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Alastor

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    Die Rückkehr - Kapitel 2

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Sa Feb 01, 2014 12:13 pm

    Anscheinend war keiner ihrer Gruppe noch in den Betten, denn nun betraten auch Korbin und seine Begleiterin, ihren Namen hatte Élandor vergessen, den Schankraum. Azurita schlug schließlich vor aufzubrechen. Alle waren einverstanden. Der Elf ließ den Block durch die Runde schweifen. Neben ihm stand Azurita, die Magierin, vor ihr eine Lache aus Bier. Daneben der Zwerg Lodrin. Es folgte Ellyn, dder Engel, und Runa und Sina, die beiden Schwestern. Außerdem Korbin und seine Begleiterin. Alle da, meinte er.
    Er warf noch einen Blick zu Ellyn hinüber. Sie zögerte ein wenig, doch dann richtete sie sich auf. Die Nervösität stand ihr förmlich ins Gesicht geschrieben. Er beschloss ein wenig auf sie zu achten.
    Du hast dir doch schon Azurita aufgerisen!! Was willst du jetzt auch noch mit dem Engel?, empörte sich Chemon.
    Halt einfach den Schnabel, ja? Das ist meine Angelegenheit. Du brauchst gar nicht so eifersüchtig zu sein.
    Das ließ den Phönix verstimmen, doch er schwang sich elegant in die Luft und flog hinaus. Der Elf unterdrückte sein aufkeimendes schlechtes Gewissen.
    Er bedeutete seinen Begleitern ihm zu folgen und ging mit schnellen Schritten hinaus. Auf in ein neues Abenteuer.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am So Feb 02, 2014 2:25 pm

    Koorbin rückte seinen Rucksack zurecht und gestellte sich auf dem Weg zu Rat zu den beiden Gestaltwandlerinnen. Jakirie folgte ihm mit knapp zwei Schrott Abstand.
    "Gut geschlafen, die Damen?", fragte er höflich. "Und sind sie auch schon aufgeregt, was heute alles auf und zukommen wird?"


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am So Feb 02, 2014 5:59 pm

    "Lodrin meine Teuerste." bemerkte der und beherrschte nur mit Mühe sein aufwallendes lachen. Offensichtlich hatte er diese Jungfer ein wenig aus dem Konzept gebracht. "Zu einer Rose gehören Dornen, wohl gesprochen meine Dame." bemerkte er zwinkernd. Azurita war offensichtlich eine Frau die man nicht mit unnötigen Worten umgarnen musste, stellte er fest. Sie fand seinen Auftritt offensichtlich erheiternd, auch wenn es ihn ein wenig verwunderte das sie ebenfalls ein Frühstücksbier trank. "Keine Sorge, ich könnte mir niemals verzeihen wenn euer Blut meine Lippen beflecken würde." bemerkte er lächelnd. Kurz darauf ertönte der wohlbekannte Bass des seltsamen Priesters. "Ah Korbin, es schein in der Tat, dass wir zu großen Taten aufbrechen." erkläre er und wandte sich nun der Engelin zu - er hatte sie noch nicht angemessen begrüßt. Sie war - schön und sich dessen scheinbar nicht allzu bewusst. Das musste geändert werden. "Entschuldigt meine Dame, dürfte ich nun auch untertänigst ersuchen meine Ohren durch den Klang eures vollkommenen Namens entflammen zu lassen." witzelte er gutgelaunt und warf ihr einen seiner gut einstudierten - flammenden Blicke zu.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am So Feb 02, 2014 6:20 pm

    Ellyns Bemühungen, möglichst wenig aufzufallen, während die kleine Gruppe sich auf den Weg zum Rat machte, wurden in dem Moment zunichte gemacht, als Lodrin sie ansprach.
    Er erzählte etwas von brennenden Ohren. Erst als sie die Worte im Kopf wiederholt hatte, ging ihr auf, dass er nur nach ihrem Namen gefragt hatte.
    Das hoffte sie zumindest.
    Als sie gerade den Mund aufmachen wollte, um ihm zu antworten, schickte er einen Blick hinterher, der Ellyn eine Gänsehaut bescherte.
    Sie schüttelte unmerklich den Kopf und konzentrierte sich auf das Sprechen.
    "Ich heiße Ellyn, und sie?", erwiderte sie leise, obwohl sie seinen Namen schon kannte. Trotzdem kam es ihr unhöfflich vor, ihn nicht danach zu fragen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am So Feb 02, 2014 8:17 pm

    Spoiler:
    Sorry, dass ich uns erst jetzt in den Ratssaal führe. Kam vorher nicht dazu. Bitte nichts mehr posten, was außerhalb des Saals spielt.
    Élandor hielt auf ihrem Weg bestmöglich aus allen Gesprächen heraus. Er war verwirrt wegen Azurita.
    Was war da? Was wusste Lodrin?
    Er wollte allein sein.
    Zufrieden bemerkte er, dass sich seine Freunde und Begleiter freundlich unterhielten und austauschten. Sie schienen sich anzufreunden. Das war gut, wenn man bedachte, dass sie vielleicht später die einzigen waren, denen sie sich vertrauen konnten.
    Nach einiger Zeit trat die Gruppe endlich in den Ratssaal.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am So Feb 02, 2014 9:59 pm

