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    Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

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    Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am Mi Jul 23, 2014 8:12 pm

    Huhu,

    ich habe heute eine interessante Absage von einer großen Agentur bekommen. Darin ging es um ein High Fantasy Manuskript und die Begründung, warum man mich nicht vertreten könnte, war schon interessant:

    Es ist nicht Song of Ice and Fire - das ist es, woran die Verlage derzeit die Messlatte anhalten. Heitz und Abercrombie sind auch noch gefallen - das wars. Nach anderen Arten wird einfach nicht gesucht, die Verlage lehnen es rigoros ab. Ergo: Mittelalter muss her. Außerdem: Das große Unbekannte (völlig fremde Wesen) hat es auch ordentlich schwer.

    Mein ägyptisch angehauchtes Setting war einfach nicht kompatibel, weil das nicht die Art von High Fantasy ist, die die Mehrheit der Leser schon kennt (eine Fantasywelt = alle Fantasywelten).


    Da die Agentur zu den wohl größten in der Branche gehört, glaube ich denen Mal. Ebenso habe ich eigentlich eine ähnliche Absage vom DTV bekommen. High Fantasy geht nicht, wenn es nicht Song of Ice and Fire ist.

    Für die Leute, also die gerne mit High Fantasy in großen Verlagen unterkommen wollen, bzw diese Ambitionen haben: Beherzigt die Sachen da oben. Derzeit ist das leider die Standard Richtlinie und daran werdet ihr unfairerweise gemessen.

    Mich hat es gelehrt: Das mit High Fantasy lasse ich einfach Very Happy Ich habe keinen Bock auf Orks und Zwerge Very Happy
    Derzeit hats noch ein Verlag zur vollständigen Prüfung ... vielleicht wollen die es ja Very Happy Wenn nicht, dann nicht. Dann kann ich mir immerhin Teil 2 klemmen.
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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Lindenblüte am Mi Jul 23, 2014 10:04 pm

    Das erklärt dann wohl auch, warum man beispielsweise bei Thalia zehn mal fast exakt die gleiche Handlung nebeneinander findet...  Neutral 
    Ich finde es ziemlich bedauerlich, dass neue (vermutlich innovative) Manuskripte an etwas altem gemessen werden. Dass Verlage manchmal nicht in der Lage sind, einfach mal auf neue Ideen zuzugehen - ist natürlich eine Frage des Geldes und nicht nur des guten Willens, aber ärgerlich ist es schon.

    Um jetzt noch kurz OT zu werden: Uii, ägyptisch angehauchtes Setting? Klingt interessant... um was genau geht es in dem Buch?

    Harbinger schrieb:Dann kann ich mir immerhin Teil 2 klemmen.
    Mach das bloß nicht! Wenns dir Spaß macht (und solange du nicht unbedingt auf dein Einkommen achten musst, logischerweise  Smile ) würde ich das schreiben, was du willst, und mich nicht nach dem Mainstream richten - der findet schließlich auch Twilight toll, und das sagt schon alles.  Razz 

    Tut mir leid für meine unqualifizierte Meinung, aber ich hatte das Thema gerade gesehen, und musste dann unbedingt ein paar Worte dazu sagen.  Embarassed 
    Lass dich nicht entmutigen und vielleicht klappt es ja noch mit dem letzten Verlag!
    LG Blütchen


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am Mi Jul 23, 2014 11:12 pm

    Ja, leider Sad Bloß immer dasselbe, damit fährt man doch so gut. So wie Zombies und Vampire ... und jetzt eben alles a la Game of thrones (wundert mich, dass meine Lieblingsreihe: Das Rad der Zeit noch keinen neuen Hype ausgelöst hat - die würden die Jungs und Mädels aus Westeros auslachen für ihre läppischen Kriege und Intrigen).

    Ich muss gestehen, ich habe einfach keine Lust mehr darauf, "sinnlose" Sachen zu schreiben. Ich möchte ganz gerne künftig Geld mit Schreiben verdienen, nicht unbedingt meinen Lebensunterhalt bestreiten, so vermessen bin ich dann nicht, aber durchaus mal einen Fuß in die Profi Liga setzen. Entsprechend habe ich persönlich auch einfach keinen Spaß an einem Manuskript, das nichts taugt. Und einen zweiten Teil von etwas, das man derzeit nicht an den Mann kriegt zu schreiben, ne ... ich habe zwei Serien (plus eine Ebookserie), da kann ich mich genügend austoben.

