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Alastor

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    Die Rückkehr - Kapitel 2

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    Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Scáth am Mo Jan 06, 2014 2:05 am

    Der nächste Morgen brach an.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Mo Jan 06, 2014 6:05 pm

    In das helle Licht, das durch die Fenster flutete blinzelnd, erwachte Élandor. Die Magierin lag noch immer, eng an ihn gekuschelt neben ihm. Lange betrachtete der Elf sie. Sie war schön, das musste er zugeben. In seinem Kopf kicherte der Phönix, doch er ignorierte ihn einfach. Das Schnarchen des Zwerges hielt noch immer an.
    Vorsichtig schlug Élandor die Decke zurück und sofort fröstelte es ihm. Azuritas eigene Decke hatte sich aus dessen Umklammerung befreit und lag nun auf de Boden. Die Frau war nackt! Heißes Blut schoss ihm in den Kopf und zwischen die Beine. So etwas war ihm noch nie passiert.
    Chemons Kichern wurde zu einem Lachen.
    Ach halt doch den Schnabel!, fuhr der Junge ihn an.
    Du bist verliebt!
    Nein, bin ich nicht!
    Doch, sieht man.
    Verlegen schaute er an sich herunter.
    Wo sind meine Kleider? Mit hochrotem Kopf begann er das Zimmer zu durchsichen. In einer Ecke fand er sie schließlich. Schnell kleidete er sich an. Verlegen schaute er zu den Betten. Hoffentlich hatte ihn niemand so gesehen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Sa Jan 11, 2014 4:57 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Es war warm. Um sie her waren hochaufragende schwarzglänzende Wände. Sie schienen aus übereinander gelegten Blättern zu bestehen, ein wenig wie eine Rüstung die Azurita einmal bei einem Zwergenschmied gesehen hatte. Die Wände strahlten eine wohlige Wärme aus, die Azurita einlullte. Sie rollte sich zusammen und schmiegte sich an eine der warmen Wände, die leicht gebogen zu sein schienen.
    Dabei fiel ihr Blick in den Himmel. Zuerst schien es ein normaler Nachthimmel zu sein, doch dann erkannte sie ihren Irrtum. Über ihr spannte sich nicht das endlose Firmament, sondern eine gigantische Kuppel aus dunklem Gestein, mit tausenden und abertausenden Edelsteinen, Metalladern und Kristallen. Irgendjemand hatte jede einzelne Ader, jeden noch so kleinen Stein und Kristall sorgsam herausmodelliert, wodurch sie alle zur Geltung kamen und die Höhle tief unter dem Gebirge mit überirdischer Schönheit versahen.
    Auf einmal strich eine kühle Brise über ihren Körper und sie öffnete ihre Augen. Sie schaute sich verwirrt um. Sie lag auf einer weichen Unterlage und sie erkannte auf den ersten Blick Holzwände und einige Betten. Sie stemmte sich langsam hoch und rieb sich die vom Schlaf verklebten Augen.
    Ein Frösteln durchlief sie.
    Es war kalt geworden und ihre Decke hatte erneut ihre Treulosigkeit unter Beweis gestellt. Langsam kam sie im hier und jetzt an. Ihr Traum .. eine Erinnerung an die Wochen, die sie unter der Obhut der Tatzelwürmin verbracht hatte.
    Sie setzte sich im Schneidersitz auf das Bett und schaute sich im Raum um. Elandor bewegte sich gerade unsicher neben dem Bett, anscheinend suchte er etwas.
    Die junge Magierin legte ihren Kopf leicht schief und beobachtete Elandor. Schließlich hatte er gefunden was er gesucht hatte: Seine Kleider. Sie schaute ihm still zu, wie er sich ankleidete. Er stellte sich dabei nicht sehr geschickt an, als wäre es ihm unangenehm. Ein Lächeln huschte über Azuritas Züge. Der Kopf des Elfen war nicht das einzige gut durchblutete im Moment.
    Leise stand Azurita auf und als der Elf sich fertig angezogen hatte, stellte sie sich neben ihn und flüsterte: "Du musst noch einiges lernen beim Umgang mit einer Dame. Man lässt eine Dame zum Beispiel bei solchen Temperaturen nicht einfach alleine und ohne Decke noch dazu.", sie schmiegte sich etwas enger an den Elf, dessen Kleidung und Körperwärme sie zumindestens ein wenig vor der Kälte bewahrten. Es war schon manchmal eine Bürde, die stellaren Quellen nicht nutzen zu können. Mit den Daimonias-Quellen könnte sie sich zwar auch aufwärmen, aber dafür würde dann das Wirtshaus niederbrennen oder dergleichen.


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    "Mit Feder in der Hand habe ich, mit gutem Erfolg, Schanzen erstiegen, von denen andere mit Schwert und Bannstrahl bewaffnet zurückgeschlagen worden sind."