    "Lodrin - Lodrin Eisenbart Ellyn." erklärte Lodrin, der ein wenig verwundert war, dass ein Engel einen derartig normalen Namen hatte. Er hatte ja schon mit etwas unausprechlichem gerechnet. Offensichtlich hatte er ein wenig Eindruck gemacht, er war sich aber nicht ganz sicher ob dieser Positiv oder negativ war. Also beschloss er schlicht und einfach freundlich zu sein. "Und wo kommt ihr her Ellyn, ich habe schon so viele seltsame Geschichten über Engel gehört, und nun stehe ich euch leibhaftig gegenüber. Faszinierend. Wieso habt ihr euch an dieser Unternehmung beteiligt?" erkundigte er sich und übersah die Schüchternheit der Engelin schlicht und einfach.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am So Feb 02, 2014 10:27 pm

    Lodrin stellte sich ebenfalls vor.
    Ellyn lächelte unsicher, da sie nicht wusste, was sie sagen sollte.
    Nichts sagen wäre sehr unhöflich.
    Der Zwerg nahm ihr die Endscheidung ab, indem er munter weiterredete.
    Faszinierend nannte er sie. Ihr wurde ein bisschen warm, obwohl der Zwerg wohl vielmehr die Tatsache, dass sie ein Engel war, fasziniered fand als Ellyn selbst.
    Sie atmete hörbar ein und versuchte, fest zu klingen, als sie ihm antwortete.
    »Ich komme aus dem Land der Zwerge, und die meisten Geschichten über uns Engel sind erfunden.«
    Das wusste Ellyn aus Erfahrung. Manche erzählten sich, Engelhaut bestände aus Strom, und würde einen umbringen wenn man sie berührte. Ein anderes Gerücht behauptet, Engel könnten in die Zukunft sehen. Wobei Ellyn diese Fähigkeit gerne besitzen würde.
    »Ich bin hier, weil ich per Brief dazu aufgefordert wurde. Und was ich hier soll, weiß ich genauso wenig, wie all die anderen.«


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Mi Feb 05, 2014 1:22 pm

    Lodrin war schockiert - so eine Schönheit kam aus den dreckigen, dunklen Höhlen der Berge? Er beherrschte sich jedoch und ließ sich nichts anmerken. "Das ist wirklich interessant. Wie war es denn unter meinem Volk zu leben - ich selbst habe die Berge meiner Ahnen noch nicht einmal von fern gesehen. Ihr müsst wissen, dass dies hier." er zeigte auf die Stadt um sich herum. "Mein illustrer Spielplatz gewesen ist." er plauderte weiter, offensichtlich war die junge Dame ein wenig -zurückhaltend.
    Er hatte jedoch nicht das Gefühl, das dies im speziellen an seiner Gegenwart lag, es schien eher ihrem Wesen zu entsprechen.
    Sie war per Brief aufgefordert worden und kam?!? Wer konnte denn bitteschön so verblödet sein! Sich freiwillig in Lebensgefahr stürzen, nur wegen einem läppischen Stück Pergament! "Oh - das ist verwunderlich, dabei rechnen seltsamerweise alle damit, das ihr das Tor in die Anderswelt öffnen werdet." gab er wieder was bereits innerhalb der Gruppe kursiert war. "Aber macht euch darum keinen Kopf - ich werde auch immer verlacht wenn ich behaupte, das Steine NICHT reden können. Vorurteile machen unser Leben eben erst einfach." erklärte er ernsthaft. Und geben ihm seine Würze - fügte er in Gedanken hinzu. "Was ihr hier sollt meine Schönheit kann ich euch sehr wohl sagen. "HEROISCH voranschreiten und die freien Völker in ihrem Bestand bewahren, gegen die DÄMONISCHEN MENSCHEN von außerhalb." statierte er theatralisch. "So hat sich jedenfalls mein Vater ausgedrückt, bevor er mich in eine Kutsche gesperrt und hierher gekarrt hat. Ich habe nicht einmal so ein verdammtes Pergament bekommen. Verfluchter alter Geldsack!" knötterte der Zwerg ungehalten, bis er sich daran erinnerte das die anderen sich vielleicht nicht für sein Privatleben interessierten.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Liassa am Mi Feb 05, 2014 9:11 pm