    Deswegen verwende ich die Zeit eher für Sachen, zu denen ich einen Vertrag habe, oder aber, wo ich noch Chancen habe. Wenn es der andere Verlag vielleicht will, jup, schön. Aber ich brech mir da kein Bein, wenn es nirgends hingeht. Dann bleibt's halt wo es ist. Nur weigere ich mich, dieses Ork/Zwerge/Könige Gedöns zu schreiben, was wohl momentan das Nonplusultra ist. Bäh. Und Drachen ... super bäh!

    Zum Setting ... es ist nicht direkt ägyptisch, aber das Setting ist es. Da haben wir die Katzenliebhaberei, Sphinxmenschen usw. Und das Komische ist: Ich habe mich schon sehr an Game of Thrones angelehnt (weil ich mir so was schon gedacht habe) - dachte ich. War wohl nicht genug.
    Worum es geht ... öh ... Große Fantasywelt, die die Götter alle tausend Jahre umdrehen, wenn die Menschen sich ordentlich daneben benommen haben, um noch mal nen Neuanfang zu starten. Kommt halt drauf an was du tust, bzw getan hast, ob du nachher unten oder oben bist. Unten ist halt schlecht. Oben ist gut. Es wird alles neu gewürfelt. Und meine Charaktere schubsen einander jetzt hin und her, führen Kriege, erobern Königreiche in der Hoffnung, am Ende als Sieger dazustehen, wenn die Würfel neu fallen.


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    Schlussendlich entgleiten sie dir und kehren ein in das Inferno der gescheiterten Schöpfung. Ein Ort, wo all diese unvollendeten Stränge zusammenlaufen. Ein Ort voller Verzweiflung, Leid und niemals enden wollender Qual. Du sagst jetzt: Oh, Gott, ich möchte nicht, dass es mit meinen Geschichten so kommt, denn ich habe sie gern! Und doch hast du dich sicher eines Tages einmal schuldig gemacht. Du möchtest sie retten, habe ich Recht?
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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Enki am Fr Jul 25, 2014 9:53 pm

    Es wundert mich, dass du überhaupt eine Begründung bekommen hast, warum dein Skript abgelehnt wurde.
    Ich habe ein Exposé für meinen ersten Roman ( Exclamation Horasia - Portal, jetzt bei Amazon erhältlich Exclamation ) an vier Verlage geschickt (Carlsen, Heyne, Piper, cbt) und nur Standartabsagen aus der Retorte bekommen. Letztendlich habe ich das Buch und seine Fortsetzung dann über CreateSpace (Amazon) veröffentlicht. Das würde ich dir auch empfehlen, wenn du dein Manuskript gerne veröffentlichen möchtest.
    In meinen Romanen habe ich auch ein sehr spezielles Setting.
    Und was die Orks und Zwerge angeht, bin ich deiner Meinung. Das Thema ist mittlerweile ziemlich ausgelutscht. Ein ägyptisch angehauchtes Setting finde ich persönlich recht interessant.  farao Langsam gibt es wirklich genug pseudoeuropäisches Pseudomittelalter.


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am Fr Jul 25, 2014 10:35 pm

    Ich kann, was das angeht, nur empfehlen klein anzufangen und nicht direkt die ganz Großen anzuschreiben. Da hört man erst einmal nie wieder was von. Außer - das muss ich einfach so sagen: Vom DTV. Die sind wirklich sehr nett und hilfsbereit, sie informieren einen über den Stand und schreiben ihre Absagen begründet, nett und sympathisch. Mein Manuskript wurde dort mal in die Verlagskonferenz mitgenommen - auch hier wieder: Infos, Mails usw. Wirklich professionell.
    Absagen schreiben tut doch nicht weh. Aber die meisten Verlage schreiben gar keine mehr. Auch der dtv sagte mir, dass für alles, was nicht Song of Ice and Fire ist, es derzeit einfach zu schwer wird.

    Hat man dann ein bisschen was, kann man sich schon mal an die Größeren heranwagen, da wird man gleich anders behandelt - und: was ich noch gelernt habe: ich gebe mein Alter nicht mehr an. Gar nicht mehr. Ich bin zu jung eigentlich um Autor zu sein. Es ist ja nicht verpflichtend, das Alter in die Vita zu schreiben und seitdem gehen die Leute anders auf mich zu.

    In dem Fall war es ja eine Agentur und dort habe ich einen Kontakt vermittelt bekommen, ohne den hätte ich wahrscheinlich auch eine Standard Absage erhalten, aber die hatten ja explizit was angefordert.