    "Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
    Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.
    Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil,
    lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Sa Jan 11, 2014 5:12 pm

    (@Silphiel: Very Happy)
    Der Elf schrak zusammen, als Azurita sich plötzlich von hinten an ihn schmiegt und ihm mit warmer Stimme ins Ohr flüsterte: "Du musst noch einiges lernen beim Umgang mit einer Dame. Man lässt eine Dame zum Beispiel bei solchen Temperaturen nicht alleine und ohne Decke noch dazu."
    Élandor fühlte sich auf einmal peinlich berührt. Sie hatte ihn gesehen. Nackt! Sie schmiegte sich noch enger an ihn und er war froh, dass Chemon diesen Moment mal wortwörtlich den Schnabel hielt. Stumm hockte er auf dem Fenstersims und schaute zu ihnen hinüber. Der Elf wusste unter dessen nicht, wie er auf die Magierin reagieren sollte. Ihr heißer, nackter Körper lehnte an seinem. Der Mund des Elfen wurde trocken und ein schauer purer Erregung raste durch seinen Körper. In der Stille war noch immer das Schnarchen des Zwergs zu hören.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Sa Jan 11, 2014 6:12 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Elandor versteifte sich und Azurita sah aus dem Augenwinkel, als sie ihren Kopf auf seine Schulter legte, daß sein Kopf hochrot angelaufen war.
    Ihr Grinsen wurde eine Spur breiter und sie zog Elandor wieder zum Bett hinüber. Ihr war es egal, was im Kopf des Elfen wohl gerade vorging. Sie wollte einfach nur noch zwei oder drei Stunden schlafen und außerdem war es schön, das in den Armen eines anderen zu tun.
    Sie zog ihn mit sich aufs Bett und zog dann die Decke über sie. Nach einigem hin und her, schmiegte sie sich so eng wie möglich an den Elfen, wobei sie mit ihren Beinen eines seiner Beine umklammert hielt.

    (ich hoffe das ist ok so Schindzie, wenn Elandor iwas dagegen tut streiche ich den restlichen Teil dann Smile )


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Sa Jan 11, 2014 7:27 pm

    Korbin wachte von einer inneren Unruhe getrieben auf. Es war noch früh, die Sonne noch nicht aufgegangen und das erste Grau des Morgens verfärbte erst den Himmel. Er hatte genug Zeit zum Rat zu kommen, und drehte sich um weiter zu schlafen. Aber der Schlaf wollte einfach nicht mehr kommen.
    Nach mehreren Versuchen von umdrehen und eine neue Schlafhaltung suchen, gab er auf und stand auf. Er kleidete sich an, überprüfte noch einmal ob alles abmarschbereit neben der Tür stand und wollte dann für sich und Jakirie Frühstück machen. Erst da viel ihm auf, dass nichts zu Essen im Haus war. Er schürte nch das Feuer und setzte Wasser auf, dann nahm er seine Geldkatze und machte sich auf den Weg zum Bäcker. Als er dort eintraf wehte ihm der Geruch warmer Brötchen entgegen, die garantiert noch nicht lange aus dem Ofen waren. Es war noch zu früh, denn außer dem appetitanregenden Geruch gab es noch nichts. Die Tür der Backstube war noch verschlossen. Er überlegte gerade, ob er wieder gehen wollte, als einer der Zwerge vom Silbergreifen auftauchte und sich hinter ihm anstellte. Also konnte es sich nur noch um Minuten handeln, bis der Bäcker öffnete.
    „Und, wie lief es gestern Abend noch“, fragte er den Zwerg, den er nicht namentlich kannte.
    „Mies. Die Nachricht vom Rat hat fast alle Gäste vertrieben. Unser war Chef ist stinksauer und hat den Geldbrief des Rates ausnutzend als sein bester Kunde bis vor wenigen Minuten durchgesoffen.“
    „Na dann hat wenigstens einer was davon gehabt“, grinste Korbin, der genau wusste wie viel so ein Zwerg in einer Nacht saufen konnte. Er wollte gerade noch eine Frage anschließen, als die Bäckersfrau aufsperrte und die beiden einließ.
    Bewaffnet mit fünf frischen Semmeln und einem kleines Glas Erdbeermarmelade kehrte Korbin zurück, schürte das Feuer, bis das Wasser siedete und goss den Tee auf. Als alles gerichtet war, saß er da, nippte an seinem Tee und wartete das es Zeit wurde Jakirie zu wecken. Irgendwann, entschied er sich es einfach zu tun, obwohl noch mehr als genug Zeit war um pünktlich zum Rat zu kommen.
    Er ging zu Jakiries Kammer, zog den Vorhang beiseite und späte zu ihr hinein. „Der Tee ist fertig“, flötete er und bediente sich dabei Jakiries zwitschernder Sprache.
    Sie schlug ein Auge auf, sah ihn vorwurfsvoll damit an und kniff das Auge wieder zu.
    „Aufwachen“, flötete er fröhlich.
    Sie drehte sich auf den Bauch und hielt sich die Ohren zu. Das was sie dabei vor sich hin Tschilpte verstand er nicht. Mit dem Hochreißen der Arme waren ihre Schultern frei geworden und nachdem die Schultern nackt waren, konnte sie nichts anhaben. Korbins Blick fiel zum Fußende des Betts wo ihr Kershan und ihr Boran ordentlich aufgehängt waren.
    „Komm langsam aufwachen“, sagte er zärtlich. Und wieder einmal ging ihm auf, wie sehr er seine viel jüngere Untermieterin eigentlich begehrte. Er konnte es nicht lassen, er musste sie einfach necken.
    „Jakirie, aufwachen, in einer Stunde müssen wir beim Rat sein.“
    „Lass mich noch schlafen?“, tschilpte sie kaum verständlich in ihr Bett.
    „Na gut fünf Minuten, sonst werde ich handgreiflich“, gab Korbin nach und ging zurück zu seinem Tee. Er wartete nicht nur fünf Minuten, sondern mindestens doppelt so lange, aber von Jakirie war nichts zu hören. Dann er hob er sich und schaute erneut in ihre Kammer. Sie lag noch immer auf dem Bauch und hatte die Decke hoch gezogen, so dass unten die Krallenfüße heraussahen.
    „Deine Zeit ist um“, sagte er und erwartete eine Reaktion, die nicht erfolgte.
    Nach zwei weiteren Versuchen sie mit Worten zu wecken, trat er ganz in die Kammer und setzte sich auf die Bettkante. Dann griff er mit seiner rechten Hand zu und umfasste ihren Knöchel, direkt unterhalb des Beginns der Flugmembran.
    Sie stöhnte auf.
    „Na gut“, sagte er mal schauen wie empfindlich du heute bist. Er griff mit der anderen Hand den zweiten Knöchel, dann ließ er seien Hände langsam höher wandern und streifte mit den kleinen Fingern an der Flugmembran entlang, während seine Daumen das Bein nach innen umfassen. Erst als er das Knie passiert hatte begann sie sich zu regen.
    „Lass das“, Tschilpte sei verschlafen. Korbin hielt inne, ließ seien Hände aber liegen. „Lass mich weiterschlafen“, klagte sie.
    „Ich hab nichts dagegen, wenn ich mich dabei zu dir legen darf“, neckte er.
    „Nein.“
    Seine Hände begannen die Wanderung zu ihrem Gesäß wieder aufzunehmen. Erst als seine Daumen schon fast die Leiste erreicht hatten, reagierte Jakirie, drehte sich ruckartig auf die Seite und schüttelte dabei seine Hände ab. Die Decke rutschte zu Boden
    „Bitte nicht“, sagte sie und sah ihn vorwurfsvoll an.
    Korbin nahm die Hände weg und betrachtete den schlanken Körper von Jakirie im Halbdunkel des Zimmers. „Bist du jetzt wach?“, fragte er.
    „Ja. Wir haben doch noch Zeit“, sagte sie vorwurfsvoll.
    „Ich möchte mit Dir aber noch in Ruhe frühstücken, ehe wir zum Rat gehen, oder willst du hungrig die endlosen Diskussionen ertragen?“
    „Eigentlich nicht“, sagte sie und streckte sich. Er reichte ihr den Boran. Sie nahm ihn nicht entgegen, stand auf und huschte in die Bedürfnisniesche. Korbin wartete und reichte ihr erneut den Boran, als sei zurückkam, dann sah er ihr zu, wie sie das Kleidungsstück anlegte.
    „Du musst mich wirklich mögen, das du zulässt, das ich dir beim Anziehen zusehe“, sagte Korbin und grinste.
    „Der Spruch ist falsch. Das heißt eigentlich beim Ausziehen“, korrigierte sie ihn flötend. „Was ist jetzt, frühstücken wir oder willst du mein Bett weiter platt sitzen?“, flötet sie neckend.

