" der Werkzeugmachern etwas genauer beschrieben hättest.
    " "Da seid ihr ja!", rief er." Hier habe ich mich gefragt, wer gerufen hat.

    Passaburg's Handwerker sind sehr tatfreudig. Leiht das Militär hier keine helfende Hand? Immerhin erwarten sie jeden Moment den Angriff der zweiten naredischen Flotte.

    Nochmal zurück zu Karema & Co. Auch dieses mal kann sie wieder schlecht in der Dunkelheit sehen und muss sich bei ihrer Flucht vor dem Genusyaner in Peruss' Uniform an den Wänden des Kanals entlanghangeln. Entgegen ihrem Vorsatz nicht zu viel über sich preisgeben zu wollen hat sie damit verraten, dass sie schneller als jeder andere rennen kann.
    Die Kinder, die die Soldaten mit ihren unschuldigen Blicken bestochen haben, war also nur ein Ablenkungsmanöver um den Fluchtweg für die Kinder bereit zu machen. Wegen den naredischen "Versprechungen", die Kinder in Ruhe zu lassen, fliehen nicht alle Eltern mit ihren Kleinen. Und ein Teil der zweiten Flotte ist im Anmarsch.
    Ich bin ja mal gespannt Very Happy


    Herzliche Grüße
    Drachenprinzessin


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    Re: 5. Abschnitt, S. 202 - 277

    Beitrag von SilbenPrinz am Fr Okt 24, 2014 9:16 am

    Oh oh! Ich bin spät dran. Sorry.

    Die Einführung in die Gedankensprache und eine weitere arrogante Göttin. (Die ist wie gemacht um Narfus auf die Nüsse zu gehen. Das sind jetzt natürlich wieder meine Spekulationen.)

    Inella und Mehmer: Rohrspatzen leben aber doch eigentlich auf der Erde, oder? Das ist so die Crux mit fremden Welten. Es ist sehr unwahrscheinlich, das ein kleiner schimpfender Vogel genauso heißt wie bei uns. Was mich an diesem Kaptiel irritiert ist, dass Mehmer sich überlegt wo der Feind als nächstes angreifen wird. Ich dachte, Inella ist die Herrführerin?

    Aber die Dinge schreiten voran: Kinder müssen gerettet werden! Und ein hübsches, naredisches Päckchen wird abgeliefert, dessen Verhör für den armen Gefangenen unfassbare Züge annehmen. Da sie keine wirklichen Erkenntnisse gewinnen, finde ich es wirklich unterhaltsam dieses Verhör aus Peruss Sicht geschildert zu bekommen.

    Dann hast du wieder 2 sehr kurze Kapitel in denen du die Genusyischen Späher und einen weiteren Kommandanten der Nareden schilderst. Während der eine nicht vorankommt, bekommt die naredische Flotte eine offene Tür gereicht. Das steigert natürlich die Spannung.
    Wunsinn versucht die zweite Gefahr, die Skogs zu täuschen und als das nicht klappt greift er auf die leckere Idee mit den Erdbeeren zurück. Super Idee das mit dem Striptease. Gib zu, dass du beim Erfinden dieses Namens an den Unsinn gedacht hast, den er da betreiben muss.

    Karema mutmaßt das Kristam Bilder sehen kann und sie bereiten die Evakuierung der Kinder vor.

    Konn, der ja unter den Bildern, die er sieht leidet scheint sich ganz unbewusst als Fluchthelfer zu betätigen, als er ein gebenedeiter Narfus singen lässt. Cool, ein singender Soldatenchor! Die Idee gefällt mir. Konn hat auch ein bisschen Glück, dass Nokor gerade guter Laune ist. Bei der Szene habe ich darüber nachgedacht, wie viel medizinisches Wissen Konn besitzen könnte. Ist es denn für die Nareden Allgemeinwissen, dass Alkohol seine Wirkung im Blutkreislauf entfaltet? So fortschrittlich wirken sie gar nicht.

    Die kürzeste Gesetzgebung, die ich je gelesen habe. Konn regt sich zurecht auf. Sie ist wider die menschliche Natur, oder? Wer macht sich das Leben schon freiwillig so einfach?

