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Alastor

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    Die Rückkehr - Kapitel 2

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    Neunzunge
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Do Sep 11, 2014 7:00 pm

    Xaron
    Ort: Wüstenstraße

    Das schwarze Wesen war nur wenige Meter von ihm entfernt vorbeigerauscht. Weit genug entfernt, alsdass ein Schlag mit seinem Sichelschwert ins Leere gegangen wäre, darum unterließ er es. Korbin machte die Gruppe drauf aufmerksam, dass die Monstren den Weg nicht verlassen konnten, daher steckte er seine Waffe wieder weg und kehrte in eine entspanntere Position zurück, immer drauf bedacht die Beine leicht angewinkelt zu lassen, denn irgendwie fühlte es sich so instabil an auf nur zwei Füßen zu stehen.
    Dann sprach man ihn auch schon an. Der Helm, die Bauchplatte und die Armschienen waren, mal abgesehen von den neun ledernen Bändern an seinem Unterarm und einer Knochenhalskette, das einzige was er trug und die Rüstungsteile auch nur wenn er auf einen Kampf vorbereitet war. Mehr Schmuck hatte er sich noch nicht in der Schlacht verdient.
    "In Ohnmacht fallen? Warum?"
    Verwundert sah der Zentaure an sich hinab und erblickte seine menschliche Unterhälfte, die immerhin noch gewisse Parallelitäten zu seiner wahren Gestalt hatte, zumindest soweit er das nach den wenigen unbekleideten Zweibeinerunterleibern die er bisher zu Gesicht bekommen hatte - eine Auseinandersetzung seines Stammes mit einer kleinen Gruppe Orks, beziehungsweise die anschließende Ausweidung zur Trophäengewinnung - beurteilen konnte.
    Von oben nach unten gesehen war da zunächst einmal seine Männlichkeit, die wohl im vergleich zu dem was er in Erinnerung hatte vergleichsweise groß, er konnte sich noch daran erinnern wie er und die anderen Zentaurenkrieger über die Größe gescherzt hatten - jedoch nicht ansatzweise mit seinem Original zu vergleichen war, dann die muskulösen, stark behaarten Ober und Unterschenkel und darunter die merkwürdigen, fleischigen Füße der Zweibeiner, unter deren Sohlen sich allerdings zumindest eine dicke Schicht Hornhaut gebildet hatte.
    Erst jetzt wo er darüber nachdachte wurde ihm bewusst, dass alle lebenden Zweibeiner die er je gesehen hatte mit Stoff bekleidet gewesen waren.
    Aber warum? Hat das irgendeinen Nutzen? Entweder man rüstete sich, oder man schmückte sich mit Trophäen, aber wozu sollte man den eigenen Körper mit Stoff verhüllen?
    "Ihr Zweibeiner seid komisch, eure K'leidung' schützt weder vor Hieben, noch beweist sie große, vollbrachte Taten. Sie ist vollkommen überflüssig... aber vermutlich ist es wohl erforderlich, dass ich das anlege, wenn wir nicht auffallen wollen." lenkte er ein, nahm den Mantel entgegen und schlang ihn um den Körper.
    Es würde jetzt etwas schwieriger sein seine Schwerter zu ziehen, aber möglich war es immernoch und wenn sie nicht auffielen, sollte es ohnehin nicht zum Kampf kommen.
    Also reihte er sich in die Truppe ein und ging mit.


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    Untergrundpudel
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Sa Sep 13, 2014 5:19 pm

    Endlich - bei den Göttern das war geklärt und Lodrin marschierte munter hinter den Anderen her. Er verfluchte seinen schweren Rucksack, während der Schweiß in Bächen über seinen Körper lief. "I hate the sun, the shitty Backpack - curse ya unfriedly humans." knurrte er vor sich in. Sie näherten sich mehr und mehr der Stadt und er fragte sich wie man sie wohl ansehen würde. Der Zentaur trug jetzt immerhin einen Mantel, aber Lodrin hatte das Gefühl das er damit ähnlich auffällig war wie ein nackter Mann. Schließlich rollte eine große Kutsche heran. Sie war glänzend Schwarz und hatte einen Widderkopf zwischen ihren Laternen. Die Dampfmaschiene blubberte leise, während das klare Glasfenster herunterfuhr. "Ey guys - u comin from a Larb con? Thought in fuckin Vegas no such stuff." der Junge Mann war ein wahrer Hühne, so wuchtig gebaut wie der Zentaur. Ein gefürchteter Krieger vielleicht. "Yep, but I love the old school ma friend, furthermore its difficult for a dwarf to get some decent clothes." plauderte Lodrin. Er wusste genau das man kleinwüchsige Menschen gern als Zwerge bezeichnete, warum sollte das hier andes sein. "Cool beard - really true!" der mann machte eine seltsame Geste die ein wenig an einen Ziegenkopf erinnerte. "Know I m awesome dude, but nice wagon." statierte Lodrin. "Its a pickup - but where are ya goin?" fragte er die Gruppe. Lodrin hoffte bloß das der Zentaur dem armen Mann nicht den Schädel spaltete. Zum Glück war er ein ganzes Stück entfernt. "Well Man - to Vegas. No Larb no desert Trip." Lodrin grinste während er versuchte so viele Neue Informationen zu verarbeiten. "Can u give us a ride pal?" fragte er. "Roger that lil man - get the Ladies in there, rest o you hop on the back!" kommandierte der Junge Mann wärend er ausstieg und die Hintertüre des Wagens öffnete. "So whats ya name." fragte er. "Well Lodrin Eisenbart, an you." erkundigte er sich. während er die Hand ausstreckte. "Olav Olafssen." sellte er sich vor, seine Griff war wie ein Schraubstock. "got a grip for such a tiny fella Lordin." er nickte anerkennend. "gimme ya backpack?" Lodrin tat nichts lieber als seinen schweren Rucksack abzusetzen. Den der Mann auf die Ladefläche wuchtete. Lodrin nahm anlauf, sprang auf das Tribrett und kletterte auf die weichen Ledersitze. "An what are ya doin out here?" fragte er während er mit großen Augen die seltsame Vorderseite der Kutsche betrachtete. Ob man sie mit diesem Rad lenkte? Und was bedeuteten die viele Hebel und Knöpfchen. Und - wo kamen diese Leuchtenden Zahlen her? Er wollte schon fragen, riss sich aber im letzten Moment am riemen. Der Mann war freundlich aber man musste sich ja nicht gleich zu erkennen geben. "O just drivin to get some Vodka for the evenin, fucking Isaak threw a party while I was away. Dirty Motherfuckers killed all the good Finlandia!" ärgerte er sich. "Something against Tursias?" fragte der Junge Mann während er auf knöpfen herumdrückte und aus dem Nichts eine donnernde Musik ertönte. Lodrin hüpfte auf seinem Sitz. "What the freaking shit ist that." schrie er. Olav blickte ihn verstört an. "Äh -what?" fragte er verwirrt. Lodrin dachte fieberhaft nach wie er seinen Ausbruch erklären konnte und stimmte dann in das donnernde Gebrüll der unsichtbaren Musiker ein. "One MORE!" er gröhlte "I love this fucking Music! Gimmme MOAAAAARRRRR." verwunderlich war das er diese Musik in der Tat gut fand. Sie trieb seinen Puls wie von selbst in die Höhe während auch Olaf in das Gegröhle mit einstimmte!


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am So Sep 14, 2014 12:17 pm

    Azurita von Hohenstadt:
    Ort: Wüste
    Spielpartner: die Gruppe + Olaf Olafssen (NPC)

