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    Die Rückkehr - Kapitel 2

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Di Feb 25, 2014 12:53 pm

    Korbin versuchte sie aufzumuntern. Sie konnte nicht glauben, dass er wirklich glaubte, sie habe irgendwelche besonderen Fähigkeiten.
    Sie selbst glaubte es ja auch nicht. Aber sie wollte die anderen nicht enttäuschen.
    Sie presste die Lippen aufeinander und ließ ihren Blick unauffällig durch den Raum schweifen.
    Plötzlich richtete Azrael sich ein Stückchen auf, überwand den Abstand zwischen ihnen und ließ sich auf dem Stuhl neben ihr nieder.
    "Du kannst das.", flüsterte er.
    Sie schluckte.
    "Du bist ein Engel, du kannst das.", wiederholte er.
    Sie atmete tief durch. Azrael versuchte, sie zu beruhigen. Das war nett von ihm, auch wenn sie es sich nicht erklären konnte.
    Wie konnte es sein, dass ein Dämon sie mehr zu verstehen schien, als alle anderen in diesem Saal? Verärgert von sich selbst vertrieb sie die Vorurteile. Sie mochte Azrael.
    Indem er sie sanft am Arm berührte, holte er sie zurück in die Wirklichkeit.
    Ihr Kopf schoss hoch, sie blickte ihm in die Augen.
    Peinlich berührt senkte sie ihren Blick auf den Boden, atmete abermals durch und blickte Korbin an. Sie musste stark sein. Und es viel ihr erstaunlich leicht.
    "Ich will es versuchen. Aber ich verspreche dir nichts."
    Dann wandte sie sich an den Erzmagier. "Kann ich mit Morgen sprechen, ist sie hier? Vieleicht kann sie mir zeigen, wie ich ein Portal öffnen kann."
    Nachdem sie den Blicken ein paar Sekunden lang standgehalten hatte, beugte sie sich ein Stück zu dem Dämonen und hauchte: "Danke"


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Azrael am Di Feb 25, 2014 4:31 pm

    Es fiel Ellyn sichtlich schwer, an ihre eigenen Fähigkeiten zu glauben. Azrael konnte das nachempfinden, seine Magie wollte schliesslich auch nicht so, wie er das gerne hätte. Aber er war sich sicher, dass er es mit ein bisschen Übung bald schaffen würde.

    Azrael berührte Ellys Arm und es fühlte sich ganz normal an. Keine Funken stoben in alle Himmelsrichtungen, er löste sich nicht auf, sie tat es auch nicht.
    Sie erschrak nur, weil sie offenbar in Gedanken versunken gewesen war, aber er grinste zufrieden, als sie es versuchen wollte.

    Wer auch immer Morgen war, hatte Ahnung von Portalen. Und wenn sie es ihr zeigte, dann klappte das auch. Azrael war zuversichtlich. Und wenn es beim ersten Mal nicht ging, dann eben beim zweiten Mal.

    Während Ellyn noch auf eine Antwort wartete, ballte er eine Hand zur Faust und legte sie auf seinen Oberschenkel. Hochkonzentriert starrte er auf die Faust und öffnete sie langsam. Tatsächlich glomm darin eine winzige Glut. Rasch schloss Azrael die Faust wieder und war stolz auf sich.
    Als er plötzlich spürte, dass Ellyn neben ihm sich bewegte und zu ihm rüberbeugte, hob er rasch den Kopf und drehte ihn zu ihr.
    Ihr Atem strich über seine Haut, als sie sich leise bei ihm bedankte. Sie war ihm so nahe, dass er fast das Gefühl hatte, ihre Lippen müssten seine Wange streifen.

    "Gern..." raunte er zurück.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Di Feb 25, 2014 5:42 pm

    Korbin wandte sich Ellyn zu. "Ich glaube auch, dass Du das kannst", bekräftigte er die Aussage des Dämonen. Dann wandte er sich dem Dämonen zu.
    "Azrael, ich glaube du hast nicht zugehört. Ich sagte die Treffpunkte müssen vorher abgesprochen werden und getroffen wird sich exakt am zweiten Abend nach dem wir uns verloren haben, beziehungsweise jeweils einen halben Tag später am ersten und zweiten Ersatzort.
    Jakirie, die uns begleitet ist eine Flie, sei kann wenn wir getrennt werden vielleicht noch Nachrichten von der einen zur anderen Gruppe bringen. Sie kann zwar unsere Sprache nicht sprechen, aber verstehen und man könnte ihr Textbotschaften mitgeben."
    Jakirie machte das Zeichen von Schreiben auf Papier.
    "Ich bin zwar in Magie nicht besonders gut bewandert, aber bestimmt gibt es auch bei den Magiern Methoden Nachrichten zu übermitteln oder einen Zauber um Jakirie vorübergehend zu verstehen.
    Also", fasste er zusammen. "Wenn wir keinen Kontakt mehr zueinander haben, brauchen wir eine Ort wo wir uns wieder treffen. Das sollte mit das Erste sein, was wir in der anderen Welt festlegen, sobald wir dort sind."
    Er sah in die Runde.
    "Aber noch was anderes. Wir brauchen einen, der das Sagen hat, der in einer brenzlichen Situation Anweisungen gibt, an die sich alle halten. Wenn wir unbehelligt sind und Zeit haben, können wir ja gern über das weitere Vorgehen diskutieren, aber in einem Notfall war es schon immer besser, wenn nur einer das Sagen hat."


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Di Feb 25, 2014 8:50 pm

    Während Azrael und Korbin sich einen Wortwechsel lieferten blieb Élandor ohne ein Wort zu sagen mit Chemon auf der Schulter neben Azurita stehen. Auch sie schwiegen. Natürllich hatte Korbin recht. Sie brauchten Orte, an denen sie sich treffen konnten und jemanden, der zwischen den Gruppen Nachrichten hin und her brachte. Korbin letzten Worte ließen ihn jedoch aufhorchen. Er meinte, dass sie in brenzligen Situationen jemanden brauchten, der Anweisungen gab und sie leitete.
    Warum eigentlich nicht?, daachte sich der Elf. Doch bevor er diesen Gedanken weiter denken konnte, fuhr Chemon ihm dazwischen.
    Du? Pah! Lieber würde ich einem Blinden folgen als dir!
    Wieso denn nicht?
    Du bist jung, unerfahren und einfach ungeeignet!, fuhr er ihn an.
    Was hast du denn auf einmal, alter Vogel? Wirst du etwa wieder eifersüchtig, oder was?
    Du würdest das Ganze zum Scheitern bringen!!!, giftete Chemon.
    Woher willst du das denn wissen?
    Meinetwrgen, wenn du unbedingt willst. Ich hab dich gewarnt. Damit hüpfte er auf Azuritas Schulter.
    Élandor straffte die Schultern und trat vor.
    "Ehrenwerter Korbin und alle anderen hier. Ich würde mich gerne als Anführer empfehlen. Ich weiß, ich bin jung, aber ich habe bis vor Kurzem allein im Wald gelebt und mich durchgeschlagen. Magie beherrsche ich seit klein auf bis heute. Wenn ihr wollt, würde ich diese Rolle übernehmen. Nur mit eurer Zustimmung." Er trat wieder zurück und wartete auf die Reaktionen der anderen. Was würdden sie sagen? Schon jetzt begannen Zweifel an ihm zu nagen. War dieser Scmchritt der richtige gewesen?


