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Alastor

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    Kapitel 17: Regen

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    Susanne Gavenis
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    Kapitel 17: Regen

    Beitrag von Susanne Gavenis am Di Sep 09, 2014 4:09 pm

    Hier könnt ihr etwas zum 17. Kapitel schreiben.
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    Re: Kapitel 17: Regen

    Beitrag von SilbenPrinz am Sa Dez 20, 2014 1:46 pm

    Hallo Susanne

    Prickeln! Spannung! Deleja sucht Shaan und rettet ihn. Sie sieht die Shai!
    Es ist sehr schön endlich mal etwas von ihr mitzubekommen.

    Auch das Gespräch, nachdem Shaan wieder wach ist, zeigt deutlich, dass Deleja auf ihre Bestimmung einen großen Schritt zugemacht hat.

    Die Steine kommen ins Rollen. Super schön!

    santa Grüßle SilbenPrinz


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    Hilfe! Ich habe ein Ork-Buch gelesen! Und obwohl der Autor angeblich ein Mann ist, bin ich überzeugt, dass Er nur eine Sie sein kann. Solche Schmuse-Orks sind mir noch nie begegnet!
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    Susanne Gavenis
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    Re: Kapitel 17: Regen

    Beitrag von Susanne Gavenis am So Dez 21, 2014 12:29 pm

    Ja, die Szene, als Deleja die Shai'yinyal sieht, gehört auch zu meinen Lieblingsszenen im Buch. Da hatte ich beim Schreiben tatsächlich Gänsehaut.

    Diese ganze Sequenz mit dem brennenden Haus, dem Regen und Delejas Beinahe-Begegnung mit der Shai'yinyal waren zweifellos Schlüsselszenen für die Geschichte. Delejas Gedanken fangen mehr und mehr an, sich in die richtige Richtung zu bewegen, und viele der Zweifel, die sie noch am Anfang hatte, lösen sich zunehmend auf. Die Perspektive, aus der heraus sie die Dinge um sich herum wahrnimmt, beginnt sich zu verändern, ohne dass sie noch die Bereitschaft hätte, sich gedanklich dafür zu schelten und sich wieder auf die von ihrem Vater gewünschte Spur zu bringen. Tja, es ist nicht zu leugnen: Allmählich nähert sich die Geschichte ihrem Finale.
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    Re: Kapitel 17: Regen

    Beitrag von Drachenprinzessin am So Dez 21, 2014 1:38 pm

    Oh ja, die Szene war super spannend! Ich hab die Daumen gedrückt, dass die Shai Deleja nicht findet. Außerdem hast Du Deleja's Verwirrung schön beschrieben, als sie das Raunen in sich spürt und so Shaan findet. Im Laufe des Kapitels kommt sie zu Schlüssen, die sie der Wahrheit immer näher bringen. Ich bin ja mal gespannt, wann Deleja ein Licht aufgeht

    Ein bischen gestolpert bin ich über die Szene als Shaan im Haus der Albites aufwacht und sich erst Mal Sorgen um Deleja's Sicherheit macht. Da hört es sich für mich so an als ob er wüsste, dass Enjun der Yinyal ist. Aber vielleicht hab ich da zu viel reingelesen oder mir das - ähnlich wie mit dem Stahlbeton - eingebildet.
    Etwas später in derselben Szene, als Shaan in Tränen ausbricht weil Linari und Herness sich um ihn kümmern, beschreibst Du seinen seelischen Zustand sehr schön (Stichwort Dunkelheit).


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    Re: Kapitel 17: Regen

    Beitrag von Susanne Gavenis am Mo Dez 22, 2014 2:27 pm

    Ich verstehe, was du mit Enjun meinst. Shaan denkt in diesem Moment ja: "Was, wenn ihr Enjun über den Weg gelaufen wäre? Oder die Shai'yinyal?" Das könnte man tatsächlich ein wenig missinterpretieren. Gemeint war lediglich, dass sich Shaan an sein erstes Aufeinandertreffen mit Enjun erinnert, als dieser Deleja - nachdem er Shaan mit einem lässigen Kinnhaken ins Reich der Täume geschickt hat - reichlich rüde angegangen ist. Dass Shaan weiß, dass Enjun der Yinyal sein KÖNNTE, macht die Vorstellung, Deleja könnte diesem Rüpel noch einmal über den Weg laufen, noch viel unangenehmer, als sie ohnehin schon ist.


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    Re: Kapitel 17: Regen

    Beitrag von Lucy2138 am Fr Dez 26, 2014 12:10 pm

    Hallo!
    Im 17 Kapitel erwartet uns Teil zwei des „Lanhal-Geocatchings“ , nur das dieses Mal Deleja dem Ruf der Lanhal (oder eher des Shais?) folgt. Hat mir in jedem Fall gut gefallen.

    Naja abgesehen davon bringt das 17 Kapitel auch etwas anderes Neues mit sich: Zum ersten Mal erhält die Shaiyinyal eine Gestalt. Zwar kam schon eine Beschreibung vor, aber jetzt erst hat sie in meiner Vorstellung ein richtiges Gesicht.