    Kaum hatte Xaron sich dazu herabgelassen, sich zu kleiden wie die anderen Zweibeiner, so fasste Azurita aufjedenfall seine Aktionen auf, geschah erneut etwas unerwartetes.
    Ein weiteres Gefährt/Monster kam entlang des schwarzen Weges.
    Doch dieses Mal hielt es auf ihrer Höhe und ein Mensch begann mit Lodrin zu sprechen. Sie musste sich etwas anstrengen, da sie ja immer noch nicht von diesem Trank getrunken hatte, der anscheinend den anderen die Möglichkeit gab, unterbewusst die Sprache dieses Landes zu sprechen.
    Sie hielt sich erstmal zurück. Sie wusste nicht was ein Larp für ein Ort war, aber Lodrin schien den Menschen von ihrer "Normalität" überzeugt zu haben.
    Azurita atmete etwas beruhigt durch und nahm Ellyn bei der Hand. Die Engelin war sichtlich beeindruckt und eingeschüchtert von der seltsamen Kutsche, der neuen Welt und den ganzen Eindrücken.
    Sie zog sie mit sich ins Innere der Kutsche.
    Hierin war es erträglich kühl, die Sitze waren weich und angenehm. Sie schaute sich mit großen Augen um.
    Ellyn tat es ihr gleich und hielt Azuritas Hand fest, als ob sie jemanden bräuchte der ihr Halt gab.
    Azurita nickte ihr aufmunternd zu, wurde jedoch sogleich selber erschreckt, von der plötzlich losdonnernden Musik.
    Sie verzog ihr Gesicht, behielt jedoch ihre Hände an Ellyns Händen. Der Reflex ihre Ohren zu zu halten, schien bei Olaf nicht vorhanden zu sein.
    Und jetzt sangen Olaf und Lodrin lautstark mit. Die zwei waren jedoch nicht so musikalisch wie der unsichtbare Sänger.
    Sie war drauf und dran Fragen zu stellen, über die sonderbare Apparatur, doch unterließ es.
    Es wäre nicht gut so sehr aufzufallen.
    Ellyn neben ihr begann, trotz der donnernden Musik, einzuschlafen.
    Ihr Kopf auf Azuritas Schulter sah die Engelin genauso überirdisch aus, wie bevor sie den Trank genommen hatte. Sie brauchte kein überirdisches Strahlen, oder Flügel, um erhaben auszusehen.
    Plötzlich musste Azurita leise kichern. Eine Sache war nicht ganz so erhaben an der Engelin: sie sabberte.
    Azurita wischte die Spucke der plötzlich so nahbar wirkenden Frau mit einem Stofftuch unauffällig weg. Musste ja nicht jeder die Engelin so entzaubert sehen.
    Zu dem Menschen meinte sie schließlich, nachdem sie an den Formulierungen gebastelt hatte: "Der werte Herr, wir haben das meiste unserer Habe vor Kurzem verloren. Wir haben nur noch was wir am Leibe tragen. Gibt es die Möglichkeit irgendwoher," sie warf einen Blick auf die Kleider Olafs, die komplett anders waren, als die normale Mode der Anderswelt, "normale Kleider herzubekommen?"
    Sie hoffte, daß sie keinen Fauxpas begangen hatte und daß er sie verstehen würde. Ihr Dialekt war deutlich unterschiedlich von dem Lodrins und der anderen, die den Trank zu sich genommen hatten.


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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am So Sep 14, 2014 12:51 pm

    Xaron
    Ort: Wüste

    Argwöhnisch betrachtete Xaron das Ungetier auf das er aufsteigen sollte. Konnte es tatsächlich sein, dass die Menschen solche Bestien gezähmt hatten?
    Er stieg auf die Ladefläche und lehnte sich mit dem Rücken gegen den vorderen Bereich, in den Lodrin und die Frauen hineingeklettert waren und positionierte seine Schwerter so, dass weder sein Rücken, noch der Mantel beschädigt wurden. Nach einer weile waren alle aufgestiegen und es ging los. Das Vieh war schnell. Sogar viel schneller als er in seiner wahren Gestalt - wie er verärgert feststellen musste - so schnell wie ein herabstürzender Greifvogel.
    Plötzlich begann das Monstrum in einen Schlachtgesang zu verfallen. Er klang anders als die seines Volkes, aber war deutlich als solcher zu erkennen. Scheinbar lag ein Zauber darauf, denn willenlos begannen Lodrin und der Mensch mitzusingen.
    Pah! So einne lausigen Zwerg magst du zwar leicht in deinen Bann ziehen, aber nicht den Träger der acht Bänder! Xaron, der dreizehnte der Donnerhufe wird seinen Willen nicht von einem so einfachen Zauber brechen lassen! dachte er bei sich und blickte konzentriert mit verschränkten Armen auf die zurückgelegte Wegstrecke hinter ihnen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mo Sep 15, 2014 9:16 am

    Korbin
    Ort: Wüste
    Kritisch musterte Korbin das Gefähjrt das angehalten hatte. "Besser schlecht gefahren als gut gelaufen", murnelte er vor sich hin udn kletterte auf die Ladefläche des brumendenden Gefährts. Jakirie schaute in den vorderen Bereich des Fahrzeugs, in dem nur noch wenig Platz war udn kletterte zu Korbin. Dort setzte sei sich in seien Arm. Wenig Später fuhr das Gefährt los.
    Donnernder Krach aus dem Inneren ließen Korbin aufschrecken, dann merkte er dass jemand mitsang.
    "Seltsam, wo haben die den Plötzlich eine ganze Musikkapelle her und vor allem, warum muss die Musik so unangenehm laut sein", sagte er zu Jakirie, die nur mit den Schultern zuckte und sich etwas die Ohren zuhielt.
    Der Punkt auf dem sie die Welt betreten hatte, ihre Spuren im Sand warn schon längst nicht mehr zu sehen. Mit rasender Geschwindigkeit ging es auf die Stadt zu. Dan gab es auf einmal Wege die abzweigten und immer häufiger waren andere Fahrzeuge zu sehen, die ihnen entgegenkamen oder am Straßenrand standen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Accran11 am Mi Sep 17, 2014 11:07 pm

    N'Vinia
    Ort: Las Vegas -  Flughafen

    N'Vinia öffnete die Augen erst wieder, als alles still stand. In Anjas Erinnerungen war Fliegen so schön gewesen, aber als sie es selbst erleben musste; nur ungern würde sie dieses Gefühl wiederholen. Die Menschen um sie herum begannen in Eile ihr Gepäck aus den Fächern zu holen. Als wären sie verfolgt.
    Sie brauchen sich doch wirklich keine Sorgen zu machen, ich habe keinen Hunger. Oder sind sie entgegen ihrer Herkunft vernünftig genug, zu wissen, dass sie sich nicht in eine Flugzeug aufhalten sollten?
    Als sie endlich aus dem Flugzeug heraußen war blieb sie kurz in der großen Halle stehen. Endlich war wieder Platz um sie herum, wieder Rau für sie und keine Einschränkungen, zumindest in direkter Nähe. Wenn alles so ablaufen würde, wie es Anjas Erinnerungen beschrieben, würde sie nun nur noch durch die Passkontrolle, dann wäre alles in Ordnung. Gepäck hatte sie keines, sie konnte sich nicht zusammenreimen, wozu man sein Gewand so häufig wechseln musste, dass man einen Koffer davon mitnehmen musste.
    Der Mann an der Passkontrolle sah sie kurz misstrauisch an, es war auf den ersten Blick schwer, dem braunhaarigen Mädchen mit den grünen Augen das weißhaarige mit blauen abzuerkennen. Als der Mann nach einer halben Minute immer noch ihr Foto betrachtete wurde N'Vinia ungeduldig. "Co jest? Nie mam czas!" (Anm.: Keine Garantie richtiger Grammatik, fragt mich dazu in vier Monaten nochmal Wink )Erst zu spät fiel ihr ein, dass sie hier mit Polnisch nicht mehr weit kommen würde, sofort wechselte sie auf Englisch und wiederholte ihre Frage. "Was ist? Ich hab' keine Zeit!"
    Als sie nur einen finsteren Blick des Mannes erhielt fuhr sie schnell in dem Freundlichsten Ton, den sie diesem Mann gegenüber erzwingen konnte, fort. "Ich habe mir vor drei Wochen die Haare gefärbt und trage nun Kontaktlinsen, da ging es sich leider nicht mehr aus, einen neunen Pass zu beantragen, aber die Leute in der Botschaft haben mir versichert, das ginge." Kurz blinzelte sie, Englisch war seltsam. Aber zu ihrem Glück schien der Mann zufrieden zu sein und reichte ihr ihren Pass mit einem schönen Stempel.
    Außerhalb des Flughafengebäudes besorgte sie sich als erstes einen Plan der Stadt. Sie war gar nicht so groß, da hatte sie Warszawa mehr eingeschüchtert. Doch leider konnte sie dort die Bank nicht finden, von der aus die Überweisungen getätigt wurden. Nun gut, sie kante lediglich die Bankleitzahl, warum sollte diese auch auf dem Plan stehen. also entschied sie sich, einfach in die nächste Bank zu gehen und einfach banal zu fragen.

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Fr Sep 19, 2014 7:05 pm

    Lodrin fühlte sich wohl auf dem weichen Sitz und genoss das dröhnen der Musik. Sie näherten sich der Stadt an und wie erwartet wurde der Verkehr - dichter! Es war unglaublich wie viele verschiedene Dampfkutschen es gab. Offensichtlich konnte sich fast jeder ein solches Gefährt leisten. Lodrin fragte sich wie viele Männer daran schmieden und schleifen mussten. Es war faszinierent wie präzise Olav seine Kutsche steuerte. Lämpchen blickten auf magische Weise vor sich hin. Bunte Schilder standen überall herum, sie schienen aus Metall zu bestehen. Sie erreichten schließlich etwas das so aussah wie eine Marktmeile. Gewaltige Glasscheiben zeigten wechselnde Bilder. Es waren fließende Bilder wie in einem Daumenkino, nor farbiger und von gewaltiger Größe. Lodrin fiel die Kinnlade herunter als er die Frau in einem Hauch von nichts ober den Strand schlendern sah. Kaum zu glauben das man hier freizügiger war als in der hauptstadt. "Voll Geil." murmelte er leise und grinste Glücklich. Wenn sich diese Welt weiterhin so umwerfend präsentierte würde er verdammt noch mal hier bleiben! "So Leute da sind wir." die Kutsche fuhr näher ran. "Ey Olav - weist du wo man verdammte Kriegsäxte verticken kann?" fragte Lodrin den großen Mann. "Was - Kriegsäxte. So richtig krasser Mittelalterscheiß?" fragte der begeistert. "Hell yeah bro! Ich brauch was Cash also." Lodrin zuckte mit den Schultern. "Biste pleite?" fragte der andere. "So in der Art - lange Geschichte. Ich bin nicht so ganz legal hier." erklärte Lodrin. "Oh verstehe Mexikaner. Also Isaak braucht jemand für die Dachrinnen und den Swimmingpool - also wenn du Bock auf n wenig Kohlen hast." bot er an. Das war ein Job - sehr gut. Der Kerl war sympathisch und Lodrin traute es sich durchaus zu eine Regenrinne zu reparieren. "Kein Ding Mann, ich bin dabei. Sowas mach ich besoffen." versicherte Lodrin und blieb weiterhin im Auto sitzen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Fr Sep 19, 2014 9:11 pm

