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    Harry Potter

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    Re: Harry Potter

    Beitrag von Earl Grey am Mi 7 Jan 2015 - 22:06

    Nun ja, klar ist es einleuchtend, und wenn man heulend überm Buch sitzt und die ganzen Buchstaben verschwimmen ist das ja auch das beste Feedback, das ein Schriftsteller kriegen kann - für das, was er seinen Charakteren antut, gehasst zu werden.

    Ich finds trotzdem doof, sinnvoll und realistisch hin oder her. Die Zwillinge waren einfach die Tollsten Sad

    Und ich muss ehrlich sagen, ich finde, sie hat fast etwas übertrieben... Man hätte auch weniger Leute töten können Aber das ist natürlich Geschmacksache.



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    Re: Harry Potter

    Beitrag von Lumina am Do 8 Jan 2015 - 16:26

    Hab das siebte Buch auch noch nicht gelesen .
    Irgendwie lese ich im Moment nur noch mangas ._. .

    Naja, am traurigsten finde ich, das Lupin und Tonks sterben...
    Aber das habe ich auch nur im Film gesehen
    Trotzdem würde ich so etwas drastisches nicht einfach so im Film hinzufügen, von daher glaube ich, dass das schon im Buch steht .


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    Re: Harry Potter

    Beitrag von Larster am Do 12 Mai 2016 - 13:23

    Hi, ich hab mal eine lange Frage an euch zu Harry Potter und die Kammer des Schreckens: Eigentlich bin ich ja ein ziemlicher Harry-Potter-Fan, aber vom zweiten Teil war ich total enttäuscht und ich wüsste gerne, ob andere Fantasyfans das ähnlich sehen.
    Ich fand die Handlung per se ja nicht schlecht, aber Harry Potter und die Kammer des Schreckens die „Mutter aller Fortsetzungen“ war. Damit meine ich, dass beinahe jedes Element, das es im Stein der Weisen schon gab, in der Fortsetzung wiederholt wurde. Hier hab ich diese ganzen Parallelen mal aufgelistet (Bin mir aber nicht mal sicher, ob ich nicht vielleicht doch noch was vergessen habe).

    1. Harrys Geburtstag wird vergessen.
    2. Die Dursleys versuchen zu verhindern, dass Harry nach Hogwarts kommt.
    3. Harry wird erneut gerettet. (Deswegen macht Punkt 2, der in Teil 1 interessant war, in Teil 2 auch keinen Sinn. Die Dursleys mussten doch wissen, dass Harry notfalls gerettet wird.)
    4. Harry begegnet Malfoy in der Winkelgasse.
    5. Beim Qudditch-Spiel gegen Slytherin schwebt Harry in Lebensgefahr, trotzdem gewinnt Gryffindor.
    6. Harry, Ron und Hermine verdächtigen den Falschen und ermitteln deshalb in die falsche Richtung. Der Hauptverdächtige erweist sich aber als unschuldig.
    7. Ein wesentliches Element der Ermittlungen war der Zufall, der in einem Duell-Kapitel passiert ist. („Duell um Mitternacht“ und „Der Duellier-Club“)
    8. Einen weiteren wesentlichen Hinweis erhalten sie im verbotenen Wald von einem nichtmenschlichen Wesen. Dort muss Harry ebenfalls in beiden Teilen gerettet werden.
    9. Dumbledore muss das Schloss kurz vor dem Showdown verlassen.
    10. Der Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste erweist sich als Schurke.
    11. Harry muss sich dem Bösen ganz plötzlich alleine stellen.
    12. Der Hauptschurke ist Voldemort in irgendeiner abstrusen Form.
    13. Gryffindor gewinnt den Hauspokal, weil Harry Voldemort aufgehalten hat.

    Jetzt zurück zu meiner Frage: Hat euch das ähnlich gestört, oder sehe ich das zu eng?
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    Re: Harry Potter

    Beitrag von Earl Grey am Do 12 Mai 2016 - 15:16

    Hallo Larster.

    Ich muss gestehen, dass das mein Lieblingsteil der Serie ist Very Happy Liegt wohl daran, dass ich sie auf CD habe und daher extrem oft gehört habe.
    Die Parallelen sind mir nie so stark aufgefalln, da habe ich nohc nie drüber nachgedacht.
    kurz zu 10.: Lockhard ist kein Schurke in dem Sinn wie Quirrel, er ist einfach nur ein Feigling, Aufschneider und unkompetent, aber in dem Sinn nicht böse. Daher würde ihc ihn nicht mit Quirrel vergleichen.

    Nun, die Parallelen bei den Dursleys ziehen sich ja durch alle Teile. Ebenso die Aspekte zu Malfoy und dem Quidditch, der wiederkehrende Kampf gegen Voldemort (der nur im dritten Teil nicht wirklich thematisiert wird, wobei er auch hier wichtig ist) und die Rolle von Dumbledore.
    Ob einen die wiederholenden Aspekte stören ist denke ich Geschmackssache. Allgemein finde ich die Story jedoch schlüssig und gut durchdacht, die Charaktere glaubwürdig und auch die Entwicklung der Handlung. Dass zunächst der offensichtliche Charakter verdächtigt wird, macht Sinn, und es ist gut, dass sich der Verdacht nicht bestätigt, so kommt mehr Spannung rein.
    Wie gesagt, ich mag den zweiten Teil sehr gerne und mir gefällt die Handlung.


