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    Die Rückkehr - Kapitel 2

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Mo März 03, 2014 5:06 pm

    Xaron

    Verwundert legte der Zentaure die Stirn in tiefe Falten.
    Zuerst hatte die Magierin ein durchaus beeindruckendes Schwert beschworen und nun unterhielt sie sich in einer fremden Sprache mit dem Zwerg. Bei der Horde des Steppenfürsten, ich verstehe noch weniger von den Zweibeinern als ich vermutet hatte. Jetzt bin ich wirklich froh keine Entscheidungen treffen zu müssen, sondern nur der Krieger zu sein, der den Erfolg der Mission mit der Klinge verteidigt. dachte er sich, hielt sich jedoch im Hintergrund und achtete auf die Reaktionen der Umstehenden. An ihren Gesichtern würde er hoffentlich ablesen können ob solch ein Vorkommnis hier alltäglich oder etwas besonderes war.
    Dem Dämon schien irgendetwas jedenfalls großes Unbehagen zu bereiten, während er selbst nur verwirrt war, jedoch keine körperlichen Belastungen oder Veränderungen spürte.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Di März 04, 2014 8:38 am

    Korbin beobachtete das Schauspiel zwischen Azurita und Lodrin. Er spürte die ungeheuren Energien, die hier flossen. Und er spürte noch etwas. Dei Quelle seiner magischen Macht, die Kraft, mit der er heilen konnte wich zurück. Wich vor dem Schwert zurück und verließ ihn.
    Sekunden fühlte er sich leer und verlassen, dann als sich die Situation normalisierte, kam seien Kraft zurück. Strömte in ihn ein wie in ein leeres Gefäß, füllte die Lücken und der Strom ließ nicht nach, bis er bis zum Bersten Angefüllt war weißem Licht, mit reiner Energie.
    Er Spürte es. im Moment könnte er heilen, ohne Eucalyptus zu kauen, könnte mit der Energie noch viel mehr tun. Aber die Energie tat etwas mit ihm. Er spürte die Veränderung, spürte das etwas mit ihm geschah, was er für unmöglich gehalten hatte. Es war ihm als würde er jünger.
    Dazu hörte er in seinem Kopf eine Stimme, eine Stimme, klar wie der Sopran eines Engels und dabei so kraftvoll wie der der Barion eines Opernsängers: "Korbin. Es ist dein Aufgabe die Verbindung mit mir auf der Erde zu erneuern. Es gibt viele, die an mich glauben, aber fast keinen mehr, zu dem ich Kontakt habe. Du musst deine Verbindung mit mir, mit den Menschen, die an mich glauben, teilen!
    Es kann sein, dass der Durchgang durch das Portal Kräfte verschiebt und verändert, aber mit dieser zusätzlichen Kraft die ich dir gebe und einigen Jahren Alters, das ich dir nehme, wirst du davor gefeit sein.
    "
    Genauso schnell wie es gekommen war, genauso schnell ebbte die Überflut an weißer Energie in ihm ab. Es normalisierte sich wieder. Zurück blieb lediglich das Gefühl jünger zu sein und eine stabilere Verbindung zu der Quelle der Macht zu haben. Er Öffnete die Augen, wobei er sich nicht erinnern konnte sie geschlossen zu haben. Sein Blick fiel auf Jakirie, die ihn entsetzt ansah.
    "Du siehst aus, als währst du plötzlich jünger, jünger wie ich", flötete sie stockend.
    "So fühl ich mich auch", entgegnete er. "Eine Gnade der Macht, der ich diene."


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Di März 04, 2014 5:03 pm

    Lodrin bemerkte das aufgeregte Flöten dieses seltsamen Vogelweibs das um Korbin herumhüpfte wie im ein weithin leuchtendes Wunder.

    War irgendetwas passiert von dem er nichts mitbekommen hatte? Nun er verspührte jedenfalls kein prickeln in den Adern wie sonst wenn Magie in seiner Nähe gewirkt wurde. Ihm war das recht angenehm.
    "Ihr fühlt euch wie?" erkundigte Lodrin sich bei Korbin und blickte ihn aus nen bernsteinfarbenen Augen an.
    "Meine ich das nur oder ist euer Bauch kleiner als gestern?" erkundigte er sich, nachdem er den Wandler scharf ins Auge genommen hatte.
    Seine Robe wirkte weiter als sonst, da war sich der Zwerg recht sicher.
    Aber warum brannte sein Oberkörper immer noch so seltsam, als ob klein Nadeln ihn hin und wieder piekten. Verdammter Schund diese Magie.


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    Die vertretenen Meinungen und weltanschaulichen Ansichten der Charaktere sind frei erfunden und müssen nicht zwangsläufig die des Autors (also meine eigenen) wiederspiegeln.
    Sollten sie es doch tun werde ich es euch schon noch mitteilen 