    Runa staunte über so viele neue Leute auf einmal. Anscheinend schien niemand hier daran zu zweifeln, das die Schwestern auf diese Mission mitkommen würden. Dieser Gedanke erleichterte sie ungemein, hatte sie sich doch die ganze Zeit gefragt, ob ihre Überredungskünste in dieser Situation ausreichen würden. Sie blickte in die Runde.
    Da war Élandor, der Elf, der die Beiden als Erstes begrüßt hatte. Runa fand es erstaunlich, ein Waldwesen inmitten einer großen Stadt zu sehen. Obwohl die Schwestern ja auch quasi zu den Geschöpfen des Waldes gehörten. Vielleicht würde sich bald das eine oder andere Gespräch über den Wald ergeben.
    Dann war da noch Azurita, die violette Magierin, für die Élandor augenscheinlich mehr als nur freundschaftliche Sympathie empfand. Azurita schien Runa eine der stärksten Frauen zu sein, die sie je hatte kennenlernen dürfen.
    Als Nächstes war da der schmeichelnde Zwerg Lodrin, den ihre Schwester so abstoßend fand. Das war allein an Sinas untypischer, schnippischer Bemerkung gegenüber dem Zwerg zu erkennen. Normalerweise benahm sie sich nur selten so und wenn, dann nur, wenn sie der Überzeugung war, das ihr Gegenüber eindeutig schlechte Absichten hatte. Runa mochte seine Art, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, und wenn er seine Bemerkungen in noch so schöne Worte hüllte.
    Am Auffälligsten, auch wenn das wahrscheinlich gar nicht ihre Absicht war, war natürlich der Engel Ellyn. Ohne Zweifel, war sie hübsch und anmutig, wie es von den Vertretern ihrer Art erwartet wurde. Aber Ellyn war eher zurückhaltend, was Runa als sehr angenehm empfand, denn Leute, die mit ihrer Perfektion prahlten, waren ihr oft zu Wider. Im Allgemeinen sah sie nichts Natürliches in der kompletten Perfektion, die die Engel verkörperten. Wahrscheinlich lag das auch daran, das Runa, egal wo sie war, eher Chaos als Perfektion verbreitete. Auf jeden Fall könnte diese Zusammenstellung der Gegensätze noch höchst interessant werden.
    Als letztes waren der Heiler mit der tiefen Stimme und seine vogelartige Begleiterin angekommen. An Korbin bemerkte sie gleich den Geruch eines Gestaltwandlers und nahm außerdem noch einen anderen Geruch war, den stechenden Geruch einer exotischen Pflanze. Seine Begleiterin, die zierliche Jakirie, war hübsch anzusehen. Ihre kleine Gestalt wurde von den filigranen Flughäuten an ihren Seiten noch unterstrichen. Soviel Runa von gestern Abend wusste, konnte Jakirie ihre Sprache nicht sprechen, war aber durchaus in der Lage, sie zu verstehen. Aber wie es schien, konnte Korbin übersetzen.
    Als sie endlich zum Rat aufbrachen, war Runa aufgeregt. Wie würde der rat auf die Anwesenheit der beiden Wandlerinnen reagieren? Sie schaute zu Sina herüber, aber diese hatte sich komplett auf die Straße vor ihr fixiert. Runa kam ins grübeln, hatte sie ihre große Schwester da zu schnell in eine Sache hineingezogen, von der sie selbst nicht wusste, um was es sich genau handelte? Sie würde später noch einmal mit ihr darüber sprechen. Doch jetzt wollte sie erstmal Korbin antworten, der neben ihr lief. „Danke für die Frage, Herr Korbin. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe wunderbar geschlafen, wenn auch nicht lange. Ich habe mir wohl zu viele Gedanken darüber gemacht, ob wir auch mit zu dieser Mission aufbrechen dürften. Aber das scheint ja wohl kein Problem zu sein. Ich bin wirklich aufgeregt, was die andere Welt angeht. Zum Beispiel, ob die Menschen wirklich so böse sind, wie der Bote es gestern beschrieben hat. Wisst ihr, meine Schwester und ich, wir sind schon viel herum gereist. Aber eine andere Welt, haben wir bisher noch nicht betreten. Aber wie ist es mit euch? Seid ihr zuversichtlich, was unsere Reise angeht? Oder seid ihr eher verunsichert, was die Sicherheit, diese Mission betreffend angeht?“ Gerade, als sie die letzte Frage gestellt hatte, kam die kleine Gruppe an dem Ratsgebäude an.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Mi Feb 05, 2014 10:15 pm

    "Die Berge sind wirklich eunderschön. Es ist sehr still und ruhig dort. Und die Zwerge sind sehr gute Freunde von mir.", erzählte Ellyn zaghaft.
    Eigentlich hatte sie noch erwähnen wollen, dass die Zwerge sehr klein war, und sie sich oft bücken musste, mit ihrer hohen Gestalt. Aber als sie daran dachte, wie empfindlich die meisten Zwerge auf ihre Größe reagierten, ließ sie es bleiben.
    Als Lodrin jedoch erzählte, dass sie das Tor in die Anderswelt öffnen sollte, verschlug es ihr die Sprache. Niemals. Niemals.
    "Ich kann kein Portal für uns alle öffnen. Ich lann gerade mal mich selbst ein paar Meter teleportieren! Als ich mich durch die Schenke teleportiert habe, habe ich es nichtmal die Treppe hinauf geschafft!" Zu spät viel ihr auf, dass sie in einem ungeeöhnlichen Redefluss zu viel veraten hatte. Aber sie verzog keine Miene und redete weiter. Sie konnte nicht ewig schüchtern sein. Vieleicht konnte sie es gleich wieder, vieleicht beim Rat, aber jetzt nicht.
    "Ich kenne drei Eingel, die wären vieleicht in der Lage dazu. Eine von ihnen sitzt im Rat. Sie hat mich mal besucht. Ihr Name ist Morgen, und sie ist viel älter als ich.
    Außerdem glaube ich nicht, dass wir wirklich gegen dämonische Menschen kämpfen können."
    Aus Höfflichkeit fragte sie nicht nach seinem Vater.
    Obwohl es sie interessiert hätte.
    Vieleicht kannte sie ihn.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Do Feb 06, 2014 8:13 am