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    Re: Harry Potter

    Beitrag von Incendium am Do 12 Mai 2016 - 18:05

    Ich persönlich finde, dass "die Kammer des Schreckens" der schwächste Teil der Serie ist ( sorry Earl :D). Das Buch ist dennoch ein sehr guter Roman, die anderen Teile fand ich nur besser. Die Widerholungen sind mir alerdings gar nicht richtig aufgefallen, bei näherer Betrachtung jedoch...
    Ich sehe das jedoch überhaupt nicht eng, denn die Story wird kontinuierlich weiterentwickelt, man erfährt einiges mehr über Voldemort und es spielen neue und interessante Charaktere mit, was Stories bekanntlich am Leben erhält.
    Es könnte sogar sein, dass J.K. anfangs sogar geplant hat die Geschichten immer nach dem relativ gleichen Muster ablaufen zu lassen (bevor sie sich dann davon gelöst hat). Da die ersten Bücher ja noch eher Kinderbücher sind, wäre dies logisch. Es ist ein sehr einfaches Prinzip - aber Menschen, vor allem Kinder, "freuen" sich, wenn ihnen bekannte Elemente begegnen (wenn sie damit gute Erfahrungen gemacht haben). Deshalb freuen sich kleine Babys bei jedem "Kuckuck" einen Keks und deshalb ist klassische Musik wie von Beethoven so gut (Man betrachte beispielsweise den Aufbau von Fugen, in denen das gleiche Motiv immer wieder verarbeitet wird). Jüngere Leser finden sich leichter in Romanen und Geschichten zurecht, wenn diese sich an vertrauten Elementen entlanghangeln. Naja wäre jedenfalls eine Theorie, ich weiß nicht, was Rowling sich da tatsächlich gedacht hat.

    Außerdem ist die Stelle zur Verteidgung gegen die dunklen Künsten ja auch schon so ne Art Running-Gag :D

    Güße


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    Re: Harry Potter

    Beitrag von Mimi am Do 12 Mai 2016 - 20:33

    Ich stimme Incendium da zu. Die ersten Bücher waren einfach Kinderbücher. Da ist es schon gut, wenn man die "Kleinen" mal dazu bringt, so ein Buch in Angriff zu nehmen. Bekannte Elemente machen es da leichter.
    Und sie hat ja gerade mit dem 3. Band das "Muster" dann etwas aufgebrochen (Rein von der Handlung und dem Gut/Böse-Debakel fällt der Band meiner Meinung nach sowieso etwas aus der Reihe, aber gut)

    Ich habe die Bücher mit 7 angefangen. Damals war alles noch fantastisch und gut. Allerdings habe ich erst vor kurzem, die Filme wieder angesehen und dachte mir nur, wie ich so platte Handlungen und Deus ex machinas jemals toll finden konnte.
    So ab Film 4 bis 5 ist es dann besser geworden und es werden auch immer weniger Zufälle, weil Harry und Consorten sich endlich selbst wehren können und nicht mehr ganz so planlos sind. Für mich sehr bezeichnend ist da der 7. Teil mit Nevilles und Rons Einsätzen in der Schlacht um Hogwarts.

    Ich denke Rowling hat es genau richtig gemacht: die Kinder mit wiederkehrenden Themen an den Haken geholt und die Figuren mitwachsen lassen.
    Kinder können nun mal nicht alle Handlungen verstehen und nachvollziehen (ich erinnere mich mit Grauen daran, als ich als 12–13-Jährige Marion Zimmer-Bradley's "Die Nebel von Avalon" in die Finger bekam, mich durch die ersten 100 Seiten gequält habe und es dann angeekelt im Regal verstauben hab lassen *lach*).
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    Re: Harry Potter

    Beitrag von Incendium am Do 12 Mai 2016 - 21:29

    Ja, dass man mit der Reihe gewachsen ist war wohl das Efolgsrezept von J.Ks Romanreihe. - Nichtsdestotrotz ist sie eine herausragende Autorin, aber die Verwandlung, die die Romanreihe über den dritten und vierten Teil begeht ist schon bemerkenswert.

    Ich habe est vor zwei Jahren die Reihe begonnen - Band 7 steht sogar noch aus. Und da fand ich natürlich das Ende des Vierten und den gesamten Fünften Roman um einiges besser, als die anderen Teile. Betrachtet man die Geschichte als großes Ganzes ist es meiner Meinung jedoch eine sehr sehr gute und jeder Teil kann auch von Erwachsenen gelesen weden...

    Einer meiner ersten Fantasy-Romane war "Diie Elfen" und als ich mit meinen 11 Jahren den zweiten Teil gelesen habe, war ich die ersten 100 Seiten todesverwirrt, weil dieser Teil nicht diirekt an die Handlung vom ersten Roman anschloss (welcher ja quasi die umarmende Geschichte der Reihe ist), sondern irgendwo dazwischen spielte. Für mich gab es damals nur fortlaufende Handlungen und es hat mich anfangs verwirrt, da das erste Kapitel aus der Sicht einer Figur war, die es am Ende des ersten Teils nicht mehr gibt :D


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