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    Die Rückkehr - Kapitel 2

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    Untergrundpudel
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Do Aug 21, 2014 8:58 pm

    Lodrin
    Ort: Lager

    Lodrin hatte seinen Schlachtruf pflichtbewusst ausgestoßen und schritt nun auf kurzen Beinen los. Dabei wäre er fast gegen die seltsame Elfe gelaufen, nicht das er etwas dagegen gehabt hätte sein Gesicht in ihrem Hinterteil zu begraben. "Verzeihen sie meine Dame - männliches Balz und Prahlgehaben. Einfach unverzichtbar wann man irgendetwas mit Zentauren macht, glaubt mir. Ihr scheint ja eine der ganz schweigsamen zu sein. Verratet mir doch euren Namen - nein - nein." Lodrin hob die Hand. "Rhynna" er kraulte sich das Kinnd. "Stimmt wenigstens der Buchstabe?" fragte er grinsend an. Diese Dame wirkte ein wenig in sich gekehrt. "Ja - da kommt was auf uns zu." bemerkte er seufzend.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Do Aug 21, 2014 9:11 pm

    Azurita von Hohenstadt:
    Ort: Lager


    Die junge Magierin seufzte innerlich. Der Zentaur, wird vermutlich das größte Problem bei meiner Flucht sein.
    Der planende Teil ihres Verstandes begann ihr einen Weg zu zeigen, der ihr ganz und gar nicht gefiel.
    Sie drängte die Gedanken in den Hintergrund und wandte sich an die, noch, unbeteiligt anwesenden Teile der Gruppe.
    Namentlich die ihr vom Namen her unbekannte Elfe, der Priester, dem sie vermutlich ihr Leben verdankte, und dessen geflügelte Begleiterin.
    Wäre es angebracht die drei zu informieren, was vorgefallen ist? Auch wenn das vermutlich Xaron etwas verärgert, ist es wohl das Beste
    Die zierliche Elfe hatte sie aus der Ferne die ganze Zeit gemustert, ihr Blick schien wie Dolche aus Eis. Azurita wusste die Elfin nicht einzuschätzen, sie war komplett anders, als all die anderen Elfen, die ihr begegnet waren.
    Sie schien als hätte ihre Seele sich im Körper geirrt.
    Azurita zog sich aus ihren Gedanken und meinte: "Um es knapp zu halten: Wir haben diesen Menschen," sie deutete in die Richtung, in welche Daron geflohen war, "im Wald überrascht und überwältigt. Er scheint Teil einer Truppe zu sein, die unsere Welt betreten hat. Und sie besitzen anscheinend Waffen, die mit der mächtigsten Magie konkurrieren können, jedoch ohne jegliche Art von eben dieser auskommen. Da die Zeit verrinnt, und die Feinde unserer Welt vor uns den ersten Schritt getan haben, müssen wir so schnell wie möglich nachziehen."
    Sie fuhr sich mit den Fingern durch die violetten Haare und richtete den Blick ihrer braunen Augen abwechselnd auf Korbin, die Elfe und Jakirie.
    Ellyn stand derweil etwas abseits, jedoch in Azuritas Nähe und beobachtete die Gruppe. Der Engel war sich nicht ganz sicher und ob der Waffen, von denen Azurita berichtete, machte sich eine gestaltlose Furcht in ihrem Herzen breit.
    Sie lenkte sich jedoch sofort damit ab, in dem sie sich mental auf ihre nächste Aufgabe vorbereitete.
    Das Portal.
    Sie war wenigstens dafür bereit. Zumindest fühlte sie sich bereit.


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    for You are who You are,
    no matter where I am!"

    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Do Aug 21, 2014 10:37 pm

    Gyrana
    Ort: Lager

    Sie stand immer noch an der selben Stelle, als einer dieser hässlichen Zwerge sie fast anrempelte. Allein aus gewohnheit zuckte ihre Hand zum Dolch, um ihm zu zeigen, das er beim nächsten mal doch lieber vorsichtiger sein sollte, doch dann hielt sie sich doch zurück, und hörte ein wenig iritiert dem gerede des Zwerges zu. Als er sie schließlich nach ihrem Namen fragte, sah sie ihn spöttisch an.
    "Mein Name geht euch nichts an. Aber wenn er euch so interessier kann ich ihn in eure Haut ritzen. Dann vergesst ihr ihn nicht." Ihre stimme war leise und gefährlich. Sie wollte keinen Zweifel daran lassen das sie es ernst meinte.
    Als dann die Magierin sich dazu herab ließ zu erklären was geschehen war, wandte sie sich ihr zu.
    "Wo ist der Mensch jetzt? Wieso habt ihr ihn nicht mitgebracht, wir hätten ihn foltern können und wichtige informationen herausfinden können." Es reizte sie, das keiner es für nötig empfunden hatte, sie um ihre Meinung zu fragen. "Habt ihr wenigstens seine Leiche geplündert, befor ihr sie zurückgelassen habt?" fügte sie hinzu. Sie ging davon aus, das sie ihn getötet hatten. Immerhin war er ein Feind.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Fr Aug 22, 2014 10:22 am

    Xaron
    Ort: Unterwegs

    "Ha! Da seht ihr es Halbmann! Das Weibsstück hat Feuer im Blut und eine Zunge, die so scharf ist wie eine Klinge. Sie wird einmal große Krieger gebären, lasst euch das gesagt sein!" gab der Zentaure amüsiert mit seiner dröhnenden Stimme von sich.
    "Obwohl es nach dieser Reise sicherlich schwer für euch sein wird einen Gatten aus eurem Volk zu finden, der euch an Ehre und Kampfkraft übertrifft!" fügte er an Gyrana gewandt hinzu.
    Jetzt wo wir uns dem Portal nähern, könnte ich eigentlich auch den Rest meiner Rüstung anlegen. dachte er bei sich und packte die Armschienen und die Brustplatte aus. Er war es gewohnt sie auch während des Marschs anzulegen und so kleidete er sich in Bronze, ohne sein Schritttempo zu verlangsamen. Ein echter Zentaure kann alles während des Marschs erledigen.
    "Wir haben den Wurm zurückkriechen lassen. Er war ohnehin nichts wert. Eine Mücke weniger macht den Sumpf auch nicht angenehmer." zitierte er ein altes Sprichwort.
    "Soll er doch zu seinen Freunden laufen, die sich nicht einmal getraut haben ihm zu helfen, vor denen fürchte ich mich nicht! Jetzt haben sie die Wahl: Entweder sie sehen ein dass wir stark, aber ihnen wohlgesonnen sind und verhandeln mit uns, oder aber sie stellen sich uns entgegen und bereiten uns einen Empfang, den man noch in tausend Jahren besingen wird!"
    Ob man mich wohl als den 'Schnitter' in Erinnerung behalten wird? Oder vielleicht als den 'tosenden Donner' oder den 'roten Wind'? übelegte sich Xaron, während er die Schnalle seiner Armschiene schloss.