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Di Feb 25, 2014 9:17 pm

    Ellyn lächelte Azrael an und nickte Korbin zu. 
    Wie sie das Portal öffnen sollte, war ihr ein Rätsel. 
    Aber Morgen, die die Engel im Rat vertrat würde es wissen. Außerdem waren sie und Ellyn schon lange Freundinnen. Jetzt musste sie nur darauf hoffen, dass Morgen vor Ort war.
    Energisch vertrieb sie die Gedanken aus ihrem Kopf und hörte wieder zu. Wenn sie so weiter machte, würde sie die ganze Sitzung verpassen. Und Ellyn sprach zwar nicht viel, aber sie hörte zu. 
    Und über so etwas wichtiges wie den Anführer der Gruppe wollte sie informiert sein.
    Als Korbin seinen Vorschlag geäußert hatte, sah er sich im Saal um.
    Ob er wohl selbst gern Anführer wäre? 
    Sie wusste nicht, ob ihr das gefallen würde. Jemand wie Korbin schien oft seine Meinung zu äußern. Ob das gut oder schlecht war, wusste sie nicht. Aber es schüchterte sie ein bisschen ein.
    Plötzlich trat Elandor vor und schlug sich selnst als Anführer vor.
    Ellyn gefiel der Gedanke, dass der junge Elf die Gruppe leiten sollte. Er schien ihr tolerant und etwas feinfühliger als zum Beispiel Lodrin oder Korbin, obwohl die Beiden ihr etwas wortgewandter vorkamen.
    Aber Elandor war weder selbstsüchtig, noch Machtgierig und sie mochte ihn.
    Nachdem er sich gesetzt hatte, lächelte sie ihn an, um ihm zu zeigen, dass sie ihn wählen würde, falls es zu einer Abstimmung kam.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mi Feb 26, 2014 8:51 am

    Korbin sah sich im Saal um. Das würde wohl auf eine Abstimmung des Anführers hinauslaufen. Er selbst war sich nicht Sicher, wer als Anführer geeignet war.
    In Gedanken ging er Jeden einzelnen der Gruppe Durch. Der Engel war mit Sicherheit zu Weich um die Gruppe zu führen. Für die Art der geplanten Aktion, war sowohl der Dämon, als auch der Zentaure zu kriegerisch. Lodrin schied aufgrund seiner Einstellung aus, und bei beiden anderen Gestaltwandler machten bis jetzt ehr den Eindruck genug damit zu tun zu haben auf sich selbst aufzupassen. Sein Blick blieb auf Azurita der Magierin hängen. Vielleicht ein guter Kompromiss. Oder soll ich mich selbst vorschlagen? Will ich überhaupt diese Gruppe führen? Stellvertreter währe eigentlich ganz schön.

    In diesem Moment machte sich Jakirie bemerkbar, indem sie Aufstand. Sie zeigte auf Korbin und flötete eine Bemerkung.
    Korbin nahm die fragenden Blicke war. "Sie hat mich als Anführer vorgeschlagen."
    Jakirie nickte bestätigend zu seiner Erklärung und nahm wieder Platz.

    Korbin ließ das einige Sekunden im Raum stehen, dann erhob er sich und verkündete: "Ich möchte Azurita unsere Magierin als Anführer vorschlagen. Ich glaube sie wäre am Besten geeignet bei dieser heiklen Mission den notwendigen Zusammenhalt der Gruppe zu gewährleisten."
    Korbin nahm wieder Platz und wartete was nun kommen würde.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Mi Feb 26, 2014 2:24 pm

    Xaron

    Natürlich würde Xaron wie vorgesehen die Stellung eines Beschützers der Gruppe und nicht die eines Expeditionsleiters einnehmen, doch von einem Zweibeiner Befehle entgegenzunehmen ging ihm gehörig gegen den Strich.
    Als sich der Elf als möglichen Anführer vorschlug runzelte der Zentaure die Stirn und legte den Kopf schief. Der Jungspund wirkte auf ihn wie ein Schwächling und jemand dem er keinen Respekt zollte, konnte unmöglich seinen Willen bei ihm durchsetzen.
    Es wurden zwei weitere Vorschläge gemacht: Der füllige Mann, der so viel redete und eine Magierin, wobei Xaron keinen Schimmer hatte welche der Frauen damit gemeint war.
    Um die Auswahl der möglichen Anführer einzugrenzen räusperte er sich lautstark und begann mit seiner kräftigen Stimme: "Wer uns anführen will braucht nicht nur das Wissen um unsere genauen Ziele, sondern auch Mut und einen starken Willen. Ein Anführer muss auch wenn es um unser Leben geht klare Gedanken fassen können. Er darf sich nicht von seiner Angst treiben lassen." langsam schritt er so nah an Élandor heran, dass ein Vorderhuf gegen das Stuhlbein stieß und baute sich über ihm auf, denn ihn würde er als erstes auf die Probe stellen. Tief sog er die Luft durch seine Nüstern ein und bleiß sie schnaubend aus, bevor er ihn mit einem strengen Blick fixierte und fragte:
    "Kannst du das?"
    Sollte der Elf bereits hier im Ratssaal einknicken, wäre er im Ernstfall ungeeignet, Xaron wusste das und vielleicht waren einige der Zweibeiner auch schlau genug die Beweggründe seines Auftretens zu erkennen... wenn nicht war es ihm auch egal.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Azrael am Mi Feb 26, 2014 5:27 pm

    Auch der alte Mann hatte Vertrauen in den Engel. Dennoch war er vielleicht doch schon so alt, dass sein Verstand nicht mehr so garnz arbeitete.
    "Ich habe zugehört." knurrte Azrael. Und er hatte gut zugehört. Nur hatte er nichts von diesem ... Flirrenden Etwas gewusst. Um Nachrichten zu überbringen, musste dieses Ding aber auch wissen, wo die anderen steckten. Und wenn beispielsweise der Zwerg in irgendeinen Kerker im Keller gesperrt worden wäre, dann hätte dieses Flirrding auch keine Möglichkeit, dahin zu gelangen, wo keiner wusste, wo es war.
    Aber Azrael fand es müßig, darüber zu diskutieren.
    Da vertraute er eher der Fähigkeit der Magier. Und der des Engels, ein Portal zu erschaffen. Er würde in ihrer Nähe bleiben.

    Was den Vorschlag eines Anführers betraf, wäre er weder gewillt, sich dem Zwerg noch einem jungen Elfen zu unterstellen. Auch hier erschien ihm die Magierin am fähigsten. Zwar stufte er sie als ziemlich hochnäsig ein, aber lieber sie als der Zwerg.

    Er verschränkte die Arme vor der Brust, als sich der Elf jetzt doch tatsächlich selbst als Anführer vorschlug.
    Ellyn neben ihm lächelte, als der Elf sich vorschlug und er schüttelte den Kopf.

    Jetzt zwitscherte dieses Dings etwas und der alte Mann übersetzte es. Natürlich schlug das kleine Wesen ihren Freund vor.
    Nun aber schlug er selbst die Magierin vor und er wusste auch endlich ihren Namen.
    Bevor er dem aber zustimmen konnte, sprach der Zentaure und Azrael grinste in sich hinein. Der scheinbar ganz vernünftige Pferdemann zweifelte scheinbar auch an der Fähigkeit des jungen Elfen.
    Auf die Antwort war er gespannt.