    Zu Carlsen noch: mit denen hatte ich bisher extrem guten Kontakt. Aber auch hier: Kommt immer drauf an, da arbeiten ja zig Leute, wenn man dann nur den Prakti erwischt, dann ist halt Essig. Heyne hat mir auch nie geantwortet Very Happy Oder Feder und Schwert.


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Enki am Fr Jul 25, 2014 10:52 pm

    Ich kann, was das angeht, nur empfehlen klein anzufangen und nicht direkt die ganz Großen anzuschreiben.
    Das Problem bei kleinen Verlagen ist aber, dass die erst einmal einen Haufen Geld sehen möchten, bevor sie das Buch veröffentlichen. Mein billigstes Angebot war 1.500 €. Zusätzlich gibt´s oft kein Letorat dazu und miserables Marketing. Als Amateurautor sind Verlage meiner Erfahrung nach vollkommen unnütz. Wenn man einen Namen hat, kann man die großen Verlage nutzen. Wenn nicht, bleiben einem nur noch Zuschussverlage (  ) und Self Publishing.


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am Fr Jul 25, 2014 11:05 pm

    o.O Also ich muss nichts zahlen und ich bin auch nicht bei den großen in der Branche.
    Weltenschmiede, El Gato, Atlantis, Amrûn, Begedia, Luzifer, Papierverzierer usw ... da muss man doch nichts zahlen.

    Das kann man pauschal so nicht sehen. Bei einem solchen "Ding" (Verlag würde ich es nie nennen) würde ich gar nicht erst anfragen.
    Ich habe kriege ganz normal meine Tantiemen, erhalte Belegexemplare und zahle selbstverstänlich nichts für Cover, Lekorat, Korretorat oder Satz oder die Erstellung des Ebooks (was sowieso mittlerweile in einem Rutsch gemacht wird). Dann gibt es da aber noch so ein/zwei Verlage, bei denen ich auch zu diesen Konditionen nicht anfragen würde, weil sie ganz einfach bei BOD drucken lassen und die Buchqualität mir dann echt zu mies ist, da hät ich es auch selber machen können. Habe ein Buch von so einem Verlag hier rumfliegen (geschenkt bekommen) - mäh.

    Falls übrigens jemand Krimis schreibt - ich habe da noch was, bei Interesse kann ich auch den Kontakt vermitteln.


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Alastor am Fr Jul 25, 2014 11:42 pm

    Hier wird wohl was missverstanden Very Happy
    Kleinverlage (seriöse, normale Kleinverlage) nehmen KEIN Geld für eine Veröffentlichung.
    Das was ihr meint sind DKZV, die nennen sich Verlage, sind aber reine Dienstleister und damit KEINE Verlage in dem Sinne.

    Von daher werden hier Äpfel mit Birnen verglichen Wink
    Hier ist ein Infothread, ich glaub hier besteht dazu (vor allem bei Enki) Aufklärungsbedarf Razz
    http://www.fantasy-schreibforum.com/t103-achtung-dkzv-erganzung-zur-liste


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am Sa Jul 26, 2014 9:39 am

    Ich weiß, was DKZV ist Wink Ich habe nur versucht den Unterschied zu erklären.

    Die zwei Sonderfälle, die ich meine sind keine DKZV, sondern Kleinverlage. Aber eben auch nicht sonderlich dolle.


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Enki am Sa Jul 26, 2014 1:04 pm

    Dann habe ich bisher einfach nur noch nie einen kostenlosen Kleinverlag gefunden.  


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Alastor am Sa Jul 26, 2014 2:36 pm

    Davon gibts doch haufenweise Very Happy


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Enki am Sa Jul 26, 2014 2:50 pm

    Erstaunlich. confused 


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Alastor am Sa Jul 26, 2014 3:27 pm



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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am Sa Jul 26, 2014 5:02 pm

    Zum Bleistift. Wikipedia hilft auch mit der Verlagsliste, da sind auch sehr viele gelistet. Dann gibts noch die Liste vom dsfo usw.

    Schreibt wirklich keiner Krimis? Alternativ hätte ich noch einen Kontakt für Phantastik (dabei darf es auch mal NICHT mittelalterlich sein Smile ).


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Enki am Sa Jul 26, 2014 5:25 pm

    Eine gute Liste. Das werde ich mir merken, für den Fall, dass ich einmal bei einem Verlag veröffentlichen will.