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Di März 04, 2014 5:37 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Sie liess die Reaktion des Daemons kalt. Die Magierin bedachte ihn lediglich mit einem langen Blick, den man durchaus als Drohung auffassen konnte. Doch das war ihr gleich, das Wissen was sie erhalten hatte, war so viel wichtiger!
    Sie bemerkte erst als er sprach und Lodrin sich zu ihm hin wandte, dass auch Korbin durch die Macht des Chaos veraendert worden war. Er wirkte auf schwer in Worte zu fassende Art juenger und er schien von einer inneren Kraft erfuellt. Was Lodrin im Finsteren war, war er im Licht. Was war geschehen?! Hatte sie am Ende doch die Herrin der Alptraeume in diese Welt beschworen?
    Nein, scholt sie sich in Gedanken, das war unmoeglich. Dann wuerde die gesamte Anderswelt vom See des Chaos verschlungen werden. Denn wie die alte Tatzelwuermin gesagt hatte: "when existance calls forth oblivion, it must fade into oblivion."
    Und alles schien noch verdammt intakt um sie her. Und nur Korbin und Lodrin schienen Auswirkungen zu spueren. Vermutlich war die Herrin der Alptraeume durch ihren Zauber auf die beiden aufmerksam geworden, oder er hatte es ihr erst ermoeglicht sie zu beruehren. Sie wuerde Lodrin, Korbin UND Azrael im Auge behalten muessen.
    Sie seufzte leise.
    "i am the one who dreamt for uncountable years of regaining my form.", hallte es in ihrem Kopf wider.
    Sie schuettelte sich, als sie an jene Bilder dachte, die einst ihre schuppige Mentorin in ihrem Geist gemalt hatte.
    War es wirklich das Endziel dieses Wesens?
    Zum ersten Mal in ihrem Leben hatte Azurita Angst vor der Magie, vor ihrem eigenen Potenzial. Sie wuerde alle Schriften, die sie bei sich trug vernichten und wenn sie von dieser Mission wiederkehrte, wuerde sie jeden Hinweis auf ihre Entdeckung vernichten. Sie sackte etwas in sich zusammen und blickte zum Erzmagier. Er durfte nicht von ihrer Entdeckung erfahren. Hatte er am Ende ihre Forschung gefoerdert, weil er von ihr DAS wollte?


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    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Mi März 05, 2014 3:24 pm

    Élandor hatte beschlossen zu Schweigen. Zumindest vor den anderen. Er hatte gesagt, was er sagen wollte und wartete nun darauf, dass der Erzmagier wieder sprach. Also unterhielt er sich mit Chemon während die anderen stritten und diskutierten.
    "Das war dann wohl ne Pleite!", meinte der Vogel sarkastisch.
    "Den Versuch war es wert! Ich wollte nur verhindern, dass einer dieser beiden Krieger uns anführt. Außerdem glaube ich, dass ich ein wenig Respekt von dem Zentauren bekomme nach diesem Auftritt. Hast du gemerkt, wie er mich angesehen hat!!! Pah, dachte wohl, die Jugend ist auch zu nichts mehr gut!" Wütend ballte er die Fäuste.
    "Beruhige dich, Élandor. Du wirst ihnen schon zeigen, dass sie dich noch brauchen werden. Spätestens, wenn ihr euch verstecken müsst."
    "Vielleicht hast du recht. Aber das fühlt sich echt beschissen an. Nur weil er wie alt auch immer ist und sooo viel Erfahrung hat. Das ich nicht lache!"
    Chemon neigte sich vor und rieb mit dem Schnabel an seiner Wange. Der Elf hob die Zand und streichelte den gefiederten Kopf.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Scáth am Do März 06, 2014 2:19 pm

    Auch wenn die Konzentration der Gruppe nicht die größte zu sein schien, und auch wenn das Treffen immer chaotischer wurde, hatte der Erzmagier vertrauen zu diesen Auserwählten.
    „Die Frage nach einem Anführer kann ich euch nicht beantworten. Ihr selbst müsst bestimmen wem ihr folgen und vertrauen könnt, das kann ich euch nicht vorschreiben“, begann der Magier in die Gruppe zu sprechen.
    „Diejenigen von euch, die in der Lage sind Magie anzuwenden, sind in der Lage mit den Magiern des Rates zu kommunizieren. Ich bitte euch, sollte irgendetwas vorgefallen sein, oder sollte die Gruppe aus bislang unbekannten Gründen getrennt worden sein, so wendet euch an uns und wir werden versuchen zu helfen, so gut es uns möglich ist.“
    Ein Diener betrat in diesem Moment den Ratsaal und legte schweigend eine Karte auf den Tisch, die den Standort der Portals zeigte. Auf dem Rückweg blieb er kurz vor dem Erzmagier stehen und informierte diesen über eine weitere Sitzung, die in kürze beginnen würde.
    Der Magier fuhr sich seufzend mit der Hand über das Gesicht, fasste sich danach aber wieder und schenkte der Gruppe seine Aufmerksamkeit.
    „Ihr habt mein vollstes Vertrauen. Legt auf dem Weg Rast ein, wo ihr es für sinnvoll haltet. Am Portal werden Männer auf euch Warten, die euch das weitere Vorgehen erklären werden.
    Bitte vergesst nicht, dass ihr außerhalb der Stadtmauern in Gefahr seid. Noch wissen wir nicht wie viele Menschen sich in unserer Welt befinden und wo sie gerade sind. Seid auf der Hut. Uns bleibt nicht viel Zeit.“,
    die letzten Worte sprudelten fast schon aus dem Magier heraus. Er musste zur Sitzung, und zwar schnell. So verließ er ohne weitere Worte den Ratsaal, in der Hoffnung, die Gruppe würde sich so bald wie möglich auf den Weg zum Portal machen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Do März 06, 2014 2:50 pm

    Korbin blickte dem davonrennenden Magier nach, dann erhob er sich, trat zum Tisch und studierte kurz die Karte. Den See in der Nähe des Portals kannte er. Das Ufer war etwas zu Feucht für einen Lagerplatz, aber in nahem Wald konnte man gut übernachten um dann ausgeruht in die andere Welt aufzubrechen.
    "Nicht dass ich mich hier schon als Anführer der Gruppe aufspielen will, aber ich schlage folgendes vor: Ellyn wollte sich, wenn ich mich nicht irre, noch irgendwo Rat holen. Wer sonst noch was zu tun hat, sollte das jetzt erledigen. Ich schlage vor, wir treffen uns zum Mittagessen im weißen Lamm am Osttor. Sobald alle versammelt sind, brechen wir auf.
    Ich versuche bis dahin eine Kutsche zu organisieren, die uns in die Nähe vom Portal bringt, sodass wir heute Abend bereits am Portals nächtigen und es morgen früh passieren können.
    Hat jemand gute Kontakte hier beim Rat und kann uns noch mal einen Geldbrief vom Rat besorgen, damit wir gut speisen und uns ausreichend Proviant mitnehmen können? Die Bezahlung für unsere Dienste wird wie beim Rat üblich wohl erst erfolgen, wenn wir zurückkehren."
    Er grinste schelmisch über seine Bemerkung.