    Korbin hielt den Damen die Tür auf und trat nach ihnen ins Ratsgebäude, ehe er antwortete. "Was die Sicherheit angehet habe ich schon Bedenken. Wenn der Tarnzauber, den uns der Rat versprochen hat allerdings was taugt, sollten wir zumindest einige Zeit unentdeckt bleiben.
    Und ja, ich bin zuversichtlich, dass wir auf der Reise viel über die andere Welt erfahren können und dass wirklich alle Menschen böse sind, wage ich zu bezweifeln. Allerdings bezweifle ich auch, das wir unbeschadet und ohne Probleme zu bekommen zurückkehren werden.
    Wenn die Welt halbwegs normal ist, dürfte es genau wie bei uns verschiedene soziale und kulturelle Schichten geben, ähnlich wie die Bergzwerge und die Stadtzwerge, wie die Bettler am Stadtrand und  die reichen Kaufleute rund um den Marktplatz oder wie die einfachen Bauern auf dem Land.
    Aus den wenigen Worten des Boten schließe ich, dass die Menschen in unsere Welt Soldaten oder eine Kriegerelite sind, wie es sie bei uns zu der Zeit gegeben hat, als der Rat gegründet wurde.
    Also dass alle Menschen Böse sind bezweifle ich. Allerdings dürfte es uns schwerfallen die einen von den andern zu unterscheiden, weil wir weder die Vielfalt dessen kennen, was die Menschen hervorgebracht haben, noch wissen, wie sich die angehörigen einer Gruppe verhalten.
    Wir wissen ja noch nicht einmal, wie sie sich kleiden.
    Es kann ja durchaus sein, dass die Bettler der anderen Welt ähnliche Kleidung haben wie du und ich und die Reichen halbnackt herumlaufen, sich in Teppiche rollen oder ständig in Rüstungen unterwegs sind.
    Aber genau das alles gilt es herauszufinden. Von dem eigentlichen Auftrag die militärische Stärke der Menschen zu ermitteln einmal ganz abgesehen."
    Korbin unterbrach seien Redefluss und öffnete die Tür zum kleinen Ratssaal und ließ die Damen eintreten. Noch war niemand im Saal anwesend.
    "Ich bin ja mal gespant, welche Kompetenzen uns der Rat zugestehen wird. Sollen wir nur heimliche Spione sein oder haben wir, wenn es die Umstände notwendig machen, vielleicht sogar das Recht im Namen unserer Welt mit den Machthabern dort Kontakt aufzunehmen. Ich bin der Meinung, dass  Krieg nicht die Lösung für alle Probleme ist."
    Er deutete wie ein Gastgeber auf einige Stühle. "Nehmen wir Platz und harren der Dinge, die da Kommen." Als er Zwischen Jakirie und Runa saß, sagte er: "Ich red' schon die ganze Zeit, was erwartet Ihr denn von der neuen Welt?"
    Er sah zunächst Jakirie an, die nur mit den Schultern zuckte. "Ich weiß nicht, was ich davon halten soll", flötetet sie und zog ihren Kershan, zurecht, dass ihre Flughäute nicht mehr zu sehen waren.
    "Sie weiß nicht, was sei davon halten soll", übersetzte Korbin und sah zu Runa und Sina. "Was meint ihr? Irgend eine Gefühl, eine Ahnung oder so? Uns Wandlern sagt man ja nach, mitunter die Zukunft erspüren zu können, aber diese Gabe hab ich definitiv nicht geerbt. Was ist mit euch?"