    „Glaubst du, dass sie jetzt Deinen Rat annehmen und das Tor irgendwo außerhalb der Stadt öffnen, wo es sicherer ist?“, fragte Jakirie, als sie beim Frühstück saßen.
    „Ich kann es nur hoffen. Währe nicht auszudenken, was passiert, wenn wir ein Tor mitten in der Stadt öffnen und die anderen dann hier durch unser Tor stürmen würden.“ Korbin schüttelte sich um diese Vorstellung wieder los zu werden. „Was hälts du von den anderen, die mit uns gehen sollen?“
    „Jakirie zuckte mit den Schultern. Ich hab das Gefühl, dass es noch lange nicht wirklich feststeht, wer dabei sein wird.“
    „Das hab ich Auch“, gab ihr Korbin recht.


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    Alles was ich hier schreibe ist ausschließlich meine eigene Meinung. Sie kann mitunter von momentanen Stimmungen geprägt sein.
    Wem das, was ich aussage, nicht passt wird hiermit aufgefordert es zu ignorieren oder zu versuchen mich argumentativ vom Gegenteil zu überzeugen.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am So Jan 12, 2014 12:49 am

    Élandor spürte eines von Azuritas Beinen, das daass seine umschlang. Seine anfängliche Unsicherheit war verflogen, er genoss die Nähe, die ihm so gegeben wurde. Nie hatte er etwas Vergleichbares erlebt.
    "Und was ist mit mir?" Chemons dunkle Stimme fuhr wie ein Blitz durch seinen Kopf. "Bedeute ich dir denn rein gar nichts?"
    "Cemon, natürlich bedeutest du mir etwas.
    "Pfth" Der Phönix schien ernsthaft beleidigt. "Falls du noch jemanden brauchst um deine jugendlichen Reize auszuleben, dann geh doch ins Nebenzimmer. Dort schläft ein Engel." Mit einem abschließenden Kreischen ökffnete er mit dem Schnabel geschickt das Fenster und flog über die früh morgendliche Stadt hinaus.
    Den Vogel endlich los, schmiegte auch er sich jetzt an die junge Magierin. Ihre Haut war warm und er konnte die Magie spüren, die ihr inne wohnte. Sie prickelte auf seinem Körper und jagte ihm eine kurze Gänsehaut über den Körper. Er hörte auf zu denken und gab sich ganz der jungen Frau hin. Schon bald erfasste ihn wieder die Hand des Schlafes und zog ihm mit sich. Die paar Stunden schlaf, die Azurita wollte, solle sie bekommen. So schlief er, diesmal jedoch bekleidet, ein...

