Fantasy- und Schreibforum



Willkommen werter Reisender!

Ich hoffe dein Weg hierher war nicht allzu steinig und mühselig.
Komm doch herein, trink ein wenig, ruh dich aus und schmökere eine Runde. Vielleicht hast du ja Lust dich dazuzusetzen, eine Diskussionsrunde anzuheizen, Ideen einzuwerfen oder uns mit deinen Texten zu verzaubern.

Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder bereits veröffentlichender Autor: Schau herein, zeig uns deine Texte und kommentiere die der anderen User. Oder hast du vielleicht einen neuen Schreibratgeber entdeckt oder selbst einige Tipps auf Lager? Zu deiner Sicherheit ist die Plattform für eigene Texte und rund ums Schreiben/Veröffentlichen, sowie die Zeichenwerkstatt für Gäste unsichtbar, sodass die Beitragsinhalte nicht für Unregistrierte zu finden und schnell kopierbar sind.

Seit dem 5.4.13 sind wir hier und freuen uns immer über neue Gesichter.

Alastor

Ein Forum für Hobbyschreiber, erfahrene Autoren und Fantasybegeisterte

    Die Rückkehr - Kapitel 2

    Austausch

    Blutelbe
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 717
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 21

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Mo März 10, 2014 9:51 pm

    Sie wartete bis er voran ging und folgte ihm dann, leicht schräg hinter ihm. Weit genug entfert das sie ihn im Blick haben konnte aber dennoch nah genug, das er wusste das er ihr nicht entkommen konnte. Auch wenn sie sich sicher war, das er es nicht versuchen würde, aber es war wichtig bei einem anderen von Beginn an Eindruck zu hinterlassen.
    Während sie gingen betrachtete sie ihn von hinten. Er war wirklich unglaublich groß, aber auch irgendwie hübsch. Sie mochte seine schwarzen Haare. Sein Gesicht hatte sie an die nördlichen Elfen erinnert, was für sie ein Grund war ihn zu hassen, aber manchmal war es schwieriger diese Vorsätze einzuhalten als man dachte. Egal, er würde nichts davon merken, das sie ihn irgendwie sympatisch fand. Sie hatte es bisher immer Geschafft, anderen die sie mochte das Gefühl zu geben, dass sie sie hasste. Es war ein Selbstschutz für sie, denn zuneigung war eine Schwäche. Sie hatte schon welche sterben sehen, nur weil sie Angst um eine andere Person hatten. Ihr war das nie passiert.
    avatar
    Ryuzora
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 499
    Anmeldedatum : 01.02.14
    Alter : 23
    Ort : München

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Ryuzora am Mo März 10, 2014 11:22 pm

    So leise sie auch waren und so sehr sie unter dem Getrappel der Straßen untergingen, so sehr hörte sie doch, die fast lautlosen Schritte der Elfe. Er hatte die Elfen immer für ihren lautlosen Gang bewundert, etwas das er - aller Übung zum Trotz - nie vollkommen gemeistert hatte. Er war in der Lage leise zu gehen und er hatte ein Gehör das feiner war, als das der meisten Menschen, aber den perfekten lautlosen Gang hatte er nie beherrscht. Vielleicht war er dafür auch schlicht zu groß. Sie überragte er um fast zwei Köpfe, dieses schlanke, grazile Wesen, die ihn selbst nach der dezenten Drohung, dass er sie jederzeit töten konnte, noch zornig anfunkelte und ihm ihrerseits drohte. Eine Frau, die das tat, war ihm noch nicht untergekommen. Nicht, dass er besonders viele Frauen in sein Leben gelassen hätte. Eigentlich hatte er seit seiner Mutter keine mehr in sein Leben gelassen... bis auf die Frau vielleicht, die ihn gesund gepflegt hatte, aber abgesehen davon? Nein, niemanden.
    Auch der Rest seines so genannten Freundeskreis war... eher mikrig. Ein Straßenköter, ein Junge aus der Gosse, der weder seinen Geburtstag, noch sein Alter kannte und kaum ein Wort sprechen konnte und ein Mann, der mit Tieren sprechen konnte. Von keinem dieser Menschen wusste jemand. Er gab sie nicht preis. Sie verliehen ihm ein Gesicht, eine Schwäche, die er nicht haben sollte, nicht haben durfte und aus genau diesem Grund schob er die kleine Blutelfe hinter sich direkt aus seinem Kopf. Egal wozu man ihn auffordern würde, ob mit oder ohne ihr, er würde sie nicht an sich heran lassen. Er hatte einen Bruder, der ihn brauchte, er konnte sich derartiges nicht leisten. Später vielleicht, aber jetzt noch nicht. Und außerdem legte sie sowieso keinen Wert auf seine Gesellschaft.
    Die Wächter waren nicht überrascht, dass er kein Wort sagte, als sie ihn einließen - wenn auch erst, nachdem er die Beiden Schwerter abgestellt hatte. Sein Blick hatte - wie bereits die Male zuvor - deutlich gesagt, dass jeder, der diese Schwerter anrührte, einen Kopf kürzer war. Es war nicht so, dass er sie im Kampf nutzte. Er trainierte mit ihnen, aber er nutzte sie nie, beschmutzte sie nicht mit Blut, egal wie mächtig sie waren. Er würde die Waffen seines Vaters nicht besudeln. Er hielt an und wandte sich an sie. Eine Augenbraue gehoben sah er sie an. Wollte sie ihn nun auch noch bis in den Ratssaal verfolgen?

    [@ Blutelfe: Irgendwie gefällt mir der Gedanke einer Beziehung zwischen diesen Beiden. ]


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Das Richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr losläßt – bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber.


    Kurt Tucholsky (1890-1935)
    avatar
    Azrael
    Federfuchtler
    Federfuchtler

    Anzahl der Beiträge : 167
    Anmeldedatum : 05.02.14

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Azrael am Di März 11, 2014 10:45 am

    Azrael betrachtete die Magierin, als sie aufstand. Sie schien sich wieder gefasst zu haben, jedenfalls sah er keine Anzeichen mehr für Schwäche. So wie sie vor wenigen Minuten auf ihrem Stuhl zusammengesackt war, hatte er das durchaus annehmen können.
    Doch sie ging mit sicheren Schritten zum Ausgang und er ging neben ihr. Natürlich würde er ihr eine Frage beantworten. Auch gern mehrere. Er war neugierig auf alle anderen Wesen dieser Welt, von denen er noch so wenig wusste.

    Mit einem leisen Lachen schüttelte er den Kopf. "Nein, Fürstin Violett ist nicht mein Meister." Sie war die Abgesandte, die den Rat vertreten sollte. Der Meister war ... nicht wirklich greifbar. "Es ist auch keiner der anderen Fürsten." verneinte er weiter.
    Die Beweggründe waren ihm noch nicht ganz klar, aber ansatzweise war ihm schon bewusst, worum es ging.