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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mo Aug 25, 2014 9:15 am

    Korbin Bär
    Als die andere ins Lager zurückkamen, wollte Jakirie sofort zu ihnen laufe, aber Korbin hielt sie zurück.
    "Warte. Wir können von hier alles hören", flüsterte er. Dann setzte er sich an eine Baumstamm und beobachtete das bunte Treiben. Er war längst zum Aufbruch bereit, auch wenn er ursprünglich geplant hatte mit Blake zu gehen. Jetzt machte er sch Gedanken über die andere Welt. Das was er hörte war alles andere als Mut machend. Nicht nur die seltsame Waffe, die Azurita erbeutet hatte, auch dass Wesen aus der andere Welt bei ihnen waren, bereitete ihm sorgen.
    Wie waren sei hierher gekommen. Beherrschten die Menschen wohl möglich doch Magie, und zwar mächtige Magie oder hatten sei auf der andere Seite auch Engel, die ihnen das Portal öffneten?

    Erst als die anderen den Anschein erweckten bereit zu sein, erhob sich Korbin, ging auf die anderen zu und sagte: "Ich bin bereit." Dann übersetzte er Jakiereis Gezwitscher. "Sie auch. Also von uns aus können wir. Erkunden wir eine neue Welt."


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    Alles was ich hier schreibe ist ausschließlich meine eigene Meinung. Sie kann mitunter von momentanen Stimmungen geprägt sein.
    Wem das, was ich aussage, nicht passt wird hiermit aufgefordert es zu ignorieren oder zu versuchen mich argumentativ vom Gegenteil zu überzeugen.

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Di Aug 26, 2014 7:24 pm

    Unhöflich - solche Worte waren einfach unhöflich. Dabei waren Elfen doch als das höfliche Volk bekannt. Tja, diese offenbar nicht. Sich von ihr Buchstaben in die Haut ritzen lassen, nein so weit reichte Lodrins Leidenschaft dann doch nicht. Er lachte vor sich hin. "Nun das könnt ihr freilich tun, allerdings werde ich dann eine Geschichte dazu erfinden die euch gar nicht gefällt." bemerkte er mit einem hinterhältigen grinsen. Dennoch registrierte er das sie kein Interesse zu haben schien mit ihm zu reden, nicht das es den Zwerg kümmerte, es waren schließlich die dornigsten Rosen die am liebsten gepflückt werden wollten! "Ach - ich habt also einen Menschen gefangen genommen, hm lasst mich raten diese Waffen von denen ihr redet funktionieren wie Repertierarmbrüste!" trötete Lodrin. Er glaubte immer noch an das Potential von Repertierwaffen, auch wenn niemand ihm glaubte!


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Di Aug 26, 2014 8:52 pm

    Azurita von Hohenstadt:
    Ort: Lager

    Azurita schüttelte den Kopf, als sie die Worte der Elfe hörte.
    "Wir sollen ausspionieren, und nicht massakrieren. Außerdem hat er auch so mir alles gesagt was ich wissen musste.", meinte sie etwas aufgebracht.
    SIe wandte sich zu Ellyn und fragte: "Öffnest du das Portal am Strand?"
    Der Engel nickte bedächtig und wandte sich in Richtung Strand.
    Als der Zwerg zu Azurita kam, meinte sie: "Etwas. Wenn ihr so interessiert daran seit, werden wir sicherlich einige weitere Waffen in der neuen Welt finden, damit ihr sie auseinander bauen könnt."
    Die Magierin folgte Ellyn zum Strand, und meinte dabei zum Rest der Gruppe: "Na dann?!"
    Korbin sah aus, als würde er über irgendetwas nachdenken, doch die junge Magierin schritt dennoch weit aus, und nach kurzem erreichte sie den Strand.
    Ellyn kniete sich knapp vor der Uferlinie auf den Boden und schloß ihre Augen. Azurita spürte, trotz ihres Zustandes, die Macht, welche die Engelin in diesem Moment kanalisierte.
    Wie sie das Geflecht der Magie verwob und die Stränge aneinanderknüpfte.
    Doch für einige Sekunden sah man nichts. Das Wasser lag still, der Wind schien den Atem angehalten und die Sonne stand hoch am Himmel und glitzerte im Spiegel des Sees.
    Ein Glitzern in der Luft, wie Feenstaub. Und dann begann sich etwas zu bilden.
    Zuerst war da nur ein schwaches Glühen in der Luft, daß sich jedoch schnell ausweitete zu einem leuchtenden Oval. Mehr als Mannshoch schien es wie ein Riß in der Realität.
    Zuerst sah man nur Schwärze, doch dann sahen sie ein diffuses Wabern, in den Farben des Regenbogens.
    Das sollte also die Brücke zwischen den Welten sein.
    Azurtia trat fasziniert an das Tor heran und hob zögerlich ihre Hand.
    Sie fühlte die Macht des Zaubers, doch mehr auch nicht.
    Ellyn lächelte schüchtern, sie hatte es vollbracht.
    Nun mussten sie nur noch einen Schritt tun, und sie würden in der neuen Welt sein.
    Doch in diesem Moment fiel Azurita noch etwas ein.
    Sie drehte sich um und meinte: "Ihr müsst noch die Tränke einnehmen! Wir wissen nicht wo wir rauskommen - Stimmt doch oder Ellyn?" fügte sie an den Engel gewandt hinzu.
    Die Lichtgestalt nickte und antwortete: "Ja, ich kann nicht sehen was auf der anderen Seite des Tores liegt."
    Azurita suchte aus dem Gepäck die Kiste mit den Phiolen und öffnete sie.
    "Dann hoffen wir mal, daß das wirklich funktioniert.", sagte sie mit einem schiefen Grinsen,