    ...bis ein Glockenschlag, der durchs Fenster in ihre Gemächer drang, ihn weckte. Auch die Frau neben ihm regte sich im Schlaf. Immer noch war sie eng an ihn geschmiegt. Doch jetzt öffnete sie die Augen.
    "Es ist so weit", flüjsterte der Elf ihr ins Ohr. "Wir sollten uns langsam fertig machen. Der Rat wartet nicht." Bis auf ein müdes Nicken zeigte sie keine Reaktion. Ich gehe nach nebenan und wecke den Engel. Chemon hatit erzählt er schliefe dort. Anscheinend gehört sie auch zu uns. Kümmer du dich um den Zwerg." Wieder nickte sie, auch wenn jetzt ein wenig unwillig. Wie zum Zeichen, dass sie ihn nicht weglassen wollte, zog sie sich noch enger an den Elfen, dem sofort wieder das Blut zwischen die Beine schoss. Aber schließlich löste er sich aus ihrer Umklammerung und verließ das Zimmer.
    Durch die Tür des Nebenraumes war kein Laut zu hören. Vorsichtig önnete er sie.
    "Ähm... Engel, bist du das? Ich wollte dich wecken.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am So Jan 12, 2014 11:59 am

    Azurita von Hohenstadt:

    Nach kurzem war sie wieder eingeschlafen.
    Sie wurde jäh aus dem Schlaf gerissen, als eine Glocke erklang und Elandor ihr etwas ins Ohr flüsterte.
    Die junge Magierin nickte verschlafen, als sie jedoch merkte, daß der Elf vorhatte aufzustehen, versuchte sie ihn zurückzuhalten, doch Elandor machte sich sanft los und ging aus dem Zimmer.
    Nach kurzem seufzte Azurita und stand schließlich ebenfalls auf.
    Schnell suchte sie ihre Kleider zusammen und setzte sich auf ihr Bett. Auf dem Tischchen daneben standen ein Krug und eine Schale bereit. Sie schüttete Wasser aus dem Krug in die Schale und unterzog sich einer ausgiebigen Wäsche.
    Als sie fertig war, zog sie sich schnell an. Fertig angezogen blickte sie zu Lodrin herüber.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Di Jan 14, 2014 6:47 pm

    Ellyn erschrak fürchterlich als sie aufwachte und in ein fremdes Gesicht blickte.
    Erst nachdem sie einen spitzen Schrei ausgestoßen hatte, erinnerte sich an den gestrigen Tag und auch an Elandor, den jungen Elf.
    "Ähm... Engel, bist du das?", fragte er.
    Sie nickte stumm und rollte sich auf die andere Seite ihres Bettes, um dem Elf nicht auf die Füße zu treten.
    Sie zog den schneeweißen Stoff ihres Nachthemdes vor ihrem Körper zusammen und lächelte ihn scheu an.
    "Ich heiße Ellyn."
    Ein wenig verletzte es sie schon, das er nicht einmal ihren namen kannte. Dabei kam es ihr gar nicht auf ihn an, sondern allgemein um die Situation. Sie schloss sich selbst aus.
    Reiß dich mal zusammen, Elly!, schimpfte sie stumm.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Di Jan 14, 2014 10:07 pm

    "Guten Morgen, Ellyn. Ich ... ähm ... ich wollte dich weckken. Wir wollen bald den Rat aufsuchen" Verlegenheit breitete sich in dem Elf aus. "Ich... geh dann mal wieder. Ich muss noch..." Ohne den Satz zu beenden verließ er das Zimmer. Was war nur los mit ihm? Konnte er sich denn nicht einmal zusammenreißen, verdammt! Mitten im Flur blieb er stehen. Er schloss die Augen und öffnete seinen Geist. Wie immer beruhigte er sich und er ließ seinen ygeist durch das Gasthaus fliegen. Er erspürte den Zwerg mit seiner groben Aura. Die des Engels war nicht mit worten zu beschreibben. Kalt und warm, hell und dunkel. Dann fühlte er Azuritas Anwesenheit. Ihre leuchtende Aura war von Magie durchwoben und ein warmes Leuchten ging von ihr aus.
    Er beendete das Forschen und betrat wieder sein Zimmer.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Liassa am Mi Jan 15, 2014 8:29 pm

    Runa erinnerte sich noch, wie sie am Abend auf dem kalten Boden der Schenke eingeschlafen war, doch aus irgendeinem Grund lag ihr Kopf weich gebettet, anstatt nur auf ihrer Tasche. Erst genoss sie es, so weich hatte sie schon Wochen nicht mehr gelegen. Doch dann wurden auch ihre Sinne langsam wach und sie nahm den unverkennbaren Gestank einer Alkoholfahne wahr. Sie schreckte nach oben und konnte nun sehen, auf was sie gelegen hatte. Oder besser gesagt, auf wem. Irgendwie hatte sie ihren Kopf während der Nacht auf den Bierbauch eines dicken Zwerges platziert, der anscheinend auch im Schankraum hatte bleiben dürfen. Runa seufzte, jetzt wo sie erstmal wach war, war an weiter schlafen nicht zu denken. Sie mochte zwar halb Katze sein, die bekanntlich lang und gerne schliefen, aber einen Morgenspaziergang lehnte sie dennoch nicht ab. Außerdem musste sie einen klaren Kopf bekommen, sie hatte doch noch recht tief ins Glas geschaut und diese Sache mit dem Weltentor ließ ihr keine Ruhe. Sie streckte sich und schaute noch einmal kurz nach ihrer großen Schwester, die friedlich zussammengekugelt auf einer Bank lag. Runa musste grinsen, als sie Sina leise schnurren hörte. Dann verließ sie das Gasthaus.