    "Die Welt ...  und damit meine ich alle Existenzen" begann er zu erklären. "kann niemals nur "gut" oder "böse" sein. Die Vollkommenheit besteht darin, eine gesunde Mischung aus den Gegensätzlichkeiten zu schaffen. Es gibt nur Erleichterung und Freude, wenn es Angst und Sorge gibt. Aber es gibt auch nur Schatten, wenn Licht existiert."  Er warf einen Blick zurück über die Schulter in Richtung des Engels und betrachtete dann Azurita. "Warum hast du das vorhin gemacht?" wollte er wissen.


    Zuletzt von Azrael am Di März 11, 2014 2:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Ich bin der Geist, der stets verneint!
    Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
    Ist wert, daß es zugrunde geht;
    Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
    So ist denn alles, was ihr Sünde,
    Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
    Mein eigentliches Element.

    (aus Goethes Faust)

    Blutelbe
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 717
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 21

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Di März 11, 2014 2:15 pm

    Er wandte sich um und sah sie an. Eine Augenbraue erhoben. Einen Augenblick lang blickten sie sich an, dann hob sie ebenfalls eine Augenbraue.
    "Wenn ihr spaß daran habt, können wir noch eine ganze weile hier stehen." sagte sie spöttisch. "oder aber, wir betreten nun den Saal des Rates. Sucht es euch aus, aber ich verspreche euch, wenn ihr wollt, können wir uns danach genau hier treffen und uns weiter anstarren." dabei betrachtete sie ihn abfällig. Er konnte nicht wissen das sie ebenfalls mit rein musste. Aber so war sie eben. Austeilen so viel ihr möglich war.
    avatar
    Ryuzora
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 499
    Anmeldedatum : 01.02.14
    Alter : 23
    Ort : München

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Ryuzora am Di März 11, 2014 2:50 pm

    Wie es aussah, hatte sie nicht vor, ihn alleine zum Rat zu lassen. Allmählich kam er sich tatsächlich wie ein abgeführter Verbrecher vor. Ihre Augenbraue hob sich ebenfalls - Spott. Es war irgendwo interessant wenn sie zu ihm hochsehen musste und ihn mit so viel Spott ansah. Interessanter Weise fand er es... fast niedlich. Insgeheim fragte er sich, was sie wohl sagen oder tun würde, wenn sie wüsste, was er gerade gedacht hatte. Seine Mundwinkel zuckten eine Spur in die Höhe und kurz war das Amusement deutlich auf seinen Zügen zu sehen, dann wandte er sich ohne ein weiteres Wort um und der Tür zu. Wie es aussah hatte sie nicht vor, ihn alleine zu lassen.
    Er war überrascht, im Rat nicht ein paar Magier vorzufinden - jene Magier, die das Land regierten oder wenigstens einen von ihnen - sondern eine Horde zusammengewürfelter Gestalten aus allen möglichen Bereichen dieser Welt: Zentauren, Dämonen, Zwerge, sogar einer, der sich anfühlte wie ein Gestaltwandler - allerdings war er sich da nicht vollkommen sicher. Blakes ohnehin bereits gehobene Augenbraue schoss noch weiter in die Höhe und er wandte sich der Elfe zu und sah sie fragend an. Hatte sie davon geahnt? Sollte das hier ein Massenauftrag werden? Warum schickte man ausgerechnet jemanden wie ihn auf einen solchen Auftrag? Es war doch bekannt, dass er kaum redete und nicht unbedingt gut geeignet für ein Team war, oder? Nicht, dass er es nicht konnte, wenn er... Er hatte bereits in Teams gekämpft und... er hatte seine schönsten Erinnerungen aus dieser Zeit - von den Kindheitserinnerungen einmal abgesehen, aber... er wollte nicht. Durfte nicht. Noch nicht.
    Dem Blick nach hatte die kleine Elfe ebenso wenig Ahnung wie er selbst, weshalb er nachdem sie eingetreten war, die Tür einfach ein wenig geräuschvoller schloss. Es war gut möglich, dass dies ein paar Blicke auf sich zog, aber das war ja auch beabsichtigt: Er wollte eine Erklärung und zwar möglichst eine gute.


    Zuletzt von Ryuzora am Di März 11, 2014 4:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Das Richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr losläßt – bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber.


    Kurt Tucholsky (1890-1935)
    avatar
    Élandor
    Wortmagier
    Wortmagier

    Anzahl der Beiträge : 1477
    Anmeldedatum : 17.07.13
    Alter : 17
    Ort : Tostedt

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Di März 11, 2014 4:30 pm

    "Ach so. Ich verstehe, wovon Sie sprechen. Nur wundert mich dieses Verhalten nicht mehr. Azurita ist eine etwas eigene und seltsame Frau, aber durchaus nett.", antwortete Élandor auf Xarons Worte. Diesen schien es nicht zu stören, dass Chemon auf seiner Schulter saß.
    Dann fragte der Zentaur, ob ihn jemand in die Schenke begleiten wolle.
    "Brauchen wir denn für die Reise keine Vorräte? Wir kömnen nicht wissen, was uns auf der anderen Seite des Portals erwarten wird. Ich würde mich anbieten das Benötigte zu besorgen.", meinte er.
    Doch bevvor eine Antwort gegeben werden konnte wurde die Tür our Halle erneut geöfffnet und wieder geschlossen. Ruhig wandte Élandor sich um. Zwei Gestalten, eine kleine Elfe und ein großer Mann, vielleicht ein Magier, standen dort und schauten verwirrt in die Runde.
    Alle in der Halle schwiegen und schauten interessiert zu den beiden hinüber. Viele Fragen wirbelten durch den Kopf des Elfens.
    Wer sind die beiden? Wo kommen sie her? Was wollen sie hier?
    Angriffslustig wirkten sie nicht.
    Vielleicht sollte ich sie aus diesem Trubel hier erstmal raus halten, dachte er sich und ging schnellen Schrittes mit pochendem Herzen auf die beiden zu. Zufällig schienen sie jedenfalls nicht hier zu sein.
    "Hallo ihr beiden! Darf ich fragen, mit wem ich die Ehre habe?", fragte er freundlich und neigte leicht das Haupt.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Unsere Leben gehören nicht uns. Sie sind miteinander verbunden; in Vergangenheit und Gegenwart. Und mit jedem Akt der Güte und jedem Verbrechen, bauen wir uns unsere Zukunft!
    (frei aus der Offenbarung der Sonmi)
    Atra Esterní ono theldouin!
    (Christopher Paolini, Eragon-Saga)
    avatar
    Silphiel
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 805
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 24

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Di März 11, 2014 6:15 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Sie wollte gerade dem Daemon antworten, und damit zwangslaeufig einige Vermutungen ueber die Agenda der Daemonen aeussern, als die Tuer vor ihr aufging. Sie betrachtete die Neuankoemmlinge mit hochgezogenen Augenbrauen. Eine klein gewachsene Elfe und vermutlich ein Hexer oder Magier. Sie trat zur Seite und antwortete Azrael: "Mir war danach. Ich wollte dieses Gestreite unterbrechen," sie zuckte mit den Schultern und fuhr fort: "so wie stehts kommen die groessten Erfindungen und Erkenntnisse durch Zufall. Wie meine Mentorin zu sagen pflegte: selbst ein Laubblatt kann Anlass fuer die groesste Entdeckung geben. Ich muss jetzt erstmal zum Schatzmeister der Gilde. Du kannst mitkommen wenn du willst und noch was fragen moechtest."
    Sie oeffnete das Portal erneut und liess den Rest der Gruppe zusammen mit den zwei Neulingen zurueck.