    "Ehe ich es vergesse zu fragen: Andere Vorschläge oder gegenteilige Meinungen zum weiteren Vorgehen?"
    Korbin sah auffordernd in die Runde.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Do März 06, 2014 9:14 pm

    Xaron

    Die Worte des Erzmagiers entlockten Xaron ein wölfisches Grinsen.
    Vorsichtig löste er sein kleines Sichelschwert von seinem Umhängegürtel, hielt es vor sein Gesicht und strich langsam mit zwei Fingern der freien Hand über die Seite der Klinge. "Hast du das gehört? Es ist gut möglich, dass du noch in unserer Heimatwelt Menschenblut kosten wirst." murmelte er und besah liebevoll den dynamischen Schwung der filigranen, jedoch sehr stabilen Klinge.
    Sobald auch Korbin seine Meinung geäußert hatte, schob er das Schwert wieder zurück in das Gehänge und blickte in die Runde. "Will jemand bis dahin etwas trinken? ich für meinen Teil bin sehr durstig von meiner Anreise."
    Er würde eines der Gasthäuser aufsuchen und von dem Bier kosten, welches man hier ausschenkte, denn man erzählte sich, das die Zwerge ware Mesiter in der Kunst der Brauerei sein und bevor er diese Welt verlassen würde, musste er einfach davon gekostet haben. In Begleitung einiger seiner neuen Gefährten dort hinzugehen würde ihm natürlich eher gefallen als alleine dorthin zu gehen, schließlich war Gesellschaft beim Trinken ein wichtiger Faktor - er musste ohnehin eine ganze Weile mit diesen Zweibeinern auf einem Haufen hängen, also warum sich nicht anfreunden - doch zur Not würde er auch auf eigene Faust durch die Stadt ziehen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Do März 06, 2014 10:01 pm

    Als der Erzmagier zu sprechen begann, unterbrach er seinen Dialog mit Chemon. Er lauschte interesiert. Ein Diener brachte ein Pergament, vermutlich eine Karte hinein. Bevor er ging berichtete er ldem Magier kurz etwas. Nach seinem Verschwinden wirkte der große Mann gehetz, als wolle er einen wichttigen Termin nicht verpassen und folgte dem Diener kurz darauf hinaus.
    Korbin trat vor und betrachtete die Karte. Als er den Kopf wieder hob schlug er ihre weitere Vorgehensweise vor. Élandor hatte keine Lust, ihm zu widersprechen, auch, weill er keine bessere Idee hatte. Also nickte er kurz nach seiner Erklärung und ging nicht auf seine Aufforderung ein.
    Dann jedoch sah er, dass Xaron eine Waffe zog und sich anscheinend mit ihr unterhielt. Dabei wirkte es, als könne er es gar nicht erwarten, die Menschen in der anderen Welt zu zerstückeln.
    "Der ist mir nicht ganz geheuer", meinte er zu seinem Phönix.
    "Wie wäre es, du freundest dich mit ihm an?", schlug dieser vor.
    "Was? Mit dem? Niemals!"
    "So könntest du ihn im Auge behalten und vielleicht ist er ja nicht so, wie du ihn siehst. Vielleicht sogar nett."
    Dagegen konnte er nun nichts mehr sagen. Er musste ihhm zustimmen. Also löste er sich von Azurita und schlenderte zu dem Pferdeartigen hinüber.
    "Ähm ... hallo. Ich bin Élandor und das ist Chemon", stellte er sich und seinen Vpgel mit fester Stimme vor.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Fr März 07, 2014 11:56 am

    "Xaron, dreizehnter der Donnerhuf-Dynastie." erwiederte der Zentaure und streckte seine Hand aus, um den Unterarm des Elfen zum Gruß zu ergreifen.
    "Ist es bei euch eigentlich normal, dass jemand eine magische Klinge beschwört und daraufhin hitzige Debatten auf einer anderen Sprache enflammen? So etwas gibt es in meinem Volk nämlich nicht. Wir haben kaum etwas mit der Magie zu schaffen und verlassen uns eher auf die Stärke unserer Körper." wollte er nun wissen.
    Es war ihm immernoch unangenehm die Macht seiner Weggefährten nicht einschätzen zu können. Was wenn zum Beispiel dieser untersetzte, recht friedlich wirkende Mann, welchen der Größteil der Gruppe wohl zum Anführer haben wollte, in Wahrheit ein gefährlicher Magier war, der die Welt in Flammen aufgehen lassen, oder ihn dazu bringen konnte sich selbst zu zerreißen? Nein, Xaron war es lieber, wenn er sein Gegenüber anhand seiner Bewaffnung, seiner Muskeln, seiner Narben und der Art seiner Fortbewegung einordnen konnte. Außerdem lag seiner Meinung nach große Ehre darin einen großen Krieger im Zweikampf zu besiegen, während er es als hinterhältig ansah mit einem einzigen Wort die Gedärme seines Gegners zum Platzen zu bringen, ohne einen Finger zu rühren.
    Die Wahrheit war, dass er Angst hatte von einem Magier ein ruhmloses Ende bereitet zu bekommen und dass seine ganze Kampferfahrung, seine Stärke, sein Geschick und sein Siegeswille ihm nicht helfen würden, doch dies ließ er sich nicht anmerken und äußern würde er es erst recht nicht, denn jetzt war er endlich in der Lage sich seinen Mut beweisen zu können, denn mutig konnte man nur sein, wenn man sich fürchtete.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Fr März 07, 2014 10:23 pm