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Drottning Katt am So Jul 27, 2014 3:53 pm

    Um zum eigentlichem Thema zurückzukommen...mit den trends ist es ja immer so ne Sache. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass mir der asoiaf-Trend besser gefällt, als diese ganze Romantasy-Kacke oder die ganzen Panem-Kopien. Ob meine Story da nun reinpasst...schwer zu sagen. Es geht zwar um Verrat und Krieg und meine Charas versuchen, grau zu sein, aber es ist nicht so verworren wie bei Martin und so viele mitmischende Parteien gibts bei mir auch nicht (auch wenn schon ein paar zusammenkommen). Und Drachen gibts auch keine (ich mag Drachen nicht so gern, sind mir zu übermächtig), dafür etwas mehr Magie. Aber bis ich fertig bin, gibt es sicher eh wieder einen ganz anderen Trend. Doch es stimmt schon, es ist recht schade, dass man sich sehr auf den Mainstream konzentriert und anderes von vornherein ablehnt, dabei wäre mehr Auswahl doch eigentlich gar nicht so schlecht (das erwähnte ägyptische Setting beispielsweise würde ich eigentlich ganz interessant finden, ich kenne bisher nichts, dass diese Kultur in einer eigenen Welt aufgegriffen hätte, dabei hätte das eigentlich sicher viel Potenzial). Da frage ich mich doch glatt, wie neue Trends entstehen, wenn anderes abgelehnt wird, aber wahrscheinlich sind das immer Sachen, die aus den USA hierher rüberschwappen und schwupps gibts nen neuen Trend. Das kanns aber auch nicht irgendwie sein.

    Allmählich ist es aber so, je mehr ich über die Verlagssuche höre, desto weniger Chancen rechne ich mir aus, je bei einem veröffentlichen zu können.


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am So Jul 27, 2014 7:33 pm

    Jup, die USA sind leider das richtige Stichwort. Was da geht, kommt hierhin.
    Lass dich davon nicht entmutigen - das hier gilt wirklich für die großen Publikumsverlage, nicht aber für mittlere oder kleine Verlage, die durchaus mit den Trends brechen und eigene Sachen machen.

    Diese spezielle Agentur (so versnobt das jetzt klingt) verhandelt nur nicht mit kleineren Verlagen. Das ist in dem Fall einfach so.
    Und für kleinere Verlage braucht man wiederrum keine Agentur. Also mach dir darüber keine Gedanken.

    Leider denken viele Verlage: Deutsch = schlecht/Amerikanisch = gut.
    Das ist deprimierend und deswegen habe ich schon mein Pseudonym "international" gestaltet, damit ich diesen Stempel nicht abbekomme. Schlimm eigentlich. Aber es gibt auch noch kleine (aber erfolgreiche) Verlage, die nur deutsche Sachen verlegen.

    Ich hatte bisher eigentlich eine gute Verlagssuche. Ich fand nur die Absage interessant für Fantasyschreiber, deswegen habe ich sie hier reingepostet.


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Angeladragon am Do Aug 07, 2014 8:39 am

    Das Lied von Eis und Feuer ist zwar sehr imposant. Aber ich finde es etwas übertrieben, genau an diesem Trend festzuhalten. Es wäre das gleiche, wenn man jetzt sagt, es muss genauso gut werden wie der Herr der Ringe.
    Schade dass sie deine Idee nicht in betracht ziehen.
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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Drachenprinzessin am So Aug 10, 2014 7:31 pm

    Trends sind sowieso immer ein zweischneidiges Schwert. Klar kann man da mitmachen (wenn man möchte), man kann aber auch nach der eigenen Nase gehen.
    Das andere Extrem in meinen Augen ist, über etwas nicht zu schreiben nur weil es Mainstream ist. Als Beispiel: Drachen kommen in meinen Geschichten vor weil ich sie einfach liebe und nicht weil sie Mainstream sind. Ich finde sowieso, dass Drachen nicht einfach nur böse sind. In meiner Phantasie haben sie verschiedene Chracktereigenschaften - wie wir Menschen auch. Und über Vampire schreibe ich, weil sie mich faszinieren (natürlich nicht der Tritt am Mittag Glitzervampir - Pardon, ich meinte natürlich Twilight) Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
    Was Harbinger erwähnt hat mit dem Alter ist mir auch schon aufgefallen. Die meisten (Verlags-) Menschen gehen davon aus, dass man erst über 30 sein muss, um genug "Lebenserfahrung zum Schreiben" zu haben. Das ist totaler Bockmist in meinen Augen  


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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am Mo Aug 11, 2014 8:51 am