    GM:

    Der Eichhoernchenwandler bedachte Korbin mit einem skeptischen Blick und meinte: "Was du mit dem Geldbrief anstellst ist deine Sache. Der hat einen Gegenwert von 300 zwergischen Algaminen."
    Der Eichhoernchenwandler beaeugte Korbin weiter und fragte: "Ihr zieht also wirklich in die Menschenwelt? Ich habe so viel von meiner Grossmutter ueber die alte Welt gehoert. Dort soll es Nuesse so gross wie du bist geben! Korbin! Stell dir das vor!"

    Auf Grund seiner Erfahrung mit dem Wirtschaftswesen der Zwerge weiss Korbin, dass 300 Algaminen etwa einem Handelswert von 25 Pfund Silber entspricht.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "You've taught me skill is not enough. It cannot compare to Love!

    "I'll praise You in this storm,
    and I will lift my hands,
    for You are who You are,
    no matter where I am!"

    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."

    Blutelbe
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 717
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 21

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Di März 11, 2014 6:24 pm

    Der Magier sah sie fragend an. Sie erwiederte den Blick nicht minder fragend. Nein, sie hatte nicht gewusst was hier auf sie warten würde. Sie hatte keine Ahnung das das hier ein ganzes Treffen der seltsamsten Gestalten war.
    Als die Tür zu viel wurde es leise. Die meisten Gesichter wandten sich ihnen zu und Gyrana spürte wie ihr unwohl wurde. Was sollte das? niemand hatte erwähnt das so viele mit eingebunden waren, sonst hätte sie es sich sicher noch zwei, drei Male öfter durch den kopf gehen lassen, ob sie sich nicht doch weigern sollte.
    Ein junger Elf kam auf sie zu. Er lächelte freundlich und begrüßte sie, während er sein Haupt sänkte. Sie mussterte ihn abfällig. Wenn sie gewusst hätte das ein Elf dabei war, hätte sie sich eher in eine Zelle sperren lassen, als hier her zu kommen.
    "Ihr dürft nicht fragen. Es geht euch einen Dreck an wer ich bin, schmutziges Spitzohr." knurrte sie laut genug das jeder es hören konnte. Wie gerne würde sie ihn einfach hier auf der Stelle erschlagen. Aber das würde ihr nur noch mehr schwierigkeiten einbringen, außerdem konnte sie nicht jeden Elfen der ihr begegnete töten, also beließ sie es dabei ihre Finger fest um den Knauf des Dolches zu schließen.
    avatar
    wilpito
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 515
    Anmeldedatum : 18.10.13
    Alter : 57
    Ort : München

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Di März 11, 2014 6:30 pm

    Korbin sah seinen Freund an. "Nüsse, größer wie ich? Dei Geschichte kann ich nicht glauben. Dei hat bestimmt einer Deinesgleichen ersonnen um die Kinder in den Schlaf zu wiegen.
    Aber nichts für ungut. Ich werde in der Menschenwelt danach suchen und dir bestimmt berichten wenn oder besser falls ich zurückkomme. Aber sei mir nicht Böse. Es gibt noch viel zu tun und nach dem Mittagessen brechen wir auf."
    Korbin verabschiedete sich, indem er den Eichhörnchenwandler kurz umarmte, dann machte er sich auf dem Weg zum Ausgang. Im Ratssaal waren noch Stimmen zu hören und neugierig, wie er nun einmal war, öffnete er vorsichtig die Tür um außer seinen Reisebegleitern noch zwei neue Gestalten zu sehen. Leise trat er ein und wartete auf die Antwort nach den Namen, die gerade gestellt worden war. Erstaunt nahm er zur Kenntnis, dass der große offensichtlich sich nicht vorstellen wollte. Aber irgendwie kam ihm der Mann bekannt vor, auch wenn er von hinten nicht wusste welchen Namen er ihm zuordnen sollte.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Alles was ich hier schreibe ist ausschließlich meine eigene Meinung. Sie kann mitunter von momentanen Stimmungen geprägt sein.
    Wem das, was ich aussage, nicht passt wird hiermit aufgefordert es zu ignorieren oder zu versuchen mich argumentativ vom Gegenteil zu überzeugen.
    avatar
    Neunzunge
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 344
    Anmeldedatum : 19.02.14
    Alter : 24

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Di März 11, 2014 6:41 pm

    Gerade als Xaron sich zum gehen umwandte, wurde er der beiden Neuankömmlinge gewahr. Da Élandor bereits mit ihnen sprach, verschränkte er die Arme, legte die Stirn in Falten und schaute - aufgrund seiner enormen Größe - auf die beiden hinab.
    Ein Elfenweib und ein Mann in Lederkleidung. Naja wenigstens sehen sie nicht wie Robenträger aus, obwohl man bei den zweibeinern nie wissen kann. dachte er sich, als die Elfe Élandor anfuhr als wäre er ein in ungnade gefallener, ehemaliger Liebhaber und ihn 'dreckiges Spitzohr' schimpfte, obgleich sie doch der gleichen Art angehörte.
    Ein tiefes Schnauben entfuhr seinen Nüstern, bevor er in ein dröhnendes Lachen ausbrach. Garharhar!
    Offen erkennbar wollte er mehrere male dazu ansetzen eine Bemerkung zu machen, doch stattdessen bebte sein kräftiger Brustkorb einfach weiter, daher winkte er nach einer Weile einfach mit einer Handbewegung ab, um zu gestikulieren, dass er wohl doch nichts zu sagen hatte.
    Nach diesem Auftritt konnte er die Elfe einfach nicht mehr ernst nehmen.


    Zuletzt von Neunzunge am Di März 11, 2014 7:34 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    ! ! !  Alle Handlungen, Aussagen und Gedanken des Charakters sind rein fiktiv und sollten nicht mit denen des Autors gleichgesetzt werden  ! ! !