    Leslac NPC
    Ort: Las Vegas - McCarren International Airport -

    N'Vinia stand direkt vor dem Terminal 1. Eine verwirrende Anordnung von Straßen und Parkhäusern lag vor ihr. Auch wenn sie es nicht wirklich gut sehen konnte, lag etwa 500 Meter direkt gerade aus von ihr die Paradise Road.
    Der Stadtplan zeigte ihr einige Banken auf dem Stadtgebiet, es war ja Las Vegas. Und nicht irgendein Hinterwäldler Dörfchen. Wenn sie der Paradise Road nach Norden, also links von ihr, folgte, würde sie auf die Tropicana Avenue kommen.
    Weiter in die Selbe Richtung käme ein Shopping Center, in dem sich auch eine Bank befand. Eine kleine Filiale namens Trustee Bank.
    Das wäre die Nächste Filiale.
    Um sie herum lief der normale Flughafenbetrieb. Passagieren kamen und gingen, Taxis fuhren umher und Privat- und Mietautos brausten hier hin und dort hin.
    Doch ein junger Mann saß in einem teuren Luxuswagen. Der dunkelrote Wagen stand bereits seit einer geraumen Weile vor dem Terminal. Das konnte die seltsame Frau mit der bleichen Haut und den weißen Haaren jedoch nicht wissen.
    Zumindest war er sich da sicher.
    Er trommelte ungeduldig und nervös auf sein Lenkrad. Auch wenn er ganz am Ende der hier parkenden Wagen stand, und der Wagen getönte Scheiben hatte und dazu dieser Freak nicht wissen konnte, daß jemand auf sie wartete, hatte dennoch sorgen.
    Sein Name war Leslac. Er trug einen grauen Anzug, eine Sonnenbrille mit orange getönten runden Gläsern, verdeckte seine braunen Augen. Seine schwarzen haare standen in einer modisch-coolen Frisur chaotisch vom Kopf ab. Er könnte aber auch gerade erst aufgestanden sein und nicht geduscht haben. Ganz sicher konnte man sich da in Las Vegas nie sein.
    "Ich hoffe, dieses Weib bewegt sich gleich mal. Ich hab keine Lust doch noch von irgendnem Cop hier weg dirigiert zu werden. Dreckbullen.", murmelte er vor sich hin.
    Er war sauer. Wieso musste er immer diese bescheuerten Jobs erledigen? Warum konnte man den Freak nicht einfach umlegen.
    Leslac steckte sich eine Zigarette an, wobei er laut fluchte, als sein Feuerzeug erst beim zweiten Schnippen seiner Finger anging.
    Als die Fluppe endlich glimmte, zog er trotzdem nicht ganz so genussvoll daran, wie er es gewollt hätte. Sein Feuerzeug. Er war kein wirklich abergläubiger Mensch. Aber wenn sein gutes Sturmfeuerzeug nicht beim ersten Versuch entflammte, dann überkam ihn ein mulmiges Gefühl.
    Ob heute wieder was schief gehen würde? Nein.
    Er hatte genug Waffen dabei, um die Frau wenn nötig weg zu pusten. Und außerdem sollte er erstmal nur beschatten. Was konnte da schief gehen?




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    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
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    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Accran11 am So Sep 21, 2014 2:52 pm

    N'Vinia
    Ort: Trustee Bank

    Ungeduldig tippte N'Vinia mit dem Fuß. Die alte Frau vor ihr wollte einfach nicht schneller sein. Seit sicherlich einer Viertelstunde schon stand sie einfach da und unterhielt sich mit dem Angestellten über irgendetwas belangloses. So etwas wie Altersvorsorge und Rente, sicherlich, Anja waren diese Begriffe durchaus relevant gewesen, wenn auch nicht tatsächlich wichtig während ihres Studiums, aber N'Vinia konnte keinen Sinn darin erkennen, warum man nicht bis zu seinem Tod arbeiten konnte.
    "Ach, vergiss deine Vorsorge doch einfach" N'Vinia atmete kalte Luft in ihre Hand aus und blies sie dann der Frau in den Nacken. Sofort durchlief sie ein Zittern und sie begann zu husten.
    "Ist alles in Ordnung?" Der Angestellte sah sie mit Sorgen an.
    "Jaja, ich muss mich nur schnell hinsetzen, ich bin nicht mehr die jüngste."
    Endlich ging sie zur Seite und N'Vinia konnte vor.
    "Grüß Gott, wie kann ich Ihnen behilflich sein?" Der Mann war wahrscheinlich och unter zwanzig und hatte sich soviel Geel in die Haare geschmiert, dass es mehr glänzte, als ei gefrorener Wintersee.
    "Czesc... Ahm, guten Tag, ich würde gerne wissen, wo ich den Mann finden kann, der diesen Auftrag hier überwiesen hat." N'Vinia hielt dem Angestellten die Kontoauszüge hin und hielt den Finger neben die Überweisungen aus den USA.
    "Hm, dieses Konto war nicht an unserer Bank, aber ich denke nicht, dass Ihnen eine andere Bank irgendwelche Informationen über den Kontoführer geben kann, denn hierbei handelt es sich nicht um eine Privatperson, sondern um eine Firma und zwar keine, die mir bekannt wäre. Was Sie jedoch machen könnten, Sie könnten dem Besitzer eine Nachricht hinterlassen, er möge Sie doch bitte kontaktieren."
    "Oh, ja, das wäre eine gute Idee, wie mach ich das am besten?
    "Wollen Sie etwas bestimmtes schreiben?"
    "Hmm, können Sie schreiben, ich wäre eine Freiwillige aus Polen, der sie mit ihren Unterstützungen zu einer großen Veränderung geholfen haben?"
    "Ja kann ich, soll ich irgendwelche Kontaktdaten hinterlassen?"
    "Ich werde in einem der Hotels bleiben, könnten Sie mir eine relativ billige Herberge empfehlen?"
    "Natürlich, warten Sie, ich zeichne sie Ihnen ein."
    "Danke sehr, auf wiedersehen."
    "Auf Wiedersehen." Während N'Vinia schon wieder aus der Bank ging, wandte der Angestellte seine Aufmerksamkeit wieder auf die Frau. "Frau Bekham? Geht es Ihnen wieder besser?"
    Sie reagierte nicht.
    Als er zu ihr hinüber ging, stellte er erschrocken fest, dass das Gesicht der Pensionisten schon blau angelaufen war, so kalt war ihre Haut. Sofort ließ er einen Krankenwagen rufen, doch als dieser ankam, war es schon zu spät für die Alte und N'Vinia war schon längst fort und hatte sie schon vergessen


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    "Wir suchen uns unsere Vergangenheit nicht aus, und die Zukunft, die wir mit ihr schreiben, mag von uns abhängen, doch sind wir nur kleine Stücke, nur Pflastersteine auf dem Pfad unserer Welt.
    Doch wenn wir uns weigern, unseren Platz zu füllen so mag es geschehen, dass die ganze Welt auf ihrem Weg in der Dunkelheit verschwindet."
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am So Sep 21, 2014 4:10 pm

    Leslac NPC /NVinia
    Ort: Trustee Bank

    Er folgte der Zielperson unauffällig. Sie ging in eine Bank. Es schien als würde sie sich über irgendwas erkundigen. Und da er einiges an Informationen hatte, würde sie sicherlich nicht nachfragen wie sie ein Girokonto einrichten konnte.
    Als die weißhaarige die Bank wieder verließ, erklang in der Ferne die Sirene eines Krankenwagens.
    Leslac hatte gut sehen können was vorher passiert war. Und er hatte ein sanftes Kribbeln im Hinterkopf gespürt.
    Es könnte doch schwerer werden als er gedacht hatte.
    Er fluchte leise und beobachtete sie weiter.
    Der Bänker hatte N'Vinia ein noch recht gehobenes Etablissement nur etwa einen Kilometer entfernt empfohlen. Es hieß das "Little Excalibur" und schien ein Nebenbetrieb des Excalibur Casinos zu sein.
    Er hatte es ihr als ein kleines Hotel, im 2 Sterne Bereich, geschildert. Es war einfach, aber geschmackvoll eingerichtet und war sauber.
    Als sie dort ankam, wobei auf ihrem Weg in dem langsamen Nachmittagsverkehr eine luxuriöse Limousine ihr unauffällig folgte. Als sie das Hotel betrat, klingelte in Leslacs Wagen das Telefon. Er nahm ab und am anderen Ende erklang eine rauchige Stimme: "Sie! hat dieses Weib gerade eine Bank besucht? Ach egal, die Dame scheint mit uns wirklich in Kontakt treten zu wollen. Sie sollten sie morgen früh zu uns einladen. Tun sie es wie immer."
    Es erklang das charakteristische Geräusch eines aufgelegten Anrufes. Der Alte war kein Mann der langen Reden. Und auch nicht wirklich für seine Geduld bekannt.
    Er seufzte und setzte den Blinker. Er parkte in der Nähe und stieg aus. Er würde das Hotel im Auge behalten. Zum Glück gab es in der Nähe ein 24 Stunden Cafe und Restaurant. Wie im Hollywoodfilm, dachte er belustigt.