    Deswegen schreib ich es nicht mehr. Siehe da, man tritt mir gegenüber anders auf.
    Die Lebenserfahrung ist übrigens genau das, worauf sich die Verlage berufen. Und manchmal kann ich ihnen das nicht verübeln, wenn ich sehe, was unter 18 Jährige schreiben. Das muss nicht mal schlecht sein, überschneidet sich nur einfach thematisch nicht mit der Zielgruppe des Verlags. Sie beleuchten die Geschichten auch anders, was generell nicht schlimm ist, aber sich nicht unbedingt verkauft. + das man da einfach noch pubertär etwas gehandicapt ist - Kritik? Was? Keiner mag mich! Also ich war jedenfalls mit 15/16 nicht sonderlich kritikfähig und habe schnell Sachen persönlich genommen.

    Generell "Mainstream und Klischees" vermeiden, davon hat man auch nichts. Sich zwanghaft abheben zu wollen in Thema und Setting heißt nicht automatisch, dass man etwas total Gutes, was die Leser unbedingt wollen, geschrieben hat. Klischees sind ja nicht deswegen Klischees weil die keiner mag, sondern weil sie ziehen.

    Ich schreibe derzeit auch Mainstream, Dystopie eben. Aber ich versuche immer ein Klischee, oder eine Mainstream Sache mit etwas Neuem auszugleichen, sodass keiner sagen kann: Ach, das war doch schon 100 mal da. Damit bin ich bisher ganz gut gefahren.



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    „Hast du jemals eine Geschichte begonnen und sie nie vollendet? Natürlich hast du, so wie jeder. Die Menschen neigen dazu, die meisten Dinge, die sie anfangen, nicht zu Ende zu bringen. Das ist nicht schlimm. Aber weißt du wo unvollendete Geschichten hinkommen? Gewiss, nicht sofort. Es gibt uns immer Zeit … und so viele Chancen, um der Geschichte ein Ende zu geben. Wir nutzen beides nie.
    Schlussendlich entgleiten sie dir und kehren ein in das Inferno der gescheiterten Schöpfung. Ein Ort, wo all diese unvollendeten Stränge zusammenlaufen. Ein Ort voller Verzweiflung, Leid und niemals enden wollender Qual. Du sagst jetzt: Oh, Gott, ich möchte nicht, dass es mit meinen Geschichten so kommt, denn ich habe sie gern! Und doch hast du dich sicher eines Tages einmal schuldig gemacht. Du möchtest sie retten, habe ich Recht?
    Nun, das ist ganz einfach ...“
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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Savara am So Okt 19, 2014 9:51 pm

    Ich möchte mich jetzt auch mal hierzu äußern. Mal ganz ehrlich, ich würde nie, nie im Leben irgendwas schreiben nur damit es in die Richtung geht die grade "in" ist. Ich schreibe das, worauf ich Lust habe bzw. wozu ich mich gerade inspiriert fühle. Leider habe ich im Moment meinen Kopf zu voll um an meinem "Roman" zu schreiben. (Vielleicht sollte ich das mal wieder machen) Ich lese auch gerade die besagten Bücher und finde sie auch gut, aber... ich muss sagen ich habe auch schon Bücher gelesen die ich viel fesselnder und mitreißender Fand. Ich persönlich liebe zum Beispiel the black magicans guild von Trudi Canavan. Ich muss auch ehrlich sagen das ich das soo unmöglich finde, dass nach so einem Hype nur noch Bücher in diesem Stil veröffentlicht werden.. Wenn ich mir überlege wie viele schlechte Bücher es gibt. Meistens ist die Idee nicht mal so schlecht, dann aber und ich finde das merkt man, in Eile geschrieben, nur damit es noch veröffentlicht wird solange es angesagt ist. Geht gar nicht. Ich bin zum Beispiel ein großer Vampirfan, dass war ich auch schon lange vor Twilight. Ich muss auch sagen, dass ich Twilight echt mag! Zum einen ist es mal was ganz anderes, eine andere Interprätation und zum anderen echt gut geschrieben und das weiß ich zu würdigen, trotzdem könnte ich kotzen wenn ich an die ganzen soooo schlechten "Apklatsche" denke. Als ob das noch wer lesen möchte...
    Ich finde das mit dem Ägyptenstil hört sich total spannend an, gerade weil ich ein kleiner Ägyptenfan bin. Ich würde es auch weiter mit dem Skript versuchen. Ich meine: Warum nicht? JK Rowling wurde auch von 7-10 Verlagen abgelehnt Razz
    Das macht Fantasy doch aus, mal was anderes zu schreiben/zu machen als alle anderen!
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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am So Okt 19, 2014 11:08 pm

    Ich bin kein Mensch, der Zeit verschwendet, das heißt, derzeit liegt es bei Verlagen vor, wenn ich mal irgendwo einen finde, der High Fantasy annimmt, dann schmeiße ich es ihm hin, aber Zeit auf einen zweiten Teil werde ich nicht verschwenden. Ich habe zwei Serien unter Vertrag, die haben Vorrang. Für ein Manuskript, von dem jemand den ersten Teil schon nicht will, brauche ich also keinen zweiten Teil.