    Grazine
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 446
    Anmeldedatum : 26.05.13
    Alter : 16
    Ort : Niedersachsen

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Di März 11, 2014 7:23 pm

    Während Ellyn durch die große Tür aus dem Ratssaal schlich, streifte sie zwei Gestalten, die den Saal gerade erst betraten. Die Gruppe wurde immer größer. Sie wusste nicht, was sie davon halten sollte und sie beschloss, sich erstmal ksind Gedanken darum zu machen.
    Erst, als sie mitten in einem langen Flur stand, wurde ihr klar, dass sie keine Ahnung hatte, wo Morgen sein könnte.
    Sie blickte sich um.
    Eine Tür fiel ihr ins Auge. Sie war nicht beschriftet.
    Der Engel atmete tief an, dann klopfte sie an und öffnete die Tür.
    »Hallo?«, fragte sie mit pipsiger Stimme, »Ich komme von...«
    Sie überlegte, was ihre bunte Gruppe überhaupt darstellte. »... von der Expedition in die Menschenwelt. Ich heiße Ellyn. Ich suche eine alte Bekannte, einen Engel namens Morgen. Es ist sehr wichtig, ich kann nämlich nicht... ich... es ist wichtig. Wissen sie, wo ich sie finden kann?«


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    The world has music for those who listen.
                                                                                         -William Shakespeare

    Blutelbe
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 717
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 21

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Di März 11, 2014 8:04 pm

    Weiter hinten fing jemand an zu lachen. Ihre Augen veränkten sich und wütend sah sie zu dem pferdeartigen hinüber. Ein unwohles Gefühl machte sich in ihr breit, doch sie schob es bei Seite.
    "Habt ihr euch verschluckt?" fragte sie spöttisch und fügte hinzu: "oder wollt ihr mir was sagen?" Sie hörte hinter sich noch jemanden in den Saal kommen, doch sie ignorierte diese Person. Auch die leise pipsige stimme. Es war besser wenn sie nichts dazu sagte, sonst würde sie sich anscheinend in diesem Haufen von jämmerlichen Kreaturen aller Art, noch mehr Feinde machen. Und wenn sie tatsächlich in nächster Zeit mit ihnen Reisen sollte, oder was ach immer genau für sie geplant war, war es nicht gut alle gegen sich zu haben.
    avatar
    Ryuzora
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 499
    Anmeldedatum : 01.02.14
    Alter : 23
    Ort : München

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Ryuzora am Di März 11, 2014 8:31 pm

    Es war doch zum in den Schwanz beißen! Da betraten sie den Raum, der nebenbei nicht ganz so aussah, wie er erwartet hatte und wer sprach die ausgestoßene Elfe als erstes an? Natürlich ein Elf! Es war, als hätte man ihm direkt eine zündelnde Flamme vors Gesicht gehalten - die kleine Elfe spannte sich an, bis jeder ihrer Muskeln fast zitterte und so hart wie ihr Blick jetzt war, war er nicht einmal gewesen, als er ihr wenn auch ruhig mitgeteilt hatte, dass es wenig Klug war, einen Eismagier direkt anzufassen und ihr damit indirekt gedroht hatte. Zwar hatte sie ihn da auch als dreckigen Magier bezeichnet und automatisch zum Dolch gegriffen - der wenigstens in die Richtung, aber dennoch schien das hier eine ganz andere Qualität zu haben. Und dabei war er sich sicher, dass der Elf es nicht böse meinte; vielleicht hatte er das Brandmal auch nicht gesehen, selbst, wenn er es nicht für sehr wahrscheinlich hielt. Mehr aus einem Instinkt heraus, denn weil er die Wirkung kannte, legte er der Elfe eine Hand auf die Schulter, in der Hoffnung, dass es sie zumindest ein wenig beruhigte. Ihr Tonfall war hart und sie hielt den Dolch fest umklammert, als fürchte sie, er könnte sie angreifen, wo er es doch war, der freundlich auf sie zugegangen war. Insgeheim fragte er sich doch, was ihr wohl passiert war, dass sie eine derartige Abscheu gegen ihr eigenes Volk hegte.
    Falls diese Gruppe zusammen aufbrechen sollte, würde es eine Tortur werden, bei der Mord auf Todschlag folgte. "Mein Name ist Blake Saphyr und ich denke es wäre besser, wenn... ihr euch von ihr fern haltet. Wie Ihr sehen konnt, ist sie nicht sehr erpicht auf Bekanntschaft mit anderen Elfen." - Nicht verstoßenen Elfen. "Allerdings hätte ich eine Frage. Als man mir sagte, dass man mich zum Rat bringen werde, ging ich von einer Sitzung aus. Was soll das hier? Ist das eine Gemeinschaftsmission?" Und wozu wollte man ihn dazu? Weil er neutral war? Ihm war egal, aus welchem Volk man war, selbst Feuermagier konnte er akzeptieren, aber das wusste eigentlich niemand, denn eigentlich hielt er alle von sich fern und selbst jetzt war seine Stimme kühl und distanziert. - Und machte dem Fakt, dass er ein Eismagier war, alle Ehre.
    Er wandte den Kopf, als er ein verhaltenes Lachen hörte, das sicher mit dem Fakt zu tun hatte, dass eine Elfe einen Elfen als dreckigen Spitzohr beschimpft hatte, was in gewisser Weise ironisch war. "An eurer Stelle würde ich aufhören zu lachen, Zentaur. Es ist eine unkluge Entscheidung, sich als aller Erstes Feinde zu schaffen, wenn man womöglich gemeinsam unterwegs sein muss, denn im ernstfall könnt Ihr euch dann sicher sein, wen man als letztes Rettet." Seine Stimme war kühl, aber trotzdem sehr, sehr ruhig. Er mochte es nicht, wenn man über andere Lachte, ganz gleich, wer es war.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Das Richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr losläßt – bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber.


    Kurt Tucholsky (1890-1935)
    avatar
    Silphiel
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 805
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 24

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Di März 11, 2014 8:46 pm

    GM-Post fuer Ellyn:

    Es erklang ein ruhiges "Herein"
    Als die schuechterne Engelin die Tuer oeffnete, betrat sie einen Raum, dessen Waende komplett mit Regalen zugestellt waren. Ueberall waren verschiedene Geraetschaften aufgestellt. Grosse Fernglaeser, seltsame Geraetschaften mit Zeigern und Raedern, deren Sinn die Engelin nicht sofort erkennen konnte. Der Raum war erfuellt von Ticken und Klicken. Hinter einem schweren Schreibtisch, sass ein ein Zwerg in einer schweren Robe, die mit Metallstuecken und Edelsteinen versehen war. Der Bart des Zwerges war stattlich und hing quer ueber den Tisch und etwas ueber den Rand des Tisches hinweg. Der Bart war an weiten Stellen ergraut und mit metallenen Ringen und Edelsteinen versehen.
    Das Gesicht des Zwerges wirkte alt und abgekaempft, dennoch hatte er auch tiefe Lachfalten und er liess ein Laecheln sehen, als er Ellyn gewahr wurde.
    "Ooh, was fuer ein seltener Anblick in meiner bescheidenen Kammer. Fraeulein Ellyn!"
    Er sprang auf und ergriff Ellyns zarten Haende, dabei schleifte der lange Bart beinahe auf dem Boden und riss einige Papiere von dem Tisch. Doch der Zwerg hatte nur Augen fuer Ellyn
    "Mein Name ist Adelberg Edelgold! Ich denke die werte Morgen befindet sich in ihren Gemaechern. Ich fuehre euch dorthin!"
    Der kleine Buerokrat hob seinen Bart etwas an und wuselte froehlich zur Tuer.
    Er zog diese auf und hielt sie der Engelin auf: "Kommt, werteste Ellyn!"

