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    Kapitel 19: Bittere Niederlagen

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    Susanne Gavenis
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    Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von Susanne Gavenis am Di Sep 09, 2014 4:12 pm

    Hier könnt ihr etwas zum 19. Kapitel schreiben.
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    Re: Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von SilbenPrinz am So Dez 21, 2014 5:13 pm

    Manchmal könnte man meinen, das Gute verhält sich nicht ganz neutral, denn Shaan hat immer wieder Glück. Aber ich habe nichts an diesem Kampfgeschehen auszusetzen. Es ist hinreichend beschrieben, damit man es sich vorstellen kann.
    Allenfalls kommt Shaan der Gedanke um die unmittelbare Bedrohung etwas spät.
    Schön ist auch die Finte mit der beim Wirtshaus beschworenen Magie. lol!


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    Hilfe! Ich habe ein Ork-Buch gelesen! Und obwohl der Autor angeblich ein Mann ist, bin ich überzeugt, dass Er nur eine Sie sein kann. Solche Schmuse-Orks sind mir noch nie begegnet!
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    Susanne Gavenis
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    Re: Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von Susanne Gavenis am Mo Dez 22, 2014 6:46 pm

    Tja, nun ist ja die Katze aus dem Sack, und die Shai'yinyal weiß endgültig, wer die Lanhal ist. Ich bin mal gespannt, wie euch die Konfliktsteigerung im letzten Drittel der Geschichte gefällt.


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    Re: Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von Drachenprinzessin am Di Dez 23, 2014 7:15 pm

    Hallo Susanne!

    Mich hat es dann doch ein wenig gedrängt zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht... ich konnte nicht mehr aufhören bis ich das Buch durch hatte. Ich hoffe Du fühlst dich jetzt nicht überflutet mit Kommentaren von mir...

    Die Shai will jetzt natürlich wissen wer der Shai'Lanhal ist und bringt deshalb Talnin um. Shaan ertrinkt mal wieder in Selbstvorwürfen, weil er Talnin nicht retten konnte. Ich verstehe ja, dass er sich schuldig fühlt, weil er wusste, dass Marna einen von beiden angreifen würde. Trotzdem hätt ich ihm gern eine Ohrfeige verpasst. Er kann nicht überall sein, auch wenn das Kontor nicht so groß ist wie Golgamat.
    Dann beschwört Marna noch einen Erdzauber in der Nähe von Liss Bleibe auf um zu verstecken, dass sie Afnan unter ihren Willen gezwungen hat. Aber Shaan bemerkt es noch im letzten Augenblick und kann Deleja vor ihm beschützen, allerdings fügte Afnan ihr eine Wunde mit einer vergifteten Klinge zu.
    Der Kampf zwischen beiden war echt spannend. Ich hatte schon fast befürchtet, das es nicht gut ausgehen würde, als Shaan von Delejas Vater gerettet wird und dadurch Deleja mit Hilfe seiner Wassermagie retten kann.


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    Re: Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von Lucy2138 am Fr Dez 26, 2014 12:13 pm

    Hallo!
    Das 19. Kapitel beginnt und ich stelle fest: Es kann nicht besser sondern nur schlimmer werden! Die Shaiyinyal hat Talnin ausgeschaltet, bevor Shaan mit der Wimper zucken konnte und dann stirbt auch noch Deleja beinahe.
    „Bittere Niederlagen“ triffts ganz gut…

    Und mit diesem Kapitel rückt der finale Kampf endgültig unausweichlich auf uns zu. Es sind keine anderen Mädchen mehr übrig, die in Frage kämen und der erste Angriff ist schon erfolgt. Ja. Das Ende naht. Und es bleibt nur noch eine Frage zu beantworten: Wie soll dieser Tag enden?

    Jetzt wo Talnin tot ist, verstehe ich auch was du damit gemeint hast, dass eine Hochzeit niemanden retten kann. Tja. Ich hätte ehrlich gesagt darauf getippt, dass wenn dann Liss stirbt, aber so gut bin ich wohl nicht im Raten.

    Shaan wird von Schuldgefühlen zerfressen (nicht nur nach Talnins Tod, wo es noch verständlich gewesen wäre, sondern auch nach Delejas Rettung). Die leichte Verbesserung durch seinen festen Wunsch etwas zu tun, ist verschwunden. Shaan wirkt, als wäre er an den Anfang zurückkatapultiert worden.

    Lg Lucy

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    Re: Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von Susanne Gavenis am Mi Dez 31, 2014 12:08 pm

    In diesem und im vorherigen Kapitel sollte ganz deutlich der Konflikt für Shaan verschärft werden. Allzu lange darf man den Protagonisten ja keine Ruhepause gönnen, sonst läuft man als Autor Gefahr, dass die Luft aus dem Spannungsballon entweicht und die Leser aus dem Auge verlieren, dass der Held noch nicht aus dem Schneider ist, nur weil es ihm im Moment mal relativ gut geht und er den einen oder anderen Erfolg einfahren konnte. Andererseits darf für den Leser auch nicht das Gefühl entstehen, dass durch die Verschärfung des Konflikts und dadurch, dass der Protagonist nun härteren Belastungsproben als am Anfang ausgesetzt wird, seine Entwicklung, die es bis dahin bereits gegeben hat, wieder rückgängig gemacht wird. Auch wenn er im Verlauf der Handlung ordentlich einstecken muss und zeitweilig auf dem Zahnfleisch kriecht, müssen diese heftigen Momente doch letztlich Lernerfahrungen für ihn sein, aus denen er gestärkt und mit neuer oder einer anderen Art von Entschlossenheit hervorgeht. Der Leser muss das Gefühl haben, dass diese schmerzvollen Erfahrungen den Protagonisten in seiner Entwicklung - worin auch immer diese besteht - vorangebracht haben und notwendige Wegpunkte waren, um bestimmte Erkenntnisse über sich zu gewinnen oder die Dinge in einem anderen Licht als zuvor zu sehen. Das muss nicht unbedingt immer sofort auf der nächsten Seite des Romans passieren (das wäre sowohl unglaubwürdig als auch langweilig), sollte aber in der Gesamtschau für den Leser spürbar und wahrnehmbar sein.