    Als Runa so durch die Straßen lief, kam sie auf einen großen Platz, in dessen Nähe ein riesiges Haus stand. Das musste das Ratsgebäude sein, von dem der Bote gesprochen hatte. Runa beäugte das Gebäude von oben bis unten und dachte dabei darüber nach, was der Heiler gestern in die Runde gesagt hatte. Die Truppe würde sich also zur zweiten Stunde hier treffen. Bestimmt würde es sich lohnen, mal wenigstens zu hören was Sache war, bevor sie ihre Schwester endgültig dazu überredete, mit der Gruppe mit zu reisen- wohin auch immer das schlussendlich führte. Es klang auf jeden Fall spannend und wichtig genug, um interessant zu sein. Hoffentlich war ihre Schwester schon wach, sie wollte so schnell wie möglich mit ihr hierher zurück.

    Sie lief zum Gasthaus zurück und rüttelte ihre Schwester wach. "Sina, du Faulpelz! Wach auf! Oder willst du ohne Frühstück auf die Reise gehen?"


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Gast am Do Jan 16, 2014 8:40 pm

    Sie erwachte nur langsam aus ihrem Schlaf, jedoch schnell genug um vage ihren Arm in Richtung ihrer Schwester zu stossen, die sie viel zu früh bereits weckte. "Hol dir selbst was, ich habe keinen Hunger." Müde zog sie ihren Arm zurück und richtete sich schläfrig auf. Auch wenn sie es nicht gerne zugab, so sollte sie wirklich langsam aufstehen, denn auch wenn es im spärlichen Licht des Schankraums eher schwer einzuschätzen war, musste die Sonne bereits am Himmel stehen.
    "Wohin gehts denn?" Zu müde um nachzudenken schwang Sina ihre Beine über die kleine Bank und stand auf, während sie gähnend zum nächsten Fenster stolperte. Tatsächlich, die Sonne stand schon so hoch am Himmel, dass sie draussen in den Wäldern längst wieder unterwegs wären.
    Sie drehte sich wieder zu ihrer Schwester um, die noch immer neben dem Tisch stand und sie ansah, während ihre wunderschönen roten Haare ihr Gesicht umrahmten und verspürte sofort den Drang, auf sie zuzueilen und sie zu umarmen. Doch bevor sie es auch nur versuchen konnte, fiel sie mit den Armen rudernd zur Seite und konnte sich nur knapp an der unebenen Wand festhalten um nicht völlig umzukippen.
    "Ach verdammt, so viel hab ich doch gar nicht getrunken!"
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Liassa am Do Jan 16, 2014 9:00 pm

    Runa lachte, als sie ihre Schwester so schlaftrunken erlebte. Manchmal war sie so tollpatschig wie ein kleines Kätzchen, aber das machte sie umso liebenswerter. "Hast du mir gestern nicht zu gehört Sina?" fragte sie, immer noch lachend, als sie ihrer Schwester unter die Arme griff, um sie zu halten. "Oder besser gesagt, dem großen Tisch zugehört? Eine andere Welt, irgendwie mit unserer verbunden aber ganz anders. Und es sind schon Menschen aus dieser Welt hier. Bei uns! Sie haben jemanden umgebracht, eine Magierin, die bei dieser Mission dabei sein sollte. Eine Mission zwar, die wir nicht kennen. Aber macht es das nicht umso interessanter? Stell dir das doch mal vor!" Sie umarmte ihre Schwester kurz, dann stieß sie sich nach hinten ab und drehte sich im Schankraum mit ausgebreiteten Armen im Kreis. "Ist das nicht aufregend, Sina? Eine völlig andere Welt bereisen, nicht nur eine andere Stadt oder ein anderes Land wie wir es tun. Und außerdem," Sie blieb stehen und stemmte die Arme in die Hüften. "Außerdem haben wir es hier offenbar mit gefährlichen Menschen zu tun, die nicht davor zögern, Leute umzubringen! Hier ist es villeicht bald nict mehr sicher!" Sie verschränkte die Arme vor der Brust und legte den Kopf schief. Dieses Letzte Argument, hatte sie sich eben ausgedacht, es war ihre Trumpfkarte, um Sina von der Dringlichkeit dieser Reise zu überzeugen. Hoffentlich wäre diese Diskussion vorbei, bevor die anderen sich trafen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Fr Jan 17, 2014 10:24 am

    Chemon saß inzwischen wieder auf dem Fenstersims und schaute frech zku dem Elfen hinüber.
    "Na, hattest du Spaß?", fragte der Vogel.
    "Halt den Schnabel, du dummes Huhn, ja! Das geht dich nichts an!"
    Der Elf sah, dass Azurita noch immer am Bett des Zwerges stand und versuchte ihn zu wecken. Offenbar hatte sie ihn noch nichto bemerkt.
    "Zwerge schlafen anscheinend wirklich wie Steine", meinte Élandor. Weder erschrocken noch überrascht drehte die Magierin sich zu ihm un, aber bevor sie etwas sagen konnte, drehte der Elf sich auf dem Absatz um. Er wollte nichr, dass die junge Frau ihn schon wieder verführte und auch wollte er ihr nicht helfen. Also zing er rasch nach unten in den Schankraum, wo Sina und Runa, die beiden Schwestern, diskutierten.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Gast am Di Jan 21, 2014 8:38 pm