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Di Aug 26, 2014 9:38 pm

    Lodrin wollte Azurita gerade weiter ausfragen als die Magierien - und alle anderen Mitglieder der Gruppe direkt vor ihn starrten. Was war bloß mit denen los, da war doch nichts! Azurita stand wenige Schritt vor ihm und legte mit einem Ehrfürchtigen Gesicht die Hand in die Luft, was sollte dieser Irrsinn denn? Hatte das weib zuviel Goldzucker geschnüffelt oder was? Sie forderte sie auf die Tränke zu trinken, Irrsinn, das sollten sie erst machen wenn sie das Protal durchschritten, damit die Tränke ihre maximale Wirkdauer hatten. Kratzte sich am Kopf, wenn offenbar alle etwas mit den Nerven hatten dann würde er ihnen eben zeigen das da kein Portal war. "Geez guys, chill out! There no friggin Portal - see!" rief er aus und trat direkt vor Azuritas Hand. Noch während Lodrin sich fragte warum er in eine andere Sprache verfallen war stürzte er. Hart schlug er auf dem Boden auf. "Bei den Zwölfen!" jammerte er. Er drückte seinen Kopf hoch und blickte auf eine fremdartige Substanz an. Sie bestand aus zahllosen kleinen Steinchen. Noch während er interessiert dieses seltsame Zeug betrachtete fühlte er eine Hitze die ihm fast unerträglich schien. Bedröppelt und mit verschwommenem Blick wuchtete sich Lodrin auf die aufgeschürften Knie. Seine Armmuskeln traten hervor da sein schwerer Rucksack in niederdrückte. "What the fuck!" stieß er verärgert aus. "Ehm, meine Damen und Herren - wo seid ihr?" fragte er während sein Magen sich fast entleerte - verdammt war er etwa durch das Portal gegangen? "Wir befinden uns am - Hinterteil der Welt um es vornehm zu beschreiben." stellte er fest während er auf die trostlose von Sand und Steinen dominierte Landschaft hinausstarrte. Und was war das da hinten. Am horizont ragten silberne Türme in den Himmel, zusammen mit seltsamen Farbig wirkenden Dingern. Eine Stadt - aber wenn Landschaft nicht täuschte eine Stadt die mehrere Meilen entfernt war. Wie gewaltig mussten ihre Gebäude sein? Und wo war die Stadtmauer? Wo die Felder? Statdessen erblickte er lediglich eine Straße. Eine seltsame Straße die nicht aus Kopfsteinpflaster Bestand. Ihre Mitte war von weißen Streifen gekennzeichnet - wer war so bescheuert und bemalte seine Straßen? Lodrin taumelte auf seinen kurzen Beinchen zu der Straße und ließ sich an ihren Hand fallen. Er holte erstmal seine Wasserschlauch aus seinem Rucksack und trankt einen guten Schluck. Schade - keine Kutsche weit und breit zu sehen. Kein wunder bei der Flirrenden Hitze. Aber wo waren die anderen?


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Di Aug 26, 2014 10:16 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Ihre Augen wurden groß, als sie sah, wie Lodrin munter an ihr vorbeispazierte. Und geradewegs durch das Portal trat.
    Sie schüttelte ungläubig den Kopf.
    "Dieser Zwerg!", entfuhr es ihr.
    Sie schaute zu den anderen und meinte: "Ich gehe auch schon vor. Nehmt ihr die Tränke und folgt mir."
    Azurita schnappte sich eine Phiole und sprang durch das Portal.
    Sie hatte kurz Regenbogenfarben überall um sich, um dann hart auf Stein aufzukommen.
    Ihre Augen brauchten einen Moment, bis sie wieder sehen und konnte, und was sie dann sah, war auch nicht zu ihrer Aufheiterung angetan.
    Sie stand auf einer langen, dunklen Straße - Straße? Es war vielmehr ein seltsamer Boden, der komplett gerade, mit regelmäßigen weißen Markierungen, quer durch eine gigantische Wüste schnitt.
    Neben ihr am Rand dieses seltsamen Phänomens saß Lodrin.
    Sie huschte zu ihm und reichte ihm die Phiole.
    "Nimm das, bevor dich irgendwer sieht."
    Sie schaute sich wortlos um. Am Horizont, im groben Süden von ihnen, glitzerte etwas in der gnadenlosen MIttagssonne.
    Sie traute ihren Augen kaum. Waren das glitzernde Berge? Doch sie schienen zu geradlinig, zu regelmäßig für Berge zu sein.
    Was war das für eine Welt?
    Sie atmete tief durch und schaute sich erneut um.
    Das war also die alte Welt. Bis auf die seltsame Straße und das Gebirge in der Ferne, schien sie 'normal' zu sein. Die Sonne stand genauso am Himmel wie in ihrer Heimat und der war auch genauso blau.
    Aus magischer Sicht konnte sie das jedoch nicht beurteilen im Moment. Sie würde noch einige Tage brauchen, bis sie die Grundstruktur der Welt untersuchen könnte.
    Sie wandte sich wieder zum Portal, daß von dieser Seite genauso aussah, wie in ihrer Welt, und wartete auf die anderen.
    Ellyn auf der anderen Seite des Portals nahm, von ihrem Erfolg zu Taten angespornt, ein Fläschchen und leerte dieses.
    Es prickelte leicht auf ihrer Zunge und dann begann ihre Sicht zu verschwimmen.
    Was sie nur als Ziehen und Kitzeln merkte, sahen die anderen um so besser.
    Ihre Flügel wurden kleiner und verschwanden in ihren Schulterblättern, sie hinterließen nur die Lücken in der Kleidung und einige sanft geschwungene grau-schwarze Linien auf ihren Schulterblättern.
    Ihr Überirdisches Leuchten verblasste, doch ihre Schönheit blieb.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mi Aug 27, 2014 8:13 am

    Korbin
    Korbin nahm sich eine der Piolen und reichte Jakirie eine zweite. "Trink", sagte er und ging mit gutem Beispiel voran. Als sei getrunken hatte, wurden ihre Schwingen durchscheinend und ihre Krallenfüße verwandelten sich in normale Füße, dei erstaunlicherweise in Lederschuhen steckten.
    "Starker Zauber", murmelte Korbin, dann tastete er nach Jakieries Flügeln, die zwar nicht mehr zu sehen, aber noch immer zu fühlen waren.
    "Dan Komm", sagte er zu ihr und nahm ihre Hand. Ehe er in das glitzernde Porta trat drehte er sich noch einmal um: "Der letzte bringt die restlichen Phiolen mit", sagte er , dann nahm er seien Mut zusammen und trat durch das schillernde Etwas vor ihm.
    Es war ein Gefühl zunächst zusammengedrückt und dann auseinandergezogen zu werden, ehe sich sein Körper wieder so zusammensetze, wie er vorher war. Dann trat Korbin in Sand. Schnell machte er zwei Schritte nach vorn um Nachfolgenden Platz zu machen. Er zog Jakierie mit sich und dan zwei Schritet seitlich, ehe er sehen blieb uns sich umsah. Kurz vor ihm war ein schwarzes Band mit unterbrochenen weißen strichen. er folgte deisem nahezu geraden band zu Horizont. Dort waren irgendwelche Gebilde, dei künstlich aussahen. Eine Stadt? fragte er sich.
    "Was ist das?" fragte Jakirie. Sie hielt noch immer seine Hand. und deute mit der anderen auf die Schwarze Linie.
    "Ich würde behaupten, das ist ein Weg", sagte er. Erst in diesem Moment fiel ihm auf, dass die Geräusche die er machte nicht zu seinen Gedanken passten.
    "Und warum malen die weiße Striche darauf?", fragte Jakirie.
    Korbin stellte fest, dass auch Jakiries Geräusche nicht ihre normale Sprache aus Flöt- und Pfeiflauten waren, trotzdem verstand er sie.
    "Ich glaube fast, wir sprechen jetzt die Sprache dieses Landes", gab er seine Beobachtung bekannt. "Äh, warum die ihre Wege bemalen weiß ich auch nicht. Lass uns zu den anderen gehen."
    Er deutete zu dem Rand des schwarzen Weges, wo sich die ersten drei niedergelassen hatten. Bevor er auch nur einen Schritt tun konnte, Flimmerte die Luft und der Nächste folgte ihnen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Mi Aug 27, 2014 9:16 pm