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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Mo Sep 22, 2014 4:48 pm

    Ich habe mir jetzt al das Recht genommen, die einzelnen Ereignisse nicht weiter zu vertiefen, aus Élandors Sicht Razz! Ich versuche, ihn mit diesem Post bloß wieder ins Geschehen zu einzubinden!
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    Die Ereignisse flogen nur so an dem Elfen vorbei. Schnell schluckte er seinen Trank. An seinen Ohren kribbelte es ein wenig, ansonsten blieb alles wie es war. Dann gab er Chemon ein paar Tropfen. Vor seinen Augen wandelte der prächtige Feuervogel in einen weitaus kleineren, bunt schillernden Vogel. Irgendwoher kannte er dieses Bild.
    Papairgendwas!, kam es ihm in den Sinn. Jetzt hatte er also statt des Phönix' einen Papairgendwas auf der Schulter. Élandor musst lachen, Chemon krächzte beleidigt und flog voraus durchs Portal, der Elf folgte ihm und landete auf hartem Stein. Sie waren in einer Wüste. Die meisten anderen waren bereits hier, doch der Elf blieb abseits uns musterte die Umgebung.
    Nach einer Weile hielt ein seltsames Gefährt in schwarz auf dem breiten, schwarzen Weg, mit den weißen Streifen vor der Gruppen und ein Mensch begann mit ihnen zu sprechen, in einer seltsam unvertrauten, aber doch verständlichen Sprache. Kurz darauf bekleidete sich Xaron und alle besteigen die eigenartige Kutsche. Der Elf beteiligte sich eher wenig an den Gesprächen und lauschte mit schmerzenden Ohren der Musik, die durch das Gefährt dröhnte!


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Mo Sep 29, 2014 2:44 pm

    Xaron
    Ort: Wüstenstadt

    Scheinbar waren sie an ihrem Zielort angekommen, jedenfalls hielten sie an und der Zentaure in Menschenform rutschte zum Rand der Ladefläche, wo er abstieg.
    Wieder mit beiden Beinen auf der Erde rückte er sich wieder den umgeschlungenen Mantel zurecht - es kam ihm immernoch unsinnig vor so ein Stück Stoff zu tragen - und sah sich um. Die Architektur und die vielen Lichter waren befremdlich, aber das war die Hauptstadt in der Fabelwelt auch gewesen.
    Noch immer hatte Xaron keine konkrete Vorstellung, wie die Verhandlungen mit den Menschen vonstatten gehen würde, aber das war ja auch schließlich nicht sein Problem. Er war hier um aufzupassen und sie militärisch einzuschätzen und das tat er jetzt auch.
    Mit mürrischer Miene begutachtete er die Passanten, suchte mit den Augen nach Waffen und versuchte die einzelnen Personen einzuschätzen. Es waren viele. Sehr viele. Tatsächlich war das Gedränge dichter als in den Städten auf der anderen Seite des Portals, zumindest soweit er wusste.
    Wir sind wohl scheinbar direkt in der Hauptstadt gelandet. Umso besser. Wenn wir von diesem Portal aus unseren Angriff ausführen und ihre Anfürher in unsere Gewalt bringen, haben wir leichtes Spiel!


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mo Sep 29, 2014 4:19 pm

    Korbin
    Ort: Wüstenstadt

    Korbin kletterte vom Fahrzeug und Half Jakirie beim Absteigen. Sie hatte leichte Schwierigkeiten, weil sie kein Schwingen mehr hatte, mit denen sie ihren Sprung ausgleichen konnte. Dann sah er sich um.
    Er war schon weit in Fabelwelt herumgekommen, aber so viel Menschen auf so engem Raum hatte er noch nie gesehen. Na, ja vielleicht beim Jahrmarkt auf dem Hauptplatz. Aber die Stadt war um einiges größer als alle Städte die erkannte und vor allem höher.
    Wenn es Daheim mal ein Haus mit 5 Stockwerken gab, dann war das schon eine Ausnahme. Hier gab es fast nur Häuser, die höher waren.
    Fast automatisch fing er an an einem der Gebäude die Fensterreihen zu Zählen. Bei 22 wurde er von Jakierie unterbrochen und verlor die Etage aus dem Blick: "Ist das hier die Hauptstadt der Welt?", fragte sie.
    "Hey, von was für'n Kuhdorf kommt den die?", neckte ein Jugendlicher der mit drei Kameraden qualmend an einer Bank stand. "Meint, das wäre die Hauptstadt der Welt. Ist noch nicht einmal die von Amerika, Süße", sagte er grinsend.
    "Egal ob sei plan hat oder nicht", sagte ein anderer. "So wie die aussieht, würde ich die nicht von der Bettkante schubsen, auch wenn sie von der Welt keine Ahnung hat."
    "Amish oder was?", Fragte der Dritte.
    "Sind doch nicht Amish, mit den Klamotten. Ehr Larp oder so was", dann wandte er sich Jakirie zu. "Wie wär's kleine, magst du mit mir schlafen?"
    "Last sie in Ruhe. Sie gehört zu mir", mischte sich Korbin ein.
    "Schon gut, Alter. Ich will ja keinen Zoff, aber fragen darf man ja mal."
    "Ich will auch keinen Zoff", sagte Korbin und versuchte locker zu klingen. "Könnt ihr mir mal sage wo wir hier sind? Ich hab das irgendwo alles verpennt."
    "Hey, haste gestern zu viel gesoffen und weist nicht mehr mit wem du wohin mitgefahren bist?"
    "So ungefähr", sagte Korbin und versuchte zu lächeln.
    "Echt stark, säuft und weiß nicht mehr wo er ist", sagte einer und die anderen Beiden lachten dazu.
    "Hey da ist Mike", sagte ein anderer und deutete auf ein Fahrzeug, das hinter ihnen anhielt.
    "Nichts für ungut, Alter. Wir müssen!", sagte der erste und schon sprangen sie in das offene Gefährt.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Accran11 am Do Okt 02, 2014 12:42 am

    N'Vinia
    Little Excablibur

    Kälte, Nacht, Waffen;
    Ein Kampf;
    Ein anderer Dämon, er schreit.
    N'Vinia wehrt sich.
    Eis.

    Die Dämonin zuckt zusammen, als sie die Meditation abbricht. Es ist alles so zersplittert, sie kann nicht einmal sagen, ob diese Bilder vom selben Ereignis, ja dem selben Tag oder zumindest dem selben Jahr kamen. Manche kehren wieder. Während sie meditiert, um ihren Verstand auszurasten scheint sie auf alle ihre Erinnerungen zu blicken, aber sie sieht keinen Zusammenhang.
    Nie war ein Wort in diesen Splittern gefallen und auch wenn sie manchmal wusste, dass einer ihrer Dämonenbrüder darin vorgekommen war, so wäre sie nie auch nur ansatzweise in der Lage gewesen, seinen Namen, seine Stimme oder irgendetwas über ihn zu bestimmen. Sie war noch nicht einmal in der Lage auch nur ein einziges Wort aus den Bruchstücken zu formen. Einzig eines war immer präsent, Eis; und sie hatte es gegen ihr eigenes Volk gerichtet.
    N'Vinias Zunge strich vorsichtig über die trockenen Lippen. Sie hatte vorsichtig zu sein, bald würde sie sich Nahrung suchen müssen und dass Menschen ihr Blut nur ungerne zur Verfügung stellten, dass hatte sie noch nie viel überrascht, auch wenn viele die Gefahr überschätzten, bisher hatte nur einer dauerhafte Schäden erhalten, geschweige denn sein Leben verloren.
    Bis auf jene natürlich, die ihr im Weg gewesen waren. Aber so jemand zählte nicht.
    Unfähig wieder in der Trance der Meditation zu versinken stand sie auf und trat ans Fenster.
    Dort draußen stand noch immer das gleiche Auto, ein dunkelroter Schlitten, durchaus ansehnlich, gehörte mit Sicherheit irgendeinem eingebildetem Schnösel. Aber egal, sie ging ins Bad und schenkte sich ein Glas Wasser ein, anschließend hockte sie sich im Schneidersitz auf den Boden und begann mit ihrem Verstand darauf einzuwirken.
    Sie ließ den rand oben gefrieren und hielt ihn fest. Mit einem lauten Klirren zerbrach das Glas unter dem Druck des expandierenden Eises in seiner Mitte.
    Sie wurde stärker, aber auch wenn sie ihr wahren Potential nicht kannte, sie wusste, in dieser Welt konnte sie es wohl nie erreichen.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "Wir suchen uns unsere Vergangenheit nicht aus, und die Zukunft, die wir mit ihr schreiben, mag von uns abhängen, doch sind wir nur kleine Stücke, nur Pflastersteine auf dem Pfad unserer Welt.
    Doch wenn wir uns weigern, unseren Platz zu füllen so mag es geschehen, dass die ganze Welt auf ihrem Weg in der Dunkelheit verschwindet."
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Mi Okt 15, 2014 7:33 pm