    Ein wenig enttäuscht sah sie ihre Schwester an, nachdem sie sich wieder von ihr gestossen hatte und nun durch den Raum wirbelte. Ausgerechnet in diesem Moment musste einer der Männer vom letzten Abend in den Schankraum kommen und sie entdecken. Sofort warf sie ihrer Schwester einen eindringlichen Blick zu, denn sie stand mit dem Rücken zu ihm. Leider konnte sie nicht genau erkennen, welcher es war, denn noch war ihr schwindelig.
    "Schon gut, wir können hingehen wohin du willst. Tu mir bloss den Gefallen und pass ein wenig auf dich auf."
    Zur Begrüssung nickte sie bloss in die Richtung des hochgewachsenen Mannes, der wohl am ehesten einem Elfen gleichkam, bevor sie zu dem Tisch eilte, unter dem ihre Tasche mit ihren Sachen lag. Dabei fiel ihr ein, dass sie dringend neue Gräser oder andere Pflanzen brauchte, bis auf einige getrocknete Wurzeln hatte sie nämlich schon alles aufgebraucht. Hoffentlich gab es in der Welt, die ihre Schwester so bezauberte, auch Wiesen.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Sa Jan 25, 2014 4:30 pm

    Als Begrüßung erhielt der Elf bloß ein kurzes Nicken. Er schüttelte leicht den Kopf über diese Unhöflichkeit. Sina, so hieß das Mädchen, holte unter einem Tisch ihre Sachen hervor. Sie wirkte ein wenig verstört und gehetzt.
    "Was ist los, Sina?", fragte er sie. "Du siehst aus, als würdest du etwas vermissen oder brauchen, was du nicht mehr hast?"
    Keine Antwort.
    "Ist das deine Schwester?" Er deutete zu Runa hinüber. "Streitet ihr euch öfters."


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am So Jan 26, 2014 12:25 pm

    Azurita von Hohenstadt:

    Als sie es endlich geschafft hatte den Zwerg zu wecken, schnappte sie sich ihre Sachen und folgte Elandor in den Schankraum.
    Dort schnappte sie sich einen Krug Bier und eine Brotkante. Während sie kaute und trank beobachtete sie, wie die beiden Katzenwandlerinnen vom Vorabend aufstanden und Elandor sich mit ihnen unterhielt.
    Sie trat hinzu und meinte: "Guten Morgen. Ich denke wir sollten so langsam uns auch auf zur Ratshalle machen. Ansonsten werden die alten Herren noch ungeduldig."


    ///OOC: sorry, war das wochenende mit meiner Freundin unterwegs komme erst am freitag wieder zum posten


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am So Jan 26, 2014 3:53 pm

    Als der Elf verschwunden war, nahm Ellyn ihr leichtes Seidentuch vom Bettpfosten und legte ihn sich über die Schulter. Er verschmolz mit dem dickeren Stoff ihres Nachthemdes und nahm das wunderbare Strahlen an. Ellyn blinzelte ein paarmal. Sie war dieses Leuchten gewöhnt.
    Ihr Blick glitt durch das Zimmer. Sie hatte nichts vergessen.
    Behutsam schlich sie auf den Flur und schloss die Tür.
    Erst als sie schon auf der Hälfte der Treppe war, bemerkte sie, dass sie gar nicht hatte leise sein müssen.
    Leise Stimmen unterhielten sich in der Schenke.
    Sie stieg noch ein wenig weiter hinab und sah einpaar Silhouetten.
    An den Katzenohren erkannte sie die beiden Gestaltwandler. Eine hieß Sina, an den Namen der anderen konnte Ellyn sich nicht mehr erinnern.
    Sie schluckte ihren Widerwillen hinunter und trat einen Schritt auf die Gruppe zu.
    »Hallo«, flüsterte sie mit leiser Stimme.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am So Jan 26, 2014 8:39 pm

    Azurita betrat den Raum und gesellte sich zuu den beihden Katzenwandlerinnen und dem Elfen. Sie warf Élandor ein freches Grinsen zu, welches er nicht beantwortete.
    "Guten Morgen. Ich denke wir sollten so langsam uns auch auf zur Ratshalle machen. Ansonsten werden die alten Herren noch ungeduldig.", meinte die Magierin.
    Weitere Schritte waren auf der Treppe zu hören.. Der Elf drehte sich um und sah den Engel, der eingeschücchtert die Stufen hinunter schlich.
    "Hallo", flüsterte sie und bei dem Klang ihrer Stimme wurde es augenblicklich wärmer im Schankraum. Man sah ihr an, dass sie ein wenig verängstigt.
    "Komm zu uns, Ellyn. Wir beißen nicht.", forderte Élandor sie auf. Sie kam zu ihnen. "Sina, Runa, Azurita: Das ist Ellyn. Sie hat sich bisher nur bei der ersten Versammlung beim Rat blicken lassen. Ellyn: Das sind Sina, Runa und" -hier stockte er ein wenig- "Azurita. Sie ist Magierin.", stiellte er sie alle einander vor.
    Seltsam. Bis vor Kurzem habe ich mit niemandem gesprochen und jetzt rede ich frei heraus, wie, als wären wir Freunde, dachte er. Er beschloss es als positives Zeichen aufzufassen.
    Na, immer noch nicht übbber die letzte Nacht hinweg, spottete auf einmal Chemon in seinem Kopf. Der Elf fuhr herum und sah den Feuervogel auf dem Fenstersims neben neben der Tür sitzen. Dann flog er heran und ließ hhsich auf der Schulter seines Partners nieder. Die Stimme des Phönix wurde jetzt wieder freundlicher.
    Tut mir leid. Aber ich war wohl eifersüchtig, gestand er. Élandor war überrascht.
    Eifersüchtig? Er konntue sich ein Lächeln gerade so verkneifen.
    Ich spüre deine Belustigung, bemerkte der Vogel kalt. An seine Begleiter gewandt, erklärte der Elf: "Wer ihn noch nicht kennt; dies hier ist Chemon, mein Phönix und Seelentier."