    Gyrana
    Ort: Portal

    Sie war nicht zufrieden mit der Antwort der Magierin und hätte gerne noch ein zwei sachen hinzugefügt, doch diese redete weiter und Gyrana schwieg. Sie hörte aufmerksam zu, bis der Engel endlich das Portal erschuf. Sie konnte es sehen. Eine Unbeschreibliche Aura, die ihren Blick anzog. Angst machte sich in ihr breit. Natürlich hatte sie gewusst dass das passieren würde, doch nun, wo es vor ihr lag, wollte sie nichts weiter als umdrehen. Sie merkte kaum das ihr Athem schneller wurde und ihre Hand sich um ihren Dolch verkrampfte. Ihr ganzer Körper bebte. Als dann auch noch die Kiste mit den Piolen geöffnet wurde, machte sie einen schritt zurück. Die konnten doch von ihr nicht erwarten das sie sich dieses Gift in den Rachen kippte. Die ganze Reise war schon genug Magie.
    "Warum müssen wir dieses Zeug schlucken?" fragte sie mit leicht bebender Stimme, auch wenn sie versuchte ihre Furcht zu verbergen. "Ich sehe doch fast aus wie ein Mensch! Niemand wird auch nur an eine Elfe denken!" verzweifelt sah sie in die Richtung der anderen. Sie konnte doch nicht die einzige sein, die sich nicht einfach der Magie ausliefern wollte. Kurz dachte sie an den Magier zurück. Hätte Blake sie verteidigt? vermutlich nicht.

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Mi Aug 27, 2014 9:43 pm

    Auf einmal stand Azurita direkt vor ihm. "Verdammt - es war also doch ein Portal da." schimpfte Lodrin verärgert. "Dabei hätte ich einen so theatralischen Satz ablassen können." seufzte er. Als die Magierin ihm den Trank hinhielt begann er zu lachen. "Wer soll mich denn hier sehen. Das ist eine verdammte Wüste." er wieherte und hielt sich den Bauch. "Außerdem - ich sehe auch wie ein kleinwüchsiger Mensch, wie oft muss ich es noch sagen! Und dieses Zeug da würde auch nicht meine Kleidung verändern und die meine lieben Leute ist vermutlich viel auffälliger als mein Knollennäschen." stellte Lodrin grinsend fest. Er sagte es packte die Phiole und steckte sie in seinen Rucksack. "Die kann ich bestimmt gut verscherbeln. Es wird von Vorteil sein mit den Münzen dieses Landes ausgestattet zu sein." erklärte er zwinkernd. Nach und nach trudelten auch die anderen ein, sie sahen in der Tat verändert aus. Die Begleiterin Korbins war jetzt sogar schön! Dem Engel fehlten seine Flügel und der Zentaur - wo war sein Pferdeleib bloß hin? "Na gut, dann auf in Richtung Stadt. "Cmon people - lets getta hell outta here!" munterte er sie auf und marschierte munter los.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Do Aug 28, 2014 11:05 pm

    Xaron
    Ort: Portal

    "Glaubt mir ich trinke dieses Gesöff genauso ungern wie ihr, aber scheinbar gibt es keinen anderen Weg." entgegnete der Zentaure Gyrana, die außer ihm die einzige Person war, dei soch noch diesseits des Portals befand.
    Mit einem abschätzigen Blick auf die Phiole schwenkte er diese hin und her, schnaube dann verächtlich und kippte den Trank in den Mund.
    Sein ganzer Körper kribbelte wie verrückt, die Haut juckte und seine Muskulatur begann zu zucken, dennoch hatte er sich die Verwandlung anders vorgestellt... schmerzhafter.
    Sobald sich sein Inneres wieder beruhigt hatte, blickte er an sich hinunter und spuckte vor Ärger aus. "Bah! Als Mensch sehe ich so hässlich aus! Bei meinen Ahnen wenn ich auch nur einen Tag länger in dieser Form verweile als vorausgesagt wurde, ziehe ich diesem verdammten Alchemisten eigenhändig die Haut ab!" fluchte er und begann sich in Bewegung zu setzen. Das gehen auf zwei Beinen war etwas vollkommen neues, und so stolperte er mehr durch das Portal, alsdass er es durchschritt.
    "Dreimal verfluchter Pferdedung, kein Wunder das ihr Zweibeiner nichts auf die Reihe bekommt!" waren die Worte mit denen er die neue Welt begrüßte, während er schwankend wie ein Betrunkener versuchte das Gleichgewicht zu halten und dabei eine Hand an seinen Einhänder und die andere an seinen Helm gelegt hatte.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Fr Aug 29, 2014 1:13 am

    Gyrana
    Ort: Wüste

    Plötzlich stand sie alleine in ihrer Welt. Immernoch bebbte ihr Körper vor Angst und nervös trat sie einen Schritt näher an das Portal. Vorsichtig streckte sie eine Hand aus. Viel lieber wäre sie umgedreht und weg gelaufen, doch wütend fuhr sie mit ihren Fingernägeln an ihrem Arm endlang und fügte sich tiefe kratzer zu um sich daran zu erinnern das nicht die Angst, sondern sie entschied was sie tat. Sie machte noch einen Schritt auf das Portal zu und streckte von neuen ihre Hand aus. Ihre Finger glitten in das glühende Gebilde und verschwanden, bis sie panisch ihre Hand wieder ins freie zog. Sie konnte es nicht, sie konnte es einfach nicht. Sie verabscheute die Magie, fürchtete sich vor ihr. Und jetzt musste sie sich ganz in ihr Baden, sie trinken und sich ganz ihr unterordnen? Wenn das so weiter ging, würde sie bald komplett durchdrehen und um sich schlagen, bis sie wieder Blut an ihrer Klinge kleben sah.
    Einen Moment schloss sie ihre Augen. Es war doch nicht viel oder? Ein Schritt, ein kleiner Schritt, mehr nicht. Wenn sie nicht hinsah, konnte sie sich vielleicht einbilden, das es nicht existierte. Verzweifelt kniff sie ihre Augen zusammen, und machte einen Schritt in die Richtung des Portals.Die Piole hatte sie längst vergessen. Vorsichtig machte sie einen weiteren Schritt und versuchte dabei das kalte Gefühl zu ignorieren, das ihren Körper plötzlich erfüllte. Dann wurde ihr übel, mit einem mal drehte sich ihr Magen und sie hatte das bedürfnis alles auszuspucken. Ein schmerzhaftes dröhnen drang durch ihren Kopf und sie riss ihre Augen auf. Farben rasten durcheinander, und einen Moment dachte sie sie müsste sterben. Warum sie auf diesen Gedanken kam, wusste sie selbst nicht, es war plötzlich in ihrem Kopf und die Panik explodierte. Ihr schmerzender Kopf ließ keinen klaren Gedanken zu und sie drehte sich hektisch im Kreis, in der verzweifelten Hoffnung, ein Ende zu sehen. Und dann war es plötzlich da. Plötzlich stand sie in einer Wüste, ihre nackten Füße waren im heißen Sand vergraben und als sie einen schritt wagte, knickten ihre Beine ein und sie sank nieder. Schwach richtete sie sich wieder auf. Immernoch schlug ihr Herz schnell gegen ihre Brust. Trotzden konzentrierte sie sich wieder auf ihre Umebung. Vor ihr war eine dunkle lange Fläche mit langen weißen strichen in der Mitte. Die Fläche war so lang das sie das ende nicht mehr in der ferne sehen konnte, egal ob sie in die eine, oder in die andere Richtung sah. Nun sah sie die anderen. Sie standen ein Stück endfernt und redeten. Gyrana konnte nur hoffen, das keiner ihr Ankommen gesehen hatte. Es wäre nicht gut, wenn jemand ihren labielen zustand bemerken würde. Immer noch leicht schwankend und mit einem vor Übelkeit rebelierenden Magen ging sie in die Richtung der anderen.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Fr Aug 29, 2014 1:59 pm