    Azurita von Hohenstadt:
    Ort: Wüstenstadt


    Schließlich hielten sie mitten in der Stadt. Zuerst dachte Azurita riesige Gestalten würden über die Hausfassaden laufen, doch es schienen bewegte Bilder zu sein. Es war atemberaubend.
    Das wundersamste waren jedoch die Menschen, es waren tausende! Und sie schien nichts von dem Trubel und den wundervollen Dingen um sie her all zu sehr zu berühren.
    Derweil versuchte bereits Korbin etwas über die Stadt herauszufinden, doch er schien nicht all zu erfolgreich dabei zu sein, auch wenn Azurita einige Begriffe nicht geläufig waren.
    Als sie ebenfalls ausstieg, merkte sie, wie ein junges Mädchen sie anstarrte und plötzlich stand sie nur wenige Fuß von ihr entfernt und schaute sie aus großen Augen an.
    "Wow!Echt cooles Outfit! Bist du auch Cosplayerin? Oder eher so Larp? Aber hier in der Nähe gibt es nicht so viel Larp. Oder irre ich mich da? Kann ich ein Foto mit dir machen?", sprudelte es aus der jüngeren heraus. Sie musste nicht einmal 19 Sommer erlebt haben, und sie hatte seltsamerweise dunkelgrüne Haare!
    Azurita starrte auf die Haare und bemerkte neben bei die selbst für die Menschein scheinbar ungewöhnliche Kleidung. Sie trug einen Rock und eine hochgeschlossene Bluse mit einer Jacke darüber, lange Socken und seltsames Schuhwerk.
    Die Magierin hatte nicht wirklich verstanden was die andere von ihr wollte, doch diese schien ihr Schweigen als Zustimmung zu nehmen und legte auf einmal ihren Arm um sie und nahm einen kleinen Kasten aus ihrer Handtasche.
    Es klickte einige Male und dann zeigte das Mädchen ihr Bilder auf dem Kasten, die sie zeigten.
    Azurita war hellauf begeistert und schaute zu den anderen und meinte: "Das müsst ihr euch angucken! Das ist großartig!"
    Das Mädchen legte seinen Kopf schief und meinte: "Was ist das für eine Sprache?"
    Azurita biß sich auf die Lippen und schaute sich hilfesuchend nach den anderen um.
    Sie hatte automatisch in der Gemeinsprache gesprochen, die hiesige Sprache ging ihr nicht so leicht von der Zunge, wie den anderen.



    NPC/Little Excalibur:

    Er schüttelte den Kopf. Er hatte schon lang genug hier gesessen. Es war Zeit zu handeln!
    Mit einem Ruck öffnete er die Tür des Wagens und ging über die mittlerweile nächtliche Straße.
    Er ging durch die Lobby und fuhr mit dem Aufzug in die Etage, in welcher das Zimmer der Zielperson lag.
    Er klopfte und wartete auf eine Antwort.



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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am So Nov 09, 2014 8:56 pm

    "Ey Azurita - ich bin mal mit Olav bei dem zu Hause was chilln und ne Dachkalle fixen." rief Lodrin aus dem Auto. "Wenn ihr mich braucht ne, kommt einfach zu. Ey Alter wo wohnt ihr denn?" fragte er den großen Menschen. "Äh - fuck Mann. Die sollen einfach "Djangos Home" googlen, wir ham da ne Bar angemeldet." sagte er. Googlen? Bar - wovon redete der Typ da? Lodrin war leicht verwirrt, ließ sich aber nichts anmerken. "Ja genau, alles klar Leute - und geht nicht ohne den alten Lodrin innen Puff klar." rief er zwinkernd Olav blickte ihn kopfschüttelnd an und fuhr los. "Alter - für nen Mexikaner bist du echt krass drauf." stellte er verwundert fest. Lodrin grinste. "Ach ja - ich bin neu in der Stadt, also was hälste davon Olav. Ich mach die Dachrinne und dafür gehn ich und dein Kumpel was saufen." bemerkte Lodrin.

    "Geile Idee - das ist die krasseste Bezahlung von der ich seit langem gehört hab." bemerkte er lachend während die Musik wieder lief. Er hielt vor einem seltsamen Gebäude mit Säulen in der Mitte. Davor standen Dampfkutschen in deren Seiten seltsame Schläuche steckten. Faszinierend - vermutlich werden sie mit Treibstoff versorgt, aber wie klein müssen die Menschen die Kohlen gemahlen haben! Olav stieg aus. "Ich geh was Vodka holen, soll ich dir was mitbringen, Chips oder so?" fragte er Lodrin. "Ach ja - warum nicht, danke Mann." antwortete Lodrin grinsend. Der Typ war wirklich nett - hatte was von der Offenheit eines Zentauren. Olav kam nach kurzer Zeit zurück. mit einer großen Papiertüte in der Glasflaschen klirrten. Er drückte Lodrin ein seltsames buntes Ding in die Hand. Der zwerg fühlte über die unglaublich glatte glänzende Oberfläche. Was das Metall? "Whoa." stellte er mit großen Augen fest. "Ja Maaaannn Rosmarin Salz Chips richtig geil das Zeug!" Lodrin hatte keine Ahnung wo das Essen in diesem Ding sein konnte, also riss er daran herum. Die Verpackung öffnete sich und ein würziger Geruch stieg ihm in die Nase. Ohne zu zögern griff er hinein und aß, dieses Zeug schmeckte genial, auch wenn er keine Ahnung hatte was das für gelbe Scheibchen waren. "Geil Mann." nuschelte er zwischen zwei vollen Bissen. "Hmh." die beiden fuhren aus der Stadt hinaus und bogen in eine Schotterpiste ein. Lodrin hüpfte auf dem Breiten Ledersitz herum wie ein kleines Kind. Scheiß Schlaglöcher, fluchte er innerlich. "So Lo - gleich sind wir da." stellte er fest. "Ich darf dich doch Loo nennen das hört sich viel cooler an als Lodrin." meinte er. "Hell yeah Bro." stellte Lodrin fest und boxte dem anderen in die Seite, der Wagen hielt an und er stürzte sich Todesmutig aus der hohen Kutsche.

    "willkommen beim alten Isi - EY ISI du verdammter Hurensohn, wo hängst du!" brüllte Olav. Das Haus das hier stand war aus einem seltsamen, weiß wirkenden Holz errichtet worden und mit rostroten Ziegeln gedeckt. Nein das weiße Zeug war Stein, stellte Lodrin verwirrt fest - und diese gewaltigen Fenster. Sie mussten ein Vermögen gekostet haben. "Schauze du alter Quartalssäufer - es gibt Leute die Arbeiten verfickt noch mal!" brüllte ein andere Mann zurück. Der war braun gebrannt, trug einen Kurzen Bart und seltsame lange Haare. Sein trainierter Oberkörper glänzte vor Sonnenmilch und er hatte seltsame, Chromglänzende Ohrenschützer an. "Ey Mann was bringst du da für nen krassen Gnom mit." bemerkte der Mann gutmütig. "Ich bin kein beschissener Gnom du langes Elend - ich bin ein Zwerg Mann - ich hab nen Bart. Bei Indras zwölf Eiern!" knurrte Lodrin. Ihn mit einem Gnom zu vergleichen, lächerlich, er war viel zu schöne für einen Gnom! "Ich bin Lo alter und ich bin hier um mich um deine Dachrinne zu kümmern. Und außderdem isses heiß und ich hab Bock auf n helles Blondes." Der andere Blickte verwirrt hinunter. Er schien es nicht gewohnt zu sein von Zwergen solche Ansagen zu bekommen. "Woa - geil Mann. Echt krass das du dich nicht von deiner Behinderung fertig machen lässt. Respekt." meinte der große Und schüttelt Lodrin die Hand. "Behinderung - fick dich alter. Bei den Ladies kommt die kleiner Junge Nummer richtig geil, allerdings hab ich keinen Bock schon wieder meinen Bart abzurasieren." bemerkte Lodrin lachen. "Echt?" Isaak war verwundert. "Komm mal mit, wir trinken estmal nen Bier, dann leg ich die sachen. Ach ja. Ich bin jetzt mit Jewi Jewi gotcha money fast fertig." stellte der Mann fest.