    Sie stand im Schatten, betrachtete ruig den jungen Mann. Es war nicht schwer ihn zu finden. Nicht für sie. Er war ein Magier, das wusste sie. Und sie wusste das sie ihn nicht mochte. Gerade weil er ein Magier war. Gyrana traute der Magie nicht. Sie verstand nicht woher sie kam und sie wusste das er gefährlich werden könnte.
    Sie hatte schon des öfteren mit Magiern zu tun gehabt. Sie waren gegner bei den man flexibel bleiben musste, immer auf änderungen gefasst. Und am besten die erste chance nutzen sie auszuschalten. SOnst konnte es zu spät sein.
    Langsam stand sie auf, zögerte noch einen Moment und kam dann auf ihn zu. Jede Bewegung verfolgend. Als sie recht nah war drehte er fast unmerklich seinen Kopf in ihre Richtung. Ein Zeichen das er sie bemerkt hatte. Die Meisten Wesen machten diese kleinen Bewegungen unterbewusst. Bekamen nicht mit, wie veräterisch sie sich verhielten. Gerade für Menschen war es fast unmöglich diese Art von Verhalten zu unterdrücken.
    Dann öffnete er seine Augen und wandte den Kopf ganz. Fragen sah er sie an. Eine Augenbrauhe hochgezogen. Einen Moment ließ sie ihren Blick an ihm hinabgleiten, dann sagte sie schlicht:
    "Ich soll euch holen." Kurz war es still, dann öffnete er seinen Mund um etwas zu sagen, doch sie unterbrach ihn sofort wieder: "Wiedersprecht mir nicht. Ihr werdet mir folgen. Der hohe Rat schickte mich zu euch. Und ich werde euch ihm bringen." sagte sie bestimmt. Sie wusste das er kein Verbrecher war, aber das änderte nichts an ihrer Umgangsform. Verbrecher waren ihr meist sogar lieber. Sie konnte sie besser einschätzen und im Grunde ging es ihnen nur darum zu überleben. Gyrana auch. Sie verfolgte keine Mörder und Diebe wegen ihrem Moralischen Verständnisses, sondern wegen dem Geld welches sie bekam. Immerhin war sie eigendlich auch eine Mörderin und Diebin. Und auf irgendeine kranke Art, machte es sie stolz!
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am So März 09, 2014 5:30 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Ein wenig war die Magierin enttaeuscht. Der Erzmagier schien sie komplett zu ignorieren. Hiesse das, dass er wirklich jenen fuerchterlichen Hintergedanken hegte? Sie wuerde jetzt aufjedenfall auf den Daemon achtgeben muessen und auf Lodrin.
    Der Zentaur begann gerade mit Elandor zu sprechen, waehrend Korbin sich der Karte zuwandte, die der greise Magier zurueckgelassen hatte.
    Azurita lehnte sich in ihrem Stuhl zurueck und lauschte den Ausfuehrungen Korbins. Sie nickte schliesslich und sagt: "Das klingt nach einem vernuenftigen Plan."
    Sie enthielt sich jedoch jeden weiteren Kommentars und huellte sich wieder in nachdenkliches Schweigen und blauen Qualm.


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    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
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    Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Ryuzora am So März 09, 2014 5:35 pm

    Blake schloss keine Bindungen und Vertrauen... er wusste nicht, wann er das letzte Mal blind vertraut hatte. Früher, als er ein Kind gewesen war, vor dem Tod seiner Eltern, hatte er vielen vertraut. Er war ein Kind gewesen. Naivität war wohl in diesem Alter normal, aber es war zu viel geschehen seit damals, als dass er noch groß vertraute. Von blindem Vertrauen gar nicht zu sprechen... Es war nicht so, dass ihn die Menschen um ihn herum nicht scherten... er hatte nur aufgehört an das grundsätzlich Gute zu glauben. Es war ein Irrglaube.
    Der dunkelhaarige Magier ließ seinen Blick über die Elfe gleiten, die immer noch Abstand zu ihm hielt. Auch wenn er nur vergleichsweise selten für den Rat arbeitete - nur, wenn er das Geld absolut brauchte - so war doch durchaus bekannt, dass er ein sehr fähiger Magier war. Er hatte noch nie versagt, egal wie schwer die Aufträge waren. Ein paar Mal hatte er zwei Anläufe gebraucht und mehr als einmal hatte er auch auf Methoden zurückgreifen müssen, die ihm nicht wirklich gefielen, aber ans Ziel war er immer gekommen - und meistens kam er mit der Entlohnung auch eine Weile aus.
    Ich soll Euch holen. Kein guten Tag, keine Begrüßung, nichts. Nur diese schlichten Worte und dabei wusste Blake sehr wohl, dass nicht alle Blutelfen derart unhöflich waren. So schlecht auch ihr Ruf war, er hatte bereits einige durchaus recht umgängliche Blutelfen getroffen. Verbannte und welche, die ihrem Volk noch angehörten... Wenigstens, wenn man sie nicht während ihrer Blutrituale kennen lernte. Eine zweite Augenbraue gesellte sich zur ersten und er öffnete leicht den Mund, während er halb bereits aufstand. Er hatte nicht wirklich vorgehabt, etwas zu sagen - man sagte, dass sich die Anzahl der Worte eines Mannes auf gute 10 000 am Tag beliefen, aber Blake redete manchmal ganze Wochen nicht, wenn er keinen Grund dazu sah und den sah er selten.
    Seine Augenbrauen schoben sich zusammen. Keine Widerrede? Das klang als wollte man ihn festnehmen und ganz unwillkürlich spannte er sich an. Eine Szene blitzte in seinem Inneren auf, ein Schrei, nicht endend wollend und wirbelnde Flammen. Sie war eine Blutelfe, keine Feuermagierin, das sagte ihr ganzes Aussehen. Aber das Misstrauen blitzte dennoch sehr offen in seinen Augen auf, als er sich zu voller Größe aufrichtete. Er überragte die Blutelfe deutlich, was allerdings nichts sagen musste. Er kannte starke Kämpfer, die ihm kaum bis zur Hüfte reichten und dennoch Männer fällten wie andere Grashalme abschnitten.
    Der hohe Rat? Zum Rat wollte er. Aber normalerweise schickten sie wenigstens einen Laufburschen und nicht... Er musterte sie. Vermutlich war sie ebenfalls auf Auftrag des Rates unterwegs, wie er selbst es so lange gewesen war. Vielleicht , überlegte Blake, war es doch klüger noch ein wenig unterzutauchen, doch wie? Er hatte kein Geld mehr und auch er konnte nicht von Luft und Liebe oder seinem eigens geschaffenen Eis leben. Er trat direkt vor die Elbe und kniff die Augen zusammen in einem Blick, der deutlich sagte, dass er keine Aufpasser brauchte und auch nicht wollte, dann wandte er sich um. Er wusste sehr genau, wo der Rat zu finden war. Und er würde ihnen auch mitteilen, dass er nicht wirklich angetan davon war, wenn man ihm Auftragskiller als Laufburschen schickte. Sofern sie noch mit ihm zusammen arbeiten wollten, hieß das. Ansonsten würde er einen deutlichen Fußabdruck hinterlassen. Blake war kein unfähiger Magier - nie gewesen.