    Azurita von Hohenstadt:
    Ort:Auf einer Straße

    Sie beobachtete wie nach und nach die anderen eintrudelten. Kaum war der letzte durch das Portal geschritten, versank dieses im Boden und hinterließ keine Spur. Als hätte es den Eingang in ihre Heimat nie gegeben.
    Sie seufzte leise und straffte sich dann.
    "Wenn ihr meint.", sagte sie und zuckte mit den Schultern.
    Der Rest der Gruppe schien den Trank genommen zu haben. Azurita schaute sich weiter um und bemerkte etwas am Himmel. Es war definitiv zu groß und unförmig für einen Vogel, doch auch zu klein für einen Drachen.
    Sie betrachtete es einige Zeit. Es schien zu Schimmern. Ob es wohl eine neue Drachen war? Schuppen schien es zu haben. Doch irgendwie wirkte es tot. Obgleich es sich zu bewegen schien.
    Sie schüttelte ungläubig ihren Kopf, was war das für eine Welt?
    "Lodrin, was meint ihr ist das?", fragte sie den Zwerg. Er schien ihr der geeigneteste in diesem Bereich. Er schien etwas von den Konstrukten der Menschen zu verstehen. Aufjedenfall mehr als sie.
    Azurita bemerkte aus den Augenwinkeln, wie schlecht Xaron mit dem Umschalten von vier auf zwei Beine klar kam. SIe konnte ein leises Grinsen nicht gänzlich unterdrücken.
    Ellyn hatte derweil auch einige Probleme. Sie vermißte ihre Flügel und das nicht nur weil sie einfach immer da gewesen waren. Sie hatte ein wenig Probleme das Gleichgewicht zu halten und immer wieder wollte sie ihre Schwingen bewegen, um nur ein zucken in den Schulterblättern als Resultat zu bekommen.
    Azurita konnte einen schadenfreudigen Gedanken nicht unterdrücken, da sie ja genauso aussah wie die Menschen.


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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
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    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Sa Aug 30, 2014 6:15 pm

    "Was meint ih - OHHHHHHHHH!" Lodrins Augen wurden so rund wie kugeln als er das seltsame Ding am Himmel sah. Es flog und es hatte starre Flügel. Es hinterließ silberne STrahlen im Himmel und schien ziemlich hoch zu fliegen. "Das Das muss eine Maschiene sein! Hediobachus von Steinklamm hat eine phisosophisches Schriftstück über die möglichkeit künstlicher Fluggeräte veröffentlicht. Ich dachte immer es wäre Schwachsinn weil die Dichte der Luft nicht genug auftrieb liefert, aber - bei einer Geschwindigkeit von über 100 Meilen Pro pro hundertstel Stunde..." Lodrin überschlug den entstehenden Unterdruck. Bei starren Flügeln und der Größe kam er nicht sonderlich weit. "Es könnte vielleicht möglich sein, aber aber - dieses Ding muss mehrere Meilen hoch sein da es verdammt schnell sein müsste. Kein Wesen, magisch oder nicht kann so schnell sein. Wo nehmen sie bloß die Energie her?" fragte er. "Und wie kann man so etwas komplexes überhaupt steuern? Man kann das ganze nicht mit Dampf betreiben, viel zu schwer." mutmaßte er. "Diese Welt Azurita - sie ist so faszienierend und wir haben erst begonnen ihre Oberfläche zu kratzen. Wenn die Technik hier so weit fortgeschritten ist - was man dann zusammen ausrichten könnte. Wunder der Technomantie ich sage es euch - Werke die Göttern würdig wären. Die Weltenschmiede würden erblassen." Lodrins Augen blickten träumerisch ins leere.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Liassa am Sa Aug 30, 2014 7:50 pm

    Runa
    Ort: 1: Kutsche von Halma (NPC) in der Nähe des Lagers
    2: Lager am See
    3: auf der anderen Seite des Portals
    Playpartner: erst: Sina, Halma (NPC); später Alle