    "Geil - schon nen Vertrag in Aussicht?" fragte Olav. "Ey ne, self Promotion duch die Clubs. Aber wayne. Heute Abend was vor" fragte Isaak. "Ja Mann wir gehn saufen, statt mein Bezahlung." erklärte Lodrin unter der Last seines Rucksacks. "Biste eigentlich Larper oder sowas?" fragte Isaak. "Ja Mann. Und ich hab nen richtig guten Käse dabei." meinte Lodrin als sie auf die hölzerne Veranda des Hauses traten und sich in Schaukelstühle setzten. "hier." Isaak ging zu einem ebenfalls dort stehenden silbrigglänzendne Schrank und holte Bierdosen heraus. Lodrin brummelte ein "verdammte Genies, ich hätte es mir damals Patentieren lassen sollen." während er die Lasche SEINER neuesten Erfindung Aufzog. Man hatte ihn ausgelacht weil man ein so komplexes Konstrukt nicht schmieden könne - pah! Das Bier war kalt - ein magischer Kälteschrank, unglaublich wie reich diese Typen waren. Er nahm einen tiefen Schluck und packte dann seinen Schinken, Brot und Käse aus. Dann zückte er sein Messer und schnitt sich einen breiten Streifen runter. "Bedient euch Jungs." forderte er die anderen auf. Die beiden kauten. "Boah richtig geiles Zeug. Das ist bestimmt aus diesem neuen krassen Biohof."

    stellte Olav fest währen er sich einen Fingerlangen Käsestreifen in den Mund schob. "Exakt." bemerkte Lodrin und trank einen weiteren tiefen Schluck. "Also eure Rinne da, habt ihr Kupfer und ne Esse?" fragte er. "Häh Esse?" fragte Olav. "Ja zum schweißen alter." Lodrin fragte sich ob die Kerle keine Ahnung vom Handwerk hatten. "Ich hab nen Schweißgerät von meiner Ex, sollte noch funktionieren." stellte Isaak fest. "Deine Ex - du hattest mal ne Freundin?" fragte Olav. "Ja klar, damals die zwei Wochen, Jacky. Rothaarig, bitchig..." setzte Isaak an.

    "Ach die - aber die hatte ich auch." stellte Olav fest. "WAS - die - diese BITCH vergewaltigt meinen Besten Freund. Oh Mein GOTT." Lodrin hielt sich den Bauch vor lachen, genau wie die beiden anderen. Nach dem Bier erhob er sich. "So Jungs, dann bringt mal das Schweißdings und ne Leiter, Lodrin kümmert sich um das verletzte Baby." meinte er und zeigte auf das Dach.


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    Die vertretenen Meinungen und weltanschaulichen Ansichten der Charaktere sind frei erfunden und müssen nicht zwangsläufig die des Autors (also meine eigenen) wiederspiegeln.
    Sollten sie es doch tun werde ich es euch schon noch mitteilen 


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am So Nov 23, 2014 5:15 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Sie zog eine Augenbraue hoch und konnte gerade noch ungläubig sagen: "Und das sollen wir wie finden?"
    Da war Lodrin schon davon gebraust mit den beiden Menschen.
    Sie schüttelte den Kopf. Die Gruppe wurde immer kleiner und es schien als wäre die ganze Mission, die sie zwar nicht wirklich kümmerte, vor dem Aus.
    Azurita schaute sich um und entdeckte mit jeder Sekunde Neues. Alleine die Kleidung der Menschen war auf vielfältige Art immer Neu. Natürlich hatten sie in der Anderswelt auch viele unterschiedliche Kleidungsstile, aber so seltsame und zum Teil verrückte Sachen hatte sie noch nicht gesehen.
    Da waren Frauen, die sich praktisch in ein Hauch von Nichts hüllten, schillernde Metalle, die wie Stoffe wirkten, da waren die seltsamsten Schnitte und Farben.
    Es war einfach zu viel, sie fühlte sich regelrecht verloren. So merkte sie zunächst nicht, als eine Frau in einem sehr freizügigen dunkelblauen Gewand sich vor sie stellte und sie ansprach.
    Sie hatte rote Haare, ihre Züge waren weich und fast kindlich, ihre Augen waren grün.
    "Kann ich ihnen helfen? Sie sehen sehr verloren aus", sagte die andere.
    Azurita schaute zu dem Rest der Gruppe und meinte schließlich: "Das stimmt wohl. Ich und meine Freunde, waren noch nie in einer so großen Stadt. Ein wenig Hilfe wäre uns ganz Recht."
    Die Frau nickte und meinte lächelnd: "Mein Name ist Catherine. Ich kenne jemanden der euch helfen kann. Mein Wagen steht in der Tiefgarage dadrüben."
    Sie deutete auf ein großes Gebäude, daß wohl Teil eines Komplexes war mit einem anderen Gebäude daß ebenfalls ein riesiger Klotz war, und dazwischen befand sich etwas das aussah wie ein buntes gigantisches Schloß. Hier und da Prangte der Schriftzug Excalibur.
    Azurita wandte sich an die anderen und meinte: "Hey, ich habe hier jemanden die uns vielleicht helfen kann uns hier einzuleben, was meint ihr?"
    Catherine schien geduldig abzuwarten, wobei sie ein wenig die Stirn runzelte, als sie hörte daß Azurita in einer anderen Sprache, die ihr wohl nicht geläufig war (es war ja auch die gemeinsprache der Fabelwesen), kommunizierte.


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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am So Nov 23, 2014 9:46 pm

    Lodrin war beschäftigt, dieses Ding war einfach unglaublich. Eine Flamme so heiß wie Drachenfeuer und aller nur kreirt durch elektrische Spannung. Er hielt die Schützende Maske vor sein Gesicht während er mit der anderen das Schweißgerät führte. Er hatte eine halbe Stunde gebraucht um die Bedienung zu verstehen.

    Mittels Isi - Isaaks tatkräftiger hilfe, die vor allen darin bestanden hatte eine unverständliche Bedienungsanleitung vorzulesen die schlimmer was als die Konstruktionsanleitungen von Meister Berengar! Und DAS bedeutete wirklich etwas. "Und wie gehts Kleiner, sicher das du nicht runterfällst?" meinte Olav der von Unten zusah wie der Zwerg Barfuß aus der metallenen Leiter hin und her balancierte.

    "Sicher das - hast du noch nie mit nem Orkjungen Stangelauf gespielt?" witzelte der zurück. "Ork - sach mal in welcher Welt lebst du?" fragte Olav halb belustigt. "In meiner du stinkender Fettwanst." knötterte Lodrin zurück. "Oh und was viel wichtigeres Olav - was trägt Mann hier so? Wir gehen schließlich Party machen." stellte Lodrin fest.

    "Ey - du siehst doch voll Krass aus- bis auf den Bart der geht so gar nicht." erklärte Olav. Sein Bart? Lodrin schwankte bedenklich. "Wiso dasn?" fragte er entsetzt. "Alter du hast der mehr Wichse drin als ne Hure den ganzen Tag schluckt verdammt!" erklärte Olav. "Das ist bestes Bärenfett Mann." rechtfertigte Sich Lodrin. "Mir egal wie du das Zeug nennst, es ist eklig. Das küsst dir kein Weib das nicht aus Thailand kommt." wetterte er. Lodrin hatte inzwischen die letze Schweißnaht vollendet "Ok Jungs, ihr könnt den Tischturm abbauen." erklärte Lodrin "Aber vorsicht das Gerät ist noch heiß." während er geschickt an der Leiter herunterrutschte. "So Kinners." er packte die Leiter mit beiden Händen, seine Muskeln traten hervor als er das gut drei Meter Lange Metallgestänge hochob. "Ey Mann." Olav viel die Kinnlade runter.

    "Fuck AlTER Schwede!" rief Isaak ungläubig aus. "Alter was für Tier der kleine!" Was ging mit denen Denn ab- er hatte doch gesagt das er ein Zwerg war.Langsam lehte er die Leiter auf den Boden. "Puh." erklärte er ein wenig außer Atem. "Ich könnte nen Bier gebrauchen." stellte er fest während er den Schweiß von der Stirn wischte und seinen Bart abwischte. "Und ich muss das Ding hier loswerden." Erklärte er und öffnete seinen Waffenkoffer.

    Olav rastete daraufhin vollkommen aus."Ne Prunkaxt - mindestens Byzantinisch." jubelte er. "Diese Eleganz - echte Steine - Fuck Mann. Das ist nen Vermögen!" und so weiter. Blabla ja die Eisenbarts waren halt reiche Steinsäcke na und.."Habt ihr da jemanden?" fragte Lodrin ungerührt. "Klar - den alten Lobanow. Der Kauft dir das ab ohne zu fragen." stellte Isaak fest. "Nee Mann nicht der Scheißkerl. Der hat mich verdreschen lassen Isi." beschwerte sich Olav. "Du hast seine Tochter gevögelt Mann." antwortete Isaak. "Ja aber." Lodrin lachte. "Na und - dann musst du halt schneller laufen." erklärte er.

    "Der Kerl schuldet mir noch was - ich hab ihn vor drei Wochen beim Poker abgeschossen. Also denke ich das er uns reinlässt. Und wenn er das Äxtchen sieht isser bestimmt begeistert." erklärte Isaak. "Auußerdem könnte der Kerl dir bestimmt Papiere besorgen die dich ne einfache Kontrolle überleben lassen Muchacho." führte der Mann mit den seltsamen Locken aus. "Hey - hört sich gut an. Was meint ihr wie viel ich dafür kriege." fragte Lodrin. "Ah - pfff ich würd sagen da sind ne hunderzwanzig drin. Wenn der alte Russe das Teil geil findet mehr." stellte der Dunkelhaarige fest. "Ich penn im Bur Jungs. Ich will nix mehr mit good old Ivan zu tun haben." erklärte Olav. "Klar Mann - wie du willst. Grüß die Rote von mir." bemerkte Isi grinsend.