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Untergrundpudel am Mo Jan 27, 2014 1:05 pm

    Lodrin  erwachte es war schon später als er erwartet hatte. Dabei war sein Kopf nicht einmal wattig. Betrunken wat er erst Recht nicht. Azurita stand bereits angekleidet über ihm - ein Glück das er sich gar nicht erst ausgezogen hatte. "Einen guten Morgen meine Dame - ich hoffe ihr hattet eine geruhsame Nacht." bemerkte er und setzte sich im Bett auf. Dann stand er auf. "Nun, dann wollen wir den Hochwohlgeborenen Rat mal nicht warten lassen, was meint ihr?" stellte er spöttisch fest und folgte der Magierin zu den anderen. Diese kannte er zur Hälfte nicht, zwei der Anwesenden waren Frauen. Ihrer optischen Ähnlichkeit nach zu Urteilen offensichtlich Schwestern oder Cousinen. "Einen wundervollen Morgen meine Damen - entschuldigt mein unendliche Unhöflichkeit, ich muss mit Blindheit geschlagen sehen zwei Rosen wie euch nicht gestern nicht bemerkt zu haben." bemerkte er zwinkernd und verbeugte sich galant. "Lodrin Eisenbart mein bescheidener Name." heute war er einmal sehr gut aufgelegt, vollkommen unverständlich - eigentlich sollte er heulen und wehklagen, aber mit einem Mal war es ihm so, als ob es gar nicht in die andere Welt ginge. Vielleicht wurde das Tor ja nicht geöffnet, oder der Rat hatte eingesehen das man mit der anderen Welt nichts zu schaffen haben wollte. Vielleicht siegte ja auch in der Politik mal die Vernunft! Er bemerkte das Azurita den Elf recht seltsam musste. Verdammte Spitzohren, sogar so ein Tölpel wie dieser Bursche hatte mehr Schlag bei den Frauen. Was die an diesen Sumpfkraut quarzenden Schönlingen bloß fanden. Wenn er bloß kein verdammter Zwerg wäre! Dann würde er diesem Kerlchen mal Zeigen wie man Röcke lupfte!

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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Gast am Mi Jan 29, 2014 7:25 pm

    Überrascht drehte sie sich wieder um, als der Hochgewachsene Mann ihr die Frage stellte. Doch noch bevor sie antworten konnte, kamen schon die Anderen in den Raum, die sie gestern an dem grossen Tisch gesehen hatte. Nur eine andere Gestalt, die sie ebenfalls begrüsste, hatte sie vorher noch nicht gesehen und ihr Anblick verschlug ihr die Sprache. Noch nie zuvor hatte sie einen Engel gesehen, deren Schönheit sie sich niemals hätte vorstellen können. Nie in ihrem Leben hatte sie so ein helles Weiss gesehen, wie ihre Flügel, die aus ihrem Rücken hervorwuchsen.
    Doch plötzlich trat auch der Zwerg von gestern Abend in den Schankraum und sie hörte verwirrt seiner Begrüssung zu. Bisher hatte noch niemand sie auf diese Weise begrüsst und ein wenig misstraurisch zog sie ihre Tasche so zurecht, dass sie an ihrer linken Seite hing und in ihr möglichst nicht im Weg war. Die vertraute Art und Weise, mit der sie alle hier behandelten, irritierte sie.
    "Hallo." Nur stockend begrüsste sie die Gruppe, immer noch ein wenig vorsichtig, bevor sie sich dann an Lodrin wandte. "Es war kein Fehler uns zu übersehen, denn die  meisten Rosen haben Stacheln und keine Hemmungen sie zu benutzen", Was sie auch tun würde, falls ihr jemand zu nahe kommen würde. Ausser vielleicht bei dem Elfen, er schien ihr sehr nett.
    "Und euer Name?", wandte sie sich an Diesen.
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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Élandor am Do Jan 30, 2014 1:44 am

    Er wandte sich um zu Runa. "Ich heiße Élandor. Und dies ist mein Phönix Chemon. Warst du gestern Abend zu betrunken oder hast du bei meiner Vorstellung nicht zu gehört?", fragte er mit einem freundlichen Grinsen. Hoffentlich verstand sie es als Scherz und nicht als Beleidigung. Plötzlich bemerkte er den seltsamen Blick des Zwergen, der auf Azurita ruhte. Hat er etwas bemerkt, fragte er sich besorgt.
    Habe ich letzte Nacht etwas verpasst?, fragte Chemon plötzlich sehr interessiert.
    Du hast geschlafen, erwiderte der Elf bloß. Dann wandte er sich an alle Anwesenden: "Wisst ihr noch von einem Mitglied unserer Gruppe, dass sich in den Betten dieses Gasthauses ausschläft?" Als Bestätigung krächzte Chemon einmal und musterte die anderen.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von wilpito am Do Jan 30, 2014 1:16 pm