    Während der Szene mit dem nackten Zwerg hatte keiner die beiden Wildkatzen bemerkt, die sich rasch und unauffällig vom Lager entfernten. Doch hätte sie jemand gesehen, hätte er bei genauerem Hinsehen erkannt, dass die beiden Katzen doch etwas größer waren als sie es normalerweise hätten sein dürfen. Auch hätte er vielleicht bemerkt, dass die rotbraune Katze die Ohren voller Ohrringe hängen hatte Doch es sah sie ja keiner..
    Nach kurzer Zeit hatten die beiden Schwestern Halma's Kutsche erreicht. Sie hatte gerade die Pferde eingespannt , als die Schwestern aus dem Wald traten, nun als Menschen. Halma erschrak im ersten Moment, doch dann erkannte sie die beiden Katzenwandlerinnen, die während der Fahrt so unbeteiligt gewesen waren. Runa räusperte sich kurz. "Halma? Ihr fahrt wieder in die Stadt zurück, ist das richtig? Ich hätte eine Bitte an euch. Könnt ihr meine Schwester Sina hier mit euch nehmen? Eine Welt voll von diesen fremden Menschen ist doch etwas... zu viel für jemanden, der soviel schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht hat." Sie lachte kurz bitter auf. Plötzlich nahm sie Sina's Platz als fürsorgliche Schwester ein. Wann war das denn passiert? Halma schaute kurz die Beiden an und merkte sofort, dass sie lieber nicht nach weiteren Gründen fragte. "Natürlich kann ich deine Schwester mitnehmen. Ich hab ja noch reichlich Platz in der Kutsche. Außerdem wäre ein Gesprächspartner auf dem Rückweg ganz nett, einer der auch antwortet, nicht so wie die hier." Dabei lachte sie und tätschelte den Hals der einen Stute, die vor die Kutsche gespannt war. Nun war es an Sina, das Wort zu ergreifen. "Vielen Dank euch, Halma. Hättet ihr vielleicht auch etwas Arbeit für mich? Ich könnte den Abwasch erledigen oder euch anderweitig im Haushalt helfen. Ich brauche auch nur ein Dach überm Kopf und eine tägliche Mahlzeit, mehr brauche ich nicht." Bei den letzten Worten schaute sie etwas beschämt zu Boden, sie fühlte sich wie eine Bettlerin. Halma lachte herzlich und klopfte Sina auf die Schulter. "Was schaust du denn so beschämt, Kleines? Du musst dich doch nicht schämen, so etwas grundlegendes zu fragen. Ich bin froh über jede Hilfe, die ich kriegen kann und du scheinst mir eine ordentliche, aufrichtige junge Frau zu sein. Und das mit dem Dach und der Mahlzeit ist selbstverständlich, wenn du mir hilfst." Sie grinste kurz und stemmte dann die kräftigen Arme in die Seiten. "Aber ich fahre jetzt gleich los. Ich schau mir nochmal an, ob alles in Ordnung ist, dann fahr ich auch schon." Und obwohl sie genau wusste, das mit der Kutsche alles in Ordnung war, ging sie noch einmal betont langsam alles durch. Sie wollte den Beiden wenigstens ein bisschen Privatsphäre für den Abschied gönnen.
    Runa holte tief Luft, machte den Mund auf und dann wieder zu. Seit sie denken konnte, war sie immer bei ihrer Schwester gewesen. Um genau zu sein, waren die Beiden noch nie über längere Zeit getrennt gewesen, höchstens einen Tag. Und jetzt trennten sich nicht nur ihre Wege, sondern auch ihre Welten. Und kein 'Auf Wiedersehen' konnte diesmal voller Zuversicht gesprochen werden, weil es diesmal keine Gewissheit gab, das sie sich jemals wiedersehen würden. Sina ging es ähnlich. Schließlich nahm sie Runas Hand, drückte diese kurz und zog ihre große kleine Schwester an sich. So blieben sie eine Weile stehen, pressten das Gesicht in die Schulter des Anderen und versuchten, den Abschied zu verkraften. "Versprich mir eins", sagte Sina schließlich mit brüchiger Stimme. Sie hielt ihre Schwester auf Armeslänge von sich, beide Schwestern hatten feuchte Augen. "Mach keine Dummheiten, ja? Ich weiß, das wird dir schwer fallen, aber versuch es. Bitte. Damit du wieder heil zurück kommst. Was soll ich denn machen, ohne jemanden, um den ich mir permanent Sorgen machen kann, huh?" Dabei lachte sie kurz auf und lächelte Runa an. Diese erwiederte das Lächeln mit einem Grinsen. "Ich werds versuchen." Sie umarmten sich noch einmal. Sina kramte in ihrer Tasche, dann holte sie ein paar Armbänder hervor, solche, wie sie sie immer machte, aus Wiesengräsern und  Farnen. Diese hier waren besonders schön, weil kleine Perlen und Steinchen hinein geflochten waren. "Hier. Die werden dir Glück bringen." Runa nahm die Armbänder entgegen und zog sie sofort auf ihre Arme, zu zahllosen weiteren Armbändern, die sie im Laufe der Jahre von Sina bekommen hatte. "Danke. Jetzt komme ich bestimmt zurück."
    Halma war mit ihrem Rundgang fertig und setzte sich auf den Kutschbock, Sina packte wieder ihre Tasche und stieg zu Halma. Runa schaute zu ihnen hoch und grinste noch einmal schief. Dann drehte sie sich rasch um und verschwand im Wald, um den Abschied nicht noch länger hinaus zu zögern.

    Wieder im Lager angekommen, umgab sie eine seltsame Stille. Alle Lagerplätze waren abgebaut, niemand war mehr zu sehen. Waren die anderen schon weg? Sie lief weiter, bis sie zum Strand kam. Dort bemerkte sie die flimmernd schillernde Stelle in der Luft, konnte das das Portal sein? Dann waren die Anderen also wirklich schon gegangen! Hatten sie denn nicht bemerkt, dass sie fehlte? Auf dem Boden neben dem Portal lag ein Kästchen in dem mal mehrere Phiolen gelegen haben mussten, jetzt waren darin nur noch drei. Runa erinnerte sich, das jemand im Ratssaal erwähnt hatte, sie müssten Tränke nehmen, um wie Menschen auszusehen um keinen Verdacht zu erregen. Nun erwachte der Trotz in Runa, wollten die Anderen sie hier absichtlich zurück lassen? Hatten sie sie einfach nicht dabei haben wollen? Sie schnappte sich eine Phiole und wollte sie schon voller Frust in den See schmeißen, als sie sich eines Besseren besann. Sie legte die Phiole zurück ins Kästchen und nahm dieses an sich. Dann ging sie mit zügigen Schritten durchs Portal.

    Warum sie sich umentschieden hatte, wusste sie selbst nicht so genau. Vielleicht war es die unstillbare Neugier, was sie in der alten Welt erwarten würde, vielleicht auch der Trotz den Anderen zu beweisen, dass sie es nicht wert war, einfach so zurück gelassen zu werden. Als sie nach kurzem Rütteln ankam, war es heiß und trocken um sie her. Ein schwarzer Weg mit weißem Muster führte zu einer Ansammlung von schimmernden, riesigen Bergen, die seltsam schmal schienen in der Ferne. Am Wegesrand sah sie die Anderen, wenn auch leicht verändert. Ellyn zum Beispiel hatte keine Flügel mehr, und dieses Strahlen, dass sie immer umgeben hatte, war verschwunden. Xaron hatte sich am Meisten verändert, er sah nun aus wie ein gewöhnlicher Mensch, was irgendwie merkwürdig war, wenn man ihn mit seinem ehemals fast majestätischem Aussehen verglich. Lodrin sprach gerade über eine seltsame Maschine, die über ihren Köpfen flog. Als er fertig war, meinte Runa aus dem Hintergrund:"Ihr seid ja schnell weg gewesen, alle Achtung. Da ist man mal fünf Minuten fort, um seine Schwester weg zu bringen, und kaum ist man wieder zurück, ist das Lager verlassen. Aber naja, ich will's euch nicht verübeln, ihr seid ja noch nicht weit gekommen wie's scheint. Ihr habt übrigens was vergessen." Mit diesen Worten grinste sie schief und hob das Kästchen mit den übrigen drei Phiolen hoch.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am So Aug 31, 2014 8:21 pm

    Korbin
    Ort: Menschenwelt, Wüste im Nirgendwo

    "Schön dass du daran gedacht hast", sagte Korbin zu Runa. "Aber äh, ich glaube du hast noch nichts genommen."
    Korbin hatte das Gefühl, dass Runa ihn nur verständnislos ansah. Dann fiel ihm wieder auf, was er vorher schon bemerkt hatte - er sprach auf einmal nur noch die Sprache der Menschen. Wenn es den anderen nicht genauso gehen würde, würden sie ihn wohl kaum noch verstehen. Er konzentrierte sich und versuchte es noch einmal. Jetzt klangen die Worte wieder so, wie er sie dachte.
    "Verdammt, wenn ich nicht aufpasse, rede ich in der Sprache der Menschen", fügte er an.
    Dann ließ er seinen Blick über die kleine Gruppe schweifen und sah zum Stand de Sonne. "Ich glaube wir sollten uns langsam auf den Weg machen, dass wir die Stadt noch erreichen, bevor es dunkel wird. In der Wüste kann es nachts nämlich ganz schön kalt werden."