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Do Feb 06, 2014 9:05 pm

    Kein Sinn für Ironie - schade. Dabei hatte er doch ironisch geklungen, oder nicht? Lodrin seufzte lautlos, na das konnte ja heiter werden. "Nein, selbstredend nicht. Ich wollte damit lediglich ausdrücken, das man von uns etwas unmögliches erwartet. Vermutlich werden wir die Menschen nicht einmal verstehen - geschweige denn in der Lage sein uns bei ihnen unauffällig genug zu bewegen um ihre Festungen ausspähen zu können. Etwas von dem ich in etwa so viel verstehe wie vom Kuchenbacken - und glaubt mir Ellyn, ihr wollt meine Kuchen nicht essen." erklärte er freundlich. Sie konnte sich teleportieren und dann behauptete sie noch sie sei nicht in der Lage ein Portal zu öffnen, naja Magier! "Seid nicht zu bescheiden Ellyn, ein weiser Orkkrieger hat mir einmal gesagt. Lodrin, denn du einen Dolch in der Hand hälst musst du so tun als sei er ein Langschwert, dann nehmen dir die Leute vielleicht ab das du ein Messer besitzt." Lodrin zog die Schultern hoch. "Deswegen muss ich jetzt diesen beknackten Koffer hier mit mir rumschleppen, alles nur weil mein Vater meint ich bräuchte eine Axt." plauderte er und deutete auf den langen Koffer in seiner Linken. "Wie sind eigentlich die anderen Engel so? Ähneln sie euch, oder muss ich sie mir komplett anders vorstellen." bohrte er neugierig weiter. Ihn interessierte der Auftrag des Rates einen feuchten Furz! Er würde tun was er für richtig hielt und wenn er in den Menschen keine Gefahr sah würde er einen Teufel tun, vielleicht hatte der Rat ja auch dafür gesorgt, dass diese Hexe ins Gras biss. Um einen Grund für einen Militärischen Schlag zu haben. Wäre ja nicht das erste unsaubere Ding was diese vornehmen Herrschaften drehten! Es hatte schon seine Vorteile am Zentrum der Macht zu wohnen, man bekam eben einiges mit was einem schon früh die Blauäugigkeit nahm, wenn man denn Augen zum sehen hatte. Korbin und die anderen unterhielten sich offensichtlich darüber mit welchen Befugnissen man sie ausstatten würde. Pah - als ob er sich um irgendein Befugnis scherte wenn keine Wache danebenstand und ihm eine Hellebarde unter die Nase hielt.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Sa Feb 08, 2014 6:00 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Sie folgte den anderen zum Ratsgebäude. Lodrin und Ellyn unterhielten sich auf dem Weg, genauso wie Korbin und eine der Katzenwandlerinnen. Sie hielt sich auf dem Weg zurück. Im Gedanken bei einer Idee, die ihr gekommen war.
    Als sie hörte wie einer der anderen von dämonischen Menschen sprach, musste sie Kichern. Wenn die Menschen dämonisch wären, hätte die Magierin vielleicht sogar Angst vor ihnen. Sie war nicht komplett furchtlos, aber sie glaubte nicht, daß die Menschen in magischen Dingen den Bewohnern der Anderswelt gleich kamen.
    Hatte sie doch in den alten Schriften genug gelesen, um zu wissen, daß die Menschen jedwede Art von Magie hassten.
    Schließlich erreichten sie die Bauten, die die Räumlichkeiten des Rates beherbergten.
    Nach kurzem Weg durch die hohen Flure, erreichten sie das Ratszimmer. Die anderen setzten sich und sie tat es ihnen gleich.
    Ganz ihren Gewohnheiten folgend beförderte die Magiedozentin ihre Pfeife aus den Tiefen ihres Umhangs und dazu ihren Tabaksbeutel.
    Gedankenverloren stopfte sie die Pfeife, verstaute den Tabaksbeutel und führte das Mundstück an ihre Lippen.
    Ihr Blick fiel auf Elandor und sie dachte unwillkürlich daran, daß der Elf wunderschöne Augen hatte.
    Sie musste sofort daran denken, wie sie sich gestern Nacht benommen hatte. Sie war nicht gerade schüchtern, doch irgendwie war es ihr im Nachhinein doch etwas unangenehm. Und das obwohl sie unter Zwergen groß geworden war.
    Sie schüttelte den Kopf und zwang ihre Lippen Worte zu formen, die hart und zugleich unglaublich melodiös klangen. Kaum verklang die letzte Silbe, wurde sie sich ihres Irrtums klar.
    Sie hatte viel zu viel Kraft aus ihrem inneren Pool in die Formel gelegt und jetzt begann sich ein ungleich stärkerer Zauber aufzubauen. Ein gedanklicher Kraftakt ließ die magische Macht zum großen Teil ins Leere laufen und anstatt eines Zaubers, der ausgereicht hätte zumindestens den massiven Steintisch zu zerbrechen, bildete sich nur eine violett leuchtende, Augengroße, Kugel in ihrer Hand.
    Sie atmete erleichtert aus und zündete mit der Energiekugel ihre Pfeife an.
    Ein Gedanke und die Kugel verblasste wieder. Sie hoffte, daß niemandem aufgefallen war, wie unbeabsichtigt diese Aktion gewesen war.
    Sie schaute sich unauffällig um, ob jemand auf ihr Mißgeschick reagierte.


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    "You've taught me skill is not enough. It cannot compare to Love!

    "I'll praise You in this storm,
    and I will lift my hands,
    for You are who You are,
    no matter where I am!"

    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Sa Feb 08, 2014 11:29 pm

    Hinter dem Elf betrat auch der Rest der Gruppe die Halle. Er drehte sich zu ihnen um. Die zwei Wandlerinnen unterhielten sich mit Korbin und Jakirie. Ellyn hatte ihre Schüchternheit zumindest zum Teil abgelegt und sprach mit Lodrin, dem Zwerg. Wieder musste Élandor an seinen seltsamen Blick inn der Kneipe denken, den er Azurita zugeworfen hatte. Mit der jungen Magierin hatte er sich wohl gefühllt. Konnte tun, was er wolllte, sein wie er war. Doch jetzt... jetzt fühlte es sich nicht mehr richtig an. Er wollte nicht, dass der Zwerg oder ein anderer aus ihrer Gruppe sein Verhältnis zu Azurita bemerkte.
    Alle Entschlossenheit und jedes Selbstvertrauen, dass er sich aufgebaut hatte fiel in diesem Moment in sich zusammen, wie ein stolzes Bauwerk. Sein Kopf war voll mit Gedanken. An die Magierin, den Auftrag, das Portal, die Menschen, die eingedrungen waren in ihre Welt, den Mord. Plötzlich fühlte er sich wieder verletzlich und klein wie ein gejagtes Tier. Er duckte sich, obwohl keine Gefahr drohte und versteckte sich hinter einer nahestehenden Säule. Dort hockte er sich auf den Boden und vergrub den Kopf in seinen Händen. In diesem Moment wäre er gerne mit Chemon allein im Wald gewesen, doch weder der Vogel war hier, noch ein Wald.
    Azurita, dachte er, sie kann mir helfen.
    Er richtete sich auf und schaute sich um. Etwas abseits von den anderen entdeckte er sie. Sie schien sich etwas zusammenzurollen. Dann sah er, wie sie die Liiiippen bewegte, zu leise, um die geflüsterten Worte zu verstehen. Kurz darauf spürte der Elf eine magische Energiewelle. Ein erschrockener Ausdruck auf dem Gesicht der Zauberin, dann eine Kugel in ihrer Hand, mit der sie das gerollte etwas anzündete. Die Kugel erlosch und Azurita warf vorsichtige Blicke in alle Richtingen, bis sie bei ihm hängen blieb.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am So Feb 09, 2014 2:02 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Sie zog an ihrer Pfeife, und bemerkte, daß Elandor sie anschaute. Sie wandte sofort den Blick ab und starrte in die Glut ihrer Pfeife. Sie merkte, daß ihre Wangen sich röteten. Innerlich verfluchte sie sich selbst für ihr Mißgeschick.
    Sie war stocksteif, da sie den Blick Elandors auf sich spürte. Sie hoffte, daß er es für normal hielt, daß sie ihre Pfeife mit einem Zerstörungszauber anzündete. Ansonsten würde sie vermutlich in wenigen Augenblicken vor Scham sterben. So etwas sollte ihr nicht passieren. Sie war nicht umsonst eine der jüngsten Dozentinnen der Magierakademie.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am So Feb 09, 2014 2:42 pm