    Darja in Passaburg, sie muss die Stadt auf den Angriff der Flotte vorbereiten. Vielleicht liegt es daran, dass ich das Buch in Teilen lese und nicht am Stück, aber ich grüble, ob und wenn ja, wo ich schon was über sie gelesen habe und da so viele Figuren einen Abschnitt für sich in Anspruch nehmen bin ich mir nicht sicher. Die Kinder werden gerettet, dank Karema und den Kanalarbeitern.

    Insgesamt scheinen mir die Kapitel zu kurz um mich mit den Charakteren richtig vertraut zu machen. Bis auf die Kapitulation im Norden geschieht nichts überraschend Neues. So vergnüglich die einzelnen Kapitel sind, stört mich das Sprunghafte durch diese schnellen Wechsel mit jedem Mal mehr. Der Brennpunkt liegt leider nicht bei Inella. Ich habe Dreiviertel des Buches gelesen und das Gefühl noch in der Anfangsphase zu stecken, weil ich anscheinend noch nicht alle "wichtigen" Personen kenne.

    Ich mach ganz schnell mit den nächsten Seiten weiter. Versprochen.

    LG SilbenPrinz


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    In einem guten Buch lebt die Seele seines Schöpfers in tausend Facetten weiter.




    Hilfe! Ich habe ein Ork-Buch gelesen! Und obwohl der Autor angeblich ein Mann ist, bin ich überzeugt, dass Er nur eine Sie sein kann. Solche Schmuse-Orks sind mir noch nie begegnet!
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    Re: 5. Abschnitt, S. 202 - 277

    Beitrag von Sabine am Fr Okt 24, 2014 10:26 am

    Hi Silbenprinz!

    Oh oh! Ich bin spät dran. Sorry.

    Nein, bist du nicht. 

    Die Einführung in die Gedankensprache und eine weitere arrogante Göttin. (Die ist wie gemacht um Narfus auf die Nüsse zu gehen. Das sind jetzt natürlich wieder meine Spekulationen.)
    Das seh ich auch so! Very Happy 


    Da sie keine wirklichen Erkenntnisse gewinnen, finde ich es wirklich unterhaltsam dieses Verhör aus Peruss Sicht geschildert zu bekommen.
    Das finde ich interessant, weil Drachenprinzessin es gerne aus der Sicht von Inella geschildert hätte.

    Gib zu, dass du beim Erfinden dieses Namens an den Unsinn gedacht hast, den er da betreiben muss.
     

    Insgesamt scheinen mir die Kapitel zu kurz um mich mit den Charakteren richtig vertraut zu machen. Bis auf die Kapitulation im Norden geschieht nichts überraschend Neues. So vergnüglich die einzelnen Kapitel sind, stört mich das Sprunghafte durch diese schnellen Wechsel mit jedem Mal mehr. Der Brennpunkt liegt leider nicht bei Inella. Ich habe Dreiviertel des Buches gelesen und das Gefühl noch in der Anfangsphase zu stecken, weil ich anscheinend noch nicht alle "wichtigen" Personen kenne.
    Da kommen wir zum casus knacktus. Ich habe auch bei den Rezensionen ein paar Rückmeldungen bekommen, die da lauteten, das Buch sei "schwere Kost". Ich denke, das hängt damit zusammen, dass die Figurenvielfalt ein ziemlich hohes Maß an Mitdenken und Dranbleiben erfordert. (Daher habe ich Rotkäppchen auch als gute Übung gesehen, mal nicht mit Perspektivwechseln zu arbeiten und trotzdem Spannung aufzubauen)
    Sehr interessant für mich ist, dass bei dir der Eindruck entstanden ist, noch in der Anfangsphase zu stecken.
    In meiner ur-ur-ursprünglichen Planung sollte dieses Buch nur das Anfangskapitel werden. Angriff - Gegenangriff - dann Beginn der "eigentlichen" Handlung. Diese Illusion ging mir ziemlich schnell verloren, da war einfach zu viel, was zwischendrin noch zu geschehen hatte. Ja, dieses Buch ist der Auftakt zu einer größeren Geschichte.

    Ich freu mich schon auf unser Abschlussgespräch!

    Vielen Dank!  

    LG
    Sabine

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