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    Das Richtige ist das intensive Buch. Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt und nicht mehr losläßt – bis zum Ende nicht, lies oder stirb! Dann liest man lieber.


    Kurt Tucholsky (1890-1935)
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am So März 09, 2014 9:39 pm

    "Entschuldigt, baer ich kann ihnen nicht ganz folgen, Xaron. Was meinen Sie mit der magischen Klinge und der Debatte?", fragte der Elf ein wenig verwirrt. Inzwischen war ihm der Zentaur doch recht angenehm. Zwar noch immer etwas kriegerisch, aber durchaus freundlich. Und doch war sich Élandor sicher, einen kleinen Schimmer Furcht im Gesicht des Pferdeartigen zu erkennen. Es schien, als hätte er Angst vor dem Elfen. Doch wieso sollte er die haben? Fürchtete er seine Magie? Konnte gut sein. Ein Krieger wie er vertraut auf metallene Waffen, nicht auf Magie. Magie kann m nicht vorhersehen, einen Angriff mit einem Schwert gegebenenfalls schon. Kurz freute er sich über diese Erkenntnis, sie verlieh ihm ein wenig Macht.
    "Denk nicht so!", unterbrach Chemon seine Gedanken. "Das ist nicht fair!" Mit diesen Worten erhob er sich in die Luft, schwebte kurz und ließ sich dann auf Xarons starker Schulter nieder.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am So März 09, 2014 9:50 pm

    Korbin schaute in die Runde. Nachdem niemand seinem Vorschlag widersprach, packte er die
    Karte zusammen und steckte sie ein. Dann sah er zu Azurita.
    "Sag mal, hast du gute Kontakte zu den Magiern vom Rat? Ich dachte die würden uns einen Tarnzauber mitgeben? Kannst du dich darum kümmern?
    Ich geh mal schnell zu meinem Bekannten in der Zahlstelle. Mal sehen ob ich etwas Reisegeld und vielleicht sogar eine Anzahlung auf den Lohn für uns locker machen kann. Bin gleich zurück."
    Ohne auf die Antwort von Azurita zu warten, verließ er den Ratssaal, lief ein Stück durchs Gebäude und Klopfte an einer Tür, über der die Symbole von Münzen prangten. Dann trat er ein.

    Er entdeckte sofort Pantras, seinen Freund und ging zu ihm.
    "Hallo Pantras. Schon gehört, wir haben einen umfangreichen Auftrag vom Rat. Hat man Dich informiert und ist es vielleicht möglich, dass wir einen Vorauszahlung auf unseren Lohn und einen Notgroschen für den Auftrag bekommen? Am Besten in Form von Gold, einen Wertbrief vom Rat wird man dort wo wir hingehen mit Sicherheit nicht akzeptieren."
    Er sah Pantras herausfordernd an.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am So März 09, 2014 10:31 pm

    Der Magier richtete sich auf. Er überragte sie um gut zwei Köpfe und musste daher zu ihr hinabblicken. Seine Augenbrauen waren zusammen gezogen. Er schien nicht glücklich zu sein. Gyranah hob ihren Kopf. Obwohl sie so klein war hatte sie das Talent, andere von oben herab zu betrachten. Es trauten sich die wenigsten ihre Autorität in Frage zu stellen. Es war ein langer weg bis dahin gewesen, aber sie hatte ihn geschafft.
    Er kam auf sie zu und stellte sich direkt vor sie. Seine Augen kniffen sich zusammen, sahen sie wütend an. Dann wandte er sich um. Noch bevor er den zweiten Schritt sich entfernen konnte, packte sie ihm am Handgelenk und zwang ihn stehen zu bleiben.
    "Wagt es nicht Magier. Mir wurde gesagt ich soll euch bringen. Also werde ich euch bringen. ich kann es mir nicht leisten noch mehr Ärger wegen eurer Sturheit mir einzubringen." sagte sie leise. "Und wagt es nicht auch nur einen Eiskristall in meiner nähe entstehen zu lassen. Ich schwöre euch, dass ich dafür sorgen werde das es der letzte war." Gyrana wünschte ihm, dass er nicht so dumm war einen Kampf auf offener Straße zu beginnen. Magier waren keine guten Nahkämpfer. Außerdem waren sie meist zu zimperlich. Sie wünschte ihm nicht allzu dumm zu sein und ir zu gehorchen.
    "Glaubt mir, es ist besser so. Für euch und für mich." fügte sie noch mit leisem spott hinzu.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Ryuzora am Mo März 10, 2014 10:12 am