    Schnell wandte Azurita sich wieder ab und jetzt starrte sie auf ihre Pfeife. Warum hat sie einen so mächtigen Zauber angewandt, nur um sie zu entzünden. Es war ein Zerstörgszauber gewesen, das hatte Élandor gemerkt. Anscheinend war sie durcheinander oder beim Wirken des Zaubers sehr erregt gewesen, dass es so mit ihr durchgegangen war. Der Elf wusste seit letzter Nacht um das Wesen der jungen Frau. Es war für ihn also keine Überraschung.
    Er fasste sich ein Herz und schritt nun auf Azurita zu. Er sah ihre roten Wangen und sie wagte noch nicht ihn anzusehen. So blieb er neben ihn stehen, ohne ein Wort zu sagen. Ihre Arme berührten sich ein wenig und ein sanftes Kribbeln zog übber seine Haut.
    Wann kommt endlich der Rat, fragte er sich. (@Scath)


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am So Feb 09, 2014 6:36 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Sie hatte sich gerade zwanghaft in das Farbenspiel von Glut und Tabak in ihrem Pfeifenkopf vertieft, da spuerte sie eine seichte Beruehrung am Arm. Sie zuckte leicht zusammen und schaute auf. Elandor stand neben ihr. Sein Arm beruehrte ihren. Es war durchaus angenehm. Sie wurde jedoch stocksteif und fuehlte Anspannung ihren ganzen Koerper ergreifen.
    Dennoch tat sie nichts gegen die Beruehrung, im Gegenteil: sie lehnte sich im Stuhl zurueck, wodurch sie Elandor mehr beruehrte. Es gefiel ihr irgendwie. Sie schaute beklommen zu Elandor auf, befuerchtend, dass er sich zurueckziehen wuerde.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am So Feb 09, 2014 7:05 pm

    Kurz begnete der Elf dem beklommenen Blick der Magierin. Sie schien ein wenig unsicher, wie er auch. Aber er konnte nicht sagen, ob diese Unsicherheit ihn betraf oder das große Ganze. Er schaute wieder weg. Er hatte wohl gemerkt, dass sie sich angespannt hatte, als er sie berührte. Jetzt ließ ihre Anspannung merklich nach und sie lehnte sich ein wenig zurück. Es gefiel ihm. Er wollte diesen Momoent nicht durch sinnloses Gequassel beenden. Also schwieg er weiterhin und wartete auf das Eintreffen des Rates. Als er einen Blick an die Decke warf sah er Chemon, der dort saß und das Gefieder putzte.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Mo Feb 10, 2014 8:35 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Elandor tat nichts, was Azurita dazu brachte sich weiter zu entspannen. Es war gut, dass sie mit Elandor jemanden in der Gruppe hatte, der zumindestens verlaesslich schien. Bei den anderen war sie sich noch nicht sicher. Besonders Lodrin war der klassische Noergler, wie sie in den Raeten der Magierakademien aller Orts sassen, oder auch in den Raeten der Zwergenstaedten. Zum Glueck hatten die Koenige der Zwerge diesen Buerokraten und Tintenkriegern nur beratende Funktionen zugesprochen. Azurita hatte schon von den Schriften eines Fusstrolls gehoert, der etwas von Demokratie schwaffelte. Sie konnte das Prinzip durchaus anerkennen, doch so wie es im Moment aussah, war diese Regierungsform noch reinste Utopie.
    Korbin schien ihr auch undurchschaubar. Er war unbestreitbar nett, doch sie wusste nicht, was sie von seinem Glauben halten sollte. Sie hielt sich an ihre Magie. Sie wusste auch nicht, warum sie einen Gott brauchen sollte.
    Sie schaute erneut verstohlen zu Elandor. Sie konnte nicht bestreiten, dass er gut aussah. Die aufkeimenden Gedanken erstickte sie sofort in einer dichten Rauchwolke. So langsam begann der kleine Raum sich mit dunkelblauem Rauch zu fuellen. Es roch schon ueberall nach dem fruchtigen Tabak. Azurita sah sich jedoch nicht dazu auserkoren einen der Fensterlaeden zu oeffnen.
    Sie schob den schweren Eichenstuhl auf dem sie sass etwas zurueck, um noch ein wenig mehr Koerperkontakt mit dem Elfen zu haben. Sie verkniff sich den Blick zu Elandor, in der Hoffnung, dass er nichts merkt.