    Azurita von Hohenstadt:

    Sie huschte hinaus und wandte sich sofort nach links. Etwas weiter den Gang hinab oeffnete sich eine Tuer und sie sah einen Zwerg diese fuer jemanden aufhalten.
    Sie wartete noch kurz auf Azrael, waehrend sie den Zwerg musterte. Sie musste sich sofort vorstellen, wie der Kleine ueber seinen prachtvollen Bart stolperte. Er war der typische Buerokratenzwerg. Viele Edelsteine, eher wenig harter Stahl.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "You've taught me skill is not enough. It cannot compare to Love!

    "I'll praise You in this storm,
    and I will lift my hands,
    for You are who You are,
    no matter where I am!"

    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."
    avatar
    Neunzunge
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 344
    Anmeldedatum : 19.02.14
    Alter : 24

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Di März 11, 2014 9:51 pm

    Langsam beruhigte sich der Zentaure und atmete ein paar mal durch, bevor antwortete: "Hebt euch diesen Ratschlag lieber für eure Begleiterin auf, Zweibeiner! Wie ihr euch sicher erinnern könnt war ich nicht der erste, der versuchte sich Feinde zu machen!" gab er jetzt in ernstem Ton von sich.
    Da niemand weiteres sich für sein Angebot gemeinsam zu trinken beteiligte, bedeutete er dem Elf und den beiden Katzenwandlerinnen, dass er jetzt aufbrechen würde und bewegte sich langsamen Schrittes in Richtung Ausgang. Als er an den beiden vorbei kam, zischte er dem Mann zu: "Wir werden sehen wer hier wen rettet." und verließ dann den Saal.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    ! ! !  Alle Handlungen, Aussagen und Gedanken des Charakters sind rein fiktiv und sollten nicht mit denen des Autors gleichgesetzt werden  ! ! !

    Grazine
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 446
    Anmeldedatum : 26.05.13
    Alter : 16
    Ort : Niedersachsen

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Di März 11, 2014 9:58 pm

    Einen Moment langlang überlegte Ellyn, ob sie die Papiere des Zwerges aufheben sollte. Dann endschied sie sich dagegen, denn sie wollte ihn nicht warten lassen.
    So schritt sie mit einem gdmurmelten "Danke" durch die Tür zurück auf den Flur, wo sie sich suchend umblickte.
    Das nette Verhalten des Zwerges überrasche sie etwas. Sie hatte ihr ganzes Lebdn lang mit Zwergen zu tun gehabt und dieser hier erschien ihr ungewohnt freundlich. Die meisten Zwerge waren etwas rupig.
    Trotzdem sagte sie nichts und folgte ihm einfach.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    The world has music for those who listen.
                                                                                         -William Shakespeare

    Untergrundpudel
    Federfuchtler
    Federfuchtler

    Anzahl der Beiträge : 171
    Anmeldedatum : 12.11.13
    Alter : 23
    Ort : Irgendwo bei Euskirchen

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Di März 11, 2014 10:07 pm

    Lodrin war immer noch ein wenig neben sich von dieser seltsamen Erfahrung die er am besten mit dem fremdartigen Wort "friggin creepy" bezeichnen würde. Dennoch hörte er schließlich neue Stimmen, oder sagen wir besser er hörte das dröhnende Lachen des Zentrauren. Er zuckte hoch, erblickte zwei neu erschienene Gestalten und konnte sich nicht mehr halten. " Es REICHT!" donnerte er erzürnt "Wenn hier sich nichmand an pünktliche Versammlungszeiten halten kann muss ich das auch nicht. " grollte er. "Ich brauch jetzt ein paar kühle Zwergenbier und ein zwei gute Pfeifen. Kommt jemand mit ins "Gehörnte Ross?" fragte er in die Runde und stiefelte Richtung Ausgang ohne die Neuankömmlinge länger zu mustern. Er bemerkte das die Frau etwas seltsam aussah und der Mann offensichtlich ein Krieger war, aber wen interessierte das schon. "Ich lade alle ein, Eisenbarts haben schließlich Kredit in der Stadt." bemerkte er noch und winkte dem Erzmagier zu. "Man sieht sich Meister Großmagier." antwortete er lapidar. "Halt, Herr von Donnerhuf, macht mal etwas langsamer - ihr sagtet doch etwas von Zwergenbier, ich kenne die Besten schenken der Stadt!" krähte er hinter dem Zentauren her, der sich mit einer kleinen Gruppe aufgemacht hatte.


    Zuletzt von Untergrundpudel am Di März 11, 2014 10:11 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    ---------------------------------------------------------------------
    Die vertretenen Meinungen und weltanschaulichen Ansichten der Charaktere sind frei erfunden und müssen nicht zwangsläufig die des Autors (also meine eigenen) wiederspiegeln.
    Sollten sie es doch tun werde ich es euch schon noch mitteilen 


    The things a wise man shall fear a moonless Night, a day without sun and the wrath of a gentle man...
    avatar
    Ryuzora
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 499
    Anmeldedatum : 01.02.14
    Alter : 23
    Ort : München

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Ryuzora am Di März 11, 2014 10:08 pm

    Blake neigte den Kopf und musterte den Zentaur, der ihn allein weil er auf dem Körper eines Rosses stand noch deutlich überragte - und das obwohl er keineswegs ein kleinwüchsiger Mann war. Die Zentauren waren ein stolzes Völkchen, aber ebenso waren es die Eismagier. Immer gewesen. Eigentlich hatte er nicht vorgehabt direkt Streit zu suchen.
    "Sie ist nicht mehr Begleiterin als Ihr es seid.", gab er ruhig zurück. "Und im Gegensatz zu ihrem Verhalten verstehe ich ihres. Ich wäre wohl ebenfalls nicht glücklich über die Anwesenheit meines Volkes, wenn es mich verstoßen hätte." Vor allem, da er zwar durch das Feuer nicht schwer verletzt worden war, aber doch einen Eindrucksvollen Eindruck davon erhalten hatte, wie schmerzvoll Brandwunden waren und sich in etwa vorstellen konnte, wie sehr ein Brandeisen schmerzen musste. Es hieß, selbst die Stärksten brachen unter diesem Schmerz zusammen.
    Er hob eine Augenbraue und seine Mundwinkel hoben sich zu einem kalten, fast arroganten Lächeln. "Das werden wir sicher.", erwiderte er ebenso kühl. Es war nicht so, dass er den Zentauren im Stich lassen würde, aber er wusste eines: Auch die kleine Elfe war ihm viel sympathischer als dieser Zentaur. Er konnte Leute nicht leiden, die über Andere lachten, egal in welchem Zusammenhang. Er wandte sich an den Rest. "Verzeiht das kleine Intermezzo. Wäre jemand bereit uns zu informieren, was das ganze hier nun zu bedeuten hat?" Fragend sah er in die Runde, aber es dauerte keine halbe Minute, da schon wieder eine erzürnte Stimme erklang. Blakes Augen verengten sich.
    "Nur zur Information, ich wusste nicht einmal, DASS es eine Versammlung geben soll und ich wurde vor zehn Minuten zum Rat beordert. - Und dem Gesichtsausdruck, als wir eintraten, wusste meine Begleiterin auch nichts davon." Was sicher damit zusammen hing, dass er nur ab und an für den Rat arbeitete und selten in der Hauptstadt war. Jemand musste ihn gesehen haben und daraufhin hatte man beschlossen ihn hinzu zu ziehen. Der Rat wusste, dass er ein fähiger Magier war.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Das Richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr losläßt – bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber.