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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Mo Sep 01, 2014 8:35 pm

    Azurita von Hohenstadt:
    Ort: Wüste vor Glitzerstadt (der Klassiker)

    Lodrin sprang direkt auf die Entdeckung an. Es war echt faszinierend, genauso wie sie sich für die Waffen begeistert hatte, tat er es nun für diesen mechanischen Vogel. Sie konnte ihn jedoch voll und ganz verstehen!
    Das Geheimnis des Fliegens.
    Während sie dem Fluggerät nachschaute, kam auch Runa durch das Portal.
    Azurita hörte mit halbem Ohr die Ausführungen des Priesters mit.
    Sie bemerkte erst jetzt, daß er recht hatte. Sie hatte bis jetzt nur auf die Worte Lodrins geachtet und der sprach wie eh und je.
    Doch der Rest sprach mittlerweile wirklich in einer der alten Sprachen.
    Sie überlegte, ob sie nicht auch von dem Trank nehmen sollte, vielleicht würde es etwas an ihrem magischen Gefüge verändern? Sie würde nichts darauf wetten, aber die höchst geringe Wahrscheinlichkeit bestand.
    Da fiel ihr ein was noch eine Rückkopplung verursacht haben könnte.
    Sie hockte sich unvermittelt in den heißen Wüstensand und begann mit einer einfachen Atemübung um sich zu konzentrieren.
    Azurita begann erneut den Versuch ihr magisches Gefüge zu untersuchen.
    Dabei dachte sie über den Vorschlag Korbins nach. Würde es klug sein, einfach so in die Menschenstadt zu gehen? Sie kannten die Gepflogenheiten nicht, und ihre Kleider fielen sicherlich auf.
    Da spürte sie ihren Manapool und atmete tief aus. Sie kanalisierte die magischen Kräfte und begann sie dabei zu erforschen.
    Doch ein fernes Brummen unterbrach ihre Konzentration. Sie schaute entnervt auf, und entdeckte, aus Richtung Norden kommend, etwas metallisch glitzerndes, daß eine Staubwolke hinter sich herzog.
    Es bewegte sich auf dem schwarz-weißen Weg und das ziemlich schnell.
    Sie hatte noch kein Pferd so schnell rennen sehen!
    Das Portal war mittlerweile komplett verschwunden, also würde nur die Kleidung die Gruppe verraten. Doch was kam da? Ein weiteres Konstrukt der Menschen? Oder war das eine Art Tier, dieser bizarren Welt?
    Sie rief den anderen zu: "Achtung! Da kommt was! Runa? Wenn du es noch nicht hast, nimm den Trank."
    Die Magierin hatte nicht auf die Katzenwandlerin geachtet.
    Das was da kam, war ein großer Metallkasten auf schwarzen Rollen. Er musste sicherlich zwei Schritt breit sein und mehrere lang. Die scharfsichtigeren der Gruppe konnten sogar Menschen darin sehen. Zwei in Sitzen hinter dem Fenster an der Front. Es schien also wirklich ein Konstrukt der Menschen zu sein.


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    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Mo Sep 01, 2014 10:12 pm

    Xaron
    Ort: Wüstenstraße

    Nach einigen unbeholfenen Schritten hatte Xaron schließlich eine sichere Standposition gefunden und tat mit leicht gebeugten Knien die ersten zweibeinigen, taumelfreien Schritte.
    Man hatte ihm erklärt er habe nach seiner Geburt eine halbe Stunde gebraucht um das Laufen zu lernen, da würde diese primitive Haltung auf zwei Beinen wohl keine allzu große Herausforderung für ihn darstellen!
    Die Magierin blickte ihn an... nein sie lickte an ihm vorbei und jetzt wo er nicht mehr ganz so sehr mit seinen Beinen beschäftigt war, konnte er auch das Brummen weit hinter ihm hören.
    Mit gerunzelter Stirn drehte er sich um und erblickte einen riesigen schwarzen Käfer, der rasend schnell durch die Landschaft schoss.
    Einen kurzen Moment lang überlegte er, ob es sich wohl um ein friedliches, oder ein aggressives Geschöpf handelte, doch die Geschwindigkeit mit der es sich näherte und wie es zielstrebig auf sie zuhielt, ließen eigentlich nur eine Möglichkeit offen.
    Verdammt! Stünde ich jetzt doch nur sicher auf meinen vier Hufen!
    Verärgert blies er die Luft nach alter Gewohnheit durch die Nase aus, doch auch diese geste hörte sich in seiner unwürdigen Menschengestalt weniger beeindruckend als sonst an. Trotzdem versuchte er das beste aus der Situation zu machen und machte sich bereit für den Angriff seines Gegenübers.
    Zum Glück trage ich immerhin noch meine Rüstung, obwohl ich nicht weiss ob das Biest mich nicht einfach trotzdem mit seinen Kiefern zerquetschen wird. Entschlossen zog er sein Sichelschwert und verscuhte so stabil wie möglich zu stehen, fühlte sich aber immernoch als könne man ihn einfach nach hinten umwerfen und wechselte daher in einen seitlichen Stand.
    "Na los! Komm her du Monster!" rief er mit erhobenem Schwert. Sie hatten gerade erst das Portal durchschritten und wurden schon auf die Probe gestellt. In dieser Welt würde es wahrlich Gelegenheit geben den versprochenen Ruhm zu erlangen!


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Di Sep 02, 2014 8:05 am

    Korbin
    Ort: Wüstenstraße
    Erst als sie mehrere nach Norden umdrehten, entdeckte auch Korbin die komische Kutsche, die in unvorstellbarer Geschwindigkeit auf sei zu raste. Zwei Gesichter hinter einer durchsichtigen platte und schon war es vorbei. Hinten in der Pferdelosen Kutsche entdeckte er zwei Kinder, die ihnen zuwinken, dann wurde die silbrige Kutsche im Süden auch schon weider kleiner.
    Korbin folgte mit den Auge den Weg der Kutsche, dann entdeckte er einen Punkt, der de Kutsche entgegenkam. Der Punkt wurde größer, viel größer als die silbrige Kutsche und es sah so aus aus, als würden sei ineinander rasen. Er wappnete sich in Gedanken schon an den Tod, der unweigerlich eintreten musste wenn die Kutschen ineinander rasten. Spürte schon in Gedanken die Selen der Verstorbenen, die alles Leben auf der suche nach ihrem Körper durchdrangen, ehe sei in den Himme aufstiegen, aber nichts passierte.
    Die Kutschen rasten aneinander vorbei und die Größere von beiden kam auf sie zu.
    Allein Das Voderteil, das Silbern und Blau glitzerte war größer als die andere Kutsche. Es wirkte Klobiger und eckiger. Hinter diesem Vorderteil war ein Kastenförmiger aufbau.
    Korbin fiel auf, dass das neue Gefährt jetzt auf der anderen Seite der weißen Striche blieb als das andere udn es war definitiv langsamer.
    "Nicht auf den schwarzen Weg treten!", rief Korbin seinen Freunden zu. "Die Monster können scheinbar ihre Seite vom Weg nicht verlassen!"