    Korbin beendete das Frühstück und spülte ungefragt die wenigen Sachen ab und räumte sie auf.
    "Dann schauen wir mal, ob die anderen im Gasthaus auch schon wach sind. Allzulange sollten wir nicht mehr warten, sonst ist der Rat am Ende wohl noch sauer", saget er zu Jakirie, die einfach am Tisch sitzen geblieben war und ihm zusah.
    "Nehmen wir unsere Sachen gleich mit?", flötete sie.
    "Viel zu tragen ist es nicht", saget Korbin und schulterte sein Rucksack, dann nahm er seine Umhängetasche und seinen Wanderstab, während Jakirie ihre Sachen holte.
    Korbin schloss ab und brachte den Schlüssel zu seiner Vermieterin zur Aufbewahrung, dann marschierten sie schweigend zum Silbergreif.
    In der Schankstube war einiges Los und soweit Korbin erkannte, die meisten aus der Ratsversammlung wieder anwesend. Hinzugekommen waren noch zwei junge Frauen, die gestern noch nicht beim Rat, aber auch schon in der Wirtsstube waren.
    "N' guten Morgen alle zusammen", machet er auf sich aufmerksam. "Alles versammelt zu löblichem tun?"



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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Silphiel am Sa Feb 01, 2014 10:10 am

    Azurita von Hohenstadt:

    Als die junge Magierin das Gerede von Lodrin hörte und die Antwort der Katzenwandlerin, musste sie unwillkürlich laut loslachen. Zumindestens hätte sie das getan, wenn sie nicht gerade den Humpen an den Mund geführt hätte, so kam ein lautstarkes Prusten von ihr und kurz darauf mehrere lautstarke Huster.
    Ein Großteil des guten Bieres landete auf dem Boden, was der Zauberin einen bedauernden Blick wert war. Nach kurzem jedoch wandte sie sich dem ziemlich unzwergischen Zwerg in der Runde zu und schenkte ihm ein schiefes Grinsen. Bevor sie jedoch dazu kam einen Kommentar zu dessen Wortwahl abzugeben, betraten Korbin und Jakirie den Schankraum.
    Sie wandte sich dem Wandler zu und meinte: "Sicherlich, wenn ein gewisser Zwerg aufhört sich poetisch auszutoben, daß mir die Ohren bluten, können wir los."
    Ein helles und offenes Lachen begleitete ihre Worte, zeigend, daß sie es nicht all zu ernst meinte.


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    Re: Die Rückkehr - Kapitel 2

    Beitrag von Grazine am Sa Feb 01, 2014 11:35 am

    Ellyn lächelte die ganze Zeit, versuchte nicht aufzufallen und schabte mit dem Fuß unter ohrem wallenden Gewand auf dem Holzboden herum.
    Zwei weitere Gäste traten zu ihnen und Ellyn begrüßte beide mit einem Nicken, auch wenn sie sich nicht sicher waren, ob diese es überhaupt bemerkten.
    Lodrin redete überschwänglich, in einem charmanten Tonfall auf die beiden Gestaltwandlerinnen ein.
    Während Ellyn ihn vorsichtig beobachtete warf er Azurita einen Blick zu, den Ellyn nicht ganz deuten konnte.
    Verachtung lag darin, auch wenn sie nach Ellyns Instinkten zufolge nicht der Magierin galt.
    Wem sonst, konnte sie sich nicht vorstellen.
    Sie wurde erst aus ihren Gedanken gerissen, als Azurita etwas verkündete, woraufhin die anderen sich langsam erhoben.
    Ellyn hielt sich automatisch in der Nähe von Runa und Sina auf.
    Sie wusste nicht weshalb, aber irgendwie gefiel ihr die Art der Beiden.
    Nicht zu offen, nicht zu verschlossen.
    Ein wenig wünschte Ellyn sich, sie könnte genau so sein.
    Außerdem kannten die Beiden sich schon.
    Ein weiterer Vorteil.
    Ellyns Blick glitt zu Elandor, der neben Azurita stand.
    Sie wusste nicht was zwischen den Beiden war, aber sie hatte das Stocken in Elandors Srimme gehört, als der Azurita vorgestellt hatte.
    Irgendetwas war zwischen Beiden.
    Trotzdem bestimmte sie, dass sie Elandor sympathisch fand. Er hatte sie geweckt, sie vorgestellt, und sie glaubte, dass er ihre Nervosität spürte.
    Das machte ihr etwas Angst, aber es gab ihr ebenfalls das Gefühl, nicht alleine zu sein.
    Mit Azurita hatte sie noch nie gesprochen, aber die Magierin war in Ellyns Augen wunderschön.
    Sie war elegant, hatte zarte Gesichtszüge und eine respekteinflößende Ausstrahlung.
    Lodrin, der Zwerg, löste in ihr Unbehaglichkeit aus.
    Er schien gewisse Stimmungsschwankungen zu haben und war sehr offen, manchmal sogar dreist.
    Außerdem schien er das genaue Gegenteil von Ellyn zu sein.
    Trotzdem erhob sie sich, bereit um mit diesen Leuten die Bar zu verlassen.


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