    Azrael erhob sich von seinem Stuhl, warf Ellyn noch einen kurzen Blick zu und gesellte sich dann zu dem Zentauren. Er war schon nicht gerade klein, konnte aber gerade so über den Pferderücken schauen.




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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Mi Feb 26, 2014 7:50 pm

    Als der Elf sich als Anführer vorschlug begann Lodring lauthals zu lachen.
    "Entschuldigt mein Herr, aber ihr sagt selbst das ihr unerfahren seid, warum sollten wir uns dann euch unterordnen?
    Und ich habe so das Gefühl, dass unser Freund der Kentauri hier liebend gern herausfinden möchte ob ihr so schnell laufen
    und so hart zuschlagen könnt wie es ein Anführer seines Volkes."
    stellte er fest als der Zentaur sich drohend vor dem Elfen aufbaute.
    "Ich meinerseits gebe zu bedenken um was für eine Art Auftrag es sich handelt. Wir sind hier auf keinem Kriegsritt - und wir sind auch nicht auf einer Mission die großes taktisches Geschick erfordert.
    Viel mehr sind wir Spione, also sollten wir einen Anführer haben der gelernt hat bei Leuten aufzutreten die anders sind als er.
    Der Wortgewandt ist und sich aus einem Schlamassel herausreden kann ohne gleich eine Klinge
    zu ziehen oder ein Gebäude niederzubrennen - ich stimme für einen Mann der Erfahrung darin hat mit Leuten zu reden die gegen ihn sind.
    Der Genau weiß wie man sich heimlich aus dem Staub machen kann,
    einem Mann der Ahnung davon hat sich unauffällig zu benehmen und sich an fremde Sitten anzupassen
    - weil er es bereits getan hat! Ich stimme für Korbin Bär." erklärte Lodrin, dessen Überlegung ausschließlich davon gleitet wurde
    was er bereits über den Prediger wusste. Der Wandler hatte sich bisher als recht vernünftig dargestellt und immerhin bewiesen das er aufgeschlossen war.
    Was er von dem Elfen nicht gerade sagen konnte! Und die Magierin, nun sie mochte gelehrt sein aber das half in einer anderen Welt in der vielleicht nicht einmal Magie
    existierte nicht weiter. Und er selbst, nun er traute sich zu die richtigen Entscheidungen zu treffen - aber er war mit nichten ernst genug
    um ein Anführer zu sein, das wusste Lodrin sehr genau.


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    Die vertretenen Meinungen und weltanschaulichen Ansichten der Charaktere sind frei erfunden und müssen nicht zwangsläufig die des Autors (also meine eigenen) wiederspiegeln.
    Sollten sie es doch tun werde ich es euch schon noch mitteilen 


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mi Feb 26, 2014 9:22 pm

    Korbin sah zu Lodrin und nickt ihm mit einem Lächeln dankbar zu. Dann sah er sich im Saal um. So wie das aussah würde es jetzt zu einer spontanen Abstimmung kommen, falls nicht noch weitere Vorschläge eingebracht wurden.
    Er begann die Anwesenden abzuschätzen. Wer wird seine Stimme wohl für wen in die Wagschale werfen? Das ist unwahrscheinlich schwer abzuschätzen, vor allem, weil einige der Teilnehmer sich bis jetzt noch sehr bedeckt gehalten haben und andere erst grade zu uns gestoßen sind. Würde der Erzmagier auch eine Empfehlung aussprechen? Wenn Ja für wen? Für seine Berufsgenossin Azurita, oder für ihn, den alten Heiler und Wanderprediger? Oder womöglich doch für jemand anderen?
    Am Liebsten würde Korbin das jetzt schnell hinter sich bringen. Nicht das ihm viel daran lag diesen zusammengewürfelten Haufen von Wesen zu führen, aber ja, er würde es tun, wenn die Wahl auf ihn fallen würde. Zum Wohle ihrer Welt.
    Sobald er daran dachte, vielleicht führen zu sollen, kamen ihm Bedenken. Gerade Azrael der Dämon, war so überhaupt nicht einzuschätzen und dass Xaron sich unterordnen würde, lag so überhaupt nicht in den Genen seiner Rasse. Obwohl Lodrin ihm seine Stimme gegeben hatte, zweifelte Korbin doch daran, dass er leicht bei der Stange zu halten war. Leicht würde die Aufgabe bestimmt nicht werden. Aber vielleicht wählten sie doch einen anderen.

    Nachdem er selbst vorgeschlagen war, würde es sich beim besten Willen nicht gehören, wenn er die Abstimmung leitete. Eigentlich, war das die Aufgabe des Erzmagiers, es sei denn er würde die Gruppe begleiten und sich selbst noch vorschlagen.
    Korbin sah den Erzmagier herausfordernd an. Dann bemüßigte er sich doch seine Aufforderung verbal zu erklären: "Ich glaube, sie sollten die Abstimmung jetzt in die Hand nehmen", sagte er leise zum Erzmagier.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Mi Feb 26, 2014 9:37 pm

    Drohend kam Xaron auf den Elfen zu. Er erwiderte dessen Blick und konnte aus ihm seinen Hohn ihm gegenüber lesen. Nun trat auch der Dämon neben den Pferdeartigen. Doch einknicken wollte er nicht, nicht jetzt. Aus dem zustimmenden Nicken Ellyns schloss er, dass sie ihn unterstützen würde. Das freute ihn und so erhob er sich erneut.
    "Ich möchte nicht, dass ihr euch mir unterordnet, Lodrin. Auch bezweifle ich, dass bei unserer Mission nicht auch die Taktik und der Verstand gefordert sind. Verzeiht mir, aber was hilft uns Kampferfahrung und Stärke auf einer Spionage. Jahrelang habe ich im Wald gelebt ohne von meinem Volk entdeckt zu werden. Lauscht ihren Sagen, ihr werdet mich als Sohn des Waldes darin wiederfinden. Als denjenigen den jeder kennt, aber auch wieder nicht. Niemand hat mich je genau gesehen.
    Wie kommt es, dass ich nie entdeckt wurde? Durch Anpassung und Taktik.
    Natürlich habt ihr recht, Verehrtester: Das Schwingen von großen Reden ist nicht meine Stärke, sehr wohl aber das Unauffälligbleiben. Außerdem wüsste ich nicht, wozu wir bei den Menschen viel reden sollten. Sollten wir uns nicht eher ihnen anpassen und uns bei ihnen einschleusen, um ihre Geheimnisse herauszufinden? Waffen halte ich nicht für die richtige Wahl. Für den Fall, das es zum Kampf kommt, was ich arg bezweifle, trete ich meine Befehlsgewalt gerne an jemanden erfehreneren ab. Was das Spionieren und Aushorchen angeht, halte ich mich durchaus für qualifiziert. Habt ihr noch Zweifel, so nennt sie mir."
    Élandor beendete seine Ansprache. Um keine Schwäche zu zeigen, blieb er stehen und beobachtete seine Begleiter.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mi Feb 26, 2014 10:43 pm