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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Gast am Mo Feb 10, 2014 9:52 pm

    Während dem Weg zum Ratsaal, zu dem sie und Runa die anderen scheinbar ganz ohne Probleme begleiten durften, war sie wie in einer Art Trance gefangen. Von aussen betrachtet konnte man meinen, dass sie nur auf die Strasse starren würde und sich wohl jede Einzelheit einprägte, doch dachte sie in Wirklichkeit nur über die Reise nach, die sie scheinbar wirklich antreten würden, wie ihr langsam bewusst wurde. Hatte sie bisher noch gedacht, sie könne ihre geliebte Schwester auf andere Gedanken bringen und mit ihr etwas anderes unternehmen, so verschwand diese Hoffnung schon, als die anderen in den Schankraum hinunter kamen. Irgendwie kannten sie ihre Namen und taten auch so, als ob sie alle beste Freunde wären, was sie bloss verwirrte, entsprach das Bild, das sie sich inzwischen von den meisten Stadtbewohnern gemacht hatte, doch einer wesentlich unfreundlicheren Art.
    Ganz im Gegensatz zu ihr schien dafür ihre Schwester völlig darin aufzugehen, unterhielt sich mit den anderen und an ihrer Körperhaltung konnte Sina nur zu deutlich erkennen, wie sehr sie sich schon freute. Und sie hatte bisher noch nichts angestellt, was einiges bedeutete.

    Als sie später dann in dem Ratsaal angekommen waren, in dem sie wohl ihre Mission erfahren würden, setzte sie sich sofort neben Runa, die auf der anderen Seite Korbin Bär hatte, mit dem sie noch immer angeregt sprach. Eine leichte Eifersucht regte sich in ihr bei dem Anblick, doch ignorierte sie diese und sah sich in der Runde um. Zu ihrem Vorteil sass sie dazu so, dass sie die Unterhaltung zwischen Lodrin und dem Engel mithören konnte, welcher immer noch einen bezaubernden Eindruck auf sie machte, dass sie ständig zu ihr hinübersah ohne es sich anmerken zu lassen.
    Lodrin erschien ihr wie einer von den Personen, die sie schon manches mal in einer Schänke angetroffen hatte, so beklagte er sich über verschiedene Dinge, während er Höflichkeit vortäuschte. Zwar wusste sie nicht, was wahr und was falsch war, doch machte er nicht gerade den Eindruck des Gefährten, der einem dauerhaft und bedingungslos zur Seite stand, eher wie einer, der sofort verschwand wenn es mal Ärger gab.
    Als sie plötzlich aus ihren Gedanken gerissen wurde, da Korbin wohl sowohl sie und ihre Schwester ansprach, blickte sie zu ihm hinüber. Er wollte wohl wissen, was sie von der Neuen Welt hielten. "Gefährlich. Und vielleicht schmutzig, ich habe mal gehört, es soll dort nicht so sauber sein. Aber sonst weiss ich ja so gut wie nichts darüber."
    Halb erwartungsvoll sah sie ihre Schwester an, die wohl eher eine positive Meinung von der Welt hatte, so sehr wie sie da hinwollte.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Mo Feb 10, 2014 11:17 pm

    Chemon saß noch immer unter der Decke. Doch statt sich zu putzen starrte er jetzt zu seinem Elf und Azurita hinunter. Élandor spürte seinen Blick im Nacken und reckte und streckte den Hals um dieses Gefühl zu vertreiben. Als dies nicht gelang versuchte er sich anderweitig abzulenken. Während er von seinem Stuhl aus den Rest der Gruppe beobachtete, bemerkte er immer wieder die verstoglenen Blicke von Azurita. Gleichzeitig gefiel und missfiel ihm die Vorstelleung, sie hätte gefalllen an ihm gefunden. Er mochte sie, obwohl sie sich kaum kannten. Aber er wollte keine festen Beziehungen. Darum war ihm heiß und kalt, als sie sich noch näher an ihn heranschob.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Di Feb 11, 2014 12:43 pm

    Lodrin wirkte etwas verwundert ob des Schweigens der Engelin, war er zu weit gegangen?  Nun ein wenig vom Thema abzulenken war bestimmt nicht schlecht und so begann er ausholend über die Architektur der Stadt zu blabern, bestimmt hatte sie etwas derartiges noch nie gesehen, wenn sie in den Bergen der Zwerge aufgewachsen war. Schließlich verstummte er, zwar war ein kein Magier, aber nicht umsonst nannte man ihn in Magierkreisen Lodrin mit der Zauberrute. Naja, diese zweideutige Name war allerdings keinesfalls zweideutig, er spührte die Magischen energien besser als die meisten. In Punkto finden von latenten Magischen Strömen war er sogar besser als mancher verdammte Magiestudent. Er erinnerte sich an das Lustige saufspiel mit den verzauberten Kiesel, welches er mit Ethelred und seiner Burschenschaft öfters gespielt hatte. Hierbei wurde ein Kiesel verzaubert und unter seinen gleichaussehenden Brüdern versteckt. Sie wurden wild durcheinandergemischt, anschließend musste jeder Spieler raten, wo der magische Stein denn nun steckte. Traf man ihn, so mussten die anderen ein Getränk ausgeben. Lodrin hatte an diesem Abend zwei seiner zwanzig Biere selbst zahlen müssen. Auf einmal schoss eine Welle aus flüssigem Feuer seine Arme hoch und er japst auf . "Aua, was zur Hölle!" fluchte er und frage sie wo diese verdammte Magie herkam, das war heftiger als alles was er gespührt hatte, und es war mit Sicherheit kein latenter Magierstrom gewesen, die Ströme dieses Viertels, er war sich ziemlich sicher wo sie verliefen. "Magier." knurrte er verstimmt und rieb sich seinen Unterarm. Inzwischen waren sie schon bald bei dem Ratsgebäude angekommen, er war gespannt was man ihnen sonst noch alles auf dne Weg mitgeben würde. Grummelnd las er seinen dreckigen Koffer von der Straße auf. Verdammt diese Elf starrt Azurita immer noch an, das Weib wird rot. Hmmm ich muss gestern wirklich besoffen gewesen sein, dass ich sie nicht gehört habe. Verdammte Spitzohren. Lodring war dem Elfen ein wissendes Grinsen zu und streckte einen Daumen nach oben. "Hallali Meister Spitzohr." witzelte er zweideutig und zog fragend die Augenbraue hoch.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Scáth am Mi Feb 12, 2014 6:06 pm