    Wenn es etwas gab, was er verabscheute, dann war es, wenn man auf andere herab sah. Er war ein erwachsener Mann - ein gestandener Mann - und würde sich nicht wie einen Hund herum kommandieren lassen oder gar wie ein Verbrecher abführen. Ihre Hand um sein Handgelenk. Blake zuckte innerlich zusammen, äußerlich blieb er die Ruhe selbst. Es gab Gründe, warum sich die Menschen in seiner Umgebung in aller Regel etwas von ihm fern hielten... warum sie vermieden ihn zu berühren. Allerdings wusste die kleine Elbe davon allerdings nichts. Er wandte halb den Kopf und sah zu der kleinen Elfin herab, die ihn hochmütig ansah, als wäre sie etwas besseres. Sein Blick war kalt. Noch immer hielt sie ihn fest. Wusste sie nicht, dass sie einem mächtigen Eismagier wie ihm damit die Macht gab, sie zu töten? Offenbar nicht. Oder aber sie riskierte gerne ihr Leben.
    "Wusstest du, dass 90 Prozent deines Körpers aus Wasser besteht?", fragte er nun leise. Es lag keine Kälte in seiner Stimme, keine Drohung, lediglich eine Warnung, dass es besser wäre, ihn jetzt los zu lassen. Er konnte sie töten, ihren Körper gefrieren, er musste sie berühren um solche Wirkungen erzielen zu können, aber es war kein Ding der Unmöglichkeit. Im Gegenteil, es war so leicht, dass er verabscheute es zu tun. Es degradierte Menschen zu Objekten. Und auf diese Weise würde er die Welt nie sehen. So ein Monster wollte er nicht sein.
    Er seufzte lautlos. "Lass mich los, kleine Elfe. Ich will keinen Streit, aber es ist besser für dich, wenn wir getrennter Wege gehen. Dein Auftrag war es, mich zum Rat zu bringen und solange ich dort auftauche, ist für den Rat alles geklärt. Ich laufe nicht davon und ich bin kein Verbrecher." Warum redete er überhaupt mit ihr? Warum hielt er das Schweigen nicht?


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Mo März 10, 2014 12:17 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Korbin verschwand sehr schnell und sie hatte nicht einmal Gelegenheit ihm zu sagen, dass sie fragen wuerde.
    Waehrenddessen sprach Elandor mit Xaron. Sie bekam nur mit, dass er Xaron wegen der magischen Klinge befragte. Sie konnte nicht glauben, dass der Elf all das nicht mitbekomme hatte.

    Pantras:

    Er hatte den ganzen Tag sich mit den Forderungen irgendeines groessenwahnsinnigen Hasenwandlers herumschlagen muessen. Und gerade hatte er entschieden, dass es Zeit fuer ein paar Nuesse war, da trat ein eher willkommener Gast durch die Tuer seines bescheidenen Domizils.
    "Korbin Baer! Na, Geld? Also ich kann dir sicherlich etwas geben. Ich habe hier einen Schatzbrief von unserem Vertreter im Rat."
    Der untersetzte Eichhoernchenwandler, trippelte zu einem Regal und entnahm eine Schriftrolle, die mit dem Siegel der Landbewohner versehen war. Er trippelte auf seinen duerren Beinen zu Korbin und reichte ihm das Schriftstueck.
    Er entbloesste sein Nagergebiss und meinte:" Der ist aber nicht unbegrenzt! Achte also drauf"


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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Neunzunge am Mo März 10, 2014 4:03 pm

    Die Frage des Elfen ließ Xaron herzhaft lachen. "Wo wart ihr in euren Gedanken? In den Armen eines Weibes nehme ich an." scherzte er mit einem Zwinkern. "Wie sonst kämt ihr wohl umher weder das schwarze Kristallschwert zu bemerken, welches eure Sitznachbarin beschwor, noch die Gespräche die sie mit dem Zwerg führte?"
    Das der Vogel auf seiner Schulter landete störte ihn nicht, das einzige was er nicht haben konnte war wenn jemand versuchte auf seinen Rücken zu steigen. "Will sonst noch jemand die örtliche Taverne aufsuchen, bevor wir uns auf den Weg machen?" fragte er gut gelaunt mit seiner kräftigen Stimme in die Menge hinein.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Liassa am Mo März 10, 2014 5:19 pm