    Kurt Tucholsky (1890-1935)
    avatar
    Élandor
    Wortmagier
    Wortmagier

    Anzahl der Beiträge : 1477
    Anmeldedatum : 17.07.13
    Alter : 17
    Ort : Tostedt

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Di März 11, 2014 10:39 pm

    "Es tut mir aufrichtig leid, sollte ich dich verletzt haben", entschuldigte Élandor sich an die junge Elfe gewandt. "Ich konnte nicht ahnen, wie es um euch steht. Jedoch erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, dass du ruhig ein wenig freundlicher zu sein hast, wenn du dein armseliges Leben noch zu Ende leben möchtest. Ich kenne dich nicht, du kennst mich nicht, aber das ist kein Grubd auf eine nett gemeinte Begrüßung gleich mit giftigen Bemerkungen und Beleidigungen zu reagieren." Der Elf merkte, wue laut er wurde, nun fast schrie. Er versuchte wieder leiser zu werden. "Trotz allem fand ich deinen lieben, kleine Auftritt recht erheiternd."
    Nun wandte er sich an den Eismagier.
    "Freut mich, dich kennenzulernen. Wir sind als Gruppe unterwezs in die Menschenwelt. Wir sollen dort gewisse Aufgaben erfüllen. Aufgrund unvorhergesehener Probleme kam es zu dieser kleinen Versammlung. Der Erzmagier hat uns über die weiteren Schritte informiert und Ellyn, der Engel in unserer Gruppe, wird bald ein Portal öffnen. Momentan befindet sie sich bei Morgen. Bei ihr lernt sie, wie sie vorzugehen hat. Und ja, dies ist eine Gemeinschaftsmission, deinpe kleine Freundin wird sich damit abfinden müssen. Falls weitere Fragen bestehen wende dich doch an Korbin, den Zwerg, er weiß alm besten Bescheid.
    Damit wandte er sich ab und folgte Xaron und den beiden Katzenwandlerinnen hinaus. Die Lust Proviant und alles weitere zu besorgen war ihm vergangen.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Unsere Leben gehören nicht uns. Sie sind miteinander verbunden; in Vergangenheit und Gegenwart. Und mit jedem Akt der Güte und jedem Verbrechen, bauen wir uns unsere Zukunft!
    (frei aus der Offenbarung der Sonmi)
    Atra Esterní ono theldouin!
    (Christopher Paolini, Eragon-Saga)

    Blutelbe
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 717
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 21

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Mi März 12, 2014 3:02 pm

    Der Magier legte eine Hand auf ihre Schulter und sie schloss einen kurzen Moment die Augen um die plötzliche berürung zu verarbeiten. Sie hörte kaum wie die anderen redeten, verstand kein Wort. Als der Zentauer den Raum verließ folgte ihr Blick ihm. Dann sah sie wieder zu dem Elfen vor ihr. Er hatte angefangen laut zu reden.
    "...dass du ruhig ein wenig freundlicher zu sein hast, wenn du dein armseliges Leben noch zu Ende leben möchtest." viel mehr hörte sie nicht. Er hatte ihr Gedroht. Er hatte ihr gesagt das er sie versuchen würde zu töten. Dieser kleine lächerliche Elf wollte sie töten. Ihre Hände zitterten nun vor Wut und Hass. Ihre freie Hand ballte sich zu einer Faust und ihre Fingernägel gruben sich in ihr eigenes Fleisch, bis sie glaubte Blut zwischen ihren Fingern hervor quellen zu spüren. Er sollte es nicht wagen sie anzugreifen. Sie würde ihn in fetzen reißen. Auch der Elf wandte sich um und ging hinaus. Sie starrte auf den leeren Fleck an dem er zuvor stand. Seine Schritte entferten sich, doch sie lauschte ihnen noch den ganzen Flur endlang.
    "Ich werde ihm seine wiederlichen Spitzen Ohren abschleifen." knurrte sie leise.
    avatar
    Ryuzora
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 499
    Anmeldedatum : 01.02.14
    Alter : 23
    Ort : München

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Ryuzora am Mi März 12, 2014 3:49 pm