    Die Gruppe hatte sich am nächsten Morgen vollständig im Ratssaal eingefunden und auch der Erzmagier ließ nicht lange auf sich warten. Er betrat mehr oder weniger eilend den Saal, seine Haut war blass, dunkle Augenringe zierten sein Gesicht und ein müder Blick ließ sich nicht verbergen. Die Lage im Land war angespannt, sowohl er als auch die anderen Ratsmitglieder hatten die Nacht dazu genutzt über die nächsten Schritte zu Diskutieren. An Schlaf war keinesfalls zu denken.
    „Ich freue mich, dass ihr wohlauf seid und hoffe, ihr habt wohl geruht.“, begann er in die Runde zu sprechen.
    „Ich nehme an mein Bote hat euch erreicht und ihr wisst bescheid. Sowohl ich, als auch der Rest des Rates bedauert den Tot der jungen Hexe Aiden zutiefst. All' dies hätte nie geschehen dürfen. Es ist die Schuld des Rates, der mit Handlungen zu lange zögerte und somit den Menschen die Möglichkeit bot uns zuvor zu kommen. Etwas derartiges soll nicht mehr vorkommen, deswegen müssen die nächsten Schritte schneller als geplant umgesetzt werden. Ich bitte euch das nötigste für ein paar Tagesreisen zu packen und euch auf den Weg zum Portal nahe des großen Sees zu machen. Selbstverständlich wird euch eine Karte gegeben auf der ihr den genauen Platz des Portals finden könnt. An diesem Ort wird sich ein Portalwächter befinden, der euch nicht nur Tränke übergibt, die euch für mehrere Stunden ein Menschliches Aussehen erhalten lassen, er wird euch auch das Tor zur Menschenwelt öffnen.“, er stoppte ein paar Sekunden. Die Tatsache das er selbst skeptisch war hieß nichts gutes. Es war nicht seine Art solch undurchdachte Missionen anzuzetteln, doch die momentane Situation ließ es nicht anders zu.
    „Eure Hauptaufgabe wird es sein Informationen herauszufinden. Sei es über Militär, Politik oder sonstige wichtigen Punkte. Wir müssen wissen was die Menschen in unserer Welt wollen, ob sie einen Krieg planen oder ob sie bereits mit einem Gegenangriff rechnen. Dies alles erfordert höchste Diskretion. Ihr dürft nicht riskieren aufzufallen. In keinster Weise.“
    Damit endete der Erzmagier seine kurze Ansprache, starrte aber dennoch weiter in die Runde. Er hoffte allerdings inständig, dass keine weiteren Fragen aufkommen würden, er musste alle Hoffnung in diese ausgewählten Helden setzen können.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Mi Feb 12, 2014 10:40 pm

    Als der Erzmagier schnellen Schrittes den Ratssall betrat, war ihm seine Müdigkeit anzusehen. Wahrscheinlich hatte er die ganze Nacht gewacht und nicht geschlafen. Er begrüßte die Truppe nur kurz und begann sofort mit seiner Ansprache. Während er ihnen erklärte, wie sie in die Menschenwelt kamen und was sie dort zu tun hätten, kan Chemon herunter gesegelt und landete auf der Schulter des Elfen.
    Das wird nicht gut ggehen. Ich wittre Gefahr. Wir hätten uns nicht darauf einlassen sollen!, meinte der Vogel aufgeregt.
    Ja, ich merke es auch, Chemon. Aber jetzt ist es zu spät. Ich kann sie nicht im Stich lassen und das weißt du auch.
    Damit verschloss er seinen Geist und lausffhte dem Magier.
    Als er endete starrte er in die Runde und wartete, ob es Fragen gäbe. Élandor hatte keine mehr und zog sich ein wenig zurück von den anderen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Mi Feb 12, 2014 11:15 pm

    Im Ratsaal angekommen lauschte Ellyn der Ansprache des Magiers.
    Während er sprach, dachte der Engel über die Worte nach.
    Sie würde sich sicherlich am meisten verändern, wenn sie in die Haut eines Menschens schlüpfen sollte.
    Die meisten anderen sahen den Menschen wie Ellyn sie sich vorstellte sehr ähnlich.
    Die Gestaltwandler mussten vieleicht ein paar Details wie Katzenohren verstecken, Lodrin musste ein Stück wachsen, und die Elfen mussten einen Teil ihrer überirrdischen Schönheit abgeben - aber sie musste das helle Strahlen loswerden, das um sie herumwaberte.
    Auf eine merkwürdige Weise freute siensich auf ihr neues aussehen. Vieleicht würde sie dann wenjger auffallen.
    Der Erzmagier endete.
    Sie hatte die letzten Worte nicht mitbekommen.
    Hilfesuchend ließ sie ihren Blick durch den Saal schweifen. Ihre Finger bohrten sich nervös in die Handflächen.
    »Ist nicht schlimm«, dachte sie sich, »du erfährst es schon früh genug.


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