    "No Way Mann- ich dachte die is lesbisch."  stammelte Olav. „Ach Vey – weißt du goy – wenn man die richtigen Mittelchen hat...“ deutete der andere an. „Nein – leider nicht. Aber grüß sie trotzdem.“ erklärte er schulterzuckend. Lodrin grinste. Die Typen schienen vollkommen ok zu sein, um längen besser als die Spinner aus der Anderswelt. „Ok Gringo – es ist Zeit deinen Bart zu frisieren und zu fucking old Ivan zu fahren.“ erklärte Isaak.

    „Aber bevor ich mir die Hände schmutzig mache geht dich duschen. Die beiden traten ins Haus. Es war kühl -unnatürlich kühl wie Lodrin bemerkte. Der Boden bestand aus polierten Holzdielen, Couches standen in einem gewaltigen Wohnraum, ein seltsamer Schwarzer Bilderständer stand herum, mit den komischen Boxen drum herum die er auch in Olavs Kutsche bemerkt hatte. Nur wirkten sie viel größer und teurer. „Bad ist oben.“ erklärte Isaak als Lodrin einen Schock bekam.  Die Hatten einen Teich im Haus. Einen verdammten Teich mit bunten, riesigen Fischen.

    Olav war unterdessen in die Stadt gefahten und hatte seinen Wagen vor dem Little Exkalibur abgestellt. Hier pennte er immer wenn er mal vorübergehend die Bude verlassen musste. Und auf den beschissenen Russen hatte er keinen Bock. Der würde bestimmt wieder mit Zu Isi fahren wenn er sich ein paar Huren gemietet und führ zweitausend Dollar Koks intus hatte. Er trat durch den Eingang ins Hotel. „Hey, n Zimmer für ne Nacht Freddy und sorg dafür das der Captn da is.“


    Zuletzt von Untergrundpudel am Mo Nov 24, 2014 8:36 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mo Nov 24, 2014 11:13 am

    Korbin war mehr als verunsichert. Dei Stadt, und vor allem die vielen Menschen hier und alles so anders als sei es kannten. Es war alles mehr als verwirrend. Zu allem Überfluss war Lodrin mit seinen neuen Freunden einfach davongebraust. Das konnte ja heiter werden.
    Korbin schätze ab, wie viele Menschen er allein hier sehen konnte, rechnete das mit der geschätzten Größe der Stadt hoch und kam auf astronomische Zahlen. Allein in dieser Stadt mussten mehr Menschen leben als es in Fabelwelt Einwohner aller Rassen gab.
    Also an ein Überfall dieser Welt war auf keinen Fall zu denken, sie sollten lieber versuchen eine friedliche Einigung zu finden.

    Er fragte sich nur, wie sie hier überhaupt zurech kommen sollten als Azurita verkündete jemandnen gefunden zu haben der ihnen helfen konnte.
    Korbin musterte die Rothaarige Frau. Wirklich trauen wollte er hier niemandem, andererseits waren sie allein hier mit Sicherheit verloren, die Welt war so anders, wie sie fremder nicht sein konnte.

    "Dann sollten wir uns helfen lassen", sagte er zu Azurita.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Di Nov 25, 2014 6:20 pm

    Riesig.
    Das erste Wort, das dem Elfen einfiel. Er war sowieso noch nie wirklich lange in einer Stadt gewesen und die vielen Farben, Menschen und Gebäude verwirrten ihn bloß. Auch Chemon saß eingeschüchtert auf seiner Schulter.
    Als Azurita schließlich meinte, sie hätte jemanden, der helfen würde.
    "Einverstanden, besser als herumzuirren!", stimmte auch er Korbin zu.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Di Nov 25, 2014 9:03 pm

    Xaron

    Fest entschlossen sich nicht von den vielen bunten Zauberlichtern hypnotisieren zu lassen schob Xaron seinen Unterkiefer vor und konzentrierte sich auf die Bewegungen Menschen um ihn herum.
    So viele... und trotzdem würde vermutlich keiner von ihnen einen würdigen gegner im Zweikampf abgeben. Es ist ein Jammer, aber immerhin werde ich so mehr Feinde in der Schlacht erschlagen und vielleicht gibt es ja doch den ein oder anderen großen Krieger unter ihnen, der mir Ruhm einbringen wird, wenn ich ihn bezwinge.
    Das Gehen auf zwei Beinen fühlte sich immernoch falsch an, auch wenn er mittlerweile nicht mehr taumelte. Um seine Verunsicherung zu bekämpfen strich er mit der einen Hand über den Knauf seines Einhänders, das beruhigte ihn, als sie der Frau durch die Menschenmenge hinweg folgten.
    Sein Großfürst hatte ihn vor sogenannten 'Dieben' in der Hauptstadt gewarnt. Das waren Zweibeiner, die sich am Hab und Gut anderer bedienten. Allerdings nicht nach Art der Zentauren, die einen anderen Bezwangen und das Recht des Stärkeren einforderten, sondern heimlich, ohne bemerkt zu werden, auch wenn sie der Schwächere waren und damit ohne ein Anrecht.
    Außerdem hatte man ihm gesagt, dass es üblich war dem Dieb zur Strafe die hand abzuhacken, falls man ihn bemerkte. Was in der einen Stadt galt, würde in dieser vermutlich genauso gelten, also starrte Xaron jeden verdeächtigen der ihm zu nahe kam grimmig an und machte sich innerlich bereit einer falschen Handbewegung mit einem Schwerthieb entgegenzusetzen und bei diesen komischen Zweibeinern um ihn herum kam ihm so ziemlich jeder verdächtig vor.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Mo Dez 01, 2014 8:44 pm

    Yelanah
    Ort: Stadt
    Spielpartner: Gruppe

    Yelanah fühlte sich wie in Trance. Ihr Kopf schmerzte und die ganzen Farben und Dinge verwirrten sie. Sie fühlte sich, als ob sie ihr bisheriges Leben ohne Farben gelebt hätte, denn hier waren sie so intensive wie sie es nicht mal für möglich gehalten hätte.
    Seit sie in der Wüste angekommen war, war sie der Gruppe gefolgt ohne ein Wort zu sagen. Es hatte ihr einfach die Sprache verschlagen und die Angst pulsierte immer noch in ihrem Blut. Zudem verstand sie nicht, wie in dieser Welt so viel Magie sein konnte. Ihr wurde versichert, das hier nichts von den Mystischen Dingen ihrer Heimat wahr, und doch liefen Menschen auf Glasscheiben, fuhren Kutsche ohne Pferde und viele der Menschen hielten scheiben an ihre Ohren und redeten mit ihnen.
    "Ich will nach Hause." hauchte sie leise, das niemand sie hören konnte. Und immer wieder kam der Satz über ihre Lippen. "Ich will nach Hause. Und sie folgte weiter den anderen. Sah wie sich der Zwerg von der Gruppe trennte und die Magierin mit einem der Menschen redete. Und sie sah die vielen Gesichter. Die Meschen starrte sie an. Sie starrten als wenn sie noch nie so etwas seltsames gesehen hätten und tatsächlich wahren ihre Kleider auffällig wie ein Phönix unter Kröten.
    Und dann sah sie plötzlich eine junge Frau. Sie trug die Kleider der Menschen und stand auch in einer Gruppe von diesen, doch ihr Gesicht wahr eindeutig das einer Elfe. Zarter als ein Mensch, ihre Augen wahren Mandelförmig, und ihre schwarzen Haare ramten wie Seide ihr Gesicht.
    "Azurita!" Rief sie ohne vorher nachdenken zu können. "Magierin. Hier ... hier ist eine Elfe!" Sie verhaspelte sich und stammelte in der alten Sprache der alten Welt. "Sie sind hier! Die Elfen." Verwirrt sah sie zurück zur Elfe. Diese sah sie genauso irritiert an, wie die Menschen um sie herrum. Plötzlich viel Yelanah auf das ihre Ohren stumpf waren. War sie eine Halbelfe?
    Wieder sah sie zu der Magierin. Sie fühlte sich wie ein Kind, das verzweifelt nach den beruigenden Worten einer Mutter rief.

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Di Dez 02, 2014 7:42 pm

    Lodrin

    Da waren sie also, dieses Haus war so riesig das es Lodrin fast die Sprache verschlug. Diese Hochhäuser waren hunderte Schritt hoch. Kaum zu glauben das soetwas ohne Magie gebaut werden konnte. „Ja in Mexiko habt ihr sowas nicht oder Loo?“ fragte sein Begleiter grinsend. „Ne – echt nicht. Zumindest nicht da wo ich gelebt hab, genauso wie diese Bilderwände. Ich mein wie kann man sich sowas leisten?“ fragte er und deutete auf die gewaltigen Werbebanner. Der andere guckte ungläubig. „Das sind große Flatscreens man. Liquid Cristal Displays ,wie bei ner Armbanduhr nur in groß und mit Farbfilter oben drauf.“ erklärte er. „Hä was für Zeug Mann?“ fragte Lodrin verwirrt.

