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    Hänsel und Gretel: Hexenjäger

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    Hänsel und Gretel: Hexenjäger

    Beitrag von Alastor am Do Apr 11, 2013 7:05 pm


    Beitrag von Käthe:

    Zitat:15 Jahre nachdem Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) aus dem Pfefferkuchenhaus fliehen konnten, haben sich die Geschwister zu rachsüchtigen und weit bekannten Kopfgeldjägern entwickelt, die es auf böse Hexen abgesehen haben. Eines Tages werden sie vom Bürgermeister von Augsburg angeheuert, um die finstere Muriel (Famke Janssen) zur Strecke zu bringen. Denn jene plant die blutige Opferung zahlreicher Kinder zur kommenden "Blutmond"-Nacht. Neben Hänsel und Gretel mischt sich jedoch auch der brutale Polizist Berringer (Peter Stormare) in die Hexenjagd ein. Je länger sie hinter der bösen Muriel her sind, desto eher glaubt das Geschwisterpaar, dass sie es nicht nur mit normalen Hexen zu tun haben und noch ein anderer Plan hinter der geplanten Kinder-Opferung steckt. Doch dann wird die Jagd zur Nebensache, denn Gretel wird von grausamen Hexen entführt; und es liegt nun an Hänsel, seine Schwester zu retten.

    Quelle: Filmstarts.de


    Auch ein Film, den ich vor gar nicht allzu langer Zeit mit meinem Freund im Kino gesehen habe. In aller Kürze sei gesagt, dass er uns beiden gut gefallen hat, allerdings nur, weil wir uns bewusst auf einen relativ einfachen, nach Schema F ablaufenden Actionstreifen eingelassen haben. Und ich denke, dass muss man bei Hexenjäger auch, denn wer hier eine authentische Fortführung des gleichnamigen Märchens erwartet, der wird ziemlich bitter enttäuscht. ^^

    Hänsel & Gretel ist ein ziemlich moderner Film, der aber dennoch im Augsburg des 18ten Jahrhunderts spielt, insofern gibt es also schonmal einen lokalpatriotischen Pluspunkt. Ansonsten muten die beiden Hauptdarsteller eher wie Figuren direkt aus "Matrix" entsprungen an (es gibt sogar eine Szene, in der Hänsel den berühmten "Kugel-ausweichen-durch-Überdehnung-des-Rückens-Move" ausführt Big Grin). Dementsprechend führen sie auch ein hochmodernes Waffenarsenal mit sich, das sie zur Hexenjagd im ganzen Land nutzen.

    Die meisten Szenen im Film sind actionreich gehalten. Es ist kein bloßer Ballerfilm, aber dennoch ist die eigentliche Geschichte nur hauchdünn und viele Entwicklungen sind leicht vorhersehbar. Beispielsweise begegnen die Geschwister weit zu Beginn einer jungen Frau, die als Hexe verbrannt werden soll. Hänsel bewahrt sie vor der Hinrichtung, weil er an ihr keine Anzeichen für eine echte Hexe entdeckt. Nun, dass diese Frau letztendlich doch nicht so unschuldig ist, wie Hänsel es ihr bescheinigt, wussten mein Freund und ich schon von Anfang an. Wink

    Der Film unterhält also weniger durch eine komplexe und intelligente Handlung, als viel mehr durch tolle Effekte. Wir waren in eine 3D-Vorstellung und nicht selten bin ich zusammengezuckt, weil ein Pfeil oder ähnliches direkt auf mich zugesprungen ist. Darüber hinaus sind die Hexen selbst einfach grandios geschminkt bzw. animiert, sodass man gerade in den Anfangsszenen richtige Gänsehaut von ihrem Anblick bekommt. Lediglich die Kampfszenen sind oftmals viel zu blutig, da wäre weniger deutlich mehr gewesen.

    Alles in allem also ein ganz netter Film, den man sich anschauen kann, wenn man einfach nur abschalten und sich berieseln lassen will. Aber irgendwelche Ansprüche sollte man nicht an ihn stellen.


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    Re: Hänsel und Gretel: Hexenjäger

    Beitrag von Alastor am Do Apr 11, 2013 7:05 pm

    Ich muss ja sagen, ich bin mit einer unheimlich niedrigen Erwartungshaltung an den Film gegangen.
    Meine Einstellung vor dem Schauen:
    Story: Ok, dürfte nicht wirklich vorhanden sein und flach wie selten gesehen sein
    Optik: Könnte nett aussehen, die Gestaltung der Hexen, die Effekte
    Unterhaltsam: teilweise...zumindest dann wenns rund geht...im allgemeinen lustig angehaucht