    An der Katastrophe mit Talnin wäre Shaan ganz am Anfang der Geschichte zerbrochen. Nun jedoch wirft es ihn zwar nieder - was ja auch verständlich ist - , aber er rappelt sich wieder auf und kämpft weiter. Letztlich geht es bei der Figurenentwicklung in einer Geschichte immer darum, durch die Handlung zu prüfen, was eine Figur ertragen kann. Sie sollte durch den Storyverlauf immer mehr an ihre Grenzen herangeführt werden, während sich diese Grenzen zugleich mehr und mehr erweitern (vielleicht sogar ohne dass die Figur selbst es merkt). Nur wenn der Leser das Gefühl hat, dass die Grenzen der Belastbarkeit einer Figur am Anfang und im letzten Drittel der Geschichte identisch sind und sie zu Beginn alle Prüfungen genauso leicht überwunden hätte wie am Ende, ist irgendetwas in der Konzeption schief gelaufen.


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    Re: Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von Lucy2138 am Mi Dez 31, 2014 8:07 pm

    Also ich weiß nicht...
    Für mich ist die Entwicklung zwichen diesem Kapitel und dem Anfang ziemlich minimal. Seine Bemühung sich irgedwie die Schuld zu zuschieben bleiben....
    Aber (genau das große aber) es stimmt. Ich hatte als Leser so im Blick wie er reagiert, dass ich gar nicht darauf geachtet habe auf WAS genau er reagiert. Zu Anfang geht es um irgendwelche banaleren Dinge und Shaan hatte Schuldgefühle. Jetzt ist jemand gestorben und Shaan hat "nur" Schuldgefühle.
    Na gut, er wurde nicht zurück katapultiert.
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    Re: Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von Susanne Gavenis am Do Jan 01, 2015 1:14 pm

    Ich denke, du hast genau den Punkt erfasst, um den es geht. Was auf jeden Fall unglaubwürdig wäre (nicht nur bei Shaan, sondern bei jeder Figur), ist, wenn irgendwelche Ängste oder anderweitigen psychologischen Einschränkungen der Figur nur durch ein paar Erlebnisse im Handlungsverlauf eine fundamentale Wandlung erfahren und plötzlich auf beinahe magische Weise keine Rolle mehr für die Figur spielen. SO leicht ändert sich ein Mensch nicht, erst recht nicht, wenn es um vielleicht in Jahrzehnten gewachsene biographische Überzeugungen und Persönlichkeitsstrukturen geht. Da verlaufen Veränderungen behutsam und in kleinen, über lange Zeit störanfälligen Schritten. Shaan hat bis zu diesem Punkt der Geschichte bereits eine deutliche Wandlung vollzogen, die sich - wie du auch erkannt hast - weniger in der Anzahl und dem Erscheinungsbild seiner Ängste und Schuldgefühle zeigt, sondern mehr in der Intensität und den Auslösern dieser Schuldgefühle. Um noch einmal eine alte Psychotherapie-Weisheit zu zitieren: "Man kann sich nicht entscheiden, plötzlich keine Ängste mehr zu haben, aber wie man mit seinen Ängsten UMGEHT, zeigt, ob sich ein Mensch verändert hat oder nicht." Seine Ängste und Schuldgefühle zu spüren und sich trotzdem nicht davon unterkriegen zu lassen, sondern die Zähne zusammenzubeißen, sie auszuhalten und weiterzumachen, das ist die wirkliche Wandlung (und - um das noch schnell hinterherzuschicken - viele Patienten eines Psychotherapeuten scheitern genau an diesem Punkt. Sie erwarten, dass sich durch die Therapie ihre Ängste auf magische Weise in Luft auflösen würden, und weil das nicht passiert, brechen sie die Therapie ab und halten sich vielleicht selbst für einen hoffnungslosen Fall.).


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    Re: Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von Drachenprinzessin am Fr Jan 02, 2015 3:07 pm

    Susanne, Du klingst als ob Du mehr als nur ein Mal deine Nase in Psychotherapie gesteckt hast. Ich bin beeindruckt, weil ich schon öfters Menschen kennen gelernt habe, die Menschen mit psychischen Problemen als faul bzw. dumm abgestempelt haben. Ich weiß ja, dass nicht alle Menschen gleich sind, aber ich freue mich, wenn sich mal jemand die Zeit nimmt andere zu verstehen.


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    Re: Kapitel 19: Bittere Niederlagen

    Beitrag von Susanne Gavenis am Sa Jan 03, 2015 1:10 pm

    Dein Eindruck ist schon richtig. Ich habe mich ziemlich intensiv mit Psychologie und Psychotherapie beschäftigt. Da ja die wenigsten Biographien (inklusive meiner eigenen) so harmonisch verlaufen, dass man nicht die eine oder andere seelische Schramme dabei davonträgt, halte ich eine gesunde Fähigkeit zur Selbstreflektion mit allem, was an Arbeit an der eigenen Persönlichkeit und Beziehungsarbeit mit anderen Menschen damit verbunden ist, für eine ganz wesentliche menschliche Eigenschaft. Dass einem eine solche Eigenschaft auch beim Schreiben von Geschichten und der Konzeption von Figuren hilft, ist ein netter Nebeneffekt.


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