    Runa sank immer tiefer in ihren Sitz. Auf was ließ sie sich da eigentlich ein? Die ganze Sache schien ihr nicht gerade gut organisiert zu sein. Und dann kamen auch noch mitten in der Sitzung zwei weitere Gestalten herein.
    Zuerst Azrael, der Dämon. Er kam erstaunlich gut mit Ellyn, dem Engel klar, was wahrscheinlich daran lag, das sie beide Überirdische waren. Auf jeden Fall machte die Tatsache, dass jemand Zartes wie Ellyn vergleichsweise entspannt auf einen Dämon reagierte machte diesen Dämonen schon weniger furchteinflößend.
    Und dann war da noch Xaron, der stolze Zentaur. Runa hatte Zentauren schon immer für faszinierend gehalten, was sich durch das Auftreten Xaron’s bestätigte. Er war majestätisch anzusehen und bestimmt kein Gegner, dem man im Kampf unterschätzen sollte. Doch Runa faszinierte vielmehr die Einstellung dieser Pferdewesen als ihre Erscheinung. Zentauren waren weit dafür bekannt, alles für die Ehre ihres Stammes und für den Schutz der Ihren zu geben. Wie konnte man nur so selbstlos sein, und doch für die Meisten so hochnäsig erscheinen?
    Plötzlich sprach Korbin von einem „Anführer“ für die Expedition, wofür augenblicklich 3 Kandidaten aufgestellt wurden: Élandor, Korbin und Azurita. Runa überlegte gerade, wem sie bei einer Wahl ihre Stimme geben würde, als Azurita ihren Zaubertrick mit dem Schwert vollführte.
    Sicher, das war schon beeindruckend, aber sie verstand nicht so ganz den Sinn hinter der ganzen Aktion. Lodrin und Korbin schienen besonders stark auf die riesigen Energiemengen zu reagieren, die von dem Schwert ausgingen. Auch auf Runa hatten die plötzlichen Energieströme eine seltsame Wirkung. Sie spürte, wie die Wandlerkräfte in ihr stärker wurden und sich die Merkmale der Katze deutlicher als sonst in ihrer Menschengestalt wiederspiegelten. Ihre Sicht wurde schärfer, ihre Pupillen verengten sich. Ihre in Menschengestalt unsichtbaren Schnurrhaare wuchsen und sie nahm so viel mehr wahr, als sie es als Mensch je vermocht hatte. Ihre Muskeln wurden stärker und spannten sich an, sie hätte damit meterhoch springen können. Sie konnte dieselbe Art der Veränderung auch bei ihrer Schwester spüren, wagte jedoch nicht, sich zu ihr umzudrehen in der Angst, der Zauber könnte verfliegen. Doch so schnell, wie sie diese Welle der Kraft überrollt hatte, so schnell war sie auch schon wieder verebbt und Runa’s Wandlerkräfte schrumpften wieder auf ihre übliche Größe zurück. Nur dieses Hochgefühl blieb und Runa wandte sich mit einem leichten Lächeln an die Übrigen. Korbin wirkte jünger und kräftiger. Lodrin war wie erstarrt, mit leeren Augen. Dann plötzlich erwachte er aus seiner Starre und fing an, in einer fremden Sprache zu reden und Azurita antwortete ihm in derselben Sprache. Runa erstarrte innerlich. Sie verstand nicht, was sie redeten, aber diesen Klang hatte sie schon einmal vernommen. In dem Waisenhaus, in dem sie und ihre Schwester aufgewachsen waren, hatte sie diese Sprache schon einmal gehört. Die Leiter dort hatten die Kinder manchmal in dieser Sprache angeschrien oder sich untereinander unterhalten. Sie hatte dem Klang der Sprache damals keine große Beachtung geschenkt, doch jetzt erinnerte sie sich wieder. Nun blickte sie zu Sina. Sie schien tief in Gedanken versunken, Runa konnte nicht mit Sicherheit sagen, ob ihre große Schwester die Sprache ebenfalls wieder erkannt hatte oder ob sie an etwas anderes dachte. Als sie sich wieder Azurita und Lodrin zuwandte, redeten diese schon wieder in der gewohnten Sprache der Anderswelt. Runa nahm sich vor, Azurita nach dem Ursprung der fremden Sprache zu fragen, sie wusste wahrscheinlich genaueres.
    Korbin brachte nun den Vorschlag, sich nach einer Pause wieder im „weißen Lamm“ zu treffen, um dann endlich los zu ziehen. Die Versammlung begann, sich aufzulösen, Korbin verschwand, um Geld zu holen, Xaron lud zum gemeinsamen Trinken ein. Runa entschloss, sich zu Xaron und Élandor zu gesellen. Zum einen, weil sie ihre Gefährten näher kennen lernen wollte. Zum anderen, weil sie nach diesen Ereignissen sicher noch mindestens ein Bier brauchte.
    Sie begab sich also zu Xaron, der den Rest dazu aufforderte, mit in die Taverne zu kommen. „Ich würde mich euch gerne anschließen. Nach dieser ganzen Sitzung brauche ich sicherlich noch einen guten Schluck. Mein Name ist Runa, ich bin eine Katzenwandlerin.“ Und wo sie schon dabei war, konnte sie auch noch ihre Schwester vorstellen, die ihr hinterher gelaufen war. „Und dies hier ist meine große Schwester, Sina, ebenfalls Katzenwandlerin. Was man ja unschwer verkennen kann“, fügte sie mit einem leichten Grinsen hinzu.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Azrael am Mo März 10, 2014 5:37 pm

    Der Blick, den Azurita ihm zugeworfen hatte, war durchaus bedrohlich. Eigentlich konnte man ihm nichts anhaben, das hatte der Meister ihm gesagt. Er musste nur noch üben, damit umzugehen. Das wäre jetzt eine gute Gelegenheit gewesen, aber die Magiern war nur auf ihrem Stuhl zusammengesunken.

    Wenn sie so etwas noch einmal versuchen würde, würde er sie davon abhalten... Egal, was der Preis dafür sein würde.

    Der Erzmagier überliess die Wahl eines möglichen Anführers ihnen, was die Situation nicht einfacher machte. Allerdings sollte es ihm auch möglich sein, mit den Magiern des Rates zu "sprechen", um Hilfe von aussen zu bekommen.
    Darauf wollte er allerdings nicht angewiesen sein. Er würde es allein schaffen. Hilfe war doch nur etwas für ... Schwächlinge und Versager. Er war weder das eine noch das andere.

    Nun brachte jemand eine Karte in den Raum und er trat näher, um einen Blick darauf zu werfen.
    Portale!

    Der alte Mann schlug vor, zur Mittagszeit an einem bestimmen Ort zu sein.
    "Warum gehen wir nicht gleich jetzt los?" fragte er Korbin. Der alte Mann wollte eine Kutsche. Wenn er nicht einmal den Weg zum ersten Portal schaffen würde, wie wollte er den Rest der Reise überstehen?

    Der Zentaure wollte in eine Taverne. Alkohol. Das Laster der Menschen. Wie ähnlich sich doch die Welten waren. Und der Elf ... war nicht besser.

    Die Magierin wollte ihren schwachen Körper also auch von einer Kutsche tragen lassen, während der alte Mann sich um Reiseproviant kümmern wollte.

    Azrael trat zu Azurita. "Wir sollen zusammenhalten, statt uns zu bekämpfen." sprach er mit leichtem Vorwurf in der Stimme. Seine Aufgabe war, MIT diesen Wesen die Welt zu erobern und nicht, sich gegen sie verteidigen zu müssen.