    Sehr interessant fand ich die Idee, dass selbst der Regen vor ihr „flieht“, eigentlich eine logische Schlussfolgerung, wenn man es so bedenkt, immerhin ist sie ja praktisch das Feuer. Allerdings: Das Wasser flieht vor der Shaiyinyal aber das Feuer nicht vor dem Shailanhal? Wo ist da die Gerechtigkeit?

    Und: Eigentlich kennen wir bis jetzt nicht einmal den Namen des Mädchens, das das Böse verkörpert. Wollte ich nur mal anmerken…

    Shaan hat sich wieder einmal verletzt. Es bleibt nur noch die Frage offen, wie zum Teufel er vorhat bis zum Endkampf in einem Stück zu bleiben….

    Wir schließen damit, dass Deleja wieder mehr von der Geschichte hören möchte und Shaan lächelt. Also dafür wie viel Drama mit dem Feuer und allem da drin war, ist das schon ein ganz schönes Ende für so ein Kapitel.

    Lg Lucy
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    Re: Kapitel 17: Regen

    Beitrag von Susanne Gavenis am Mi Dez 31, 2014 11:35 am

    Dass die Shai'yinyal im ganzen Buch relativ gesichtslos bleibt, war bewusst von mir so gewollt. Es sollte vollständig die Geschichte von Shaan und Deleja sein, und da hätten sowohl eine eigene Perspektive für die Shai'yinyal als auch zu viele Infos wie z.B. ihr Name für mein Empfinden zu sehr von dem weggeführt, was ich mit der Geschichte erreichen wollte. Die Shai'yinyal sollte letztlich nicht viel mehr als ein bösartiger und mordender Schatten sein, der Shaan und Deleja zwingt, sich ihren jeweils eigenen Herausforderungen zu stellen. Dass durch diese konzeptionelle Entscheidung andere Aspekte der Geschichte für manche Leser zu kurz kommen, ist leider nicht zu vermeiden. So haben z.B. einige Leser beklagt, dass durch die Schattenhaftigkeit der Shai'yinyal eine differenzierte Darstellung von Gut und Böse auf der Strecke bleiben würde. Ich kann diese Einwände verstehen, durch die Entscheidungen, die ich bei der Planung der Geschichte getroffen habe, war eine solche Engführung und Einseitigkeit allerdings nicht zu umgehen. Das macht, denke ich, wieder einmal klar, dass durch die konzeptionellen Überlegungen eine Geschichte immer in ganz bestimmte Gleise gelenkt wird und man als Autor (und ebenso als Leser) akzeptieren muss, dass man stets nur eine minimale Auswahl aus der Vielzahl an Möglichkeiten trifft, auf welche Art diese Geschichte erzählt werden könnte. Legt man sich auf eine Richtung fest, werden dadurch automatisch viele andere wahrscheinliche Handlungsverläufe ausgeschlossen. Ich denke, würde ein Autor versuchen, einige von diesen durch die Konzeption ausgeschlossenen Möglichkeiten dennoch in der Geschichte zu verwirklichen, ist die Gefahr sehr groß, dass das Ganze am Ende zu einem unausgegorenen Mischmasch wird, dem man letztlich anmerkt, dass ihm der rote konzeptionelle Faden gefehlt hat.


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    Re: Kapitel 17: Regen

    Beitrag von Lucy2138 am Mi Dez 31, 2014 8:16 pm

    Nene... Mordender Schatten ist mir persönlich immer zu wenig. Natürlich kann man nicht hergehen und sagen: "Ich bin die Shaiyinyal. Ich heiße... und bin ...Jahre alt. Meine Hobbys sind töten und verbrennen. Von Beruf her hab ich mir nichts noch überlegt, aber Botschafter des Bösen wäre klasse...." Aber das gesichtlose Böse.. Ne, danke.
    Ich hab was ähnliches zu schreiben versucht. Eine Kurzgeschichte bei der das Böse einfach nur die "Dunklen" waren, aber das hat nicht geklappt. Ich musste ihnen eine eigene Geschichte geben. Diese dunkle Bedrohung war für mich einfach nur unbedrohlich, weil unter dem Bösen generell kann ich mir nicht so viel vorstellen.

    Und eben weil sich da solche Handlungsverläufe ausschließen bin ich ein großer Fan von Büchern, wo keiner so ganz gut und keiner so ganz böse ist. Da kann man beliebig auf jeder Seite schreiben, ohne dases ein Mischmasch ist oder der rote Faden fehlt.
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    Susanne Gavenis
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    Re: Kapitel 17: Regen

    Beitrag von Susanne Gavenis am Do Jan 01, 2015 1:23 pm

    Es würde mich interessieren, wie du bei deiner Kurzgeschichte deine Protagonisten konzipiert hast. Wenn der Antagonist ein mehr oder weniger gesichtsloser Schatten ist, trägt natürlich der Protagonist mit seiner Persönlichkeit umso mehr die Hauptlast der Geschichte. Wenn seine Persönlichkeit und die Herausforderungen, die sich ihm stellen, für den Leser nicht interessant genug sind, hat man als Autor ein Problem, weil die Beschreibung des Bösewichts diesen Mangel dann nicht kompensieren kann. Ich würde deine Geschichte ja gerne mal lesen und schauen, ob ich deine "Dunklen" genauso unbedrohlich finden würde wie du.


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