    Korbin hatte wirklich gehofft, das es nicht zu solchen Wahlkampfreden kam, aber wenn einer damit Anfing, musste er sich auch dazu äußern.
    "Eleandor, es ist durchaus eine gute Leistung sich jahrelang im Wald versteckt zu haben, und ich gebe euch vollkommen recht, das es bei dieser Mission nicht auf Kampferfahrung ankommt. Die Kunst eines Führers dieser Gruppe wird vor allem darin bestehen, die verschiedenen Fähigkeiten eines jeden von uns richtig einzusetzen und den Zusammenhalt in der Gruppe aufrecht zu halten. Und ganz ehrlich Gesagt, dass treue ich euch nicht zu.
    Wenn es um die richtige Taktik geht, wo und wie wir uns verstecken, wärst du mit Sicherheit genau der Richtige, der uns in Sicherheit bringen kann. Wenn gekämpft werden muss, ist eine andere Taktik gefragt. Da würde ich aus dem Bauch heraus Azrael oder Xaron den Vortritt lassen. Es gibt mit Sicherheit aber auch Situationen, wo Ellyn mit ihrer Güte, ihrer freundlichen zurückhaltenden Art diejenige ist, die eine Situation retten kann.
    Die Kunst eines Führers muss es also im Endeffekt also auch sein, zu entscheiden, wer mit seinen speziellen Fähigkeiten wann zum Einsatz kommt.
    Ein Führer darf nicht den Anspruch erheben allein zu wissen wie es richtig ist, sondern es schaffen Kompromisse zu schließen, die alle mit tragen. Nur wenn keine Zeit ist, muss er aus der Situation und seiner Lebenserfahrung heraus entscheiden, ob er den Befehl gibt: 'Eleandor, bring uns in Sicherheit', oder 'Xaron führe uns zum Sieg' oder was auch immer."
    Korbin sah zu Azrael und Xaron, dei noch immer wie eine Front vor Eleandor standen, dann wandte er sch bewusst um, und schaute zum Erzmagier.
    "Ganz nebenbei bemerkt, finde ich es es unter der Würde aller hier Versammelten, jemanden durch seine Waffen, seine Körpergröße, oder durch welches Mitte auch immer einschüchtern zu wollen. Wer anderer Meinung ist, soll es bitteschön frei und offen sagen dürfen. Und es sollte dabei egal sein, ob er das in Versform tut oder mit zwei, drei Wörtern."
    Flehentlich blieb Korbins Blick auf dem Erzmagier hängen. Mach diesem Trauerspiel ein Ende und komm bitte zur Abstimmung oder von mir aus bestimm den Führer dieses Haufens, aber lass es nicht schon hier im Ratssaal zu einer offenen Auseinandersetzung kommen. Korbin sendete seine Gedanken so intensiv wie er konnte, sagte aber nichts zum Erzmagier.





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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Mi Feb 26, 2014 10:59 pm

    Élandor begab sich wieder zu seinem Platz. Er nickte Korbin als Zeichen des Verstehens zu. Seine Argumentation war durchaus berechtigt. Etwas widerwillig lies er sie kommentarlos über sich ergehen. Wäre Xaron nicht so demonstrativ auf ihn zugegangen, hätte er gar nichts gesagt. Doch so fühlte er sich verletzt.
    Inzwischen waren der Zentaure und der Dämon ihm zuwider. Kaum waren sie da, mussten sie so auf einen zukommen und klein wirken lassen. Er warf wütende Blicke in ihre Richtung. Mit ihnen wollte der Elf nichts weiter zu tun haben.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Mi Feb 26, 2014 11:31 pm

    Xaron

    Entgegen seiner Vermutung behielt der Elf die Nerven und vertrat immernoch klar seinen Standpunkt. Die aufgesetze ernste Miene des Zentauren verwandelte sich in ein Grinsen und aufmunternd klopfte er seinem Gegenüber auf die Schulter. "Nicht schlecht Zwei... äh ich meine Élandor, du hast ja doch Mumm in den Knochen. Nimms mir nicht krumm, aber ich konnte nicht riskieren dass möglicherweise ein Anführer gewählt wird, der bei Gefahr so nervös wird, dass er keine klaren Gedanken mehr fassen kann."
    Dann blickte er in die Runde und fügte hinzu: "Wir haben hier einen mutigen Vertreter seines Volkes, meine Stimme hat er jedefalls."
    Vielleicht war diese Entscheidung überraschend für einige der hier Anwesenden, doch Xaron war es ja ohnehin nur darum gegangen sich ein genaueres Bild über die Qualitäten der Kandidaten zu machen und da Élandor seine Überprüfung bestanden hatte, war ihm Xarons Stimme zumindest solange sicher, bis sich jemand anderes ebanfalls qualifizierte.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Ryuzora am Do Feb 27, 2014 2:03 pm

    Es war nicht seine Suche nach seinem Bruder, die ihn in die Hauptstadt zurück trieb, sondern ein akuter Mangel an Geld. Blake drehte nachdenklich die bronzene Münze in seiner Hand und stieß ein lautloses Seufzen aus, während er überlegte, was nun wohl das geringere Übel war: Den Tag ohne Essen zu verbringen oder aber im Freien zu schlafen. Generell hatte er wenig Probleme damit, außerhalb von Hotels zu übernachten. In der freien Wildbahn tat er das immer, egal bei welchem Wetter, aber hier, mitten in der Stadt? Es war keine Sache, der Notwendigkeit, es war eine Sache des Stolzes und sein Stolz verbot es ihm zu zeigen, dass er sich die meisten Dinge nicht leisten konnte, die Andere sich tagtäglich leisteten. Blake steckte die Münze ein und ignorierte das protestierende Grummeln seines Magens. Mangel an Essen ließ sich - über eine kurze Zeit hinweg - deutlich besser verbergen, als ein Mangel an angemessenen Schlafplätzen und morgen würde er ohnehin mit dem Rat sprechen. Bisher war er noch nie ohne einen Auftrag zurück gekehrt. Seitdem die Feuermagier in einem blutigen Feldzug fast seine gesamte Verwandtschaft, einschließlich seiner Eltern, ausgerottet hatten, gab es für bestimmte Aufträge einfach nicht mehr viele mögliche Ausführenden und noch weniger, die dazu standen, Eismagier zu sein.
    Er vergrub seine Hände in den Armen. Seine Schritte waren ruhig und fest und trotzdem tauchte er in der Menge einfach unter. Es war wie tauchen: Man schwamm durch eine fremde Landschaft, entdeckte hier und da einige Details, schnappte kleine Dinge auf, nicht mehr als Informationsfetzen und man selbst blieb der große Anonyme. Ein Mensch ohne Gesicht, ohne Geschichte, ohne Familie, ein niemand. Es war irgendwo schon erstaunlich, wie einsam man sein konnte, während man mitten unter Menschen war. Nicht das erste Mal fragte Blake sich, ob es nicht vielleicht doch eine Möglichkeit wäre, wenn er sich Gefährten suchte, jemanden, der an seiner Seite blieb. Sich selbst eine Art Familie zusammen stellte. Er setzte sich auf eine Bank und schüttelte den Kopf. Nein, nein, das war keine Option. Allein der Fakt, wer er war und was er wollte, wonach er seit elf Jahren suchte, allein das würde jeden Menschen oder welcher Rasse seine potentiellen Gefährten auch sein mochten, in Lebensgefahr bringen. Sie würden sterben und es wäre allein seine Schuld. Das konnte und wollte er nicht riskieren.
    Er streckte die Beine aus, und schob den Gedanken von sich. Das Wetter war definitiv zu schön um in trübsinnigen Gedanken zu versinken. Ein leichtes Lächeln huschte über seine Lippen und verschwand auch nicht, als er die fast lautlosen Schritte hörte, die sich im näherten. Er öffnete die Augen und wandte den Kopf. Eine Elfe. Klein, zierlich in ein traditionelles Gewand gekleidet, das ihren durchaus hübsch zu nennenden Körper und vor allem die Taille weiter betonte. Das einzige, was nicht ganz so hübsch war, war das Brandmal an ihrer Wange. Eine Ausgestoßene. Wie er, wenn auch sicher mit anderer Geschichte.
    Fragend neigte Blake den Kopf zur Seite und hob eine Augenbraue.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Azrael am Do Feb 27, 2014 3:44 pm