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    Ich bin der Geist, der stets verneint!
    Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
    Ist wert, daß es zugrunde geht;
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    Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
    Mein eigentliches Element.

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Blutelbe am Mo März 10, 2014 6:01 pm

    "Wusstest du, dass 90 Prozent deines Körpers aus Wasser besteht?" fragte er leise. Ihre Muskeln verkrampften sich. Ein leiser anflug von Angst zog sich durch ihren Körper und fast ohne das sie es bemerkte drückten sich ihre Fingernägel in seinen Arm. Doch sie schob ihre Angst beiseite. Und damit die Bilder. Wie sie die Magierschaft hasste...
    "Lass mich los, kleine Elfe. Ich will keinen Streit, aber es ist besser für dich, wenn wir getrennter Wege gehen. Dein Auftrag war es, mich zum Rat zu bringen und solange ich dort auftauche, ist für den Rat alles geklärt. Ich laufe nicht davon und ich bin kein Verbrecher." kleine Elfe. Es war lange her das sie das letzte mal solche Dinge gehört hatte.
    "Seid nicht dumm, dreckiger Magier." knurrte sie. "Ihr werdet mich nicht hier auf offener Straße angreifen. Mag sein, das ihr mein Blut in Sekundenschnelle in Eis verwandeln könnt. Aber ich bin kein Mensch, der eine Minute braucht um zu endscheiden ob er sein Leben behalten will. Noch bevor euer Eis meinen Oberarm erreichen wird, werdet ihr euch tot wieder finden." Trotzdem löste sie ihre Hand. Sie wusste nicht einmal ob es stimmte, das sie zu schnell für ihn war.
    "Und glaubt mir ich bin nicht Glücklich darüber euch begleiten zu dürfen. Ich habe nicht gerade darum gefleht." kurz sah sie ihn hasserfüllt an. "Also geht mit mir zusammen zum Rat. Ihr müsst mich ja nicht gleich zum Traualtar führen." fügte sie noch spöttisch hinzu.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Mo März 10, 2014 6:12 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Die Magierin wollte gerade aufstehen und zum Schatzmeister der Magiergilde gehen, als Azrael sie ansprach. Sie stand langsam auf und meinte: "Das glaube ich auch. Vielleicht koenntet ihr mir eine Frage beantworten."
    Sie begann langsam in Richtung der Saaltuer zu gehen und fuhr fort: "Euer Meister, wer ist das? Fuerstin Violett? Oder einer der anderen Fuersten? Ich verstehe nicht, was die Beweggruende eurer Rasse sind."


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    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Mo März 10, 2014 6:22 pm

    "Patras ich danke Dir", sagte Korbin überschwenglich. "Kannst Du mir auch noch verraten, wie wir mit diesem Geldbrief in einer anderen Welt etwas bezahlen sollen? Die Welt kennt weder den Rat noch unsere Welt und wird mit Sicherheit keinen Geldbrief akzeptieren. Siehst du irgendeine Möglichkeit dass wir an etwas Gold oder doch wenigstens einen Batzen Silber kommen?"
    Korbin betrachtete den Geldbrief von allen Seiten.
    "Kann ich damit eventuell auch beim Goldschmied ein Paar Goldstücke einkaufen?"


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Ryuzora am Mo März 10, 2014 8:48 pm

    Sie hatte Angst. Er konnte es spüren und dass ihre Hände sich verkrampften, wenn auch nur für einen Augenblick, war ein Eindrucksvoller Beweis seiner Worte. Sie hatte Angst vor ihm und auf irgendeine Weise machte es ihn traurig, obwohl er wusste, dass es besser so war. Er hatte nicht vor, ihr irgendein Leid anzutun, oder auch nur gegen sie zu kämpfen, solange sie ihm keinen Grund dazu gab. Aber das konnte sie nicht wissen. Es waren Wenige, die wirklich etwas über ihn wussten, die ihn tatsächlich einschätzen konnten. Sie zählte nicht zu diesen Auserwählten.
    Sie zischte und ihre Worte waren voller Zorn. Dreckiger Magier. Nun hasste sie ihn. Wer konnte es ihr verdenken? Auch wenn es nur ein Hinweis auf ihre Leichtsinnigkeit gewesen war, war es dennoch irgendwo unterschwellig eine Drohung gewesen. Das Lächeln auf seinen Lippen war nicht böswillig, es war beinahe sanft, als er sie - immer noch über die Schulter ansah. "Ich sagte es doch bereits, ich will keinen Streit. Ich dachte nur es wäre klüger einen Eismagier nicht zu berühren. Möglicherweise geratet ihr irgendwann an einen weniger friedfertigen Magier." Es gab von allen solche und solche und nicht einmal er - der das Feuer hasste wie die Pest - würde jeden Feuermagier verfluchen. Es musste auch gute Feuermagier geben. Irgendwo.
    Er war dankbar als sie ihn los ließ. Ihre Fingerspitzen hatten winzige Löcher in seiner Haut hinterlassen, denn bisher hatte er es nicht für nötig gehalten, sich vor ihr zu schützen. Sie war nicht sein Feind, nur eine kleine Botin.
    Er ließ sein Handgelenk wieder unter dem schwarzen Mantel verschwinden und seufzte dann lautlos. Seit wann schickte der Rat ihm Aufpasser mit? Wenigstens hatten sie sich keine Feuermagier ausgesucht, sondern eine Blutelbe. Seine Lippen kräuselten sich. Zum Traualtar? Es gab keine Frau, die er zum Traualtar führen könnte und es würde nie eine geben, zumindest nicht, bevor er seinen Bruder befreit hatte aus den Händen der Mistkerle, die ihre Eltern getötet hatten. "Wohl kaum. Wenn ihr es nicht sein lassen könnt, dann kommt eben mit." Sollte er ein Team mit ihr bilden? Er glaubte kaum, dass das gut gehen würde...


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