    Ich habe noch zwei andere Manuskripte, die derzeit nicht gemacht werden, die sind kompatibler und leichter, entsprechend rechne ich mir damit eher Chancen aus.
    Und wenn nicht, schmeiß ich's in 100 Jahren mal als Ebook rein, das täte mir jetzt auch nicht weh - aber ich mag es nicht. Ich lese z.B. keine Ebooks.


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    „Hast du jemals eine Geschichte begonnen und sie nie vollendet? Natürlich hast du, so wie jeder. Die Menschen neigen dazu, die meisten Dinge, die sie anfangen, nicht zu Ende zu bringen. Das ist nicht schlimm. Aber weißt du wo unvollendete Geschichten hinkommen? Gewiss, nicht sofort. Es gibt uns immer Zeit … und so viele Chancen, um der Geschichte ein Ende zu geben. Wir nutzen beides nie.
    Schlussendlich entgleiten sie dir und kehren ein in das Inferno der gescheiterten Schöpfung. Ein Ort, wo all diese unvollendeten Stränge zusammenlaufen. Ein Ort voller Verzweiflung, Leid und niemals enden wollender Qual. Du sagst jetzt: Oh, Gott, ich möchte nicht, dass es mit meinen Geschichten so kommt, denn ich habe sie gern! Und doch hast du dich sicher eines Tages einmal schuldig gemacht. Du möchtest sie retten, habe ich Recht?
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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Savara am So Okt 19, 2014 11:57 pm

    Mit den Ebooks muss ich dir Recht geben, geht gar nicht. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen ein Buch zu lesen ohne echte Seiten aus Papier. Da fehlt mir dann doch was..

    Aber ich muss sagen ich finde nichts ist Zeitverschwendung. Gerade beim schreiben nicht. Naja wenn du gerade noch so viele Projekte hast ist das ja was anderes, dann kannst du dich darauf konzentrieren, aber ich hab zum Beispiel mein Lieblingsobjekt. Ich würde glaub ich nicht aufhören daran zu arbeiten und wenns zum 1000 mal grade nicht ins Genre passt. Aber ich muss sagen, ich mach das im Moment noch nur für mich. Ich habe es leider, muss ich wirklich sagen noch nicht geschafft mich so durch zu organisieren, dass ich ein Buch zustande bekommen hab. Mein Lieblingsprojekt (es soll auch ein Buch werden oder vielleicht auch mehrere) ist auch für ein Anfänger ganz schön anspruchsvoll mit verschiedenen Welten und den Charakteren doppelt etc.
    Natürlich hoffe ich wie glaub ich jeder der schreibt, dass jemand meine Sachen mag und ich vielleicht mal was veröffentlichen kann, aber ich würde persönlich nicht so schreiben wollen wie es grade angesagt ist. Ich drück dir jedenfalls die Daumen, dass du mit deinem Manuskript oder auch den anderen Projekten Erfolg hast.
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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Ilyani am Di Okt 21, 2014 2:08 pm

    Harbinger schrieb:
    Schreibt wirklich keiner Krimis? Alternativ hätte ich noch einen Kontakt für Phantastik (dabei darf es auch mal NICHT mittelalterlich sein Smile ).
    Doch ich! Ich schreibe Jugendfantasy, Krimis und SF Krimis.
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    Re: Fantasy - gar nicht so grenzenlos (für den Autor)

    Beitrag von Harbinger am Di Okt 21, 2014 5:46 pm

    Also wenn du einen fertigen Krimi hast, könntest du mir mal eine PN schreiben. Ich bräuchte nur ein grobes Exposé, damit ich weiß in welche Richtung dein Krimi geht Smile
    Jugendfantasy bin ich mir nicht ganz so sicher bei dem Verlag, aber falls das Krimithema jetzt gar nix für die wäre, könnte ich auch mal eben auf das Fantasy Thema gucken.

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