    Azrael kam immer mehr zu dem Schluss, dass er den Zwerg nicht mochte. Zwerge waren nun einmal von polteriger Natur, das hatten sie wohl von den Steinen, in denen sie lebten, aber dieser hier benahm sich ziemlich daneben. Und so einer sollte deren Rasse vertreten? Waren alle Zwerge so?
    Hoffentlich blieb dieser der einzige Zwerg, dem er je über den Weg laufen würde. Und wenn nicht, dann würde er von sich aus wohl einen Bogen machen.

    Natürlich brauchten sie taktisches Geschick.  Aber nach seinen Worten war der alte Mann vielleicht doch eine gute Entscheidung. Der hatte in seinem Leben wohl schon einiges gesehen.

    Auch wenn der Elf den "Test" des Zentauren bestanden hatte, war seine Wahl gefallen.

    "Alter Mann ... du hast auch meine Stimme." sagte er dann. "Und wenn du sagst, wir sollen uns in bestimmten Situationen dem Zwerg, dem Elf oder sonstwem unterordnen, dann bin ich bereit das zu tun, denn ich vertraue deiner Weisheit. Du bist nicht umsonst so alt geworden." In seiner Stimme klang durchaus Respekt.

    Wenn sich die anderen jetzt äussern könnten, dann könnten sie vielleicht ja auch endlich mal los. Azrael war neugierig auf die Welt der Menschen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Do Feb 27, 2014 4:25 pm

    Lodrin war verdattert als die beiden Tatsächlich anfingen Wahlreden zu halten, war man hier schon auf dem Niveau der Händlergilde angekommen? Er seufzte lautlos und wünschte diese Sache endlich hinter sich zu bringen um baldmöglichst wieder hier zu sein und wie gewohnt weiterleben zu können. "Nun das war keinesfalls persönlich gemeint Elandor." erklärte Lodrin. "Aber um ehrlich zu sein glaube ich kaum das die Menschen in Wäldern leben wie es euer Volk tut, das tun sie hier schließlich auch nicht. Und ihr sagt selbst das ihr euer Leben im Wald verbracht habt nicht in der Stadt. Davon abgesehen halte ich es für gut wenn jemand der mit vielen verschienen Gesellschaften zu tun hatte uns führt. Das wollte ich noch klarstellen - Anstonsten sehen wir zu das wir aufbrechen, unsere Führungsangelegenheiten können wir auch auf dem Weg klären, findet ihr nicht?" fragte er in die Runde. "Der Erzmagier hat seine Zeit schließlich auch nicht gestohlen." erklärte Lodrin.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Do Feb 27, 2014 4:31 pm

    Ellyn warf Azrael einen enttäuschten Blick hinterher, während er sich neben Xaron setzte, verbat sich aber, über den Grund nachzudenken.
    Sie strengte sich an, der Diskussion zuzuhören, doch die Wortgefechte der anderen verwirrten sie. Außerdem hasste sie Streit.
    Als Lodrin vorschlug, aufzubrechen, seufzte sie erleichtert.
    "Ich stimme Lodrin zu, wir sollten vielleicht lieber aufbrechen", sagte sie leise und senkte den Blick auf den Boden.
    Vielleicht hörten sie dann endlich auf, sich gegenseitig anzusehen, als wollen sie einander auffressen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Fr Feb 28, 2014 5:19 pm

    "Na Also, eine Schönheit mit Vernunft, was will Mann mehr meine Herren. Auf auf, ich habe mir sagen lassen das Wandern ist des Müllers - äh Zwerges Lust!" bemerkte Lodrin munter in die Runde.

    "Über die Sache mit dem wer, und wann des Portals können wir uns immer noch den Schädel zerbrechen wenn wir den Ort an dem es geöffnet werden soll erreicht haben." währenddessen stiefelte er auf Ellyn zu und bemerkte leiser
    "Und glaubt mir Ellyn - der Rat wird nicht eine solche Truppe aufstellen wenn er nicht weiß das man ein Portal geöffnet bekommen.