    Blake fragte sich in diesem Moment eines: Hatte der Rat auch nur den Hauch einer Ahnung von Gruppendynamik? Denn das hier war vielleicht die schlechteste Konstellation eines Teams, die er seit langem gesehen hatte und das war nicht unbedingt zielgerichtet. Es fehlte wirklich nur noch, dass sie einen der Mörder seiner Eltern mit ins Team holten, dann würde das hier in Mord und Todschlag enden, denn er würde - egal unter welchen Umständen - diese Männer auf keinen Fall laufen lassen, es sei denn er musste noch herausfinden wo sein Bruder war, aber... Blake schob den Gedanken aus seinem Kopf. Derzeit zählte er hier offenbar noch zu den ruhigsten Gemütern und das hieß, dass er wohl oder übel die Wogen würde glätten müssen. Kein Aufgabengebiet, in dem er sehr bewandert war, aber offenbar hatte er das derzeit zu tun.
    Er seufzte bei der mehr oder weniger offenen Drohung lautlos. Offenbar war Vernunft hier ein Fremdwort. Sicher, es war eine Beleidigung, aber bekamen Elfen das nicht öfter zu hören, dass sie Spitzohren waren? Er hatte sie nicht direkt angefallen, als sie ihn als dreckigen Magier bezeichnet hatte. Und er konnte spüren, wie sie sich nur noch mehr anspannte. Der Dolch in ihrer Hand zitterte und er hatte irgendwo die Befürchtung, dass wenn der Andere nicht sehr aufpasste, sie ihn möglicherweise auch einsetzen würde. Offenbar war die kleine Elfe sehr hitzköpfig - und der Elf kaum besser.
    "Es dürfte allerdings dem eigenen Überleben auch nicht zuträglich sein, direkt zurück zu schießen.", meinte er leise an den Elfen. Sicher waren seine Einwände berechtigt. Es war nicht nett gewesen, was sie gesagt hatte und der Elf hatte es nicht böse gemeint, aber derart hysterisch deswegen zu reagieren war in seinen Augen auch eine Überreaktion. Es war ja nicht so, als hätte sie versucht ihm den Hals aufzuschlitzen. Noch nicht jedenfalls.
    Er neigte den Kopf, als sie erklärt hatte. "Das heißt wohl, ich soll auch mit in die Menschenwelt.", stellte er trocken und wenig begeistert fest. Wie lange dauerte so eine Mission wohl? Sicher war er neugierig, wie es da wohl war, aber er hatte Verpflichtungen hier! Einen jüngeren Bruder in Gefangenschaft und es war gut möglich, dass er deren Spur komplett verlor, wenn er nun... Er presste die Zähne aufeinander. Der Rat ließ in dieser Hinsicht nicht mit sich reden und Fakt war, dass er so oder so einen Auftrag brauchte. Es sei denn vielleicht er wollte in einem Eiswarengeschäft arbeiten - dort waren Eismagier tatsächlich Gold wert.
    Er sah wieder zu der kleinen Elfe, die dem Anderen hinterher sah und immer noch vor Zorn zitterte. Er drückte die schmale Schulter leicht und wandte sich an den Rest. "Ich denke, es ist besser, wenn wir jetzt gehen. Könntet ihr uns noch sagen, wann wir uns wo treffen?" Er ahnte, dass es gar keinen Sinn hatte, sich gegen diese Mission zu wehren. Trotzdem war es nicht gut, die Elfe in diesem Zustand zu lange in unberrechenbarer Gesellschaft zu lassen. - Oder eher sie unter Wesen zu lassen, die er nicht einschätzen konnte, während er sich nicht sicher war, wie leicht sie möglicherweise unter diesen Umständen ausrastete. Schien, als würde er jetzt eine andere Schiene fahren müssen. Er mochte die Aussicht nicht, denn es hieß, Leute näher an sich heran zu lassen, als ihm lieb war, aber es war immer noch besser, als zuzusehen, wie sie sich gegenseitig erschlugen.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Das Richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr losläßt – bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber.


    Kurt Tucholsky (1890-1935)
    avatar
    wilpito
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 515
    Anmeldedatum : 18.10.13
    Alter : 57
    Ort : München

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mi März 12, 2014 7:31 pm

    Korbin hatte die ganze Zeit überlegt. Als sich Blake vorgestellt hatte aber Blake war ihm nicht geläufig. Dann kramte er aus seine Gedanken den Namen Saphyrs hervor. Das war Jahre her, dann fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Mindestens 20 wenn nicht sogar 30 Jahre her. Und das was der junge Mann trug waren definitiv die Schwerter, die der junge Mann damals getragen hatte. Genau so hatte er sie auf dem Rücken gehabt, wie Blake Jetzt. Dann kam der Name an die Oberfläche seiner Erinnerung.
    "Nash Saphyr", rutsche Korbin der Name heraus, bevor er es unterdrücken konnte. Dann fügte er schnell an: "Blake, bis du der Sohn von Nash Sayphier".


    Zuletzt von wilpito am Mi März 12, 2014 10:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Alles was ich hier schreibe ist ausschließlich meine eigene Meinung. Sie kann mitunter von momentanen Stimmungen geprägt sein.
    Wem das, was ich aussage, nicht passt wird hiermit aufgefordert es zu ignorieren oder zu versuchen mich argumentativ vom Gegenteil zu überzeugen.
    avatar
    Silphiel
    Weltenbauer
    Weltenbauer

    Anzahl der Beiträge : 805
    Anmeldedatum : 06.04.13
    Alter : 24

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Mi März 12, 2014 10:01 pm

    GM-Post fuer Ellyn:

    Der Zwerg wuselte weiter voran durch die Gaenge, wobei er hin und wieder verborgene Tueren oeffnete und dahinter liegende Treppenfluchten betrat. Es dauerte nur ein paar Minuten, bis das ungleiche Paar durch eine geheime Tuer in einen Licht durchfluteten Saal traten. Er war rund und die Decke war komplett offen und darueber erstreckte sich der weite blaue Himmel, hier und da waren einige weisse Wolkenfetzen zu sehen. Doch das eigentlich beeindruckende war die Lichtgestalt, die in der Mitte des Raumes kniete.
    Morgen, eine hochgewachsene schlanke Gestalt. In einen gold-weissen Schein gehuellt und ihre langen Schwingen bedecken die ganze Breite des gut zwei dutzend Schritt breiten Raumes.
    Sie sitzt mit dem Ruecken zu Ellyn und dem Zwerg. Wobei man letzteren streichen muss, da der vorher so redselige und glueckliche Zeitgenosse sich ob so ueberwaeltigender Pracht aus dem Staub gemacht hatte.
    Morgen ruhte scheinbar schlafend auf den vom Sonnenlicht geheizten Fliesen.

    Azurita von Hohenstadt:

    Die ehemalige Dozentin sah, wie Ellyn mit dem Zwerg in den Tiefen des Gebaeudes verschwand. Es interessierte sie brennend was der zarte Engel mit dem Zwerg zu schaffen hatte, doch nach kurzem Ueberlegen, und lauter Stimmen aus dem Ratsraum, entschied sie sich spaeter einfach nachzufragen.
    Schnellen Schrittes huschte sie durch die Gaenge, bis sie ein Gewoelbe betrat in dem die verschiedensten Sachen herumstanden und lagen. Der Herr ueber diese Sammelsurium der Sonderkeiten war ein dicklicher alter Mann. Er hatte keine Haare mehr auf dem Haupt und seine Augen waren von roten Adern durchfurcht und hatten einen gelben Film darueber. Er trug eine fleckige und oft geflickte Robe und sass in einem grossen Lehnstuhl, hinter einem grossen Schreibtisch auf dem nur ein Tintenfass, Feder und ein Stoss Pergamente lag.
    "Also wenn das nicht meine begabteste Schuelerin, darin ist Dinge in die Luft zu jagen. Wie man hoert haben Sie es geschafft eine Maga zu werden. Und das ohne auch nur eine Alchemistische Formel von sich bewiesen zu haben oder auch nur einen laeppischen Mondzauber zu wirken. Was wollen Sie von mir? Angeben mit ihrer Stellung? Dozentin? Der alte Oberste unserer Gilde haette sie schon laengst aller ihrer Kraefte beraubt in die Gosse geworfen!", der Magier hatte sich so sehr in Rage geredet, dass er mit hochrotem Kopf, Spucketropfen verspruehend und mit erhobener Hand vor Azurita stand.
    "Oh ... Magus Askadon, was fuer ... Eine Ueberraschung.", begann Azurita.
    "Ueberraschung?! Ich stelle ihnen jetzt drei Fragen: Wollen. SIE. MICH. VERARSCHEN?!", unterbrach Askadon sie und jetzt konnte sie jede Adern einzeln auf seinem Kopf sehen.
    Sie wich einen Schritt zurueck und antwortete: "1. war das nur eine, 2. will ich das nicht, 3. brauche ich einen Geldbrief, um die Gruppe fuer die Menschenwelt auszuruesten und 4. kann ich das alles in der Theorie, nur irgendwas blockiert nach wie vor meine Faehigkeiten."
    Askadon beaeugte sie sehr lange, bis er sich langsam und schnaufend zu seinem Stuhl zurueckbewegte und sich setzte. Ein Aechzen und das Knacken von Knochen begleiteten seine Bewegung.
    "Dann bring ich das lieber schnell hinter mich" grummelte er.
    Azurita war sich nicht sicher, ob sie den alten Alchemisten haette in Schach halten koennen, wenn er wirklich auf sie losgegangen waere.
    Sie seufzte und sagte:" Gut."
    Der Alchemist reichte ihr eine gesiegelte Pergamentrolle, die er zuvor beschriftete.
    "Das sollte reichen, mehr kriegen sie nicht. Wenn es nicht reicht machen sie sich nuetzlich. Sie wissen sicherlich was ich meine. Achja, da drueben liegen einige Kisten mit dem Verwandlungstrank. Eine Phiole pro 50 Stein Gewicht. Sie sollten ausreichend habe fuer die gesamte Gruppe. Und jetzt, um aller Quellen Willen, verschwinden sie! Bevor ich mich vergesse!

    //ich warte mal fallsAzrzael noch hinterherkommen willund was sagen will.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    "You've taught me skill is not enough. It cannot compare to Love!

    "I'll praise You in this storm,
    and I will lift my hands,
    for You are who You are,
    no matter where I am!"

    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
    Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
    Die Liebe hört niemals auf."

    Grazine
    Schreiberling
    Schreiberling

    Anzahl der Beiträge : 446
    Anmeldedatum : 26.05.13
    Alter : 16
    Ort : Niedersachsen

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Mi März 12, 2014 10:32 pm

    Einen Moment lang blieb Ellyn in der Tür stehen und betrachtete Morgen.
    Sie strahlte Frieden und Nacht aus, was Ellyn zwar bewunderte, ihr aber gleichzeitig etwas Angst machte. Im Gegensatz zu dem Ratsengel fühlte sie sich noch schwächer und verletzlicher, als sie es ohnehin schon war.
    Ihr Blick streifte die riesigen Schwingen, die in dem Strahlen, dass von Morgens Körper ausging, erleuchtet wurden.
    Ihre eigenen Flügel, die sie normalerweise wie eine zweite Haut unter ihrem Gewand versteckte, waren dagegen dünn und klein.
    Einen Moment lang spielte sie mit dem Gedanken, sie ebenfalls zu entfalten, aber dann verwarf sie ihn. Das aar nicht nur unpraktisch, weil sie damit niemals durch irgendwelche Türen passen würde, sondern es war angeberisch. Außerdem würde es Aufsehen eregen.
    Aber wenn man weise war und die Gemächer nur selten verließ, wie Morgen, war es wohl egal.
    Schließlich trat sie einen Schritt voran.
    Ihre Finger zitterten, obwohl die beiden Engel sich schon früher unterhalten hatten.
    Morgen war zwar ein weises Lichtwesen, sprach gerne in Rätseln und gab Ellyn immer wieder das Gefühl, völlig unfähig zu sein, doch sie war freundlich.
    »Hallo Morgen. Es ist mir eine Ehre, dich besuchen zu dürfen. Du erinnerst dich sicher an mich, ich bin Ellyn. Ich brauche deine Hilfe.«
    Sie holte Luft und wartete auf eine Reaktion. Nach ein paar Sekunden endschied sie sich, einfach weiterzusprechen.
    »Es geht um die Reise, auf die ich geladen wurde. Ich soll ein Portal öffnen, aber ich kann es nicht. Nicht für so viele Leute, über eine so weite Entfernung. Bitte, hilf mir Morgen.«
    Verzweiflung packte sie, während ihr das ganze Ausmaß der Sache klar wurde.
    Sie war der Engel.
    Alle vertrauten darauf, dass sie die Gruppe sicher teleportieren konnte.
    Das hieß, sie durfte sich keinen Fehler erlauben.


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    The world has music for those who listen.
                                                                                         -William Shakespeare
    avatar
    Azrael
    Federfuchtler
    Federfuchtler

    Anzahl der Beiträge : 167
    Anmeldedatum : 05.02.14

    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Azrael am Do März 13, 2014 9:23 am

    Ein lautes Türknallen schallte durch den sonst nur durch verhältnismässig gedämpfte Unterhaltung gefüllten Saal. Ein Mann mit einem recht eisigen Blick und eine junge Elfe waren eingetreten. Der andere Elf begrüsste seinesgleichen natürlich erstmal, doch Azraels Aufmerksamkeit lag weiterhin auf Azurita. Sie wollte also Streitgespräche unterbrechen, indem sie finsterste Magie in den Saal rief? Azrael runzelte missmutig die Stirn. "Das geht auch anders!" Von einer Magierin hätte er etwas anderes erwartet.  Ob dieser "Zufall" die Gruppe nun weitergebracht hatte, wagte er zu bezweifeln.

    Und nun wollte sie zum Schatzmeister und öffnete die Tür. Da sich die beiden Elfen aber nicht gerade freundlich miteinander unterhielten und zumindest von der jungen Elfe eher Feindseeligkeit ausging, zog Azrael es vor, diesem Streitgespräch besser aus dem Weg zu gehen. Selbst Ellyn, der sanfte Engel hatte dies schon getan und so eilte  Azrael Azurita hinterher. "Warte auf mich!"

    An einer Tür war sie stehengeblieben, doch bevor er sie einholen konnte, war sie schon wieder abgebogen. Azrael folgte ihr weiter, bis zu einem Gewölbe. Die Worte eines Mannes drangen an sein Ohr und er musste sich das Lachen verkneifen.

    ...meine begabteste Schülerin darin Dinge in die Luft zu jagen...

    Interessant, was er da noch so über sie erfuhr.

    "Guten Tag, Magus Askadon." begrüsste er den Mann. Er hatte ja aufgepasst und sich den Namen gemerkt. "Kann ich ... helfen?"


    _______________________________________________________________________________________________________________________
    Ich bin der Geist, der stets verneint!
    Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
    Ist wert, daß es zugrunde geht;
    Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
    So ist denn alles, was ihr Sünde,
    Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
    Mein eigentliches Element.

    (aus Goethes Faust)

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: So Sep 24, 2017 7:09 am