    „Es gibt keine flüssigen Kristalle – genauso wie es keine Überflüssigkeit gibt.“ statierte er im Brustton der Überzeugung. „Boing – gibt’s wohl! Superflüssiges Helium, bei zwei Kelvin – das Zeug blubbert dir von Außen ins Glas, an der Wand hoch.“ erklärte Isaak. Lodrin wusste nicht ob sein Gegenüber log – aber er wollte sich keine Blöße geben. „Ok.“ stellte er fest. „Und die Flüssigkristalle, ich hab da irgendwann mal was drüber gelesen. Wenns dich interessiert such ich dir mal die Paper aus Researchgate raus. Hab da nen Akkount von nem Freund der Physik studiert.“ erklärte er trocken. „Wenn ich mal Bock auf was Naturwissenschaften hab. Aber hier Loo gib mir mal deine Handynummer.“ erklärte er und holte eine art – polierte Glasscheibe aus der Hosentasche. „Krass Mann – sowas hatten bei mir zuhause nur die ganz reichen.“ erklärte Lodrin ehrfürchtig. Er dankte allen Göttern dafür das sein Hirn noch schneller war als sein Mundwerk. Staundend bemerkte er wie das Gerät auf ein Fingerwischen hin zum Leben erwachte. „Boaaaa.“ sein Mund stand sperrangelweit offen. „Und kannst nur du das?“ fragte er begeistert. Isaak Rosenthal war Stumm – eine Anblick mit Seltenheitswert. „E Nee – Alter wo bist du aufgewachsen verdammt noch mal.“ fragte er lautstark. „Am Arsch der Welt Isaak. Auf nem verfickten Bauernhof mit Ziegen und Hühnern – also tu einfach so als würde ich aus dem Mittelalter kommen. Oder aus einem von Olavs Zeitaltern.“ erklärte Lodrin ernst. „Ok – Deal Mann.“ er zwinkerte. „Aber wenn das so is Loo. Dann kaufen wir dir jetzt erstmal nen Handy, machen dir ne Frisur und holen die mal richtige Klamotten. Nich so nen Altherrenshit wie du ihn an Hast.“ erklärte Isaak. „Ein Glück das ich Ivan noch nicht angerufen habe. Der Russe mag es nicht wenn er warten muss. Und Loo – egal was du tust, trete nicht seine Katze!“ erklärte er. „Katze? Warum soll ich keine verfickte Katze treten?“ fragte er verwirrt. „Ivan hat dem Letzten Typen der das gemacht hat den Schädel zerschmettert – mit einem Backstein. Und ja ich glaube ihm das auch ohne Polizeibericht.“ stellte Isaak fest. Mit diesen Worten schob der junge Mann seinen breitkrempigen Schwarzen Fizhut zurecht und stolzierte in karierter Shorts und pinkem T-Shirt zurück zu seinem Camaro. „Beweg dich wir Shoppen.“ trötete er aus dem Schalensitz des Sportwagens heraus.

    Ok – da wohnt dieser Russe also – gaaanz oben auf diesem Haus – Lodrin würde sich wohl schon bei dem Gedanken daran einnässen so weit über dem Erdboden zu schlafen. Da war sich der Zwerg ganz sicher. Er hatte jetzt auch so ein Smartphone – schwarz mit riesigem Leuchtdisplay. Ach ne das hieß ja LCD. Er glaubte Isaak die Story mit den flüssigen Kristallen immer noch nicht, das wäre ja sowas wie rundohrige Elfen. Lodrin musste sich sagen das er gar nicht einmal soo schrecklich aussah. Der Anzug den er trug war ein wenig fremdartig geschnitten, sehr kurzer Gehrock, sehr weiche Hosen, spitze Stiefel ohne Stiefelbeine und ein Dings das sich Tanktop nannte. Er hätte das als Unterhemd bezeichnet. Lodrin hielt seinen Axtkoffer fest. Immerhin war dieser Koffer seine Zukunft in dieser Welt. Faszinierend das hier statt Goldmünzen glitzernde Kärtchen benutzt wurden um Rechnungen zu bezahlen – sie wurden nicht einmal weggegeben. Isaak hatte ihm gezeigt wie man mit dem Handy jemanden Anrief und das beste war – dieses Gerät konnte sogar unglaublich schnell Bilder malen. „Hm Isi.“ merkte Lodrin an, der im Aufzug stand. Aufzüge – auch hier gab es sie, jedoch war niemand im Laufrad zu sehen. „Ja Loo.“ brummte der. „Meinst du der Kerl kauft die Axt?“ fragte er unsicher.

    „Klar Mann – der kauft die so sicher wie ich ne Sonnenbrille. Überigens was ich vergessen hatte zu fragen. Nicht das ich schwul wäre oder so aber – wo hast du die geilen Tatoos her.“ fragte er Lodrin, dessen freie Arme aus vor japanischen Schriftzeichen und Ornamenten überquollen. „Bekannter. Hat damit mal sein Geld verdient.“ erklärte er einsilbig. Wie er wirklich an diese Tätowierungen gekommen war würde ihm niemand abkaufen – außer vielleicht Azurita der Wahnsinnigen, wie er die Magierin getauft hatte. „Ja coole Arbeit, ich hab ja überlegt mir ich bin Jachwe auf den Arm machen zu lassen.“ bemerkte er grinsend. „Aber ich wohn ja nich in Israel – zum Glück alter. Sonst müsst ich ja jeden abknallen der nen Palituch trägt.“ spottete der junge Mann. Der Aufzug bewegte sich schnell. Lodrin beobachtete faziniert das nach oben wandernde Licht. Dann hielten sie an. „Wer da.“ erscholl es aus den Lautstprechern. „Isaak Rosenthal, sagen sie ihrem Chef McSchekelsteinGoldberg fordert seinen Gefallen ein klar.“ sein gegenüber sprach anders. Die Tür des Aufzug öffnete sich, gefolgt von einer dicken Panzertür die sofort den Blick in einen riesigen Wohnraum freigab. Ein untersetzer, pausbäckiger Mann kam langsamen Schrittes auf Isaak und Lodrin zu, gefolgt von einem Diener in schmucker Livree. „A Isaak du alter Schweinepriester. Wie geht es dir hast du diesen dreckigen Finnen endlich rausgeschmissen.“ tönte der Mann mit starkem Akzent. „Hey Ivan – Olav? Keine Ahnung wo der ist. Aber ich hab was für dich – da heißt der Lodrin hier. Mein Freund hat was für deine Sammlung.“ stellte er fest. „Wo ist den Freund denn?“ fragte der Russe. „Hier unten Mr. Ivan – und hier hab ich ne Aztekische Streitaxt.“ erklärte er und wedelte mit dem Koffer herum. Die Augen des Russen begannen zu leuchten. „Zeigen. Sofort zeigen kleiner Mann.“ stotterte er erregt.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Di Dez 02, 2014 7:47 pm

    Azurita schaute zu den anderen, wobei sie bemerkte, daß alle genauso in den Bann der seltsamen Stadt geschlagen waren.
    Sie bemerkte den Blick Yelanahs und huschte zu ihr. Sie schaute sie beruhigend an und sprach: "Immer mit der Ruhe. Vielleicht ist das eine Nachfahre einer Elfe. Oder Menschen können auch elfengleich aussehen. Beruhig dich."
    Sie versuchte den Blick der Elfe einzufangen und fuhr fort: "Versuch das alles auszublenden und konzentrier dich nur auf mich."
    Catherine legte den Kopf schief und meinte: "Wir sollten vielleicht an einen etwas ruhigeren Ort gehen. Folgt mir."
    Sie drehte sich langsam um und ging in Richtung des Excalibur. Zum Glück war es nur ein kurzes Stück. Azurita ergriff sanft Yelanahs Hand und führte die Elfe, ihren Blick einfangend hinter Catherine hinter her.
    Catherine steuerte einen Nebeneingang an, über dem ein großes weißes P in einem leuchtend blauen Schild hing.
    Der Rest der Gruppe ging schon vorraus, während Azurita mit Yelanah langsam folgte.

    (hoffe das ist ok so für dich Blutelbe, daß ich nicht zu viel vorrausgenommen hab oder so.)


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    "I'll praise You in this storm,
    and I will lift my hands,
    for You are who You are,
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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Mo Dez 08, 2014 8:44 pm

    Yelanah
    Ort: Stadt
    Spielpartner: Gruppe

    Yelanah ließ zu das die Magierin ihre Hand nahm und sie führte. Vermutlich hätte sie sich ansonsten auch recht schnell in der Menge verlaufen denn es viel ihr schwer sich auf den Weg zu konzentrieren und nicht ständig stehn zubleiben um wieder etwas anzustarren.
    Also liefen sie durch die Menge, hinter den Menschen hinterher und Yelanah fragte sich, wie es weiter gehen sollte. Wie sollten sie sich hier je zurecht finden, mit der ganzen Magie, den seltsamen Menschen und den riesigen Häusern an endlosen Straßen. Sie würden sich niemals unbemerkt hier aufhalten können, denn sie vielen auf, wie ein Org unter Zwergen.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: So Sep 24, 2017 7:06 am