    Leider fand ich ihn etwas seltsam. Ich muss gestehen, ich habe ihn nicht im Kino gesehen, von daher könnte dadurch etwas an Optik verloren gegangen sein, auch das 3D konnte ich dadurch nicht sehen. Allerdings bin ich auch nicht unbedingt jemand, der sehr gerne 3D sieht...mir wär der Film auch keinen 3D Aufschlag wert gewesen, davon ganz ab
    Es waren so viele Logiklöcher drin, die Story war natürlich flach, aber was solls...die Logikfehler waren nervig.
    Als Beispiel: Eine Hexe kann Bäume wachsen lassen, ist aber unfähig sich von ner Kette zu befreien? Geradezu hilflos ist die Oberhexe Hänsel ausgeliefert, dabei hat sie zuvor ihre Macht ja eindeutig demonstriert und die bestand nicht nur darin nen Schlüsselanhänger schweben zu lassen. Warum werden also Hexen mit viel Macht kreiert, die dann zu blöd oder unfähig sind eben diese zu benutzen, wenn es sinnvoll ist?
    Was ich mich auch frage: Warum benutzen Hänsel und Gretel noch Sachen wie ne Armbrust, wenn sie doch Automatikwaffen haben? Einfach unlogisch so viel Krempel mit sich rumzutragen, wenn man doch ne sinnvolle und gute Waffe hat.

    Meist hab ich mich gelangweilt, es fehlte einfach etwas, damit der Film (auch ohne Story) in die Kategorie "unterhaltsam und nett" fällt.
    Aber zum Glück sind ja Geschmäcker verschieden


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    Re: Hänsel und Gretel: Hexenjäger

    Beitrag von Alastor am Do Apr 11, 2013 7:06 pm


    Beitrag von Käthe:

    Stimmt, was die Logikeinbrüche angeht, da gebe ich dir völlig recht. Der Film ist an vielen Stellen einfach wahnsinnig unlogisch, begonnen natürlich mit den ganzen "Hightech-Waffen" (zumindest gemessen an der Zeit, in der der Film spielt) bis hin zu Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, dass Hänsel sich aufgrund seiner Diabetes jede Stunde aufs Neue die Spritze geben muss, dann aber trotzdem stundenlang an einem Baum hängen kann ohne dabei einen Zuckerschock zu erleiden.

    Mich persönlich haben diese Unlogiken allerdings nicht genervt, deswegen habe ich sie in meinem Post zuvor wahrscheinlich auch nicht deutlich erwähnt. Ich fand den Film eben ganz einfach unterhaltsam, trotz aller Schwächen, die eindeutig da sind.


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    Re: Hänsel und Gretel: Hexenjäger

    Beitrag von Blutelbe am Mi Apr 24, 2013 9:34 pm

    naja ic bin in den Film rein gegangen weil ich bock auf einen brutalen unlogischen und ... ja halt einen "Actionfilm hatte. Wink Und diese Ansprüche hat es auch locker gehalten. Wie ihr oben schon gesagt habt war er sehr unlogisch an manchen Stellen und er war manchmal auch sehr brutal. Obwohl ich ihn an manchen stell ehrlich gesagt dann doch wieder zu langweilig fand... Obwohl ich echt nicht abgehärtet bin in Filmen. Bei jedem Horrorfilm bekomm ich die Krise. Aber diese Weiße Hexe hat mich tierisch genervt... ok ich verstehe das die diesem Hexen Klischee was gegensetzen mussten das sie nicht zu klischeehaft wirken. Das hätte sich nicht gut auf die Verkaufszahlen ausgewirkt. Und ich finde das auch echt scheiße das sie früher Hexen verbrannt haben, aber warum die Frau am Anfang dann noch öfter vorkommen musste versteh ich nicht. Man kann doch einmal einen Film machen und nicht irgendwie eine Liebesstory mit rein zwängen. Aber es hat mich beruhigt das sie ab gekribbelt ist. Wink

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    Re: Hänsel und Gretel: Hexenjäger

    Beitrag von Gast am Do Jun 13, 2013 11:42 am

    Ich schätze mal, zwecks Aggressionsabbau ist der der Film eine ganz gute Therapiemöglichkeit. Man setzt sich ins Kino und lässt
    die beiden da oben machen ... ^^
    Dennoch muss ich Alastor recht geben: irgendetwas hat dem Film gefehlt. Hier ging es mir ähnlich wie bei "Van Helsing" - viel
    Action, halbwegs passable Schauspieler (mit Ausnahme von Gemma Arterton, die wie immer prima war), aber insgesamt war
    das Ganze unbefriedigend.
    Möglicherweise lieg's an der platten Handlung, den teilweise ziemlich flachen Dialogen und dem pseudo-coolen Phrasengedresche.
    Schade eigentlich, denn aus der Idee an sich hätte durchaus ein toller Film werden können ...
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    Re: Hänsel und Gretel: Hexenjäger

    Beitrag von Alastor am Do Jun 13, 2013 11:55 am

    Ja...leider gibt es das mit der guten Idee und der schlechten Umsetzung öfter mal. Das neuste "The Purge" (einfach mal den Trailer bei youtube suchen). Auch hier eine nette Idee...aber bei der Umsetzung fasst man sich an den Kopf

    Ich denke für Hänsel und Gretel muss man die Fähgkeit besitzen sein Gehirn nahezu vollständig auszuschalten...sozusagen nur noch für die Notfunktionen aktiv


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