    Die werden mit Sicherheit noch eine Trumpfkarte im Ärmel haben wenn ihr es nicht schaffen solltet. Ich mag zwar manchmal ein eitler Fatze sein,
    aber ich habe schon ziemlich viel von der Politik mitbekommen,
    mein Vater war selbst einmal Kandidat für den Rat und blabert über nichts lieber als Politik."
    erklärte er,
    scheinbar war es der Engelin sehr peinlich ihre Reise nicht mit Sicherheit gewährleisten zu können.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Fr Feb 28, 2014 11:28 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Die Magierin studierte die Aura des Dämons weiterhin, schließlich hatte sie schon oft genug mit Zentauren zu tun gehabt und aus Ellyn konnte sie im Moment nichts herauskriegen. Sie würde irgendwann mit ihr versuchen zu reden, vielleicht wusste sie einige Dinge, die ihr bei ihrer Suche weiterhelfen könnte. Und so wie der Engel sich gebärdete, war es wahrscheinlich, daß sie nicht wußte wie geächtet Azuritas Forschungszweig eigentlich war.
    Sie hoffte, daß der alte Kauz von Erzmagier nicht auf die Idee kam sie an ihre Pflichten und Gelöbnisse zu erinnern. Sie wußte was sie tat und sie war so kurz davor.
    Sie verfolgte beiläufig, die anderen bei ihren Streitereien. Als dann auch noch Korbin, sie als Anführerin vorschlug, legte sie ihren Kopf schräg und als sie schließlich den rechten Zeitpunkt gekommen sah, stand sie auf.
    Sie war sich bewusst, daß die meisten nicht sofort darauf achteten, daß eine der wenigen Gerüsteten im Raum sich erhob, doch in ihrem Kopf hatte sie schon eine vermutlich sehr törichte Idee, wie sie die Aufmerksamkeit der Streitenden auf sich richten könnte.
    Sie legte bedächtig ihre Pfeife auf dem Tisch vor sich ab und zog ihr Schwert.
    Die Klinge aus dem besten Stahl der Zwergenschmieden schimmerte im Licht, daß durch die Fenster in den Ratsraum fiel.
    Während die Klinge mit einem feinen Sirren noch aus der Scheide glitt, begann Azurita ihre magische Macht zu sammeln und ihre Lippen formten Worte, deren Sinn selbst die Magietheoretikerin nur teilweise verstand. Es war wie wenn ein kleines Kind die Worte eines Philosophen nachspricht. Es versteht selbst nicht jedes Wort und kennt die Zusammenhänge nicht, und doch, wenn die Worte nur machtvoll genug waren, war auch hier eine Wirkung gegeben.
    Und so war es als die Klinge vom Licht der Sonne getroffen wurde. Zwei Worte, die so dunkel und leer klangen, wie die Leere zwischen den Gestirnen, und Azurita ließ der angestauten Macht freien Lauf.
    Wie eine dunkle Schlange aus Nebel, wand sich die Magie um in die Klinge. Zuerst langsam, bedächtig, fast als wäre die Magie sich nicht sicher, ob sie in der nächsten Sekunde aus der Welt gerissen würde. Dann immer schneller, bis die Klinge nicht mehr zu sehen war.
    Mit einem Sirren, daß mehr zu spüren war, als wirklich zu hören, zogen sich die Nebelschlangen straff und verschmolzen mit der Klinge.
    Anstatt der silbernen Stahlklinge, befand sich in Azuritas Händen eine Klinge aus reiner Schwärze, erfüllt mit knisternd-violetten Entladungen. Die Klinge schien die Blicke anzuziehen und wie ein endloser Abrung alles in sich aufzusaugen. Selbst die nicht magischbegabten Anwesenden spürten die Macht, die sich hier in komprimierter Form offenbarte. Das war eine Klinge, geschaffen um Drachen, Engel und Dämonen gleichermaßen zu vernichten.
    Es dauerte nur einen oder zwei Augenblicke, bis Azurita gewaltsam das Band zu der Quelle, die durch sie wirkte, trennte und diese Klinge der Finsternis verschwand, wie ein schlechter Traum.
    Sie spürte, wie die Magie ihren Körper überstrapaziert hatte. Ihre rohe Gewalt und die schlechte Führung der magischen Kräfte durch ihren Körper hinterließen ihre Spuren.
    Doch nach außen hin stand sie gerade vor dem Tisch, das Schwert langsam sinken und den Blick in die Runde schweifen lassend.
    "Das ist was ich vollbringen kann, die Magie zu führen ist meiner Hände Tagwerk, doch die Herzen und Taten anderer zu führen ist mir nicht gegeben. Ich folge gerne Korbin, denn ein Anführer braucht Empathie und Erfahrung. Doch das ist müßig. Lasst uns auf der Reise die Fähigkeiten von jedem einschätzen und am Ort des Übertritts frühestens entscheiden.", sprach sie zu der Gruppe, wobei sie sich um blickte, aber vor allem etwas furchtsam zum Erzmagier schaute. Er war zwar schon immer ein Befürworter ihrer Forschung gewesen, aber zu sehen wie weit sie gekommen war, könnte auch ihn seine Entscheidung und sein Vertrauen überdenken lassen.
    Sie erhöhte ihre Körperspannung und ihre Finger verkrampften sich um das Heft ihres Schwertes. Zum Glück war ihre Hand höchstens von Elandor zu sehen.
    Sie spürte, daß ihr Atem leicht rasselnd ging, und in jedem Augenblick stieg der drang zu Husten.
    Ihre Glieder waren schwer und am liebsten hätte sie sich hingelegt. Sie wußte, das waren nur leichte Auswirkungen des Zaubers.
    Hätte sie sich bewegt oder gar versucht die Klinge wirklich zum Kampf einzusetzen, wäre sie garantiert nachdem die Magie aus ihrem Körper verschwunden wäre, zu Boden gegangen. Sie hatte bis jetzt es nur geschafft für einige dutzend Herzschläge die Klinge aufrecht zuerhalten. Das war vor knapp einer Woche gewesen.
    Doch jetzt konnte sie sich nicht leisten, zu erkennen zu geben, wie es ihr wirklich ging. Sie konnte sich vorstellen, daß der Dämon, Azrael, sie im Moment einige Bedrohungsstufen heraufgesetzt hatte. Sie würde ihn im Auge behalten.
    Im Nachhinein, war es in ihrer Vorstellung besser gewesen, als die Ausführung.
    Sie setzte sich wieder, wobei sie ihr Schwert zurück in die Scheide schob.
    Kaum daß sie saß und sie hoffte unbeobachtet zu sein, hielt sie eine behandschuhte Hand vor den Mund und hustete leise.
    Ihr Mund war erfüllt mit dem metallisch-süßen Geschmack ihres eigenen Blutes und einige Sprenkler bedeckten die Innenseite ihres Handschuhs.
    Sie legte die Hand unter den Tisch und ergriff mit der anderen ihre Pfeife.
    Es kostete sie enorme Willenskraft und Anstrengung, die Hand ruhig zu halten und die immer noch glimmende Pfeife läßig an ihren Mund zu führen.
    Ein paar Züge später, spürte sie, daß sich ihre Glieder ein wenig beruhigten.
    Sie mußte diese Quelle verstehen lernen. Wenn sie nur den Sinn der Anrufung verstehen könnte, wenn sie nur ihre Vermutungen bestätigen könnte, dann könnte sie den Zauber vervollständigen und ihr Verständnis der Quellen erweitern.
    Irgendetwas war in ihren Gedanken. Etwas war da. Etwas was sie gesehen hatte, daß wichtig gewesen war. Entscheidend vielleicht.
    Doch sie konnte es nicht ergreifen und festhalten, es war so flüchtig wie der Zauber.


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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Mo März 03, 2014 10:53 am

    Lodrin bemerkte das Azurita ihr Schwert zog, man hört die Klinge am Mundblech entlangschrabben. Er riss die Augen auf - was bei allen Heiligen Trollvätern war da bitteschön los?
    "Was soll das..." fragte er aufgebracht, als er sah wie Schwärze die Klinge überzog, unglaubliche Schmerzen durchbrandeten ihn.
    Er schrie auf und stürzte zu Boden. Alles war schwarz, er fand sich auf einem langen Pfad wieder, ein Pfad der absolut unterschiedlich war, gleichzeitig in gleißendem weiß und tiefem Schwarz.
    Unzälige Stimmen wisperten um ihn herum, hohe und tiefe. Er hatte das ängstliche Gefühl das hier alle Geheimnisse der Welt hier begründet lagen, eine Antwort auf alles zu finden sei.
    Er setzte langsam seine Schritte und schritt vorwärts, während sich ein unglaublicher DRuck auf seinem Kopf aufbaute.

    Er war angespannt und sein Puls war vollkommen verstummt. Dennoch, es war als könnte er sich selbst sehen, ein verdammt seltsames Gefühl - war er etwa tot?
    "Wo zur Hölle bin ich eigentlich hier?!" rief er in die Dunkelheit hinaus, was war hier um ihn herum, er fühlte gewaltige Energien um sich herum,
    die sich wie die Adern eines gewaltigen Herzens um ihn herum erstreckten.
    Adern in denen rohe Kräfte pulsierten.
    "Verdammt noch mal, wer bist du!" knurrte er zwischen Zorn und Neugier. Eine Stimme ertönte in seinem Kopf, eine Stimme die hoch und tief zugleich war,
    sie pulsierte nur so vor Energie und Macht.

    "Ich bin Chaos und Ordnung, Schöpfung und Zerstörung, ich bin die Dunkelheit die im Licht wandelt." donnerte die Stimme durch sein Hirn. Lodrin schrumpfte zusammen.