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Mi Sep 03, 2014 8:22 pm

    Lodrin hörte ein brummen und erblickte - etwas himlisches. "The moving steam Engine, this fucking Krausbart was a genius! WOHHOOOOOOOOOOO!" gröhlte er und rannte am Straßenrand entlang."Ey Dude cmon - take me in!" rief er und wedelte mit seinen Armen herum als die Menschen einfach an ihm vorbeirollten. Wie konnten sie bei einer derartig rasenden Geschwindigkeit bloß so ruhig und entspannt in ihren Sesseln sitzen? Begann ihr Blut nicht zu kochen wie bei einem Wettrennen? "Ey - stop - fucking bastards you are not even inglorious!" brüllte er den unhöflichen Passanten hinterher. Aber da kam schon wieder eine dieser Dampfkutschen. Dabei hörten sich ihre Motoren so anderes an als die der Dampmaschienen die er kannte. Und wo waren die großen Wasserkessel? "Ey Laddey. Stop Man!" rief er und winkte wie verrückt. Diese Dampfkutsche war ja einfach riesig, bestimmt groß genug um sie alle ein Stück mitzunehmen. Lodrin zeigte dem vorbeifahrenden Kerl seinen Mittelfinger und fragte sich was diese Geste eigentlich bedeutete. "Well - lets take a healty walk my comrades. Those white stripes seperate the way, one part for each direction. Seems really clever! Im friggin curious bout these humans!"


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Sa Sep 06, 2014 4:59 pm

    Azurtia
    Ort: Wüstenstraße


    Es dauerte nicht sehr lange, doch die Momente in denen das 'Ding' an ihnen vorbeifuhr, waren für Azurita wie endlose Minuten.
    Sie bemerkte beinahe zu spät das ungleich größere Ungetüm.
    Es war seltsam. Und faszinierend!
    Sie hatte aus den Erzählungen Darons nicht wirklich die Größe der Menschlichen Technik begriffen.
    Lodrin erfreute sich an diesen Maschinen und schien ganz in dieser Welt aufzugehen.
    Würde sie genauso sein können? Wenn sie wirklich ihre Flucht in dieser Welt fand?!
    Sie schüttelte ihren Kopf und meinte laut zu den anderen: "Wir sollten erstmal etwas von diesem 'Weg' weg, uns sammeln und unser weiteres Vorgehen beraten."
    Die junge Magierin wusste gar nicht wirklich, warum sie immer noch versuchte die Gruppe im Sinne ihres Auftrages zu leiten. Sie könnte auch jetzt einfach gehen und den Rest alleine lassen.
    Sie schaute zu Xaron und war gerade am überlegen, ob er sie aufhalten würde, als ihr eine Schwäche im Trank des alten Alchemisten auffiel.
    Die junge Frau schaute beschämt weg und versuchte so zu tun, als hätte sie nichts gesehen. Vielleicht kam jemand anderes auf die Idee, dem Zentauren Beinkleider zu leihen.
    Sie würde ihn nicht darauf hinweisen.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "You've taught me skill is not enough. It cannot compare to Love!

    "I'll praise You in this storm,
    and I will lift my hands,
    for You are who You are,
    no matter where I am!"

    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Sa Sep 06, 2014 9:36 pm

    Warum blickte Azurita so beschämt drein, ihr Gesicht hatte sich ein wenig gerötet. Er hatte doch nichts peinliches getan! No way! "Äh Azurita, ist euch nicht woh - haha da nenn ich Kleidung Meister Zentaur." stellte er fest als er ihrem Blick folgte und direkt auf die frei baumelnde Mannespracht des Pferdemannes blickte. "Na so bleibt alles wenigstens schön kühl - vermute aber das wir euch in der Tat Hosen besorgen müssen. Der Zwerg kratzte sich am Bart. "Ich glaube ich spreche am unauffälligsten und sehe auch am vornehmsten gekleidet aus. somit wäre es gut wenn ich in die Stadt gehe und Bekleidung anfertigen lasse. Ich bräuchte nur eure Maße." stellte Lodrin fest.


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    Die vertretenen Meinungen und weltanschaulichen Ansichten der Charaktere sind frei erfunden und müssen nicht zwangsläufig die des Autors (also meine eigenen) wiederspiegeln.
    Sollten sie es doch tun werde ich es euch schon noch mitteilen 


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mi Sep 10, 2014 11:28 am

    Korbin betrachtete Xaron nur kurz, dann zog er seinen Umhang über den Kopf. Darunter hatte er seien Dreiviertellange Lederhose und ein Hemd an. Den Umhang reichte er Xaron. "Ich glaube du legst das besser an, solange du wie ein Mensch aussiehst, ehe die Frauen noch vor Schreck in Ohnmacht fallen." Dann drehte er sich zu den anderen um. "Ich schlage vor, dass wir in einigen schritten Abstand am Weg entlang auf die Stadt zulaufen. Ich möchte nur ungern noch in der Wüste sein, wenn die Sonne untergeht. Wir können ja auch beim Laufen reden. Oder jemand was dagegen?"
    Korbin wandte sich in die entsprechende Richtung und lief langsam los. Jakiere gesellte sich neben ihn. Als erstes fiel ihm auf, dass Jakiere jetzt menschliche Füße hatte und keine Schuhe trug. Ob sei das wohl bis in die Stadt aushalten konnte, so zu laufen?
    Dann wanderte sein Blick höher. Der seitlich Offene Umhang, der Kershan, den sei trug zog seine Blicke magisch an. Jetzt wo seitlich nicht mehr ihre Flügel den Einblick unter das Kleidungsstück verwehrten, wirkte sie auf ihn noch verführerischer wie vorher. Da muss ich wohl auf sie aufpassen, dass sie nicht von jedem Typen gleich angemacht wird. Ob die Flügel überhaupt noch da sind?
    Er konnte es nicht verwehren und griff dahin, wo sie normalerweise ihre Flugmembran hatte. Nichts. Jetzt war die Verwandlung abgeschlossen. Keine Flugmembran. Damit konnte sie auch nicht fliegen, wenn es nötig werden sollte.
    Er blieb stehen und wandte er sich um und sah zurück. Noch standen fast alle da wie vorher. "Kommt ihr oder wollt ihr hier Wurzeln schlagen?"



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    Alles was ich hier schreibe ist ausschließlich meine eigene Meinung. Sie kann mitunter von momentanen Stimmungen geprägt sein.
    Wem das, was ich aussage, nicht passt wird hiermit aufgefordert es zu ignorieren oder zu versuchen mich argumentativ vom Gegenteil zu überzeugen.

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