    "Und - was mache ich hier?" fragte er "Ich bin doch kein Magier?" fragte er die Stimme.
    "Du bist was du bist und nicht was du sein könntest. Du hast dich für den Pfad des Chaos entschieden und nicht für den Pfad der Ordnung, den zu schreiten du einst bestimmt warst."
    dröhnte die Stimme. "Verdammt noch mal, ich bin keine Puppe, und was meinst du mit Chaos?" fragte er verstört.
    "DU du wagst er MICH zu DUZEN!" die Stimme donnerte und Lodrin sackte in die Knie. "Ich bin in deinem - Herz? Warum sollte ich nicht du sagen?"
    fragte Lodrin sein Gegenüber.
    Der Druck auf seinen Körper verringerte sich. Ein erheitertes Lachen ertönte.
    "Ein Zwerg mit Herz, kaum zu glauben. Nun denn Lodrin Eisenbart - du sollst verbinden was zusammengehört, auch wenn du nicht weißt wie du es tun sollst. Du wirst deine Familie mit Ehre erfüllen - oder mit unsäglicher Schande." erklärte die Stimme.

    Dann mit einem mal materialsierte sich eine Gestalt vor ihm, es waren golden glühende Augen die ihn aus den schwarzen Umrissen einer weiblichen Gestalt heraus musterten.
    "Du wirst etwas erhalten und dir wird etwas gegeben, Licht und Dunkelheit werden sich die Waage halten."
    sprach die Stimme und streckte einen Arm aus, er wurde berührt, eine gewaltige Energie durchfuhr ihn und er riss die Augen auf.
    "Jeez people, what the fuck is goin on here? Had a really creepy expierience there in - astral plane? Is this shit black an white at once Azurita?"


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Mo März 03, 2014 11:29 am

    Azurita von Hohenstadt:

    Lodrin reagierte empört auf ihre drastische Aktion, und dann stand er einfach nur da. Der Blick leer, alle Spannung schien aus seinem Körper gewichen, dennoch stand er aufrecht. Azurita merkte wie sich etwas verschob. Es war einer dieser seltenen Momente, wenn die Magie sich ihren eigenen Weg bahnte.
    Irgendetwas unendlich mächtiges, aber auch vertrautes, zwang ihr den Astralblick auf.
    Lodrins Astralkörper nahm sie sofort in seinen Bann. Es war nicht der Körper eines Zwerges, er war ein diffuses Wabern. Und etwas Fremdes umschlang ihn, als wären es zwei Liebhaber. Das Fremde nahm immer weiter Kontur an, während Lodrin abnahm. Es sah aus wie die Schattenklinge, die sie beschworen hatte.
    Hatte sie eine magische Rückkopplung in Lodrin hervorgerufen? Wenn ja, warum passierte nicht das selbe mit den anderen?
    Die Finsternis rief in ihr eine nie gekannte Sehnsucht hervor. Was war sie? Etwas, was aus ihr selbst kam? Oder etwas aus der Quelle die sie angerufen hatte? Vielleicht die Quelle selber?!
    Nach einiger Zeit verschwand Lodrins Astralkörper! Einfach so!
    Sie keuche und beobachtete weiter, wie sich die Astralebene und die wirkliche Welt für sie sich überschoben. Sie sah Lodrin wieder. Er hatte sich jedoch auch auf dieser Ebene verändert! Seine Augen leuchteten in bernsteingoldener Farbe.
    Ihn umgab ein Nimbus, der ihrer Klinge entsprach. Es war als würde sie durch die Welt, selbst die Astralebene hindurchschauen. In jenes Reich in dem es nur Finsternis gab, und doch war da auch Licht. Das goldene Schimmern, das auch die Augen von Lodrin angenommen hatten. Aus dem Augenwinkel sah sie wie Ellyn und Azraels Auren auf die Erscheinung reagierten. Sie wurden verzerrt und zu der Erscheinung hingezogen. Es war als würden sie zu ihrem Ursprung hingezogen werden.
    Sie riß sich gewaltsam aus der Astralsicht heraus, als Lodrin anfing in einer ihr all zu vertrauten Sprache zu sprechen. Sie hatte sie vor Jahren gelernt, als sie die Welt der Menschen erforscht hatte, in Büchern und Erzählungen. Doch er sprach es mit einem seltsamen Dialekt.
    Und er sprach von der Astralebene!
    Sie atmete keuchend ein und wieder aus, sie hatte schlichtweg vergessen zu atmen, oder viel mehr etwas hatte ihr den Atem geraubt - als wäre es nicht mehr nötig in der Anwesenheit dieser Macht zu atmen. Als wäre der Anblick genug um zu leben.
    Sie schaute zu Lodrin und begann, die Worte sich zusammenklaubend und hoffend, daß es wirklich das bedeutete was sie glaubte: "Talketh you. No man ever wath in this place. Black and white? Are thou sure? What hath thee seen? What hath thou heard?"
    Einer Eingebung folgend sagte sie mit vor Ehrfurcht erfüllter Stimme: "Fragment of the Akumu'no'ou,
    Release thy heavenly retribution
    O blade from the cold, dark void,
    Become my power, become my body
    Together, let us walk the path of destruction
    And smash even the souls of the Gods.
    Wath tis anything thou hath heard"
    Sie hatte die Hoffnung, daß irgendetwas in der Beschwörung der Klinge etwas in Lodrin zum klingen brachte. Vielleicht konnte er ihr sagen was Akumu'no'ou war! Sie hatte die anderen vollkommen vergessen. Was kümmerte sie die Meinung des Erzmagiers? Sie glaubte etwas auf der Spur zu sein, was größer war als alles was sie je gekannt hatte. Erneut klangen ihr die Worte der alten Tatzelwürmin im Kopf, Worte die sie erst jetzt begann zu verstehen:
    "Azurita, es gibt etwas dessen reine Existenz zu groß ist, zu allumfassend, als daß selbst wir Drachen es ganz verstehen können. Es gibt viele die versucht haben es zu beschreiben. Ich nenne es eine Dunkelheit, tiefer denn jede irdsche Finsternis, ein Licht, das wie Gold über einem See des Chaos scheint. Etwas dem die Macht gegeben ist über alle schrecklichen Monster...."
    Langsam begann sie zu begreifen. Doch noch hatte sie nicht alles zusammengefügt, sie schaute hoffnunsvoll zu Lodrin.


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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Mo März 03, 2014 12:00 pm

    Lodrin realisierte das er perfekt in einer Sprache redete die er gestern noch nicht einmal dem Namen nach gekannt hatte
    - English - das war der Name dieser Sprache. Einer Sprache die Azurita auch sprach,
    wenn auch bei weitem nicht so gut wie er, außerdem klang das was sie sagte altmodisch, altmodisch und mächtig.
    "Well My Lady, that is a bunch of cranc stuff u are talkin." antwortete er grinsend.
    "But this Lord of Nightmares u are talkin bout is a rather shitty phrase for that thing I ve seen out there.
    Its more like Queen of the twilight hall, but that would o cuz spoil a lot of epicness in dat poem."
    Lodrin bemerkte das Aurita offensichtlich Probleme hatte ihm zu folgen. Also würde er sich die Mühe geben und etwas formeller reden.

    "Ok - I now try speaking more appropriate, so do not have a hard time, we can change to common Language
    if it is to hard for you my Lady. When you did cast your spell I fell in darkness an awoke on a giant Path beyond our World, maybe in the astral plane.
    I heard countless voices whispering out the secrets of the world, though I did not really understand them.

    Later I noticed giant flows of Energy - much bigger than anything I felt before.
    The flows where pulsing like veins of a giant heart. An so I shouted out: Where the fuck am I? And then something headed my call.
    A gigantic pressure brought me down on my knees and a voice crackling of power rang like a bell through the darkness.
    It was a strange voice that seemed to contain all voices that ever existed. And it spoke to me.
    I am chaos and order, creation an destruction.
    I am the darkness that turns to light, I am the blood the flows beyond the roots of the worlds." Lodrin legte eine Kunstpause ein.
    "Really crazy isnt it?" erklärte er.

    "Then of course I asked what I should do here an the answer that was given me was quite extraordinary.
    Thou art here because you walked the path of chaos Thou chose instead of the path thou were destined to walk.
    Thou shall forge together was was torn apart and bring great honor, or unbelievable shame to thy kin." stellte er fest.
    "Quite the mad lady that person was, a shape of a woman with eyes of burning gold." er zuckte mit den Schultern.
    "And about English - she said, I shall lend thee power, but thou shall pay thy price. For the balance of worlds shall be kept." Lodrin grinste
    - so hörte sich das ganze doch gleich viel besser an, es kam schließlich immer darauf an das man seine Geschichte richtig verpackte.
    Dann verviel er wieder in die normale Sprache der Anderswelt.
    "Alles in Ordnung, ich bin nicht verrückt - hatte nur grade einen interessanten Ausflug auf die Astralebene. Ich entschuldige mich für den Aufruht den das ganze verursacht haben mag." sagte er mit niedergeschlagenen Augen.


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    "You've taught me skill is not enough. It cannot compare to Love!

    "I'll praise You in this storm,
    and I will lift my hands,
    for You are who You are,
    no matter where I am!"

    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."
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    Silphiel
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Mo März 03, 2014 12:35 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Die Magietheoretikerin lauschte den Ausführungen Lodrins, wobei sie sich sehr anstrengen musste, denn die Sprache ging ihr nicht leicht von den Lippen. Sein Dialekt war außerdem noch sehr .. gewöhnungsbedürftig.
    Als er sich in ihrem Dialekt versuchte, war sie dankbar, denn sie verstand es deutlich besser. Sie hörte und begann zu verstehen.
    "I am chaos and order, creation and destruction," murmelte sie die Worte des Zwerges nach.
    Es erinnerte sie an etwas, daß die alte Drachin ihr erzählt hatte: "I am the mother of all darkness, I am the one who dreamt for years uncountable of regaining my form. I am darknes beyond blackest pitch, deeper than the deepest night. I am the Sea of chaos, the source of all chaos."
    Die weise Echse hatte noch hinzugefügt: "Merke dir diese Worte, Dame Azurita. Irgendwann werden sie wichtig werden."
    Damals hatte sie nichts davon verstanden. Doch jetzt begann sie es zusammenzufügen.
    "I am the darkness that turns into light, I am the blood that flows beyond the roots of the worlds.", sprach Lodrin und es fiel ihr wie Schuppen von den Augen, vermutlich Drachenschuppen.
    Sie hatte eins eine verwaschene alte Zeichnung gesehen, in einem uralten Buch, daß sie auf ihren Reisen gefunden hatte. Es war eine einfache Zeichnung der Anderswelt und daneben der alten Welt gewesen. Umhüllt von einer bläulich-weißen Kugel, die Astraleben und alles ruhend auf einem tiefschwarzem Fleck, durchsetzt mit goldenen Sprenkseln. Damals hatte sie nicht wirklich über dieses Fundament nachgedacht. Doch was wäre, wenn diese Quelle - Nein, diese Wesenheit - deren Macht sie beschworen und die mit Lodrin in Kontakt getreten war, in Wirklichkeit nichs anderes als dieses Fundamen war?!
    Die nächsten Worte Lodrins, von der Gestalt der Frau, ließen jedweden Zweifel sterben. Also nannte ihre Beschwörung, diese Kreatur die Herrin der Albträume, die Mutter aller Finsternis. Alles was die Drachin ihr gesagt hatte, fügte sich zusammen.
    Sie waren eins. Diese Wesenheit war der See des Chaos, auf dem die Welten ruhten und aus dem alles entstanden war.
    Sie wich unwillkürlich einige Schritte von Lodrin zurück und hielt sich die Hände in Schreck und Furcht vor das Gesicht.
    Sie war so kurz davorgewesen diese Wesenheit in diese Welt zu rufen.
    Die Mahnung der Drachin klang in ihrem Geist wider: "When Existance calls forth Oblivion, it must fade into Oblivion! So sagen es die alten Schriften. Also fürchte dich vor dem, was deine Wissbegier dir der einst offenbaren mag."
    Sie fasste einen Entschluss: sie würde diesen Weg weiter beschreiten, doch sie würde nicht mehr danach trachten jenen Zauber zu vollbringen, der die gesamte Macht diese Quelle beschwor. Sie hoffte, daß wie es in der Anrufung gesagt wurde, daß dieses Schwert nur ein Fragment der Herrin der Albträume war.
    Sie setzte sich, sichtlich erschüttert auf ihren Platz und entzündete erstmal ihre Pfeife erneut und begann sich wieder in eine undurchdringliche Wand aus farbigen Rauch zu hüllen.


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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Azrael am Mo März 03, 2014 4:59 pm

    Azrael wandte bei Lodrins Worten den Kopf zurück zu Ellyn. Sie sah ein wenig einsam und verlassen aus, aber der Zwerg hatte Recht. Sie war eine Schönheit. Aber das war ihm ja schon aufgefallen, als er den Ratssaal betreten hatte.
    Nun war auch der Zwerg aufgestanden und offenbar aufbruchbereit. Nundenn, er war es schon seit er den ersten Fuss hier hineingesetzt hatte.

    Die Magiern lieferte ihnen dann ein Schauspiel der besonderen Art. Azrael konnte nicht wegsehen. Er spürte die Macht, die sie demonstrierte und spannte seinen Körper an, als er die Bedrohung, die von Azurita ausging, schmerzlich in seinen Eingeweiden spürte. Es kostete ihn Mühe, sein Beben zu unterdrücken. Zum Glück dauerte diese spektakuläre Vorstellung nur wenige Sekunden und Azrael musste sich an einem der Stühle festhalten, bis er das Gefühl hatte, sicher auf seinen Füssen stehenbleiben zu können.
    Finster blickte er sie an. Was sollte denn das jetzt? Nach ihren Worten war klar, es war eine reine Demonstration ihrer Kraft und, wundersamerweise, die Ablehnung einer Führung der Gruppe.

    Jetzt sah er auch, dass der Zwerg wie zur Salzsäure erstarrt aussah. Was war denn mit dem nun los?
    Und die Magierin sass da und rauchte in aller Seelenruhe ihre Pfeife weiter.

    "Mach ... das ... nie ... wieder." Azrael presste die Worte aus sich heraus. Er war beherrscht, aber wie lange noch. Das hier war eine Versammlung aller Rassen, um die Welt für sie zurückzuerobern, nicht ein Machtkampf gegeneinander.


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    Ich bin der Geist, der stets verneint!
    Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
    Ist wert, daß es zugrunde geht;
    Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
    So ist denn alles, was ihr Sünde,
    Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
    Mein eigentliches Element.

    (aus Goethes Faust)

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